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EP 0 554 759 A1 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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11.08.1993 Patentblatt 1993/32 |
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Anmeldetag: 26.01.1993 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: A41B 1/10 |
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE DE NL |
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Priorität: |
04.02.1992 DE 9201332 U
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Anmelder: VAN LAACK GESELLSCHAFT MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG |
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D-41061 Mönchengladbach (DE) |
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Erfinder: |
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- Dufour, Claude
W-4050 Mönchengladbach (DE)
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Vertreter: Stark, Walter, Dr.-Ing. |
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Moerser Strasse 140 D-47803 Krefeld D-47803 Krefeld (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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Hemd, insbesondere Herrenoberhemd |
(57) Die Erfindung betrifft ein Hemd, insbesondere Herrenoberhemd, mit langen Ärmeln,
Manschetten und einem Armschlitz im Manschettenbereich, wobei ein Randstreifen (4,6)
des Armschlitzes (3) außenseitig einen Knopf (5) trägt und der andere Randstreifen
des Randschlitzes ein Knopfloch aufweist. Um ein Hemd der eingangs beschriebenen Gattung
so zu gestalten, daß ein Aufklappen des Armschlitzes (3) verhindert wird, ohne daß
eine Beknöpfung sichtbar ist, soll das Knopfloch von einer innenseitig am zugeordneten
Randstreifen (4,6) angeordneten Schlaufe (8) gebildet sein.
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[0001] Die Erfindung betrifft ein Hemd, insbesondere Herrenoberhemd, mit langen Ärmeln,
Manschetten und einem Armschlitz im Manschettenbereich, wobei ein Randstreifen des
Armschlitzes außenseitig einen Knopf trägt und der andere Randstreifen des Randschlitzes
ein Knopfloch aufweist.
[0002] Derartige Hemden sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. Die Manschetten können
als Sportmanschetten oder als Klappmanschetten ausgebildet sein. Der Randstreifen
mit dem Knopf wird üblicherweise durch den Randstreifen mit dem Knopfloch verdeckt.
Durch Einführen des Knopfes in das Knopfloch soll ein Aufklappen des Armschlitzes
verhindert werden. Danach befindet sich allerdings der Knopf auf der Außenseite des
Randstreifens und ist sichtbar. Das stört insbesondere bei Klappmanschetten, die zusammen
mit unterschiedlichsten Manschettenknöpfen verwendet werden.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Hemd der eingangs beschriebenen Gattung so zu gestalten,
daß ein Aufklappen des Armschlitzes verhindert wird, ohne daß eine Beknöpfung sichtbar
ist.
[0004] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das Knopfloch von einer innenseitig am zugeordneten
Randstreifen angeordneten Schlaufe gebildet ist. Die Schlaufe kann in den Saum des
Randstreifens eingenäht sein. Sie kann aus einem textilen Flachband bestehen, dessen
Enden in den Saum eingenäht sind. Da die Schlaufe sich innenseitig am außenliegenden
Randstreifen des Armschlitzes befindet, erhält man eine verdeckte Knöpfung, die gleichwohl
das Aufklaffen des Armschlitzes zuverlässig verhindert.
[0005] Im folgenden wird ein in der Zeichnung dargestelltes Ausführungsbeispiel der Erfindung
erläutert; die einzige Figur zeigt teilweise einen Ärmel eines Herrenoberhemdes.
[0006] Der in der Zeichnung dargestellte Ärmel 1 eines Herrenoberhemdes weist eine Manschette
2 und im Bereich der Manschette 2 einen Armschlitz 3 auf. Der Armschlitz 3 wird von
einem Randstreifen 4 begrenzt, auf den außenseitig ein Knopf 5 aufgenäht ist sowie
von einem weiteren Randstreifen 6, der bei geschlossener Manschette auf dem Randstreifen
4 aufliegt. Beide Randstreifen 4, 6 sind gesäumt. In den Saum 7 des Randstreifens
6 ist innenseitig eine Schlaufe 8 eingenäht. Die Schlaufe 8 besteht aus einem textilen
Flachband, welches im Schlaufenbereich teilweise gefaltet ist und dessen Enden in
den Saum 7 eingenäht sind. Die Schlaufe 8 dient als Knopfloch für den Knopf 5. Nach
Einführen des Knopfes 5 in die Schlaufe 8 wird bei verdeckter Beknöpfung ein Aufklaffen
des Armschlitzes 3 verhindert.
1. Hemd, insbesondere Herrenoberhemd, mit langen Ärmeln, Manschetten und einem Armschlitz
im Manschettenbereich, wobei ein Randstreifen des Armschlitzes außenseitig einen Knopf
trägt und der andere Randstreifen des Armschlitzes ein Knopfloch aufweist, dadurch
gekennzeichnet, daß das Knopfloch von einer innenseitig am zugeordneten Randstreifen
(6) angeordneten Schlaufe (8) gebildet ist.
2. Hemd nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlaufe (8) in den Saum (7)
des Randstreifens (6) eingenäht ist.
3. Hemd nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlaufe (8) aus einem
textilen Flachband besteht, dessen Enden in den Saum (7) eingenäht sind.