| (19) |
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(11) |
EP 0 559 648 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.10.1994 Patentblatt 1994/42 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.08.1991 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: A43C 11/16 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9100/633 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9209/216 (11.06.1992 Gazette 1992/13) |
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| (54) |
SCHUH MIT EINEM ZENTRALVERSCHLUSS
SHOE WITH CENTRAL CLASP
CHAUSSURE AVEC FERMETURE CENTRALE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
30.11.1990 DE 9016325 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.09.1993 Patentblatt 1993/37 |
| (73) |
Patentinhaber: PUMA Aktiengesellschaft
Rudolf Dassler Sport |
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91074 Herzogenaurach (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BERGER, Christoph
D-8551 Egloffstein (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hufnagel, Walter, Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing. et al |
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Bad Brückenauer Strasse 6 90427 Nürnberg 90427 Nürnberg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 123 050 DE-A- 2 341 658 DE-U- 8 912 788
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EP-A- 0 255 869 DE-A- 2 900 077
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Schuh mit einem Zentralverschluß
gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Ein derartiger Schuh ist aus dem DE-U-8 912 788 bekannt. Dort ist über einer weichelastischen
Zunge eine aus hartelastischem Material bestehende Ristabdeckung vorgesehen. An der
Ristabdeckung sind im Vorderschuhbereich seitlich wegschwenkbare Schließlappen angelenkt,
die mit je einem Seitenteil des Schuhschaftes fest verbunden sind. Der Zentralverschluß
ist fest auf der Ristabdeckung angebracht, also unlösbar mit dieser verbunden. Vom
Zentralverschluß aus ist zumindest ein seilartiges Spannelement abwechselnd über Umlenkelemente
der Schließlappen und der Ristabdeckung geführt. Zentralverschluß, Ristabdeckung und
Schließlappen bilden eine vorfertigbare, vorprüfbare und sicher funktionierende technische
Einheit.
[0003] Weiterhin ist aus der DE-A-2 341 658 ein Skischuh mit Zentralverschluß und einem
zungenartigen Mittenschaft bekannt, der zwecks leichteren Einstiegs an der Spitze
gelenkig mit dem Vorderschuh verbunden ist. Der Zentralverschluß ist etwa in der Mitte
des Ristes auf dem Mittenschaft in Form eines drehbaren Knebels vorgesehen. Von diesem
Zentralverschluß aus verläuft sowohl nach oben als auch nach unten ein Spannseil im
wesentlichen quer zum Mittenschaft. Dieses Spannseil bildet außen eine Schlaufe und
ist nach Querrückführung durch den Mittenschaft und nach Bildung einer weiteren Schlaufe
auf der anderen Seite des Mittenschaftes in gleicher Höhe wie die jeweils erste Schlaufe
am Mittenschaft befestigt. Die einander gegenüberliegenden Schlaufen befinden sich
im Bereich des Fußknicks am Ende des Ristes, d.h. im Gelenk am Übergang zum Unterschenkel.
Die beiden anderen Schlaufen sind im Bereich des Großzehenballens bzw. der Zehengrundgelenke
vorgesehen. Am Schaftmaterial des Skischuhes sind Haken angeformt. In an den Schaft
angeklappter Lage des Mittenschaftes werden die Schlaufen über die Haken gelegt und
durch Drehen des Knebels werden über eine mit diesem gekuppelte Seilrolle die Spannseile
gespannt und damit der Skischuh fest geschlossen. Hierbei wirkt die Zugspannung jeweils
senkrecht zur Erstreckung des Mittenschaftes, der die Seitenschäfte jeweils überdeckt.
Der Einstieg in den Skischuh ist hierdurch zwar gut möglich, jedoch ist beim Verschließen
das Anbringen der Schlaufen über die Haken umständlich und zeitraubend und vor allem
bei mit Schnee oder Eis verstopften Haken problematisch.
[0004] Mit der vorliegenden Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden einen Schuh mit einem
Zentralverschluß der eingangs erwähnten Art derart zu verbessern, daß der Zentralverschluß
- wie ein Schnürsenkel bei einem konventionellen Schuh - in einfacher Weise ausgetauscht
werden kann, wobei eine gute Anpassung des Schuhes an den Fuß vor allem im Ristbereich
ermöglicht werden soll, so daß trotz guter Fixierung des Fußes im Schuh sowohl die
Beweglichkeit des Fußes im Bereich der Zehengrundgelenke als auch im Bereich des oberen
und unteren Sprunggelenkes nicht eingeschränkt wird.
[0005] Gelöst wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruches 1.
[0006] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung bleibt der Schuh im Bereich der Zehengrundgelenke
biegeelastisch und die Zunge, vor allem deren Mittelteil, kann sich infolge der weichelastischen
Ausbildung über die gesamte Ristlänge an die Ristform, d.h. an die Ristwölbung des
Fußes, gut anpassen. Da die Halteplatte für den Zentralverschluß die Ristlänge nicht
vollständig überdeckt, sondern ein unterer Teilbereich der Zunge frei und damit elastisch
bleibt, ist die für Schuhe, die keine alpinen Skischuhe sind, wichtige Beweglichkeit
des Fußes im Bereich der Zehengrundgelenke sichergestellt. Dies gilt aufgrund der
Bemessung der Länge der Halteplatte auch für die ungehinderte Beweglichkeit des oberen
und unteren Sprunggelenks, die bei Schuhen der erfindungsgemäßen Art - ebenfalls im
Gegensatz zu alpinen Skischuhen - nicht beeinträchtigt und schon gar nicht vollkommen
ausgeschaltet werden darf.
[0007] Als Ristlänge ist - gemäß der unteren Abbildung der Fig. 1 - der Abstand zwischen
dem oberen und unteren Sprunggelenk und den Zehengrundgelenken zu verstehen.
[0008] Weitere vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben
und werden nachfolgend anhand der in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiele
näher beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Explosionszeichnung von verschiedenen Einzelelementen eines Schuhes
und dem zugehörigen Zentralverschluß,
- Fig. 1a
- die Ansicht des einen Teils des Zentralverschlusses in Richtung des Pfeiles I der
Fig. 1 gesehen,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf den aus den Einzelteilen der Fig. 1 zusammengesetzten Schuh,
- Fig. 3
- einen Teil der Seitenansicht des Schuhes der Fig. 2,
- Fig. 4
- die Ansicht auf die verwendeten Spannbänder mit einer Spannleiste vor der Montage,
- Fig. 5
- einen Schnitt durch die Spannleiste gemäß der Schnittebene II-II der Fig. 4 und
- Fig. 6
- eine Teilansicht der Spannleiste und des zugehörigen Kopfteils eines Spannbandes.
[0009] In Fig. 1 ist in einer Explosionsdarstellung ein erfindungsgemäßer Schuh 1 in seinen
wesentlichen Einzelelementen dargestellt. Es handelt sich hierbei bevorzugt um einen
Sport-, Freizeit- oder Rehabilitationsschuh, also um Schuhe, deren Schaft im Gegensatz
zu alpinen Skischuhen nicht aus formstabilen, schalenförmigen Schaftteilen besteht,
sondern deren Schaft aus einem einheitlichen, nachgiebigen Schaftmaterial oder aus
mehreren nachgiebigen Schaftmaterialien, wie Leder, Kunstleder, Fasergewebe, ggf.
mit Leder oder Kunstlederbesätzen versehen, besteht. Zu diesen Sport- oder Freizeitschuhen
zählen beispielsweise Trainingsschuhe, Tennisschuhe, Joggingschuhe oder auch spezielle
Sportschuhe, wie Rennschuhe, Sprungschuhe oder dgl..
[0010] Unter Rehabilitationsschuhen oder Schuhen für Rehabilitationszwecke sind insbesondere
solche Schuhe zu verstehen, die es ermöglichen, daß bei Fußverletzten oder am Fuß
Operierten möglichst bald wieder die starren Halterungen, wie Gipsverbände, Orthesen
oder dgl. entfernt werden können und der Patient möglichst schnell wieder laufen kann,
ohne daß erneute Schädigungen oder Folgeschäden durch beispielsweise falsche Gehstellungen
aufgrund der sog. "Schonhaltungen" auftreten. Derartige Rehabilitationsschuhe sind
in der DE-A- 35 20 786 näher beschrieben.
[0011] Der in der Explosionsdarstellung gemäß Fig. 1 dargestellte Schuh 1 besteht aus einer
nicht näher bezeichneten Sohle, dem Obermaterial mit den Seitenteilen 3 und 4 des
Schaftes 2, dem Fersenteil 5, dem Vorderschuh 6 und aus einer Einlegesohle 7.
[0012] Der im Ristbereich endende Rand 8 der Seitenteile 3, 4 ist mit je einem Versteifungselement
9, 10 in Form einer aus elastischem, flexibel nachgiebigem Material bestehenden Spannleiste
9.1 bzw. 10.1 versehen. Jede der Spannleisten 9.1 bzw. 10.1 ist mit jeweils zwei Längsschlitzen
11 bzw. 12 versehen. Unterhalb der Längsschlitze 11, 12 mündet je ein Spannband 13,
14, die jeweils über das Seitenteil 3 bzw. 4 des Schaftes 2 in den Sohlenbereich verlaufen
und zwischen dem Obermaterial und dem Sohlenmaterial befestigt sind.
[0013] Eine gut polsternde Zunge 15 aus weichelastischem Material, vorzugsweise aus geschäumtem
Kunststoffmaterial,wird in die Schuhöffnung im Ristbereich eingesetzt und mit dem
der Schuhspitze 16 zugewandten Ende 17 unter das Schaftmaterial geschoben und dort
durch Nähen und gegebenenfalls Kleben auslenkbar befestigt. Die Seitenwangen 18, 19
der Zunge 15 kommen dabei unterhalb der Seitenteile 3, 4 des Schaftes 2 zu liegen.
Durch die Entfernung der Spannleisten 9.1, 10.1 bzw. durch die Bemessung der Höhe
der Ränder 8 der Seitenteile 3, 4 des Schaftes 2 ist eine Öffnung 20 gebildet, die
einen Mittelstreifen 21 der Zunge 15 auch in maximaler Schließstellung in einer Breite
von wenigstens 1,5 bis 2 cm frei läßt.
[0014] In der Zunge 15 ist vorzugsweise im mittleren Drittel derselben auf deren Oberseite
eine flache Vertiefung 22 vorgesehen, in die eine Halteplatte 23 eines Zentralverschlusses
24 eingesetzt und darin beispielsweise durch Kleben, Vernähen oder Umspritzen befestigbar
ist. Die Halteplatte 23 besteht aus hartelastischem, formstabilem und damit kaum oder
nur geringfügig biegbarem Material, insbesondere aus einem harten, kompakten Kunststoff,
wie Polyamid, Polyimid, Polyäthylen oder dgl. Die Länge 25 der Halteplatte 23 und
die Anordnung derselben auf dem Mittelstreifen 21 der Zunge 15 ist so gewählt, daß
sie etwa 25 % bis 95 % der Ristlänge 26 bedecken kann, wobei jedoch mindestens 5 %,
bevorzugt 20 % bis 50 %, der Ristlänge 26 zwischen der Vorderkante 27 der Halteplatte
23 und dem befestigten Ende 17 frei und daher biegeelastisch bleibt und außerdem nach
einer bevorzugten Ausführungsform mindestens etwa 10 % der Ristlänge 26 hinter der
Hinterkante 28 der Halteplatte 23 frei bleibt oder nur von der Zunge 15 mit einem
in Richtung zum oberen und unteren Sprunggelenk verlängerten Zungenteil 29 bedeckt
ist.
[0015] Die Halteplatte 23 ist mit einem Auflager 30 in Form einer vertieft angeordneten
Bodenplatte und mit diese ringförmig umgebenden Stegabschnitten 31, 32 versehen. In
dieses Auflager 30 ist ein Schließteil 33 einsetzbar und dort befestigbar.
[0016] Das Schließteil 33 umfaßt ein festes Unterteil 34 mit seitlichen Armen 35, 36 und
einen drehbaren Einstellknopf 37. Zwischen dem Unterteil 34 und dem Einstellknopf
37 ist eine Aufspulvorrichtung mit Sperrwirkung und gegebenenfalls mit einer durch
Druck auf einen Knopf 38 möglichen Entrastung für ein Spannelement 39 bzw. für die
beiden Enden eines einteiligen Spannelements oder für die Enden von zwei Spannelementabschnitten
vorgesehen. Durch Drehen des Einstellknopfes 37 in einer Richtung wird das Spannelement
39 aufgespult und durch Drehen in die Gegenrichtung - wie bekannt - abgespult.
[0017] Beim Einsetzen des Schließteils 33 übergreifen die Arme 35, 36 die Halteplatte 23
seitlich. In den Armen 35, 36 und/oder in dem darunter befindlichen Auflager 30 ist
bzw. sind eine Aussparung 40 zur Führung des Spannelements 39 vorgesehen.
[0018] Am Unterteil 34 ist an der Vorderseite und an der Rückseite (nicht sichtbar) je ein
Rastansatz 41 angeformt. Dieser untergreift beim Einsetzen des Schließteils 33 durch
je eine Öffnung 42 des Auflagers 30 den Stegabschnitt 31 bzw. 32, so daß das Schließteil
33 mit der Halteplatte 23 durch eine Rastverbindung befestigbar ist. Die Halteplatte
23 besitzt einen nach vorn ragenden Fortsatz 43. Dieser selbst oder ein auf diesen
aufsetzbarer und/oder damit verrastbarer und/oder aufklebbarer und/oder durch eine
Ultraschall-Schweißverbindung verschweißbarer, in Fig. 1a in Ansicht des Pfeiles I
der Fig. 1 dargestellter Aufsetzteil 44 ist zweischalig ausgebildet. Zwischen der
oberen Schale 45 und der unteren Schale 46 ist ein Zwischenraum 47 mit einer lichten
Weite vorgesehen, die gleich oder größer ist als die Dicke des Spannelements 39. Die
beiden Schalen 45, 46 sind an den Seiten 48, 49 durch im Zwischenraum 47 vorgesehene
bzw. angeformte Umlenkelemente 50, 51 für das Spannelement 39 miteinander verbunden.
Vorzugsweise sind der Fortsatz 43 und/oder das Aufsetzteil 44 jeweils einstückig ausgebildet,
beispielsweise durch einen Spritzguß- oder Druckguß-Formprozeß hergestellt. Der Aufsetzteil
44 kann an den Seiten 48, 49 mit je einem nach unten abstehenden Fixiersteg 52, 53
versehen sein.
[0019] Durch den Zwischenraum 47 des Aufsetzteils 44 wird bei der Montage das Spannelement
39 von hinten nach vorn durchgeschoben, wobei oben und unten seitliche Schlaufen gebildet
werden, die mit Umlenkelementen der Seitenteile 3, 4 in Wirkverbindung gebracht werden,
wie nachfolgend anhand der Fig. 2 veranschaulicht ist.
[0020] Die Fig. 2 zeigt einen aus den Einzelteilen der Fig. 1 montierten Schuh 1 in einer
Draufsicht. Die im Querschnitt annähernd der Wölbung des Ristes eines Fußes angepaßte
Zunge 15 bedeckt mit ihren Seitenwangen 18, 19 wenigstens etwa 60 % der von oben sichtbaren
Ristfläche. Zugleich ist die Oberfläche der Seitenwangen 18, 19 als Gleitfläche für
die angrenzenden Seitenteile 3, 4 ausgebildet.
[0021] Nach einem Merkmal der Erfindung sind die in der obersten, d.h. in der der Ferse
am nächsten liegenden Führungsnut der Halteplatte 23 und/oder der Aussparung 40 der
Arme 35, 36 am Unterteil 34 des Schließteils 33 geführten Spannelementabschnitte 54,
55 von dem Einstellknopf 37 des Zentralverschlusses 24 ausgehend, zunächst über Umlenkelemente
56, 57, die mit den Seitenteilen 3, 4 in kraftschlüssiger Verbindung stehen, zu den
Umlenkelementen 50, 51 der Halteplatte 23 und von diesen zu den vorderen Umlenkelementen
58, 59 und schließlich von diesen zum vorderen Teil des Mittelstreifens 21 der Zunge
15 zurückgeführt. Bei einem einstückigen Spannelement 39 liegt der zurückzuführende
Abschnitt 60 in einer Quernut 61 des Mittelstreifens 21 der Zunge 15. Zusätzlich kann
dort über ihn ein Rohrabschnitt 62 geschoben sein. Auch kann der Abschnitt 60 in der
Quernut 61 gegen seitliches Verschieben gesichert sein.
[0022] Auch wenn bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 nur zwei Umlenkelemente in jedem
Seitenteil 3 bzw. 4 vorgesehen sind, ist es grundsätzlich denkbar, weitere Umlenkelemente
dort anzubringen, die entsprechend wirkungsmäßig mit weiteren Umlenkelementen an der
Halteplatte 23 in Verbindung zu bringen wären.Auch ist es grundsätzlich möglich, die
Führung des Spannelementes 39 so auszugestalten, daß sich beispielsweise die Spannelementabschnitte
63, 64 bzw. 65, 66 im Bereich der Halteplatte 23 unterhalb des Zentralverschlusses
24 kreuzen.
[0023] Bei einem aus zwei Spannelementabschnitten bestehenden Spannelement 39 sind die Enden
entweder im Bereich der Quernut 61 an der Zunge 15 oder an den Seitenteilen 3,4 befestigt.
[0024] Wie anhand der Fig. 2 ersichtlich, sind zumindest die beiden obersten seitlichen
Spannelementabschnitte 54, 55 des Spannelements 39, vorzugsweise aber auch die unmittelbar
folgenden Spannelementabschnitte 63, 64 von ihren Führungen an der Halteplatte 23
bzw. vom Mittelstreifen 21 der Zunge 15 aus schräg nach hinten zu den jeweils dort
vorgesehenen Umlenkelementen 56, 57 bzw. 58, 59 verlaufend vorgesehen. Hierdurch wird
in dem obersten ober in den beiden obersten Spannelementabschnitten 54, 55 bzw. 63,
64 die beim Schließen auftretende Zugspannung in Richtung zum Fersenteil 5 geleitet.
Dabei sind die Spannbänder 13, 14 bevorzugt ebenfalls so angeordnet, daß die Zugspannung
einerseits nach unten zur Sohle und andererseits nach hinten zur Ferse 5 gerichtet
verläuft.
[0025] Die weiteren Spannelementeabschnitte 65, 66 bzw. 60 verlaufen bevorzugt von der Halteplatte
23 bzw. von dem Mittelstreifen 21 der Zunge 15 aus in der Draufsicht schräg nach vorne
oder quer zur Zunge 15.
[0026] Um eine wirksame Einleitung der Zugspannung in die Spannbänder 13, 14 zu gewährleisten,
sind die jeweiligen Umlenkelemente 56, 57 und 58, 59 jeweils am Kopfteil 67 eines
Spannbandes 13, 14 angebracht, insbesondere angeformt, wie dies anhand der Fig. 4
bis 6 veranschaulicht ist. Der Kopfteil 67 ist jeweils durch einen unteren, einem
Längsschlitz 11 bzw. 12 gegenüberliegenden Einsteckschlitz 68 der Spannleiste 10.1
in diese eingesteckt und mittels einer Rastnase 69 mit der Unterkante 70 des Einsteckschlitzes
68 verrastet.
[0027] Hinter den Schlitzen 11, 12 zum Einführen des Spannbandes 39 ist ein Anschlag 71,
beispielsweise in Form eines Steges angeordnet, an dem die Vorderkante 72 des Kopfteils
67 nach Überbrückung eines bestimmten Spiels von wenigen Millimetern anschlagen kann.
[0028] Auf der Oberseite 73 der Umlenkelemente 56, 57 bzw. 58, 59 ist ein die Umfangsfläche
74 derselben überragender Rand 75 vorgesehen. Die dadurch gebildete Nut 76 für das
Spannelement 39 verläuft bündig in einer Ebene mit den Schlitzen 11 bzw. 12. Der überragende
Rand 75 ist auf der der Vorderkante 72 des Kopfteils 67 gegenüberliegenden Seite durch
einen Spalt 77 zum Einsetzen des Spannelements 39 vom übrigen Material des Spannbandes
13 bzw. 14 getrennt.
[0029] Die Spannleisten 9.1, 10.1 sind vorteilhaft jeweils mit einem angeformten Befestigungslappen
78 versehen. Mit diesen Befestigungslappen 78 können sie am Schaftmaterial angenäht
und/oder angeklebt und/oder angenietet werden. Die Befestigungslappen 78 sind bevorzugt
so angeformt, daß sie in einer Ebene unterhalb der Schlitze 11, 12 bzw. der Einsteckschlitze
68 verlaufen und deren Oberfläche bündig mit der Unterkante 70 der Einsteckschlitze
68 ist.
[0030] Die Zunge 15 besteht vorteilhaft aus einem geschäumten Polymer, vorzugsweise aus
einem thermoplastischen, druckübertragenden Polstermaterial in Form von geschäumtem
Polyäthylen, Polyurethan oder Äthylen-Vinyl- Acetat. Die Zunge 15 kann auf ihrer Unterseite
mit einer Textilauflage 79 versehen sein, wie die Fig. 2 und 3 zeigen. In gleicher
Weise kann auch die Oberseite der Zunge 15 zumindest teilweise mit einer textilen
Auflage, mit Leder oder mit anderen üblichen Schuhmaterialien belegt, insbesondere
damit kaschiert sein.
[0031] Die Versteifungselemente 9, 10 bzw. die Spannleisten 9.1, 10.1 bestehen bevorzugt
aus elastischen Kunststoffen, insbesondere aus Polyamid,Polyimid, Polyurethan oder
dgl.. Dies gilt auch für die Spannbänder 13, 14, die bevorzugt aus den erwähnten Kunststoffen
in transparenter Ausführung bestehen um warenzeichenmäßige Kennzeichnungen der fraglichen
Schuhe nicht unsichtbar werden zu lassen.
[0032] Durch die in den Fig. 1 bis 6 dargestellte Ausführungsvariante der Erfindung, bei
der eine mechanische Verbindung der Versteifungselemente 9, 10 bzw. der Spannleisten
9.1, 10.1 mit den Spannbändern 13, 14 und über diese mit dem Schaft- und/oder Sohlenmaterial
hergestellt ist, erhält man ein Weitenregulierungssystem, mit dem die Innenabmessungen
des Schuhschaftes genau an das Umfangsmaß des Fußes angepaßt werden können. Der Zentralverschluß
24 erfüllt hierbei eine Mehrfachfunktion. Er dient nicht nur zur Erzeugung eines gleichmäßig
einstellbaren und über den gesamten Schuh sich gleichmäßig verteilenden Schließdruckes,
sondern er bedingt gleichzeitig eine erhöhte Stabilität des kompletten Schuhes in
dem Sinne, daß die Gefahr von Überdehnungen der empfindlichen Gelenke und Sehnen,
vorzugsweise im Schuhaußenbereich, weitestgehend verringert ist.
[0033] Von besonderem Vorteil ist, daß der vorstehend beschriebene Zentralverschluß 33 zusammen
mit dem Spannelement 39 grundsätzlich von der Halteplatte 23 gelöst und praktisch
wie ein Schnürsenkel ausgetauscht werden kann. Dadurch kann der Zentralverschluß 33
mit dem Spannelement 39 als Teilelement des erfindungsgemäßen Schuhes fertiggestellt
und auf Funktionstüchtigkeit geprüft werden. Trotzdem kann der Zentralverschluß 33
mit dem Spannelement 39 auch noch nach der Montage mit dem Schuh 1-nach Art eines
Baukastensystems - ausgetauscht werden. Hierdurch wird die Fehlerrate bzw. Ausschußquote
erheblich reduziert, was für einen "High-Tec" - Schuh der vorliegenden Art von besonderer
Bedeutung ist.
[0034] Die als Ristabdeckung vorgesehene, weichelastische Zunge 15 bildet ein druckdämpfendes
Zwischenglied zwischen der mit den Spannkräften beaufschlagten, vergleichsweise starren
Halteplatte 23 und dem Fuß des Schuhträgers. Die Halteplatte 23 besteht aus hartem,
formstabilem Material, das bevorzugt eine Shore-Härte von 60 bis 80 Shore D besitzt.
Demgemäß wirkt die Halteplatte 23 einerseits als Druckverteilungselement ohne andererseits
die Auslenkbarkeit der Zunge 15 am Zungenende 17 zu erschweren. Die Zunge 15 besteht
aus wesentlich weicherem Material als die Halteplatte 23, besitzt also bevorzugt eine
Shore-Härte deutlich unterhalb von 60 Shore D.
1. Schuh, insbesondere Sport-, Freizeit- oder Rehabilitationsschuh, mit einem auf einer
zum Rist hin bzw. von diesem weg bewegbaren formstabilen Ristabdeckung vorgesehenen
Zentralverschluß (24), von dem aus nach beiden Seiten ein mit ihm gekoppeltes seilartiges
Spannelement (39) von oberen seitlichen Führungsnuten (40) aus in Richtung zur Schuhspitze
(16) hin abwechselnd über je ein Umlenkelement (56, 57) jeweils eines Seitenteils
(3, 4), anschließend über je ein Umlenkelement (50, 51) der Ristabdeckung verläuft
oder sich über der Ristabdeckung kreuzt und dann über jeweils ein weiteres Umlenkelement
(58, 59) eines Seitenteils (3, 4) verläuft, gekennzeichnet durch die Anwendung folgender
Merkmale:
- die Ristabdeckung besteht aus einer weichelastischen, eine Polsterung bildenden
Zunge (15);
- die Zunge (15) ist an dem der Schuhspitze (16) zugewandten Ende (17) am Schaftmaterial
des Schuhes auslenkbar befestigt;
- der Zentralverschluß (24) ist auf einem freien Mittelstreifen (21) der Zunge (15)
über eine Halteplatte (23) aus hartem, formstabilem Material angebracht;
- die Länge (25) der Halteplatte (23) beträgt höchstens 95 Prozent der Ristlänge (26);
- die Halteplatte (23) ist auf dem Mittelstreifen (21) der Zunge (15) derart angebracht,
daß mindestens 5 Prozent der Länge des Mittelstreifens (21) zwischen der Vorderkante
(27) der Halteplatte (23) und der Befestigungsstelle bzw. dem unteren Ende (17) der
Zunge (15) am Schaftmaterial nicht abgedeckt ist;
- die Halteplatte (23) besitzt ein Auflager (30), mit dem das Zentralschließteil (33)
lösbar verrastbar ist.
2. Schuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden obersten seitlichen
Spannelementabschnitte (54, 55) des Spannelements (39) und gegebenenfalls auch die
beiden folgenden seitlichen Spannelementabschnitte (63, 64) in der Draufsicht auf
die Schuhoberseite durch die entsprechend in Richtung zum Fersenteil (5) versetzt
angeordneten obersten Umlenkelemente (56, 57) der Seitenteile (3, 4) des Schaftes
(2) von den Führungen der Halteplatte (23) oder gegebenenfalls des Mittelstreifens
(21) aus derart schräg nach hinten verlaufen, daß die beim Schließen des Zentralverschlußteils
(33) auftretende Zugspannung in Richtung zum Fersenteil (5) gerichtet ist.
3. Schuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die weiteren Spannelementabschnitte
(65, 66; 60) von der Halteplatte (23) bzw. dem Mittelstreifen (21) der Zunge (15)
aus in der Draufsicht schräg nach vorne oder quer zur Zunge (15) verlaufen.
4. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß von den Umlenkelementen
der Seitenteile (3, 4) des Schaftes (2) aus jeweils wenigstens ein bis in den Sohlenbereich
des Schuhes reichendes Spannband (13, 14) vorgesehen ist.
5. Schuh nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannbänder (13, 14) in der
Draufsicht von den Umlenkelementen (56, 57; 58,59) aus schräg nach hinten verlaufen.
6. Schuh nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils wenigstens ein Umlenkelement
(56, 57; 58, 59) am Kopfteil (67) eines jeden Spannbandes (13, 14) vorgesehen ist.
7. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannelementabschnitte
(54, 55; 63, 64; 65, 66) des Spannelementes (39) in Richtung der zugeordneten Spannbänder
(13, 14) verlaufen.
8. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die im Ristbereich
(26) endenden Ränder (8) der Seitenteile (3, 4) des Schaftes (2) durch Versteifungselemente
(9.1, 10.1) versteift sind.
9. Schuh nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Versteifungselemente (9.1,
10.1) Schlitze (11, 12) aufweisen, durch die das Spannelement (39) hindurchgreift
und jeweils ein Umlenkelement (56, 57; 58, 59) des Kopfteils (67) eines Spannbandes
(13, 14) umschlingt.
10. Schuh nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfteil (67) eines Spannbandes
(13, 14) durch einen auf der den Schlitzen (11, 12) gegenüberliegenden Seite vorgesehenen
Einsteckschlitz (68) in das Versteifungselement (9.1, 10.1) hineingesteckt ist.
11. Schuh nach Anspruch 8, 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Versteifungselemente
(9.1, 10.1) eines Seitenteils (3, 4) jeweils eine einzige elastische Spannleiste bilden.
12. Schuh nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Versteifungselemente
(9.1, 10.1) bzw. die Spannleisten aus flexiblem Kunststoff bestehen.
13. Schuh nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Versteifungselemente (9.1,
10.1) bzw. die Spannleisten einen Befestigungslappen (78) aufweisen.
14. Schuh nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungslappen (78) in
einer Ebene unterhalb der Schlitze (Schlitze 11, 12, Einsteckschlitz 68) verläuft
und seine Oberfläche mit der Unterkannte (70) des Einsteckschlitzes (68) bündig ist.
15. Schuh nach einem der Ansprüche 4 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß am Kopfteil (67)
der Spannbänder (13,14) wenigstens je eine Rastnase (69) vorgesehen ist, die in eingestecktem
Zustand mit der der Unterkante (70) des Einsteckschlitzes (68) verrastet.
16. Schuh nach einem der Ansprüche 4 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der
Schlitze (11, 12) zum Einführen des Spannbandes (39) zumindest je ein Anschlag (71)
für die Vorderkante (72) des Kopfteils (67) eines Spannbandes (13, 14) vorgesehen
ist.
17. Schuh nach einem der Ansprüche 4 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das am Kopfteil
(67) des Spannbandes (13, 14) vorgesehene Umlenkelement (56, 57; 58, 59) auf der Oberseite
(73) einen die Umfangsfläche (74) desselben überragenden Rand (75) aufweist und die
so gebildete Nut (76) für das Spannelement (39) bündig mit den Schlitzen (11,12) verläuft.
18. Schuh nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der überragende Rand (75) auf
der der Vorderkante (72) gegenüberliegenden Seite durch einen Spalt (77) zum Einsetzen
des Spannelements (39) vom Material des Spannbandes (13, 14) getrennt ist.
19. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (15)
aus einem geschäumten Polymer, insbesondere aus Polyurethan, besteht.
20. Schuh nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite der Zunge (15)
mit einer Textilauflage versehen ist.
21. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (15)
auf der Oberseite eine Vertiefung (22) aufweist, in die die Halteplatte (23) des Zentralverschlusses
(24) eingesetzt und darin durch Kleben befestigt ist.
22. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche
der Seitenwangen (18, 19) der Zunge (15) als Gleitfläche für die aufliegenden Seitenteile
(3, 4) des Schaftes (2) ausgebildet ist.
23. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß der mit einem
Einstellknopf (37) versehene Zentralschließteil (33) mit dem Spannelement (39) oder
mit Spannelementabschnitten (54, 55) verrastbar ist.
24. Schuh nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß das Zentralschließteil (33) zu
beiden Seiten je einen Arm (35, 36) aufweist und jeder Arm (35, 36) und/oder der unter
dem jeweiligen Arm (35, 36) befindliche Teil der Halteplatte (23) eine Aussparung
(40) für den Durchtritt des Spannbandes (39) bzw. der Spannelementabschnitte (54,
55) aufweist.
25. Schuh nach Anspruch 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteplatte (23) vor
dem Auflager (30) einen Fortsatz (43) oder einen Aufsetzteil (44) aufweist und der
Fortsatz (43) oder das Aufsetzteil (44) zweischalig ausgebildet ist, wobei zwischen
der oberen Schale (45) und der unteren Schale (46) ein Zwischenraum (47) mit einer
lichten Höhe, der gleich oder etwas größer als die Dicke des Spannelements (39) ist,
vorgesehen ist und die Schalen (45, 46) an den Seiten (48, 49) jeweils durch ein dort
vorgesehenes Umlenkelement (50, 51) miteinander verbunden sind.
26. Schuh nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß das einstückig ausgebildete zweischalige
Aufsetzteil (44) mit den Umlenkelementen (50, 51) als separates Einzelteil auf den
Fortsatz (43) der Halteplatte (23) angebracht und dort befestigt ist.
27. Schuh nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß der zweischalige Aufsetzteil (44)
an den Seiten (48, 49) je einen nach unten abstehenden Fixiersteg (52, 53) aufweist,
der die Seitenkanten (48, 49) des Fortsatzes (43) der Halteplatte (23) übergreift.
28. Schuh nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung zwischen dem Aufsetzteil
(44) und dem Fortsatz (43) der Halteplatte (23) eine Ultraschall-Schweißverbindung
oder eine Klebeverbindung ist.
29. Schuh nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung zwischen dem Aufsetzteil
(44) und dem Fortsatz (43) der Halteplatte (23) eine Rastverbindung ist.
30. Schuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (15) im Querschnitt an
die Ristwölbung des Fußes angepaßt ist.
31. Schuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in der jeweils obersten seitlichen
Führungsnut bzw. Aussparung (40) der Halteplatte (23) geführten Spannelementabschnitte
(54, 55) des Spannelements (39) mit dem Zentralschließteil (33) verbunden sind.
1. Footwear, especially sports, leisure or rehabilitation footwear,
having a central closure (24) which is provided on an inherently stable instep
covering movable towards the instep or away from it, and from which a cordlike tightener
element (39) coupled to it runs towards both sides from upper lateral guide-grooves
(40) in the direction towards the toe (16) of the footwear, in each case alternately
over a deflector element (56, 57) on a sidepart (3, 4) and then over a deflector element
(50, 51) on the instep covering or crosses over the instep covering and then runs
over another deflector element (58, 59) on a sidepart (3, 4), characterized by the
application of the following features:
- the instep covering consists of a flexible tongue (15) which forms a cushion;
- at the end (17) next the toe (16) of the footwear the tongue (15) is fastened to
the material of the upper of the footwear so as to be able to deflect;
- the central closure (24) is fitted to a free middle strip (21) of the tongue (15)
via a retainer-plate (23) of hard inherently stable material;
- the length (25) of the retainer-plate (23) amounts at moss to 95 percent of the
length (26) of the instep;
- the retainer-plate (23) is fitted to the middle strip (21) of the tongue (15) in
such a way that at least 5 percent of the length of the middle strip (21) between
the front edge (27) of the retainer-plate (23) and the bottom end (17) of the tongue
(15) or respectively its point of fastening to the material of the upper is not covered;
the retainer-plate (23) has a bearing (30) to which the central closure part (33)
may be locked detachably.
2. Footwear as in Claim 1, characterized in that
looking down on the upper face of the footwear the two uppermost lateral portions
(54, 55) of the tightener element (39) and if necessary also the two following lateral
portions (63, 64) of the tightener element run obliquely towards the rear from the
guides on the retainer-plate (23) or if necessary on the middle strip (21) through
the uppermost deflector elements (56, 57) which are accordingly arranged offset in
the direction of the heel part (5) on the side parts (3, 4) of the upper (2), in such
a way that the tension which arises upon closing the central closure part (33) is
directed in the direction of the heel part (5).
3. Footwear as in Claim 1, characterized in that
looking down on the further portions (65, 66; 60) of the tightener element they
run from the retainer-plate (23) or the middle strip (21) of the tongue (15) obliquely
forwards or transversely to the tongue (15).
4. Footwear as in one of the Claims 1 to 3, characterized in that
at least one strain band (13, 14) is provided, reaching down into the sole region
of the footwear from each of the deflector elements of the sideparts (3, 4) of the
upper (2).
5. Footwear as in Claim 4, characterized in that looking down on the strain bands (13,
14) they run from the deflector
elements (56, 57; 58, 59) obliquely towards the rear.
6. Footwear as in Claim 4 or 5, characterized in that in each case at least one deflector
element (56, 57; 58, 59) is
provided on the head part (67) of every strain band (13, 14).
7. Footwear as in one of the Claims 1 to 6, characterized in that the portions (54, 55;
63, 64; 65, 66) of the tightener element (39)
run in the direction of the associated strain bands (13, 14).
8. Footwear as in one of the Claims 1 to 7, characterized in that those edges (8) of
the sideparts (3, 4) of the upper (2) which end in the
region (26) of the instep are stiffened by stiffener elements (9.1, 10.1)
9. Footwear as in Claim 1, characterized in that
the stiffener elements (9.1, 10.1) exhibit slits (11, 12) through which the tightener
element (39) engages and each time loops round one deflector element (56, 57; 58,
59) on the head part (67) of a strain band (13, 14).
10. Footwear as in Claim 9, characterized in that
the head part (67) of one strain band (13, 14) is inserted through an inserter
slit (68) in the stiffener element (9.1, 10.1) on the side opposite the slits (11,
12).
11. Footwear as in Claim 8, 9 or 10, characterized in that
the stiffener elements (9.1, 10.1) of one sidepart (3, 4) form in each case one
single elastic strainbar.
12. Footwear as in one of the Claims 8 to 11, characterized in that
the stiffener elements (9.1, 10.1) or strainbars consist of flexible plastics.
13. Footwear as in Claim 12, characterized in that
the stiffener elements (9.1, 10.1) or strainbars exhibit a flap (78) for fastening.
14. Footwear as in Claim 13, characterized in that
the fastener flap (78) runs in a plane below the slits (slits 11, 12, inserter
slit 68) and the surface of it is flush with the bottom edge (70) of the inserter
slit (68).
15. Footwear as in one of the Claims 4 to 14, characterized in that
on each head part (67) of the strain bands (13, 14) at least one detent (69) is
provided, which in the inserted state catches on the bottom edge (70) of the inserter
slit (68).
16. Footwear as in one of the Claims 4 to 15, characterized in that
for introducing the strain band (39) at least one stop (71) is provided below each
slit (11, 12) for the front edge (72) of the head part (67) of one strain band (13,
14).
17. Footwear as in one of the Claims 4 to 16, characterized in that
the deflector element (56, 57; 58, 59) provided on the head part (67) of the strain
band (13, 14) exhibits on the upper face (73) an edge (75) overhanging its peripheral
area (74) and the groove (76) so formed for the tightener element (39) runs in line
with the slits (11, 12).
18. Footwear as in Claim 17, characterized in that
on the side opposite the front edge (72) the overhanging edge (75) is separated
from the material of the strain band (13, 14) by a gap (77) for the insertion of the
tightener element (39).
19. Footwear as in one of the Claims 1 to 18, characterized in that
the tongue (15) consists of a foamed polymer, in particular of polyurethane.
20. Footwear as in Claim 19, characterized in that
the underside of the tongue (15) is provided with a textile coating.
21. Footwear as in one of the Claims 1 to 20, characterized in that
the tongue (15) exhibits on the upper face a depression (22) into which the retainer-plate
(23) of the central closure (24) is inserted and fastened into it by gluing.
22. Footwear as in one of the Claims 1 to 21, characterized in that the surface of the
sidepieces (18, 19) of the tongue (15) is made as
a sliding surface for the sideparts (3, 4) of the upper (2) lying on it.
23. Footwear as in one of the Claims 1 to 22, characterized in that
the central closure part (33) provided with an adjusting-knob (37) may be locked
to the tightener element (39) or to portions (54, 55) of the tightener element.
24. Footwear as in Claim 23, characterized in that the central closure part (33) exhibits
an arm (35, 36) on each
side and each arm (35, 36) and/or the part of the retainer-plate (23) lying under
the respective arm (35, 36) exhibits a recess (40) for the tightener tape (39) or
the portions (54, 55) of the tightener element to pass through.
25. Footwear as in Claim 23 or 24, characterized in that
in front of the bearing (30) the retainer-plate (23) exhibits an extension (43)
or an attachment (44) and the extension (43) or attachment (44) is made in two shells,
a gap (47) of a clear height equal to or a little greater than the thickness of the
tightener element (39) being provided between the upper shell (45) and lower shell
(46) and the shells (45, 46) being connected together at the sides (48, 49) in each
case by a deflector element (50, 51) provided at that point.
26. Footwear as in Claim 25, characterized in that
the attachment (44) made in one piece of two shells with the deflector elements
(50, 51) is fitted as a separate single part to the extension (43) from the retainer-plate
(23) and there fastened.
27. Footwear as in Claim 26, characterized in that
the attachment (44) made in two shells exhibits at each side (48, 49) a locator-web
(52, 53) which projects downwards and overlaps the edges (48, 49) at the sides of
the extension (43) from the retainer-plate (23).
28. Footwear as in Claim 26, characterized in that
the fastening between the attachment (44) and the extension (43) from the retainer-plate
(23) is a connection by ultrasonic welding or gluing.
29. Footwear as in Claim 26, characterized in that
the fastening between the attachment (44) and the extension (43) from the retainer-plate
(23) is a snap-connection.
30. Footwear as in Claim 1, characterized in that the cross-section of the tongue (15)
is adapted to the bulge of the
instep of the foot.
31. Footwear as in Claim 1, characterized in that
the portions (54, 55) of the tightener element (39) which are led into the lateral
guide groove or recess (40) uppermost in each case in the retainer-plate (23), are
connected to the central closure part (33).
1. Chaussure, notamment de sport, de détente ou de rééducation, comportant, montée sur
une couverture du cou de pied peu déformable et mobile par rapport à celui-ci, une
fermeture centrale (24) d'où part dans deux rainures supérieures latérales de guidage
(40), en direction de la pointe de chaussure (16), un organe de serrage (39) associé,
en forme de corde qui passe alternativement d'un organe de renvoi (56, 57) à une partie
latérale (3, 4) puis à un organe de renvoi (50, 51) de la couverture du cou de pied,
ou se croise sur elle, puis suit un autre organe de renvoi (58, 59) porté par une
partie latérale (3, 4), caractérisée par l'utilisation des caractéristiques suivantes:
- la couverture de cou de pied est constituée par une languette formant coussin, faite
d'un matériau élastique doux.
- la languette (15) est fixée articulée par son extrémité proche de la pointe (16)
de la chaussure, au matériau constituant la tige de la chaussure;
- la fermeture centrale (24) est montée sur une bande médiane libre (21) de la languette
(15), par l'intermédiaire d'une plaque porteuse (23) en matériau dur, peu déformable.
- la longueur (25) de la plaque porteuse (23) est égale à 95 % au moins de la longueur
(26) du cou de pied.
- la plaque porteuse (23) est placée sur la bande médiane (21) de la languette (15)
de manière à ne pas recouvrir les 5 % de la longueur de cette bande médiane (21) située
entre le bord avant (27) de la plaque (23) et la zone de fixation sur la tige, c'est-à-dire
l'extrémité inférieure de la languette (15).
- la plaque porteuse (23) comporte un coussinet (30), servant de fixation amovible
à la pièce (33) constituant la fermeture centrale.
2. Chaussure selon la revendication 1, caractérisée en ce que les deux parties latérales
(54, 55), situées le plus en haut, et éventuellement les deux parties latérales suivantes
(63, 64) de l'organe de serrage (39), vues en élévation sur la face supérieure de
la chaussure, se trouvent, par l'effet du décalage vers le talon (5), des organes
supérieurs de renvoi (56, 57) des parties latérales (3, 4) de la tige (2), inclinées
vers l'arrière à partir des guidages de la plaque porteuse (23) ou, le cas échéant,
de la bande médiane (21), de sorte que la tension engendrée dans la corde de serrage
par la fermeture de la fermeture centrale (33), s'exerce en direction du talon (5).
3. Chaussure selon la revendication 1, caractérisée en ce que les autres parties (65,
66 ; 60) ou de la bande centrale (21) de la languette (15), sont, en élévation, inclinées
vers l'avant ou perpendiculaires à la languette (15).
4. Chaussure selon une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce qu'elle comporte
des bandes de serrage (13, 14) partant respectivement des éléments de renvoi des parties
latérales (3, 4) de la tige (2) et aboutissant pour l'une au moins d'entre elles à
la semelle de la chaussure.
5. Chaussure selon la revendication 4, caractérisée en ce que les bandes de serrage (13,
14), en élévation, portent des éléments de renvoi (56, 57 ; 58, 59), obliquement vers
l'arrière.
6. Chaussure selon la revendication 4 ou 5, caractérisée en ce qu'il est prévu au moins
un élément de renvoi (56, 57 ; 58, 59) monté sur la tête (67) de chaque bande de serrage
(13, 14).
7. Chaussure selon une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que les parties (54,
55 ; 63,64 ; 65,66) de l'organe de serrage (39) sont orientées selon la direction
des bandes de serrage (13, 14) associées.
8. Chaussure selon une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que les bords (8)
délimitant les parties latérales (3, 4) de la tige (2) dans la zone du cou de pied
sont équipées d'éléments raidisseurs (9.1, 10.1).
9. Chaussure selon la revendication 8, caractérisée en ce que les éléments raidisseurs
(9.1, 10.1) sont percés de fentes (11,12) à travers lesquelles passe l'organe de serrage
(39) et serre chaque fois un organe de renvoi (56,57 ; 58,59) associé à la tête (67)
d'une bande de serrage (13,14).
10. Chaussure selon la revendication 9, caractérisée en ce que la tête (67) d'une bande
de serrage (13, 14) est engagée dans l'élément raidisseur (9.1, 10.1) au niveau d'une
fente d'engagement (68) située du côté opposé à la fente (11, 12).
11. Chaussure selon la revendication 8,9 ou 10, caractérisée en ce que les éléments raidisseurs
(9.1, 10.1) d'une partie latérale (3,4) constituent chacun une barrette de serrage
élastique.
12. Chaussure selon une des revendications 8 à 11, caractérisée en ce que les éléments
raidisseurs (9.1, 10.1), c'est-à-dire les barrettes de serrage élastiques, sont en
matière plastique flexible.
13. Chaussure selon la revendication 12, caractérisée en ce que les éléments raidisseurs
(9.1, 10.1), c'est-à-dire les barrettes de serrage comportent une patte de fixation
(78).
14. Chaussure selon la revendication 13, caractérisée en ce que la patte de fixation (78)
se trouve dans un plan situé en dessous des fentes (fentes 11, 12, fente d'engagement
68), sa face supérieure affleurant le bord inférieur (70) de la fente d'engagement
(68).
15. Chaussure selon une des revendications 4 à 14, caractérisée en ce qu'elle comporte,
sur la tête (67) des bandes de serrage (13, 14) au moins une dent d'arrêt (69) qui,
en position d'engagement se trouve retenue par le bord inférieur (70) de la fente
d'engagement (68).
16. Chaussure selon une des revendications 4 à 15, caractérisée en ce qu'elle comporte,
en dessous des fentes (11, 12), au moins une butée (71) arrêtant le bord avant (72)
de la tête (67) d'une bande de serrage (13, 14), lors de l'engagement de la sonde
de serrage (39).
17. Chaussure selon une des revendications 4 à 16, caractérisée en ce que l'élément de
renvoi (56, 57 ; 58, 59) prévu sur la tête (67) de la bande de serrage (13, 14) présente,
sur la face supérieure (73), un bord (75) débordant périphériquement cette face (74)
en formant une rainure (76) destinée à recevoir l'organe de serrage (39) et alignée
avec les fentes (11,12).
18. Chaussure selon la revendication 17, caractérisée en ce que le bord débordant (75)
est, du côté opposé à son bord avant (72), séparé de la bande de serrage (13, 14)
par une fente (77) permettant l'introduction de l'organe de serrage (39).
19. Chaussure selon la revendication 1 à 18, caractérisée en ce que la languette (15)
est faite d'un polymère cellulaire, du polyuréthane notamment.
20. Chaussure selon la revendication 19, caractérisée en ce que la face inférieure de
la languette (15) est recouverte d'une garniture textile.
21. Chaussure selon une des revendications 1 à 20, caractérisée en ce que la languette
(15) sur sa face supérieure, présente un évidement (22) dans lequel la plaque porteuse
(23) de la fermeture centrale (24) est placée et fixée par collage.
22. Chaussure selon une des revendications 1 à 21, caractérisée en ce que la face supérieure
des joues latérales (18, 39) de la languette (15) constituent la surface de glissement
pour les parties latérales (3, 4), en appui sur elles, de la tige (2).
23. Chaussure selon une des revendication 1 à 22, caractérisée en ce que la fermeture
centrale (33), munie d'une tête de réglage (37), peut être bloquée avec l'organe de
serrage (39) ou des parties (54, 55) de cet organe.
24. Chaussure selon la revendication 23, caractérisée en ce que la fermeture centrale
(33) présente, de chaque côté, un bras (35, 36), ces bras et/ou la partie de la plaque
porteuse (23) située sous les bras (35, 36) présente un évidement (40) servant de
passage à l'organe de serrage (39), c'est-à-dire à ses parties (54, 55).
25. Chaussure selon la revendication 23 ou 24, caractérisée en ce que la plaque porteuse
(23) présente , devant le coussinet (30) , un prolongement (43) ou une pièce porteuse
(44) constitués, l'un ou l'autre en forme de coquilles, ou entre la coquille supérieure
(45) et inférieure (46), délimitant entre elles une chambre (47) de faible hauteur,
égale ou à peine supérieure à l'épaisseur de l'organe de serrage (39), les coquilles
(45, 46) étant reliées entre elles, de chaque côté par l'élément de renvoi (50, 51)
prévu à cet endroit.
26. Chaussure selon la revendication 25, caractérisée en ce que la pièce rapportée (44)
faite de deux coquilles réunies en une seule pièce et des éléments de renvoi (50,
51) peut être montée, à l'état d'élément séparé, sur le prolongement (43) de la plaque
porteuse (23), puis fixée sur cette plaque.
27. Chaussure selon la revendication 26, caractérisée en ce que la pièce rapportée (44),
constituée de deux coquilles, présente, sur chacun de ses deux côtés (48, 49), une
barrette de fixation (52, 53) débordant vers le bras, en prise avec les bords latéraux
(48, 49) du prolongement (43) de la plaque porteuse (23).
28. Chaussure selon la revendication 26, caractérisée en ce que la fixation reliant la
pièce rapportée (44) et le prolongement (43) de la plaque porteuse (23) est assurée
par soudure ultrasonique ou par collage.
29. Chaussure selon la revendication 26, caractérisée en ce que la fixation reliant la
pièce rapportée (44) et le prolongement (43) de la plaque porteuse (23) est assurée
par une liaison à blocage.
30. Chaussure selon la revendication 1, caractérisée en ce que la languette (15) est,
en section transversale, adaptée à la courbure du cou de pied.
31. Chaussure selon la revendication 1, caractérisée en ce que les parties (54, 55) de
l'organe de serrage (39) guidées dans les rainures supérieures latérales, c'est-à-dire
les évidements (40) de la plaque porteuse (23), sont reliées à la fermeture centrale
(33).