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EP 0 554 542 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.04.1996 Patentblatt 1996/15 |
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Anmeldetag: 08.12.1992 |
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Offset-Druckform
Offset printing element
Elément pour impression en offset
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
11.12.1991 DE 4140768
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.08.1993 Patentblatt 1993/32 |
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Patentinhaber: MAN Roland Druckmaschinen AG |
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D-63012 Offenbach (DE) |
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Erfinder: |
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- Hoffmann, Eduard
W-8903 Bobingen (DE)
- Winterholler, Johann
W-8904 Friedberg (DE)
- Prem, Wolfgang
W-8901 Ustersbach (DE)
- Stöckl, Herbert
W-8900 Augsburg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 009 360 GB-A- 578 777
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EP-A- 0 526 867
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Offset-Druckform aus einem metallischen Werkstoff für
einen Formzylinder einer Druckmaschine und ein Verfahren zur Herstellung einer solchen
Offset-Druckform.
[0002] Die im Offsetdruck am meisten verwendeten Druckformarten sind die vorbeschichteten
Aluminiumplatten, deren großer Vorteil die Einfachheit und Schnelligkeit der Herstellung
ist, oder die Mehrmetallplatten, die meistens aus drei Metallen (Trimetall) bestehen,
wobei im allgemeinen Aluminium oder Stahlblech als Trägermetall verwendet wird. Diese
Arten eignen sich im besonderen Maße für höhere Auflagenbereiche und große Beanspruchung.
Außerdem lassen sich ihre guten Oberflächeneigenschaften durch eine zusätzliche Anodisierung
noch erheblich verbessern.
[0003] In der Regel weist diese Druckform an zwei gegenüberliegenden Kanten Paßbohrungen
für die Paßstifte einer Einspannvorrichtung des Druckformzylinders auf. Die Druckform
wird auf den Paßstiften zentriert und mit der vorlaufenden Kante, die vorher umgebogen
wurde, in einen Zylinderkanal eingehängt. Auch das Druckformende wird in den Zylinderkanal
eingeschoben, so daß die Druckform eingespannt werden kann. Dazu werden ein Kanal
über die Zylinderbreite und Spannsegmente, die sich im Kanal durch den Zylinder erstrecken,
benötigt. In diesem Bereich beginnen und enden die Druckformen. Durch diese Druckformunterbrechung
können endlose Bilder nicht hergestellt werden. Darüber hinaus ist aufgrund von Schwingungsbelastungen
des Zylinders durch den Kanal und die Einspannvorrichtung die Druckgeschwindigkeit
begrenzt. Diese Schwingungsbelastung beeinträchtigt auch die Druckqualität.
[0004] Die GB-A-578 777 offenbart eine Druckform, bei der die aufeinander zuweisenden, abgekanteten
Plattenkanten auf dem Zylinder miteinander verschweißt sind, die jedoch ansonsten
für den Tiefdruck konzipiert sind.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die von einer gattungsbildenden Druckform
erreichte Druckqualität zu verbessern, indem die oben genannte Schwingungsbelastung
beseitigt wird und gleichzeitig eine höhere Umlaufgeschwindigkeit des Druckformzylinders
zu ermöglichen.
[0006] Diese Aufgabe wird bei der gattungsbildenden Druckform aus einem metallischen Werkstoff
durch die Merkmale des Anspruchs 1 und den Verfahrensschritten zur Herstellung der
Ansprüche 8, 9 und 12 gelöst.
[0007] Diese durch das erfindungsgemäße Verfahren hergestellte Offset-Druckform ist in Verbindung
mit einem kanal- und spannsegmentlosen Formzylinder, der zum Beispiel aus der deutschen
Patentschritt DE-PS 27 00 118 bekannt ist, einsetzbar. Die Offset-Druckform ist unter
Ausnutzung von Druckluft auf den Formzylinder aufschiebbar. In der Arbeitsstellung
verschiebefest auf dem Formzylinder ist sie dennoch leicht zerstörungsfrei von diesem
lösbar und somit wiederverwendbar. Die Verwendung herkömmlicher Druckformklemmeinrichtungen,
die Kanal- und Spannsegmente sind nicht mehr erforderlich und können somit eingespart
werden. Es sind lediglich nur noch Registereinrichtungen zum registergerechten Aufbringen
der Druckform erforderlich. Auch hier kann auf bekannte Einrichtungen, wie zum Beispiel
Markierungen auf der Formzylinderoberfläche, die mit Markierungen auf der dünnen Offset-Druckform
in Übereinstimmung gebracht werden, oder in vorteilhafter Weise Registerstifte des
Formzylinders, in die die Druckform registerhaltig einhangbar ist, zurückgegriffen
werden. Außerdem können handelsübliche Offset-Druckplatten verwendet werden und bisherige
Plattenkopien unverändert weiterverwendet werden. Der kanallose Druck erlaubt eine
kostengünstige Zylinderfertigung, eine Verbesserung der Druckqualität und höhere Druckgeschwindigkeiten.
[0008] Im folgenden ist ein Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt
stark schematisiert
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht einer hülsenförmigen Offset-Druckform;
- Fig. 2
- eine Detailansicht eines Querschnittes der Offset-Druckform gemäß Fig. 1 mit einer
Schweißnaht;
- Fig. 3
- eine Offset-Druckform mit einer ersten Registereinrichtung;
- Fig. 4
- eine Offset-Druckform mit einer zweiten Registereinrichtung.
[0009] In Fig. 1 ist eine dünne Offset-Druckform 1 mit einer Dicke s von ca. 0,3 mm aus
einem metallischen Werkstoff zu einer Hülse mit einem Durchmesser d von ca. 300 mm
und einer Breite l von ca. 1.600 mm geformt. Der Werkstoff kann Aluminium oder ein
Mehrmetall, beziehungsweise Trimetall sein. Anfang und Ende der Offset-Druckform 1
sind miteinander längsverschweißt. Die Schweißnaht 2 weist vorzugsweise eine Breite
b von ca. 0,7 mm auf.
[0010] Wie Fig. 2 zeigt, weist die Schweißnaht 2 an ihrer Ober- und Unterseite eine konkave
Form auf, so daß sie sich auf dem Druck nicht bemerkbar macht. Die Druckform 1 verfügt
somit über eine zusammenhängende kanalfreie Außenfläche. An einer Stirnseite 3 (Fig.
3) ist die Druckform 1 mit Registereinrichtungen in Form von Paßbohrungen 4 versehen,
die mit Registerstiften auf der Formzylinderoberfläche zusammenwirken. Wie Fig. 4
zeigt ist es auch denkbar, an beiden Stirnseiten 3, 5 Ausnehmungen 6 vorzusehen, die
ebenfalls mit Registerstiften auf der Formzylinderoberfläche zusammenwirken.
[0011] Das Herstellungsverfahren der erfindungsgemäßen Druckform 1 umfaßt folgende Schritte.
Eine Platte wird auf das dem Umfang und der Breite des Formzylinders entsprechende
Maß zugeschnitten. Mindestens eine Stirnseite 3 oder 5 wird mit Registereinrichtungen
4, 6 mittels einer Plattenstanze versehen. Der plattenförmige Zuschnitt wird registerhaltig
in Form einer Hülse in eine Schweißvorrichtung eingespannt und Anfang und Ende der
Druckform 1 längsverschweißt. Dies wird vorzugsweise mittels eines Neodym-YAG-Lasers
vorgenommen. Die Regelung der Laserleistung und die Möglichkeit zur kontinuierlichen
und gepulsten Betriebsform erlauben eine kontrollierte und exakt reproduzierbare Energieeinwirkung
auf die Druckform 1. Wärmebelastung und Verzug des Schweißgutes sind im Vergleich
mit anderen thermischen Verfahren äußerst gering. Der Schweißprozeß wird so geführt,
daß eine Schweißnaht 2 entsteht, die an der Ober- und Unterseite eine konkave Form
aufweist. Die hülsenförmige Druckform 1 wird anschließend unter Aufweiten mittels
Druckluft auf den Formzylinder aufgeschoben. Die Wegnahme der Druckluft bewirkt eine
formschlüssige Anhaftung der Druckform auf den Formzylinder. Das Beschichten und Belichten
der Druckform 1 kann einerseits vor dem Verbinden von Anfang und Ende der Druckform
1 außerhalb der Druckmaschine auf fotochemischem Wege, andererseits nach dem Aufschieben
der hülsenförmigen Druckform 1, indem die Druckform auf dem Formzylinder rundum beschichtet
und belichtet wird, vorgenommen werden.
[0012] Das Prinzip der Erfindung besteht also darin, eine handelsübliche Druckplatte aus
einem metallischen Werkstoff zum Zwecke eines kanallosen Druckes zu einer Hülse zu
formen, die reibschlüssig und registerhaltig in der Arbeitsstellung, jedoch lösbar
und wiederverwendbar den Formzylinder ummantelt und so über eine zusammenhängende
kanalfreie Außenfläche verfügt. So ist die Erfindung nicht allein auf eine mittels
einer Schweißnaht zu einer Hülse geformten Druckform beschränkt. Es ist auch denkbar
die Verbindung von Anfang und Ende der Druckform mittels einer Verklebung herzustellen,
wobei z.B. der Anfang der Druckform auf eine Hälfte eines längsverlaufenden Sattels
geklebt wird, das Ende der Druckform auf die andere Hälfte des längs verlaufenden
Sattels geklebt und zusätzlich die Stoßstellen von Anfang und Ende zusätzlich verklebt
werden. Anschließend wird die hülsenförmige Druckform mitsamt dem Sattel auf den Formzylinder
geschoben.
1. Offset-Druckform aus einem metallischen Werkstoff für einen Formzylinder einer Druckmaschine,
wobei die Druckform aus einer rechteckigen Platte (1) durch Biegen in eine Hohlzylinderform
gebracht ist, die aufeinander zuweisenden Kanten der Platte (1) fest miteinander verbunden
sind, so daß die Offset-Druckform über eine zusammenhängende, kanalfreie Außenfläche
verfügt und reibschlüssig, jedoch lösbar auf den Formzylinder bringbar ist und daß
Registereinrichtungen (4, 6) an mindestens einer Stirnseite (3, 5) zur Sicherstellung
der umfangs- und seitenmäßigen Registerhaltigkeit vorgesehen sind.
2. Offset-Druckform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Anfang und Ende der
Offset-Druckform (1) mittels einer Schweißnaht (2) verbunden sind.
3. Offset-Druckform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Anfang und Ende der
Offset-Druckform (1) mittels einer Verklebung, wobei der Anfang der Druckform (1)
auf eine Hälfte eines längsverlaufenden Sattels geklebt und das Ende der Druckform
(1) auf die andere Hälfte des Sattels geklebt ist, verbunden sind.
4. Offset-Druckform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstoff Aluminium
ist.
5. Offset-Druckform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstoff ein Mehrmetall
ist.
6. Offset-Druckform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Registereinrichtungen
in Form von Paßlochungen (4) ausgebildet sind, die mit Registerstiften auf der Formzylinderoberfläche
zusammenwirken.
7. Offset-Druckform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Registereinrichtungen
in Form von Ausnehmungen (6) an beiden Stirnseiten (3, 5) der Druckform (1) ausgebildet
sind, die mit Registerstiften auf der Formzylinderoberfläche zusammenwirken.
8. Verfahren zur Herstellung einer Offset-Druckform aus einem metallischen Werkstoff
für einen Formzylinder einer Druckmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß eine Platte
auf das dem Umfang und der Breite des Formzylinders entsprechende Maß zugeschnitten
wird und an mindestens einer Stirnseite (3, 5) mit Registereinrichtungen (4, 6) versehen
wird, daß der plattenförmige Zuschnitt auf herkömmliche Art beschichtet und belichtet
wird, registerhaltig in Form einer Hülse in eine Schweißvorrichtung eingespannt wird,
daß Anfang und Ende der Druckform (1) längsnahtverschweißt werden, wobei der Schweißprozeß
so geführt wird, daß eine Schweißnaht (2) entsteht, die an Ober- und Unterseite eine
konkave Form aufweist und daß die hülsenförmige Druckform (1) unter Aufweiten mittels
Druckluft auf den Formzylinder aufgeschoben wird.
9. Verfahren zur Herstellung einer Offset-Druckform aus einem metallischen Werkstoff
für einen Formzylinder einer Druckmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß eine Platte
auf das dem Umfang und der Breite des Formzylinders entsprechende Maß zugeschnitten
wird und an den Stirnseiten (3, 5) mit Registereinrichtungen (4, 6) versehen wird,
daß der plattenförmige Zuschnitt in Form einer Hülse in eine Schweißvorrichtung eingespannt
wird, daß Anfang und Ende der Platte längsnahtverschweißt werden, wobei der Schweißprozeß
so geführt wird, daß eine Schweißnaht (2) entsteht, die an Ober- und Unterseite eine
konkave Form aufweist, daß die hülsenförmige Druckform (1) unter Aufweiten mittels
eines Druckluft auf den Formzylinder aufgeschoben wird und daß die Druckform (1) im
festen Sitz auf dem Formzylinder rundum beschichtet und belichtet wird.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der plattenförmige Zuschnitt
mittels einer Plattenstanze mit Paßlochungen (4) als Registereinrichtungen versehen
wird.
11. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß für den Schweißprozeß
ein Neodym-YAG-Laser verwendet wird.
12. Verfahren zur Herstellung einer Offset-Druckform aus einem metallischen Werkstoff
für einen Formzylinder einer Druckmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß eine Platte
auf das den Umfang und der Breite des Formzylinders entsprechende Maß zugeschnitten
wird, Markierungen am Anfang und Ende der Druckform an mindestens einer Stirnseite
angebracht werden, der Anfang der Druckform auf eine Hälfte eines längs verlaufenden
Sattels, das Ende der Druckform (1) auf die andere Hälfte des Sattels registergerecht
geklebt wird und die Druckform mitsamt dem Sattel auf den Formzylinder geschoben wird.
1. Offset printing forme made from a metallic material for a forme cylinder of a printing
press, the printing forme being produced from a rectangular plate (1) by being bent
into a hollow cylindrical shape, the facing edges of the plate (1) being connected
to each other (1), so that the offset printing forme is provided with a connected
channel-free outer surface and can be mounted on the forme cylinder in a frictionally
engaged but detachable manner, and register devices (4, 6) being provided on at least
one end side (3, 5) for ensuring the circumferential and lateral register accuracy.
2. Offset printing forme according to claim 1, characterised in that the start and end
of the offset printing forme 1 are connected by means of a welded joint.
3. Offset printing forme according to claim 1, characterised in that the start and end
of the offset printing forme (1) are connected by means of an adhesive, the start
of the printing forme (1) being adhered to one half of a longitudinally-running saddle
and the end of the printing forme (1) being adhered to the other half of the saddle.
4. Offset printing forme according to claim 1, characterised in that the material is
aluminium.
5. Offset printing forme according to claim 1, characterised in that the material is
a multi-metal.
6. Offset printing forme according to claim 1, characterised in that the register devices
are constructed in the form of register holes (4), which act together with register
pins on the surface of the forme cylinder.
7. Offset printing forme according to claim 1, characterised in that the register devices
are constructed in the form of recesses (6) on both end sides (3, 5) of the printing
forme (1), which act together with register pins on the surface of the forme cylinder.
8. Process for the production of an offset printing forme made from a metallic material
for a forme cylinder of a printing press, characterised in that a plate is cut to
size corresponding to the circumference and width of the forme cylinder and at least
one end side (3, 5) is provided with register devices, that the lamellar blank is
coated and exposed in a conventional way, inserted true-to-register in the form of
a tube into a welding device, so that the start and end of the printing forme (1)
are welded together along the seam, the welding process being carried out so that
a welding seam (2) is produced which has on its upper and lower side a concave form,
and in that the tube-shaped printing forme (1) is slid onto the forme cylinder using
expansion by means of compressed air.
9. Process for the production of an offset printing forme made from a metallic material
for a forme cylinder of a printing press, characterised in that a plate is cut to
size corresponding to the circumference and width of the forme cylinder and the end
sides (3, 5) are provided with register devices (4, 6), in that the lamellar blank
in the form of a tube is inserted into a welding device, that the start and end of
the plate are welded together along the seam, the welding process being carried out
so that a welding seam is produced which has on its upper and lower sides a concave
form, in that the tube-shaped printing forme (1) is slid using expansion by means
of compressed air and that the printing forme fixed on the forme cylinder is coated
all round and exposed.
10. Process according to claim 8 or 9, characterised in that the lamellar blank is provided
with register holes (4) as register devices by means of a plate punch.
11. Process according to claim 8 or 9, characterised in that a neodymium-YAG-laser is
used for the welding process.
12. Process for the production of an offset printing forme made from a metallic material
for a forme cylinder of a printing press, characterised in that a plate is cut to
size corresponding to the circumference and width of the forme cylinder, markings
are made on the start and end of the printing forme on at least one end side, the
start of the printing forme is adhered true-to-register to one half of a longitudinally-running
saddle, the end of the printing forme (1) is adhered true-to-register to the other
half of the saddle and the printing forme is slid together with the saddle onto the
forme cylinder.
1. Plaque d'impression offset en matériau métallique destinée à un cylindre porte-plaque
d'une presse d'imprimerie, la plaque d'impression étant amenée par cintrage d'une
plaque rectangulaire (1) en une forme de cylindre creux, les bords de la plaque (1)
se mettant l'un contre l'autre étant reliés l'un à l'autre d'une manière fixe, de
sorte que la plaque d'impression offset dispose d'une surface externe sans canal continue
et puisse être transférée sur le cylindre porte-plaque par entraînement par friction,
de manière toutefois amovible et des dispositifs de repérage (4, 6) étant prévus sur
au moins une face (3, 5) pour assurer le repérage selon la périphérie et latéralement.
2. Plaque d'impression offset selon la revendication 1, caractérisée en ce que le début
et la fin de la plaque d'impression offset (1) sont reliés au moyen d'une soudure
(2).
3. Plaque d'impression offset selon la revendication 1, caractérisée en ce que le début
et la fin de la plaque d'impression offset (1) sont reliés au moyen d'un collage,
le début de la plaque d'impression (1) étant collé sur une moitié d'une assise se
développant longitudinalement et la fin de la plaque d'impression (1) étant collée
sur l'autre moitié de l'assise.
4. Plaque d'impression offset selon la revendication 1, caractérisée en ce que le matériau
est de l'aluminium.
5. Plaque d'impression offset selon la revendication 1, caractérisée en ce que le matériau
est un matériau polymétallique.
6. Plaque d'impression offset selon la revendication 1, caractérisée en ce que les dispositifs
de repérage sont développés en forme de trous d'ajustage (4), qui coopèrent avec des
goujons de repérage sur la surface du cylindre porte-plaque.
7. Plaque d'impression offset selon la revendication 1, caractérisée en ce que les dispositifs
de repérage sont développés en forme de creux (6) sur les deux faces (3, 5) de la
plaque d'impression (1), qui coopèrent avec des goujons de repérage sur la surface
du cylindre porte-plaque.
8. Procédé pour la fabrication d'une plaque d'impression offset en matériau métallique
destinée à un cylindre porte-plaque d'une presse d'imprimerie, caractérisé en ce qu'une
plaque est découpée à la mesure correspondant au périmètre et à la largeur du cylindre
porte-plaque et est pourvue sur au moins une face (3, 5) de dispositifs de repérage
(4, 6), en ce que la découpe en forme de plaque est sensibilisée et insolée par une
technique traditionnelle, est mise en forme de manchon en fonction du repérage dans
un dispositif de soudage, en ce que le début et la fin de la plaque d'impression (1)
sont soudés par soudure longitudinale, le procédé de soudage étant établi de sorte
qu'une soudure (2), qui présente une forme concave au niveau des surfaces inférieure
et supérieure, se produise et en ce que la plaque d'impression (1) en forme de manchon
est enfilée sur le cylindre porte-plaque par élargissement au moyen d'air comprimé.
9. Procédé pour la fabrication d'une plaque d'impression offset en matériau métallique
destinée à un cylindre porte-plaque d'une presse d'imprimerie, caractérisé en ce qu'une
plaque est découpée à la mesure correspondant au périmètre et à la largeur du cylindre
porte-plaque et est pourvue sur au moins une face (3, 5) de dispositifs de repérage
(4, 6), en ce que la découpe en forme de plaque est mise en forme de manchon dans
un dispositif de soudage, en ce que le début et la fin de la plaque sont soudés par
soudure longitudinale, le procédé de soudage étant établi de sorte qu'une soudure
(2), qui présente une forme concave au niveau des surfaces inférieure et supérieure,
se présente et en ce que la plaque (1) en forme de manchon est enfilée sur le cylindre
porte-plaque par élargissement au moyen d'air comprimé et en ce que la plaque (1)
est sensibilisée et insolée circulairement sur le cylindre porte-plaque selon un ajustement
serré.
10. Procédé selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que la découpe en forme de
plaque au moyen d'une matrice de plaques est pourvue de trous d'ajustage (4) en tant
que dispositifs de repérage.
11. Procédé selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que pour le procédé de soudage
est utilisé un laser YAG au néodyme.
12. Procédé pour la fabrication d'une plaque d'impression offset en matériau métallique
destinée à un cylindre porte-plaque d'une presse d'imprimerie, caractérisé en ce qu'une
plaque est découpée à la mesure correspondant au périmètre et à la largeur du cylindre
porte-plaque, des marquages sont mis en place au début et à la fin de la plaque au
moins au niveau d'une face, le début de la plaque d'impression est collé sur une moitié
d'une assise se développant longitudinalement, la fin de la plaque d'impression (1)
est collée conformément au repérage sur l'autre moitié de l'assise et la plaque d'impression
est glissée avec l'assise sur le cylindre.

