[0001] Die Erfindung betrifft einen Brecher zum Zerkleinern von Mahlgut. Brecher sind bekannt
als erste Stufe in Mahlverfahren, wobei sie grobes Mahlgut zu einer definierten Korngrösse
vorbrechen, welches danach durch ein Mahlverfahren weiter zerkleinert wird. Brecher
werden aber auch dort eingesetzt, wo das Mahlgut nicht zu sehr feinem Gut verarbeitet
werden soll, wie etwa in der Kiesherstellung.
[0002] Bekannte Brecher besitzen den Nachteil eines relativ geringen Materialdurchsatzes.
Oft ist eine Rückführung des beim ersten Durchgang nicht ausreichend zerkleinerten
Materials notwendig. Ein solcher Brecher ist z.B. in der EP-Nr. 0 372 149 beschrieben.
Es stellt sich die Aufgabe, einen Brecher so auszugestalten, dass er bei grossem Materialdurchsatz
arbeitet und die Verschleissteile optimal ausnutzbar sind.
[0003] Das wird durch die in den Patentansprüchen genannten Merkmale erreicht.
[0004] Der Brecher kann als Einzeleinheit oder als Teil einer Mahlanlage, d.h. zusammen
mit einer Mühle eingesetzt werden.
[0005] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel des Brechers anhand der Figuren näher erläutert.
Es zeigen:
Figur 1 ein Ausführungsbeispiel des Brechers in der achsialen Schnittdarstellung,
Figur 2 eine Untersicht auf den Prallplatteneinsatz in einer ersten Ausführung,
Figur 3 eine seitliche Innenansicht dieses Einsatzes,
Figur 4 eine zweite Ausführung eines Prallplatteneinsatzes;
Figur 5 vier Phasen der Abnützung eines Brechhammers im Schnitt,
Figur 6 eine etwas abgewandelte Ausgestaltung des Brechers in einer teilweisen achsialen
Schnittdarstellung, und
Figur 7 ein weiteres Ausführungsbeispiel des Brechers.
[0006] Figur 1 zeigt eine Gesamtansicht eines ersten Ausführungsbeispiels des Brechers zur
Erläuterung des Grundaufbaus. Ein zylindrisches Gehäuse 1 ist mittels über den Umfang
verteilten Halterungen 2 in einem Fundament verankert (nicht gezeigt). An jochartigen
Radialstreben 7 ist zentral ein Antriebsmotor 3 angeordnet. Auf der Achse dieses Elektromotors
3 sitzen zwei Tragscheiben 4 als Halterung für Brechhämmer 5. Als Brechhämmer 5 sind
mittels je einem Haltebolzen 22 darin schwenkbar montierte, rechteckige Stahlprofile
vorgesehen. Die Brechhämmer 5 sind vorzugsweise aus zwei unterschiedlichen Stahllegierungen
gegossen. In ihrem hinteren Bereich, der durch die Tragscheiben 4 abgedeckt ist, bestehen
sie aus einem niedrig legierten, bearbeitbaren Stahl, wogegen ihr vorderer Teil aus
einem zähen, hochlegierten Stahl besteht. Oberhalb der Brechhammerebene ist eine Verteilplatte
10 angeordnet, von der aus das Mahlgut verteilt über einen definierten Umfang in die
ringförmige Brechzone fällt. Um die Fallgeschwindigkeit der Umdrehungsgeschwindigkeit
der Brechhämmer so anzupassen, dass alle Mahlgutstücke erfasst werden, kann die Verteilplatte
10 höhenverstellbar sein. Radial ausserhalb der Brechhämmer 5 ist eine Prallzone zum
Empfang des von den Hämmern abgeschleuderten Materials vorgesehen. Im Ausführungsbeispiel
nach Figur 1 ist dies ein ringförmiger, im Gehäuse angeordneter Einsatz 6, der radial
ausgerichtete Prallplatten 12, bzw. 13 für die von den Brechhämmern 5 abgeschleuderten
Mahlgutstücke trägt und die Prallzone bildet. Deren Funktion wird anhand der Fig.
2 bis 4 im Detail erläutert. Der Einsatz 6 liegt auf den Radialstreben 7 auf. Aussen
am Motor 3 ist ein ringförmiger Wegfuhrkanal 8 für das zerkleinerte Gut vorgesehen.
Unterhalb des Motors befindet sich ein Lüfterrad (nicht dargestellt). Entlang dem
Motor 3 sind Luftführungen 9 angeordnet, um dessen Kühlluft den Kühlrippen des Motors
entlang zu führen und vom Luftrückstrom zu trennen. Der Fluss des Mahlgutes durch
die Mühle ist mit Pfeillinien angedeutet.
[0007] Die Funktionsweise dieses Brechers wird nun anhand der Figuren 1 und 4 näher erläutert.
Gemäss Pfeil A wird das Mahlgut, z.B. Klinker, zentral aufgegeben und bildet auf der
Verteilplatte 10 einen Materialkegel. Nachfolgendes Mahlgut läuft über diesen Kegel
hinunter und verteilt sich damit über den Umfang der Verteilplatte 10. Die Verteilplatte
10 ist durch den Materialkegel vor Abnutzung geschützt. Das Mahlgut fällt danach gemäss
den Pfeilen B in die ringförmige Brechzone, in welcher die Brechhämmer 5 umlaufen.
Die Umdrehungszahl bzw. die Hammerhöhe kann so gewählt werden, dass jedes Mahlgutstück,
das durch die Brechzone fällt, von einem Hammer 5 erfasst und zerkleinert wird. Um
zu verhindern, dass Mahlgut unerfasst zwischen den Hämmern S hindurch fällt, ist unter
der Umlaufebene der Brechhämmer eine Schulter 17 angeordnet, auf der sich ein Mahlgutbett
aufbaut. Fällt ein Mahlgutstück zwischen den Hämmern 5 hindurch auf diese Schulter,
wird es vom nächsten Hammer 5 erfasst.
[0008] Betrachtet man nun den Weg eines einzelnen Mahlgutstücks, so geschieht folgendes:
Einer der Brechhämmer trifft an irgend einer Stelle des Umfangs tangential auf das
von der Verteilplatte 10 hinunterfallende Mahlgutstück. Durch den entsprechenden Stoss
zerfällt das Mahlgutstück in Bruchstücke, welche gemäss dem Impulssatz weggeschleudert
werden, wie z.B. mit Pfeil C (vergleiche Fig. 4) angedeutet ist. Geht man von einem
unelastischen Stoss aus, so erhalten die Mahlgutbruchstücke dabei die Tangentialgeschwindigkeit
der Brechhämmer.
[0009] Aussen an der Umlaufbahn der Brechhämmer sind nun stationäre, im wesentlichen radial
ausgerichtete Prallplatten 12 bzw. 13 stehend angeordnet (vergl. Fig. 4), auf welche
die Mahlgutbruchstücke mit ihrer Tangentialgeschwindigkeit treffen. Durch diesen zweiten
Stoss gegen die Prallplatten 12 bzw. 13 aus gehärtetem Stahl findet eine zweite Verkleinerung
des Mahlguts statt, das hernach durch die Schwerkraft von den Prallplatten nach unten
in den ringförmigen Wegfuhrkanal 8 fällt (vergl. Pfeil D in Fig. 1). Die Brechplatten
bleiben damit frei von Mahlgutanlagerungen und bieten dauernd eine harte Prallfläche
dar.
[0010] Die Zerkleinerung des Mahlguts geschieht also in genau zwei definierten Stössen,
wobei der Mahlgutfluss durch den Brecher einem hohlzylinderförmigen Pfad folgt. Die
damit erzielbare, grosse Wirkfläche erlaubt einen grossen Materialdurchsatz bei hoher
Brechwirkung.
[0011] Der Prallplatteneinsatz 6 ist in verschiedenen Ausführungen den Figuren 2 bis 4 zu
entnehmen. Er besitzt insbesondere stehend angeordnete Prallplatten 12 bzw. 13, die
z.B. in Winkelabständen von 30° über den Umfang verteilt sind. Optimal ist dabei eine
Ausrichtung der Prallplatten, die ein etwa rechtwinkliges Antreffen der Mahlgutstücke
sicherstellen. Zu diesem Zweck sind die Prallplatten 12 gemäss der Ausführung der
Figuren 2 und 3 als Winkel ausgebildet, deren Prallflächen 14 so angewinkelt sind,
dass die Mahlgutstücke etwa rechtwinklig auftreffen. Da der Brecher, wie noch erläutert
wird, in beiden Umlaufrichtungen betrieben wird, sind entsprechend beidseitig solche
Prallflächen 14 ausgebildet.
[0012] In Fig. 4 ist eine andere Ausführung mit radial stehenden Prallplatten 13 gezeigt.
Hier treffen die Mahlgutstücke unter einem etwas von 90° abweichenden Winkel auf die
Prallflächen 16 auf. Da der Stoss als unelastisch anzunehmen ist, vermindert sich
die Wirksamkeit des Stosses indessen nicht wesentlich. Auch hier sind die Prallplatten
13 in einem Winkelabstand (von 30°) angeordnet, so dass der direkte Aufprall des Mahlgutes
auf die Aussenwand 15 des Einsatzes 6 vermieden wird. Die symmetrische Anordnung der
Prallplatten bezüglich der Umlaufrichtung der Brechhämmer 5 gestattet auch hier eine
Reversierung der Umlaufrichtung, wie in Fig. 4 durch Pfeile angedeutet ist. In dieser
Ausführung sind die Prallplatten 13 ferner in Radialrichtung verstellbar, womit die
Brechcharakteristik optimiert werden kann. Ein Abstand von 30 - 40 mm zwischen der
Aussenkante der Brechhämmer und den Prallplatten hat sich als günstig erwiesen.
[0013] In Figur 6 ist eine abgewandelte Ausführung des Brechers von Fig. 1 gezeigt. Um die
Abnutzung der Gehäuseteile des Brechers unmittelbar oberhalb des Einsatzes 6 durch
hinaufgeschleuderte Mahlgutstücke herabzusetzen, ist hier der Abstand der horizontalen
Gehäusewandung 20 von der Brechzone vergrössert. Um zu verhindern, dass Mahlgutstücke
bei dieser Ausgestaltung unbeaufschlagt um die Brechzone herum zwischen den Prallplatten
hindurch gelangen, ist oberhalb der Prallplatten etwa auf der Höhe der Brechhämmer
5 eine Abdeckung 18 vorgesehen. Das darauf gelangende Mahlgut wird über dem Materialkegel
nach innen der Mahlbahn zugeführt und, falls es eine bestimmte Korngrösse übersteigt,
von den Brechhämmern 5 erfasst. Vorzugsweise ist die Höhenposition der Abdeckung 18
bezüglich der Umlaufebene der Brechhämmer 5 verstellbar, z.B. durch das Anheben des
Prallplatteneinsatzes 6. Der radiale Abstand zwischen der Abdeckung 18 und den Brechhämmern
5 gibt ein Mass für die maximale Korngrösse, die im Brecher erzeugt wird.
[0014] Figur 7 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Brechers. In
diesem Beispiel sind als Prallplatten mehrere Brechhämmer 21 stationär in der Aufprallzone
aufgehängt. Sie bilden die Prallflächen, an welchen die von den rotierenden Brechhämmern
5 abgeschleuderten Mahlgutstücke aufprallen.
[0015] Bei den so aufgehängten Brechhämmern 21 handelt es sich um die gleichen Bauelemente,
welche auch für die rotierenden Brechhämmer 5 verwendet werden. Dies vermindert die
Anzahl der verschiedenen Bauelemente, bietet aber vor allem auch den Vorteil, dass
im Rotor abgenutzte Brechhämmer noch als Prallelemente verwendet werden können. Dadurch
wird der Betrieb des Brechers erheblich verbilligt.
[0016] Im Ausführungsbeispiel nach Figur 7 sind etwa zwölf stationäre Brechhämmer 21 in
regelmässigen Abständen an plattenförmigen Halteelementen 22 aufgehängt, welche durch
die Befestigungslöcher 23 der Hämmer geführt sind.
[0017] Die die Prallfächen bildenden Hämmer 21 sind in der Ausführung nach Figur 7 radial
ausserhalb und oberhalb der rotierenden Brechhämmer 5 angeordnet. Der Grund dafür
liegt darin, dass je nach Arbeitsbedingungen (Rotationsgeschwindigkeit und Abnützung
der Hämmer 5, Fallgeschwindigkeit des Mahlguts, etc.) ein grosser Teil der von den
Hämmern 5 weggeschleuderten Bruchstücke eine nach oben gerichtete Geschwindigkeitskomponente
besitzen. Deshalb kann es sinnvoll sein, die Prallflächen und Prallplatten 12,13 resp.
die stationären Hämmer 21 so anzuordnen, dass sie mindestens teilweise höher als die
Hämmer 5 angeordnet sind. Zur gleichmässigen Abnützung der Prallflächen kann es auch
sinnvoll sein, diese in der Höhe verstellbar anzuordnen. Dadurch wird es auch möglich,
die Position der Prallplatten den jeweiligen Arbeitsbedingungen anzupassen.
[0018] Im Ausführungsbeispiel nach Figur 7 befindet sich unterhalb der Prallzone eine Schulter
oder Auffangvorrichtung 24, welche verhindert, dass Mahlgut, welches in rein radialer
Richtung von den Hämmern 5 weggeschleudert wurde, nach unten fallen kann. Durch das
Mahlgut 25, welches sich auf dieser Auffangvorrichtung 24 ansammelt, wird die Gehäusewand
in diesem Bereich geschützt.
[0019] In der Ausführung nach Figur 7 wird die maximale Mahlgutgrösse im wesentlichen durch
die Breite des Spaltes 26 definiert, welcher zwischen den Schultern 17 und 24 gebildet
wird.
[0020] Die Wiederverwendung alter, abgenutzter Hämmer ist nicht auf die Prallzone beschränkt.
So können z.B. alte Hämmer in anderen Teilen des Brechers angeordnet werden, die starker
Abnützung ausgesetzt sind. Beispielsweise treffen viele Bruchstücke, die aus der Prallzone
abprallen, auf die Wand 27 auf. Zum Schutz dieser Wand kann sie mit alten Brechhämmern
ausgekleidet werden oder durch alte Brechhämmer ersetzt werden.
[0021] Ebenfalls können alte Brechhämmer zum Schutz oder als Ersatz von anderen Wandbereichen
verwendet werden.
[0022] Wie bereits erwähnt, unterliegen die rotierenden Brechhämmer 5 erheblicher Abnutzung,
selbst wenn sie aus einer abriebresistenten Legierung gefertigt sind. Dabei ist bei
Brechhämmern mit rechteckigem Querschnitt zu beobachten, das im erfindungsgemässen
Brecher vor allem die in Umlaufrichtung vordere, obere Kante besonders stark abgenutzt
wird.
[0023] In Fig. 5 ist die entsprechende Abnutzung eines im Querschnitt gezeigten Brechhammers
5 in vier Phasen seiner Lebensdauer schematisch dargestellt. Zunächst werden, wie
links in Figur 5 gezeigt, durch Reversierung der Drehrichtung nach einiger Betriebszeit
beide oberen Kanten des Brechhammers abgenutzt. Danach wird dieser gewendet, wobei
auf gleiche Weise wiederum die beiden oberen Kanten abgenutzt werden.
[0024] Die Abnutzung erfolgt dabei gleichmässig über die gesamte Länge jedes Brechhammers
5 mit Ausnahme des Befestigungsteils zwischen den Tragscheiben 4. Zum Auswechseln
oder Wenden braucht lediglich der Haltebolzen 22 entfernt zu werden.
[0025] Auf diese Weise können die Brechhämmer 5 optimal genutzt werden. Dies ergibt einen
wesentlichen Kostenvorteil im Vergleich zu herkömmlichen Brechern. Ein weiterer Vorteil
stellt die kompakte Bauweise des Brechers, gemessen an seiner Durchssatzleistung dar,
welche durch die über den Umfang verteilte Bearbeitung des Mahlguts ermöglicht wird.
[0026] Der Brecher ist im wesentlichen zweiteilig aufgebaut. Ein Basisteil 1 mit Antriebsmotor
und Brechhämmern ist in einem Fundament verankert. Ein oberer Einlaufteil 26 sowie
der ringförmige Einsatz 6 resp. die Halterung für die als Prallflächen verwendeten
Hämmer 21 liegen wegnehmbar auf dem Basisteil auf. Der periodische Austausch der Brechhämmer
wird vereinfacht, indem bloss der Einlaufteil 26 des Brechers abgehoben werden muss,
um zu den Brechhämmern zu gelangen.
1. Brecher zum Zerkleinern von Mahlgut, gekennzeichnet durch Brechhämmer (5), die innerhalb
eines Gehäuses (1) auf einer im wesentlichen horizontalen Kreisbahn umlaufend angetrieben
sind, und eine ringförmige Brechzone definieren, in welche das Mahlgut über deren
Umfang verteilt fällt, wobei radial ausserhalb an der Brechzone eine Prallzone (6)
zur Aufnahme des von den Brechhämmern (5) beaufschlagten Mahlgutes vorgesehen ist,
in welcher mehrere über den Umfang verteilte, quer zur Tangentialrichtung stehende
Prallflächen (14; 16) angeordnet sind, auf welche die von den Brechhämmern abgeschleuderten
Mahlgutstücke treffen, und wobei stationäre Organe vorgesehen sind, die das Hindurchfallen
von grösseren Mahlgutstücken durch die Brechzone ohne Beaufschlagung durch einen der
Brechhämmer verhindern.
2. Brecher nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass über
der im wesentlichen horizontalen Kreisbahn der Brechhämmer (5) ein Verteiltisch (10)
angeordnet ist, von welchem aus das Mahlgut in die ringförmige Brechzone fällt.
3. Brecher nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass unmittelbar
unterhalb der Umlaufbahn der Brechhämmer (5) eine Schulter (17) angeordnet ist, derart,
dass Mahlgutstücke nicht unbeaufschlagt durch die Brechzone gelangen.
4. Brecher nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Prallflächen
mindestens teilweise höher als die Brechzone angeordnet und in ihrer Höhe verstellbar
sind.
5. Brecher nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Prallzone
als ringförmiger Einsatz (6) ausgebildet ist, in welchem Prallplatten (12; 13) befestigt
sind, welche die Prallflächen (14; 16) bilden.
6. Brecher nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der
Prallzone stationäre Brechhämmer (21) angeordnet sind, welche die Prallflächen bilden.
7. Brecher nach Anspruch 6 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Brechhämmer (21) mindestens
teilweise höher als die Brechzone angeordnet sind.
8. Brecher nach einer der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Brechhämmer
(5) an einer Halterung (4) angeordnet sind, welche direkt auf der Achse eines Antriebsmotors
(3) sitzt.
9. Brecher nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass anschliessend
an die Brechzone eine Wegführzone (8) für das zerkleinerte Mahlgut als Ringkanal vorgesehen
ist, welche einen Antriebsmotor (3) für die Brechhämmer umgibt.
10. Brecher nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Brechhämmer
(5) so angetrieben sind, dass deren Umlaufrichtung umkehrbar ist.
11. Brecher nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Prallflächen (14; 16) so
angeordnet sind, dass sie bezüglich beider Umlaufrichtungen der Brechhämmer (5) wirksam
sind.
12. Brecher nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Brechhämmer
(5) austausch- und wendbar in ihrer Halterung (4) befestigt sind.
13. Brecher nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Brechhämmer
(5) als Gussstücke ausgebildet sind, deren vorderer Teil aus einem hochlegierten,
abrasionsfesten Stahl und deren hinterer Befestigungsteil aus einem bearbeitbaren
Stahl besteht.
14. Brecher nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb
der Prallzone eine Schulter (24) zur Verhinderung des Durchfallens von grossen Mahlgutstücken
angeordnet ist.
15. Brecher nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb
der Prallzone eine Abdeckung (18) vorgesehen ist, derart, dass Mahlgutstücke nicht
unbeaufschlagt durch die Prallzone gelangen.
16. Brecher nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Wandbereiche
(27) des Brechers durch stationär angeordnete Schutzelemente gegen den Aufprall von
Mahlgut geschützt sind, wobei als Schutzelemente Brechhämmer verwendet werden.