[0001] Die Erfindung richtet sich auf einen Gasbrenner, insbesondere atmosphärischer Gasbrenner
mit Primärluftvormischung, mit einem Gasaustrittskanäle aufweisenden Brennerring und
mit einem ggf. damit einstückig ausgebildeten Brennerdeckel, wobei die Mittelachse
der Gasaustrittskanäle einen von 0° abweichenden Winkel zu einem der jeweiligen Austrittsöffnung
zugeordneten Radius aufweist.
[0002] Gasbrenner für Herde sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. Dabei weisen die
bekannten Brenner Flammenaustrittsöffnungen, die als Schlitze, Einfräsungen oder Bohrungen
gestaltet sind, auf, die in der Regel von einem gedachten Brennermittelpunkt aus radial
nach außen gerichtet sind. Aus der FR-A-1 303 237 sind schon Gasaustrittskanäle bekannt,
deren Mittelachse einen von 0° abweichenden Winkel zu einem der jeweiligen Austrittsöffnung
zugeordneten Radius aufweisen. Derartige Gasaustrittskanäle sind auch in anderen Literaturstellen
beschrieben, so in der FR-A-1 360 192, der FR-A-1 479 360, der FR-A-1 527 971, der
BE-A-645 327, der NL-A-36 302 oder der US-A-1 598 996.
[0003] Die eingangs schon genannte FR-A-1 303 237 ist mit einem dachförmigen oberen Außenrand
versehen, um das Eindringen von überkochender Speise oder überkochenden Flüssigkeiten
in die Gasaustrittsöffnungen dachartig zu verhindern. Dabei ist aus der BE-A-902 029
eine kompakte Gasbrennergestaltung bekannt, bei der, anders als bei anderen Lösungen,
die Gasaustrittsöffnungen nicht im Brennerdeckel, sondern in einem Brennerring angeordnet
sind, was die Gestaltungsmöglichkeit derartiger Brenner vereinfachen kann.
[0004] Im Zuge des Versuches, die Wirkungsgrade derartiger Brenner zu verbessern und insbesondere
auch deren Umweltfreundlichkeit, d.h. deren Schadstoffemissionen zu verringern, hat
man von herkömmlichen Brennertypen abweichende Brennergestaltungen entwickelt, solche
Brennergestaltungen zeigt beispielweise die DE-A-37 09 445.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Lösung, mit der insbesondere bei atmosphärischen
Brennern der NO
x-Gehalt im Abgas sowie der Gehalt an CO erheblich vermindert wird, und zwar über einen
großen Regelbereich zwischen Klein- und Großstellung des Brenners.
[0006] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Brennerdeckel im Bereich
der Gasaustrittsöffnungen unter Bildung einer die Gasaustrittsöffnung verkleinernden
Umströmungskante die freie Kontur des Brennerringes überragt und daß der Brennerring
im unteren Bereich der Gasaustrittsöffnungen deren äußere Randkante überragend ausgebildet
ist.
[0007] Mit der Erfindung werden im wesentlichen drei Maßnahmen kombiniert, die zur Lösung
der gestellten Aufgabe beitragen, nämlich es wird eine Wirbelströmung erzeugt, die
Gase werden nach Austritt aus den Kanälen über ein gewisses Maß geleitet und die Austrittsquerschnitte
der Strömungskanäle werden in Richtung auf den Austritt verringert, was zur Erhöhung
der Austrittsgeschwindigkeit führt. Damit lassen sich die gewünschten Abgaswerte erreichen.
Die Verbrennung wird darüber hinaus dadurch optimiert, daß die Flammen erst außerhalb
des Brennerkopfes beginnen, was den zusätzlichen Effekt hat, daß der Brennerkopf kälter
bleibt, d.h. es kommt zu einer gewünschten Flammenkühlung allein durch die Geometrie
der Gaskanäle.
[0008] Ein zusätzlicher Vorteil besteht darin, daß die Flammen bei einem aufgesetzten Topf
nicht den kürzesten Weg von der Flammenaustrittsöffnung zum Topfrand hin sich suchen
können, sondern sie sind gezwungen, länger unter der Topfbodenfläche zu verweilen,
es ergibt sich eine Art Schraubenströmung unterhalb des Topfbodens. Dies hat zur Folge,
daß die Flammenenergie deutlich besser ausgenutzt werden kann, d.h. um gleiche Kochleistungen
zu erzielen, kann der Brenner entweder insgesamt kürzer in Betrieb sein oder aber
bei verminderter Einstellung betrieben werden, woraus sich zwangsläufig eine insgesamt
geringere Schadstoffbelastung der Umwelt ergibt.
[0009] Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Schlitze können als Bohrungen gestaltet sein, sie können einen geraden oder gekrümmten
Verlauf sowohl in ihrer axialen Richtung als auch in ihrer Querschnittsform aufweisen,
es können V-förmige Querschnitte vorgesehen sein als auch parallel nebeneinander angeordnete
Kanäle jeweils unterschiedlicher Größe, was zu einer optimalen Regelung zwischen Teillast
und Vollast führt. Wie an sich bekannt, können auch Zusatzaustrittsöffnungen zur Bildung
von Hilfsflammen vorgesehen sein.
[0010] Um innerhalb des Brenners die Strömungsverhältnisse den jeweiligen Einsätzen besser
anpassen zu können, kann es zweckmäßig sein, den Brennerdeckel mit einem Strömungsleitkegel
zu versehen und/oder mit Verwirbelungs-/Kühlrippen.
[0011] Es hat sich gezeigt, daß auch spezielle Anpassungen zwischen Außenkontur des Brennerdeckels
und der Außenkontur des Brennerringes relativ zu den Austrittskanten der Gasaustritte
ein unterschiedliches Brennverhalten ergeben, so daß die Erfindung hier spezielle
Gestaltungen je nach Einsatzzweck vorsieht, wie in Unteransprüchen angegeben.
[0012] Auch können die Strömungskanäle im Inneren der Brenner, ob mit oder ohne Strömungskegel,
erfindungsgemäß unterschiedlich gestaltet sein.
[0013] Schießlich kann es zweckmäßig sein, im Steckaufsatz für zusätzliche Austrittsöffnungen
zu sorgen, aus denen Sekundärluft aus dem Muldenraum unterhalb des Brenners zur Flammenkühlung
ansaugbar ist, wie dies in weiterer Ausgestaltung der Erfindung ebenfalls vorgesehen
ist. Diese Maßnahme der Flammenkühlung dient auch der optimalen Brennstoffausnutzung
einerseits bei Reduzierung der Schadstoffemissionen andererseits.
[0014] Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert.
Diese zeigt in
- Fig. 1
- eine Seitenansicht teilweise geschnitten durch einen erfindungsgemäßen Brenner mit
einer Teilaufsicht auf eine Gestaltung der Gasaustrittskanäle in Fig. 1a,
- Fig. 2 bis 4
- Schnitte durch Brennervarianten nach der Er findung,
- Fig. 5a und 5b
- Teilschnitte durch Brennerdeckelgestaltungen,
- Fig. 6
- eine Aufsicht auf einen erfindungsgemäßen Brennerring mit angedeuteten Flammen mit
geraden Gasaustrittskanälen,
- Fig. 7
- eine Teilaufsicht auf ein abgewandeltes Beispiel eines Brennerringes mit gekrümmten
Gasaustrittskanälen,
- Fig. 8a und 8b
- Gestaltungen des Strömungskegels,
- Fig. 9
- Querschnittgestaltungen von Gasaustrittskanälen,
- Fig. 10
- einen Teilschnitt im Bereich des Strömungskegels,
- Fig. 11 bis 13
- unterschiedliche Randgestaltungen von Brennerdeckel und Brennerring im Bereich der
Gasaustrittsöffnungen,
- Fig. 14 bis 17
- unterschiedliche Teilquerschnitte durch Brenner mit verschiedenen Gasführungen im
Inneren des Brenners mit Hilfsflammenbildung bei Vollbrand sowie in
- Fig. 18
- eine Seitenansicht teilweise geschnitten durch ein weiteres Ausführungsbeispiel eines
Brenners.
[0015] Der in Fig. 1, 1a zum Teil geschnitten wiedergegebene, allgemein mit 1 bezeichnete
Gasbrenner hat den folgenden Aufbau:
[0016] Von unten durchsetzt ein Brennerstativ 2 mit einem Injektor 20, eine andeutungsweise
wiedergegebene Gasmulde 3. Den über die Gasmulde 3 hinausragenden Bereich des Brennerstativs
umgibt ein Steckaufsatz 4, auf den ein Brennerring 5 gelagert ist, der in Fig. 1 teilweise
in Aufsicht wiedergegeben ist. Abgeschlossen wird nach oben der Brenner von einem
Brennerdeckel 6, der im in Fig. 1 dargestellten Beispiel zentrisch mit einem nach
innen weisenden Strömungskegel 7 ausgerüstet ist.
[0017] Erkennbar ist der Brennerring 5 mit einer Vielzahl von Gasaustrittskanälen 8 ausgerüstet,
deren in Fig. la mit einem Pfeil 9 angegebene Mittelachse in einem von 0° abweichenden
Winkel zu dem entsprechenden, mit 10 bezeichneten Radius steht, der Winkel ist in
Fig. 1a mit α bezeichnet. Das freie Austrittsende der Gasaustrittskanäle 8 trägt das
Bezugszeichen 8a.
[0018] In Fig. 6 ist, ähnlich wie in Fig. 1a, in Aufsicht der Brennerring 5 dargestellt
mit angedeuteten Flammen 11, die erkennbar nicht radial nach außen gerichtet sind,
sondern einen Winkel zur Radialströmung aufweisen, derart, daß sich eine Wirbelbildung
ergibt. Die in Fig. 6 bzw. 1a dargestellten Kanäle 8 sind dort in Aufsicht gerade
ausgebildet, in Fig. 7 ist die Möglichkeit dargestellt, diese Kanäle bogenförmig zu
gestalten. Die dort wiedergegebenen Kanäle tragen das Bezugszeichen 8', die gebildeten
Flammen das Bezugszeichen 11'.
[0019] Können die Kanäle 8 bzw. 8' in Aufsicht gerade oder gekrümmt ausgebildet sein, so
können sie die unterschiedlichsten Querschnittsformen aufweisen, eine Auswahl dieser
Querschnittsformen ist in Fig. 9 angedeutet. Neben querschnittlich U-, V- oder I-förmigen
Kanälen können auch Kanäle kreisförmigen Querschnitts vorgesehen sein, dies ist in
Fig. 9 mit 8'' angegeben, oder nebeneinanderliegende mit unterschiedlicher Querschnittsgröße,
dies ist in Fig. 9 mit 8'' angegeben.
[0020] Wie an sich bekannt, können unterhalb der Gasaustrittskanäle weitere Gasaustrittsschlitze
oder Bohrungen, in Fig. 2 mit 11 bezeichnet, vorgesehen sein, um z.B. bei Vollast
Hilfsflammen zu bilden, was in Fig. 2 mit einem Pfeil 12 angedeutet ist, während der
Gasströmungsverlauf durch die Gasaustrittskanäle 8 mit 13 bezeichnet ist.
[0021] In Fig. 3 ist dabei zusätzlich wiedergegeben, daß Zusatzöffnungen 14 vorgesehen sein
können, um von unterhalb der Mulde 3 Sekundärluft anzusaugen, die der Flammenkühlung
dient, der Strömungsweg dieser Sekundärluft ist in Fig. 3 mit 15 bezeichnet.
[0022] Soweit wie möglich, tragen in den unterschiedlichen Zeichnungen funktionell gleiche
Bauteile auch das gleiche Bezugszeichen. So ist der Brennerdeckel beispielsweise durchgängig
mit 6 bezeichnet, selbst wenn er eine zu anderen Darstellungen abweichende Querschnittsform
oder Randgestaltung aufweist.
[0023] Der Strömungskegel 7, auch dieses Bezugszeichen ist in allen Figuren durchgängig
benutzt, kann querschnittsmäßig einen gekrümmten oder auch einen geraden Verlauf aufweisen,
wie dies in Fig. 8 bzw. 8b dargestellt ist. Hier ist der Einfachheit halber der gekrümmte
Strömungskegel mit 7 bezeichnet (Fig. 8a) und mit 7' im geraden Verlauf im Falle der
Fig. 8b. Zusätzlich können neben dem Strömungskegel z.B. im Deckel 6 auch Kühlrippen
16 vorgesehen sein, die etwa zur Vorverwirbelung einen spiralförmigen Verlauf aufweisen
können oder aber auch den Strömungskegel konzentrisch umgeben können, unterschiedliche
Querschnittsformen sind in Fig. 5a und 5b wiedergegeben.
[0024] In Fig. 10 sind Strömungsverläufe bei unterschiedlichen Lastbereichen mit Pfeilen
angegeben.
[0025] Die Fig. 11 bis 15 zeigen unterschiedliche Gestaltungen des jeweiligen Verlaufes
der Gasaustrittskanäle 8 relativ zur freien Vorderkante 6a des Brennerdeckels einerseits
und 5a des Brennerringes andererseits relativ zur Austrittsöffnung 8a.
[0026] In Fig. 11 überragen die freien Kanten 6a und 5a die Gasaustrittsöffnungen 8a. In
Fig. 12 ist eine der Fig. 11 ähnliche Gestaltung wiedergegeben, allerdings sind hier
die Übergangsbereiche zu den freien Außenkanten 6a bzw. 5a divergierend wiedergegeben,
in Fig. 13 ergibt sich ein konvergierender Verlauf.
[0027] Alle Gestaltungen der Gasaustrittskanäle 8 und der Geometrien an den Gasaustrittsöffnungen
8a führen zu unterschiedlichen Brennverhalten und damit unterschiedlichen Schadstoffemissionen,
wobei hier sowohl als Parameter das eingesetzte Gas, der Gasdruck, die Umgebungstemperatur
u. dgl. eingeht. Je nach Gassorte bieten sich entsprechend unterschiedlich gestaltete
Geometrien an.
[0028] In den Fig. 14 bis 17 sind Variationen der inneren Gasströmungswege dargestellt.
So zeigt Fig. 14 einen sich bauchig erweiternden, mit 17 bezeichneten Anströmraum
für das Gas vor Eintritt in die Gasaustrittskanäle 8. Fig. 15 zeigt einen im wesentlichen
parallel geführten Gasströmungsweg 17'. Fig. 16 zeigt einen sich von innen nach außen
erweiternden Bereich 17'', der durch einen Gasleit- bzw. -umlenkkörper 18 im Brennerinneren
bewirkt wird. Schließlich ist in Fig. 17 ein weiterer Schikaneeinsatz 18' dargestellt,
der insbesondere die Sekundärflammenbildung optimiert.
[0029] In Fig. 18 ist noch ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, wobei
die ansonsten relativ zur Fig. 1 gleichen Teile das gleiche Bezugszeichen tragen ergänzt
durch ein "c". Hier ist der Injektor 20c mittels eines Spannringes 21 am Stativ 2c
festgelegt, wobei mit dem Spannring 21 gleichzeitig der Steckaufsatz 4c am Blech der
Kochmulde 3c festgelegt werden kann.
[0030] Anders als bei den vorangehenden Beispielen ist hier der Brenner aus den Elementen
5c Brennerring und 6c Brennerdeckel dreiteilig ausgebildet, da im Vorderkantenbereich
des Brennerdeckels 6c eine auch die Strömungskante für die Gasflamme bereitstellende
Zwischenscheibe 19 vorgesehen ist.
[0031] Natürlich sind die beschriebenen Ausführungsbeispiele der Erfindung noch in vielfacher
Hinsicht abzuändern, ohne den Grundgedanken zu verlassen. So stellen gerade die zuletzt
genannten Schikane- und Leitkörper in ihren Querschnittsformen ebenso Beispiele dar,
wie die Gestaltungen etwa der Strömungsleitkegel 7, der Kühlrippen 16 oder der speziellen
Querschnitts- und Verlaufsformen der Kanäle 8.
1. Gasbrenner, insbesondere atmosphärischer Gasbrenner mit Primärluftvormischung, mit
einem Gasaustrittskanäle (8) aufweisenden Brennerring und mit einem ggf. damit einstückig
ausgebildeten Brennerdeckel (6), wobei die Mittelachse (9) der Gasaustrittskanäle
(8) einen von 0° abweichenden Winkel (a) zu einem der jeweiligen Austrittsöffnung
(8a) zugeordneten Radius (10) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Brennerdeckel (6) im Bereich der Gasaustrittsöffnungen (8a) unter Bildung
einer die Gasaustrittsöffnung verkleinernden Umströmungskante die freie Kontur des
Brennerringes überragt und daß der Brennerring (5) im unteren Bereich der Gasaustrittsöffnungen
(8a) deren äußere Randkante überragend ausgebildet ist.
2. Gasbrenner nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gasaustrittskanäle einen geraden (8) oder gekrümmten (8') Verlauf aufweisen.
3. Gasbrenner nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gasaustrittskanäle (8) sich von innen nach außen erweiternd oder gleichbleibend
oder verjüngend ausgebildet sind.
4. Gasbrenner nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Brenner (1) neben den Gasaustrittsschlitzen/-bohrungen (8) mit in Schwerkraftrichtung
darunterliegenden Zusatzaustrittsöffnungen (11) zur Bildung von Hilfsflammen (12)
ausgerüstet ist.
5. Gasbrenner nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Brennerdeckel (6) mit wenigstens einem Strömungsleitkegel (7) im in Richtung
auf das Brennerstativ (2) zuweisenden Zentrum versehen ist.
6. Gasbrenner nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Brennerdeckel (6) mit den Strömungskegel (7) konzentrisch umgebenden Verwirbelungs-/Kühlrippen
(16) versehen ist.
7. Gasbrenner nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß neben oder anstelle des Strömungskegels (7) im Brennerinneren Gasleit- oder Umlenkkörper
(18) vorgesehen sind.
8. Gasbrenner nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gasleit- oder Umlenkkörper (18') relativ zur Gasströmung mit einer parallelen
oder konvexen oder konkaven Oberfläche ausgebildet sind.
9. Gasbrenner nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die dem Brennerinneren zuweisende Leitfläche des Brennerdeckels (6) konvex, konkav
oder parallel zur wirksamen Gasströmung ausgebildet ist.
10. Gasbrenner nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß unterhalb des Steckaufsatzes (4) zur Ansaugung zusätzlicher Sekundärluft aus dem
Muldenraum zur Flammenkühlung Ansaugöffnungen (14) vorgesehen sind.
1. A gas burner, in particular an atmospheric gas burner with primary air premixing,
comprising a burner ring having gas outlet passages (8) and a burner top (6) which
is possibly formed integrally with the burner ring, wherein the centre line (9) of
the gas outlet passages (8) is at an angle (a) differing from 0° relative to a radius
(10) associated with the respective outlet opening (8a), characterised in that in
the region of the gas outlet openings (8a) the burner top projects beyond the free
contour of the burner ring forming a flow edge which reduces the size of the gas outlet
opening and around which the gas flows, and that the burner ring (5) is of a configuration
in the lower region of the gas outlet openings (8a) such as to project beyond the
outer peripheral edge thereof.
2. A gas burner according to claim 1 characterised in that the gas outlet passages are
of a straight (8) or curved (8') configuration.
3. A gas burner according to claim 1 or claim 2 characterised in that the gas outlet
passages (8) are of a configuration which remains the same or decreases in width or
increases in width from the inside outwardly.
4. A gas burner according to one of the preceding claims characterised in that besides
the gas outlet slots/bores (8) the burner (1) is provided with additional outlet openings
(11) which are disposed below the gas outlet slots/bores (8) in the direction of the
force of gravity, for the formation of auxiliary flames (12).
5. A gas burner according to one of the preceding claims characterised in that the burner
top (6) is provided with at least one flow guide cone (7) in the centre which faces
in a direction towards the burner support (2).
6. A gas burner according to one of the preceding claims characterised in that the burner
top (6) is provided with turbulence-producing/cooling ribs (16) which concentrically
surround the flow cone (7).
7. A gas burner according to one of the preceding claims characterised in that gas guide
or direction-changing bodies (18) are provided in the burner interior instead of or
beside the flow cone (7).
8. A gas burner according to one of the preceding claims characterised in that the gas
guide or direction-changing bodies (18') are provided relative to the gas flow with
a parallel or convex or concave surface.
9. A gas burner according to one of the preceding claims characterised in that the guide
surface of the burner top (6), which faces towards the burner interior, is of a convex,
concave or parallel configuration relative to the effective gas flow.
10. A gas burner according to one of the preceding claims characterised in that suction
intake openings (14) are provided beneath the push-in mounting member (4) for drawing
in additional secondary air out of the depression space for flame cooling purposes.
1. Brûleur à gaz, en particulier brûleur à gaz atmosphérique, avec un prémélange d'air
primaire, un anneau de brûleur présentant des canaux de sortie de gaz (8) et un couvercle
de brûleur (6) formé éventuellement de façon solidaire à cet anneau de brûleur, l'axe
médian (9) des canaux de sortie de gaz (8) présentant un angle s'écartant de 0° (α)
par rapport au rayon (10) affecté à l'ouverture de sortie respective (8a),
caractérisé en ce que
le couvercle du brûleur (6) surplombe au niveau des ouvertures de sortie de gaz
(8a) le contour libre de l'anneau de brûleur en formant un bord de contournement réduisant
l'ouverture de la sortie de gaz et en ce que l'anneau de brûleur (5) dans la zone
inférieure des ouvertures de sortie de gaz (8a) présente des rebords extérieurs en
surplomb.
2. Brûleur à gaz selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les canaux de sortie de gaz présentent un tracé droit (8) ou courbé (8').
3. Brûleur à gaz selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
les canaux de sortie de gaz (8) vont en s'élargissent de l'intérieur vers l'extérieur
ou sont constants ou vont en se rétrécissant.
4. Brûleur à gaz selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le brûleur (1) est équipé en plus des alésages/fentes de sortie de gaz (8) d'orifices
de sortie supplémen-taires (11) situés au-dessous de ceux-ci dans la direction de
la force centrifuge pour la formation de flammes auxiliaires (12).
5. Brûleur à gaz selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le couvercle du brûleur (6) est muni d'au moins un cône de guidage d'écoulement
(7) dans le centre dirigé vers le support de brûleur (3).
6. Brûleur à gaz selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le couvercle du brûleur à gaz (6) est muni de nervures de refroidissement/turbulences
(16) entourant concentriquement le cône d'écoulement (7).
7. Brûleur à gaz selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
en plus ou à la place du cône d'écoulement (7) sont prévus à l'intérieur du brûleur
des éléments de dérivation ou de guidage de gaz (18).
8. Brûleur à gaz selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les éléments de dérivation ou de guidage du gaz (18') présentant une surface concave
ou convexe ou parallèle par rapport à l'écoulement du gaz.
9. Brûleur à gaz selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la face de guidage du couvercle de brûleur (6) dirigée vers l'intérieur des brûleurs
est de conception convexe, concave ou parallèle pour l'obtention d'un écoulement de
gaz efficace.
10. Brûleur à gaz selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
au-dessous du bloc insérable (4), en vue de l'aspiration d'air secondaire supplémentaire
en provenance de la cuvette de gaz, sont prévues des ouvertures d'aspiration (14)
pour le refroidissement de la flamme.