[0001] Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Brennpunktverstellung eines Leuchtmittels
in einem Gehäuse nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bisher ist es inbesondere bei Leuchtengehäusen zur Verwendung mit Niedervolt-Halogenleuchten
bekannt, den Brennpunkt derart zu verstellen, daß der Reflektor durch einen entsprechenden
Verdrehantrieb verstellt wird. Hierbei ist der Reflektor beispielsweise in einem Steilgewinde
im Gehäuse gehalten und durch Drehung des Reflektors wird somit der Abstand des Leuchtmittels
zu der Reflektorinnenwand verstellt. Nachteil dieser bekannten Verstellung ist, daß
die Verstellung nur unter relativ großem Aufwand erfolgt, denn die lichtlenkenden
Mittel am Ausgang des Reflektors müssen in der Regel demontiert werden. Zudem ist
mit dieser bekannten Lösung ein höherer konstruktiver Aufwand verbunden. Weiterer
Nachteil ist, daß die Verstellung des Reflektors nur unter großer Wärmebelastung der
Hand vonstatten gehen kann, was mit einer evtl. Verletzungsgefahr verbunden ist. Ferner
besteht der Nachteil, daß man nicht den Brennpunkt bei Inbetrieb genommenem Leuchtmittel
einstellen kann, denn in der Regel verdeckt die den Reflektor verstellende Hand den
Lichtaustritt, so daß man nicht die Wirkung der Brennpunktverstellung sofort kontrollieren
kann.
[0002] Im übrigen muß bei einer derartig bekannten Verstellung ein Steilgewinde an der Innenseite
des Leuchtengehäuses angeordnet werden, was insgesamt zu einem vergrößerten Außendurchmesser
des Leuchtengehäuses führt. Damit ist auch eine aufwendigere Herstellung verbunden.
[0003] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Verstellung für ein Leuchtmittel
der eingang genannten Art so weiterzubilden, daß bei geringeren Herstellungskosten
eine einfachere und eine besser zugänglichere Verstellmöglichkeit für das Leuchtmittel
gegeben ist.
[0004] Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Erfindung durch die technische Lehre des
Anspruchs 1 gekennzeichnet.
[0005] Wesentliches Merkmal der Erfindung ist, daß nun der Fassungsplatte für das Leuchtmittel
ein Hubantrieb zugeordnet ist, welcher der Fassungsplatte in Ausstrahlrichtung des
Reflektors eine Verstellbewegung zuordnet.
[0006] Damit ist der wesentliche Vorteil erzielt, daß nun nicht mehr - wie in bekannter
Weise - der Reflektor in der besagten Verstellrichtung verstellt wird, sondern daß
nach der Erfindung die Fassungsplatte selbst verstellt wird. Damit besteht der Vorteil,
daß man durch Anordnung eines Hubantriebes an der Fassungsplatte nun nicht mehr den
Reflektor von vorne her verstellen muß, wodurch die Verletzungsgefahr beseitigt wird
und im übrigen die umständliche Verstellung entfällt, sondern man kann einen Hubantrieb
zur Verstellung der Fassungsplatte an relativ unterschiedlichen Orten des Leuchtengehäuses
anordnen.
[0007] In einer ersten bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß an der Rückseite
des Leuchtengehäuses, d.h. an der dem Leuchtmittel entgegengesetzten Seite, die Betätigung
des Hubantriebs angeordnet ist. Damit besteht der Vorteil, daß man mit dieser Art
der Betätigung nun unmittelbar die Verstellung des Brennpunktes des Leuchtmittels
zum Reflektor bei eingeschaltetem Leuchtmittel kontrollieren kann. Damit besteht nun
keine Verletzungsgefahr mehr und das Leuchtmittel kann also im Betriebszustand verstellt
werden, wodurch es z.B. nun möglich ist, die Leuchte auf ein bestimmtes, anzustrahlendes
Objekt zu richten und eine optische Kontrolle zu haben, ob der Brennpunkt an einer
bestimmten Fläche fokussiert wird oder nicht. Damit können optimale Ausleuchtungen
von zu beleuchtenden Flächen eingestellt werden, was vorher nicht ohne weiteres möglich
war.
[0008] Nach einer Weiterbildung der vorliegenden Erfindung kann es vorgesehen sein, daß
der Verstellantrieb für den Hubmechanismus von der Seite des Leuchtengehäuses her
vorgesehen ist oder daß der Verstellantrieb - über entsprechende Werkzeuge - von vorne
her erfolgt.
[0009] In einer bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, daß
der Hubantrieb für die Fassungsplatte als Verstellhebel ausgebildet ist, welcher sich
mindestens mit einer ersten Exzenterkurve an der Oberfläche der Fassungsplatte abstützt,
die sich federbelastet an diesem Verstellhebel anlegt. Mit der Verdrehung des Verstellhebels,
der bevorzugt exzentrisch gelagert ist, kann somit der Abstand der Fassungsplatte
zu dem feststehenden Reflektor leicht eingestellt werden. Die Fassungsplatte trägt
hierbei die Fassung und das Leuchtmittel.
[0010] Um den Hubantrieb mit einem größeren Verstellweg auszugestalten, ist es in einer
weiteren Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß dem Verstellhebel zwei unterschiedliche
Exzenterkurven zugeordnet sind, wobei sich eine untere Exzenterkurve an der Oberseite
der Fassungsplatte abstützt, während sich eine obere Exzenterkurve an der Innenseite
des Leuchtengehäuses abstützt.
[0011] Mit diesen beiden - gegeneinander gerichteten - Exzenterkurven wird nun eine Verdoppelung
des Verstellweges erreicht, wobei während der Verdrehung des Verstellhebels um einen
bestimmten Schwenkpunkt dieser Schwenkpunkt eine Verschiebung in der Verstellrichtung
ausführt.
[0012] Es wird also allgemein festgestellt, daß sämtliche Lösungen für einen Hubantrieb
für eine Fassungsplatte nach der vorliegenden Erfindung als erfinderisch beansprucht
werden. Es gibt neben der händischen Verstellung der Fassungsplatte mit entsprechenden
Verstellmitteln noch elektromotorische oder elektromagnetische Verstellmittel. Beispielsweise
kann der vorher erwähnte Verstellhebel an dem freien , verschiebbaren Ende eines Ankers
eines Elektromagneten angeordnet sein, so daß die Verstellung nun über die Ansteuerung
des Elektromagneten erfolgt.
[0013] Damit kann mit einem Elektromagneten zwei verschiedene Brennpunktverstellungen durchgeführt
werden, z.B. eine Minimum- und eine Maximum-Brennpunktposition.
[0014] Ebenso ist es möglich, im Leuchtengehäuse einen elektromotorischen Verstellantrieb
anzuordnen, der mit einem entsprechenden Verstellorgan, z.B. einer drehbar angetriebenen
Exzenterscheibe, einer Spindelmutter zusammenwirkt, welches ebenfalls als Hubantrieb
für die Fassungsplatte ausgebildet ist.
[0015] In vorteilhafter Ausgestaltung ist es weiterhin vorgesehen, daß die Fassungsplatte
etwa den gleich großen Durchmesser wie das Gehäuse aufweist und als Hitzeschild ausgebildet
ist. Die Fassungsplatte dient bei dieser Ausgestaltung für den dahinterliegenden Bereich
mit den elektrischen Anschlüssen, Leitungen usw., insbesondere auch für die Handhabe,
als Hitzeschild, so daß sich hinter der Fassungsplatte nur eine relativ geringe thermische
Belastung ergibt.
[0016] Weiterhin ist es vorteilhaft, daß an der Fassungsplatte Lappen oder Führungsstifte
angesetzt sind, welche die Fassungsplatte gegenüber dem Gehäuse führen.
[0017] Der Erfindungsgegenstand der vorliegenden Erfindung ergibt sich nicht nur aus dem
Gegenstand der einzelnen Patentansprüche, sondern auch aus der Kombination der einzelnen
Patentansprüche untereinander. Alle in den Unterlagen - einschließlich der Zusammenfassung
- offenbarten Angaben und Merkmale, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellte
räumliche Ausbildung werden als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln
oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.
[0018] Im folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich einen Ausführungsweg darstellende
Zeichnungen näher erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung
weitere erfindungswesentliche Merkmale und Vorteile der Erfindung hervor.
[0019] Es zeigen:
- Figur 1:
- Schnitt durch ein Leuchtengehäuse nach der Erfindung in einer ersten Ausführungsform,
- Figur 2:
- ein Längsmittenschnitt durch das Gehäuse nach Figur 1,
- Figur 3:
- ein teilweiser Schnitt mit perspektivischer Darstellung des Leuchtengehäuses,
- Figur 4:
- eine in Figur 1 abgewandelte Stellung der Fassungsplatte,
- Figur 5:
- der Verstellhebel nach den Figuren 1 - 4,
- Figur 6:
- schematisiert ein Teil eines Leuchtengehäuses mit Darstellung einer zweiten Ausführungsform
eines Verstellantriebs,
- Figur 7:
- eine dritte Ausführungsform eines Verstellantriebes,
- Figur 8:
- eine vierte Ausführungsform eines Verstellantriebes.
- Figur 9:
- ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Verstellantriebes.
[0020] In einem Leuchtengehäuse 1 ist ein Reflektor 5 über zwei vordere Ringe 6,7 gehalten,
wobei die Ringe 6,7 eine vordere Glasplatte 19 befestigen.
[0021] Im Leuchtengehäuse 1 ist in den Verstellrichtungen (Pfeilrichtungen 27,28) eine Fassungsplatte
2 verstellbar angeordnet, wobei die Fassungsplatte 2 mit einer Fassung 3 verbunden
ist. In der Fassung 3 ist das Leuchtmittel 4 befestigt. Im gezeigten Ausführungsbeispiel
ist das Leuchtmittel 4 als Niedervolt-Halogenlampe ausgebildet; es können jedoch auch
andere Leuchtmittel verwendet werden, wie z.B. Glühlampen, Gasentladungslampen, Kompaktleuchtstofflampen
und dergleichen mehr.
[0022] Das Leuchtengehäuse 1 ist mit einer Halterung 8 in nicht näher dargestellter Weise
mit z.B. einem Rohr verbunden oder dergleichen mehr.
[0023] Im Innenraum des Leuchtengehäuses 1 ist ein Verstellhebel 9 (vergl. auch Figur 5)
verstellbar und drehbar angeordnet. Hierbei wird eine Schwenkachse 11 gebildet, die
dadurch erreicht wird, daß der Verstellhebel 9 einen aus seiner Ebene herausgebogenen
Kopf 13 aufweist, der durch einen etwa C-profilierte Ausnehmung 38 aus dem Material
des Verstellhebels 9 herausgebogen ist. Gemäss den Figuren 1 und 4 greift dieser abgekröpfte
Kopf 13 in einen Schlitz 12 im Leuchtengehäuse ein und bildet demgemäß die Schwenkachse
11.
[0024] Der Schlitz 12 hat hierbei einen C-förmigen Querschnitt, um zu vermeiden, daß der
Kopf 13 nach vorne herausfällt.
[0025] Wichtig ist, daß zur Erreichung eines verdoppelten Verstellweges der Verstellhebel
9 eine untere Exzenterkurve 36 aufweist, mit der er sich an der federbelasteten Fassungsplatte
2 abstützt. Demgegenüberliegend weist der Verstellhebel 9 eine obere Exzenterkurve
37 auf, mit der er sich an der Unterseite der oberen Stirnfläche des Leuchtengehäuses
1 abstützt.
[0026] Die Federbelastung der Fassungsplatte 2 wird dadurch erreicht, daß in der Fassungsplatte
2 eine Bohrung vorhanden ist, durch welche eine Schaftschraube 14 hindurchgreift.
Im Zwischenraum zwischen dem Kopf 16 der Schaftschraube 14 und der Unterseite der
Fassungsplatte 2 ist hierbei eine Feder 15 angeordnet.
[0027] Das bolzenseitige Ende der Schaftschraube 14 ist hierbei in eine zugeordnete Bohrung
17 im Leuchtengehäuse 1 eingeschraubt.
[0028] Zur Geradführung der Fassungsplatte 2 sind aus der Ebene der Fassungsplatte herausgebogene
Führungslappen 18 vorgesehen, die bevorzugt an einander gegenüberliegenden Enden der
Fassungsplatte 2 angeordnet sind, die in entsprechenden Schlitzen geführt sind, die
parallel zu dem Schlitz 12 verlaufen.
[0029] Der Verstellhebel 9 weist einen oberen Ansatz 43 auf, der mit einer bevorzugt aus
Kunststoff ausgebildeten Handhabe 10 verbunden ist.
[0030] Wird nun der Verstellhebel 9 über die Handhabe 10 im Bereich eines Schlitzes 21 im
Leuchtengehäuse 1 verschwenkt, dann schwenkt er um seine Schwenkachse 11, wobei sich
die Schwenkachse 11 gleichzeitig im Bereich der vertikal ausgerichteten Nut 12 verschiebt.
Hierbei stützt sich die obere Exzenterkurve 37 an der Innenseite des Leuchtengehäuses
ab, während sich die untere Exzenterkurve 36 an der Oberseite der federbelasteten
Fassungsplatte 2 abstützt. Nachdem gemäss Figur 5 die beiden Exzenterkurven 36,37
entgegensetzte Steigung aufweisen (entgegengesetzt gerichtet sind) ergibt sich somit
ein doppelter Verstellweg der Fassungsplatte 2 in den Pfeilrichtungen 27,28 im Vergleich
dazu, als wenn nur eine einzige Exzenterkurve 36 oder 37 vorhanden wäre.
[0031] In Figur 3 ist die Fassungsplatte 2 in zwei verschiedenen Stellungen 2,2' dargestellt,
wobei das Leuchtmittel 4 entfernt ist und stattdessen die Ausnehmung 20 für die Befestigung
der Fassung 3 erkennbar ist.
[0032] In Figur 5 sind die beiden einander gegenüberliegenden und entgegengesetzt gerichteten
Exzenterkurven 36,37 am Verstellhebel 9 dargestellt.
[0033] Hierbei ist erkennbar, daß die obere Exzenterkurve 37 einen Radius 39 mit einem von
der Längsmittelachse seitlich versetzten Mittelpunkt 40 aufweist, während die gegenüberliegende
Exzenterkurve 36 einen entgegengesetzt vom erstgenannten Mittelpunkt 40 angeordneten
Mittelpunkt 41 aufweist, welchem der Radius 42 zugeordnet ist.
[0034] In den Figuren 6 - 8 sind weitere Ausführungsbeispiele eines Hubantriebes geschildert.
Im Ausführungsbeispiel nach Figur 6 ist dargestellt, daß im Leuchtengehäuse 1 eine
Gewindebohrung 26 vorhanden sein kann, in welche das bolzenseitige Ende einer Stellschraube
24 eingreift. Im Zwischenraum zwischen der Bohrung 26 und der Oberseite der Fassungsplatte
2 ist hierbei eine Feder 25 angeordnet, welche die Fassungsplatte 2 federbelastet
nach unten drückt. Die Fassungsplatte 2 trägt im übrigen ein oder mehrere Führungsstifte
22, die in zugeordnete Führungsnuten 23 im Leuchtengehäuse 1 eingreift.
[0035] In Figur 7 ist als Verstellantrieb eine Kulissenführung dargestellt, wo ein Kulissenhebel
29 im Bereich einer Schwenkachse 30 am Leuchtengehäuse 1 schwenkbar gelagert ist.
Die Fassungsplatte 2 ist hierbei mit einem Stift 32 verbunden, der in die Führung
31 eingreift. Durch die Verschwenkung des Kulissenhebels 29 kann somit ebenfalls eine
Verstellung in den Pfeilrichtungen 27,28 der Fassungsplatte 2 erfolgen.
[0036] In Figur 8 ist dargestellt, daß in der Seitenwandung des Leuchtengehäuses 1 mindestens
ein Schlitz 33 vorhanden ist, durch den eine Schraube 34 hindurchgreift. Die Schraube
34 ist in das Material der Fassungsplatte 2 eingeschraubt und legt sich mit ihrem
Kopf an den Seitenwandungen des Schlitzes 33 an. Somit kann ebenfalls eine vertikale
Verstellung der Fassungsplatte 2 erreicht werden. Aus Vereinfachungsgründen wurde
die Federbelastung der Fassungsplatte und die sonstige Führung der Fassungsplatte
nicht dargestellt.
[0037] Figur 9 zeigt als weiteren Verstellantrieb eine Exzenterscheibe 44, die drehfest
mit einer Achse 45 verbunden ist, die in der Seitenwand des Gehäuses 1 drehbar gelagert
ist. Durch die Verdrehung der Achse 45 drückt sich somit die Exzenterscheibe 44 an
der Oberseite der federbelasteten Fassungsplatte 2 ab, die demzufolge ebenfalls in
den Pfeilrichtungen 27,28 höhenverstellt wird.
[0038] Aus den Figuren 1 bis 4 ist ersichtlich, daß die Fassungsplatte 2 etwa den gleich
großen Durchmesser wie das Gehäuse 1 aufweist, wobei die Fassungsplatte 2 gleichzeitig
als Hitzeschild dient. Der Bereich hinter der Fassungsplatte mit den elektrischen
Anschlüßen, Leitungen usw. sowie auch die Handhabung bzw. der Verstellhebel 9 sind
insoweit nicht so hoch belastet als dies ohne Fassungsplatte 2 wäre, insbesondere
bei kreisförmiger Ausgestaltung der Fassungsplatte 2.
[0039] Aus der Figur 2 und den Figuren 6 bis 8 ist ersichtlich, daß die Lappen 18 bzw. die
Führungsstifte 22 die besondere Aufgabe erfüllen, daß die Fassungsplatte 2 gegenüber
dem Gehäuse geführt wird. Die Lappen 18 bzw. die Führungsstifte 22 sind hierbei parallel
zur Längsachse des Gehäuses an der Fassungsplatte angesetzt und laufen in entsprechenden
Führungsschlitzen des Gehäuses, so daß sich bei der Verstellung der Fassungsplatte
2 eine vorteilhafte Führung derselben ergibt. Es ist aber auch möglich, die Fassungsplatte
2 mit in radialer Richtung weisende Führungselemente, etwa in Schlitzbereichen des
Gehäuses oder in Nutenführungen des Gehäuses, zu führen.
| ZEICHNUNGS-LEGENDE |
| 1 |
Leuchtengehäuse |
26 |
Bohrung |
| 2,2' |
Fassungsplatte |
27 |
Pfeilrichtung |
| 3 |
Fassung |
28 |
Pfeilrichtung |
| 4 |
Leuchtmittel |
29 |
Kulissenhebel |
| 5 |
Reflektor |
30 |
Schwenkachse |
| 6 |
Ring |
31 |
Führung |
| 7 |
Ring |
32 |
Stift |
| 8 |
Halterung |
33 |
Schlitz |
| 9,9' |
Verstellhebel |
34 |
Schraube |
| 10,10' |
Handhabe |
35 |
Kopf |
| 11 |
Schwenkachse |
36 |
Exzenterkurve |
| 12 |
Schlitz |
37 |
Exzenterkurve |
| 13 |
Kopf |
38 |
Schlitz |
| 14 |
Schaftschraube |
39 |
Radius |
| 15 |
Feder |
40 |
Mittelpunkt |
| 16 |
Kopf |
41 |
Mittelpunkt |
| 17 |
Bohrung |
42 |
Radius |
| 18 |
Führungslappen |
43 |
Ansatz |
| 19 |
Glasplatte |
44 |
Exzenterscheibe |
| 20 |
Ausnehmung für Fassung 3 |
45 |
Achse |
| 21 |
Schlitz |
|
|
| 22 |
Führungsstift |
|
|
| 23 |
Führungsnut |
|
|
| 24 |
Stellschraube |
|
|
| 25 |
Feder |
|
|
1. Brennpunktverstellung eines Leuchtmittels in einem Gehäuse, wobei das Leuchtmittel
an einer Fassungsplatte angeordnet ist und in Richtung seiner Längsachse zu Zwecken
der Fokussierung verschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Fassungsplatte (2) für das Leuchtmittel (4) ein Hubantrieb zugeordnet ist,
welcher der Fassungsplatte (2) in Ausstrahlrichtung des Reflektors (5) eine Verstellbewegung
zuordnet.
2. Brennpunktverstellung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung des Hubantriebes an der Rückseite des Gehäuses (1) an der dem
Leuchtmittel (4) entgegengesetzten Seite angeordnet ist.
3. Brennpunktverstellung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstellantrieb für den Hubmechanismus von der Seite des Gehäuses her erfolgt,
oder daß der Verstellantrieb über entsprechende Werkzeuge von vorne her erfolgt.
4. Brennpunktverstellung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubantrieb für die Fassungsplatte (2) als Verstellhebel (9) ausgebildet ist,
welcher sich mindestens mit einer ersten Exzenterkurve (36) an der Oberfläche der
Fassungsplatte (2) abstützt, die sich federbelastet an den Verstellhebel (9) anlegt.
5. Brennpunktverstellung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstellhebel eine weitere Exzenterkurve (37) aufweist, die sich an der Innenseite
des Gehäuses (1) abstützt.
6. Brennpunktverstellung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fassungsplatte (2) an einem oder mehreren Führungsstiften (22) im Gehäuse
(1) verschieblich geführt ist und daß die Fassungsplatte (2) federbelastet über eine
in Richtung der Längsachse des Leuchtmittels (4) angeordnete Stellschraube (24) im
Gehäuse gehalten ist (Fig. 6).
7. Brennpunktverstellung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubantrieb als Kulissenführung ausgebildet ist, wobei ein Stift (32) der
Fassungsplatte (2) in die Führung eines Kulissenhebels (29) eingreift (Fig. 7).
8. Brennpunktverstellung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fassungsplatte (2) über eine Schraube (34) in einem seitlichen Schlitz (33)
des Gehäuses (1) verstellbar geführt ist (Fig. 8).
9. Brennpunktverstellung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fassungsplatte (2) über eine im Gehäuse gelagerte Exzenterscheibe (44) verstellt
wird (Fig. 9).
10. Brennpunktverstellung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Fassungsplatte (2) etwa den gleich großen Durchmesser wie das Gehäuse (1)
aufweist und als Hitzeschild ausgebildet ist.
11. Brennpunktverstellung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fassungsplatte (2) Lappen (18) oder Führungsstifte (22) angesetzt sind,
welche die Fassungsplatte (2) gegenüber dem Gehäuse (1) führen.