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<ep-patent-document id="EP93810057A1" file="EP93810057NWA1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0555182" kind="A1" date-publ="19930811" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>..BECHDE..ESFRGB..ITLI............................</B001EP><B005EP>J</B005EP></eptags></B000><B100><B110>0555182</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>19930811</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>93810057.5</B210><B220><date>19930127</date></B220><B240></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>334/92</B310><B320><date>19920206</date></B320><B330><ctry>CH</ctry></B330><B310>3088/92</B310><B320><date>19921002</date></B320><B330><ctry>CH</ctry></B330></B300><B400><B405><date>19930811</date><bnum>199332</bnum></B405><B430><date>19930811</date><bnum>199332</bnum></B430></B400><B500><B510><B516>5</B516><B511> 5D 06P   1/607  A</B511><B512> 5D 06P   1/613  B</B512><B512> 5D 06P   1/645  B</B512><B512> 5D 06P   1/647  B</B512><B512> 5D 06P   1/62   B</B512></B510><B540><B541>de</B541><B542>Verfahren zum Färben von natürlichen oder synthetischen Polyamidfasern</B542><B541>en</B541><B542>Process for dyeing of natural or synthetic polyamide fibers</B542><B541>fr</B541><B542>Procédé de teinture de fibres polyamides naturelles ou synthétiques</B542></B540><B560></B560></B500><B700><B710><B711><snm>CIBA-GEIGY AG</snm><iid>00201300</iid><irf>1-18961/A</irf><adr><str>Klybeckstrasse 141</str><city>CH-4002 Basel</city><ctry>CH</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Hannemann, Klaus, Dr.</snm><adr><str>Karl-Arzet-Weg 13</str><city>W-7850 Lörrach</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Grüner, Franz</snm><adr><str>Am Flosskanal 43</str><city>W-7860 Schopfheim</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Jöllenbeck, Martin, Dr.</snm><adr><str>Buggingerweg 36</str><city>W-7840 Müllheim</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Binz, Jörg</snm><adr><str>Im Aeschfeld 32</str><city>CH-4147 Aesch</city><ctry>CH</ctry></adr></B721></B720></B700><B800><B840><ctry>BE</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry></B840></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> -->
<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Verfahren zum Färben von Textilmaterialien aus natürlichen und synthetischen Polyamidfasern, wobei man während einer kurzen und damit faserschonenden Färbezeit bei Kochtemperatur des Färbebades färbt und egale Färbungen mit guten Echtheiten erhält (Hochtemperatur-Schnellfärbeverfahren).</p>
<p id="pa02" num="0002">Das Färbeverfahren wird mit Färbebädern durchgeführt, die spezielle Tenside enthalten. Es wird ein hoher Ausziehgrad der Färbeflotten erreicht und somit ein Färben aus stehenden Bädern ermöglicht.</p>
</abstract><!-- EPO <DP n="2"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Färben von Textilmaterialien aus natürlichen und synthetischen Polyamidfasern, wobei man während einer kurzen und damit faserschonenden Färbezeit bei Kochtemperatur des Färbebades färbt und egale Färbungen mit guten Echtheiten erhöht (Hochtemperatur-Schnellfärbeverfahren).</p>
<p id="p0002" num="0002">Übliche Färbeverfahren für die genannten Textilmaterialien benötigten Färbezeiten, die beispielsweise im Bereich von 30 bis 90 Minuten liegen. Es ist bekannt, dass insbesondere Wollfasern während solch langer Färbezeiten geschädigt werden können, was zu Qualitätseinbussen bei gefärbten Material führt. Ausserdem ist der Ausziehgrad der Färbeflotten nicht vollständig.</p>
<p id="p0003" num="0003">Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Färbeverfahren für das Färben von Textilmaterialien aus natürlichen und synthetischen Polyamidfasern bereitzustellen, das die Nachteile der bekannten Färbeverfahren nicht aufweist.</p>
<p id="p0004" num="0004">Es wurde nun gefunden, dass man die gestellte Aufgabe überraschend gut durch die Verwendung spezieller Hilfsmittel in den Färbebädern lösen kann.</p>
<p id="p0005" num="0005">Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist daher ein Verfahren zum Färben von Textilmaterialien aus natürlichen oder synthetischen Polyamidfasern in wässrigen Färbebädern, die mindestens ein Tensid, insbesondere aus der Gruppe der Alkohol-Polyalkylenglykoläther oder mit Endgruppen blockierten Alkohol-Polyalkylenglykoläther, sowie gegebenenfalls weitere Hilfsmittel enthalten, dadurch gekennzeichnet, dass man
<ul id="ul0001" list-style="none">
<li>(a) die Textilmaterialien in wässrige Färbebäder, die neben dem Farbstoff mindestens ein Tensid sowie gegebenenfalls weitere Hilfsmittel und Säuren enthalten, einbringt und diese Färbebäder auf Kochtemperatur aufheizt,</li>
<li>(b) das Textilmaterial kurzzeitig bei dieser Temperatur färbt,</li>
<li>(c) die an Farbstoff erschöpften Bäder auf Temperaturen von 50 bis 90°C abkühlt und</li>
<li>(d) das gefärbte Textilmaterial dann aus den Färbebädern entfernt und fertigstellt.</li>
</ul></p>
<p id="p0006" num="0006">Als geeignete Tenside werden vorteilhafterweise die Komponenten (I) der allgemeinen Formel
<chemistry id="chem0001" num="0001"><img id="ib0001" file="imgb0001.tif" wi="56" he="5" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>worin
<ul id="ul0002" list-style="none">
<li>R ein aliphatischer Rest von 4 bis 24 Kohlenstoffatomen,
<chemistry id="chem0002" num="0002"><img id="ib0002" file="imgb0002.tif" wi="138" he="26" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>
<chemistry id="chem0003" num="0003"><img id="ib0003" file="imgb0003.tif" wi="98" he="24" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry></li>
<li>ist, worin Z eine direkte Bindung oder (R<sub>1</sub>- O)<sub>r</sub> und r eine Zahl von 1 bis 80 ist,</li>
<li>R<sub>1</sub> Alkylen mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen,</li>
<li>WWasserstoff, C<sub>1</sub>-C<sub>4</sub>Alkyl gegebenenfalls substituiert mit einem oder mehreren Substituenten aus der Gruppe Carboxy, Hydroxy, Isocyanato, Phenyl, Benzyloxymethylen und Phenethyloxymethylen; Carboxy oder ein Rest - CONH - R<sub>2</sub> ist, worin R<sub>2</sub>Alkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen ist, wobei wenn U ein quaternäres Stickstoffatom enthält, W Sulfat, CH<sub>3</sub>SO<sub>4</sub> oder ein Halogenanion, vorzugsweise Cl- ist und</li>
<li>m eine Zahl von 1 bis 80 ist und</li>
<li>(R<sub>1</sub>-O)m für m gleiche oder verschiedene Reste (R<sub>1</sub>-O) steht,</li>
<li>oder (11) der allaemeinen Formel
<chemistry id="chem0004" num="0004"><img id="ib0004" file="imgb0004.tif" wi="77" he="6" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>worin</li>
<li>R ein aliphatischer Rest mit 4 bis 24 Kohlenstoffatomen;</li>
<li>U<sub>1</sub> eine direkte Bindung oder ein Rest CO - NH - (CH<sub>2</sub>)<sub>1-3</sub> ;</li>
<li>R<sub>30</sub>, R<sub>31</sub> und R<sub>32</sub> voneinander unabhängig C<sub>1</sub>-C<sub>4</sub>Alkyl das gegebenenfalls mit Hydroxy substituiert ist und P COO oder SO<sub>3</sub> ist,</li>
<li>oder (III) der allgemeinen Formel<!-- EPO <DP n="3"> -->
<chemistry id="chem0005" num="0005"><img id="ib0005" file="imgb0005.tif" wi="57" he="7" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry></li>
<li>worin R, U<sub>1</sub>, R<sub>30</sub>, R<sub>32</sub> die für die Formel (2) angegebene Bedeutung haben und P<sub>i</sub> COOM oder SO<sub>3</sub>M ist, wobei M Wasserstoff, Alkalimetal oder Ammonium bedeutet,</li>
<li>oder (IV) der allgemeinen Formel
<chemistry id="chem0006" num="0006"><img id="ib0006" file="imgb0006.tif" wi="149" he="49" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>worin</li>
<li>R ein aliphatischer Rest mit 4 bis 24 Kohlenstoffatomen, R<sub>1</sub> Alkylen mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen,</li>
<li>die Summe k + k' = 4, wobei k = 1, 2 oder 3 und</li>
<li>m eine Zahl von 1 bis 80 ist,</li>
<li>verwendet.</li>
</ul></p>
<p id="p0007" num="0007">Weitere Gegenstände der Erfindung betreffen die Färbereihilfsmittel zur Durchführung des Verfahrens und die erfindungsgemäss gefärbten Textilmaterialien.</p>
<p id="p0008" num="0008">Bei den Verbindungen der Komponente (I) handelt es sich insbesondere um Fettalkohol-Polyalkylenglykoläther der Formel
<chemistry id="chem0007" num="0007"><img id="ib0007" file="imgb0007.tif" wi="46" he="6" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>worin R ein aliphatischer Rest von 4 bis 24 Kohlenstoffatomen, insbesondere 6 bis 24 Kohlenstoffatomen, R<sub>1</sub> Alkylen mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen und m eine Zahl von 1 bis 80, vorzugsweise 2 bis 50 ist und (R<sub>1</sub>-O)<sub>m</sub> für m gleiche oder verschiedene Reste (R<sub>1</sub>-0) steht.</p>
<p id="p0009" num="0009">Der Substituent R stellt vorteilhafterweise den Kohlenwasserstoffrest eines gesättigten oder ungesättigten aliphatischen Monoalkohols mit 4 bis 24 Kohlenstoffatomen dar. Der Kohlenwasserstoffrest kann geradkettig oder verzweigt sein. Vorzugsweise bedeutet R Alkyl oder Alkenyl mit 8 bis 22 und insbesondere mit 8 bis 18 Kohlenstoffatomen.</p>
<p id="p0010" num="0010">Als aliphatisch gesättigte Alkohole können natürliche Alkohole, wie z.B. Hexylalkohol, Octylalkohol, Laurylalkohol, Myristylalkohol, Cetylalkohol, Stearylalkohol, Arachidylalkohol oder Behenylalkohol, sowie synthetische Alkohole, z.B. Oxo-Alkohole wie insbesondere 2-Ethylbutanol, 2-Methylpentanol, 5-Methylheptan-3-ol, 2-Ethyl-hexanol, 1,1,3,3-Tetramethylbutanol, Octan-2-ol, Isononylalkohol, Trimethylhexanol, Trimethylnonylalkohol, Decanol, C<sub>9</sub>-C<sub>11</sub>-Oxoalkohol, Tridecylalkohol, Isotridecanol oder lineare primäre Alkohole (Alfole) mit 8 bis 18 Kohlenstoffatomen in Betracht kommen. Einige Vertreter der Alfole sind Alfol (8-10), Alfol (9-11), Alfol (10-14), Alfol (12-13) oder Alfol (16-18), ("Alfol" ist ein eingetragenes Warenzeichen).</p>
<p id="p0011" num="0011">Ungesättigte aliphatische Monoalkohole sind beispielsweise Dodecenylalkohol, Hexadecenylalkohol oder Oleylalkohol.</p>
<p id="p0012" num="0012">Die Alkoholreste können einzeln oder in Form von Gemischen von zwei oder mehreren Komponenten vorhanden sein, wie z.B. Mischungen von Alkyl- und/oder Alkenylgruppen, die sich z.B. von den entsprechenden Fettsäuren ableiten.</p>
<p id="p0013" num="0013">-OR<sub>1</sub>O-leitet sich von 1,2- oder 1,3-Propylenglykol, 1,4-Butylenglykol und vorzugsweise Ethylenglykol ab. m ist vorzugsweise eine Zahl von 2 bis 50 und besonders bevorzugt von 4 bis 20.</p>
<p id="p0014" num="0014">Die Verbindungen der Formel (1a) sind beispielsweise aus der EP-A-312493 bekannt.</p>
<p id="p0015" num="0015">Bei den Verbindungen der Komponente (I) handelt es sich weiterhin insbesondere um Verbindungen der Formel
<chemistry id="chem0008" num="0008"><img id="ib0008" file="imgb0008.tif" wi="121" he="19" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>worin R ein aliphatischer Rest mit 4 bis 24 Kohlenstoffatomen, insbesondere 6 bis 24 Kohlenstoffatomen, R<sub>1</sub> <!-- EPO <DP n="4"> -->Alkylen mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, X<sub>1</sub> Wasserstoff oder Phenyl, X<sub>2</sub> Wasserstoff oder Phenyl, wobei X<sub>1</sub> und X<sub>2</sub> voneinander verschieden sind und m<sub>1</sub> eine Zahl von 2 bis 80, vorzugsweise von 4 bis 50 ist, oder um Verbindungen der Formel
<chemistry id="chem0009" num="0009"><img id="ib0009" file="imgb0009.tif" wi="120" he="16" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>worin R ein aliphatischer Rest mit 4 bis 24 Kohlenstoffatomen, insbesondere 6 bis 24 Kohlenstoffatomen, R<sub>1</sub> Alkylen mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, einer der Reste Y<sub>1</sub> oder Y<sub>2</sub> Benzyloxymethylen oder Phenethyloxymethylen und der andere Wasserstoff, und m<sub>1</sub> eine Zahl von 2 bis 80, vorzugsweise von 4 bis 50 ist, oder um Verbindungen der Formel
<chemistry id="chem0010" num="0010"><img id="ib0010" file="imgb0010.tif" wi="56" he="5" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>worin R ein aliphatischer Rest mit 4 bis 24 Kohlenstoffatomen, insbesondere 6 bis 24 Kohlenstoffatomen, R<sub>1</sub> Alkylen mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, R<sub>2</sub> Alkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, insbesondere 3 bis 5 und n eine Zahl von 2 bis 60, vorzugsweise von 4 bis 20 ist.</p>
<p id="p0016" num="0016">In den Verbindungen der Formeln (1 b) bis (1d) sind die bevorzugten Bedeutungen für R und -OR<sub>1</sub>O- die gleichen wie sie für die Verbindungen der Formel (1a) angegeben sind.</p>
<p id="p0017" num="0017">Die Verbindungen der Formeln (1 b) und (1c) sind aus EP-A-378048 und EP-A-406168 bekannt.</p>
<p id="p0018" num="0018">Bevorzugte Verbindungen der Formel (1d) sind beispielsweise die Umsetzungsprodukte aus den Anlagerungsprodukten von vorzugsweise 2 bis 60 Mol Alkylenoxiden, insbesondere Ethylenoxid, und höheren ungesättigten oder gesättigten C<sub>8</sub>-C<sub>18</sub>Fettalkoholen mit C<sub>1</sub>-C<sub>5</sub>Alkylisocyanaten.</p>
<p id="p0019" num="0019">Von ganz besonderem Interesse sind die Verbindungen der Formel
<chemistry id="chem0011" num="0011"><img id="ib0011" file="imgb0011.tif" wi="116" he="15" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>worin
<ul id="ul0003" list-style="none">
<li>R<sub>3</sub> Cg bis C<sub>14</sub>-Alkyl,</li>
<li>R<sub>4</sub> Wasserstoff oder ein Niederalkylisocyanatrest,</li>
<li>einer der Reste Y<sub>3</sub> oder Y<sub>4</sub> Methyl und der andere Wasserstoff,</li>
<li>m<sub>2</sub> eine ganze Zahl von 0 bis 8 und</li>
<li>n<sub>2</sub> eine ganze Zahl von 4 bis 10 bedeuten.</li>
</ul></p>
<p id="p0020" num="0020">Von ganz besonderem Interesse sind dabei die Verbindungen der Formel (1e), in denen R<sub>4</sub> einen Niederalkylisocyanatrest und m<sub>2</sub> = 0 bedeutet.</p>
<p id="p0021" num="0021">Ganz besonders bevorzugt sind dabei Verbindungen, bei denen der Niederalkylisocyanatrest der n-Butylisocyanat- oder Isopropylisocyanatrest ist.</p>
<p id="p0022" num="0022">Die niederalkylisocyanat-endgruppenverschlossenen nichtionogenen Tenside der Formel (1e) werden hergestellt indem man die Alkylpolyalkylenglykolether unter Verwendung eines Katalysators oder Katalysatorgemisches mit Niederalkylisocyanat umsetzt.</p>
<p id="p0023" num="0023">Ebenfalls von qanz besonderem Interesse sind die Verbindunqen der Formel
<chemistry id="chem0012" num="0012"><img id="ib0012" file="imgb0012.tif" wi="49" he="5" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>worin R ein aliphatischer Rest mit 4 bis 24 Kohlenstoffatomen, R<sub>1</sub> Alkylen mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, W<sub>1</sub> ein aliphatischer Rest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, n eine Zahl von 2 bis 60, vorzugsweise von 4 bis 20 ist und (R<sub>1</sub>- O)<sub>n</sub> für n gleiche oder verschiedene Reste (R<sub>1</sub>- O) steht.</p>
<p id="p0024" num="0024">Bei der Verbindungen der Komponente (I) handelt es sich weiterhin insbesondere um Verbindungen der Formel
<chemistry id="chem0013" num="0013"><img id="ib0013" file="imgb0013.tif" wi="70" he="6" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry></p>
<p id="p0025" num="0025">worin R ein aliphatischer Rest mit 4 bis 24 Kohlenstoffatomen, R<sub>1</sub> Alkylen mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen und n<sub>1</sub> eine Zahl von 2 bis 20 ist.</p>
<p id="p0026" num="0026">Ebenfalls bevorzugt werden Verbindungen der Komponente (I) der allaemeinen Formel
<chemistry id="chem0014" num="0014"><img id="ib0014" file="imgb0014.tif" wi="63" he="5" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry></p>
<p id="p0027" num="0027">worin R ein aliphatischer Rest mit 4 bis 24 Kohlenstoffatomen, R<sub>1</sub> Alkylen mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, <!-- EPO <DP n="5"> -->W<sub>2</sub> Wasserstoff oder der Rest OC-R und n<sub>6</sub> eine Zahl von 6 bis 30 ist.</p>
<p id="p0028" num="0028">In den Verbindungen der Formeln (1e) bis (1 h) sind die bevorzugten Bedeutungen für R und -O-R<sub>1</sub>-O- die gleichen wie sie für die Verbindungen der Formel (1a) angegeben sind.</p>
<p id="p0029" num="0029">Ebenfalls bevorzugt werden Verbindungen der Komponente (I) der allgemeinen Formel
<chemistry id="chem0015" num="0015"><img id="ib0015" file="imgb0015.tif" wi="132" he="24" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>worin R'ein aliphatischer Rest mit 8 bis 24 Kohlenstoffatomen, Z eine direkte Bindung oder (R<sub>1</sub>-O)<sub>r1</sub> , R<sub>1</sub> Alkylen mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, n<sub>5</sub> eine Zahl von 4 bis 20 und r<sub>1</sub> eine Zahl von 4 bis 20 ist.</p>
<p id="p0030" num="0030">Ebenfalls bevorzugt werden Verbindungen der Komponente (I) der allgemeinen Formel
<chemistry id="chem0016" num="0016"><img id="ib0016" file="imgb0016.tif" wi="133" he="27" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>worin R' ein aliphatischer Rest mit 8 bis 24 Kohlenstoffatomen, R<sub>1</sub> Alkylen mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, m<sub>3</sub> eine Zahl von 1 bis 20, n<sub>3</sub> eine Zahl von 1 bis 20 und die Summe m<sub>3</sub> + n<sub>3</sub> 2 bis 21 ist.</p>
<p id="p0031" num="0031">Ebenfalls bevorzugt werden Verbindungen der Komponente (I) der allgemeinen Formel
<chemistry id="chem0017" num="0017"><img id="ib0017" file="imgb0017.tif" wi="121" he="25" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>worin R' ein aliphatischer Rest mit 8 bis 24 Kohlenstoffatomen, R<sub>1</sub> Alkylen mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, m<sub>3</sub> eine Zahl von 1 bis 20, n<sub>3</sub> eine Zahl von 1 bis 20 und die Summe m<sub>3</sub> + n<sub>3</sub> 2 bis 21 ist und X ein Anion aus der Gruppe Halogenide, Sulfate oder Alkylsulfate ist.</p>
<p id="p0032" num="0032">Ebenfalls bevorzugt werden Verbindungen der Komponente (I) der allgemeinen Formel
<chemistry id="chem0018" num="0018"><img id="ib0018" file="imgb0018.tif" wi="126" he="26" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>worin R' ein aliphatischer Rest mit 8 bis 24 Kohlenstoffatomen, R<sub>1</sub> Alkylen mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, m<sub>3</sub> eine Zahl von 1 bis 20, n<sub>3</sub> eine Zahl von 1 bis 20, p<sub>1</sub> eine Zahl von 1 bis 20 und die Summe m<sub>3</sub> + n<sub>3</sub> + p<sub>1</sub> 3 bis 22 und t eine Zahl von 2 bis 4 ist.</p>
<p id="p0033" num="0033">In den Verbindungen der Formeln (1 i) bis (11) sind die bevorzugten Bedeutungen für R' und -O-R<sub>1</sub>-O- die gleichen wie sie für R und -O-R<sub>1</sub>-O- in der Formel (1a) angegeben sind.</p>
<p id="p0034" num="0034">Das erfindungsgemässe Färbeverfahren wird in Färbebäderdurchgeführt, die neben mindestens einer der Komponenten (I) bis (IV) und den Farbstoff gegebenenfalls weitere übliche Hilfsmittel enthalten, wie z.B. Egalisiermittel, Entschäumer, weitere Netzmittel, Lösungsmittel und/oder Emulgatoren; ferner anorganische Salze, insbesondere Ammonium- oder Alkalimetallsalze, wie z.B. Ammoniumsulfat, Ammonium- oder Natriumacetat oder vorzugsweise Natriumsulfat enthalten. Vorzugsweise werden 0,1 bis 10 Gew.-% Ammonium- oder Alkalisulfat, bezogen auf das Fasermaterial verwendet. Geeignete Säuren, die in den Färbebädern verwendet werden, sind beispielsweise Mineralsäuren, wie Schwefel- oder Phosphorsäure, ferner organische Säuren, zweck<!-- EPO <DP n="6"> -->mässig niedermolekulare organische Säuren, insbesondere aliphatische Carbonsäuren, wie Ameisen-, Essig-oder Oxalsäure. Die Säuren dienen vor allem zur Eistellung des pH-Wertes der Färbebäder, der in der Regel im Bereich von 4 bis 6,5 liegt, wobei bei Wollfärbungen ein pH-Wert von etwa 4,2 bis 4,7 und beim Färben von Polyamidfasern ein solcher von 5 bis 6,5, insbesondere 5,5 bis 6,0 geeignet ist.</p>
<p id="p0035" num="0035">Üblicherweise werden in den erfindungsgemäss verwendeten Färbebädern zusätzlich Egalisiermittel, z.B. Verbindungen auf Fettaminbasis wie sie in den nachfolgenden Formeln (6) bis (8) angegeben sind, verwendet, wobei Gemische aus einer anionischen Verbindung der Formel
<chemistry id="chem0019" num="0019"><img id="ib0019" file="imgb0019.tif" wi="126" he="29" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>worin R<sub>5</sub> einen Alkyl- oder Alkenylrest mit 12 bis 22 Kohlenstoffatomen, M Wasserstoff, Alkalimetall oder Ammonium, L<sub>1</sub> Wasserstoff oder ein Rest SO<sub>3</sub>M und m<sub>4</sub> und n<sub>4</sub> ganze Zahlen bedeuten, wobei die Summe von m<sub>4</sub> und n<sub>4</sub> 2 bis 14 ist, einer quaternären Verbindung der Formel
<chemistry id="chem0020" num="0020"><img id="ib0020" file="imgb0020.tif" wi="124" he="26" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>worin R" unabhängig von R<sub>5</sub> die für R<sub>5</sub> angegebene Bedeutung hat, A ein Anion, Q einen gegebenenfalls substituierten Alkylrest und p und q ganze Zahlen bedeuten, wobei die Summe von p und q 20 bis 50 ist, und einer nichtionogenen Verbindung der Formel
<chemistry id="chem0021" num="0021"><img id="ib0021" file="imgb0021.tif" wi="125" he="52" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>worin R" unabhängig von R<sub>5</sub> die für R<sub>5</sub> angegebene Bedeutung hat und x und y ganze Zahlen bedeuten, wobei die Summe von x und y 80 bis 140 ist, besonders bevorzugt sind. Dieses Egalisiermittel ist z.B. aus der EP-A-89004 bekannt.</p>
<p id="p0036" num="0036">Das genannte Egalisiermittelgemisch kann mit mindestens einerder Komponenten (I) bis (IV), d.h. mit mindestens einer der Verbindungen der Formeln (1a) bis (1d) gemischt werden und bildet dann ein für das erfindungsgemässe Färbeverfahren geeignetes Färbereihilfsmittel, das einen weiteren Gegenstand der vorliegenden Erfindung darstellt.</p>
<p id="p0037" num="0037">Diese erfindungsgemässen Färbereihilfsmittel bestehen also vorzugsweise aus dem Gemisch der Verbindungen der Formeln (6), (7) und (8) (nachfolgend M<sub>1</sub> genannt) kombiniert mit mindestens einer Verbindung, vorzugsweie 2 Verbindungen der Formeln (1a) bis(1d) (nachfolgend M<sub>2</sub> genannt).</p>
<p id="p0038" num="0038">Im Gemisch M<sub>1</sub> können die Mengenverhältnisse der einzelnen Komponenten etwa 5 bis 70 Teile der Verbindung der Formel (6), 15 bis 60 Teile der Verbindung der Formel (7) und 5 bis 60 Teile der Verbindung der Formel (8), bezogen auf 100 Teile M<sub>1</sub> betragen.</p>
<p id="p0039" num="0039">Werden in M<sub>2</sub> zwei Verbindungen verwendet, so liegen die Gewichtsverhältnisse im Bereich von 20:80 bis 80:20. Bevorzugt enthält M<sub>2</sub> die Verbindungen der Formeln (1a) und (1b), (1a) und (1c) oder (1a) und (1d).</p><!-- EPO <DP n="7"> -->
<p id="p0040" num="0040">Das erfindungsgemässe Färbereihilfsmittelgemisch aus M<sub>1</sub> und M<sub>Z </sub>enthält diese beiden Komponenten im Gewichtsverhältnis von (0.1-1):1. Diese Gemische liegen als wässrige oderwässrig-organische Zubereitungen, insbesondere Lösungen (geeignete Lösungsmittel sind beispielsweise Glykole und Glykoläther, wie Butyltriglykol) mit einem Aktivsubstanzgehalt von 25 bis 70 Gewichtsprozent vor.</p>
<p id="p0041" num="0041">Die Einsatzmengen dieser wässrigen beziehungsweise wässrig/organischen Zubereitungen liegen im Bereich von 0,3 bis 3 Gewichtsprozent, vorzugsweise 0,5 bis 2 Gewichtsprozent, bezogen auf das zu färbende Fasermaterial.</p>
<p id="p0042" num="0042">Die verwendbaren anionischen Farbstoffe können den verschiedensten Farbstoffklassen angehören und gegebenenfalls eine oder mehrere Sulfonsäuregruppen und gegenbenenfalls eine oder mehrere faserreaktive Gruppen enthalten. Insbesondere handelt es sich um Triphenylmethanfarbstoffe mit mindestens zwei Sulfonsäuregruppen, schwermetallfreie Monoazo- und Disazofarbstoffe mit je einer oder mehreren Sulfonsäuregruppen und gegebenenfalls einer oder mehreren faserreaktiven Gruppen und schwermetallhaltige, namentlich kupfer-, chrom-, nickel- oder kobalthaltige Monoazo-, Disazo-, Azomethin- und Formazanfarbstoffe, insbesondere metallisierte Farbstoffe, die an ein Metallatom zwei Moleküle Azofarbstoff oder ein Molekül Azofarbstoff und ein Molekül Azomethinfarbstoff gebunden enthalten, vor allem solche, die als Liganden Mono- und/oder Disazofarbstoffe und/oder Azomethinfarbstoffe und als zentrales Metallion ein Chrom- oder Kobaltion enthalten, wie auch Anthrachinonfarbstoffe, insbesondere 1-Amino-4-alkylamino-anthrachinon-2-sulfonsäuren beziehungsweise 1,4-Diarylamino- oder 1-Cycloalkylamino-4-arylaminoanthrachinonsulfonsäuren. Unter faserreaktiven Gruppen sind solche Gruppen zu verstehen, die mit dem zu färbenden Polyamidmaterial eine kovalente Bindung eingehen.</p>
<p id="p0043" num="0043">Farbstoffe, die eine oder mehrere faserreaktive Gruppen enthalten, werden in dem erfindungsgemässen Verfahren vorzugsweise in Kombination mit nicht-faserreaktiven Farbstoffen verwendet.</p>
<p id="p0044" num="0044">Die Mengen, in denen die Farbstoffe in den Färbebädern verwendet werden, können je nach der gewünschten Farbtiefe in weiten Grenzen schwanken, im allgemeinen haben sich Mengen von 0,001 bis 10 Gewichtsprozent, bezogen auf das Färbegut, eines oder mehrerer Farbstoffe als vorteilhaft erwiesen.</p>
<p id="p0045" num="0045">Als anionische Farbstoffe kommen insbesondere solche der folgenden Farbstoffklassen in Betracht:
<ul id="ul0004" list-style="none">
<li>(a) Triphenylmethanfarbstoffe mit mindestens zwei Sulfonsäuregruppen der Formel
<chemistry id="chem0022" num="0022"><img id="ib0022" file="imgb0022.tif" wi="138" he="66" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>worin R<sub>1</sub>' und R<sub>2</sub>' unabhängig voneinander C<sub>1-4</sub>-Alkyl,
<ul id="ul0005" list-style="none">
<li>R<sub>3</sub>' und R<sub>4</sub>' unabhängig voneinander Wasserstoff oder C<sub>1-4</sub>-Alkyl und R<sub>5</sub>'C<sub>1-4</sub>-Alkyl, C<sub>1-4</sub>-Alkoxy oder Wasserstoff ist;</li>
</ul></li>
<li>(b) Mono- und Disazofarbstoffe der Formeln<!-- EPO <DP n="8"> -->
<chemistry id="chem0023" num="0023"><img id="ib0023" file="imgb0023.tif" wi="125" he="36" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry><br/>
worin R<sub>6</sub> eine über die -NH-Gruppe gebundene faserreaktive Gruppe, Benzoylamino, Phenoxy, Chlorphenoxy oder Methylphenoxy,
<ul id="ul0006" list-style="none">
<li>R<sub>7</sub> Wasserstoff, Benzoyl, Dichlorphenoxy, Phenyl, C<sub>1-4</sub>-Alkyl, Phenylsulfonyl, Methylphenylsulfonyl oder eine gegebenenfalls über Aminobenzoyl gebundene faserreaktive Gruppe und die Substituenten R<sub>8</sub> unabhängig voneinander Wasserstoff oder einen Phenylamino- oder N-Phenyl-N-methyl-amino-sulfonylrest, a = 0 oder 1 und b = 0, 1 oder 2 bedeuten;
<chemistry id="chem0024" num="0024"><img id="ib0024" file="imgb0024.tif" wi="121" he="28" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry></li>
</ul><br/>
worin Rg eine faserreaktive Gruppe ist und der Phenylring B durch Halogen, C<sub>1-4</sub>-Alkyl und Sulfo substituiert sein kann;
<chemistry id="chem0025" num="0025"><img id="ib0025" file="imgb0025.tif" wi="111" he="42" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry><br/>
worin R<sub>6</sub> die unter Formel (10) angegebene Bedeutung hat;
<chemistry id="chem0026" num="0026"><img id="ib0026" file="imgb0026.tif" wi="156" he="44" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry><br/>
worin c = 0 oder 1 ist;<!-- EPO <DP n="9"> -->
<chemistry id="chem0027" num="0027"><img id="ib0027" file="imgb0027.tif" wi="170" he="60" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry></li>
<li>(c) 1:2-Metallkomplexfarbstoffe, wie die 1:2-Chromkomplexfarbstoffe der Azo- und Azomethinfarbstoffe der Formel
<chemistry id="chem0028" num="0028"><img id="ib0028" file="imgb0028.tif" wi="155" he="33" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>worin R<sub>10</sub> Wasserstoff, Sulfo oder Phenylazo und R<sub>11</sub> Wasserstoff oder Nitro ist, und der Phenylring B die unter Formel (11) angegebenen Substituenten enthalten kann;</li>
<li>(d) 1:2-Metallkomplexfarbstoffe, wie die symmetrischen 1:2-Chromkomplexfarbstoffe der Azofarbstoffe der Formeln
<chemistry id="chem0029" num="0029"><img id="ib0029" file="imgb0029.tif" wi="131" he="40" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>worin der Phenylring B die unter Formel (11) angegebenen Substituenten enthalten kann und R<sub>12 </sub>und R<sub>13</sub> unabhängig voneinander Wasserstoff, Nitro, Sulfo, Halogen, C<sub>1-4</sub>-Alkylsulfonyl, C<sub>1-4</sub>-Alkylaminosulfonyl und -SO<sub>2</sub>NH<sub>2</sub> bedeuten und d = 0 oder 1 ist;
<chemistry id="chem0030" num="0030"><img id="ib0030" file="imgb0030.tif" wi="128" he="50" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry><!-- EPO <DP n="10"> -->worin R<sub>14</sub> Wasserstoff, C<sub>1-4</sub>-Alkoxy-carbonylamino, Benzoylamino, C<sub>1-4</sub>-Alkylsulfonylamino, Phenylsulfonylamino, Methylphenylsulfonylamino oder Halogen, R<sub>15</sub> Wasserstoff oder Halogen und R<sub>16</sub> C<sub>1-4</sub>-Alkylsulfonyl, C<sub>1-4</sub>-Alkylaminosulfonyl, Phenylazo, Sulfo oder -SO<sub>2</sub>N<sub>2</sub> ist, wobei die Hydroxygruppe im Benzring D in o-Stellung zur Azobrücke an den Benzring D gebunden ist, und der Benzring E einen in 5- und 6-Stellung ankondensierten Nitrobenzolring enthalten kann; die symmetrischen 1:2-Kobaltkomplexe der Azofarbstoffe der Formeln
<chemistry id="chem0031" num="0031"><img id="ib0031" file="imgb0031.tif" wi="122" he="39" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>worin R<sub>17</sub> die -OH oder NH<sub>2</sub> Gruppe, R<sub>18</sub> Wasserstoff oder C<sub>1-4</sub>-Akylaminosulfonyl und R<sub>19</sub> Nitro oder C<sub>1-4</sub>-Alkoxy-C<sub>1-4</sub>-alkylenaminosulfonyl ist;
<chemistry id="chem0032" num="0032"><img id="ib0032" file="imgb0032.tif" wi="126" he="40" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>worin G -COOH oder -SO<sub>3</sub>H bedeutet; die unsymmetrischen 1:2-Metallkomplexfarbstoffe, wie die 1:2-Chromkomplexfarbstoffe derAzofarbstoffe der Formeln
<chemistry id="chem0033" num="0033"><img id="ib0033" file="imgb0033.tif" wi="119" he="38" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>worin ein Substituent R<sub>20</sub> Wasserstoff und der andere Sulfo ist;
<chemistry id="chem0034" num="0034"><img id="ib0034" file="imgb0034.tif" wi="157" he="37" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>worin R<sub>11</sub> die unter Formel (14) und R<sub>15</sub> die unter Formel (16) angegebene Bedeutung haben und die Phenylringe B unabhänig voneinander, die unter Formel (11) angegebenen Substituenten enthalten können, <!-- EPO <DP n="11"> -->und der Phenylring Leinen in 2- und 3-Stellung ankondensierten Benzolring oder anstelle der Sulfogruppe einen in 2- und 3-Stellung ankondensierten Sulfobenzolring enthalten kann;
<chemistry id="chem0035" num="0035"><img id="ib0035" file="imgb0035.tif" wi="152" he="80" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>
<chemistry id="chem0036" num="0036"><img id="ib0036" file="imgb0036.tif" wi="153" he="81" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>worin der Phenylring B in den Formeln (21), (22) und (24) die unter Formel (11) angegebenen Substituenten enthalten kann, R<sub>11</sub> die unter Formel (19) angegebene Bedeutung hat, R<sub>21</sub> Wasserstoff, Methoxycarbonylamino oder Acetylamino ist und R<sub>16</sub> die unter Formel (16) angegebenen Bedeutung hat; 1:2-Chromkomplexfarbstoffe der Azofarbstoffe der Formeln (15) und (16); 1:2-Chrom-Mischkomplexe der Azofarbstoffe der Formeln (15) und (16); (e) Anthrachinonfarbstoffe der Formeln<!-- EPO <DP n="12"> -->
<chemistry id="chem0037" num="0037"><img id="ib0037" file="imgb0037.tif" wi="130" he="52" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>worin T Wasserstoff oder C<sub>1-4</sub>-Alkyl, e = 0 oder 1 ist, und R<sub>9</sub> die unter Formel (11) angegebene Bedeutung hat, R<sub>22</sub> unabhängig voneinander Wasserstoff oder C<sub>1-4</sub>-Alkyl und R<sub>23</sub> Wasserstoff oder Sulfo bedeutet;
<chemistry id="chem0038" num="0038"><img id="ib0038" file="imgb0038.tif" wi="122" he="37" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>worin die Substituenten R<sub>24</sub> unabhängig voneinander Cyclohexyl und den Diphenylätherrest, der durch Sulfo und den Rest -CH<sub>2</sub>NH-Rg substituiert sein kann, bedeuten, wobei Rg die unter Formel (11) angegebene Bedeutung hat; und
<chemistry id="chem0039" num="0039"><img id="ib0039" file="imgb0039.tif" wi="127" he="64" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>worin Rg die unter Formel (11) und R<sub>22</sub> die unter Formel (25) angegebenen Bedeutungen haben und R<sub>25</sub> C<sub>4-8</sub>-Alkyl ist.</li>
</ul></p>
<p id="p0046" num="0046">Geeignete Faserreaktivgruppen in den angegebenen Formeln sind z.B. solche der aliphatischen Reihe, wie Acryloyl, Mono-, Di- oder Trichlor- beziehungsweise Mono-, Di- oder Tribromacryloyl oder -methacryloyl, wie -CO-CH=CH-CI, -CO-CCI=CH<sub>2</sub>, -CO-CH=CHBr, -COCBr=CH<sub>2</sub>, -CO-CBr=CHBr, -CO-CCI=CH-CH<sub>3</sub>, ferner -CO-CCI=CH-COOH, -CO-CH=CCI-COOH, 4-Chlorpropionyl, 3-Phenylsulfonylpropionyl, 3-Methylsulfonylpropionyl, β-Sulfatoäthylaminosulfonyl, Vinylsulfonyl, β-Chloräthylsulfonyl, β-Sulfatoäthylsulfonyl, β-Methylsulfonyläthylsulfonyl, β-Phenylsulfonyläthylsulfonyl, 2-Fluor-2-Chlor-3,3-difluorcyclobutan-1-carbonyl, 2,2,3,3-Tetrafluorcyclobutan-carbonyl-1 oder sulfonyl-1,ß-(2,2,3,3-Tetrafluorcyclobutyl-1)-acryloyl, a- oder β-Alkyl-oder -Arylsulfonyl-acryloyl, wie a- oder β-Methylsulfonylacryloyl.</p>
<p id="p0047" num="0047">Besonders für Wolle geeignete Reaktivreste sind: Chloracetyl, Bromacetyl, a,ß-Dichlor- oder a,ß-Dibrom<!-- EPO <DP n="13"> -->propionyl, a-Chlor- oder a-Bromacryloyl, 2,4-Difluor-5-chlorpyrimidyl-6, 2,4,6-Tr!f!uoropyr!m!dy!-5, 2,4-Dichlor-5-methylsulfonylpyrimidinyl-6, 2-Fluor-4-methyl-5-chlorpyrimidyl-6, 2,4-Difluor-5-methylsulfonylpyrimidyl-6, 2,4-Difluorotriazinyl-6, sowie Fluotriazinylreste der Formel
<chemistry id="chem0040" num="0040"><img id="ib0040" file="imgb0040.tif" wi="54" he="33" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>worin R<sub>26</sub> eine gegebenenfalls substituierte Aminogruppe oder eine gegebenenfalls verätherte Oxy- oder Thiogruppe bedeutet, wie z.B. die NH<sub>2</sub>-Gruppe, eine mit C<sub>1</sub>-C<sub>4</sub>-Alkylresten mono- oderdisubstituierte Aminogruppe, eine C<sub>1</sub>-C<sub>4</sub>-Alkoxygruppe, eine C<sub>1</sub>-C<sub>4</sub>-Alkylmercaptogruppe, Arylamino, insbesondere Phenylamino, oder mit Methyl, Methoxy, Chlor und vor allem Sulfo substituiertes Phenylamino, Phenoxy, Mono- oder Disulfophenoxy etc., sowie die entsprechenden Chlortriazinylreste.</p>
<p id="p0048" num="0048">Die in dem erfindungsgemässen Verfahren verwendeten sulfogruppenhaltigen Farbstoffe liegen entweder in Form ihrere freien Sulfonsäure oder vorzugsweise als deren Salze vor.</p>
<p id="p0049" num="0049">Als Salze kommen beispielsweise die Alkali-, Erdalkali- oder Ammoniumsalze oder die Salze eines organischen Amins in Betracht. Als Beispiele seien die Natrium-, Lithium-, Kalium- oder Ammoniumsalze oder das Salz des Triäthanolamins genannt.</p>
<p id="p0050" num="0050">Werden in dem erfindungsgemässen Verfahren Farbstoffmischungen verwendet, so kann diese durch Mischung der Einzelfarbstoffe hergestellt werden. Dieser Mischprozess erfolgt beispielsweise in geeigneten Mühlen, z.B. Kugel- und Stiftmühlen, sowie in Knetern oder Mixern.</p>
<p id="p0051" num="0051">Ferner können die Farbstoffmischungen durch Zerstäubungstrocknen der wässrigen Farbstoffmischungen hergestellt werden.</p>
<p id="p0052" num="0052">Das Färben erfolgt aus wässriger Flotte nach dem Ausziehverfahren bei Temperaturen, die im Kochbereich der Flotte, d.h. zwischen 95 bis 105°C, insbesondere zwischen 98 und 103°C liegen. Die Färbedauer beträgt in der Regel 5 bis 25, und insbesondere 10 bis 20 Minuten.</p>
<p id="p0053" num="0053">Das Flottenverhältnis kann innerhalb eines weiteren Bereichs gewählt werden, z.B. von 1:5 bis 1:40, vorzugsweise von 1:8 bis 1:25.</p>
<p id="p0054" num="0054">Das erfindungsgemässe Hilfsmittelgemisch wird zweckmässig der wässrigen Farbstoff-Flotte zugemischt und gleichzeitig mit dem Farbstoff appliziert. Man kann auch so vorgehen, dass man das Färbegut zuerst mit dem Hilfsmittelgemisch behandelt und im gleichen Bad nach Zugabe des Farbstoffes färbt. Vorzugsweise geht man mit dem Fasermaterial in eine Flotte ein, die Säure und das Hilfsmittelgemisch enthält und eine Temperatur von 20 bis 70°C, vorzugsweise 40 bis 50°C aufweist. Anschliessend wird der Farbstoff oder eine Farbstoffmischung zugegeben und die Temperatur des Färbebades mit einer Aufheizrate von 1 bis 4°C pro Minute erhöht, um im angegebenen Temperaturbereich von 95 bis 105° vorzugsweie 10 bis 20 Minuten zu färben. Am Schluss wird das Bad auf 70 bis 90°C abgekühlt und das gefärbte Material wie üblich gespült und getrocknet, vorzugsweise kann das gefärbte Fasermaterial auch ohne Nachzuspülen (zentrifugiert und) getrocknet werden.</p>
<p id="p0055" num="0055">Besondere Vorrichtungen sind beim erfindungsgemässen Verfahren nicht erforderlich. Es können die üblichen Färbeapparate und -maschinen, beispielsweie für Flocke, Kammzug, Stranggam, Wickelkörper, Gewebe, Gewirke, Stückwaren und Teppiche verwendet werden.</p>
<p id="p0056" num="0056">Als Polyamidfasermaterialien, die erfindungsgemäss gefärbt werden, kommen solche aus natürlichen Polyamiden, vor allem Wolle, aber auch Mischungen aus Wolle/Polyamid, Wolle/Polyester, Wolle/Cellulose oder Wolle/Polyacrylnitril, sowie Seide und aus synthetischen Polyamiden, wie Polyamid 6 oder 6.6, in Betracht. Das Fasermaterial kann dabei in den verschiedensten Aufmachungsformen vorliegen, wie z.B. als loses Material, Kammzug, Garn, Gewebe, Gewirke und Stückware oder als Teppich.</p>
<p id="p0057" num="0057">Das erfindungsgemässe Färbeverfahren führt zu faser- und flächenegal gefärbten Textilmaterialien aus natürlichen oder synthetischen Polyamidfasern. Hauptvorteile des Verfahrens sind die kurze (und damit faserschonende) Färbezeit und das vollständige Aufziehen des Farbstoffs auf die Faser, d.h. das Färbebad wird vollständig ausgezogen (erschöpft) und kann nach entsprechender Einstellung für weiter Färbungen verwendet werden. Diese Einstellung betrifft den erforderlichen Farbstoff-, Hilfsmittel- und Salzgehalt, sowie den pH-Wert und das Volumen des Färbebads.</p>
<p id="p0058" num="0058">Diese Wiederverwendung von Färbeflotten (Färben aus stehenden Bädern) ist für das Färben mit identischen oder auch von Färbebad zu Färbebad verschiedenen Farbstoffen möglich, ohne dass in der jeweils nachfolgenden Färbung Farbtonverschiebungen und Ausbeuteverluste auftreten.</p><!-- EPO <DP n="14"> -->
<p id="p0059" num="0059">Das Färben aus stehenden Bädern (Wiederverwendung der bereits aufgeheizten wässrigen Flotten) führt zu erheblichen Zeit- und Energieeinsparungen.</p>
<p id="p0060" num="0060">Ein zum erfindungsgemässen Verfahren alternatives Färbeverfahren wird bei Temperaturen unterhalb der Kochtemperatur durchgeführt und benötigt etwas längere Färbezeiten</p>
<p id="p0061" num="0061">Es handelt sich um ein Verfahren zum Färben von Textilmaterialien aus natürlichen oder synthetischen Polyamidfasern in wässrigen Färbebädern, die mindestens eine der Komponenten (I) bis (IV), (siehe oben), sowie gegebenenfalls weitere Hilfsmittel enthalten, dadurch gekennzeichnet, dass man
<ul id="ul0007" list-style="none">
<li>(a) die Textilmaterialien in wässrige Färbebäder, die neben dem Farbstoff mindestens eine der Komponenten (I) bis (IV) sowie gegebenenfalls weitere Hilfsmittel und Säuren enthalten, einbringt und diese Färbebäder auf Temperaturen von 75 bis 90°C aufheizt,</li>
<li>(b) das Textilmaterial während 30 bis 90 Minuten bei diesen Temperaturen färbt,</li>
<li>(c) die an Farbstoff erschöpften Färbebäder auf 50 bis 70°C abkühlt und das gefärbte Textilmaterial dann aus den Färbebädern entfernt und fertigstellt.</li>
</ul></p>
<p id="p0062" num="0062">Herstellungsvorschriften (Verbindungen der Formel (1d)):
<ul id="ul0008" list-style="none">
<li>(A) 51 g (ca. 0,1 Mol) des Anlagerungsproduktes aus 1 Mol Decylalkohol und 8 Mol Ethylenoxid werden in 25 ml trockenem Tetrahydrofuran gelöst und mit 8,9 g (0,105 Mol) Isopropylisocyanat versetzt. Nach Zugabe eines Katalysatorgemisches aus jeweils 100 µl Dibutylzinnlaurat und Triethylamin wird im Inertgasstrom unter Rühren auf 60° erwärmt. Nach 90 Minuten wird die Umsetzung beendet, indem der Ansatz in 100 ml Petrolether gegossen und das fast farblos ausfallende Produkt abgetrennt wird. Nach Trocknung bei einerTemperaturvon 50° im Vakuum wird das leicht ölige Produkt in einerAusbeute von 56,8 g erhalten.</li>
<li>(B) 153 g (ca. 0,3 Mol) des Anlagerungsproduktes aus 1 Mol Decylalkohol und 8 Mol Ethylenoxid werden ohne Lösungsmittel unter Schutzgas vorgelegt und hierzu 30,9 g (0,105 Mol) n-Butylisocyanat unter Rühren zugetropft. Nach Zugabe eines Kataysatorgemisches aus je 100 µl Dibutylzinnlaurat und Triethylamin tritt zunächst eine leichte Erwärmung des Reaktionsgemisches auf etwa 40° auf. Bei einer Innentemperatur von 60° ist die Umsetzung nach 60 Minuten vollständig abgeschlossen. Schliesslich wird in 100 ml Petrolether (40-80) eingegossen. Nach Trocknen des ausgefallenen, isolierten flüssigen Produktes im Vakuum bei 50° wird eine Ausbeute von 167 g erzielt.</li>
</ul></p>
<p id="p0063" num="0063">Die nachfolgenden Beispiele dienen der Veranschaulichung der Erfindung. Darin sind die Teile Gewichtsteile und die Prozente Gewichtsprozente. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben. Die Beziehung zwischen Gewichtsteilen und Volumenteilen ist dieselbe wie diejenige zwischen Gramm und Kubikzentimeter.</p>
<p id="p0064" num="0064">Die in den nachfolgenden Beispielen verwendeten Hilfsmittel haben die folgenden Zusammensetzungen: A-1: Cg-C<sub>1</sub>,-Alkyl-0-(CH<sub>2</sub>CH<sub>2</sub>0)<sub>4</sub>-H</p>
<p id="p0065" num="0065">A-2: Gemisch aus</p>
<p id="p0066" num="0066">
<ul id="ul0009" list-style="none">
<li>- 35 Teilen C<sub>9</sub>-C<sub>11</sub>-Alkyl-O-(CH<sub>2</sub>CH<sub>2</sub>O)<sub>8</sub>-CONH(CH<sub>2</sub>)<sub>3</sub>CH<sub>3</sub></li>
<li>- 10 Teilen eines Gemisches aus 12,6 Teilen der anionischen Verbindung der Formel
<chemistry id="chem0041" num="0041"><img id="ib0041" file="imgb0041.tif" wi="117" he="25" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>(R<sub>27</sub> = Kohlenwasserstoffrest des Talgfettamins, m + n = 8); 21,3 Teilen der quaternären Verbindung der Formel
<chemistry id="chem0042" num="0042"><img id="ib0042" file="imgb0042.tif" wi="113" he="39" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>(R<sub>28</sub> <sup>=</sup> C<sub>20-22</sub>-Kohlenwasserstoffrest); <!-- EPO <DP n="15"> -->7,7 Teilen des Umsetzungsproduktes von Oleylalkohol mit 80 Mol Aethylenoxid; 7,0 Teilen der Verbindung der Formel
<chemistry id="chem0043" num="0043"><img id="ib0043" file="imgb0043.tif" wi="124" he="53" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>sowie 51,4 Teilen Wasser,
<ul id="ul0010" list-style="none">
<li>- 20 Teilen Butyltriglykol</li>
<li>- 35 Teilen Wasser</li>
<li>A-3: C<sub>10</sub>-Alkyl-O-(CH<sub>2</sub>CH<sub>2</sub>O)<sub>8</sub>-CONHCH(CH<sub>3</sub>)<sub>2</sub> A-4: C<sub>10</sub>-Alkyl-O-(CH<sub>2</sub>CH<sub>2</sub>O)<sub>8</sub>-CONH(CH<sub>2</sub>)<sub>3</sub>CH<sub>3</sub> A-5:
<chemistry id="chem0044" num="0044"><img id="ib0044" file="imgb0044.tif" wi="114" he="15" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>A-6:
<chemistry id="chem0045" num="0045"><img id="ib0045" file="imgb0045.tif" wi="116" he="20" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry></li>
<li>A-7: C<sub>12</sub>-C<sub>14</sub>-Alkyl-O-(CH<sub>2</sub>CH<sub>2</sub>O)<sub>2,5</sub>CH<sub>2</sub>-COOH</li>
<li>A-8 C<sub>16</sub>-C<sub>18</sub>-Alkyl-O-(CH<sub>2</sub>CH<sub>2</sub>O)<sub>9</sub>CH<sub>2</sub>-COOH</li>
<li>A-9:
<chemistry id="chem0046" num="0046"><img id="ib0046" file="imgb0046.tif" wi="61" he="21" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry></li>
<li>A-10:
<chemistry id="chem0047" num="0047"><img id="ib0047" file="imgb0047.tif" wi="95" he="25" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry></li>
<li>A-11:<!-- EPO <DP n="16"> -->
<chemistry id="chem0048" num="0048"><img id="ib0048" file="imgb0048.tif" wi="65" he="22" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry></li>
<li>A-12:
<chemistry id="chem0049" num="0049"><img id="ib0049" file="imgb0049.tif" wi="104" he="28" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry></li>
<li>A-13: R<sub>34</sub>-CONH-(CH<sub>2</sub>)<sub>3</sub>-N+(CH<sub>3</sub>)<sub>2</sub>-CH<sub>2</sub>-COO-(R<sub>34</sub> = Kohlenwasserstoffrest des Kokosfettamines)</li>
<li>A-14: R<sub>34</sub>-CONH-(CH<sub>2</sub>)<sub>3</sub>-N+(CH<sub>3</sub>)<sub>2</sub>-CH<sub>2</sub>CHOHCH<sub>2</sub>-SO<sub>3</sub> (R<sub>34</sub> = Kohlenwasserstoffrest des Kokosfettamines)</li>
<li>A-15: R<sub>27</sub>-N+(CH<sub>2</sub>CH<sub>2</sub>OH)<sub>2</sub>-CH<sub>2</sub>-COO-(R<sub>27</sub> = Kohlenwasserstoffrest des Talgfettamines)</li>
<li>A-16: R<sub>34</sub>-N+(CH<sub>3</sub>)(CH<sub>2</sub>CH<sub>2</sub>O)fH(CH<sub>2</sub>CH<sub>2</sub>O)<sub>9</sub>H / Cl-(R<sub>34</sub> = Kohlenwasserstoffrest des Kokosfettamins, f + g = 15)</li>
<li>A-17:
<chemistry id="chem0050" num="0050"><img id="ib0050" file="imgb0050.tif" wi="45" he="17" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry></li>
<li>(R<sub>34</sub> = Kohlenwasserstoffrest des Kokosfettamins)</li>
<li>A-18:
<chemistry id="chem0051" num="0051"><img id="ib0051" file="imgb0051.tif" wi="84" he="22" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry></li>
<li>(R<sub>27</sub> = Kohlenwasserstoffrest des Talgfettamines)</li>
<li>A-19:
<chemistry id="chem0052" num="0052"><img id="ib0052" file="imgb0052.tif" wi="78" he="46" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry></li>
<li>(a+b+c=4)</li>
<li>A-20:<!-- EPO <DP n="17"> -->
<chemistry id="chem0053" num="0053"><img id="ib0053" file="imgb0053.tif" wi="75" he="54" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry></li>
<li>A-21:
<chemistry id="chem0054" num="0054"><img id="ib0054" file="imgb0054.tif" wi="87" he="26" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry></li>
<li>(R<sub>34</sub> = Kohlenwasserstoffrest des Kokosfettamins)</li>
<li>A-22: C<sub>9</sub>-C<sub>11</sub>-Alkyl-O-(CH<sub>2</sub>CH<sub>2</sub>O)<sub>4</sub>-(CH(CH<sub>3</sub>)CH<sub>2</sub>O)<sub>2</sub>-H A-23:
<chemistry id="chem0055" num="0055"><img id="ib0055" file="imgb0055.tif" wi="95" he="17" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry></li>
<li>A-24: Gemisch aus
<ul id="ul0011" list-style="none">
<li>- 34 Teilen C<sub>9</sub>-C<sub>11</sub>-Alkyl-O-(CH<sub>2</sub>CH<sub>2</sub>O)<sub>4</sub>-H und C<sub>9</sub>-C<sub>11</sub>-Alkyl-O-(CH<sub>2</sub>CH<sub>2</sub>O)<sub>4</sub>-H umgesetzt mit Styroloxyd (Gewichtsverhältnis: 2:1)</li>
<li>- 10 Teilen eines Gemisches aus 12,6 Teilen der anionischen Verbindung der Formel
<chemistry id="chem0056" num="0056"><img id="ib0056" file="imgb0056.tif" wi="118" he="19" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry></li>
</ul></li>
<li>(R<sub>27</sub> = Kohlenwasserstoffrest des Talgfettamins, m + n = 8);</li>
<li>21,3 Teilen der quaternären Verbindung der Formel
<chemistry id="chem0057" num="0057"><img id="ib0057" file="imgb0057.tif" wi="110" he="32" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry></li>
<li>(R<sub>28</sub> <sup>=</sup> C<sub>2o</sub>-<sub>22</sub>-Kohlenwasserstoffrest);</li>
<li>7,7 Teilen des Umsetzungsproduktes von Oleylalkohol mit 80 Mol Aethylenoxid;<!-- EPO <DP n="18"> --></li>
<li>7,0 Teilen der Verbindung der Formel
<chemistry id="chem0058" num="0058"><img id="ib0058" file="imgb0058.tif" wi="119" he="43" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry></li>
<li>sowie 51,4 Teilen Wasser,
<ul id="ul0012" list-style="none">
<li>- 20 Teilen Butyltriglykol</li>
<li>- 36 Teilen Wasser</li>
</ul></li>
<li>A-25: Gemisch aus
<ul id="ul0013" list-style="none">
<li>- 35 Teilen
<chemistry id="chem0059" num="0059"><img id="ib0059" file="imgb0059.tif" wi="51" he="22" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>(R<sub>34</sub> = Kohlenwasserstoffrest des Kokosfettamins)</li>
<li>- 10Teilen
<chemistry id="chem0060" num="0060"><img id="ib0060" file="imgb0060.tif" wi="120" he="20" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>(R<sub>27</sub> = Kohlenwasserstoffrest des Talgfettamins, m + n = 8);</li>
<li>- 5 Teilen der Verbindung der Formel
<chemistry id="chem0061" num="0061"><img id="ib0061" file="imgb0061.tif" wi="124" he="43" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry></li>
<li>- 3 Teilen C<sub>18</sub>H<sub>35</sub>-O-(CH<sub>2</sub>CH<sub>2</sub>O)<sub>80</sub>-H</li>
<li>- 25 Teilen Butyltriglykol</li>
<li>- 22 Teilen Wasser</li>
</ul></li>
<li>A-26: Gemisch aus
<ul id="ul0014" list-style="none">
<li>- 34 Teilen C<sub>13</sub>-Alkyl-O(CH<sub>2</sub>CH<sub>2</sub>0)<sub>5</sub>H</li>
<li>- 10 Teilen eines Gemisches aus 12,6 Teilen der anionischen Verbindung der Formel<!-- EPO <DP n="19"> -->
<chemistry id="chem0062" num="0062"><img id="ib0062" file="imgb0062.tif" wi="119" he="22" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry></li>
</ul></li>
<li>(R<sub>27</sub> = Kohlenwasserstoffrest des Talgfettamins, m + n = 8);</li>
<li>21,3 Teilen der quaternären Verbindung der Formel
<chemistry id="chem0063" num="0063"><img id="ib0063" file="imgb0063.tif" wi="123" he="33" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry></li>
<li>(R<sub>28</sub> <sup>=</sup> C<sub>2o</sub>-<sub>22</sub>-Kohlenwasserstoffrest);</li>
<li>7,7 Teilen des Umsetzungsproduktes von Oleylalkohol mit 80 Mol Aethylenoxid; 7,0 Teilen der Verbindung der Formel
<chemistry id="chem0064" num="0064"><img id="ib0064" file="imgb0064.tif" wi="116" he="42" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry></li>
<li>sowie 51,4 Teilen Wasser,
<ul id="ul0015" list-style="none">
<li>- 20 Teilen Butyltriglykol</li>
<li>- 36 Teilen Wasser</li>
</ul></li>
</ul></li>
</ul></p>
<heading id="h0001">Beispiel 1: 15 g Wollserge werden in einem Laborfärbeapparat während 10 Minuten bei 40°C mit folgender Flotte vorgenetzt:</heading>
<p id="p0067" num="0067">
<ul id="ul0016" list-style="none">
<li>0,1 g eines Netzmittels (Alkylphenylethoxilat)</li>
<li>75 mg Hilfsmittel A-1</li>
<li>0,1 g Ameisensäure (85 %)</li>
<li>165 ml Wasser</li>
</ul></p>
<p id="p0068" num="0068">Nach dieser Vorlaufzeit wird der pH-Wert der Flotte überprüft und gegebenenfalls durch Zugabe weiterer Ameisensäure auf einen Wert von 4,5 eingestellt. Es wird dann eine Mischung aus 184 mg des 1:2-Chromkomplexes der Azofarbstoffe der Formeln
<chemistry id="chem0065" num="0065"><img id="ib0065" file="imgb0065.tif" wi="162" he="36" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry><!-- EPO <DP n="20"> -->und 41 mg des 1:2-Chromkomplexes des Azofarbstoffs der Formel
<chemistry id="chem0066" num="0066"><img id="ib0066" file="imgb0066.tif" wi="129" he="45" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>die in 10 ml Wasser gelöst ist, in die Flotte gegeben. Nach weiteren 5 Minuten bei 40°C wird die Flotte mit einer Geschwindigkeit von 1 °C/M inute auf Kochtemperatur aufgeheizt und 10 Minuten bei dieser Temperatur gefärbt. Die Flotte ist dann praktisch wasserklar ausgezogen. Nach dem Abkühlen der Flotte auf 70°C wird das gefärbte Wollmaterial aus dem Färbeapparat entnommen und dann wie üblich, z.B. durch Spülen und Trocknen fertiggestellt. Wegen des guten Badeauszugs kann der Spülprozess erheblich verkürzt werden.</p>
<p id="p0069" num="0069">Man erhält eine egale Rotfärbung mit guten Echtheiten und einer sehr guten Farbtiefe.</p>
<p id="p0070" num="0070">Anstelle des Hilfsmittels A-1 kann man auch die gleiche Menge der Hilfsmitteln A-7 bis A-23 einsetzen.</p>
<p id="p0071" num="0071">Beispiel 2: 40 kg Wollkammzug werden in einem Kammzugfärbeapparat während 10 Minuten bei 50°C mit folgender Flotte vorgenetzt:
<ul id="ul0017" list-style="none">
<li>120 g eines Netzmittels (Alkylphenylethoxilat)</li>
<li>600 g des Hilfsmittels A-2</li>
<li>400 g Ameisensäure (85 %)</li>
<li>500 I Wasser</li>
</ul></p>
<p id="p0072" num="0072">Anschliessend wird ein Teil der Flotte in einen Ansatzbehälter gepumpt, in den dann 290 g des 1:2-Kobaltkomplexes des Farbstoffs der Formel
<chemistry id="chem0067" num="0067"><img id="ib0067" file="imgb0067.tif" wi="125" he="40" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>630 g des 1:2-Chromkomplexes des Farbstoffs der Formel
<chemistry id="chem0068" num="0068"><img id="ib0068" file="imgb0068.tif" wi="128" he="27" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>eingerührtwerden.</p>
<p id="p0073" num="0073">Nachdem die Farbstoffe vollständig gelöst sind, werden die beiden Flottenteile vereinigt. Der pH-Wert der Flotte beträgt 4,2. Die Flotte wird dann mit einer Geschwindigkeit von 2°C/Minute auf 98°C aufgeheizt; der Wollkammzug wird 10 Minuten bei dieser Temperatur gefärbt.</p>
<p id="p0074" num="0074">Nach dem Abkühlen der Flotte auf 80°C wird das Färbegut aus dem Färbeapparat entnommen und 5 Minuten <!-- EPO <DP n="21"> -->abtropfen gelassen. Der Kammzug wird dann ohne zu spülen direkt zentrifugiert und getrocknet. Der Kammzug ist egal gelb gefärbt. Die Flotte ist vollständig ausgezogen und ihr pH-Wert beträgt 4,7.</p>
<p id="p0075" num="0075">Die ausgezogene Flotte kann zum Färben weiterer Partien Wollkammzug verwendet werden. Dazu wird der Wasserverlust durch Zugabe von kaltem Wasser ausgeglichen. Nach dem Abkühlen auf 50°C wird neues Färbegut eingefahren, der pH-Wert der Flotte mit Ameisensäure auf 4,2 eingestellt und die notwendigen Hilfsmittel und Farbstoffe zugegeben. Die zweite Färbung wird dann wie die erste durchgeführt.</p>
<p id="p0076" num="0076">Weitere Färbungen können in gleicher Weise durchgeführt werden.</p>
<p id="p0077" num="0077">Beispiel 3: 180 kg Wolkammzug werden in einem Zirkulationsfärbeapparat während 10 Minuten bei 50°C mit folgender Flotte vorbehandelt:
<ul id="ul0018" list-style="none">
<li>480 g eines Netzmittels (Alkylphenylethoxilat)</li>
<li>2700 g des Hilfsmittels A-2</li>
<li>2700 g Ameisensäure (85 %)</li>
<li>1600 I Wasser</li>
<li>Der pH-Wert der Flotte beträgt 4,5.</li>
</ul></p>
<p id="p0078" num="0078">Nach Zugabe von 150 I einer Farbstofflösung, die 800 g des 1:2-Kobaltkomplexes des Farbstoffs der Formel
<chemistry id="chem0069" num="0069"><img id="ib0069" file="imgb0069.tif" wi="128" he="45" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>1720 g des 1:2-Chromkomplexes des Farbstoffs der Formel
<chemistry id="chem0070" num="0070"><img id="ib0070" file="imgb0070.tif" wi="128" he="33" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>1800 g des 1:2-Chromkomplexes der Farbstoffe der Formeln
<chemistry id="chem0071" num="0071"><img id="ib0071" file="imgb0071.tif" wi="147" he="46" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>und 900 g des Farbstoffs der Formel<!-- EPO <DP n="22"> -->
<chemistry id="chem0072" num="0072"><img id="ib0072" file="imgb0072.tif" wi="146" he="42" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>enthält, wird die Färbeflotte noch 5 Minuten bei 50°C gehalten und dann mit einer Auf heizrate von 1,5°C/Minute auf 95°C aufgeheizt. Der Wollkammzug wird 10 Minuten bei dieser Temperatur gefärbt. Nach dem Abkühlen der Flotte wird der Wollkammzug ohne zu spülen zentrifugiert und getrocknet.</p>
<p id="p0079" num="0079">Man erhöht eine faser- und flächenegale organgefarbene Färbung mit guten Allgemeinechtheiten. Der Badeauszug ist deutlich besser im Vergleich zu einer vergleichbaren Färbung mit üblichen Hilsmitteln während 45 Minuten.</p>
<p id="p0080" num="0080">Färbungen vergleichbarer Qualität erhält man auch, wenn man anstelle der Ameisensäure 4500 g Essigsäure (80 %) einsetzt.</p>
<p id="p0081" num="0081">Anstelle des Hilfsmitels A-2 kann man auch die Hilfsmittel A-3 bis A-6, bzw. A-24 bis A-26 einsetzen.</p>
<heading id="h0002">Beispiel 4: 40 g Wollgewebe werden in einem Zirkulationsfärbeapparat nach der Baumfärbemethode während 10 Minuten bei 50°C mit folgender Flotte vorgenetzt:</heading>
<p id="p0082" num="0082">
<ul id="ul0019" list-style="none">
<li>0,18 g eines Netzmittels (Alkylphenylethoxilat)</li>
<li>0,6 g des Hilfsmittels A-2</li>
<li>0,6 g Ameisensäure (85 %)</li>
<li>600 ml Wasser</li>
</ul></p>
<heading id="h0003">Der pH-Wert der Flotte beträgt 4,5.</heading>
<p id="p0083" num="0083">Nach Zugabe von 50 ml einer Lösung, die 0,5 g des Farbstoffgemisches der 1:2-Chromkomplexfarbstoffe gemäss Beispiel 2 enthält, wird die Färbeflotte noch etwa 5 Minuten bei 50°C gehalten. Anschliessend wird die Flotte mit einer Aufheizrate von 1°C/Minute auf 98°C aufgeheizt und das Wollgewebe 10 Minuten bei dieser Temperatur gefärbt. Die Flotte wird dann auf 70°C abgekühlt; das egal gelb gefärbte Material wird aus der Flotte entnommen und ohne zu spülen getrocknet.</p>
<p id="p0084" num="0084">Der ausgezogenen Flotte werden dann erneut die oben angegebenen Mengen an Netz- und Egalisiermittel zugesetzt und es werden wiederum 40 g Wollgewebe in die Flotte eingebracht; der pH-Wert der Flotte beträgt nach dem Auffüllen mit Wasser auf 600 ml und nach Abkühlen auf 50°C 4,5.</p>
<p id="p0085" num="0085">Nach Zugabe von 50 ml einer wässrigen Lösung, die 0,56 g eines Gemisches aus den 1:2-Chromkomplexfarbstoffen der Formeln
<chemistry id="chem0073" num="0073"><img id="ib0073" file="imgb0073.tif" wi="127" he="80" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry><!-- EPO <DP n="23"> -->und
<chemistry id="chem0074" num="0074"><img id="ib0074" file="imgb0074.tif" wi="128" he="80" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>(Gewichsverhältnis 2:1) enthält, wird die Färbeflotte noch etwa 5 Minuten bei 50°C gehalten. Anschliessend wird mit einer Aufheizrate von 1 °C/Minute auf 98 °C aufgeheizt und 10 Minuten bei dieser Temperatur gefärbt. Die Weiterbehandlung erfolgt wie oben angegeben. Man erhöht ein egal braun gefärbtes Wollgewebe.</p>
<p id="p0086" num="0086">Weitere Färbungen, jeweils ausgehend von einem ausgezogenen Bad wie beschrieben, werden mit einem Färbebad, das 0,68 g des 1:2-Chromkomplexfarbstoffes der Formel
<chemistry id="chem0075" num="0075"><img id="ib0075" file="imgb0075.tif" wi="121" he="76" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>enthält und dann wieder mit einem Färbebad, das 0,56 g des Farbstoffgemisches aus den Farbstoffen der Formeln (108) und (109) enthält, durchgeführt. Man erhält marineblaue beziehungsweise braune Färbungen.</p>
<p id="p0087" num="0087">Die fünfte Färbung im selben Bad wird dann wiederum mit 0,5 g des Farbstoffgemisches der 1:2-Chromkomplexfarbstoffe gemäss Beispiel 2 durchgeführt.</p>
<p id="p0088" num="0088">Man erhält in allen Fällen faser- und flächenegale Färbungen mit guten Echtheiten. Vergleichbare Färbungen mit konventionellen Hilfsmitteln können nicht durchgeführt werden, da der Badauszug nicht vollständig erfolgt.</p>
<p id="p0089" num="0089">Der Badauszug bei den oben genannten Färbungen führt zu wasserklaren Bädern; es wird damit möglich, nicht nur mit dem gleichen Farbstoff, sondern auch mit Farbstoffen anderer Farbnuancen Färbungen aus dem jeweils gleichen (ausgezogenen) Bad auszuführen. Farbabweichungen des gefärbten Materials gegenüber entsprechenden Färbungen aus jeweils neuen Färbebädern werden nicht beobachtet.</p><!-- EPO <DP n="24"> -->
<heading id="h0004">Beispiel 5: 10 g Wollgewebe werden in einem Becherfärbeapparat während 10 Minuten bei 50°C mit folgender Flotte vorbehandelt:</heading>
<p id="p0090" num="0090">
<ul id="ul0020" list-style="none">
<li>0,1 g Natriumacetat</li>
<li>0,5 g Natriumsulfat (wasserfrei)</li>
<li>0,25 g Essigssäure (80 %)</li>
<li>0,15 g des Hilfsmittels A-1</li>
<li>100 ml Wasser</li>
</ul></p>
<p id="p0091" num="0091">Der pH-Wert der Flotte beträgt 4,5.</p>
<p id="p0092" num="0092">Nach Zugabe von 30 ml einer Lösung, die 0,05 g des Farbstoffgemisches gemäss Beispiel 2 und 0,3 g des Farbstoffgemisches gemäss Beispiel 1 enthält, wird die Flotte noch 10 Minuten bei 50°C gehalten und dann mit einer Aufheizrate von 1 °C/Minute auf 90°C aufgeheizt. Das Gewebe wird dann 45 Minuten bei dieser Temperatur gefärbt. Nach dem Abkühlen der Flotte auf 70°C wird das gefärbte Wollgewebe aus der Flotte entfernt und durch Spülen, Zentrifugieren und Trocknen fertiggestellt.</p>
<p id="p0093" num="0093">Man erhält eine faser- und flächenegale Rotfärbung, die mit üblichen Hilfsmittel erst nach einer Färbezeit von mindestens 45 Minuten und bei einer Färbetemperatur von 98°C erreicht werden kann. Ferner ist der Ausziehgrad der Flotte bei obiger 90°C-Färbung deutlich besser als bei der genannten Färbung bei 98°C.</p>
<p id="p0094" num="0094">Ausgezeichnete Färbungen erhält man ebenfalls, wenn man eine Flotte verwendet, die anstelle der Essigsäure 0,15 g Ameisensäure und 1,5 % des Egalisiermittels A-2 enthält. Der pH-Wert dieser Flotte beträgt ebenfalls 4,5.</p>
<p id="p0095" num="0095">Verwendet man anstelle der Hilfsmittel A-1 und A-2 in den Beispielen 1 bis 5 äquivalente Mengen der Hilfsmittel A-3 bis A-26, erhält man ebenfalls ausgezeichnete Färbungen.</p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-0001" num="">
<claim-text>1. Verfahren zum Färben von Textilmaterialien aus natürlichen oder synthetischen Polyamidfasern in wässrigen Färbebädern, die mindestens ein Tensid, sowie gegebenenfalls weitere Hilfsmittel enthalten, dadurch gekennzeichnet, dass man
<claim-text>(a) die Textilmaterialien in wässrige Färbebäder, die neben dem Farbstoff mindestens ein Tensid, sowie gegebenenfalls weitere Hilfsmittel und Säuren enthalten, einbringt und diese Färbebäder auf Kochtemperatur aufheizt,</claim-text>
<claim-text>(b) das Textilmaterial kurzzeitig bei dieser Temperatur färbt,</claim-text>
<claim-text>(c) die an Farbstoff erschöpften Färbebäder auf Temperaturen von 50 bis 90°C abkühlt und das gefärbte Textilmaterial dann aus den Färbebädern entfernt und fertigstellt.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="">
<claim-text>2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Tensid eine der Komponenten (I) der allqemeinen Formel
<chemistry id="chem0076" num="0076"><img id="ib0076" file="imgb0076.tif" wi="54" he="5" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>worin
<claim-text>R ein aliphatischer Rest von 4 bis 24 Kohlenstoffatomen,
<chemistry id="chem0077" num="0077"><img id="ib0077" file="imgb0077.tif" wi="133" he="25" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>
<chemistry id="chem0078" num="0078"><img id="ib0078" file="imgb0078.tif" wi="133" he="20" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry></claim-text>
<claim-text>ist, worin Z eine direkte Bindung oder (R<sub>i</sub>-O)<sub>r</sub> und r eine Zahl von 1 bis 80 ist,</claim-text>
<claim-text>R<sub>1</sub> Alkylen mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen,</claim-text>
<claim-text>W Wasserstoff, C<sub>1</sub>-C<sub>4</sub>Alkyl gegebenenfalls substituiert mit einem oder mehreren Substituenten aus der Gruppe Carboxy, Hydroxy, Isocyanato, Phenyl, Benzyloxymethylen und Phenethyloxymethylen, Carboxy <!-- EPO <DP n="25"> -->oder ein Rest - CONH - R<sub>2</sub> ist, worin R<sub>2</sub> Alkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen ist, wobei wenn U ein quaternäres Stickstoffatom enthält, W Sulfat, CH<sub>3</sub>SO<sub>4</sub> oder ein Halogenanion ist,</claim-text>
<claim-text>m eine Zahl von 1 bis 80 ist und</claim-text>
<claim-text>(R<sub>1</sub> - O)<sub>m</sub> für m gleiche oder verschiedene Reste (R<sub>1</sub>- O) steht,</claim-text>
<claim-text>oder (II) der allaemeinen Formel
<chemistry id="chem0079" num="0079"><img id="ib0079" file="imgb0079.tif" wi="72" he="4" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>worin</claim-text>
<claim-text>R ein aliphatischer Rest mit 4 bis 24 Kohlenstoffatomen;</claim-text>
<claim-text>U<sub>1</sub> eine direkte Bindung oder ein Rest CO - NH - (CH<sub>2</sub>)<sub>1-3</sub> ;</claim-text>
<claim-text>R<sub>30</sub>, R<sub>31</sub> und R<sub>32</sub> voneinander unabhängig C<sub>1</sub>-C<sub>4</sub>Alkyl das gegebenenfalls mit Hydroxy substituiert ist und P COO oder SO<sub>3</sub> ist,</claim-text>
<claim-text>oder (III) der allqemeinen Formel
<chemistry id="chem0080" num="0080"><img id="ib0080" file="imgb0080.tif" wi="59" he="5" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>worin R, U<sub>1</sub>, R<sub>30</sub>, R<sub>32</sub> die für die Formel (2) angegebene Bedeutung haben und P<sub>1</sub> COOM oderSO<sub>3</sub>M ist,wobei M Wasserstoff, Alkalimetal oder Ammonium bedeutet,</claim-text>
<claim-text>oder (IV) der allgemeinen Formel
<chemistry id="chem0081" num="0081"><img id="ib0081" file="imgb0081.tif" wi="140" he="50" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>worin</claim-text>
<claim-text>R ein aliphatischer Rest mit 4 bis 24 Kohlenstoffatomen,</claim-text>
<claim-text>R<sub>1</sub> Alkylen mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen,</claim-text>
<claim-text>die Summe k + k' = 4, wobei k = 1, 2 oder 3 und</claim-text>
<claim-text>m eine Zahl von 1 bis 80 bedeutet, ist.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="">
<claim-text>3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponente (I) eine Verbindung der Formel
<chemistry id="chem0082" num="0082"><img id="ib0082" file="imgb0082.tif" wi="51" he="6" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>ist, worin Rein aliphatischer Rest mit4 bis 24 Kohlenstoffatomen, R<sub>1</sub> Alkylen mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen und m eine Zahl von 1 bis 80, vorzugsweise von 2 bis 50 ist und (R<sub>1</sub>-O)<sub>m</sub> für m gleiche oder verschiedene Reste (R<sub>1</sub>-O) steht.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="">
<claim-text>4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponente (I) eine Verbindung der Formel
<chemistry id="chem0083" num="0083"><img id="ib0083" file="imgb0083.tif" wi="123" he="16" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>ist, worin R ein aliphatischer Rest mit 4 bis 24 Kohlenstoffatomen, R<sub>1</sub> Alkylen mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, X<sub>1</sub> Wasserstoff oder Phenyl, X<sub>2</sub> Wasserstoff oder Phenyl, wobei X<sub>1</sub> und X<sub>2</sub> voneinander verschieden sind, und m<sub>1</sub> eine Zahl von 2 bis 80, vorzugsweise von 4 bis 50 ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="">
<claim-text>5. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponente (I) eine Verbindung der Formel<!-- EPO <DP n="26"> -->
<chemistry id="chem0084" num="0084"><img id="ib0084" file="imgb0084.tif" wi="116" he="16" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>ist, worin R ein aliphatischer Rest mit 4 bis 24 Kohlenstoffatomen, R<sub>1</sub> Alkylen mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, einer der Reste Y<sub>1</sub> oder Y<sub>2</sub> Benzyloxymethylen oder Phenethyloxymethylen und der andere Wasserstoff, und m<sub>1</sub> eine Zahl von 2 bis 80, vorzugsweise von 4 bis 50 ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="">
<claim-text>6. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponente (I) eine Verbindung der Formel
<chemistry id="chem0085" num="0085"><img id="ib0085" file="imgb0085.tif" wi="55" he="5" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>ist, worin R ein aliphatischer Rest mit 4 bis 24 Kohlenstoffatomen, R<sub>1</sub> Alkylen mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, R<sub>2</sub> Alkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen und n eine Zahl von 2 bis 60, vorzugsweise von 4 bis 20 ist und (R<sub>1</sub>-O)<sub>n</sub> für n gleiche oder verschiedene Reste (R<sub>1</sub>- O) steht.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0007" num="">
<claim-text>7. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponente (I) eine Verbindung der Formel
<chemistry id="chem0086" num="0086"><img id="ib0086" file="imgb0086.tif" wi="121" he="20" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>ist, worin
<claim-text>R<sub>3 </sub>C<sub>9</sub> bis C<sub>14</sub>-Alkyl, R<sub>4</sub> Wasserstoff oder ein C<sub>1</sub>-C<sub>4</sub>Alkylisocyanatrest, einer der Reste Y<sub>3</sub> oder Y<sub>4</sub> Methyl und der andere Wasserstoff, m<sub>2</sub> eine ganze Zahl von 0 bis 8 und n<sub>2</sub> eine ganze Zahl von 4 bis 10 ist.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0008" num="">
<claim-text>8. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponente (I) eine Verbindung der Formel
<chemistry id="chem0087" num="0087"><img id="ib0087" file="imgb0087.tif" wi="53" he="5" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>ist, worin R ein aliphatischer Rest mit 4 bis 24 Kohlenstoffatomen, R<sub>1</sub> Alkylen mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, W<sub>1</sub> C<sub>1</sub>-C<sub>4</sub>Alkyl und n eine Zahl von 2 bis 60, vorzugsweise 4 bis 20 ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0009" num="">
<claim-text>9. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponente (I) eine Verbindung der Formel
<chemistry id="chem0088" num="0088"><img id="ib0088" file="imgb0088.tif" wi="72" he="4" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>ist, worin Rein aliphatischer Rest mit4 bis 24 Kohlenstoffatomen, R<sub>1</sub> Alkylen mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen und n<sub>1</sub> eine Zahl von 2 bis 20 ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0010" num="">
<claim-text>10. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponente (I) eine Verbindung der Formel
<chemistry id="chem0089" num="0089"><img id="ib0089" file="imgb0089.tif" wi="60" he="6" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>ist, worin R ein aliphatischer Rest mit 4 bis 24 Kohlenstoffatomen, R<sub>1</sub> Alkylen mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, W<sub>2</sub> Wasserstoff oder der Rest OC-R und n<sub>6</sub> eine Zahl von 6 bis 30 ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0011" num="">
<claim-text>11. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponente (I) eine Verbindung der Formel
<chemistry id="chem0090" num="0090"><img id="ib0090" file="imgb0090.tif" wi="132" he="21" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>ist, worin R' ein aliphatischer Rest mit 8 bis 24 Kohlenstoffatomen, Z eine direkte Bindung oder (R<sub>1</sub>-O)<sub>r1</sub> , R<sub>1</sub> Alkylen mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, n<sub>5</sub> eine Zahl von 4 bis 20 und r<sub>1</sub> eine Zahl von 4 bis 20 ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0012" num="">
<claim-text>12. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponente (I) eine Verbindung der For<!-- EPO <DP n="27"> -->mel
<chemistry id="chem0091" num="0091"><img id="ib0091" file="imgb0091.tif" wi="131" he="23" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>ist, worin R' ein aliphatischer Rest mit 8 bis 24 Kohlenstoffatomen, R<sub>1</sub> Alkylen mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, m<sub>3</sub> eine Zahl von 1 bis 20, n<sub>3</sub> eine Zahl von 1 bis 20 und die Summe m<sub>3</sub> + n<sub>3</sub> 2 bis 21 ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0013" num="">
<claim-text>13. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponente (I) eine Verbindung der Formel
<chemistry id="chem0092" num="0092"><img id="ib0092" file="imgb0092.tif" wi="129" he="27" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>ist, worin R' ein aliphatischer Rest mit 8 bis 24 Kohlenstoffatomen, R<sub>1</sub> Alkylen mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, m<sub>3</sub> eine Zahl von 1 bis 20, n<sub>3</sub> eine Zahl von 1 bis 20 und die Summe m<sub>3</sub> + n<sub>3</sub> 2 bis 21 ist und X ein Anion aus der Gruppe Halogenide, Sulfate oder Alkylsulfate ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0014" num="">
<claim-text>14. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponente (I) eine Verbindung der Formel
<chemistry id="chem0093" num="0093"><img id="ib0093" file="imgb0093.tif" wi="123" he="29" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>ist, worin R' ein aliphatischer Rest mit 8 bis 24 Kohlenstoffatomen, R<sub>1</sub> Alkylen mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, m<sub>3</sub> eine Zahl von 1 bis 20, n<sub>3</sub> eine Zahl von 1 bis 20, p<sub>1</sub> eine Zahl von 1 bis 20 und die Summe m<sub>3</sub> + n<sub>3</sub> + p<sub>1</sub> 3 bis 22 und t eine Zahl von 2 bis 4 ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0015" num="">
<claim-text>15. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponente (II) eine Verbindung der Formel
<chemistry id="chem0094" num="0094"><img id="ib0094" file="imgb0094.tif" wi="67" he="6" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>
<claim-text>ist, worin</claim-text>
<claim-text>R ein aliphatischer Rest mit 4 bis 24 Kohlenstoffatomen;</claim-text>
<claim-text>U<sub>1</sub> eine direkte Bindung oder ein Rest CO - NH - (CH<sub>2</sub>)<sub>1-3</sub>;</claim-text>
<claim-text>R<sub>30</sub>, R<sub>31</sub> und R<sub>32</sub> voneinander unabhängig C<sub>1</sub>-C<sub>4</sub>Alkyl das gegebenenfalls mit Hydroxy substituiert ist und P COO oder SO<sub>3</sub> ist.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0016" num="">
<claim-text>16. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponente (III) eine Verbindung der Formel
<chemistry id="chem0095" num="0095"><img id="ib0095" file="imgb0095.tif" wi="63" he="5" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>ist, worin R, U<sub>1</sub>, R<sub>30</sub>, R<sub>32</sub> die in Anspruch 15 angegebene Bedeutung haben und P<sub>1</sub> COOH oder SO<sub>3</sub>H ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0017" num="">
<claim-text>17. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponente (IV) eine Verbindung der Formel<!-- EPO <DP n="28"> -->
<chemistry id="chem0096" num="0096"><img id="ib0096" file="imgb0096.tif" wi="145" he="44" img-content="chem" img-format="tif" inline="no"/></chemistry>ist, worin
<claim-text>R ein aliphatischer Rest mit 4 bis 24 Kohlenstoffatomen,</claim-text>
<claim-text>R<sub>1</sub> Alkylen mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen,</claim-text>
<claim-text>die Summe k + k' = 4, wobei k = 1, 2 oder 3 und</claim-text>
<claim-text>m eine Zahl von 1 bis 80 ist.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0018" num="">
<claim-text>18. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die weiteren Hilfsmittel Egalisiermittel, Entschäumer, Netzmittel, Lösungsmittel und/oder Emulgatoren sowie anorganische Salze und die Säuren Mineralsäuren, insbesondere Schwefelsäure, oder niedermolekulare organische Säuren, insbesondere Ameisensäure sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0019" num="">
<claim-text>19. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass man anionische Farbstoffe, insbesondere Sulfonsäuregruppen enthaltende Farbstoffe einsetzt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0020" num="">
<claim-text>20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass man metallfreie Farbstoffe, Reaktivfarbstoffe oder vorzugsweise Metallkomplexfarbstotfe einsetzt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0021" num="">
<claim-text>21. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass man die Textilmaterialen in Färbebäder von 20 bis 70°C, insbesondere 40 bis 50°C einbringt und dann auf Kochtemperatur aufheizt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0022" num="">
<claim-text>22. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass man die Färbebäder auf Temperaturen von 95 bis 105°C, vorzugsweise 98 bis 103°C aufheizt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0023" num="">
<claim-text>23. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass man die Färbebäder mit einer Aufheizrate von 1 bis 4°C/Minute aufheizt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0024" num="">
<claim-text>24. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass man die Textilmaterialen während 5 bis 25, vorzugsweise während 10 bis 20 Minuten färbt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0025" num="">
<claim-text>25. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass man die an Farbstoff erschöpften Färbebäder auf 70 bis 90°C abkühlt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0026" num="">
<claim-text>26. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass man die gefärbten Textilmaterialien nach der Entnahme aus den Färbebädern spült und nachbehandelt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0027" num="">
<claim-text>27. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass man die gefärbten Textilmaterialien nach der Entnahme aus den Färbebädern ohne nachzuspülen trocknet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0028" num="">
<claim-text>28. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass man die erschöpften Färbebäder nach entsprechender Einstellung für eine weitere Färbung wiederverwendet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0029" num="">
<claim-text>29. Verfahren nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass man die erschöpften Färbebäder auf den erforderlichen Farbstoff-, Hilfsmittel und Salzgehalt, sowie den pH-Wert und das Volumen einstellt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0030" num="">
<claim-text>30. Verfahren zum Färben von Textilmaterialien aus natürlichen oder synthetischen Polyamidfasern in wässrigen Färbebädern, die mindestens eine der Komponenten (I), (11), (III) oder (IV) und gegebenenfalls weitere Hilfsmittel enthalten, dadurch gekennzeichnet, dass man
<claim-text>(a) die Textilmaterialien in wässrige Färbebäder, die neben dem Farbstoff mindestens eine der Komponenten (I), (11), (111) und (IV), sowie gegebenenfalls weitere Hilfsmittel und Säuren enthalten, einbringt <!-- EPO <DP n="29"> -->und diese Färbebäder auf Temperaturen von 75 bis 90°C aufheizt,</claim-text>
<claim-text>(b) das Textilmaterial während 30 bis 90 Minuten bei diesen Temperaturen färbt,</claim-text>
<claim-text>(c) die an Farbstoff erschöpften Färbebäder auf 50 bis 70°C abkühlt und das gefärbte Textilmaterial dann aus den Färbebädern entfernt und fertigstellt.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0031" num="">
<claim-text>31. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass man textile Wollmaterialien, insbesondere Wollgewebe, lose Wolle oder Kammzug färbt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0032" num="">
<claim-text>32. Wässrige Färbereihilfsmittel, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Gemisch aus den Verbindungen der Formeln (6), (7) und (8) und mindestens eine, vorzugsweise zwei der Verbindungen der Formeln (1a) bis (1d) enthalten.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0033" num="">
<claim-text>33. Die nach dem Verfahren gemäss einem derAnsprüche 1 bis 31 gefärbten Textilmaterialien aus natürlichen oder synthetischen Polyamidfasern.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="30"> -->
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