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EP 0 554 528 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.06.1995 Patentblatt 1995/25 |
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Anmeldetag: 10.11.1992 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B65F 3/04 |
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Aufnahmevorrichtung für Müllsammelfahrzeuge
Pick-up device for a refuse collecting vehicle
Dispositif de ramassage pour benne à ordures
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI LU NL PT SE |
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Priorität: |
04.02.1992 DE 4203119
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.08.1993 Patentblatt 1993/32 |
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Patentinhaber: EDELHOFF M.S.T.S. GMBH |
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D-58640 Iserlohn (DE) |
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Erfinder: |
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- Smith, Fred
Alpine,
Utah 84004 (US)
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Vertreter: Laufhütte, Dieter, Dr.-Ing. et al |
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Lorenz-Seidler-Gossel
Widenmayerstrasse 23 80538 München 80538 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 230 663 EP-A- 0 379 897 DE-A- 3 238 810 DE-A- 3 941 348
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EP-A- 0 235 784 DE-A- 2 547 877 DE-A- 3 620 610 US-A- 3 762 586
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Aufnahmevorrichtung für Müllsammelfahrzeuge mit einem
auf einer Führungsschiene verfahrbaren Schlitten, wobei die Führungsschiene im Frontbereich
des Müllsammelfahrzeuges und parallel zu dessen Radachsen angeordnet ist und schwenkbare
Arme, die beidseits des Fahrerhauses angeordnet sind, verbindet und über diese schwenkbaren
Arme verschwenkbar ist, und mit einer am Schlitten angelenkten Greifeinrichtung.
[0002] Eine derartige Aufnahmevorrichtung ist bereits aus der EP 0235784 B der gleichen
Anmelderin bekannt. Mittels einer derartig schwenkbaren Hub-/Kippvorrichtung können
vom Müllsammelfahrzeug aus Müllbehälter aufgenommen und in einer Einschüttöffnung
eines Sammelbehälters oder in einen mit Förder- und Presseinrichtungen versehenen
Aufnahmeraum entleert werden. Die vorbekannte Aufnahmevorrichtung kann zu einer Seite
des Müllsammelfahrzeugs hin verfahren werden, so daß seitlich neben dem Müllsammelfahrzeug
stehende Müllcontainer bzw. Müllbehälter aufgenommen werden können. Es ist aber sehr
arbeitsaufwendig, mit dieser vorbekannten Aufnahmevorrichtung Müllbehälter aufzunehmen,
die auf beiden Straßenseiten und somit auf beiden Seiten des Müllsammelfahrzeugs stehen.
In diesem Fall müssen entweder die Müllbehälter auf die Straßenseite befördert werden,
zu welcher hin die Aufnahmevorrichtung verschiebbar ist, oder das Fahrzeug muß die
Straße zwei Mal - jeweils in Gegenrichtung - befahren.
[0003] Aus der EP 0 078 011 ist ein Müllsammelfahrzeug mit einem Teleskop-Greiferarm bekannt,
bei dem der Teleskop-Greiferarm schwenkbar an der Oberseite des Müllsammelfahrzeugs
befestigt ist und damit über das Fahrerhaus hinweg arbeiten kann. Damit können zwar
Müllbehälter auf beiden Seiten des Fahrzeugs aufgenommen werden, bei diesen Greiferarmen
ist jedoch das Positionieren und Aufnehmen der jeweiligen Müllbehälter umständlich.
Darüberhinaus ist dieses System praxisfremd, da aufgrund der langen Hebelarme des
Teleskop-Armes nur vergleichsweise geringe Lasten aufgenommen werden können.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine gattungsgemäße Aufnahmevorrichtung
derart weiterzubilden, daß sie beidseitig des Müllsammelfahrzeuges Müllbehälter aufnehmen
kann, wobei die Aufnahmevorrichtung vergleichsweise einfach und robust aufgebaut sein
soll.
[0005] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß zur Aufnahme eines Müllbehälters
beidseitig des Müllsammelfahrzeugs der Schlitten auf der Führungsschiene in beide
Richtungen verfahrbar ist und daß die Greifeinrichtung über Schwenkarme zu beiden
Seiten des Fahrzeuges seitlich ausschwenkbar in dem Schlitten gelagert ist. Demnach
ist die seitlich verfahrbare Aufnahmevorrichtung im Frontbereich des Müllsammelfahrzeuges
sowohl nach rechts als auch nach links verfahrbar. Die Aufnahme des Müllsammelbehälters
erfolgt jeweils mit derselben Behälteraufnahmevorrichtung, so daß ein Wechsel der
Aufnahmeseite keinen konstruktiven Mehraufwand fordert und auch keinen nennenswerten
Zeitverlust mit sich bringt.
[0006] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Aufnahmevorrichtung
derart ausgebildet, daß ein erster Schwenkarm an einem Ende über einen Bolzen mit
dem Schlitten und mit dem anderen Ende über einen Bolzen mit einem Ende eines parallel
verlaufenden zweiten Schwenkarmes verbunden ist. Das zweite Ende des zweiten Schwenkarmes
ist über einen Bolzen mit einem Ende eines parallel verlaufenden dritten Schwenkarmes
verbunden und das andere Ende des dritten Schwenkarmes ist über einen Bolzen wiederum
mit dem Schlitten verbunden.
[0007] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist eine erste Kolben-Zylinderanordnung jeweils
am Schlitten und am ersten Schwenkarm angelenkt, während eine zweite Kolben-Zylinderanordnung
jeweils am Schlitten und dem dritten Schwenkarm angelenkt ist.
[0008] Die Greifeinrichtung kann an dem zweiten Schwenkarm befestigt bzw. gelagert sein.
[0009] Der Schlitten kann über motorgetriebene Zugorgane entlang der Führungsschiene verfahrbar
sein.
[0010] Die erfinungsgemäße Aufnahmevorrichtung kann mit unterschiedlichen, an sich bekannten
Greifeinrichtungen ausgerüstet werden. So kann die Greifeinrichtung beispielsweise
als Aufnahmekamm ausgebildet werden. Ein derartiger Aufnahmekamm ist beispielsweise
aus der DE 3238810 A bekannt. Hierbei ist zu berücksichtigen, daß der Aufnahmekamm
keine selbsttätige Zentrierung zuläßt und sich nicht automatisiert einsetzen läßt.
[0011] Wird dagegen gem. einer anderen Ausgestaltung der Erfindung die Greifeinrichtung
als Aufnahmeklaue ausgebildet, wie sie beispielsweise aus der DE 3902177 C bekannt
ist, so findet eine selbsttätige Zentrierung bei der Aufnahme des Müllbehälters statt.
Eine derartige Aufnahmeklaue weist nämlich eine nach oben weisende Spitze auf, die
in komplementär nach unten offene Aufnahmetaschen am Müllbehälter eingeführt wird.
Die Zentrierung erfolgt durch eine konvex sphärisch gewölbte Vorderseite und die im
wesentlichen ebene Rückwand an der Aufnahmeklaue.
[0012] Alternativ hierzu kommt als Greifeinrichtung eine kolbenzylinderbetätigte Greifvorrichtung
in Frage, wie sie aus der DE 3620610 A bekannt ist, wo zwei gegenüberliegende gelenkige
Greifarme in der Lage sind, einen Müllbehälter zu erfassen. Vorteilhaft ist hier,
daß mit solch einer Vorrichtung unterschiedliche Behältergrößen aufgenommen werden
können.
[0013] Als Greifeinrichtung können auch Gabelarme dienen, die in dafür vorgesehene Halteelemente
greifen. Derartige Gabelarme sind bereits aus der DE 2547877 A bekannt. Sie erfordern
es aber, daß das Müllsammelfahrzeug den Müllbehälter frontal anfährt.
[0014] Schließlich kann als Greifeinrichtung auch eine dreieckige Kupplungsklaue mit geraden
Begrenzungsflächen eingesetzt werden, die in eine komplementäre Aufnahmetasche am
Müllbehälter greift. Derartige Kupplungsklauen sind bereits aus der US 4726726 bekannt.
[0015] Weitere Einzelheiten und Vorteile werden anhand der in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1:
- ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Aufnahmevorrichtung im montierten
Zustand,
- Fig. 2:
- ein Detail der Schlittenführung der Aufnahmevorrichtung gem. Fig. 1,
- Fig. 3:
- die Aufnahmevorrichtung gem. dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 in einem anderen
Betriebszustand,
- Fig. 4-8:
- erfindungsgemäße Aufnahmevorrichtungen mit unterschiedlichen Greifeinrichtungen und
- Fig. 9:
- eine Detailansicht der am Schlitten der erfindungsgemäßen Aufnahmevorrichtung angelenkten
Schwenkarme.
[0016] In den Figuren 1 und 3 ist das nur teilweise dargestellte Müllsammelfahrzeug mit
1 bezeichnet. Hier dargestellt ist der Frontbereich des Fahrerhauses. Neben dem Fahrerhaus
erstrecken sich die schwenkbaren Arme 2 und 2'. Die freien Enden der schwenkbaren
Arme 2 und 2' sind über eine Führungsschiene 3 miteinander verbunden. Auf dieser Führungsschiene
ist verfahrbar ein Schlitten 4 gelagert. Insoweit entspricht diese Ausführungsform
im Aufbau und in der Funktionsweise der in der EP 0235784 B beschriebenen Aufnahmevorrichtung.
[0017] Wie insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich, umfaßt der Schlitten 4 die Führungsschiene
3 klauenartig. Der Schlitten 4 ist auf der Führungsschiene beidseitig durch einen
geeigneten Antrieb verfahrbar. Dieser Antrieb wird gem. dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
durch eine motorbetriebene Kette bzw. einen motorbetriebenen Riemen 6 gebildet. Den
Figuren 1-3 ist zu entnehmen, daß der Riemen 6 mittels 2 Haltern 13 und 13' am Schlitten
befestigt ist und zweifach umgelenkt wird. Eine Umlenkung erfolgt an der Umlenkrolle
12 und eine weitere Umlenkung erfolgt an dem Antriebsmotor 5. Der Motor 5 ist beispielsweise
ein hydraulisch, pneumatisch oder elektrisch betriebener Motor. Wird der Riemen 6
durch den Motor 5 angetrieben, so verändert er sein Längenverhältnis zu den Haltern
13 und 13' auf dem Schlitten 4. Da die Umlenkrolle 12 und der Motor 5 fest an der
Führungsschiene 3 montiert ist, fährt der Schlitten 4, je nach Drehrichtung des Motors
5, entlang der Führungsschiene 3 nach rechts oder links.
[0018] Auf dem Schlitten 4 sind drei Schwenkarme 7, 10 und 11 angelenkt. Aus den Figuren
1 und 3 ergibt sich, daß der Schwenkarm 11 entweder in Kombination mit dem Schwenkarm
7 oder in Kombination mit dem Schwenkarm 10 sowohl um den Lagerpunkt 19 (vgl. Fig.
1) als auch um den Lagerpunkt 18 (vgl. Fig. 3) schwenkbar ist. Bei der Verschwenkung
um den Lagerpunkt 19 wird, wie in Fig. 1 gezeigt, die zwischen dem Schlitten 4 und
dem Schwenkarm 10 angeordnete Kolben-Zylindereinheit 9 ausgefahren. Dagegen wird zur
Verschwenkung des Schwenkarms 11 um den Lagerpunkt 18 gem. Fig. 3 die Kolben-Zylinderanordnung
8, die zwischen dem Schlitten und dem Schwenkarm 7 verläuft, ausgefahren. Die Zylinder
können hydraulisch oder pneumatisch betrieben werden.
[0019] Aus Fig. 9 ergibt sich, daß der erste Schwenkarm 7 an einem Ende über einen Bolzen
18 b mit dem Schlitten und mit dem anderen Ende über einen Bolzen 19 a mit einem Ende
des parallel verlaufenden zweiten Schwenkarmes 11 verbunden ist. Das zweite Ende des
zweiten Schwenkarmes 11 ist über einen Bolzen 18 c mit einem Ende eines parallel verlaufenden
dritten Schwenkarmes 10 verbunden und das andere Ende des dritten Schwenkarmes ist
über einen Bolzen 19 d wiederum mit dem Schlitten 4 verbunden. Der Schwenkarm 11 ist
an seinen Enden auf einer Seite c-förmig nach oben und auf der anderen Seite c-förmig
nach unten ausgebildet, wie der Fig. 9 zu entnehmen ist.
[0020] Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Aufnahmevorrichtung besteht darin,
daß bei Verschwenken der Aufnahmevorrichtung zu jeweils einer Seite durch einen der
druckbeaufschlagten Hydraulikzylinder 8 oder 9 der Schwenkarm 11 entweder in der Lagerstelle
18 oder 19 aufliegt.
[0021] An den Schwenkarmen sind, wie in den Figuren 4-8 dargestellt, unterschiedliche Behälteraufnahmevorrichtungen
montierbar. Diese Behälteraufnahmevorrichtungen sind jeweils über entsprechende Leisten
20 a an den Schwenkarm 11 angeschraubt.
[0022] Gem. der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform sind an die dargestellte Montageleiste
20 a zwei parallel nebeneinander angeordnete Aufnahmekämme 20 angeordnet. Der Aufbau
eines derartigen Aufnahmekamms ist beispielsweise aus der DE 3238810 A bekannt und
braucht hier nicht näher erläutert zu werden.
[0023] Im Ausführungsbeispiel gem. Fig. 5 sind über die Montageleiste 20 a zwei nebeneinander
angeordnete Aufnahmeklauen 21 an der Aufnahmevorrichtung befestigt. Diese Aufnahmeklauen
sind als solche bereits aus der DE 3902177 C bekannt.
[0024] In dem Ausführungsbeispiel gem. Fig. 6 ist an der Aufnahmevorrichtung eine kolben-zylinderbetätigte
Greifvorrichtung 22 angeordnet, wie sie aus der DE 3620610 A bekannt ist.
[0025] Die Fig. 7 zeigt als Greifeinrichtung zwei an der Montageschiene 20 a angeordnete
Halterelemente 23, die ihrem Aufbau nach in der DE 2547877 A beschrieben sind.
[0026] Schließlich ist in Fig. 8 ein Ausführungsbeispiel dargestellt, in welchem nebeneinander
zwei dreieckige Kupplungsklauen 24 an der Montageschiene 20 a angeordnet sind, die
als solche bereits aus der US 4726726 bekannt sind.
[0027] Die Kräfte, die bei der Aufnahme der gefüllten Müllbehälter auftreten, können aufgrund
der zuvor beschriebenen Konstruktion gut von den Lagern 18 b, 18 c, 19 a, 19 d aufgenommen
werden, da sich durch die zuvor beschriebene Gestaltung des Schwenkarmes 11 die effektive
Lagerbreite erhöht und da sich immer drei Schwenkarme in der Führung des Schlittens
4 befinden.
[0028] Für den Fahrbetrieb des Müllsammelfahrzeuges 1 sind beide Kolben-Zylinderanordnungen
8 u.9 eingefahren. Die Schwenkarme werden über eine in den Figuren nicht näher dargestellte
automatisch betätigbare Verriegelung ver- bzw. entriegelt.
1. Aufnahmevorrichtung für Müllsammelfahrzeuge mit einem auf einer Führungsschiene (3)
verfahrbaren Schlitten (4), wobei die Führungsschiene (3) im Frontbereich des Müllsammelfahrzeuges
und parallel zu dessen Radachsen angeordnet ist und schwenkbare Arme (2, 2'), die
beidseits des Fahrerhauses angeordnet sind, verbindet und über diese schwenkbaren
Arme (2, 2') verschwenkbar ist, und mit einer am Schlitten angelenkten Greifeinrichtung
(20, 21, 22, 23, 24),
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Aufnahme eines Müllbehälters beidseitig des Müllsammelfahrzeuges der Schlitten
(4) auf der Führungsschiene (3) in beide Richtungen verfahrbar ist und daß die Greifeinrichtung
(20, 21, 22, 23, 24) über Schwenkarme (7, 10, 11) zu beiden Seiten des Fahrzeuges
seitlich ausschwenkbar in dem Schlitten gelagert ist.
2. Aufnahmevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein erster Schwenkarm
(7) an einem Ende über einen Bolzen (18 b) mit dem Schlitten (4) und mit dem anderen
Ende über einen Bolzen (19 a) mit einem Ende eines parallel verlaufenden zweiten Schwenkarmes
(11) verbunden ist, daß das zweite Ende des zweiten Schwenkarmes (11) über einen Bolzen
(18 c) mit einem Ende eines parallel verlaufenden dritten Schwenkarmes (10) verbunden
ist und daß das andere Ende des dritten Schwenkarmes (10) über einen Bolzen (19 d)
wiederum mit dem Schlitten (4) verbunden ist.
3. Aufnahmevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste
Kolben-Zylinderanordnung (8) jeweils am Schlitten (4) und am ersten Schwenkarm (7)
angelenkt ist und daß eine zweite Kolben-Zylinderanordnung (9) jeweils am Schlitten
(4) und am dritten Schwenkarm (10) angelenkt ist.
4. Aufnahmevorrichtung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Greifeinrichtung (20, 21, 22, 23, 24) an dem zweiten Schwenkarm (11) befestigt bzw.
gelagert ist.
5. Aufnahmevorrichtung nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schlitten (4) über motorgetriebene Zugorgane (6) entlang der Führungsschiene (4) verfahrbar
ist.
6. Aufnahmevorrichtung nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Greifeinrichtung mindestens einen Aufnahmekamm (20) umfaßt.
7. Aufnahmevorrichtung nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Greifeinrichtung mindestens eine Aufnahmeklaue (21) umfaßt.
8. Aufnahmevorrichtung nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Greifeinrichtung eine kolben-zylinderbetätigte Greifeinrichtung (22) ist.
9. Aufnahmevorrichtung nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Greifeinrichtung mindestens einen oder mehrere Gabelarme (23) umfaßt.
10. Aufnahmevorrichtung nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Greifeinrichtung mindestens eine dreieickige Kupplungsklaue mit geraden Begrenzungsflächen
(24) umfaßt.
1. A pick-up device for refuse collecting vehicles with a carriage (4) displaceable on
a guide rail (3), in which arrangement the guide rail (3) is arranged in the front
zone of the refuse collecting vehicle and parallel to its wheel axles, and connects
pivotable arms (2, 2') which are arranged on both sides of the driver's cab, and is
pivotable by means of these pivotable arms (2, 2'); and with a gripper device (20,
21, 22, 23, 24) articulated on the carriage;
characterized in that,
for picking up a refuse bin on both sides of the refuse collecting vehicle, the carriage
(4) is displaceable on the guide rail (3) in both directions; and that the gripper
device (20, 21, 22, 23, 24) is mounted in the carriage by means of pivoting arms (7,
10, 11) for lateral outward pivoting on both sides of the vehicle.
2. A pick-up device according to claim 1, characterized in that a first pivoting arm
(7) is connected at one end by means of a pin (18b) to the carriage (4) and at the
other end by means of a pin (19a) to one end of a second pivoting arm (11) extending
in a parallel direction; that the second end of the second pivoting arm (11) is connected
by means of a pin (18c) to one end of a third pivoting arm (10) extending in a parallel
direction; and that the other end of the third pivoting arm (10) is again connected
to the carriage (4) by means of a pin (19d).
3. A pick-up device according to claim 1 or 2, characterized in that a first piston-cylinder
assembly (8) is articulated respectively on the carriage (4) and on the first pivoting
arm (7); and that a second piston-cylinder assembly (9) is respectively articulated
on the carriage (4) and on the third pivoting arm (10).
4. A pick-up device according to one of claims 1 to 3, characterized in that the gripper
device (20, 21, 22, 23, 24) is secured or mounted on the second pivoting arm (11).
5. A pick-up device according to one of claims 1 to 4, characterized in that the carriage
(4) is displaceable along the guide rail (3) by means of motor-driven pull members
(6).
6. A pick-up device according to one of claims 1 to 5, characterized in that the gripper
device comprises at least one pick-up comb (20).
7. A pick-up device according to one of claims 1 to 5, characterized in that the gripper
device comprises at least one pick-up claw (21).
8. A pick-up device according to one of claims 1 to 5, characterized in that the gripper
device is a gripper device (22) actuated by a piston-cylinder assembly.
9. A pick-up device according to one of claims 1 to 5, characterized in that the gripper
device comprises at least one or more fork arms (23).
10. A pick-up device according to one of claims 1 to 5, characterized in that the gripper
device comprises at least one triangular coupling claw (24) with straight end faces.
1. Dispositif de ramassage pour des véhicules de collecte d'ordures comprenant un chariot
(4) déplaçable sur un rail de guidage (3), le rail de guidage (3) étant disposé dans
la zone frontale du véhicule de collecte d'ordures et parallèlement aux essieux de
roue de celui-ci et relie des bras pivotants (2, 2') qui sont disposés de part et
d'autre de la cabine de conducteur et peut être pivoté par l'intermédiaire de ces
bras pivotants (2, 2'), et un dispositif de préhension (20, 21, 22, 23, 24) articulé
au chariot, caractérisé en ce que, pour ramasser une poubelle d'un côté et de l'autre
du véhicule de ramassage d'ordures, le chariot (4) est déplaçable sur le rail de guidage
(3) dans les deux directions, et en ce que le dispositif de préhension (20, 21, 22,
23, 24) est logé dans le chariot de façon pivotante latéralement par l'intermédiaire
de bras de pivotement (7, 10, 11) vers les deux côtés du véhicule.
2. Dispositif de ramassage selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un premier
bras pivotant (7) est relié à une extrémité par un boulon (18b) au chariot (4) et
à l'autre extrémité par un boulon (19a) à une extrémité d'un deuxième bras pivotant
(11) s'étendant parallèlement, en ce que la deuxième extrémité du deuxième bras pivotant
(11) est reliée par un boulon (18c) à une extrémité d'un troisième bras pivotant (10)
s'étendant parallèlement et en ce que l'autre extrémité du troisième bras pivotant
(10) est reliée par un boulon (19d) de nouveau au chariot (4).
3. Dispositif de ramassage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'un premier
agencement à piston et à cylindre (8) est articulé respectivement au chariot (4) et
au premier bras pivotant (7) et en ce qu'un deuxième agencement à piston et à cylindre
(9) est articulé respectivement au chariot (4) et au troisième bras pivotant (10).
4. Dispositif de ramassage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que
le dispositif de préhension (20, 21, 22, 23, 24) est fixé ou logé au deuxième bras
pivotant (11).
5. Dispositif de ramassage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que
le chariot (4) est déplaçable par des organes de traction (6) entraînés par moteur
le long du rail de guidage (4).
6. Dispositif de ramassage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que
le dispositif de préhension comprend au moins un peigne de ramassage (20).
7. Dispositif de ramassage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que
le dispositif de préhension comprend au moins une patte de ramassage (21).
8. Dispositif de ramassage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que
le dispositif de préhension est un dispositif de préhension (22) actionné par piston
et cylindre.
9. Dispositif de ramassage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que
le dispositif de préhension comprend au moins un ou plusieurs bras de fourche (23).
10. Dispositif de ramassage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que
le dispositif de préhension comprend au moins une patte d'accouplement triangulaire
avec des faces de délimitation rectilignes (24).