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EP 0 556 761 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.01.1997 Patentblatt 1997/02 |
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Anmeldetag: 15.02.1993 |
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Firstlüftungssystem für Satteldächer
Ridge ventilating system for saddle roofs
Système de ventilation faîtière pour toits à double pente
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
14.02.1992 DE 4204374
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.08.1993 Patentblatt 1993/34 |
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Patentinhaber: Knoche, Alfons |
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D-58730 Fröndenberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Knoche, Alfons
D-58730 Fröndenberg (DE)
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Vertreter: Henfling, Fritz, Dipl.-Ing. |
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Beurhausstrasse 7 44137 Dortmund 44137 Dortmund (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 341 343 DE-B- 1 211 372 FR-A- 2 369 394
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DE-A- 3 212 122 DE-U- 8 608 491 FR-A- 2 525 261
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Firstlüftungssystem für Satteldächer, deren profilierte
Pfannen verwendende Pfanneneindeckung mit firstangrenzenden Dachpfannen, die vor Kopf
mit einem sich über die Breite der Pfannen erstreckenden, an deren Innenseite in die
Pfannensenke/n auslaufenden Steg unter Aussparung des die angrenzende Pfanne überdeckenden
Kupplungsbereichs versehen sind, von einer von der Traufe bis zur First durchgängigen
Isolierung unter Belassung eines Zwischenraumes unterfangen ist, mit einem sich über
die Länge der First erstreckenden Firstlüftungselement in Gestalt eines luftdurchlässigen,
wasserabweisenden, mit seinen Längsrandteilen gegen die an die firstangrenzenden Dachpfannen
angeformten Stege zur Anlage kommenden flexiblen, mit den Stegen eine Klebverbindung
eingehenden Dichtungsbandes, das mittig von der Firstlatte unterfangen ist.
[0002] Bei der Eindeckung von Satteldächem mit Dachpfannen ist heute die Isolierung der
Dacheindeckung durch die Dachpfannen unter Belassung eines Zwischenraumes hinterfangende,
sich von der Traufe bis in den Firstbereich erstreckende Isolierbahnen die Regel.
Diese Isolierung macht eine Ent- und Belüftung des Zwischenraums zwischen den Dachpfannen
und der Isolierung erforderlich. Hierfür sind sich über die Länge der First erstreckende,
sich an der Firstlatte und an den an die Firstlatte angrenzenden Pfannenreihen der
Dacheindeckung abstützende Firstlüftungselemente vorgesehen, die von den Firstpfannen
übergriffen sind. Als Firstlüftungselemente kommen mit Luftdurchtrittsöffnungen versehene
Kunststofformteile zum Einsatz, die sich an den firstangrenzenden Pfannenreihen der
Dacheindeckung über ihren Längsrandteilen zugeordnete Schaumstoffstreifen abstützen.
Dabei kann es sich dann auch um zweiteilige Elemente handeln. An diesem Firstlüftungselement
stützen sich die Firstpfannen ab (DE-A-30 23 083). Neuerdings kommen dann auch einerseits
wasserundurchlässige und andererseits luftdurchlässige flexible Dichtungsbänder zur
Anwendung, die auch wieder den Zwischenraum zwischen der Firstlatte und den firstangrenzenden
Dachpfannen überdeckend mit ihren Längsrändern gegen die firstangrenzenden Pfannenreihen
der Dacheindeckung zur Anlage kommen. In diesem Fall sitzt die Firstpfanne auf der
Firstlatte auf (EP-A-0 341 343 und DE-A-40 01 766). Nach dem Stand der Technik bedarf
es beim Einsatz von Auswölbungen und Senken ausbildend profilierten Dachpfannen der
Anpassung der Längsrandteile der Firstlüftungselemente an die sich aus der Profilierung
der Dachpfannen ergebenden Konturen. Daraus resultiert bei Kunststofformteilen, die
sich über Schaumstoffstreifen an den firstangrenzenden Pfannen der Dacheindeckung
abstützen, eine unterschiedliche Deformierung der Schaumstoffstreifen, wodurch die
Standzeit der Schaumstoffstreifen beeinträchtigt wird. Auch läßt die gewünschte Ausbildung
einer Wassersperre durch die Schaumstoffstreifen zu wünschen übrig. Kommen einerseits
wasserundurchlässige und andererseits luftdurchlässige flexible Dichtungsbänder als
Firstlüftungselement zum Einsatz, bedarf es besonderer Maßnahmen für die Anpassung
der gegen die firstangrenzenden Pfannen zur Anlage kommenden Randbereiche des Dichtungsbandes
an die Pfannenkonturen. Sitzen die Firstpfannen ausschließlich auf der Firstlatte
auf, resultiert daraus ein vergleichsweise kleiner Freiraum zwischen Firstpfannen
und Firstlüftungselement mit einem dementsprechend geringen Durchsatz anströmender
Außenluft zu Lasten der Entlüftung.
[0003] Ausgehend vom vorbeschriebenen Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, die Eindeckung des Firstbereichs von isolierten und belüfteten Satteldächem
unter Optimierung der Entlüftung unproblematischer zu gestalten.
[0004] Die Aufgabe wird mit einem gattungsgemäßen Firstlüftungssystem gelöst, daß dadurch
gekennzeichnet ist, daß das Dichtungsband unter Belassung eines durchgängigen Zwischenraumes
von der einen Seite des Daches zur anderen Seite des Daches hin von Firstpfannen übergriffen
ist, die fußseitig unter Ausbildung eines Überstandes über den an die firstangrenzenden
Dachpfannen angeformten Steg auf den Pfannen aufsitzen.
[0005] Die fristangrenzend zum Einsatz kommenden Spezialpfannen mit dem kopfseitig an sie
angeformten Steg bilden im Verlegungszustand eine sich durchgehend über die Länge
der First erstreckende plane Auflage für die Längsrandteile des firstüberdeckenden
Firstlüftungselements aus, die die Zuordnung des Firstlüftungselementes erleichtert
und die in diesem Bereich gewünschte Dichtfunktion des Systems gegen Schlagwasser
verbessert. Das zum Einsatz kommende, die Firstlatte übergreifende einerseits wasserundurchlässige
und andererseits luftdurchlässige flexible Dichtungsband, das mit seinen Randteilen
auf den an der Dacheindeckung firstangrenzend ausgebildeten Auflagen, damit verklebt
aufliegt, läßt sich auf einfachste Weise verlegen. Die firstübergreifenden und damit
dann auch das Dichtungsband übergreifenden Firstpfannen, die unter Ausbildung eines
Überstandes über den an die firstangrenzenden Dachpfannen angeformten Steg auf den
Pfannen aufsitzen, bilden einen vergleichsweise großen Freiraum oberhalb des Dichtungsbandes
aus, aus dem ein dementsprechend großer Durchsatz an anströmender Außenluft resultiert,
die aufgrund ihrer dementsprechend hohen Sogwirkung im Ergebnis zu einer verbesserten
Entlüftung führt. Der Überstand der Firstpfannen über den an die firstangrenzenden
Dachpfannen angeformten Steg und damit dann auch über das unter ihm befindliche Dichtungsband,
das also durch die Firstpfannen vollständig überdeckt ist, unterbindet zum einen die
Einwirkung von die Standzeit des Dichtungsbandes beeinträchtigender UV-Strahlung auf
das Band, zum andern wird auf diese Weise eine Beeinträchtigung des optischen Eindruckes
der Dacheindeckung durch nach dem Stand der Technik überwiegend unter den Firstpfannen
vorspringende Randbereiche der Firstlüftungselemente vermieden.
[0006] Ausgestaltungen des neuen Lüftungssystems ergeben sich aus den Unteransprüchen 2
bis 7. Springt der vor Kopf der Spezialpfanne vorgesehene Steg gegenüber dem Scheitel
der Pfannenauswölbung/en zurück, resultiert daraus in wünschenswerter Weise ein noch
größerer Eintrittsquerschnitt in den zwischen dem Firstlüftungselement und den Firstpfannen
ausgebildeten Zwischenraum für die anströmende Außenluft. Ein stetiger Übergang des
vor Kopf der Spezialpfanne vorgesehenen Steges in die Pfannensenke/n bildet in wünschenswerter
Weise eine Leitfläche für die anströmende Außenluft aus. Um den Freiraum zwischen
Dichtungsband und Firstpfanne nicht zu groß werden zu lassen, kann zwischen die Firstlatte
und das Dichtungsband ein über die Firstlatte vorspringender formstabiler gelochter
Kunststoffstreifen eingefügt sein.
[0007] Die in den in den Dachpfannen ausgebildeten Rinnen anströmende Außenluft tritt in
den zwischen dem firstübergreifenden, den Zwischenraum zwischen der Dacheindeckung
und der Dachisolierung gegen den Zutritt von mit der anströmenden Außenluft mitgerissenem
Wasser im Firstbereich abschirmenden wasserdichten Dichtungsband und den das Dichtungsband
überdeckenden Firstpfannen ausgebildeten Zwischenraum ein und verläßt diesen Bereich
auf der von der anströmenden Außenluft abgekehrten Seite der First, Die das Dichtungsband
überstreichende Außenluft saugt im Bereich zwischen der Dacheindeckung und der Dachisolierung
befindliche Luft durch die von ihr ausgeübte Sogwirkung durch das luftdurchlässige
Dichtungsband an und ent- sowie belüftet diesen Bereich somit. Die Wasserdichtigkeit
des Dichtungsbandes sichert also den Bereich zwischen Isolierung und Dacheindeckung
gegen den Zutritt von durch die anströmende Außenluft mitgerissenen Wasserpartikeln.
Der Zutritt von Schlagwasser zum unterhalb der Firstpfannen ausgebildeten Zwischenraum
wird durch die an den firstangrenzenden Spezialpfannen ausgebildete Wassersperre blockiert.
[0008] In der Zeichnung ist die Erfindung weitergehend erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine erste Ausführungsform der für das neue Lüftungssystem erforderliche Spezialpfanne
in Draufsicht, schaubildlich,
- Figur 2
- die Pfanne in Fig. 1 in einer Ansicht von unten, schaubildlich,
- Figur 3
- eine weitere Ausführungsform der Spezialpfanne in einer der Figur 1 entsprechenden
Darstellung,
- Figur 4
- das neue Firstlüftungssystem, schaubildlich,
- Figur 5
- das die Spezialpfanne nach den Figuren 1 und 2 verwendende Firstlüftungssystem im
Querschnitt,
- Figur 6
- das die Spezialpfanne nach Figur 3 verwendende Firstlüftungssystem im Querschnitt.
[0009] Die Pfanne 11 in den Figuren 1 und 2 ist zwei Auswölbungen 111, 111' ausbildend profiliert,
wobei die vollständige Eingrenzung der einen (112) der an die Auswölbungen angrenzenden
Senken 112, 112' durch den den Kupplungsbereich 113 überdeckenden Randbereich der
in der Pfannenreihe folgenden Pfanne 11 erfolgt. Mit der an der Unterseite der Pfanne
11 angeformten Nase 116 (Fig. 2) wird die Pfanne an der firstangrenzenden Dachlatte
22 (Fig. 4 und 5) abgehängt. Die fußseitige Profilierung 117 dient der Aufnahme von
Dichtungsschnüren oder dergleichen. Bei dieser Spezialpfanne ist vor Kopf der Pfanne
11 an die Pfanne ein sich über deren Breite unter Aussparung des Kupplungsbereichs
114 erstreckender Steg 118 angeformt, der bei der Ausführungsform der Pfanne nach
den Figuren 1 und 2 gegenüber den Scheiteln 1111 der Pfanne 11 geringfügig zurückspringt
(Pfeil 119 in Figur 1) und dessen plane Außenseite 1181 nach der von der Pfanne abgekehrten
Seite hin geringfügig einfällt (Pfeil 121 in Figur 1). Bei der Ausführungsform der
Pfanne nach Figur 3 verläuft die Außenseite 1181 des Steges 118' im Niveau der Pfannenscheitel
1111. Der Steg 118 bzw. 118' bildet eine Auflagefläche für ein firstüberdeckendes
Dichtungsband, er übt an der Innenseite in die Senken 112, 112' auslaufend (1182)
weitergehend die Funktion einer Wassersperre aus.
[0010] Die Figuren 4 bis 6 verdeutlichen das neue Lüftungssystem. Bei den mit ihren Nasen
116 an den firstangrenzenden Dachlatten 22 abgehängten Pfannen 11 bzw. 11' handelt
es sich um Spezialpfannen der in den Figuren 1 bis 3 aufgezeigten Ausgestaltung. Charakteristisch
für diese Spezialpfannen ist der kopfseitig an sie angeformte Steg 118, aus dem im
Verlegungszustand der Pfannen eine sich über die Länge der First erstreckende Auflage
1181 resultiert. Das firstüberdeckende, von der Firstlatte 21 unterfangene einerseits
luftdurchlässige und andererseits wasserabweisende Dichtungsband 41 liegt mit seinen
Randteilen 411 auf den von den firstangrenzenden Dachpfannen 11 bzw. 11' ausgebildeten
längs der Firstlatte 21 verlaufenden Auflagen 1181 auf und geht mit diesen Auflagen
1181 eine Klebverbindung ein (42). Die Verlegung des Dichtungsbandes 41 erweist sich
als denkbar unkompliziert. Das Dichtungsband 41 wird übergriffen von den Firstpfannen
12, die mit ihren Randteilen auf den firstangrenzenden Dachpfannen 11 bzw. 11' unter
Belassung eines Zwischenraumes 61 zwischen Dichtungsband 41 und Firstpfannen 12 aufsitzen.
Wie das insbesondere aus den Figuren 5 und 6 zu entnehmen ist, ist das Dichtungsband
41 durch die sie übergreifende Firstpfannen 12 vollständig gegen UV-Strahlung abgeschirmt,
es ist dann auch der Sicht des Betrachters entzogen.
[0011] Bei im Sinne des Pfeiles A in Figur 5 anströmender Außenluft wird diese auf die Dacheindeckung
(11) auftreffend zum Zugang 611 zum zwischen dem Dichtungsband 41 und den Firstpfannen
12 ausgebildeten Zwischenraum 61 abgelenkt. Die in den Zwischenraum 61 zwischen dem
Dichtungsband 41 und den Firstpfannen 12 gelangende Außenluft durchströmt diesen Zwischenraum
61 und verläßt ihn auf dem von der anströmenden Luft (Pfeil A') abgekehrten Seite
des Daches durch den Ausgang 611'. Aufgrund der von der den Zwischenraum 61 zwischen
dem Dichtungsband 41 und den Firstpfannen 12 durchströmenden Außenluft ausgeübten
Sogwirkung wird zwischen der Dacheindeckung und der Dachisolierung befindliche Luft,
also in dem Bereich 62 befindliche Luft durch das luftdurchlässige Dichtungsband 41
angesaugt (Pfeil B in Fig. 5) und zusammen mit der den Zwischenraum 61 durchströmenden
Außenluft durch den Ausgang 611' abgeführt (Pfeil B'). Einher geht damit ein Nachströmen
von Frischluft in den Bereich zwischen der Dacheindeckung und der Dachisolierung von
der Traufe her. Der Bereich zwischen der Dacheindeckung und der Dachisolierung unterliegt
somit einer ständigen Entlüftung und damit einhergehender Belüftung, wodurch sichergestellt
wird, daß es in diesem Bereich nicht zu Nässeschäden kommt. Die wasserabweisende Einstellung
des Dichtungsbandes 41 verhindert dabei, daß von der anströmenden Außenluft mitgerissene
Wasserpartikel über den Firstbereich in den Bereich zwischen der Dacheindeckung und
der Dachisolierung gelangen.
[0012] Wenngleich der Zwischenraum 61 zwischen dem Dichtungsband 41 und den Firstpfannen
12 möglichst groß ausgelegt werden soll, um einen möglichst großen Außenluftdurchsatz
zu ermöglichen, so ist dieser Zwischenraum doch zwecks Unterbindung des Nisten von
Vögeln in diesem Zwischenraum zu begrenzen. Dem kann beispielsweise dadurch Rechnung
getragen werden, daß zwischen Firstlatte 21 und Dichtungsband 41 eine über die Firstlatte
21 vorspringend gelochte Platte 211 eingefügt wird.
1. Firstlüftungssystem für Satteldächer, deren profilierte Pfannen verwendende Pfanneneindeckung
mit firstangrenzenden Dachpfannen (11), die vor Kopf mit einem sich über die Breite
der Pfannen (11) erstrekkenden, an deren Innenseite in die Pfannensenke/n (112) auslaufenden
Steg (118) unter Aussparung des die angrenzende Pfanne (11) überdeckenden Kupplungsbereichs
(114) versehen sind, von einer von der Traufe bis zur First durchgängigen Isolierung
unter Belassung eines Zwischenraums unterfangen ist, mit einem sich über die Länge
der First erstreckenden Firstlüftungselement in Gestalt eines luftdurchlässigen, wasserabweisenden,
mit seinen Längsrandteilen (411) gegen die an die firstangrenzenden Dachpfannen (11)
angeformten Stege (118) zur Anlage kommenden flexiblen, mit den Stegen (118) eine
Klebverbindung eingehenden Dichtungsbandes (41), das mittig von der Firstlatte (21)
unterfangen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtungsband (41) unter Belassung
eines durchgängigen Zwischenraumes (61) von der einen Seite des Daches zur anderen
Seite des Daches hin von Firstpfannen (12) übergriffen ist, die fußseitig unter Ausbildung
eines Überstandes über den an die firstangrenzenden Dachpfannen (11) angeformten Steg
(118) auf den Pfannen (11) aufsitzen.
2. Firstlüftungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der vor Kopf der
Dachpfanne (11) vorgesehene Steg (118) im Niveau des Scheitels (1111) der Pfannenauswölbung/en
(111) verläuft.
3. Firstlüftungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der vor Kopf der
Dachpfanne (11) vorgesehene Steg (118) gegenüber dem Scheitel (1111) der Pfannenauswölbung/en
(111) zurückspringt.
4. Firstlüftungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Oberfläche (1181) des an die Dachpfannen (11) angeformten Steges (118) nach der
von der Pfanne (11) abgekehrten Seite einfällt.
5. Firstlüftungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen stetigen
Übergang des vor Kopf der Dachpfanne (11) vorgesehenen Steges (118) in die Pfannensenke/n
(112).
6. Firstlüftungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen der Firstlatte (21) und das Dichtungsband (41) ein über die Firstlatte (21)
vorspringender, formstabiler gelochter Kunststoffstreifen eingefügt ist.
7. Firstlüftungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
das Dichtungsband (41) in seinen gegen die firstangrenzenden Dachpfannen (11) zur
Anlage kommenden Randbereichen (411) selbstklebend ausgebildet ist.
1. Ridge ventilating system for gable roofs, the tile covering of which, using profiled
tiles, is supported by an insulating means, which extends from the eaves to the ridge
so as to leave a space therebetween, having ridge-abutting roofing tiles (11), which
are provided before the top end with a web (118), which extends over the width of
the tiles (11) and terminate at their inner surface in the tile depression(s) (112)
so as to recess the coupling region (114), which covers the abutting tile (11), having
a ridge ventilating element, which extends over the length of the ridge and is in
the form of an air-permeable, water-draining, flexible sealing strip (41), which comes
to abut with its longitudinal edge portions (411) against the webs (118), which are
shaped to fit on the ridge-abutting roofing tiles (11), and said sealing strip effects
an adhesive connection with the webs (118) and is supported centrally by the ridge
lath (21), characterised in that the sealing strip (41) is overlapped by ridge tiles
(12) so as to leave a continuous space (61) from one side of the roof to the other
side of the roof, said ridge tiles sitting on the tiles (11) at the bottom end so
as to form a projecting length over the web (118), which is shaped to fit on the ridge-abutting
roofing tiles (11).
2. Ridge ventilating system according to claim 1, characterised in that the web (118),
which is provided before the top end of the roofing tile (11), extends on a level
with the crown (1111) of the arched tile portion(s) (111).
3. Ridge ventilating system according to claim 1, characterised in that the web (118),
which is provided before the top end of the roofing tile (11), is set back from the
crown (1111) of the arched tile portion(s) (111).
4. Ridge ventilating system according to one of claims 1 to 3, characterised in that
the surface (1181) of the web (118), which is shaped to fit on the roofing tiles (11),
dips towards the side remote from the tile (11).
5. Ridge ventilating system according to one of claims 1 to 4, characterised by a uniform
transition between the web (118), which is provided before the top end of the roofing
tile (11), and the tile depression(s) (112).
6. Ridge ventilating system according to one of claims 1 to 5, characterised in that
a rigid, perforated plastics material strip, which protrudes beyond the ridge lath
(21), is inserted between the ridge lath (21) and the sealing strip 41).
7. Ridge ventilating system according to one of claims 1 to 6, characterised in that
the sealing strip (41) is self-sealing in its edge regions (411), which come to abut
against the ridge-abutting roofing tiles (11).
1. Système d'aération de faîte pour des toits en selle, dont la toiture en tuiles, utilisant
des creusures profilées, est pourvu de tuiles (11) délimitant le faîte, présentent,
devant la tête, une nervure (118) s'étendant sur la largeur des tuiles (11) partant
de leur face intérieure et évoluant dans la ou les creusures (112) de la tuile, en
créant un évidement de la zone de couplage (114) recouvrant la tuile (11) limitrophe,
en étant captées par le dessous par une isolation ininterrompue, allant de la gouttière
jusqu'au faîte, laissant subsister un espace intermédiaire, avec un élément d'aération
du faîte, s'étendant sur la longueur du faîte et se présentant sous la forme d'une
bande d'étanchéité (41) perméable à l'air, repoussant l'eau, venant en appui, par
ses parties de bordure longitudinale (411), contre des nervures (118) formées d'un
seul tenant sur les tuiles (11) limitrophes au faîte, bande d'étanchéité flexible,
provoquant un effet de collage avec les nervures (118) et captées par le dessous,
centralement, par la latte faîtière (21); caractérisé en ce que la bande d'étanchéité
(41) est saisie par le dessus par les tuiles faîtières (12), en laissant subsister
un espace intermédiaire (61), continu d'un côté du toit à l'autre côté du toit, tuiles
faîtières reposant, du côté pied, sur les tuiles (11), en constituant un dépassement
sur la nervure (118) formée d'un seul tenant sur les tuiles (11) limitrophes au faîte.
2. Système d'aération de faîte selon la revendication 1, caractérisé en ce que la nervure
(118) prévue devant la tête de la tuile (11) court au niveau du sommet (1011) de là
où des courbures de tuiles (111).
3. Système d'aération de faîte selon la revendication 1, caractérisé en ce que la nervure
(118) prévue devant la tête de la tuile (11) est en retrait vis-à-vis du sommet (1011)
de là où des courbures de tuiles (111).
4. Système d'aération de faîte selon l'une des revendications à 3, caractérisé en ce
que la surface (1180) de la nervure (118) formée d'un seul terrant sur les tuiles
(11) passe du côté opposé à la tuile (11).
5. Système d'aération de faîte selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par
une transition permanente de la nervure (118) prévue devant la tête de la tuile (11),
en donnant la où les creusures (112) de tuiles.
6. Système d'aération de faîte selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce
qu'entre la latte faîtière (21) et la bande d'étanchéité (41) est insérée une bande
de matière synthétique percée, de forme stable, faisant saillie sur la latte faîtière
(21).
7. Système d'aération de faîte selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce
que la bande d'étanchéité (41) est auto-adhésive dans ses zones de bordure (411) venant
en appui contre les tuiles (11) limitrophes au faîte.