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(11) |
EP 0 554 824 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.03.1996 Patentblatt 1996/12 |
| (22) |
Anmeldetag: 02.02.1993 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: D05B 23/00 |
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Vorrichtung zur Herstellung einer Strumpfhose
Apparatus for manufacturing a pantyhose
Dispositif pour la fabrication d'un collant
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE GB IT |
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Priorität: |
06.02.1992 DE 4203383
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.08.1993 Patentblatt 1993/32 |
| (73) |
Patentinhaber: Eichhorn, Rudolf |
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D-74238 Krautheim (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Eichhorn, Rudolf
D-74238 Krautheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Möbus, Rudolf, Dipl.-Ing. et al |
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Dipl.-Ing. Rudolf Möbus,
Dr.-Ing. Daniela Möbus,
Dipl.-Ing. Gerhard Schwan,
Hindenburgstrasse 65 D-72762 Reutlingen D-72762 Reutlingen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-91/10769
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FR-A- 2 214 421
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung einer Strumpfhose aus vorgefertigten
schlauchförmigen Einzelteilen, mit mindestens einer an Bearbeitungsstationen bewegbaren
Schablone, die zwei parallel zueinander verlaufende, jeweils aus zwei spiegelbildlich
zu einer gemeinsamen Schnittebene einer Schneidvorrichtung angeordneten Tragarmen
bestehende Spannrahmen zum Aufziehen von jeweils einem vorgefertigten Strumpfhosenteil
einer Strumpfhose aufweist.
[0002] Eine Vorrichtung der eingangs genannten Art ist beispielsweise aus der US-PS 41 88
898 bekannt (siehe auch WO-A-9 110 769). Bei den dort verwendeten Schablonen werden
nach dem Aufschneiden der beiden schlauchförmigen Strumpfhosenteile die Tragarme der
Spannrahmen nach außen verschwenkt, um dadurch die gebildeten Schnittkanten der beiden
Strumpfhosenteile für ein Vernähen freizulegen. Das Auseinanderschwenken der Tragarme
eines Spannrahmens hat den Nachteil, daß das aufgezogene Strumpfhosenteil in seinem
nichtgeschnittenen Bereich stark gedehnt wird und bereits in einer entsprechend lockeren
Strickweise hergestellt sein muß, damit es diese starke Dehnung unbeschadet übersteht.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Schablonen besteht darin, daß auf sie nicht alle
gängigen Größen von Strumpfhosen aufgezogen werden können, sonderen mehrere Schablonengrößen
vorhanden sein müssen.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten
Art so auszubilden, daß mit einheitlichen Schablonen alle gängigen Größen von Strumpfhosen,
von Kinderstrumpfhosen bis zu Strumpfhosen mit Übergröße, unter Vermeidung einer starken
Dehnungsbelastung der einzelnen Strumpfhosenteile bei der Strumpfhosenfertigung hergestellt
werden können.
[0004] Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Tragarme der Schablone
zueinander unbeweglich ausgebildet, in der Spannrahmenebene U-förmig gebogen und mit
antreibbaren endlosen Transportriemen besetzt sind.
[0005] Durch den Einsatz erfindungsgemäß ausgebildeter Schablonen in der Vorrichtung können
die Strumpfhosenteile unter Einsparung von Textilmaterial in ihrem Bundbereich fester
gestrickt werden, da in der Schablone keine Überdehnung dieser Bundbereiche auftreten
kann. Die Schablonen erlauben es, die Länge des Leibteiles der Strumpfhose beliebig
einzustellen und die Strumpfhosenteile entsprechend weit aufzutrennen, da auf den
ausgebogenen Endbereichen der Tragarme für jede Leibteillänge ausreichender Platz
für die gebildeten Ränder zum nachträglichen Vernähen dieser Ränder besteht.
[0006] Die endlosen Transportriemen können in Führungsbahnen der Tragarme teils nach außen
abgedeckt und teils mit einem Mitnahmerand gegenüber von zwischen und parallel zu
den beiden Spannrahmen einer Schablone ausgerichteten Gleitflächen freiliegend verlaufend
angeordnet sein. Vorteilhafterweise kann jeder Tragarm auch mindestens einen Abhebestab
aufweisen, der sich auf der außenliegenden Seite des jeweiligen Spannrahmens von dem
U-förmig ausgebogenen Ende des Tragarmes freistehend bis in den Bereich der U-Krümmung
des Tragarmes erstreckt, um dort zur Erleichterung des Ereilegens der gebildeten Schnittränder
die ungeschnittene Hälfte der Strumpfhosenteile von den Tragarmen abzuheben.
[0007] Am Ende des U-förmig ausgebogenen Teiles der Tragarme können die Tragarme beider
Spannrahmen in einer gemeinsamen Halterung verankert werden. In diesem Bereich kann
auch der Antrieb der Transportriemen mittels einer Antriebsrolle erfolgen, wobei vorteilhafterweise
jedem Transportriemen ein eigener Schrittmotor zugeordnet wird. Dadurch wird bei einer
erfindungsgemäß ausgebildeten Schablone ein sauberes gegenseitiges Ausrichten der
nach dem Aufschneiden miteinander zu vernähenden beiden Strumpfhosenteile ermöglicht.
Auch erlauben die Schrittmotoren die Einstellung der Transportbewegung auf eine gewünschte
Länge der Leibteile über eine gemeinsame Steuereinrichtung auf relativ einfache Weise.
Der gemeinsame Halter für die Tragarme kann auf einem beweglichen Teil der Vorrichtung
dreh- und beispielsweise nach Kurvenbahnen verfahrbar angeordnet sein, so daß sich
die Schablonen auch gegenüber einer stationären Nähvorrichtung so bewegen lassen,
daß bei jeder Strumpfgröße ein Vernähen der gebildeten Schnittränder über ihre ganze
Länge erfolgen kann.
[0008] Ein sicheres Erfassen der Strumpfhosenteile beim Aufziehen auf die Tragarme der Schablone
kann dadurch sichergestellt werden, daß die Transportriemen an ihrem Mitnahmerand
eine sich nach außen verjüngende und gezahnte, die Gleitflächen berührende Mitnahmelippe
aufweisen, und ein sicheres Festhalten der Strumpfhosenteile auf den Tragarmen in
einer gewünschten Position und während bestimmter Bearbeitungszeiten läßt sich mittels
elektromagnetisch betätigter Klemmorgane erreichen, deren bewegliche Klemmplatte jeweils
mit einer Gleitfläche als Gegenklemmfläche bei Zwischenlage des Strumpfmaterials zusammenwirkt.
[0009] Das Bilden einer Strumpfhose aus zwei vorgefertigten schlauchförmigen Strumpfhosenteilen
mit einer erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung kann nach folgenden Verfahrensschritten
erfolgen:
a) Ansetzen eines Strumpfhosenteiles auf den der Schnittebene benachbarten Enden des
Tragarmpaares des ersten Spannrahmens und streckenweises Aufziehen bis in eine vorgegebene
Ausrichtposition mittels der Transportriemen der Tragarme;
b) Wiederholung von Verfahrensschritt a) an dem zweiten Spannrahmen und Aufziehen
des zweiten Strumpfhosenteiles unter Ausrichtung des Strumpfhosenteilanfanges auf
den Anfang des ersten Strumpfhosenteiles;
c) Bewegen der Schablone und/oder der Schneidvorrichtung, bis sich die Schneidvorrichtung
in der Schnittebene zwischen den U-Krümmungsbogen der vier Tragarme der Schablone
befindet;
d) Transport beider Strumpfhosenteile durch synchronen Antrieb aller Transportbänder
durch den Bereich der Schneidvorrichtung hindurch unter Auftrennung der beiden Strumpfhosenteilschläuche
an sich gegenüberliegenden Stellen der beiden Spannrahmen. Gleichzeitig Abheben beider
Strumpfhosenteile in ihrem ungeschnittenen Bereich mittels der Abhebestäbe auf den
voneinander abgewandten Seiten der beiden Spannrahmen;
e) Bewegen der gebildeten Schnittränder mittels der Transportbänder über die U-Krümmung
in den äußeren Schenkel der Tragarme über eine gewünschte Länge;
f) paarweises Vernähen der freigelegten und beim Ausbiegen gewendeten Schnittränder
beider Strumpfhosenteile an mindestens einer Nähstation;
g) Zurücktransport der vernähten Strumpfhosenteile der Strumpfhose aus den äußeren
Tragarmschenkeln durch Richtungswechsel der Transportbandantriebe und Abnahme der
fertigen Strumpfhose von der Schablone.
[0010] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel einer Schablone für eine erfindungsgemäß
ausgebildete Vorrichtung anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert.
[0011] Im einzelnen zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Draufsicht auf eine Vorrichtung zum maschinellen Herstellen einer
Strumpfhose aus einzelnen Strumpfhosenteilen;
- Fig. 2
- eine schematische Draufsicht auf eine Schablone zum Aufziehen der Strumpfhosenteile
und auf eine Schneidvorrichtung in Schneidposition;
- Fig. 3
- eine schematische perspektivische Darstellung der Schablone nach Fig. 2 mit in eine
Ausrichtposition aufgezogenen Strumpfhosenteilen;
- Fig. 4
- einen schematischen Querschnitt durch die die Schablone bildenden Tragarme entlang
der Linie IV - IV in Fig. 2 und in gegenüber Fig. 2 vergrößertem Maßstab;
- Fig. 5
- eine der Fig. 2 entsprechende Draufsicht auf eine Schablone mit aufgezogenen und aufgeschnittenen
Strumpfhosenteilen nach dem Vernähen der Schnittränder zu einer Strumpfhose;
- Fig. 6
- einen der Fig. 4 entsprechenden schematischen Querschnitt entlang der Linie VI - VI
in Fig. 2;
- Fig. 7
- einen schematischen Querschnitt durch die Schablone entlang der Linie VII - VII in
Fig. 5;
- Fig. 8
- eine Teildraufsicht auf die Vorrichtung mit einer Schablone im Bereich der Nähvorrichtung;
- Fig. 9
- eine Teilseitenansicht eines der Transportbänder der Schablone;
- Fig. 10
- ein Teilquerschnitt durch die Tragarme der Schablone im Bereich von Klemmorganen.
[0012] Die schematische Draufsicht der Fig. 1 zeigt von der Vorrichtung 10 zur Herstellung
von Strumpfhosen einen ringförmigen Drehtisch 11, auf welchem mehrere Schablonen 12
über den Umfang gleichmäßig verteilt angeordnet und an verschiedenen Bearbeitungsstationen
vorbeibewegbar sind. Dargestellt sind eine bereichsweise mitbewegbare Schneidvorrichtung
13 und eine radial verstellbare Nähvorrichtung 14. Es sind vier aufeinanderfolgende
Betriebsstellungen A, B, C und D der Schablonen 12 eingezeichnet.
[0013] In den Fig. 2 und 3 ist eine Schablone 12 in Draufsicht und in perspektivischer Ansicht
praktisch in ihrer Betriebsstellung A dargestellt, in welcher sich die Schneidvorrichtung
13 mit einem rotierenden Schneidmesser 13.1 in ihrer Betriebsstellung in einer Schnittebene
15 befindet, die gleichzeitig eine Symmetrieebene der Schablone 12 darstellt.
[0014] Gemäß den Fig. 2, 3 und der vergrößerten Schnittdarstellung der Fig. 4 besteht die
Schablone 12 aus zwei parallel zueinander verlaufenden Spannrahmen 16 und 17, die
gleich ausgebildet sind und jeweils aus zwei spiegelbildlich symmetrisch zur Schnittebene
15 angeordneten, U-förmig gebogenen Tragarmen 16/1, 16/2 und 17/1, 17/2 bestehen.
Die Tragarme beider Spannrahmen sind im Bereich eines nur teilweise dargestellten
gemeinsamen Trägers 18 gehaltert. Auf jedem der Tragarme 16/1 , 16/2, 17/1 , 17/2
ist ein endloser Transportriemen 19, 20, 21, 22 angeordnet, der jeweils am Ende des
äußeren U-Schenkels der Tragarme über eine Antriebsrolle 23 und am inneren Ende der
inneren U-Schenkel der Tragarme über eine Umlenkrolle 24 geführt ist. Dazwischen verlaufen
die Antriebsriemen gemäß Fig. 4 in Nuten oder Bahnen, die an oder zwischen Wandungsteilen
der Tragarme 16/1 , 17/1 , 16/2 oder 17/2 ausgebildet sind. Zwischen den beiden Spannrahmen
16 und 17 sind in einer Parallelebene ebenfalls U-förmig verlaufende und nur in den
Schnittfiguren bezeichnete Gleitstege 25 und 26 angeordnet, die jeweils eine obere
Gleitfläche 25.1 bzw. 26.1 und eine untere Gleitfläche 25.2 bzw. 26.2 bilden. Im Bereich
dieser Stege 25 und 26 sind die Transportriemen 19 - 22 mit einem zu einer Mitnahmelippe
27 ausgebildeten Mitnahmerand freiliegend. Der Mitnahmerand ist gemäß Fig. 9 gezahnt,
und der Mitnahmerand gleitet auf den Gleitflächen 25.1, 25.2, 26.1 und 26.2 der Gleitstege
25 und 26.
[0015] An der Betriebsstation A der in Fig. 1 schematisch dargestellten Vorrichtung werden
auf die Tragarme beider Spannrahmen 16 und 17 an den die Umlenkrollen 24 (Fig. 2)
tragenden Tragarmenden ein erstes vorgefertigtes schlauchartiges Strumpfhosenteil
28 (auf den oberen Spannrahmen 16) und ein zweites Strumpfhosenteil 29 (auf den in
der Zeichnung unteren Spannrahmen 17) mit einem Bundende 28.1, 29.1 nacheinander und
bis in eine aus Fig. 3 ersichtliche Ausrichtstellung aufgezogen. Zur Erleichterung
des Aufziehens können synchron mit den Transportriemen angetriebene Aufziehrollen
40 vorgesehen sein, von denen in Fig. 3 zwei eingezeichnet sind und auf als Gleitflächen
dienende Wandungsteile der Tragarme 16/1 , 16/2, 17/1 , 17/2 einwirken. Wenn anschließend
die Schneidvorrichtung 13 mit dem Schneidmesser 13.1 in die aus Fig. 2 und 3 ersichtliche
Betriebsstellung in der Schnittebene 15 zwischen den Krümmungsbereichen 30 der Tragarme
und auf die Höhe der Gleitstege 25, 26 gebracht worden ist, werden während des Verstellweges
der Schablone 12 von der Betriebsstellung A in die Betriebsstellung B die Transportbänder
sämtlicher Tragarme synchron angetrieben und dadurch die beiden Strumpfhosenteile
- erfaßt von den Mitnahmelippen 27 der Transportriemen 19 - 22 und gegen die Gleitflächen
der Gleitstege 25, 26 gehalten - an dem Schneidmesser 13.1 vorbeigeführt, das die
beiden Strumpfhosenteile 28 und 29 an der aus dem Schnittbild der Fig. 6 ersichtlichen
Stelle auftrennt. Die dabei gebildeten beiden Schnittränder 28.2, 28.3 und 29.2, 29.3
der beiden Strumpfhosenteile 28 und 29 werden anschließend durch die Transportbänder
auf den beiden Gleitstegen 25 und 26 über den U-Krümmungsbereich 30 der Tragarme nach
außen geführt. Die Ränder liegen über einen Breitenbereich 31 frei, der ein nachträgliches
Verbinden der Ränder 28.2, 29.2 und 28.3, 29.3 miteinander durch Vernähen erlaubt.
Die ungeschnittenen, jeweils auf der Oberseite und der Unterseite der Schablone 12
liegenden Teile der Strumpfhosenteile 28 und 29 werden im Bereich der Krümmung 30
durch Abhebestäbe 32 von den Tragarmen abgehoben, die sich gemäß Fig. 2 von dem Träger
18 aus freistehend bis in die U-Krümmungsbereiche 30 der Tragarme erstrecken. Durch
die Abhebearme 32 wird das Freilegen der gebildeten Schnittränder erleichert und sichergestellt,
daß der ungeschnittene Bereich der Strumpfhosenteile nicht behindert, wenn die Schnittränder
nach Passieren der U-Krümmung ihm praktisch entgegenlaufen.
[0016] Fig. 5 zeigt die aufgezogenen und aufgeschnittenen beiden Strumpfhosenteile in ihrer
Endstellung und nachdem die gebildeten Schnittränder 28.2/29.2 und 28.3/29.3 bereits
mittels Nähten 33 miteinander verbunden sind. Dies entspricht der in Fig. 1 dargestellten
Betriebsstellung C. Die Nähte 33 sind mittels der radial verstellbaren Nähvorrichtung
14 gebildet worden, wobei der Schablone 12 mit den aufgezogenen und aufgeschnittenen
Strumpfhosenteilen über ihren Träger 18 eine kurvengesteuerte und in Fig. 8 angedeutete
Verstellbewegung bei bis in den Bereich der Schablone vorgefahrener Nähvorrichtung
erteilt wird. Das im Vergleich zu Fig. 6 um 180° gedrehte Schnittbild der Fig. 7 zeigt
die jetzt teilweise durch die Nähte 33 zu einer Strumpfhose miteinander verbundenen
beiden Strumpfhosenteile 29 in noch aufgezogenem Zustand und zeigt in dieser Schnittrichtung
auch die Antriebswellen 34 der Antriebsrollen 23 für die Transportbänder 19, 20, 21
und 22. Die Antriebswellen 34 sind jeweils mit Schrittschaltmotoren 35 antriebsmäßig
verbunden, von denen zwei in Fig. 7 mit strichpunktierten Linien angedeutet sind.
[0017] Bei dicker Ware können beim Aufziehen der Strumpfhosenteile Bremsorgane eingeschaltet
werden, um den Druck der Transportriemen auf die Gleitstege zu erhöhen und einen unerwünschten
Schlupf der Strumpfhosenteile zu verhindern. Hierzu sind beim dargestellten Ausführungsbeispiel
elektromagnetische Bremsorgane 36 in den einzelnen Tragarmen vorgesehen, deren Anker
mit Führungsteilen für die Transportbänder gekoppelt ist und in einer Bremsplatte
37 endet, die jeweils mit geringem Durchlaßabstand einer Gleitfläche der Gleitstege
25 oder 26 gegenüberliegt, ein dazwischenliegendes Strumpfhosenteil also gegen die
Gleitstege 25 oder 26 drückt. Diese Bremsorgane 36 sind in der Teilschnittdarstellung
der Fig. 10 schematisch dargestellt.
[0018] An der in Fig. 1 angedeuteten Arbeitsstelle D wird die fertiggenähte Strumpfhose
von der Schablone wieder abgenommen, nachdem sie auf dem Wege von der Betriebsstation
C zur Betriebsstation D durch eine umgekehrte synchrone Umlaufbewegung aller Antriebsriemen
der Tragarme wieder von der Schablone 12 abgezogen worden ist.
1. Vorrichtung zur Herstellung einer Strumpfhose aus vorgefertigten schlauchförmigen
Einzelteilen, mit mindestens einer an Bearbeitungsstationen bewegbaren Schablone (12),
die zwei parallel zueinander verlaufende, jeweils aus zwei spiegelbildlich zu einer
gemeinsamen Schnittebene (15) einer Schneidvorrichtung (13) angeordneten Tragarmen
(16/1, 16/2; 17/1, 17/2) bestehende Spannrahmen (16, 17) zum Aufziehen von jeweils
einem vorgefertigten Strumpfhosenteil (28, 29) einer Strumpfhose aufweist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Tragarme (16/1, 16/2; 17/1, 17/2) der Schablone (12) zueinander
unbeweglich ausgebildet, in der Spannrahmenebene U-förmig gebogen und mit antreibbaren
endlosen Transportriemen (19 - 22) besetzt sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die endlosen Transportriemen
(19 - 22) in Führungsbahnen der Tragarme (16/1, 16/2; 17/1, 17/2) teils nach außen
abgedeckt und teils mit einem Mitnahmerand (27) gegenüber von zwischen und parallel
zu den beiden Spannrahmen (16, 17) der Schablone (12) ausgerichteten Gleitflächen
(25.1, 25.2; 26.1, 26.2) freiliegend verlaufend angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportriemen
(19 - 22) an ihrem Mitnahmerand eine sich nach außen verjüngende und gezahnte, die
Gleitflächen (25.1, 25.2; 26.1, 26.2) berührende Mitnahmelippe (27) aufweisen.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Transportriemen
(19 - 22) über mindestens eine Umlenkrolle (24) und über eine Antriebsrolle (23) geführt
ist, welch letztere in dem äußeren Schenkel des zugehörigen U-förmigen Tragarmes gelagert
und mit einem eigenen Schrittmotor (35) antriebsmäßig gekoppelt ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Tragarm
(16/1, 16/2; 17/1, 17/2) mindestens einen Abhebestab (32) aufweist, der sich auf der
außenliegenden Seite des jeweiligen Spannrahmens (16, 17) von dem äußeren freien Ende
des Tragarmes freistehend bis in den Bereich der U-Krümmung (30) des Tragarmes erstreckt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß beide Spannrahmen
(16, 17) der Schablone (12) im Bereich der die Antriebsrollen (23) für die Transportriemen
(19 - 22) aufweisenden Enden ihrer Tragarme (16/1, 16/2; 17/1, 17/2) in einem gemeinsamen
Halter (18) verankert sind, der auf einem beweglichen Vorrichtungsteil (11) gegenüber
einer stationären Nähvorrichtung (14) dreh- und verfahrbar angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragarme
elektromagnetisch betätigte, mit Führungsteilen für die Transportbänder gekoppelte
Bremsorgane (36) mit einer jeweils mit einer Gleitfläche (25.1, 25.2; 26.1, 26.2)
als Gegenfläche zusammenwirkenden Bremsplatte (37) aufweisen.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß am Aufziehende
der Schablone (12) zusätzlich mit Außenkanten der Tragarme (16/1, 16/2; 17/1, 17/2)
zusammenwirkende, synchron mit dem Transportriemen (19 - 22) angetriebene Aufziehrollen
(40) angeordnet sind.
9. Verfahren zum Bilden einer Strumpfhose aus zwei vorgefertigten schlauchförmigen Strumpfhosenteilen
(28, 29) mit einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch
die aufeinanderfolgenden Verfahrensschritte:
a) Ansetzen eines Strumpfhosenteiles (28, 29) auf den der Schnittebene (15) benachbarten
Enden des Tragarmpaares (16/1, 16/2) des ersten Spannrahmens (16) und streckenweises
Aufziehen bis in eine vorgegebene Ausrichtposition mittels der Transportriemen (19,
20) der Tragarme;
b) Wiederholung von Verfahrensschritt a) an dem zweiten Spannrahmen (17) und Aufziehen
des zweiten Strumpfhosenteiles (29) unter Ausrichtung des Strumpfhosenteilanfanges
(Bund 29.1) auf den Anfang (Bund 28.1) des ersten Strumpfhosenteiles (28);
c) Bewegen der Schablone (12) und/oder der Schneidvorrichtung (13), bis sich die Schneidvorrichtung
(13) in der Schnittebene (15) zwischen den U-Krümmungsbogen (30) der vier Tragarme
(16/1, 16/2; 17/1, 17/2) der Schablone (12) befindet;
d) Transport beider Strumpfhosenteile (28, 29) durch synchronen Antrieb aller Transportbänder
(19 - 22) durch den Bereich der Schneidvorrichtung (13) hindurch unter Auftrennung
der beiden Strumpfhosenteilschläuche an sich gegenüberliegenden Stellen der beiden
Spannrahmen (16, 17). Gleichzeitig Abheben beider Strumpfhosenteile (28, 29) in ihrem
ungeschnittenen Bereich mittels der Abhebestäbe (32) auf den voneinander abgewandten
Seiten der beiden Spannrahmen (16, 17);
e) Bewegen der gebildeten Schnittränder (28.2, 28.3; 29.2, 29.3) mittels der Transportbänder
(19 - 22) über die U-Krümmung (30) in den äußeren Schenkel der Tragarme (16/1, 16/2;
17/1, 17/2) über eine gewünschte Länge;
f) paarweises Vernähen der freigelegten und beim Ausbiegen gewendeten Schnittränder
(28.2, 29.2; 28.3, 29.3) beider Strumpfhosenteile (28, 29) an mindestens einer Nähstation
(14);
g) Zurücktransport der vernähten Strumpfhosenteile (28, 29) der Strumpfhose aus den
äußeren Tragarmschenkeln durch Richtungswechsel der Transportbandantriebe und Abnahme
der fertigen Strumpfhose von der Schablone (12).
1. An apparatus for the manufacture of a pair of tights from prefabricated tubular parts
and with at least one template (12) which is movable on processing stations, with
two tension frames (16, 17) having carrier arms (16/1,16/2; 17/1, 17/2), which extend
parallel to each other and which are arranged mirror-symmetrically relative to a common
cutting plane (15) of a cutting device (13) for pushing onto it a respective premanufactured
tight portion (28, 29) of a pair of tights. characterized in that the carrier arms (16/1, 16/2; 17/1, 17/2) of the template (12) are designed to be
unmovable relative to each other, U-shape bent in the tension-frame plane and occupied
by driven continuous transport belts (19 - 22).
2. An apparatus according to claim 1, characterized in that the continuous transport belts (19 - 22) in guide tracks of the carrier arms (16/1,
16/2; 17/1, 17/2) are partially covered towards the outside and partially provided
with a pickup edge (27) which is freely extending relative to slide surfaces (25.1,
25.2; 26.1, 26.2) which are aligned between and parallel to the two tension frames
(16, 17) of the template (12)
3. An apparatus according to claim 1 and 2, characterized in that the transport belts (19 - 22) have at their pickup edge an outwardly narrowing toothed
pickup lip (27) which makes contact with the slide surfaces (25.1, 25.2; 26.1, 26.2)
4. An apparatus according to one of claims 1 to 3, characterized in that each transport belt (19 - 22) is ducted via at least one diverting roller (24) and
via a drive roller (23), the latter being mounted in the outer shank of the associated
U-shaped carrier arm and operationally coupled to its own step motor (35).
5. An apparatus according to one of claims 1 to 4, characterized in that each carrier arm (16/1, 16/2; 17/1, 17/2) comprises at least one lift-off rod (32)
which extends on the external side of a respective tension frame (16, 17) from the
outer free end of the carrier arm in a free-standing manner up into the area of the
U-curvature (30) of the carrier arm.
6. An apparatus according to one of claims 1 to 5, characterized in that the two tension frames (16, 17) of the template (12) are anchored in the area of
the ends of their carrier arms (16/1, 16/2; 17/1, 17/2) which support the drive rollers
(23) for the transport belts (19 - 22) in a common holder (18) which is fitted on
a movable part of the device (11) so as to be rotatable and movable relative to a
stationary sewing mechanism (14).
7. An apparatus according to one of claims 1 to 6, characterized in that the carrier arms comprise braking elements (36), which are electro-magnetically operated
and coupled to guide elements for the transport belts, with a respective brake disc
(37) which co-acts with a slide surface (25.1, 25.2, 26.1, 26.2) serving as a counter
surface.
8. An apparatus according to one of claims 1 to 7, characterized in that on the push-on end of the template (12) are additionally arranged push-on rollers
(40), which co-act with outside edges of the carrier arms (16/1, 16/2; 17/1, 17/2)
and which are driven synchronously with the transport belts (19 - 22).
9. A process for making a pair of tights of two premanufactured tubular tight portions
(28, 29) with an apparatus according to one of claims 1 to 8,
characterized by the following successive procedural stages;
a: seating a portion of a pair of tights (28, 29) on the ends of the pair of carrier
arms (16/1, 16/2) adjacent the cutting plane (15) of the first tension frame (16)
and pushing on bit by bit up to a specified alignment position by means of the transport
belts (19, 20) of the carrier arms;
b: Repetition of procedural stage a: on the second tension frame (17) and pushing
on the second portion of a pair of tights (29) whilst aligning the beginning of the
portion of a pair of tights (bunch 29.1) with the beginning (bunch 28.1) of the first
portion of a pair of tights (28);
c: Movement of the template (12) and/or the cutting device (13) until the cutting
device (13) is positioned in the cutting plane (15) between the U-curved arch (30)
of the four carrier arms (16/1, 16/2; 17/1, 17/2) of the template (12);
d: Transport of both portions of a pair of tights (28, 29) by way of synchronous drive
of all transport belts (19 - 22) through the area of the cutting device (13) whilst
separating both tubular tight parts on oppositely positioned parts of the two tension
frames (16, 17). At the same time, lifting both parts of a pair of tights (28, 29)
in their uncut area by means of lifting rods (32) on the sides facing away from each
other of both tension frames (16, 17);
e: Moving formed cutting edges (28.2, 28.3; 29.2, 29.3) by means of the transport
belts (19 - 22) via the U-curvature (30) in the outer shank of the carrier arms (16/1,
16/2; 17/1, 17/2) over a specified length;
f: sewing in pairs of the revealed cutting edges which have been turned over during
bending (28.2, 29.2; 28.3, 29.3) of both parts of a pair of tights (28, 29) on at
least one sewing station (14);
g: Transporting the sewn parts of a pair of tights (28. 29) back from the outer carrier
shanks by changing direction of the transport belt drives, and removal of the finished
pair of tights from the template (12).
1. Dispositif pour la fabrication d'un collant à partir de pièces distinctes tubulaires,
préfabriquées, avec au moins un patron (12) mobile sur des postes de traitement, qui
présente deux étendoirs (16, 17) placés parallèles l'un à l'autre, constitués chacun
de deux bras porteurs (16/1, 16/2, ; 17/1, 17/2) disposés symétriquement par rapport
à un plan de coupe (15) commun d'un dispositif de coupe (13), pour tendre chacun une
pièce de collant préfabriquée (28, 29) d'un collant, caractérisé en ce que les bras
porteurs (16/1, 16/2, ; 17/1, 17/2) du patron (12) sont conçus immobiles l'un par
rapport à l'autre, recourbés en forme de U dans le plan des étendoirs et munis de
courroies transporteuses sans fin (19 - 22) pouvant être entraînées.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les courroies transporteuses
sans fin (19 - 22) sont disposées dans des glissières de guidage des bras porteurs
(16/1, 16/2, ; 17/1, 17/2) partiellement recouvertes vers l'extérieur et partiellement
libres avec un bord d'entraînement (27) opposé à des surfaces de glissement (25.1,
25.2 ; 26.1, 26.2) alignées entre et parallèles aux deux étendoirs (16, 17) du patron
(12).
3. Dispositif selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce que les courroies transporteuses
(19 - 22) présentent sur leur bord d'entraînement une lèvre d'entraînement (27) se
rétrécissant vers l'extérieur et dentée, touchant les surfaces de glissement (25.1,
25.2 ; 26.1, 26.2).
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que chaque courroie
transporteuse (19 - 22) est guidée par l'intermédiaire d'au moins une poulie de renvoi
(24) et par l'intermédiaire d'une poulie d'entraînement (23), cette dernière étant
logée dans la branche extérieure du bras porteur en forme de U associé et couplée
pour entraînement avec son propre moteur pas à pas (35).
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que chaque bras
porteur (16/1, 16/2, ; 17/1, 17/2) présente au moins une baguette de soulèvement (32)
qui s'étend sur le côté situé à l'extérieur de l'étendoir (16, 17) respectif, isolée
depuis l'extrémité libre extérieure du bras porteur jusque dans la zone de la courbure
en U (30) du bras porteur.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que au niveau des
extrémités de leurs bras porteurs (16/1, 16/2, ; 17/1, 17/2) présentant les poulies
d'entraînement (23) pour les courroies transporteuses (19 - 22), les deux étendoirs
(16, 17) du patron (12) sont ancrés dans un support commun (18), qui est monté à rotation
et déplacement sur une pièce de dispositif mobile (11), opposée à un dispositif de
couture fixe (14).
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les bras porteurs
présentent des organes de freinage (36) à fonctionnement électro-magnétique, couplés
avec des pièces de guidage pour les bandes transporteuses, chacun avec un plateau
de frein (37) coopérant respectivement avec une surface de glissement (25.1, 25.2
; 26.1, 26.2) comme contre-surface.
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que des poulies
de tension (40) coopérant en plus avec des bords extérieurs des bras porteurs (16/1,
16/2, ; 17/1, 17/2), entraînées de façon synchrone avec la courroie transporteuse
(19 - 22) sont disposées sur l'extrémité de tension du patron (12).
9. Procédé pour la construction d'un collant à partir de deux pièces de collant tubulaires
préfabriquées (28, 29) avec un dispositif selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé
par les étapes de procédé consécutives :
a) montage d'une pièce de collant (28, 29) sur les extrémités voisines du plan de
coupe (15) de la paire de bras porteurs (16/1, 16/2) du premier étendoir (16) et tension
par tronçons jusque dans une position d'alignement prédéterminée au moyen des courroies
transporteuses (19 - 20) des bras porteurs ;
b) répétition de l'étape de procédé a) sur le deuxième étendoir (17) et tension de
la deuxième pièce de collant (29) moyennant alignement du début de la pièce de collant
(ruban 29.1) sur le début (ruban 28.1) de la première pièce de collant (28) ;
c) déplacement du patron (12) et/ou du dispositif de coupe (13) jusqu'à ce que le
dispositif de coupe (13) se trouve dans le plan de coupe (15) entre les arcs de courbure
en U (30) des quatre bras porteurs (16/1, 16/2, ; 17/1, 17/2) du patron (12);
d) transport des deux pièces de collant (28, 29) par entraînement synchrone de toutes
les bandes transporteuses (19 - 22) à travers la zone du dispositif de coupe (13)
moyennant séparation des deux tubes de pièce de collant sur des endroits opposés des
deux étendoirs (16, 17). Soulèvement simultané des deux pièces de collant (28, 29)
dans leur zone non coupée au moyen de la baguette de soulèvement (32) sur les côtés
éloignés l'un de l'autre des deux étendoirs (16, 17);
e) déplacement des bords de coupe formés (28.2, 28.3 ; 29.2, 29.3) au moyen des bandes
transporteuses (19 - 22) au-dessus de la courbure en U (30) dans la branche extérieure
des bras porteurs (16/1, 16/2, ; 17/1, 17/2) sur une longueur souhaitée ;
f) couture par paire des bords de coupe (28.2, 29.2 ; 28.3, 29.3) mis à découvert
et tournés lors de la pliure des deux pièces de collant (28, 29) sur au moins un poste
de couture (14) ;
g) transport de retour des pièces de collant (28, 29) cousues du collant depuis les
branches extérieures des bras porteurs par changement de direction des entraînements
de bande transporteuse et retrait du collant fini du patron (12).