Gebiet der Erfindung
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer gegen mikrobiellen Befall
stabilisierten Tensidpaste auf wäßriger Basis, wobei das Tensid insbesondere im wesentlichen
aus einem nichtionischen Tensid vom Typ der Alkylglykoside besteht.
Stand der Technik
[0002] An die Tenside, wie sie in modernen Waschmitteln und kosmetischen Reinigungsmitteln
enthalten sind, werden hohe Anforderungen zu ihrer biologischen Abbaubarkeit gestellt.
Derartige Tenside werden häufig als wäßrige Zubereitungen, die möglichst hochkonzentriert
an tensidischem Wirkstoff, aber vorzugsweise noch pump- oder gießbar sind, auf den
Markt gebracht. Wegen ihrer guten biologischen Abbaubarkeit werden gerade diese wäßrigen
Mischungen leicht durch Mikroben wie Bakterien und Pilze befallen, so daß die Qualität
und insbesondere die Lagerstabilität dieser Tensidmischungen beeinträchtigt sein können.
Es gibt zwar eine Reihe brauchbarer antimikrobieller Wirkstoffe, die einen derartigen
mikrobiellen Befall verhindern und eine ausreichende Lagerstabilität gewährleisten.
Die Verwendung von Konservierungsmittel wie z. B. Glutaraldehyd oder Benzoesäure ist
jedoch nicht frei von technischen Bedenken. So ist zu befürchten, daß eine Verfärbung
der Tensidpaste während der Lagerung auf die Anwesenheit derartiger Konservierungsmittel
zurückzuführen ist; andererseits wird die Anwesenheit von Konservierungsmitteln vom
Weiterbenutzer nicht für alle Anwendungsgebiete der Tensidpasten akzeptiert.
Beschreibung der Erfindung
[0003] Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung einer wäßrigen stabilisierten
Tensidpaste, enthaltend 30 bis 70 Gew.-% eines im alkalischen Milieu stabilen Tensids,
das aus einem oxidativen Bleichprozeß hervorgegangen ist, bei dem man im Anschluß
an den Abbau des Restperoxidgehaltes auf Werte von höchstens 50 bis 100 ppm H₂O₂ den
pH-Wert durch Zugabe von Alkalien auf mindestens 11 und den Wassergehalt der Pasten
auf 30 bis 70 Gew.-% einstellt.
[0004] Es wurde überraschenderweise gefunden, daß das erfindungsgemäße Erzeugnis auch nach
mehrmonatiger Lagerung bei 40 bis 50 °C farbstabil und frei von mikrobiellem Befall
ist und somit keiner zusätzlichen chemischen Konservierung bedarf.
[0005] Es wurde ferner gefunden, daß gegen mikrobiellen Befall geschützte wäßrige Tensidpasten
auch ohne einen Gehalt an den üblichen Konservierungsmitteln eine hervorragende Lagerstabilität
besitzen können, wenn bei ihrer Zusammensetzung darauf geachtet wird, daß bestimmte
Verunreinigungen nicht vorhanden sind.
[0006] Diese Voraussetzungen werden von einer wäßrigen Tensidpaste erfüllt, die 30 bis 70
Gew.-% eines im alkalischen Milieu stabilen Tensids, insbesondere eines nichtionischen
Tensids vom Typ der Alkylglykoside enthält und die im wesentlichen frei ist von bleichbaren
Farbkörpern und solchen Farbkörpervorstufen, die im alkalischen Milieu zur Verfärbung
führen, sowie im wesentlichen frei ist von Nebenprodukten und von Rückständen, die
bei der Lagerung durch Alkalitätszehrung den pH-Wert senken, und daß die Paste durch
das Vorhandensein von hinzugefügten alkalischen Substanzen einen pH-Wert von mindestens
11, insbesondere von 11 bis 12,5 und vorzugsweise von mindestens 11,5 besitzt.
Tenside
[0007] Unter Tensiden, die im alkalischen Milieu stabil sind, werden tensidische Verbindungen
vom Typ der alkoxylierten langkettigen Alkohole, insbesondere die Fettalkoholethoxylate
verstanden, wobei auch Verbindungen mit verschlossenen Endgruppen umfaßt sind. Ferner
Tenside vom Typ der Alkylethercarbonsäuren, der Fettalkoholsulfate und -ethersulfate,
der Alkansulfonate und insbesondere solche Tenside, deren hydrophiler Teil sich von
Kohlenhydrat-Verbindungen ableitet. Besonders bevorzugt sind Tenside vom Typ der Alkylglykoside.
[0008] Bei den besonders bevorzugten
Alkylglykosiden handelt es sich um nichtionische Tenside wie sie beispielsweise aus den US-Patentschriften
US 3547828 und
US 3839318 bekannt sind. Herstellungsverfahren für besonders hellfarbige und farbstabile Alkylglykoside
werden in den europäischen Patentanmeldungen
EP-A1 0301298,
EP-A1 0362671 und
EP-A1 0357969 beschrieben.
[0009] Die Alkylkomponente der Alkylglykoside besteht im allgemeinen aus aliphatischen Resten
mit 8 bis 24, insbesondere 8 bis 18 C-Atomen. Besonders bevorzugt sind die entsprechenden
Fettalkylreste, wie sie aus Fett als nachwachsendem Rohstoff über die Fettalkohole
erhältlich sind. Alkylreste, die sich von synthetischen primären Alkoholen, insbesondere
den sogenannten Oxoalkoholen ableiten, sind im Prinzip ebenfalls brauchbar; sie sind
jedoch im vorliegenden Fall weniger bevorzugt. Die Zuckerkomponente im Alkylglykosid
kann von üblichen Aldosen bzw. Ketosen, wie z. B. Glucose, Fructose, Mannose, Galactose,
Talose, Gulose, Allose, Altrose, Idose, Arabinose, Xylose, Lyxose und Ribose abstammen.
Wegen der in großen Mengen verfügbaren Rohstoffe Glucose bzw. Stärke bzw. Stärkeabbauprodukte
ist die Glucose die besonders bevorzugte Zuckerkomponente. Der mittlere Oligomerisierungsgrad
der Alkylglykoside, wie sie in den erfindungsgemäßen Pasten vorliegen, kann unter
dem Gesichtspunkt der Pastenstabilität beliebig sein, d. h. er kann in dem üblichen
Bereich von 1,2 bis 3,0 liegen. Bevorzugt verwendet werden allerdings solche Alkylglykoside,
bei denen der Oligomerisierungsgrad deutlich unterhalb 1,5, insbesondere im Bereich
1,3 bis 1,4 liegt und wobei der zugehörige Fettalkylrest im wesentlichen um C₁₂ liegt.
In Abhängigkeit von der Schnittbreite können unterschiedliche Mengenanteile C₈₋₁₀
bzw. C₁₄₋₁₆ vorliegen. Diese Alkylglykoside zeichnen sich durch besonders gute Tensideigenschaften
aus. Sie bilden zusammen mit Wasser und den alkalischen Substanzen eine besonders
bevorzugte Ausführungsform der Erfindung. Weitere bevorzugte Ausführungsformen betreffen
um C₈/C₁₀ sowie um C₁₄/C₁₆ zentrierte C-Kettenschnitte. Erstere besitzen sehr gute
lösevermittelnde Eigenschaften, letztere eignen sich als Netzmittel und Emulgatoren.
Tensidpasten und Bleiche
[0010] Der Begriff der "Tensidpaste" bezieht sich auf einen Viskositätsbereich, der von
fließfähig bis zähviskos reicht. Dementsprechend liegen die Viskositäten (gemessen
nach Höppler bei 40 °C bzw. nach Brookfield Helipath bei 40 °C und 4 Umdrehungen pro
Minute) im Bereich von etwa 1 000 bis 100 000.
[0011] Die in der wäßrigen Tensidpaste vorliegenden Tenside, insbesondere die Alkylglykoside,
sind im wesentlichen frei von bleichbaren Farbkörpern, Farbkörpervorstufen, die Farbqualität
beeinträchtigenden Nebenprodukten und Rückständen, wenn diese Tenside am Ende ihrer
Herstellung einem Bleichprozeß unterworfen worden sind. Vorzugsweise handelt es sich
dabei um einen oxidativen Bleichprozeß, insbesondere unter Verwendung von Wasserstoffperoxid
als Oxidationsmittel. Dieser Bleichprozeß wird vorzugsweise in Gegenwart von Magnesiumkationen
durchgeführt, wobei diese Magnesiumkationen entweder in Form von alkalischen Magnesiumverbindungen
wie dem Oxid, Hydroxid, Carbonat oder einem Alkoholat bereits zur Neutralisation des
sauren Katalysators am Ende des Herstellungsprozesses im Falle der Alkylglykoside
in das System gelangen können. Es ist aber auch ausreichend, wenn am Ende des Tensidherstellungsverfahrens
mit üblichen Alkalien, insbesondere alkalischen Natriumverbindungen, neutralisiert
wird und dann zusätzlich wasserlösliche oder unlösliche Magnesiumverbindungen, z.
B. die obengenannten, in einer solchen Menge hinzugesetzt werden, daß die nachfolgende
Bleiche in Gegenwart von 100 bis 1 000 ppm Magnesium stattfindet. Wenn man bei dem
Bleichprozeß dafür sorgt, daß ein hoher pH-Wert von mindestens 9, vorzugsweise mindestens
10, beibehalten wird, läßt sich als letzte Stufe des Bleichprozesses durch thermische
Behandlung der Paste bei 80 bis 150 °C der Restperoxidgehalt auf Werte von höchstens
50 bis 100 ppm H₂O₂ abbauen. Die so behandelte Tensidpaste erhält den erfindungsgemäß
hohen pH-Wert dadurch, daß die während der Bleiche beobachtete Alkalizehrung durch
Zugabe von Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid bzw. Natrium- oder Kaliumcarbonaten kompensiert
und der gewünschte pH-Wert eingestellt wird.
[0012] Die Erfindung betrifft deshalb auch ein Verfahren zur Herstellung der lagerstabilen
wäßrigen Tensidpaste, insbesondere der Alkylglykosidpaste, wie man sie nach den üblichen
Herstellungsmethoden für alkalistabile Tenside, insbesondere die Alkylglykoside nach
der zusätzlichen Bleiche mit wäßrigem H₂O₂ erhält, wobei man diesen Bleichprozeß als
oxidativen Bleichprozeß mit H₂O₂ in Gegenwart von Magnesiumverbindungen im alkalischen
Milieu oberhalb pH 9, vorzugsweise oberhalb pH 10, durchführt, und wobei dieses Verfahren
dadurch gekennzeichnet ist, daß man im Anschluß an den Abbau des Restperoxidgehaltes
auf Werte von höchstens 50 bis 100 ppm H₂O₂, den pH-Wert durch Zugabe von Alkalien,
insbesondere solchen alkalischen Verbindungen, die bei der Weiterverwendung der Tensidpaste
nicht stören bzw. deren Anwesenheit erwünscht ist, insbesondere Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid,
bzw. Natrium- oder Kaliumcarbonate auf einen pH-Wert von mindestens 11, insbesondere
von 11 bis 12,5 und vorzugsweise von mindestens 11,5 einstellt, und wobei der Wassergehalt
der Pasten im Bereich von 30 bis 70 % liegen kann.
[0013] Die so hergestellten erfindungsgemäßen wäßrigen Tensidpasten können, wenn sie in
der besonders bevorzugten Form der Alkylglucosid-Pasten vorliegen, noch mit zusätzlichen,
anderweitig alkalistabil gemachten Tensiden vermischt werden, um so zu einem Erzeugnis
zu gelangen, das eine Tensidmischung in compoundierter Form enthält, wie sie für die
Weiterverarbeitung besonders zweckmäßig ist, bzw. wodurch die Viskosität und das Fließverhalten
der Paste während der Lagerung begünstigt werden.
[0014] Zur Herstellung der erfindungsgemäßen stabilisierten Paste können die Herstellungsstufen
Peroxidbleiche, Peroxidabbau und pH-Werteinstellung kontinuierlich oder aber diskontinuierlich
durchgeführt werden. Vorzugsweise werden die Bleichstufe und die Peroxidabbau-Stufe
kontinuierlich durchgeführt, wobei man im Produktionsmaßstab insbesondere Rührkesselkaskaden
mit geeigneten Temperatur- bzw. Verweilzeitparametern wählt. So wird beispielsweise
die Stufe der Peroxidbleiche mit H₂O₂ bei 110 °C mit einer mittleren Verweilzeit von
2 Stunden durchgeführt, wobei man zu einem Restperoxidwert von etwa 300 bis 600 ppm
H₂O₂ kommt. In der anschließenden Peroxidabbau-Stufe hält man das Gemisch auf 120
°C während einer mittleren Verweilzeit von 3 Stunden und kommt so zu einem Restperoxidgehalt
von 30 bis 70 ppm.
Beispiele
Beispiel 1:
[0015] Ausgangspunkt für die Herstellung der mikrobiell stabilen, alkalischen Version waren
100 kg Reaktionsgemisch, hergestellt durch Umsetzung von Dodecanol mit Glucose im
molaren Verhältnis von 5 : 1. Das Gemisch enthielt ca. 27,5 % APG und 0,2 % Katalysator
(Paratoluolsulfonsäure). Die Aufbereitung wurde wie folgt durchgeführt:
- Der Katalysator wurde unter Zugabe von 100 g 50%iger Natronlauge bei 90 °C neutralisiert.
- 15 g feinverteiltes Magnesiumoxid wurden anschließend eingerührt.
- Das Gemisch wurde im Dünnschichtverdampfer bei 1 mbar und 200 °C Wärmeträgertemperatur
auf 1 % Restfettalkohol eingedampft. Es resultierten ca. 28 kg Destillationsrückstand.
- Durch Zugabe von vollentsalztem Wasser wurde der Rückstand in ca. 56 kg wäßrige Paste
übergeführt.
- Unter Zugabe von 300 g H₂O₂ (1000 g 30%ige Lösung) und 420 g NaOH
(840 g 50%ige Lösung) wurde bei 110 °C im Druckreaktor 1 Stunde gebleicht. Nach Vakuumentgasung
resultierte ein hellgelbes Produkt mit ca. 350 ppm Restgehalt an Wasserstoffperoxid.
- Das Produkt wurde bei 120 °C weitere 3 Stunden thermisch nachbehandelt. Der Restperoxidgehalt
sank auf kleiner als 50 ppm ab, ohne daß die Produktfarbe sich wesentlich änderte.
[0016] Der pH-Wert der erhaltenen Paste lag bei 11,5. Er blieb nach 4-monatiger Lagerung
bei 60 °C stabil. Das Produkt ergab im mikrobiellen Belastungstest mit 10⁶ Bakterien
und 10⁵ Pilzen/g Abtötungszeiten von maximal 3 Tagen für Bakterien und maximal 14
Tagen für Pilze über die gesamte Lagerzeit. (Bakterienmischung: Staphylococcus aureus,
Enterococcus faecium, Escherichia coli, Enterobacter aerogenes, Pseudomonas aeruginosa.
Pilzmischung: Candida albicans, Aspergillus niger, Penicillium rubrum, Trichoderma
viride).
[0017] Die Viskosität der Paste betrug 1800 mPa·s bei 40 °C, gemessen nach DIN 53015.
Beispiel 2:
[0018] 100 kg Reaktionsgemisch, erhalten durch Umsetzung von Glucose mit Fettalkohol C₁₂/C₁₄
(75/25 %) im Molverhältnis 1 : 4,5, mit einem APG-Gehalt von 29 %, wurde wie folgt
aufgearbeitet:
- Der Katalysator (0,2 % Paratoluolsulfonsäure) wurde mit 110 g 50%iger Natronlauge
neutralisiert.
- 20 g feinverteiltes MgO wurden eingerührt.
- Die Destillation erfolgte wie in Beispiel 1 und ergab ca. 30 kg APG-Rückstand.
- Nach Herstellung einer 50%igen wäßrigen Paste wurde unter Zugabe von 400 g H₂O₂ (1330
g 30%ige Lösung) und 300 g NaOH (600 g 50%ige Lösung) bei 105 °C 2 Stunden gebleicht.
- Die thermische Nachbehandlung erfolgte bei 105°C und dauerte 6 Stunden. Der Restperoxidgehalt
sank auf kleiner als 50 ppm ab.
- Das Produkt wurde im Vakuum entgast. Unter Zugabe weiterer 300 g NaOH (als 600 g 50%ige
Lösung) wurde der pH-Wert auf 11.8 eingestellt.
[0019] Das Produkt war nach 4 Monaten Lagerung farbstabil, der pH-Wert blieb konstant bei
11,8 und die mikrobielle Stabilität entsprach jener des Musters aus Beispiel 1. Viskosität
der Paste: 2 000 mPa·s (Messung wie in Beispiel 1).
1. Verfahren zur Herstellung einer wäßrigen stabilisierten Tensidpaste, enthaltend 30
bis 70 Gew.-% eines im alkalischen Milieu stabilen Tensids, das aus einem oxidativen
Bleichprozeß hervorgegangen ist, dadurch gekennzeichnet, daß man im Anschluß an den Abbau des Restperoxidgehaltes auf Werte von höchstens
50 bis 100 ppm H₂O₂ den pH-Wert durch Zugabe von Alkalien auf mindestens 11 und den
Wassergehalt der Pasten auf 30 bis 70 Gew.-% einstellt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Alkalien Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid bzw. Natrium- oder Kaliumcarbonat
einsetzt.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die Paste auf einen pH-Wert von 11 bis 12,5 einstellt.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man die Paste mit Reduktionsmitteln nachbehandelt.
5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man ein nichtionisches Tensid vom Typ der Alkylglykoside mit insbesondere C₈-C₁₈-Fettalkylresten
und einem Oligomerisierungsgrad von 1,2 bis 3 einsetzt.
1. A process for the production of a water-based stabilized surfactant paste containing
30 to 70% by weight of a surfactant stable in alkaline medium which has emanated from
an oxidative bleaching process, characterized in that, after reduction of the residual
peroxide content to values of at most 50 to 100 ppm H₂O₂, the pH is adjusted to a
value of at least 11 by addition of alkalis and the water content of the pastes is
adjusted to a value in the range from 30 to 70% by weight.
2. A process as claimed in claim 1, characterized in that sodium hydroxide, potassium
hydroxide or sodium or potassium carbonate is used as the alkali.
3. A process as claimed in claims 1 and 2, characterized in that the paste is adjusted
to a pH value of 11 to 12.5.
4. A process as claimed in claims 1 to 3, characterized in that the paste is treated
with reducing agents.
5. A process as claimed in claims 1 to 4, characterized in that a nonionic surfactant
of the alkyl glycoside type, more particularly with C₈₋₁₈ fatty alkyl groups and a
degree of oligomerization of 1.2 to 3 is used.
1. Procédé de fabrication d'une pâte aqueuse tensioactive stabilisée, renfermant 30 à
70 % en poids d'un surfactif stable en milieu alcalin, qui est issu d'un procédé de
blanchiment oxydatif, caractérisé en ce que l'on ajuste le pH par addition d'alcalis à au moins 11 et la teneur en eau des pâtes
entre 30 et 70 % en poids, à la suite de l'abaissement de la concentration résiduelle
en peroxyde à des valeurs de 50 à 100 ppm de H₂O₂ au maximum.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on utilise comme alcalis, de l'hydroxyde de sodium ou de potassium ou du carbonate
de sodium ou de potassium.
3. Procédé selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce que l'on ajuste le pH de la pâte à une valeur comprise entre 11 et 12,5.
4. Procédé selon les revendications 1 et 3, caractérisé en ce que l'on soumet la pâte à un posttraitement par des agent réducteurs.
5. Procédé selon les revendications 1 et 4, caractérisé en ce que l'on utilise un surfactif non ionique du type des alkylglycosides, possédant en particulier
des radicaux d'alkyle gras en C₈-C₁₈ et un degré d'oligomérisation de 1,2 à 3.