| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 555 725 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
11.09.1996 Patentblatt 1996/37 |
| (22) |
Anmeldetag: 02.02.1993 |
|
|
| (54) |
Vorrichtung zur Anordnung von Heissbrand- oder Expansionsleitdüsen für den Anschluss
von Luftgeräten zur Beseitigung von Materialaufstauungen oder -anbackungen
Mounting device for hot gas or expansion nozzles for the connection of apparatus for
air admission in order to eliminate caking or banking of material
Dispositif d'installation de buses à gaz chaud ou de détente pour le raccordement
d'appareillage d'admission d'air pour éliminer le collage ou l'accumulation de matière
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH DE DK FR GB IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
11.02.1992 DE 9201690 U
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
18.08.1993 Patentblatt 1993/33 |
| (73) |
Patentinhaber: AGRICHEMA Materialflusstechnik GmbH |
|
D-55257 Budenheim (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Leibling, Udo
W-6530 Bingen 1 (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Herrmann-Trentepohl, Werner, Dipl.-Ing. et al |
|
Patentanwälte Herrmann-Trentepohl,
Kirschner, Grosse, Bockhorni & Partner
Forstenrieder Allee 59 81476 München 81476 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-B- 0 197 306
|
DE-A- 3 841 381
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches
1.
[0002] Derartige Vorrichtungen sind bekannt (DE-A-38 41 381) und werden in Baueinheit mit
einem die Düse ummantelnden Formstein als vorgefertigtes Einsetzelement in eine Öffnung
der Begrenzungswand einer Reaktionskammer eingesetzt. Da die Düse während des Betriebes
erhöhten Beanspruchungen durch aggressive Medien, aber insbesondere auch durch wechselnde
Beanspruchungen aufgrund der Luftstöße der Luftstoßgeräte ausgesetzt ist, ist die
Düse aus einem hochqualitativen Werkstoff hergestellt und dementsprechend teuer. Der
den Außenabmessungen der Öffnung angepaßte Formstein gewährleistet eine gute Abdichtung
des Inneren der Reaktionskammer gegenüber der Außenumgebung und ermöglicht es, daß
im Falle eines Verschleißes der Düse die Heißbranddüse bzw. die Expansionsleitdüse
zusammen mit dem Formstein aus der Öffnung herausgehoben und durch ein neues Teil
ersetzt werden kann. Gegenüber der konventionellen Bauart ergeben sich hierdurch eine
Reihe von Vorteilen, da das Aufbrechen der Wand zum Zwecke des Aushebens der Düse
und das danach nach dem Einsetzen der Düse erforderliche Hinterfüllen des Spalts zwischen
Begrenzungswand und Düse entfällt.
[0003] Ebenso ist die EP-A-0 197 306 bekannt, die eine Einrichtung zum auswechselbaren Einbau
von ins Innere eines Reaktionsgefäßes gerichteten Betriebselementen offenbart, bei
der ein Wechselkasten unmittelbar in einer Durchgangsöffnung in einer Begrenzungswand
eingesetzt und an dieser befestigt ist, wobei in dem Wechselkasten eine Düse austauschbar
aufgenommen ist und wobei eine von außen auf den Wechselkasten aufgesetzte Frontplatte
für den Anschluß eines Luftstoßgerätes vorgesehen ist.
[0004] Trotz der unbestreitbaren Vorteile, die die in dem vorgenannten Dokument offenbarte
Lösung zeigt, hat es sich als deutlich nachteilig herausgestellt, daß zum Einsatz
des Wechselkastens die Wand der Reaktionskammer aufgebrochen werden muß, was einen
erheblichen Arbeits- wie auch Kostenaufwand notwendig macht, da hierzu die gesamte
Anlage heruntergefahren werden muß.
[0005] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine langfristige, d. h. in
Anbetracht einer mehrfach erforderlichen Auswechselbarkeit der Düse, kostengünstigere
Lösung zu schaffen, die gleichwohl robust und einfach aufgebaut ist sowie eine schnelle
De- und Montage ermöglicht.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Anspruch 1 enthaltenen Merkmale gelöst,
wobei zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung durch die in den Unteransprüchen enthaltenen
Merkmale gekennzeichnet sind.
[0007] Nach Maßgabe der Erfindung weist die Vorrichtung gemäß Anspruch 1 einen fest in die
Begrenzungswand der Reaktionskammer einbaubaren bzw. darin mit Festsitz anordbaren
Wechselkasten auf, der vorzugsweise aus schweißbarem Material hergestellt ist, und
in dem die Heißbranddüse austauschbar eingesetzt ist. Von außen her ist eine Frontplatte
angeordnet, die einen Anschlußstutzen für den Anschluß der Vorrichtung an ein Luftstoßgerät
oder dgl. trägt. Zum Zwecke der Montage können Frontplatte und Heißbranddüse durch
Schraubverbindungen zu einer Baueinheit miteinander verbunden und als solche in den
Wechselkasten eingesetzt sowie zum Zwecke des Austausches aus dem Wechselkasten ausgehoben
werden. In einer vorteilhaften Ausführungsform ist die Düse hierbei durch Klemmen
zwischen Flanschen der Frontplatte und des Wechselkastens ohne nennenswerte Druckbelastung
aufgenommen, so daß die Düse aus jedem geeigneten Werkstoff hergestellt sein kann
und nicht aus einem speziellen versprödungsfreiem Werkstoff gebildet sein muß. Die
Düse kann somit auch aus keramischem Werkstoff oder hochtemperaturfesten Kunststoff
hergestellt sein. Zweckmäßigerweise ist der Wechselkasten aus einem schweißbaren Werkstoff,
insbesondere Cr-Ni-Werkstoff hergestellt, der vorzugsweise austenitischer Art ist.
Der Werkstoff soll versprödungsfrei sein, um Setzungen und Spannungen des Mauerwerks
der Reaktionskammer aufnehmen zu können. Der Wechselkasten ist hierbei vorzugsweise
durch eine Schweißverbindung mit einer Blechhaut auf der Außenseite der Begrenzungswand
der Reaktionskammer verbunden.
[0008] Durch Anordnung von Dichtschnüren oder sonstigen Dichteinlagen aber auch durch die
Ausbildung mindestens einer Schulter an der Außenseite des Wechselkastens wird für
eine wirksame Abdichtung des Inneren der Reaktionskammer und der Außenumgebung gesorgt.
[0009] Nachfolgend wird ein bevorzugte 1 Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung
beschrieben. Darin zeigen
- Fig. 1
- eine Schnittansicht durch eine Einheit aus Wechselkasten, Düse und Frontplatte in
Einbaustellung in einer Begrenzungswand,
- Fig. 2
- eine um 90° gedrehte Schnittansicht der Vorrichtung nach Fig. 1,
- Fig. 3
- eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung der Figuren 1 und 2 in eingebauter Stellung
sowie
- Fig. 4
- eine aufgelöste Darstellung der Vorrichtung nach den Fig. 1 bis 3.
[0010] Die in Figur 1 dargestellte Vorrichtung umfaßt im wesentlichen einen mit 1 bezeichneten
Wechselrahmen, eine darin aufgenommene Heißbranddüse 2 und eine auf die Heißbranddüse
aufgesetzte Frontplatte 3, an der ein mit 4 bezeichneter Anschlußstutzen für den Anschluß
an ein Luftstoßgerät, vorzugsweise durch Schweißen, befestigt ist. Der Wechselkasten
1 ist in einer mit 5 bezeichneten Öffnung einer Begrenzungswand 6 einer Reaktionskammer,
insbesondere eines Wärmeaustauschers für die Zementherstellung aufgenommen. Die Darstellung
in Fig. 1 oben zeigt eine unmittelbare Aufnahme des Wechselkastens 1 in der Begrenzungswand
6, wohingegen die Darstellung in der unteren Hälfte der Fig. 1 die Anordnung des Wechselkastens
1 in einen Formstein 7 zeigt, der zusammen mit dem Wechselkasten in eine entsprechende
Öffnung der Begrenzungswand 6 der Reaktionskammer 1 einsetzbar ist. Wie der Fig. 1
deutlich entnommen werden kann, weist der Wechselkasten 1 im Bereich des Einsatzsabschnittes
in die Begrenzungswand 6 eine ringförmig umlaufende Schulter 8 auf, die eine Labyrinthdichtung
mit der Begrenzungswand 6 bildet. Der Wechselkasten 1 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel
mit einer die Begrenzungswand 6 außen abdeckenden Stahlblechhaut 9 bei 10 verschweißt,
so daß der Wechselkasten 1 aus schweißbarem Material hergestellt ist. Besonders eignet
sich als Material für den Wechselkasten 1 Chrom/Nickel-Guß vorzugsweise austenitischer
Art. Es ist wesentlich, daß der Wechselkasten 1 aus einem versprödungsfreien Material
hergestellt ist, so daß Spannungen und Setzungen vom Mauerwerk her aufgenomen werden
können. Der Wechselkasten 1 kann aber auch bei 11 mit einem auf die Begrenzungswand
6 aufgesetzten und nur angedeuteten Gehäuse 12 durch Schweißen verbunden sein. An
seinem äußeren Ende weist der Wechselkasten 1 einen Flansch 13 auf, der zur Befestigung
der Düse und der Frontplatte dient. Hierzu ist die Düse 2 mit einem plattenartigen
Halteflansch 14 versehen, über den die Düse 2 zwischen Frontplatte 3 und Flansch 13
des Wechselkastens 1 durch Klemmen aufgenommen ist. Als Befestigungsmittel dienen
Schraubverbindungen 15, wobei über als Abstandshalter wirkende Distanzhülsen 16 ein
definierter Abstand zwischen Flansch 13 des Wechselkastens 1 und der Frontplatte 3
eingehalten wird. Dadurch kann die Düse 2 so gehalten werden, daß kein übermäßiger
Druck auf den Flansch der Heißbranddüse ausgeübt wird. Dadurch braucht für die Düse
kein spezieller Werkstoff mehr verwendet werden, insbesondere kann auch ein spröder
Werkstoff eingesetzt werden, beispielsweise Keramik oder ferritischer Stahl. Zur Erleichterung
der Montage der Schraubverbindungen 15 sind, wie insbesondere aus Fig. 4 recht deutlich
hervorgeht, sowohl in der Frontplatte 3 wie auch im Flansch 13 des Wechselkastens
1 seitliche Schlitze 17 vorgesehen, in welche die Schraubverbindungen 15 und die Distanzhülsen
16 von der Seite her eingelegt werden können. Ersichtlich sind über den Umfang mehrere
Schraubverbindungen vorgesehen.
[0011] Die Düse 2 weist bezüglich der Begrenzungswand innenseitig eine radial nach außen
vorstehende Schulter 18 auf, die zweckmäßigerweise umlaufend ausgebildet ist, und
über eine nach innen vorstehende Schulter 19 des Wechselkastens 1 greift. Zwischen
den beiden Schultern 18 und 19 ist eine Dichtschnur 20 vorgesehen. Dadurch ist sichergestellt,
daß kein Schmutz vom Inneren der Reaktionskammmer in den mit 21 bezeichneten Hohlraum
zwischen Wechselkasten 1 und Heißbranddüse 2 gelangt. Dieser Hohlraum 21 ist im übrigen
über eine zwischen dem Flansch 13 und entsprechendem Halteflansch 14 mit der Düse
2 angeordnete Dichtschnur 22 nach außen hin abgedichtet. Die Dichtschnur 22 hat auch
die Funktion eines weichen Auflagers, da ein spröder Werkstoff für die Heißbranddüse
2 verwendet werden kann. Die Dichtung 22 hat auch Sicherungsfunktion, falls die Heißbranddüse
verschleißt und Heißluft in den Hohlraum 21 gelangt. Eine weitere Dichtschnur 23 ist
zwischen Anschlußstutzen 4 und der Frontplatte 3 sowie der Heißbranddüse 2 vorgesehen.
[0012] Die Montage der auswechselbaren Heißbranddüse 2 erfolgt zweckmäßigerweise dadurch,
daß Frontplatte 3 und Düse 2 miteinander verschraubt und als Einheit mittels der Schraubverbindungen
15 mit dem Wechselkasten 1 verschraubt werden. Zur Erleichterung der Montage, insbesondere
um ein Herausfallen der noch lose eingesetzten Düse 2 zu verhindern, ist an der Innenseite
des Flansches 14 der Heißbranddüse eine Innenrippe 24 ausgebildet, die in Einbaustellung
auf der Innenwand des Montagekastens bei 25 aufliegt. Selbstverständlich können auch
andere Zentrier- oder Halteglieder hierzu verwendet werden. Die Schrauben, mit denen
die Düse 2 und die Frontplatte 3 miteinander zur auswechselbaren Einheit verschraubt
sind, sind aus Fig. 1 ersichtlich, wo eine der Schraubverbindungen mit 26 bezeichnet
ist. Mit 27 ist schließlich eine Abdrückschraube gekennzeichnet, die sich durch Bohrungen
in der Frontplatte 3 und der Flanschplatte 14 der Düse 2 erstreckt und gegen den Flansch
13 des Wechselkastens 1 anliegt. Durch entsprechende Drehung der Schraube 27 wird
die Einheit aus Heißbranddüse 2 und Frontplatte 3 vom Wechselkasten abgehoben. So
kann auch bei festsitzender Heißbranddüse 2 ein einfaches Auswechseln einer verschlissenen
Düse 2 gewährleistet werden. Schließlich können in der Flanschplatte 14 der Düse 2
und in der Frontplatte 3 Öffnungen vorgesehen sein, in Ausrichtung mit dem Hohlraum
21, um Meßsonden einführen zu können, die ein Messen der Temperatur des Düsenmundstücks
erlauben, um Kühlmittel zum Kühlen der Düse einführen zu können oder aber als Signalpfeife
zu wirken, wenn unter hohem Druck stehende Luft aus der Düse über ein durch Verschleiß
gebildetes Loch in der Düse in den Hohlraum 21 eintritt.
[0013] Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Düse unter einem Winkel Alpha zur Horizontalen
geneigt, ausgerichtet, jedoch können selbstverständlich auch andersgerichtete bzw.
geneigte insgesondere auch gekrümmte Düsen in gleicher Weise verwendet werden.
1. Vorrichtung zur Anordnung von Heißbrand- oder Expansionsleitdüsen für den Anschluß
von Luftstoßgeräten zur Beseitigung von Materialaufstauungen oder -anbackungen, insbesondere
an Wänden von Reaktionskammern, wie Wärmetauschern für die Zementherstellung und dgl.,
bei welcher die Düse (2) ggf. unter Zwischenschaltung eines Formsteines in einer Durchgangsöffnung
(5) der Wand (6) der Reaktionskammer anordbar ist, gekennzeichnet durch einen Wechselkasten (1), der unmittelbar oder über einen Formstein (7) von außenmit
Festsitz in die Öffnung (5) gesetzt und gegenüber der Begrenzungswand (6) befestigt
ist und in den die Düse (2) austauschbar aufgenommen ist, und durch eine von außen
auf den Wechselkasten (1) aufgesetzte Frontplatte (3) für den Anschluß des Luftstoßgerätes,
wobei der Wechselkasten (1) eine ringförmig umlaufende Schulter (8) aufweist, die
eine Labyrinthdichtung mit der Begrenzungswand (6) oder dem Formstein (7) bildet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Frontplatte (3) ein Anschlußstutzen (4) für das Luftstoßgerät verbunden
ist, welcher in die Heißbranddüse (2), vorzugsweise abgedichtet (23), einsetzbar bzw.
an dieses anschließbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Frontplatte (3) mit einem Flansch (13) des Wechselkastens (1) über Abstandshalter
(16) unter Einklemmen der Heißbranddüse zwischen Frontplatte (3) und Wechselkasten
(1) verbindbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse (2) mit der Frontplatte (3) verschraubt und als Baueinheit am Wechselkasten
(1) befestigbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere Ende der Düse (2) mit einer radial nach außen hervorstehenden Schulter
(18) ausgebildet ist, die in Einbaustellung der Düse im Wechselkasten (1) über einer
nach innen vorstehenden Schulter (19) des Wechselkastens (1) ggf. unter Zwischenschaltung
einer Dichtung (20) sitzt.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Wechselkasten (1) und darin eingesetzter Düse (2) ein umlaufender, vorzugsweise
durch Dichtungen zwischen dem Flansch des Wechselkastens (1) und der Düse (2) nach
außen hin abgedichteter Hohlraum (21) vorgesehen ist, der mit einem Kühlmittel zum
Zwecke der Abkühlung der Düse (2) speisbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Halteflansch (14) und der Frontplatte (3) zumindest eine mit dem Hohlraum
(21) in Verbindung stehende und als Signalpfeife ausgebildete Öffnung und/oder eine
zur Einführung einer Meßsonde dienende Öffnung vorgesehen ist bzw. sind.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Heißbranddüse mehrteilig, vorzugsweise zweiteilig, (2) ausgebildet ist und
die beiden Düsenteile (2) vorzugsweise durch eine Steckverbindung (29,31) miteinander
verbunden sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der der Reaktionskammer nächstliegende Düsenteil im Wechselkasten (1) durch eine
Sicherungseinrichtung (37,39,40,41) gehalten ist.
1. Mounting device for hot gas or expansion nozzles for the connection of apparatus for
air admission in order to eliminate banking or caking of material, in particular on
the walls of reaction chambers, such as heat exchangers for cement production and
the like, in which the nozzle (2) can be arranged in a through opening (5) in the
wall (6) of the reaction chamber, optionally with the interposition of a moulded brick,
characterised by an exchangeable housing (1) which can be inserted into the opening
(5) either directly or via a moulded brick (7) and is secured relative to the boundary
wall (6) and in which the nozzle (2) is exchangeably received, and by a front plate
(3) for the connection of the apparatus for air admission placed on the exchangeable
housing (1) from the outside, the exchangeable housing (1) having an annular circumferential
shoulder (8) which forms a labyrinth seal together with the boundary wall (6) or the
moulded brick (7).
2. Device according to claim 1, characterised in that a connecting branch (4) for the
apparatus for air admission is connected to the front plate (3) and can be inserted
in or connected to the hot gas nozzle (2), preferably in a sealed manner (23).
3. Device according to claim 1 or claim 2, characterised in that the front plate (3)
can be connected to a flange (13) of the exchangeable housing (1) by means of spacers
(16) by clamping the hot gas nozzle between the front plate (3) and the exchangeable
housing (1).
4. Device according to one of the preceding claims, characterised in that the nozzle
(2) is screwed on to the front plate (3) and can be secured as one unit to the exchangeable
housing (1).
5. Device according to one of the preceding claims, characterised in that the front end
of the nozzle (2) has a radially outwardly projecting shoulder (18) which is seated
above an inwardly projecting shoulder (19) on the exchangeable housing (1), optionally
with the interposition of a seal (20), when the nozzle is in the assembled position
in the exchangeable housing (1).
6. Device according to one of the preceding claims, characterised in that a circumferential
cavity (21) is provided between the exchangeable housing (1) and the nozzle (2) inserted
therein, wherein said cavity is preferably sealed off from the outside by means of
seals between the flange of the exchangeable housing (1) and the nozzle (2) and can
be supplied with a coolant for the purposes of cooling the nozzle (2).
7. Device according to claim 1 , characterised in that the retaining flange (14) and
the front plate (3) are provided with at least one opening connected to the cavity
(21) and in the form of a signal whistle and/or an opening serving for the introduction
of a measuring probe.
8. Device according to one of the preceding claims, characterised in that the hot gas
nozzle is made of several parts, preferably two parts (2) and the two nozzle parts
(2) are preferably connected together by means of a plug-in connection (29, 31).
9. Device according to claim 8, characterised in that the nozzle part closest to the
reaction chamber is held in the exchangeable housing (1) by means of a securing means
(37, 39, 40, 41).
1. Dispositif pour le montage de buses ou tuyères à gaz chaud ou de détente pour le raccordement
d'appareil d'émission d'air dans le but d'éliminer le collage ou l'accumulation de
matières, en particulier sur les parois des chambres de réaction, comme les échangeurs
de chaleur pour la fabrication du ciment et analogue, dispositif dans lequel la buse
(2) peut être disposée éventuellement en intercalant ou en insérant une brique moulée
dans une ouverture de passage (5) de la paroi (6) de la chambre de réaction, caractérisé
par un caisson mobile (1) qui est disposé directement ou au-dessus d'une brique moulée
(7) depuis l'extérieur avec un logement fixe dans l'ouverture (5) et qui est fixé
en regard de la paroi de séparation (6) et dans laquelle est logée la buse de façon
échangeable, et par une plaque frontale (3) appliquée depuis l'extérieur sur le caisson
mobile (1) pour le raccordement de l'appareil d'émission d'air, le caisson mobile
(1) présentant un épaulement (8) s'étendant annulairement et formant un joint d'étanchéité
en labyrinthe avec la paroi de séparation (6) ou la brique moulée (7).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une tubulure de raccordement
(4) pour l'appareil d'émission d'air est raccordée à la plaque frontale (3), tubulure
qui peut être introduite dans la buse à gaz chaud, de préférence de façon étanche
(23) ou être raccordée sur celle-ci.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la plaque frontale
(3) peut être raccordée avec une bride (13) du caisson mobile (1) par l'intermédiaire
d'entretoises (16) en insérant la buse à gaz chaud entre la plaque frontale (3) et
le caisson mobile (1).
4. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la tuyère
est vissée avec la plaque frontale (3) et peut être fixée sous forme d'unité modulaire
sur le caisson mobile (1).
5. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'extrémité
avant de la buse est conçue avec un épaulement (18) faisant saillie radialement vers
l'extérieur, épaulement qui dans la position de montage de la buse dans le caisson
mobile (1) repose par l'intermédiaire d'un épaulement (19) faisant saillie vers l'intérieur,
du caisson mobile (1) éventuellement en intercalant un joint d'étanchéité (20).
6. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'entre
le caisson mobile (1) et la buse incorporée dans celui-ci, est prévue une zone creuse
(21), circulaire, de préférence rendue étanche par des joints d'étanchéité situés
entre la bride du caisson mobile (1) et la buse vers l'extérieur, zone creuse qui
peut être alimentée par un agent frigorifique en vue de son refroidissement.
7. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que dans la bride de retenue
(14) et la plaque frontale (3), il est prévu au moins une ouverture en liaison avec
la zone creuse (21) et qui est conçue comme sifflet d'alarme et/ou une ouverture servant
d'introduction pour une sonde de mesure.
8. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la buse
à gaz chaud est conçue en plusieurs parties, de préférence en deux parties et les
deux parties de buse sont de préférence reliées ensemble par un raccord enfichable
(29, 31).
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que la partie de buse la plus
proche de la chambre de réaction dans le caisson mobile (1) est maintenue par un dispositif
de fixation (37, 39, 40, 41).

