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EP 0 555 522 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.05.1995 Patentblatt 1995/20 |
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Anmeldetag: 04.09.1992 |
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR IT LI |
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Priorität: |
13.02.1992 DE 9201845 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.08.1993 Patentblatt 1993/33 |
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Patentinhaber: BLIZZARD Ges.m.b.H |
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A-5730 Mittersill (AT) |
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Erfinder: |
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- Schenner, Franz
A-5730 Mittersill (AT)
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Vertreter: Laufhütte, Dieter, Dr.-Ing. et al |
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Lorenz-Seidler-Gossel
Widenmayerstrasse 23 80538 München 80538 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 182 776 FR-A- 2 637 192
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DE-U- 9 202 987
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Ski mit einer auf dem Skikörper im Bindungsbereich angeordneten
Platte, die gelenkig mit skifesten Lagern verbunden ist.
[0002] Bereits aus der EP 0 437 172 A1 ist es bekannt, auf einen Ski eine Trägerplatte zu
montieren. Diese ist einseitig starr fixiert und auf der anderen Seite in Längsrichtung
frei beweglich geführt. Durch die freie Längsführung an einem Ende soll die Trägerplatte
der Erhaltung der Durchbiegefähigkeit des Ski dienen.
[0003] Aus der DE 39 32 438 ist ein Ski bekannt, in welchem ein plattenförmiges Tragelement
in Lagervorrichtungen gehalten ist. Aufgrund dieser Lagerung der die Skibindung aufnehmenden
Platte wird der Verformung des Ski nur ein geringer Widerstand entgegengesetzt, so
daß ein harmonischer Spannungsverlauf und damit ein durchgehender Kanteneingriff über
die gesamte Kantenlänge erreicht werden kann. Damit wird die Eigenschaft des Ski durch
die Bindung nicht nachteilig beeinflußt.
[0004] Es kann jedoch gewünscht sein, im Bindungsbereich gezielt Versteifungen des Ski einstellen
bzw. variieren zu können.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen gattungsgemäßen Ski derart
weiter zu bilden, daß die Steifigkeitsverteilung bzw. die Flächendruckverteilung im
Bereich der montierten Skibindung gezielt einstellbar ist.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß ausgehend von einem gattungsgemäßen Ski dadurch
gelöst, daß die Platte einseitig über mindestens einen Schwenkhebel mit einem skifesten
Lager verbunden ist und daß der Schwenkhebel mittels einer einstellbaren Federkraft
beaufschlagbar ist.
[0007] Die einstellbare Federkraft ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform mittels einer
im skifesten Lager angeordneten Spiralfeder erzeugbar und ist über einen Bolzen auf
den Schwenkhebel übertragbar. Statt der Spiralfeder kann auch ein anderes elastisches
Element zur Erzeugung der Federkraft eingesetzt werden.
[0008] Die Vorspannung der Spiralfeder kann über einen Schraubbolzen, der durch den Skifahrer
von außen mit einem entsprechenden Schlüssel verstellbar ist, stufenlos verändert
werden.
[0009] Der Bolzen, mit welchem die Federkraft auf den Schwenkhebel übertragen wird, kann
aus einem starren Material, vorteilhaft aber aus einem elastischen Material bestehen.
[0010] Die Platte kann in Längsrichtung unterschiedlich profiliert sein, d.h. beispielsweise
verschiedene Breiten aufweisen, so daß sie unterschiedliche Querschnitte aufweist.
[0011] Die skifesten Lager können zum Schutz gegen Verschmutzung der jeweiligen Gelenke
mittels Abdeckungen überdeckt sein. Dabei können die Abdeckungen in vorteilhafter
Weise gleichzeitig die Gelenkbolzen der gelenkigen Lagerung der Platte vor einem seitlichen
Herausfallen sichern.
[0012] Gemäß einer besonderen Ausführungsform kann die Platte einseitig bis ca. zur schaufelförmigen
Skispitze verlängert sein. Dabei wird der verlängerte Teil der Platte an seinem freien
Ende längsverschieblich und schwenkbar in einem weiteren Lager gelagert.
[0013] Die Erfindung findet eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung dadurch, daß zumindest
in einem der Lager mehrere Bohrungen zur eventuellen Aufnahme der Lagerbolzen übereinander
angeordnet sind, so daß die Platte in verschiedenen Höhen einstellbar ist. Durch unterschiedliche
Einbauhöhen der Platte kann durch die daraus resultierende Verlängerung bzw. Verkürzung
des Hebelarms bezogen auf die Skikante die Fahreigenschaft zusätzlich beeinflußt werden.
[0014] Eine die Fahreigenschaft verbesserte Dämpfungswirkung wird dadurch erreicht, daß
nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung zwischen der Platte und der Oberfläche
des Skikörpers ein gummielastisches Element angeordnet ist. Dieses kann gegebenenfalls
mit der Oberfläche des Ski verklebt sein.
[0015] Mittels der vorliegenden Erfindung kann der Verlauf der Steifigkeitsverteilung bzw.
der Flächendruckverteilung bei einem Ski je nach gewünschter Fahreigenschaft in vorteilhafter
Weise stufenlos eingestellt werden. Durch die hier vorgestellte Lösung wird ein besonders
leicht auswechselbares System an die Hand gegeben, da nach Entfernen der Lagerbolzen
die Platte, mit montierter Bindung, von dem Ski abgenommen werden und auf einen anderen
Ski montiert werden kann.
[0016] Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der in
der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- in einem Diagramm den Verlauf der Steifigkeitsverteilung bzw. der Flächendruckverteilung
bei herkömmlich montierten Skibindungen;
- Fig. 2a, b
- diagrammartig die Krafteinleitung im Bindungsbereich des Ski;
- Fig. 3a, b
- den Zusammenhang zwischen der Steifigkeitsverteilung und der Flächendruckverteilung;
- Fig. 4a, b
- jeweils Detaildarstellungen von Teilbereichen des erfindungsgemäßen Ski;
- Fig. 5
- eine Detaildarstellung der Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ski nach Fig. 4,
wobei diese teilweise geschnitten ist;
- Fig. 6a, b
- eine Gesamteinsicht der in den Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Ski im Bindungsbereich;
- Fig. 7
- die Steifigkeitsverteilung eines Ski nach der erfindungsgemäßen Ausführungsform mit
auf der beweglichen Platte montierter Bindung;
- Fig. 8a, b
- ein Detail der Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ski in verschiedenen Belastungssituationen
des Ski;
- Fig. 9
- eine schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
und in Diagrammform die entsprechende Biegesteifigkeit und
- Fig. 10a,b
- eine dritte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ski.
[0017] In Fig. 1 ist in dem unterhalb des stilisierten Ski dargestellten Diagramm mit A
der Verlauf der Steifigkeitsverteilung und mit B der Verlauf der Flächendruckverteilung
über die Länge des Ski dargestellt. Die Belastung des Ski über den Skiläufer wird
im vorliegenden Fall durch den Kraftvektor F angezeigt. Aus diesem Diagramm ist für
konventionelle Ski mit entsprechend montierter Bindung zu entnehmen, daß sich die
Versteifung des Ski unter dem Skischuh deutlich erkennbar auf die Flächendruckverteilung
unter dem Ski auswirkt. Die Flächendruckverteilung unterhalb des Ski wiederum ist
für die Kraftübertragung und damit für das Steuerverhalten des Ski von Bedeutung.
[0018] In der schematischen Darstellung gemäß Fig. 2a ist die Krafteinleitung im Bindungsbereich
durch das über den Skischuh gezeichnete Diagramm dargestellt. Die Kraft wird im Bindungsbereich
über das Körpergewicht bzw. die Belastung der Beine auf den Ski übertragen. Diese
Flächenkraftverteilung kann, wie in Fig. 2b dargestellt, durch eine resultierende
Einzelkraft, die genau im Bindungsmontagepunkt d.h. in der Mitte des Skibindungsbereiches
des Ski angreift, ersetzt werden.
[0019] Wird in einem Modellversuch der Ski nun im Bindungsmontagepunkt belastet, ergibt
sich bei der Verwendung herkömmlicher Ski ohne Bindung ungefähr die in Fig. 3a mit
C bezeichnete Kurve. Mit D ist die entsprechende Flächendruckverteilung für einen
Ski mit montierter Bindung gezeigt. In Fig. 3b ist ein entsprechendes Meßprotokoll
wiedergegeben, in welchem eine entsprechende Belastung von 230 N aufgegeben wurde.
Anhand des Meßprotokolls ist deutlich die Verbreiterung der Flächendruckverteilung
bei einem Ski mit montierter Bindung (Kurve D) zu erkennen.
[0020] Die Flächendruckverteilung eines Ski auf starrer, ebener Unterlage ist direkt proportional
zu der Steifigkeitsverteilung. Dieser Kraftübertragungsmechanismus kann mit einfachen
Meßmethoden sehr gut ermittelt werden. Mittels des erfindungsgemäßen Ski können die
zuvor dargestellten Gesetzmäßigkeiten gezielt zur Beeinflussung der Fahreigenschaft
des Ski eingesetzt werden.
[0021] Eine erste Ausführungsform wird anhand der Fig. 4a, 4b, 5, 6a und 6b näher erläutert.
Auf einem Skikörper 10 üblicher Bauart sind zwei Lager 16, 18 ortsfest angeordnet.
Diese Lager können beispielsweise aus verstärktem Thermoplast, Aluminium-Druckguß
oder gefrästen Aluminiumteilen gefertigt sein. Die Lager 16 bzw. 18 können über Schraubbolzen
mit dem Skikörper verbunden sein. In Fig. 4b ist eine Senkbohrung zur Aufnahme eines
Schraubbolzens mit 40 bezeichnet.
[0022] In den Lagern 16 bzw. 18 ist eine Platte 12 gelenkig gelagert. Die Platte 12 kann
aus Aluminium bzw. einem Sandwichaufbau aus faserverstärkten Verbundstoffen mit Polyurethankernen,
Holzkernen oder Wabenkernen bestehen. Die Platte 12 weist an ihren vorderen bzw. hinteren
Enden entsprechende Kupplungselemente 14 bzw. 14' auf, die entsprechende Durchbohrungen
zur Aufnahme von Sicherungsbolzen 20, 24 umfassen. Das Kupplungselement 14' ist über
den Sicherungsbolzen 20 im Lager 16 schwenkbar gelagert. Der Sicherungsbolzen 20 wird
vor seitlichem Herausfallen durch die in den Zeichnungen gestrichelt angedeutete Abdeckung
30 fixiert. Die Abdeckung 30 schützt das Lager 16 zusätzlich gegen Verschmutzung.
Das Kupplungsteil 14 ist, wie insbesondere der Fig. 6b zu entnehmen, gabelförmig ausgestaltet.
Zwischen den gabelförmigen Teilen des Kupplungsteils 14 wird mittels des Bolzen 24
ein Schwenkhebel 22 an seinem der Skioberfläche zugewandten Ende gelagert. An seinem
von der Skioberfläche abgewandten Ende wird der Schwenkhebel mittels eines Bolzen
26 in dem Lager 18 gelagert. Über das Lager 18 ist wiederum eine in der Zeichnung
strichliert dargestellte Abdeckhaube 32 gestülpt. Diese Abdeckung dient ebenfalls
auch zur Sicherung der Bolzen 24 und 26 vor dem seitlichen Herausrutschen.
[0023] In Fig. 5 ist das Lager 18 teilweise im Längsschnitt dargestellt. Demgemäß wirkt
eine Schraubenfeder 34 über einen Bolzen 38 entgegengesetzt zu der Platte 12 auf den
Schwenkhebel 22. Die Vorspannung der Schraubfeder 34 ist über den Schraubbolzen 36
einstellbar. Der Bolzen 38 selbst kann wiederum aus einem elastischen Material oder
aber auch aus einem biegesteifen Material bestehen. Hierdurch kann die Federcharakteristik
des Gesamtsystems zusätzlich beeinflußt werden.
[0024] In den Fig. 8a und 8b ist die mögliche Auslenkung des Schwenkhebels 22 bei entsprechender
Relativbewegung der Platte 12 gegenüber dem Skikörper bei entsprechender Durchbiegung
des Skikörpers 10 dargestellt. Die Längenverhältnisse des Schwenkkörpers 22 sind so
zu wählen, daß eine Auslenkung auch noch bei maximal möglicher Skidurchbiegung möglich
ist. Eine derartige maximale Auslenkung ist der Fig. 8b zu entnehmen. Demgegenüber
zeigt Fig. 8a die Verhältnisse beim nichtbelasteten Ski. Der in Fig. 8b dargestellten
Auslenkung des Schwenkhebels 22 wirkt die durch die Spiralfeder 34 und gegebenenfalls
durch den aus elastischem Material bestehenden Bolzen 38 aufgeprägte Federkraft der
Auslenkbewegung der Platte 12 entgegen.
[0025] In dem Diagramm gemäß Fig. 7 zeigt nun die unterschiedlichen Einstellmöglichkeiten
bei dem erfindungsgemäßen Ski. Das Diagramm zeigt die Biegesteifigkeit, wobei die
Kurve E die Biegesteifigkeit für einen Ski mit freibeweglicher Platte zeigt. Hier
liegt der Grenzfall vor, daß keine Federkraft auf den Schwenkhebel einwirkt. Die Kurve
F dagegen zeigt den Biegesteifigkeitsverlauf für eine starrgelagerte Platte 12, d.h.
eine Platte 12, bei der der Schwenkhebel 22 nicht beweglich ist. In diesem Fall wäre
die Federkraft der Schraubfeder 34 sehr groß. Wie durch den Verlauf der Kurve zwischen
diesen beiden Grenzkurven im Diagramm angedeutet, kann ein beliebiger Biegesteifigkeitsverlauf
durch entsprechende Auswahl der eingesetzten Federkraft der Schraubfeder 34 bzw. der
Einstellung der Vorspannung der Federkraft über den Schraubbolzen 36 erzielt werden.
Damit kann die Fahreigenschaft des Ski ideal auf unterschiedliche Pistenverhältnisse
eingestellt werden.
[0026] Gemäß der hier beschriebenen Ausführungsform kann die Platte 12 mittels einer elastischen
Schicht 28 an den Ski gekoppelt werden, um so Stöße und Schwingungen, die in vertikaler
Richtung auftreten, zu dämpfen. Die Schicht 28 kann mit dem Skikörper 10 verklebt
werden. Es muß jedoch die Verschiebung der Platte 12 noch gewährleistet bleiben. Vorzugsweise
wird die Schicht 28 jedoch frei auf dem Ski aufliegen. Die elastische Schicht 28 übernimmt
auch eine Dichtfunktion zwischen dem Skikörper 10 und der Platte 12.
[0027] Gemäß der in Fig. 9 dargestellten Ausführungsform wird die zuvor erläuterte Ausführungsform
dadurch abgewandelt, daß die Platte 12 über das Lager 16 hinaus in Richtung zu der
gebogenen schaufelartigen Skispitze 52 hin verlängert ist. An dem freien Ende ist
die Platte 12 zusätzlich durch ein Lager 54 längesverschieblich und schwenkbar gelagert.
Der Aufbau des Lagers 54 kann dabei grundsätzlich demjenigen des Lagers 18 entsprechen.
Typische Biegesteifigkeitsverläufe für diese Ausführungsform sind unterhalb des Ski
in Fig. 9 wiedergegeben. Hieraus wird deutlich, daß über entsprechende Verstellelemente
im Lager 54 die Biegesteifigkeitsverteilung im Bereich der Skischaufel nochmals verändert
werden kann.
[0028] In der dritten Ausführungsform gemäß der Fig. 10a und 10b ist in Abwandlung des ersten
Ausführungsbeispiels die Platte 12 auf dem Kopf stehend eingebaut. Das bedeutet, daß
der Lagerbereich 14' über einen Bolzen 24' in der oberen Bohrung des Lagers 18 gelagert
ist, während der Lagerbereich 14 der Platte 12 über einen Bolzen 20' an der Seite
des Schwenkhebels 22', die von der Skikörperoberfläche wegweist, angelenkt ist. Das
zum Skikörper hinweisende Ende des Hebels 22' ist über den Bolzen 26' im Lager 16
schwenkbar gelagert. Im Vergleich zu dem in Fig. 6 dargestellten Ausführungsbeispiel
ist die Abdeckhaube 30 des Lagers 16 höher ausgebildet. Bei diesem Ausführungsbeispiel
ist die Platte 12 um die Länge des Schwenkhebels 22' weiter von der Skioberfläche
entfernt. Damit ist der Abstand und dadurch der Hebelarm von der Bindung bis zur Stahlkante
des Skikörpers 10 vergrößert.
[0029] In den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen ist jeweils eine in Draufsich
rechteckige Platte 12 eingesetzt. Demgegenüber kann die Biegesteifigkeitsverteilung
im Bindungsbereich auch dadurch beeinflußt werden, daß die Platte 12 bestimmte Profilierungen
bzw. Einschnürungen in ihrer Breite etc. aufweist. Das bedeutet, daß der Querschnitt
der Platte in Längsrichtung variiert wird.
[0030] Mit der erfindungsgemäß auf dem Ski vorgesehenen Platte wird ein auswechselbares
System geschaffen, bei dem sehr einfach eine Bindung durch entsprechendes Ummontieren
der Platte auf unterschiedliche Ski montiert werden kann. Das ist beispielsweise für
Skitests oder aber auch für den Skiverleih von besonderem Interesse. Darüber hinaus
gibt es aber auch eine große Zahl von Verbrauchern, die mehr als ein Paar Ski besitzen
und die mittels dieser Platte (auf welcher die Bindung fest aufmontiert ist) die entsprechende
Bindung auf die verschiedenen Ski einfach aufmontieren können. Vorteile dieses leicht
abnehmbaren Systems liegen auch darin, daß die Ski einfacher transportiert bzw. gelagert
werden können, da die Platte mit Bindung für diesen Fall leicht demontierbar ist.
[0031] Mittels des erfindungsgemäßen Ski kann die Versteifung im Bindungsbereich gezielt
eingestellt und beispielsweise auf die Pistenverhältnisse oder das Können des jeweiligen
Skifahrers abgestellt werden.
[0032] Darüber hinaus kann das Dämpfungsverhalten im Skibindungsbereich und somit der Fahrkomfort
verbessert werden. Schließlich kann in sehr einfacher Weise der Abstand der Platte
zum Ski variiert werden, wobei gegebenenfalls in den Lagern 16 bzw. 18 mehrere übereinander
geordnete Bohrungen zur Aufnahme der Gelenkbolzen angeordnet werden können.
1. Ski mit einer auf dem Skikörper (10) im Bindungsbereich angeordneten Platte (12),
die gelenkig mit skifesten Lagern (16, 18) verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Platte (12) einseitig über mindestens einen Schwenkhebel (22; 22') mit einem
skifesten Lager (16, 18) verbunden ist und daß der Schwenkhebel (22; 22') mittels
einer einstellbaren Federkraft beaufschlagbar ist.
2. Ski nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federkraft mittels einer im skifesten
Lager (18) angeordneten Spiralfeder (34) erzeugt wird und über einen Bolzen (38) auf
den Schwenkhebel (22) übertragen wird.
3. Ski nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannung der Spiralfeder (34)
über einen Schraubbolzen (36) veränderbar ist.
4. Ski nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (38)
aus elastischem Material besteht.
5. Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Platte
(12) und der Oberfläche des Skikörpers (10) ein gummielastisches Element (28) angeordnet
ist.
6. Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (12)
über die Längsrichtung verteilt unterschiedliche Querschnitte aufweist.
7. Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager (16, 18)
jeweils mittels Abdeckungen (30, 32) überdeckt sind, wobei diese gegebenenfalls gleichzeitig
die Bolzen (22, 24, 26; 22', 24', 26') sichern.
8. Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (12)
einseitig bis ca. zur schaufelförmigen Skispitze (52) verlängert ist und daß der verlängerte
Teil der Platte (12) an seinem freien Ende längsverschieblich und schwenkbar in einem
weiteren Lager (54) gelagert ist.
9. Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in den Lagern (18)
mehrere Bohrungen übereinander angeordnet sind, so daß die Platte (12) in verschiedenen
Höhen oberhalb des Skikörpers (10) angeordnet werden kann.
1. Ski with a plate (12) arranged on the ski blade (10) in the area of the binding, said
plate being pivot-mounted in bearings (16, 18) rigidly connected to the ski,
characterised in that
the plate (12) is connected at one end by at least one pivot lever (22; 22') to a
rigidly ski-mounted bearing (16, 18), and that the pivot lever (22; 22') can be acted
upon by an adjustable spring force.
2. Ski according to Claim 1, characterised in that the spring force is generated by a
helical spring (34) arranged in the rigidly ski-mounted bearing (18), and is transmitted
via a pin (38) to the pivot lever (22).
3. Ski according to Claim 2, characterised in that the preload of the helical spring
(34) may be adjusted by means of a screw-cut pin (36).
4. Ski according to Claim 2 or 3, characterised in that the pin (38) is of resilient
material.
5. Ski according to one of Claims 1 to 4, characterised in that, between the plate (12)
and the surface of the ski blade (10) is arranged a resilient element (28).
6. Ski according to one of Claims 1 to 5, characterised in that the plate (12) exhibits
different cross sections distributed along its longitudinal axis.
7. Ski according to one of Claims 1 to 6, characterised in that the bearings (16, 18)
are each enclosed by covers (30, 32), which may simultaneously secure the pins (22,
24, 26; 22', 24', 26').
8. Ski according to one of Claims 1 to 7, characterised in that the plate (12) is extended
at one end up to approx. the upturned ski tip (52), and that the extended portion
of the plate (12) is mounted at its free end in a further bearing (54) to allow longitudinal
displacement and pivoting.
9. Ski according to one of Claims 1 to 8, characterised in that several holes are arranged
one above the other in the bearings (18) so that the plate (12) can be located at
different levels above the ski blade (10).
1. Ski comportant une plaque (12) disposée sur le corps de ski (10) dans la zone de la
fixation et qui est reliée de façon articulée à des paliers (16, 18) solidaires du
ski, caractérisé en ce que la plaque (12) est reliée d'un côté par au moins un levier
pivotant (22 ; 22') à un palier solidaire du ski (16, 18), et que le levier pivotant
(22, 22') peut être sollicité au moyen d'une force de ressort réglable.
2. Ski selon la revendication 1, caractérisé en ce que la force de ressort est produite
par un ressort spiral (34) disposé dans le palier (18) solidaire du ski et qu'elle
est transmise par un boulon (38) sur le levier pivotant (22).
3. Ski selon la revendication 2, caractérisé en ce que la précontrainte du ressort spiral
(34) peut être modifiée par un boulon fileté (36).
4. Ski selon l'une des revendications 2 ou 3, caractérisé en ce que le boulon (38) est
réalisé en une matière élastique.
5. Ski selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'il est disposé entre
la plaque (12) et la surface du corps de ski (10) un élément (28) ayant une élasticité
de caoutchouc.
6. Ski selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la plaque (12) présente
des sections transversales différentes réparties sur la direction longitudinale.
7. Ski selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les paliers (16, 18)
sont recouverts par des recouvrements (30, 32), ceux-ci assurant le cas échéant également
les boulons (22, 24, 26 ; 22', 24', 26').
8. Ski selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la plaque (12) peut
être prolongée d'un côté jusqu'à environ la pointe de ski (52) en forme de spatule,
et que la partie prolongée de la plaque (12) est logée à son extrémité libre de façon
déplaçable longitudinalement et de façon pivotante dans un autre palier (54).
9. Ski selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que plusieurs perçages
sont disposés les uns au-dessus des autres dans les paliers (18) de façon que la plaque
(12) puisse être disposée à des hauteurs différentes au-dessus du corps de ski (10).