Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft eine lösbare, elektrische Steckverbindung, insbesondere für
die Verbindung eines Kabelbaums mit einem Motor-Steuergerät in einem Kraftfahrzeug
nach der Gattung des Anspruchs 1.
[0002] Bei der Herstellung von elektrischen Steckverbindungen ist es wünschenswert, daß
der als weiblicher Stecker oder Federleiste bezeichnete Teil leicht mit einem auch
als Messerleiste bezeichneten männlichen Steckerteil in Verbindung gebracht werden
kann. Dabei ist wesentlich, daß die bei der Herstellung der Steckverbindung aufzubringenden
Kräfte nicht zu groß sind, so daß eine manuell herstellbare Verbindung möglich ist.
Andererseits soll auch die Trennkraft nicht zu groß sein, so daß auch die Lösung der
elektrischen Steckverbindung wiederum ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen durchführbar
ist.
[0003] Schließlich soll die Steckverbindung auch bei Vibrationen sicher halten und Kontaktieren.
Es sind Steckverbindungen bekannt, bei der beispielsweise etwa 90 Kontakte geschlossen
werden und bei der die Federleiste durch eine Schwenkbewegung mit der Messerleiste
in Kontakt gebracht wird. Dabei ergibt sich allerdings ein relativ großer Hubbereich,
das heißt, zur Herstellung bzw. Lösung der Steckverbindung ist ein nicht unerheblicher
Platzbedarf gegeben. Darüber hinaus muß der mit der Federleiste verbundene Kabelbaum
mit einer sogenannten Biegeschleife versehen werden, damit die Biegebeanspruchung
der in die Federleiste führenden Kabel nicht zu groß wird. Schließlich ist als nachteilig
festzuhalten, daß bei derartigen Steckverbindungen lediglich Messerkontakte verwendbar
sind.
[0004] Es sind auch Steckverbindungen bekannt, beispielsweise durch die US - A - 5 035 634,
bei denen die beiden Steckerteile durch eine Parallelbewegung miteinander in Eingriff
gebracht werden. Es hat sich dabei jedoch als nachteilig erwiesen, daß ein relativ
hoher Kraftaufwand erforderlich ist, um die elektrische Verbindung herzustellen.
Vorteile der Erfindung
[0005] Die erfindungsgemäße Steckverbindung mit den in Anspruch 1 aufgeführten Merkmalen
hat demgegenüber den Vorteil, daß einerseits ein Paralleleinzug der beiden Steckerteile
gewährleistet ist, so daß die oben genannten Nachteile bezüglich der Schwenkverbindung
zweier Steckerteile vermieden werden. Andererseits ist eine komfortable, das heißt,
mit relativ geringem Kraftaufwand herstellbare, sichere, lösbare elektrische Verbindung
gewährleistet, die insbesondere bei der Herstellung von elektrischen Verbindungen
zwischen Kabelbäumen und einem Motor-Steuergerät Verwendung findet. Gerade dort ist
es besonders vorteilhaft, daß eine sichere Kontaktierung gewährleistet ist, die einerseits
leicht herstellbar und andererseits problemlos lösbar ist.
[0006] Dadurch, daß auf einem Teil der Steckverbindung eine Verriegelungseinrichtung mit
einem Verriegelungshebel vorgesehen ist, dessen Länge beziehungsweise Hebelverhältnisse
ohne weiteres auf die auftretenden Kräfte abstimmbar ist, ist eine Begrenzung der
zur Herstellung und Lösung erforderlichen Kräfte möglich. Der Verriegelungshebel ist
mit einem Vorsprung versehen, der mit einer auf dem Gegenstück der elektrischen Steckverbindung
vorgesehenen Kulisse zusammenwirkt. Das heißt also, die Verriegelungseinrichtung ist
einfach und damit preiswert realisierbar. Sie ist überdies praktisch nicht störanfällig.
[0007] Besonders bevorzugt wird eine Ausführungsform der Steckverbindung, bei der die Kulisse
eine Anlaufschräge aufweist, die den Verriegelungshebel bei der Ineinanderfügung der
beiden Steckerteile aus einer beliebigen Ausgangslage in eine für den Verriegelungsvorgang
günstige Lage verschwenkt. Damit kann bereits beim Zusammenfügen der beiden Steckerteile
der Verriegelungshebel in eine optimale Betätigungsstellung verschwenkt werden, wobei
die der Steckverbindung zugeordneten Kontakte noch nicht in Eingriff gebracht werden,
wodurch die für diesen Vorgang erforderlichen Kräfte auf ein Minimum reduziert werden.
[0008] Bei einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel weist die Kulisse eine erste Führungsfläche
auf, die dem Verriegelungsvorgang zugeordnet ist. Zur Herstellung der fertigen Steckverbindung
wird der Verriegelungshebel aus seiner Ausgangslage in eine Verriegelungsstellung
verschwenkt, wobei dessen Vorsprung an der ersten Führungsfläche der Kulisse beziehungsweise
Lager entlanggleitet. Aufgrund der Formgebung der Führungsfläche können die für die
Herstellung der Verriegelung erforderlichen Kräfte eingestellt werden. Entsprechendes
gilt für eine zweite Führungsfläche der Kulisse, an welcher der Vorsprung des Verriegelungshebels
bei dessen entgegengesetzten Verschwenkung zur Lösung der Verbindung entlanggleitet.
[0009] Bevorzugt wird weiterhin eine Ausführungform der Steckverbindung, bei welcher die
Kulisse oder der Gehäusebereich des Steckerteils, an dem der Verriegelungshebel angebracht
ist, eine Verriegelungsvorrichtung aufweisen. Dadurch kann sichergestellt werden,
daß der Verriegelungshebel in seiner verriegelten Stellung verharrt. Dies ist insbesondere
bei der Verwendung in Kraftfahrzeugen vorteilhaft, wo naturgemäß hohe Vibrationskräfte
eine Lösung der elektrischen Steckverbindung begünstigen.
[0010] Durch geeignete Gestaltung der Kulisse können sich Kräfte auf die Fedarleiste nicht
als lösendes Moment auf die Hebel-Verriegelung auswirken.
[0011] Besondere Bevorzugung findet eine Ausführungsform der Steckverbindung, bei welcher
der Verlauf der ersten, der Verriegelung dienenden Führungsfläche so gewählt ist,
daß sich bei der Verschwenkung des Verriegelungshebels verschiedene Momente einstellen.
Beispielsweise können die zur Verschwenkung des Hebels erforderlichen Momente so eingestellt
werden, daß bei Beginn des Verriegelungsvorgangs lediglich geringe Kräfte erforderlich
sind, daß dann während der Zusammenführung der beiden Stekkerteile größere Kräfte
nötig sind und daß dann am Ende des Verriegelungsvorgangs wiederum lediglich geringe
Kräfte erforderlich sind. Aufgrund des wechselnden Moments während des Schließvorgangs
kann die Bedienungsperson sehr leicht feststellen, daß der Verriegelungsvorgang beendet
ist. Ohne weiteres ist erkennbar, daß die Steckverbindung erst dann korrekt hergestellt
ist, wenn der Verriegelungshebel in seiner End- bzw Verriegelungsstellung ist.
[0012] Eine weitere Ausführungsform der Steckverbindung wird deshalb bevorzugt, weil die
Messerleiste verschiedene Bereiche aufweist, die vorzugsweise mit unterschiedlichen
Kontaktzahlen und Kontaktarten versehen sind, so daß auf einfache Weise modular aufgebaute
Kabelbäume über die hier vorgeschlagene Steckverbindung mit einem zugehörigen Gerät,
insbesondere mit einem Motor-Steuergerät verbunden werden können.
[0013] Schließlich wird eine Ausführungsform der Steckverbindung bevorzugt, bei der die
Federleiste eine mindestens zwei miteinander verriegelbare Kontaktträgerleisten aufnehmende
Griffschale aufweist.
[0014] Aufgrund dieses Aufbaus ergibt sich ein besonders fester Zusammenhalt der Kontaktträger,
wodurch einerseits eine Miniaturisierung des Kontaktträgers ohne Verlust an Stabilität
und andererseits eine hohe Sicherheit gegen Ausreißen der zugehörigen Kabel aus der
Steckverbindung gewährleistet ist.
[0015] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den übrigen Unteransprüchen. Besonders
vorteilhaft ist es, daß die Verriegelungseinrichtung so aufgebaut werden kann, daß
der Verriegelungshebel entweder auf dem männlichen oder auf dem weiblichen Steckerteil
angeordnet werden kann, so daß die Steckverbindung universell einsetzbar ist.
Zeichnung
[0016] Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1 bis 4
- eine Seitenansicht einer Steckverbindung mit verschiedenen Stellungen der beiden Steckerteile
und des Verriegelungshebels der Verriegelungseinrichtung;
- Figur 5
- ein Diagramm des Hubs und der Handkraft über dem Drehwinkel des Verriegelungshebels;
- Figur 6
- eine Seitenansicht einer Steckverbindung mit einem mehrere weibliche Stecker aufnehmenden
männlichen Stecker;
- Figur 7
- eine Draufsicht auf den männlichen Stecker bzw. auf die in Figur 6 dargestellte Messerleiste;
- Figur 8a und 8b
- zwei separate miteinander verrastbare Kontaktträgerleisten;
- Figur 9
- eine Seitenansicht der in Figur 8 dargestellten Kontaktträgerleisten in zusammengebautem
Zustand und
- Figur 10
- einen Schnitt durch eine weiteres Ausführungsbeispiel einer Steckverbindung.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0017] Beschrieben ist nachstehend eine Ausführungsart, bei der ein Verriegelungshebel auf
einer Griffschale einer Steckverbindung angebracht ist. Wenn der Verriegelungshebel
auf dem der Griffschale gegenüberliegenden sogenannten männlichen Steckerteil angeordnet
ist, sind die im folgenden beschriebenen Konstruktionsmerkmale sinngemäß, das heißt,
"umgekehrt" anzuordnen.
[0018] Figur 1 zeigt in Seitenansicht eine Steckverbindung 1 unmittelbar nach dem Zusammenfügen
der weiblichen und männlichen Steckerteile. Der im folgenden als Federleiste 3 bezeichnete
weibliche Stecker weist eine Griffschale 5 auf, die quasi das Gehäuse dieses Steckerteils
bildet. Die der Federleiste zugeordneten Kabel sind hier aus Gründen der besseren
Übersichtlichkeit nicht dargestellt.
[0019] Die Griffschale ist auf ihrer Vorderseite mit einem Verriegelungshebel 7 einer Verriegelungseinrichtung
9 versehen, die der Herstellung einer sicheren Steckverbindung dient. Der Verriegelungshebel
ist um einen Achsstummel 11 schwenkbar gelagert, der auf der Außenseite der Griffschale
5 entspringt. Auf der dem Betrachter zugewandten Oberfläche des Verriegelungshebels
7 entspringt ein Vorsprung 13, der in einem Abstand von dem Achsstummel 11 angeordnet
ist.
[0020] Die Verbindungslinie 15 zwischen Achsstummel 11 und Vorsprung 13 deckt sich in Figur
1 mit der den Achsstummel 11 schneidenden Senkrechten 17. Das heißt, der zwischen
Verbindungslinie 15 und der Senkrechten 17 eingeschlossene Winkel α beträgt hier 0°.
Von der dem Betrachter zugewandten Außenseite der Griffschale 5 entspringt eine Verriegelungsnase
19.
[0021] In Figur 1 sind zwei weitere Stellungen des Verriegelungshebels 7 punktiert bzw.
mit einer gestrichelten Linie eingezeichnet. Darauf wird unten noch genauer eingegangen.
[0022] Der im folgenden als Messerleiste 21 bezeichnete männlichen Stecker der Steckverbindung
1 ist hier lediglich ausschnittsweise dargestellt. Andere Bereiche sind abgebrochen.
Es wird im folgenden davon ausgegangen, daß die Messerleiste verschiedene Kontaktarten
aufweisen kann. Beispielhaft sind in Figur 1 mehrere Rundstifte 23 dargestellt. Es
können jedoch auch Messer verschiedener Breite oder Pfostenstifte eingesetzt werden,
worauf weiter unten noch eingegangen wird.
[0023] Die Messerleiste 21 weist einen Gehäuseabschnitt 25 auf, der die Griffschale 5 der
Federleiste 3 aufnimmt und führt. Unterhalb dieses Abschnitts sind die genannten Kontakte
bzw. Rundstifte 23 angeordnet und auf geeignete Weise in der Messerleiste befestigt,
beispielsweise eingegossen. Im oberen Bereich des Gehäuseabschnitts 25 ist eine Kulisse
27 erkennbar, die Teil der Verriegelungseinrichtung 9 ist. Sie wirkt mit dem Vorsprung
13 auf dem Verriegelungshebel 7 zusammen. Deutlich erkennbar ist eine Anlaufschräge
29, auf welcher der Vorsprung 13 beim ersten Zusammenfügen der beiden Steckerteile
der Steckverbindung 1 aufliegt. Die Kulisse 27 weist außerdem eine erste Führungsfläche
31 auf, die die obere Begrenzung der Kulisse 27 bildet. Eine zweite Führungsfläche
33 bildet die untere Begrenzungsfläche der Kulisse 27. Bei dem in Figur 1 dargestellten
Ausführungsbeispiel verlaufen die beiden Führungsflächen parallel zueinander und im
wesentlichen horizontal, das heißt, sie schließen einen Winkel von 90° mit der Senkrechten
17 ein. Die zweite Führungsfläche geht in einen senkrechten Bereich über, der eine
konische Aufweitung mit der Anlaufschräge 29 bildet und damit quasi einen Einlauftrichter
für den Vorsprung 13 bildet.
[0024] Bei der in Figur 1 dargestellten Stellung der Steckverbindung 1 haben die hier als
Rundstifte 23 ausgebildeten Kontakte der Messerleiste 21 noch keinen Kontakt mit den
im Inneren der Griffschale 5 angeordneten Kontaktleisten, das heißt, eine elektrische
Verbindung ist in dieser Stellung noch nicht gegeben.
[0025] Figur 2 zeigt eine Seitenansicht der in Figur 1 dargestellten Steckverbindung 1.
Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugsziffern versehen, so daß auf deren ausführliche
Beschreibung verzichtet werden kann.
[0026] Der Verriegelungshebel 7 ist gegenüber der in Figur 1 dargestellten Stellung um den
Winkel α = 60° verschwenkt. Das heißt, die Verbindungslinie 15 zwischen dem Achsstummel
11 und dem Vorsprung 13 auf dem Verriegelungshebel 7 schließt mit der Senkrechten
17 einen Winkel von α = 60° ein. Der Vorsprung ist durch den Einlauftrichter 35 in
einen Bereich der Kulisse 27 eingedrungen, in welchem er sowohl die erste Führungsfläche
31 als auch die zweite Führungsfläche 33 berührt. Die Federleiste 3 ist gegenüber
Figur 1 weiter in die Messerleiste 21 eingeschoben. In dieser Stellung haben die Rundstifte
23 ersten Kontakt mit den Kontaktträgern innerhalb der Griffschale 5.
[0027] Die Federleiste 3 muß, um in die Stellung gemäß Figur 2 zu gelangen, manuell in die
Messerleiste 21 eingedrückt werden. Dabei gleitet der Vorsprung 13 auf der Anlaufschräge
29 entlang. Der Verriegelungshebel 7 muß gegebenenfalls über die Verriegelungsnase
19 gehoben werden.
[0028] Figur 3 zeigt dieselbe Steckverbindung 1. Wiederum sind gleiche Teile mit gleichen
Bezugszeichen versehen, so daß auf deren ausführliche Beschreibung verzichtet werden
kann.
[0029] Gegenüber der Darstellung in Figur 2 wurde der Verriegelungshebel 7 nach oben verschwenkt,
so daß der zwischen der Verbindunglinie 15 und der Senkrechten eingeschlossen Winkel
α kleiner ist als 60°. Bei der Schwenkbewegung in Richtung des in Figur 3 eingezeichneten
Pfeiles gleitet der Vorsprung 13 an der ersten Führungsfläche 31 entlang und stützt
sich auf dieser ab. Dadurch wird die Federleiste 3 weiter in die Messerleiste 21 hineingedrückt,
so daß Rundstifte mehr und mehr in Kontakt mit dem im Inneren der Griffschale 5 angeordneten
Kontaktträger kommen.
[0030] Durch die Schwenkbewegung des Verriegelungshebels 7 wird also die Federleiste 3 mehr
und mehr in die Messerleiste 21 eingezogen.
[0031] Schließlich wird die in Figur 4 dargestellte Endlage der Federleiste 3 innerhalb
der Messerleiste 21 erreicht, bei welcher der Verriegelungshebel 7 so angeordnet ist,
daß die Verbindungslinie 15 mit der Senkrechten 17 den Winkel α = 0° einschließt.
In dieser Verriegelungsstellung liegt der Verriegelungshebel 7 jenseits der Verriegelungsnase
19, so daß eine unbeabsichtigte Entriegelung ausgeschlossen ist.
[0032] Zusätzlich zu der Verriegelungsnase 19 kann in der ersten Führungsfläche 31 eine
nicht gezeichnete Ausnehmung vorgesehen werden, in welcher der Vorsprung 13 in der
Verriegelungsstellung des Verriegelungshebel 7 zu liegen kommt, so daß eine zusätzliche
Sicherung gegen ein Lösen der Verriegelung gewährleistet ist. Die Ausnehmung liegt
oberhalb des Vorsprungs 13, wenn der Verriegelungshebel 7 den Winkel α = 0° mit der
Senkrechten 17 einschließt.
[0033] In dieser in Figur 4 wiedergegebenen Stellung sind die als Kontakte dienenden Rundstifte
23 in sicherem elektrischen Kontakt mit dem in der Griffschale 5 angeordneten Kontaktträgern
bzw. mit in diese eingebrachten Kontaktfedern.
[0034] Der Hub der Verriegelungsbewegung während des Verschwenkens des Verriegelungshebels
7 wird bestimmt durch den Schwenkwinkel und durch den Abstand A zwischen dem Vorsprung
13 und dem Achsstummel 11.
[0035] In Figur 5 sind der durch eine Schwenkbewegung des Verriegelungshebels 7 bewirkte
Hub und die dabei erforderliche Handkraft über dem Drehwinkel des Verriegelungshebels
7 eingezeichnet. Es wird davon ausgegangen, daß der Schwenkwinkel α 90° beträgt, wenn
die Verbindungslinie 15 senkrecht auf der Senkrechten 17 steht, also, wie in Figur
1 gestrichelt dargestellt, horizontal verläuft. Oben wurde bereits ausgeführt, daß
die Stellung, in welcher der Winkel α den Wert 0° annimmt, dann erreicht ist, wenn
der Verriegelungshebel 7 in seiner Endlage gemäß Figur 4 angeordnet ist.
[0036] In der Darstellung gemäß Figur 5 sind beispielshaft die Winkelstellungen für 90°,
60°, 45°, 30°, 15° und 0° eingezeichnet. Während die Federleiste 3 manuell in die
Messerleiste 21 eingeschoben wird, bewegt sich der Verriegelungshebel 7 aus der gestrichelt
in Figur 1 dargestellten Stellung in die in Figur 2 wiedergegebene Lage. Er wird also
aus der Stellung α = 90° in die Stellung α = 60° verschwenkt, wobei allerdings keine
Verriegelungskräfte auf den Verriegelungshebel 7 ausgeübt werden. Diese Verlagerung
ist also eine reine Reaktion auf das Einstecken der beiden Steckerteile.
[0037] Wird der Verriegelungshebel 7 nun aus seiner Ausgangslage mit α = 60° manuell herausgeschwenkt
in Richtung des Pfeils, der in Figur 3 eingezeichnet ist, so wird gemäß Figur 5 deutlich,
daß die Handkraft, die gestrichelt eingezeichnet ist, langsam ansteigt, während der
Hub, das heißt, die Verlagerung der Federleiste 3 innerhalb der Messerleiste 21 ebenfalls
zunimmt. Während der Hub in etwa kontinuierlich zunimmt, erreicht die auf den Verriegelungshebel
7 auszuübende Handkraft etwa bei α = 15° ihr Maximum, um anschließend rapide abzufallen.
[0038] Die Bedienungsperson erkennt also ohne weiteres an der Reaktionskraft des Verriegelungshebels
7, daß der Verriegelungsvorgang abgeschlossen ist. Darüber hinaus ist die Verriegelungsstellung
des Verriegelungshebels 7 eindeutig gemäß Figur 4 erkennbar. Auch das Überschreiten
der Verriegelungsnase 19 ist deutlich spürbar, so daß also eine sichere Verriegelung
gewährleistet ist, wobei eine vollständige Einführung der Federleiste 3 in die Messerleiste
21 gewährleistet ist, weil nur dann die Endstellung des Verriegelungshebels 7 erreichbar
ist.
[0039] Um eine Öffnung der Steckverbindung 1 zu erreichen, muß der Verriegelungshebel 7
in entgegengesetzter Richtung verschwenkt werden, wobei er über die Verriegelungsnase
19 gehoben werden muß. Bei einer Entriegelungsbewegung des Hebels stützt sich der
Vorsprung 13 auf der zweiten Führungsfläche 33 der Kulisse 27 ab. Bei dem hier dargestellten
Ausführungsbeispiel verlaufen die beiden Führungsflächen parallel zueinander. Es ist
jedoch auch möglich, einen anderen Kurvenverlauf der zweiten Führungsfläche vorzusehen
und damit eine andere Hubbewegung während des Öffnens der Steckverbindung 1 zu erzielen.
Während der Schwenkbewegung des Verriegelungshebels 7 im Uhrzeigersinn bewegt sich
also der Vorsprung 13 in den von den Führungsflächen begrenzten Schlitz nach rechts,
bis die erste Führungsfläche 31 den Vorsprung 13 nicht weiter an einer Aufwärtsbewegung
behindern kann. Dadurch, daß sich der Vorsprung 13 auf der unteren zweiten Führungsfläche
33 abstützt, wird eine Kraft auf die Federleiste 3 ausgeübt, die diese aus der Messerleiste
21 heraushebt, bis schließlich die in Figur 1 wiedergegebene Stellung der Federleiste
3 gegenüber der Messerleiste 21 gegeben ist. Die Federleiste kann dann ohne große
Kraftaufbringung aus der Messerleiste herausgezogen werden. Werkzeuge zur Lösung der
Steckverbindung sind also nicht erforderlich.
[0040] Bei der Verriegelung der Steckverbindung 1 wird die Federleiste 3 im wesentlichen
parallel gegenüber der Messerleiste 21 verlagert. Bei größeren Federleisten können
auch mehrere Verriegelungseinrichtungen vorgesehen werden, die dann mehr oder weniger
gleichzeitig zu betätigen sind.
[0041] Um die Verriegelungskräfte zu erhöhen, können auch auf der Rückseite der Federleiste
3 entsprechende Verriegelungshebel -wie sie in den Figuren 1 bis 4 gezeigt sind- vorgesehen
werden. Die auf den beiden Seiten der Federleiste angeordneten Verriegelungshebel
können auch miteinander verbunden sein, so daß quasi ein Verriegelungs-Bügel gebildet
wird. Auf diese Weise lassen sich sehr große Kontaktkräfte aber auch Entriegelungskräfte
aufbringen.
[0042] Figur 6 zeigt mehrere nebeneinanderliegende Steckverbindungen, wie sie grundsätzlich
anhand der Figuren 1 bis 5 erläutert wurden. Die hier wiedergegebene als männlicher
Stecker dienende Messerleiste 210 unterscheidet sich durch mehrere Gehäuseabschnitte
25a, 25b, 25c, 25d, die nebeneinander angeordnet sind. Jedem dieser Gehäuseabschnitte
ist ein weiblicher Stecker bzw. eine Federleiste 3 zugeordnet. Die Ausgestaltung der
einzelnen Federleisten kann variieren. Aus Figur 6 ist ersichtlich, daß nicht nur
die Breite, sondern auch die Höhe der Federleisten unterschiedlich ausgebildet sein
kann. Bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel ist jeder Federleiste ein eigener
Verriegelungshebel 7 zugeordnet, der mit einer entsprechenden Kulisse zusammenwirkt,
wobei hier die beiden einander gegenüberliegenden, dem Vorsprung 13 zugeordneten Führungsflächen
31 und 33 einen Bogenabschnitt beschreiben. Der Verlauf der Führungsflächen wird hier
wiederum an den gewünschten Hub und an das Betätigungsmoment während des Verriegelungsvorgangs
angepaßt.
[0043] Lediglich beispielhaft ist hier nur die rechteste Federleiste auf ihrer Gehäuseaußenseite
mit einer Verriegelungsnase 19 versehen, der den Verriegelungshebel 7 in seiner Endlage,
wie sie in Figur 4 gezeigt ist, hält. Selbstverständlich ist die Ausgestaltung des
Hebels 7 im Einzelnen für die Verriegelungsfunktion belanglos. Hier sind am Ende des
Hebels Grifflaschen 39 vorgesehen. Der in Figur 6 ganz links eingezeichnete weibliche
Stecker ist so ausgebildet, daß er mit als Messer 41 ausgebildeten Kontakten der Messerleiste
210 zusammenwirkt.
[0044] Aus der Draufsicht gemäß Figur 7 wird deutlich, daß sich die Messerleiste 210 durch
verschiedene Bereiche B1, B2, B3, B4, B5 auszeichnet, die sich hier beispielhaft durch
verschiedene Kontaktarten und auch durch die Anzahl der gewählten Kontakte unterscheiden.
Im Bereich B1 links sind Messerkontakte 41 vorgesehen, die sich von den Messerkontakten
43 im Bereich 5 durch ihre Breite unterscheiden. In den übrigen Bereichen B2, B3 und
B4 sind Rund- oder Pfostenstifte 45 als Kontakte vorgesehen.
[0045] In dem Bereich B1 sind drei übereinanderliegende Kontaktreihen, in den Bereichen
B2 bis B5 jeweils vier übereinanderliegende Kontaktreihen vorgesehen. Anzahl, Form
und Anordnung der Kontakte kann aufgrund der Parallelbewegung der Steckerteile während
des Verriegelungsvorgangs beliebig variiert werden. Auf diese Weise können verschiedene
Federleisten für die verschieden Kontaktbereiche der Messerleiste 21 prädestiniert
sein. In Figur 7 sind ausbrechbare Bereiche 47 gestrichelt angedeutet, in denen an
vorgegebenen Stellen durch Ausbrechen verschiedene Nuten gebildet werden können, die
mit Vorsprüngen auf der Unterseite der Federleisten zusammenwirken. Auf diese Weise
kann eine mechanische Codierung der Federleisten und der zugehörigen Bereiche der
Messerleiste erfolgen, um Fehlkontaktierungen auszuschließen. Aus Figur 6 ist ersichtlich,
daß die Grifflaschen 39 auch so ausgebildet sein können, daß sie bei einem Schwenkwinkel
von α = 90° das Einführen eines benachbarten weiblichen Stekkers verhindern. Auf diese
Weise kann die Reihenfolge des Einbringens der Federleisten in die Messerleiste 210
vorgegeben werden. Dies kann auch durch Nasen auf der Außenseite der Federleisten
sichergestellt werden, die gegebenenfalls gegen die Griffschale benachbarter Federleisten
anstoßen und ein Einstecken verhindern, falls von der vorgegebenen Steckreihenfolge
abgewichen wird.
[0046] Auch bei der anhand der Figuren 6 und 7 erläuterten Steckverbindung können die einzelnen
Federleisten mehr als eine Verriegelungseinrichtung aufweisen. Beispielsweise können
bei längeren Federleisten wiederum zwei auf einer Seite angeordnete Verriegungshebel
vorgesehen werden. Auch können auf beiden gegenüberliegenden Längsseiten der weiblichen
Stecker derartige Verriegelungseinrichtungen angebracht sein.
[0047] Angesichts der Tatsache, daß sowohl beim manuellen Einsetzen als auch beim anschließenden
Verriegeln die Federleisten gegenüber der Messerleiste eine Parallelverschiebung erfahren,
können beliebige Kontaktformen eingesetzt werden, wie sich aus Figur 7 ergibt. Der
zur Herstellung der elektrischen Verbindung erforderliche Hubbereich ist wesentlich
geringer als bei einer Schwenkbewegung der Federleisten. Auch eine Biegeschleife des
zugehörigen Kabelbaums kann entfallen.
[0048] Aus Figur 6 ist insbesondere ersichtlich, daß ein modular aufgebauter Kabelbaum sicher
mit einer entsprechenden Kontaktierungsstelle elektrisch leitend verbunden werden
kann. Dabei können einzelne verschiedenen Bereichen der Messerleiste zugeordnete Kabelstränge
elektrisch angeschlossen werden.
[0049] Gegebenenfalls kann, wie oben beschrieben, die Reihenfolge bei der Herstellung der
Steckverbindung der einzelnen Federleisten vorgegeben werden, wobei eine Steckreihenfolge
sowohl beim Schließen als auch beim Öffnen der Verbindung vorgegeben sein kann. Aus
Figur 7 ist ersichtlich, daß eine Miniaturisierung der Kontakte möglich ist. Beispielsweise
im Bereich B4 ist eine große Anzahl vieler Kontakte in geringem Abstand zueinander
vorgesehen. Durch die Verriegelungseinrichtung werden hohe Kontaktkräfte aufgebracht,
so daß hier eine komfortable und sichere Verbindung gewährleistet ist.
[0050] Aufgrund der Parallelverschiebung der Steckerteile können durch eine vorgegebene
Länge der einzelnen Kontakte einzelne elektrische Kontakte vor- und nacheilend ausgeführt
werden, so daß also während der Herstellung der elektrischen Verbindung einzelne Kontakte
früher und andere später elektrisch leitend angeschlossen werden.
[0051] Auch bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 6 können, wie anhand der Figuren 1 bis
4 erläutert, Anlaufschrägen bei den einzelnen Kulissen vorgesehen werden, die dafür
sorgen, daß der Verriegelungshebel beim manuellen Zusammenfügen der Steckerteile aus
einer beliebigen Ausgangslage in den Einlauftrichter der Kulisse geführt wird und
seine Ausgangslage einnimmt, die anschließend eine sichere Verriegelung während des
Verschwenkens des Hebels ermöglicht.
[0052] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 6 ist es ebenfalls möglich, den Momentenverlauf
der Handkraft am Verriegelungshebel durch die Wahl der Kulisse vorzugeben. Insbesondere
ist eine geringe Handkraft beim anfänglichen Öffnen und Aufschieben der Kontaktfedern
auf die (männlichen) Stifte beziehungsweise Messer gewünscht. Es ergibt sich hier
ein sogenannter degressiver Momentenbereich. Anschließend soll ein rasches Aufschieben
der Kontakte in den Kontaktbereich bei einer mittleren Handkraft am Verriegelungshebel
erreicht werden. Hier werden die weiblichen Stecker in den zugehörigen Gehäusebereichen
des männlichen Steckers gut geführt, so daß auch bei dem hier erforderlichen größeren
Moment kein Verkanten zu befürchten ist. Dieser Bereich wird als progressiver Bereich
bezeichnet.
[0053] Schließlich wird kurz vor Endlage des Verriegelungshebels wiederum ein degressiver
Bereich erreicht, in welchem lediglich geringe Momente aufzubringen sind. In diesem
Verschwenkungsbereich des Verriegelungshebels wird eine sichere Verrastung der Steckerteile
und des Hebels erreicht. Auch kann beispielsweise eine letzte Anpreßkraft aufgebracht
werden, die eine zwischen den Steckerteilen vorgesehene Dichtung sicher anpreßt, so
daß eine feuchtigkeitsdichte elektrische Verbindung erreichbar ist.
[0054] Anhand der Figuren 8a und 8b sollen die oben erwähnten, im Inneren der Griffschale
5 angeordneten Kontaktträgerleisten näher erläutert werden. Aufgrund der hohen Verriegelungskräfte
können innerhalb der Federleiste bzw. der Griffschale vier Kontaktreihen vorgesehen
werden, wobei eine erste Kontaktträgerleiste 51 und eine zweite Kontaktträgerleiste
53 jeweils zwei Kontaktreihen aufweist. Die der Aufnahme der Kontakte dienenden Ausnehmungen
55 in den Kontaktträgerleisten sind durch eine Trennwand 57 voneinander getrennt.
[0055] Die rechte Seitenwand 59 der ersten Kontaktträgerleiste 51 ist mit einem Verriegelungsvorsprung
61 versehen, der zwei durch einen senkrechten Wandbereich 63 miteinander verbundene
horizontale Wandbereiche 65 und 67 aufweist, die höhenversetzt zueinander verlaufen.
Entsprechend weist die linke Seitenwand 69 der zweiten Kontaktträgerleiste eine Verriegelungsnase
71 auf, die durch einen senkrechten Wandbereich 73 verbundene horizontale Wandbereiche
75 und 77 aufweist, die wiederum höhenversetzt zueinander angeordnet sind. Die von
der Seitenwand ausgehenden horizontalen Bereiche 65 und 75 der Kontaktträgerleisten
sind wiederum zueinander höhenversetzt, während die von den senkrechten Wandbereichen
63 bzw. 73 ausgehenden horizontalen Wandbereiche 67 und 77 etwa auf gleicher Höhe
angeordnet sind.
[0056] Die rechte Wand 59 der ersten Kontaktträgerleiste 51 ist unmittelbar unterhalb des
horizontalen Wandabschnitts 65 mit einer Ausnehmung 79 versehen. Darunter liegt eine
weitere Ausnehmung 81. Den Ausnehmungen 79 und 81 gegenüberliegend sind in der linken
Wand 83 Ausnehmungen 85 und 87 vorgesehen.
[0057] Unmittelbar oberhalb des horizontalen Wandbereichs 75 der Verriegelungseinrichtung
71 der zweiten Kontaktleiste 53 ist in deren linken Wand 69 eine Ausnehmung 89 vorgesehen,
unmittelbar unterhalb dieses Wandbereichs eine weitere Ausnehmung 91. Den Ausnehmungen
89 und 91 gegenüberliegend sind Ausnehmungen 93 und 95 in der rechten Wandung 97 der
zweiten Kontaktträgerleiste 53 vorgesehen.
[0058] Die Ausnehmungen 79 und 89 in den Seitenwänden 59 und 69 sind durchgehend ausgebildet,
das heißt, sie erstrecken sich in Längsrichtung der Kontaktträgerleisten 51 und 53.
Dagegen können die Verriegelungseinrichtungen 61 und 71 der Kontaktträgerleisten 51
und 53 als Verriegelungskamm ausgebildet sein.
[0059] Auf diese Weise ist gewährleistet, daß eine formschlüssige Verbindung zwischen der
ersten Kontaktträgerleiste 51 und der zweiten Kontaktträgerleiste 53 herstellbar ist,
indem beide Teile durch eine Längsverschiebung zueinander ineinander geschoben werden,
wie dies anhand von Figur 9 ersichtlich ist. Dort sind gleiche Teile mit gleichen
Bezugszeichen versehen, so daß auf deren ausführliche Beschreibung hier verzichtet
werden kann.
[0060] Die Ausdehnungen der senkrechten und horizontalen Wandbereiche der Verriegelungseinrichtungen
61 und 71 sind so ausgebildet und aufeinander abgestimmt, daß bei einem Ineinanderstecken
der beiden Kontaktleisten ein formschlüssiger Zusammenhalt gewährleistet ist, wobei
eine Verlagerung der Kontaktträgerleisten zueinander senkrecht zur Verschiebungsrichtung
ausgeschlossen ist. Die Kontaktträgerleisten können also nur gemeinsam nach oben und
unten bewegt werden. Auch kann der Abstand zwischen den Kontaktträgerleisten nach
Herstellung der Verriegelung nicht mehr vergrößert werden. Insgesamt ergibt sich also
ein sehr formstabiler Verbund, der insbesondere deshalb wichtig ist, weil bei der
oben beschriebenen Steckverbindung hohe Verriegelungskräfte erzielbar sind. Es ist
hervorzuheben, daß auf diese Weise mehr als zwei nebeneinanderliegende Kontaktträgerleisten
miteinander verriegelt werden können.
[0061] Eine weitere Stabilisierung der Kontaktträgerleisten wird durch eine in Figur 9 dargestellte,
übergeschobene Verstärkungseinrichtung 99 erreicht, deren Innenabmessung so gewählt
ist, daß die fest miteinander verbundenen Kontaktträgerleisten an der Innenwandung
der Verstärkungseinrichtung anliegen. Dabei greifen von der Innenwand ausgehende Vorsprünge
101 in die Ausnehmungen 85 und 93 in der linken Wand 83 der ersten Kontaktträgerleiste
51 bzw. in die rechte Wand 97 der zweiten Kontaktträgerleiste 53. Eine vertikale Verlagerung
der Verstärkungseinrichtung 99 gegenüber den Kontaktträgerleisten 51 und 53 ist auf
diese Weise sicher ausgeschlossen, da die Höhenabmessung der Vorsprünge auf die Höhe
der Ausnehmungen 85 und 93 abgestimmt ist.
[0062] In die Ausnehmungen 55 der zweiten Kontaktträgerleiste 53 sind Kontaktelemente 103
eingeschoben, die mit federnd ausgebildeten Verriegelungsnasen 105 in die Ausnehmungen
91 und 95 in den Wänden 69 und 97 der zweiten Kontaktträgerleiste 53 eingreifen und
somit gegen eine Längsverschiebung innerhalb der Ausnehmungen 55 gesichert sind. Derartige
aus federndem Metall bestehende Kontaktelemente sind -ebenso wie ihre Montage innerhalb
der Kontaktträgerleisten- bekannt, so daß hierauf nicht weiter eingegangen zu werden
braucht.
[0063] Entsprechende Kontaktelemente werden auch in die erste Kontaktträgerleiste 51 eingesetzt.
Sie sind aus Gründen der besseren Übersichtlichkeit hier nicht wiedergegeben.
[0064] Zusätzlich sind in Figur 9 Kontakte 107 einer hier nur angedeuteten Messerleiste
109 eingezeichnet, um die Funktionsweise deutlich werden zu lassen.
[0065] Auf der Außenseite der Verstärkungseinrichtung 99 sind Vorsprünge 111 vorgesehen,
die in geeignete Ausnehmungen in einer Griffschale 5 einrasten, die über die in Figur
9 dargestellte Baueinheit geschoben wird. Die Vorsprünge 111 geben dieser Baueinheit
innerhalb der Griffschale sicheren Halt, so daß eine sehr stabile Federleiste entsteht.
[0066] Insgesamt ist ersichtlich, daß mit Hilfe der in den Figuren 8a und 8b dargestellten
Kontaktträgerleisten und der aus Figur 9 ersichtlichen Verstärkungseinrichtung eine
überaus formstabile Federleiste herstellbar ist, mit der die bei der Verriegelung
auftretenden hohen Reaktionskräfte sicher aufgefangen werden können. Aufgrund der
formschlüssigen Verbindung zwischen den Kontaktträgerleisten sind ohne weiteres vier
nebeneinanderliegende Kontaktreihen sicher elektrisch mit einem männlichen Stecker
zu verbinden.
[0067] Die Kontaktträgerleisten sind so fest miteinander verbunden, daß sie bereits als
Baueinheit gemäß Figur 9 sicher zusammenhalten. In die Kontaktträgerleisten eingebrachte
Kabelanschlüsse können gemeinsam durch eine entsprechende Ausnehmung in der Griffschale
5 hindurchgeführt werden, so daß dort keine weiteren Durchbrüche erforderlich sind,
so daß letztlich auch eine feuchtigkeitsdichte Steckverbindung herstellbar ist. Ein
Ausführungsbeispiel einer derartigen Verbindung ist in Figur 10 im Querschnitt dargestellt.
[0068] Die Steckverbindung 1′ weist, entsprechend den oberen Erläuterungen als weibliches
Steckerteil, eine Federleiste 3′ und eine als männliches Stekkerteil bezeichnete Messerleiste
21′ auf. Diese ist wiederum mit vier nebeneinanderliegenden Reihen und Kontakten 107
versehen, die in Ausnehmungen 55′ einer hier einstückig ausgebildeten Kontaktträgerleiste
151 eingreifen. Hier nicht im einzelnen dargestellte Kontakte können durch eine bekannte
Verschiebeplatte 153 innerhalb der Kontaktträgerleiste 151 gesichert werden.
[0069] In den Gehäuseabschnitt 25′ der Messerleiste 21′ ragt ein Gehäuseabschnitt 5′ der
Griffschale hinein, wobei die in senkrechter Richtung gemessene Länge der beiden Abschnitte
so aufeinander abgestimmt ist, daß in montiertem Zustand der Steckerteile die Unterseite
des Gehäuseabschnitts 5′ der Federleiste 3′ eine Dichtung 155 feuchtigkeitsdicht zusammenpreßt,
die im Grunde der Messerleiste 21′ angeordnet ist.
[0070] Die Federleiste 3′ wird mittels einer -hier nicht wiedergegebenen- Verriegelungseinrichtung
mit der Messerleiste 21′ verbunden, wie sie anhand der Figuren 1 bis 5 ausführlich
erläutert wurde. Zusätzlich sind hier Verriegelungseinrichtungen 5˝ vorgesehen, die
mit geeigneten Vorsprüngen 5‴ in Ausnehmungen 25˝ auf der Außenseite des Gehäuseabschnitts
25′ eingreifen.
[0071] Die der Federleiste 3′ zugeordneten Kabel eines Kabelbaums können sicher mit den
hier nicht dargestellten Kontakte verbunden und anschließend mittels der Verriegelungsplatte
153 in der Kontaktträgerleiste 151 verankert werden. Anschließend wird dann die Griffschale
5 der Federleiste 3′ über die vormontierte Kontaktträgerleiste geschoben. Zusätzliche
Ausnehmungen in der Federleiste 3′ zur Montage irgendwelcher Kabel sind nicht erforderlich,
so daß ohne weiteres eine feuchtigkeitsdichte elektrische Steckverbindung realisierbar
ist.
[0072] Nach allem ist ersichtlich, daß ohne die Zuhilfenahme von Werkzeugen eine lösbare
elektrische Steckverbindung realisierbar ist, die die während der Verriegelung der
beiden Steckerteile auftretenden Kräfte sicher abfängt. Auch ein Lösen der beiden
Steckerteile voneinander ist durch die Betätigung des Verriegelungshebels leicht möglich.
Durch die Ausgestaltung der Verriegelungseinrichtung, die eine mit einem auf dem Verriegelungshebel
vorgesehenen Vorsprung zusammenwirkende Kulisse aufweist, können hohe Entriegelungskräfte
aufgebracht werden, so daß die Kontakte der Messerleiste mühelos aus den Kontaktträgerleisten
der Federleiste herausgezogen werden. Anschließend können die zugehörigen Teile der
Steckverbindung manuell voneinander abgezogen werden.
[0073] Es wird schließlich auch ohne weiteres deutlich, daß bei einer Messerleiste, wie
sie in Figur 6 dargestellt ist, auch einzelne Federleisten feuchtigkeitsdicht ausgestaltet
werden können, wie dies anhand von Figur 10 erläutert wurde. Modular ausgebildete
Kabelbäume mit empfindlichen Kontaktbereichen können somit einzelne feuchtigkeitsdichte
Kontaktierungsstellen aufweisen.
1. Lösbare elektrische Steckverbindung insbesondere für die Verbindung eines Kabelbaums
mit einem Motor-Steuergerät in einem Kraftfahrzeug, mit mindestens einer Federleiste
(3) und wenigstens einer Messerleiste (21) und mit einer die Kontakte (23, 107) der
Messerleiste (21) in eine oder mehrere in der Federleiste (3) vorgesehene Kontaktträgerleisten
(51, 53) einziehenden Verriegelungseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungseinrichtung (9) an einem Teil (3) der Steckverbindung (1) einen
um einen Drehpunkt (11) schwenkbaren, mit einem Vorsprung (13) versehenen Verriegelungshebel
(7) aufweist, der mit einer auf dem anderen Teil (21) der Steckverbindung (1) vorgesehenen
Kulisse (27) zusammenwirkt,
die Kulisse (27) eine Anlaufschräge (29) aufweist, durch die der Verriegelungshebel
(7) beim Zusammenbringen von Federleiste (3) und Messerleiste (21) in eine Ausgangslage
für den Verriegelungsvorgang, in der die Kontakte (23, 107) der Messerleiste (21)
mit zugeordneten Kontaktelementen (103) der Kontaktträgerleisten (51, 53) kontaktierbar
werden, verschwenkbar ist,
die Kulisse (27) eine erste Führungsfläche (31) aufweist, an welcher der Vorsprung
(13) des Verriegelungshebels (7) während der Verschwenkung des Verriegelungshebels
(7) eine in Verriegelungslage anliegt und daß die Kulisse (27) mit einer zweiten Führungsfläche
(33) versehen ist, an welcher der Vorsprung des Verriegelungshebels (7) während dessen
Verschwenkung in eine Öffnungslage anliegt.
2. Steckverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Führungsfläche (31) einen Verriegelungsbereich (37) aufweist, durch
die Vorsprung (13) auf dem Verriegelungshebel (7) in dessen Verriegelungsstellung
verrastend gehalten wird, und/oder daß das den Verriegelungshebel tragende Teil (3)
mit einer Verriegelungsnase (19) versehen ist, durch die der Verriegelungshebel (7)
in seiner Verriegelungsstellung gehalten wird.
3. Steckverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Verlauf der beiden Führungsflächen (31,33) in Abhängigkeit von dem gewünschten
Hub während des Verriegelungs- oder Entriegelungsvorgangs und/oder von dem gewünschten
an dem Verriegelungshebel (7) aufzubringenden Betätigungsmoment wählbar ist.
4. Steckverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsflächen (31,33) entlang einer Geraden oder entlang einer mehr oder
weniger gekrümmten Kurve und vorzugsweise parallel zueinander verlaufen.
5. Steckverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungshebel (7) auf der Außenseite des Gehäuses (5) der Federleiste
(3) angeordnet ist und daß die Kulisse (27) Teil des Gehäuses (25) der Messerleiste
(21) ist.
6. Steckverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerleiste (210) mit mehreren Verriegelungseinrichtungen (9) versehen ist,
die jeweils mit einer oder mehreren Federleisten (3) zusammenwirken.
7. Steckverbindung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerleiste (210) verschiedene Bereiche aufweist, die vorzugsweise mit unterschiedlicher
Kontaktzahl oder verschiedenen Kontaktformen versehen sind und jeweils mindestens
eine Verriegelungsrichtung (9) aufweisen, wobei die einzelnen Bereiche der Messerleiste
mechanisch codierbar (47) sind.
8. Steckverbindung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerleiste (210), die Federleisten (3) und/oder die Verriegelungseinrichtungen
(9) so ausgebildet sind, daß eine Steckreihenfolge vorgebbar ist.
9. Steckverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Federleiste (3) eine mindestens zwei miteinander verriegelbare Kontaktträgerleisten
(51,53) aufnehmende Griffschale (5) aufweist.
10. Steckverbindung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktträgerleisten (51,53) auf mindestens einer Längsseite (59;69) mit
wenigstens einem Vorsprung (61;71) und auf derselben und/oder auf der gegenüberliegenden
Längsseite (83;97) mit zumindest einer Längsausnehmung (79;91) versehen sind, in die
ein Verriegelungsvorsprung (67;77) eingreift.
11. Steckverbindung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsvorsprünge (61;71) so ausgebildet sind, daß die Kontaktträgerleisten
(51,53) in Längsrichtung zueinander verschiebbar sind, und daß Zugkräfte in dazu senkrechter
Richtung durch Formschluß aufgefangen werden.
12. Steckverbindung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktträger leisten (51,53) Ausnehmungen (87,81;91,95) aufweisen, in denen
Kontaktfedern (103) verriegelnd gehalten werden.
13. Steckverbindung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktträgerleisten (51,53) durch eine zusätzliche, separate Versteifungseinrichtung
(99) zusammengehalten werden.
14. Steckverbindung nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch auf der Außenseite der Verstärkungseinrichtung (99) vorgesehene Vorsprünge (101),
die in Ausnehmungen auf der Innenseite der Griffschale (5) der Federleiste (3) eingreifen.
1. Releasable electric plug connection, in particular for the connection of a wiring
harness to an engine control device in a motor vehicle, having at least one female
connector (3) and at least one male connector (21) and having a locking device which
draws the contacts (23, 107) of the male connector (21) into one or more contact carrier
strips (51, 53) provided in the female connector (3), characterized in that the locking
device (9) has on a part (3) of the plug connection (1) a locking lever (7), which
can be pivoted about a pivot (11), is provided with a projection (13) and interacts
with a link (27) provided on the other part (21) of the plug connection (1), the link
(27) has an approach bevel (29), by means of which the locking lever (7) can be pivoted
into a starting position for the locking operation when the female connector (3) and
the male connector (21) are brought together, in which starting position it becomes
possible for the contacts (23, 107) of the male connector (21) to make contact with
assigned contact elements (103) of the contact carrier strips (51, 53), the link (27)
has a first guide face (31), against which the projection (13) of the locking lever
(7) bears during the pivoting of the locking lever (7) into a locking position, and
in that the link (27) is provided with a second guide face (33), against which the
projection of the locking lever (7) bears during the pivoting of the latter into an
opening position.
2. Plug connection according to Claim 1, characterized in that the first guide face (31)
has a locking region (37), by means of which the projection (13) is held in a latching
manner on the locking lever (7) in the locking position thereof, and/or in that the
part (3) carrying the locking lever is provided with a locking lug (19), by means
of which the locking lever (7) is held in its locking position.
3. Plug connection according to one of the preceding claims, characterized in that the
course of the two guide faces (31,33) can be selected as a function of the desired
stroke during the locking or unlocking operation and/or of the desired actuating moment
to be applied to the locking lever (7).
4. Plug connection according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the guide
faces (31,33) run along a straight line or along a curve, which is cured to a greater
or less degree, and preferably parallel to one another.
5. Plug connection according to one of the preceding claims, characterized in that the
locking lever (7) is arranged on the outside of the housing (5) of the female connector
(3), and in that the link (27) is part of the housing (25) of the male connector (21).
6. Plug connection according to one of the preceding claims, characterized in that the
male connector (210) is provided with a plurality of locking devices (9), which each
interact with one or more female connectors (3).
7. Plug connection according to Claim 6, characterized in that the male connector (210)
has various regions which are preferably provided with a different number of contacts
or different contact shapes and each have at least one locking device (9), it being
possible for the individual regions of the male connector to be mechanically encoded
(47).
8. Plug connection according to Claim 6 or 7, characterized in that the male connector
(210), the female connectors (3) and/or the locking devices (9) are designed in such
a way that it is possible to predetermine a plugging order.
9. Plug connection according to one of the preceding claims, characterized in that the
female connector (3) has a gripping shell (5) which accommodates at least two contact
carrier strips (51,53) which can be interlocked.
10. Plug connection according to Claim 9, characterized in that the contact carrier strips
(51,53) are provided with at least one projection (61;71) on at least one longitudinal
side (59;69) and with at least one longitudinal recess (79;91) on the same and/or
on the opposite longitudinal side (83;97), into which recess a locking projection
(67;77) engages.
11. Plug connection according to Claim 10, characterized in that the locking projections
(61;71) are designed in such a way that the contact carrier strips (51;53) can be
displaced in the longitudinal direction with respect to one another, and that tensile
forces in the direction perpendicular thereto are absorbed by a positively locking
connection.
12. Plug connection according to one of Claims 9 to 11, characterized in that the contact
carrier strips (51, 53) have recesses (87,81;91,95), in which contact springs (103)
are held in a locking manner.
13. Plug connection according to one of Claims 9 to 12, characterized in that the contact
carrier strips (51,53) are held together by an additional, separate reinforcing device
(99).
14. Plug connection according to Claim 13, characterized by projections (101), which are
provided on the outside of the reinforcing device (99) and engage in recesses on the
inside of the gripping shell (5) of the female connector (3).
1. Connexion électrique amovible, en particulier pour la connexion d'un faisceau de câbles
dans un véhicule à moteur, avec au moins un connecteur multipolaire à ressorts (3)
et au moins une réglette de contact à couteau (21) et avec un système de verrouillage
qui fait entrer les contact (23, 107) de la réglette de contact à couteau (21) dans
une ou plusieurs réglettes porte-contact prévues dans le connecteur multipolaire à
ressorts (3), connexion électrique à fiches caractérisée en ce que le système de verrouillage
(9) présente sur une partie (3) de la connexion à fiches (1) un levier de verrouillage
(7) qui peut pivoter autour d'un centre de rotation (11), et qui est pourvu d'une
saillie (13), levier qui coopère avec une coulisse (27) prévue sur l'autre partie
(21) de la connexion à fiches (1), en ce que la coulisse (27) présente un biseau d'entrée
(29), grâce auquel le levier de verrouillage (7) peut pivoter quand le connecteur
multipolaire à ressorts (3) et la réglette de contact à couteau sont assemblés en
position de départ pour le processus de verrouillage, processus au cours duquel les
contacts (23, 107) de la réglette de contact à couteau (21) peuvent être mis en contact
avec les éléments de contact correspondants (103) des réglettes porte-contact (51,
53), en ce que la coulisse (27) présente une première surface de guidage (31), sur
laquelle la saillie (13) du levier de verrouillage (7) repose pendant le pivotement
du levier de verrouillage (7) dans une position de verrouillage et en ce que la coulisse
(27) est pourvue d'une seconde surface de guidage (33), sur laquelle repose la saillie
du levier de verrouillage (7) pendant son pivotement dans une position d'ouverture.
2. Connection à fiches selon la revendication 1, caractérisée en ce que la première surface
de guidage (31) présente une zone de verrouillage (37), grâce à laquelle la saillie
(13) est maintenue sur le levier de verrouillage (7), en étant encliquetée dans sa
position de verrouillage et/ou en ce que la partie (3) qui porte le levier de verrouillage
est pourvue d'un nez de verrouillage (7) dans sa position de verrouillage.
3. Connexion à fiches selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce
que l'on peut choisir l'évolution des deux surfaces de guidage (31, 33) en fonction
de la course voulue pendant le processus de verrouillage ou de déverrouillage et/ou
du couple d'actionnement voulu à appliquer sur le levier de verrouillage.
4. Connexion à fiches selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les
surfaces de guidage (31, 33) s'étendent le long d'une ligne droite ou le long d'une
courbe plus ou moins coudée et de préférence parallèlement l'une à l'autre.
5. Connexion à fiche selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que
le levier de verrouillage (7) est disposé sur la face extérieure du boîtier (5) du
connecteur multipolaire à ressorts (3) et en ce que la coulisse (27) fait partie du
boîtier (25) de la réglette de contact à couteau (21).
6. Connexion à fiches selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce
que la réglette de contact à couteau (210) est pourvue de plusieurs systèmes de verrouillage,
qui coopèrent respectivement avec un ou plusieurs connecteurs multipolaires à ressorts
(3).
7. Connexion à fiches selon la revendication 6, caractérisée en ce que la réglette de
contact à couteau (210) présente différentes zones, qui sont de préférence pourvues
d'un nombre différent de contact ou de formes différentes de contact et présentent
respectivement au moins un système de verrouillage (9), les différentes zones de la
réglette de contact à couteau pouvant être codées mécaniquement (47).
8. Connexion à fiches selon la revendication 6 ou la revendication 7, caractérisée en
ce que la réglette de contact à couteau (210), le connecteur multipolaire à ressorts
(3) et/ou les systèmes de verrouillage (9) sont constitués de façon telle que l'on
puisse prédéfinir un ordre d'enfichage.
9. Connexion à fiches selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce
que le connecteur multipolaire à ressorts (3) présente une coquille à poignée (5)
recevant au moins deux réglettes porte-contact (51, 53) pouvant être verrouillées
l'une avec l'autre.
10. Connexion à fiches selon la revendication 9, caractérisée en ce que les réglettes
porte-contact (51, 53) sont pourvues sur au moins une face longitudinale (59;69) d'au
moins une saillie (61;71) et sur la même face longitudinale et/ou sur la face longitudinale
opposée (83;97) d'au moins un évidement longitudinal (79;91), dans lequel vient en
prise une saillie de verrouillage (67;77).
11. Connexion à fiches, selon la revendication 10, caractérisée en ce que les saillies
de verrouillage (61;71) sont constituées d'une façon telle que les réglettes porte-contact
(51,53) peuvent coulisser l'une en direction de l'autre dans le sens longitudinal
et en ce que les forces de traction sont absorbées par engagement positif dans le
sens perpendiculaire à cela.
12. Connection à fiches, selon les revendications 9 à 11, caractérisée en ce que les réglettes
porte-contact (51, 53) présentent des évidements (87, 81 ; 91, 95) dans lesquels on
peut maintenir en verrouillement des ressorts de contact (103).
13. Connexion à fiches selon l'une des revendications 9 à 12, caractérisée en ce que les
réglettes porte-contact (51, 53) sont maintenues ensemble par un système de raidissement
supplémentaire, séparé (99).
14. Connexion à fiches selon la revendication 13, caractérisée par des saillies (101)
prévues sur la surface extérieure du système de renforcement (99), saillies qui viennent
en prise dans des évidements sur la face intérieure de la coquille à poignée (5) du
connecteur multipolaire à ressorts (3).