[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Großpackungen aus einer Gruppe
von Kleinpackungen, insbesondere Zigaretten-Packungen, die von einer Außenumhüllung
umgeben sind, wobei die Gruppe der Kleinpackungen einer Faltstation zugeführt und
fehlerhafte Gruppen identifiziert sowie ausgesondert werden, mit folgenden Merkmalen:
- die Kleinpackungen sind innerhalb der Gruppe so angeordnet, daß Packungsflächen aller
Kleinpackungen der Gruppe auf der in Förderrichtung rückwärtigen Seite sichtbar sind,
- die Gruppe der Kleinpackungen wird unmittelbar vor dem Verpackungsvorgang oder während
des Verpackungsvorgangs bei mindestens an der in Förderrichtung rückwärtigen Seite
offener Großpackung hinsichtlich vollständiger und/oder korrekter Ausbildung der Gruppe
überprüft.
[0002] Weiterhin betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
[0003] Ein derartiges Verfahren ist aus der US 3 344 578 bekannt. Dabei wird zur Prüfung
der Korrektheit des Inhalts der Großpackungen eine Gruppe von Kleinpackungen einer
mechanischen Prüfeinrichtung zugeführt. Da die mechanische Prüfung nur bei ruhender
Zigarettengruppe erfolgen kann, muß die Zigarettengruppe im Bereich der Prüfeinrichtung
taktweise betrieben werden. In der der Prüfeinrichtung in Förderrichtung nachgeordneten
Faltstation wird den nicht als fehlerhaft erkannten Gruppen der Kleinpackungen eine
Außenumhüllung zugeführt und um diese gefaltet. Die Großpackungen und fehlerhaften
Gruppen von Kleinpackungen werden durch die Faltstation gefördert. Aus der Faltstation
treten somit geschlossene Großpackungen und fehlerhafte Gruppen von Kleinpackungen
aus, wobei die Großpackungen durch einen Förderturm weitergefördert werden. Die Zuführung
der Zuschnitte für die Außenumhüllung im Maschinentakt wird also im Fall einer fehlerhaften
Gruppe unterbrochen. Des weiteren setzt die mechanische Prüfung der Gruppen einen
Stillstand der Gruppe während der Prüfung voraus.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Maßnahmen vorzuschlagen, durch die ohne
Beeinträchtigung des Fertigungsablaufs eine Überprüfung des Packungsinhalts einer
Packung - Gebinde - und eine einfache, zuverlässige Identifizierung sowie Aussonderung
von Fehlpackungen möglich ist.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe ist das erfindungsgemäße Verfahren gekennzeichnet durch
folgende Merkmale:
- zur Überprüfung der Gruppe wird die in Förderrichtung rückwärtige Seite der Gruppe
der Kleinpackungen durch mindestens ein optoelektronisches Prüforgan, insbesondere
durch eine Kamera, abgetastet, <4/
- bei einer fehlerhaften Gruppe der Kleinpackungen werden die Gruppe in derselben Förderrichtung
gefördert und der Verpackungsvorgang fortgesetzt und die Außenumhüllung mit einer
an der Außenseite der fertigen Großpackung erkennbaren Markierung versehen,
- nach Fertigstellung der Großpackung werden die mit einer Markierung versehenen fehlerhaften
Großpackungen im Bereich einer Abförderbahn für alle Großpackungen ausgesondert.
[0006] Das erfindungsgemäße Verfahren umfaßt demnach drei Schritte: Zuerst wird der Inhalt
der Packung, also die Gruppe von Klein-, insbesondere Zigaretten-Packungen hinsichtlich
der Korrektheit berührungslos überprüft. Der Förderprozeß muß also für die Prüfung
nicht unterbrochen werden. Bei etwaigen Fehlern wird nach dem Falten einer Außenumhüllung
um die Gruppe der Kleinpackungen die Außenumhüllung nach außen sichtbar gekennzeichnet.
Die Zuführung der Zuschnitte zur Faltstation muß also bei fehlerhafter Gruppe nicht
unterbrochen werden. Später, nach Fertigstellung der Packungen, wird die fehlerhafte
identifiziert und ausgesondert.
[0007] Die Prüfung des Inhalts der Packung erfolgt unmittelbar vor der Umhüllung derselben,
insbesondere im Bereich einer Faltstation. Hier wird ein Prüforgan im Bereich der
noch offenen Rückseite der Packung wirksam. Durch die Formation der Kleinpackungen
innerhalb der Gruppe derselben können im Bereich einer in Transportrichtung rückwärtigen
Längsseite der Packung alle Zigaretten-Packungen erkannt werden, vorzugsweise durch
eine Kamera.
[0008] Im Verlaufe des Verpackungsprozesses wird die fehlerhafte Großpackung, nämlich an
der Außenumhüllung derselben, mit einer Markierung versehen. Diese besteht bei dem
bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung aus einem insbesondere im Bereich einer
Ecke umgefalteten Faltlappen der Außenumhüllung. Besonders geeignet ist bei aus dünnem
Karton bestehenden Außenumhüllungen von Zigaretten-Stangen ein außenliegender Schließlappen
im Bereich einer langgestreckten Seitenwand. Durch Umfalten eines randseitigen Eckbereichs
entsteht ein etwa dreieckförmiger Zwickel, der mit der Innenseite nach außen gekehrt
ist.
[0009] Fehlerhafte Packungen werden außerhalb des Bereichs der Falt- und sonstigen Bearbeitungsvorgänge
ausgesondert, nämlich im Bereich einer Abförderbahn.
[0010] Weitere Merkmale der Erfindung beziehen sich auf die Ausgestaltung der Vorrichtung.
Ein Ausführungsbeispiel wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es
zeigt:
- Fig. 1
- einen Zuschnitt für eine Packung, nämlich ein Gebinde, in ausgebreitetem Zustand,
- Fig. 2
- eine fertig gefaltete Packung mit Markierung im Grundriß, stark vereinfacht,
- Fig. 3
- eine Vorrichtung, nämlich einen Ausschnitt einer Verpackungsmaschine in schematischer
Seitenansicht,
- Fig. 4
- einen Ausschnitt der Vorrichtung gemäß Fig. 3 in vergrößertem Maßstab,
- Fig. 5
- die Vorrichtung gemäß Fig. 3 bzw. Teile derselben im Grundriß,
- Fig. 6
- Einzelheiten eines Faltaggregats zum Markieren einer Fehlpackung in vergrößertem Maßstab,
- Fig. 7
- die Einzelheit gemäß Fig. 6 während des Faltvorgangs,
- Fig. 8
- die Einzelheit gemäß Fig. 6 und 7 bei fortgesetztem Faltvorgang,
- Fig. 9
- einen Schnitt in der Ebene IX-IX der Fig. 8 in vergrößertem Maßstab.
[0011] Das in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsbeispiel bezieht sich auf die Herstellung
bzw. Ausbildung von Gebinden aus einer Mehrzahl von Zigaretten-Packungen 10. Eine
Gruppe 11 aus Zigaretten-Packungen 10 wird in eine Außenumhüllung 12 verpackt. Diese
besteht im vorliegenden Falle aus dünnem Karton. Eine so hergestellte (Groß-) Packung
13 ist ein Gebinde, welches bei Zigaretten-Packungen 10 auch als Zigaretten-Stange
bezeichnet wird.
[0012] Die Zigaretten-Packungen 10 werden als fortlaufender Packungsstrang 14 zugeführt.
Dieser besteht aus zwei übereinanderliegenden Reihen 15, 16 von Zigaretten-Packungen
10, die zueinander ausgerichtet sind. Der Packungsstrang 14 führt zu einer Tischplatte
17. In deren Bereich wird eine den Packungsinhalt entsprechende Gruppe 11 vom Packungsstrang
14 abgeschoben. Zu diesem Zweck ist unterhalb der Tischplatte 17 ein Gruppenförderer
18 angeordnet. Es handelt sich dabei um einen Endlosförderer mit einer Mehrzahl von
Mitnehmern 19, die durch einen Längsschlitz 20 in der Tischplatte 17 hindurchtreten
und eine Gruppe 11 an der Rückseite erfassen.
[0013] Die auf der Tischplatte 17 geförderte Gruppe 11 wird einem Zuschnitt der Außenumhüllung
12 zugeführt. Diese wird in einer aufrechten Ebene, quer zur Förderrichtung der Gruppe
11, bereitgehalten. Die Gruppe 11 wird durch die Ebene der Außenumhüllung 12 hindurchgefördert,
wobei sich diese U-förmig um die Gruppe 11 herumlegt. Zu diesem Zweck ist mit Abstand
oberhalb der Tischplatte 17 eine Oberführung 21 angeordnet, die mit der Tischplatte
17 eine Mundstücköffnung für die U-förmige Faltung der Außenumhüllung 12 bildet, wenn
die Gruppe 11 unter Mitnahme der Außenumhüllung 12 in den Bereich der Oberführung
21 transportiert wird. Die Zuschnitte für die Außenumhüllung 12 werden einem Magazin
22 entnommen.
[0014] Im Bereich einer anschließenden Faltstation 23 werden Faltungen der Außenumhüllung
12 im Bereich von parallel zur Transportrichtung liegenden, seitwärts gerichteten
Stirnflächen durchgeführt sowie auf der in Transportrichtung rückwärtigen Seite. Hierfür
sind Faltorgane 24 unterschiedlicher, aber bekannter Art vorgesehen. Diese Faltungen
werden im Bereich einer hierauf eingerichteten Faltbühne 25 durchgeführt.
[0015] Die fertigen Packungen 13 werden sodann einer Abförderbahn 26 zugeführt. Zu diesem
Zweck werden die Packungen 13 durch den Gruppenförderer 18 auf einem Übergabeförderer
27 abgelegt. Dieser besteht aus einem Winkelprofil. Der Übergabeförderer 27 wird mit
der Packung 13 längs eines Viertelkreises bewegt unter Drehen der Packung 13 um 90°,
so daß diese im Bereich der Abförderbahn 26 aufrecht gestellt ist.
[0016] Das vorliegende Ausführungsbeispiel bezieht sich auf die Handhabung von quaderförmigen,
langgestreckten (Gebinde-) Packungen 13 mit einer Außenumhüllung 12 aus dünnem Karton.
Ein Zuschnitt für diese Umhüllung 12 ist in Fig. 1 gezeigt. Der Zuschnitt ist durch
Faltlinien 28 in einzelne Felder zur Bildung von Packungswandungen unterteilt. Es
entsteht eine großflächige, rechteckige Oberwand 29, eine entsprechende Bodenwand
30 und eine zwischen diesen angeordnete, langgestreckte Seitenwand 31. Eine gegenüberliegende
Seitenwand entsprechender Abmessung wird durch zwei einander in Schließstellung überdeckende
Schließlappen gebildet, nämlich aus einem kleineren Oberlappen 32 und einem größeren,
die gesamte Seitenwand abdeckenden Unterlappen 33. In Schließstellung liegt der Unterlappen
33 üblicherweise außen, während der schmalere Oberlappen 32 als Stecklasche zwischen
Unterlappen 33 und Packungsinhalt eingeschoben ist.
[0017] Seitlich befinden sich am Zuschnitt Stirnwandlappen 34, 35 unterschiedlicher Gestaltung
zur Bildung von kleinflächigen Stirnwänden.
[0018] Ein mit einem Rand- oder Eckbereich außenliegender Teil des Zuschnitts der Außenumhüllung
12 wird zur Kennzeichnung einer Fehlpackung durch Umfalten sichtbar verändert. Bei
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel dient der außenliegende Unterlappen 33 im Bereich
einer Seitenwand zur Markierung einer Fehlpackung. Ein der einen Stirnwand der Packung
zugekehrter Eckbereich des Unterlappens 33 wird nach außen umgefaltet, derart, daß
ein annähernd dreieckförmiger Zwickel 36 mit der Innenseite des Verpackungsmaterials
nach außen gekehrt ist. Durch diese Markierung ist die Fehlpackung leicht identifizierbar.
[0019] Wie beschrieben, erfolgt die Aussonderung einer Fehlpackung im Bereich der Abförderbahn
26. Hier ist seitlich neben der Abförderbahn 26 ein Schieber 37 angeordnet. Dieser
erfaßt die Fehlpackung an einer Stirnwand und schiebt sie quer zur Förderrichtung
seitlich aus. Eine Seitenbegrenzung 38, 39 der Abförderbahn 26 ist mit einer Ausnehmung
40, 41 für den Durchtritt des Schiebers 37 bzw. der Fehlpackung 13 versehen.
[0020] Die im Bereich der Abförderbahn 26 in Dichtlage transportierten Packungen 13 sind
mit der geschlossenen Seitenwand 31 nach unten und demnach mit der aus Oberlappen
32 und Unterlappen 33 bestehenden Seitenwand nach oben gerichtet. Die an dem Unterlappen
33 angebrachte Markierung (Zwickel 36) kann demnach an der Oberseite erkannt werden.
Hierfür ist im Bereich des Schiebers 37 ein Prüforgan, nämlich ein optoelektrischer
Sensor 42, angeordnet, der den Schieber 37 betätigt.
[0021] Der Zwickel 36 wird im Bereich der Faltstation 23 angebracht. Hierfür wird an der
in Förderrichtung rückwärtigen Seite der Packung 13 ein Faltaggregat gemäß Fig. 6
bis 9 wirksam. Dieses Faltaggregat besteht aus einem langgestreckten, schienenartigen
Oberfalter 43 zum Umfalten des Oberlappens 32 aus der horizontalen, nach rückwärts
gerichteten Position (Fig. 4) bis zur Anlage an der Rückseite des Packungsinhalts.
Der Oberfalter 43 ist zu diesem Zweck auf- und abbewegbar.
[0022] Zum Umfalten des Unterlappens 33 dient ein unterhalb der Faltbühne 25 angeordneter
Unterfalter 44. Dieser ist ebenfalls als langgestrecktes Profil ausgebildet und auf-
und abbewegbar unter Mitnahme des Unterlappens 33 bei der Aufwärtsbewegung.
[0023] Der Unterfalter 44 arbeitet zur Herstellung der Markierung bzw. zum Falten des Zwickels
36 mit einem Eckfalter 45 zusammen. Dieser ist ebenfalls als Flachprofil ausgebildet
und in Horizontalrichtung hin- und herbewegbar. Ein dem Eckfalter 45 zugekehrter Endbereich
des Unterfalters 44 ist mit einer angeschärften, schrägen Faltkante 46 versehen. Diese
korrespondiert mit einer entsprechend schräg ausgebildeten und gegensinnig angeschärften
Faltkante 47 des Eckfalters 45 zusammen. Unterfalter 44 und Eckfalter 45 sind in versetzten
Ebenen (Fig. 9) bewegbar und überlappen einander teilweise während des Umfaltens des
Zwickels 36.
[0024] Zum Falten des Zwickels 36 wird zuerst der Unterfalter 44 unter Mitnahme des Unterlappens
33 aufwärts bewegt. Zugleich wird der Eckfalter 45 aus einer zurückgezogenen Stellung
quer, nämlich horizontal bewegt. Bevor der Unterfalter 44 mit dem Unterlappen 33 die
Endstellung erreicht, nämlich in einer Schrägstellung des Unterlappens 33, wird dessen
im Bereich der Faltkante 46 freie Ecke durch den Eckfalter 45 erfaßt und bei weiterer
Bewegung der Faltorgane gegen die Außenseite des Unterfalters 44 umgefaltet (Fig.
9). Der Unterfalter 44 hat währenddessen die obere Endposition erreicht und den Unterlappen
33 in die packungsgerechte (Schließ-)Stellung bewegt. Damit ist eine sichtbare Markierung
an der Packung 13 angebracht.
[0025] Die Überprüfung des Packungsinhalts, nämlich der Gruppe 11, hinsichtlich Vollständigkeit
erfolgt nach Bildung der Gruppe 11. Dies kann vor Übernahme der Außenumhüllung 12
durch die Gruppe 11 erfolgen. Vorteilhafter ist aber eine Überprüfung im letzten Moment,
nämlich unmittelbar vor dem Schließen der Packung 13 im Bereich der Faltbühne 25.
Hier kann die gesamte Gruppe 11 im Bereich der Rückseite erfaßt werden, solange Oberlappen
32 und Unterlappen 33 in horizontaler Position sind.
[0026] Zur Überprüfung der Gruppe 11 der Packungen dienen vorzugsweise optische Prüfeinrichtungen,
nämlich Kameras 48. Vorzugsweise ist eine solche Kamera 48 im Bereich der Faltbühne
25 oberhalb der Bewegungsbahn der Packungen 13 angeordnet. Ein Objektiv ist schräg
von oben her auf die (offene) Rückseite der Packung gerichtet.
1. Verfahren zum Herstellen von Großpackungen aus einer Gruppe (11) von Kleinpackungen,
insbesondere Zigaretten-Packungen (10), die von einer Außenumhüllung (12) umgeben
ist, wobei die Gruppe (11) der Kleinpackungen einer Faltstation (23) zugeführt und
fehlerhafte Gruppen (11) identifiziert sowie ausgesondert werden, mit folgenden Merkmalen:
a) die Kleinpackungen sind innerhalb der Gruppe (11) so angeordnet, daß Packungsflächen
aller Kleinpackungen der Gruppe (11) auf der in Förderrichtung rückwärtigen Seite
sichtbar sind,
b) die Gruppe (11) der Kleinpackungen wird unmittelbar vor dem Verpackungsvorgang
oder während des Verpackungsvorgangs bei mindestens an der in Förderrichtung rückwärtigen
Seite offener Großpackung hinsichtlich vollständiger und/oder korrekter Ausbildung
der Gruppe (11) überprüft,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
c) zur Überprüfung der Gruppe (11) wird die in Förderrichtung rückwärtige Seite der
Gruppe (11) der Kleinpackungen durch mindestens ein optoelektronisches Prüforgan,
insbesondere durch eine Kamera (48) abgetastet,
d) bei einer fehlerhaften Gruppe (11) der Kleinpackungen wird die Gruppe (11) in derselben
Förderrichtung gefördert und der Verpackungsvorgang fortgesetzt und die Außenumhüllung
(12) mit einer an der Außenseite der fertigen Großpackung erkennbaren Markierung versehen,
e) nach Fertigstellung der Großpackung werden die mit einer Markierung versehenen
fehlerhaften Großpackungen im Bereich einer Abförderbahn (26) für alle Großpackungen
ausgesondert.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Markierung einer fehlerhaften Großpackung eine außen sichtbare Veränderung
durch Umfalten eines außenliegenden Faltlappens der Außenumhüllung (12) vorgenommen
wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein außenliegender Faltlappen einer langgestreckten, in Förderrichtung rückwärtigen
Seitenwand der Außenumhüllung (12), nämlich ein Unterlappen (33), im Bereich einer
Ecke desselben umgefaltet wird, derart, daß ein Eckbereich unter Bildung eines im
wesentlichen dreieckförmigen Zwickels (36) mit der Innenseite nach außen gefaltet
wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierung der Außenumhüllung (12) durch Umfalten im Bereich der Faltstation
(23) durchgeführt wird, insbesondere bei einer Schrägstellung des Unterlappens (33).
5. Vorrichtung zum Herstellen von Großpackungen aus einer Gruppe (11) von Kleinpackungen,
insbesondere Zigaretten-Packungen (10) durch Einhüllen in eine Außenumhüllung (12)
in einer Faltstation (23), wobei vor oder während der Verpackung die Gruppe (11) hinsichtlich
korrekter, vollständiger Ausbildung überprüfbar und fehlerhafte Gruppen (11) aussonderbar
sind,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) im Bereich der Faltstation (23) oder davor ist oberhalb eines Gruppenförderers
(18) zum Transport der Gruppe (11) aus Kleinpackungen mindestens ein optoelektronisches
Prüforgan angeordnet, insbesondere eine Kamera (48), durch das eine in Förderrichtung
der Gruppe (11) rückwärtige, quergerichtete Seitenfläche derselben, in deren Bereich
sich Flächen aller Zigaretten-Packungen (10) befinden, überprüfbar und aufgrund eines
Fehlersignals eine fehlerhafte Großpackung im Bereich einer Abförderbahn (26) aussonderbar
ist,
b) im Bereich der Faltstation (23) sind Mittel angeordnet, durch die ein Teil der
Außenumhüllung (12) als Markierung einer fehlerhaften Großpackung umfaltbar ist, vorzugsweise
ein Unterlappen (33) im Bereich einer in Förderrichtung rückwärtigen Seitenwand der
Außenumhüllung (12).
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch Faltorgane zum Umfalten eines Zwickels (36) des Unterlappens (33), wobei ein aufwärts
bewegbarer Unterfalter (44) für den Unterlappen (33) während der Aufwärtsbewegung
mit einem Eckfalter (45) für den Zwickel (36) zusammenwirkt, derart, daß der Zwickel
(36) des Unterlappens (33) durch eine Faltbewegung des Eckfalters (45) in einer Ebene
versetzt zum Unterfalter (44) gegen die Außenseite des Unterfalters (44) gefaltet
ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine durch Umfalten des Zwickels (36) markierte Großpackung im Bereich der Abförderbahn
(26) durch einen Sensor (42) erkennbar und durch einen Schieber (37) seitlich ausschiebbar
ist.
1. A method of producing large packs from a group (11) of small packs, in particular
cigarette packs (10), which is surrounded by an outer wrapping (12), wherein the group
(11) of small packs is fed to a folding station (23) and defective groups (11) are
identified and separated, having the following features:
a) the small packs are so arranged within the group (11) that pack surfaces of all
the small packs of the group (11) are visible on the side at the rear in the conveying
direction,
b) immediately before the packaging operation or during the packaging operation, the
group (11) of small packs is checked, with the large pack open at least on the side
at the rear in the conveying direction, for complete and/or correct formation of the
group (11),
characterised by the following features:
c) to check the group (11), the side of the group (11) of small packs at the rear
in the conveying direction is scanned by at least one optoelectronic inspection means,
in particular by a camera (48),
d) in the case of a defective the group (11) of small packs, the group (11) is conveyed
in the same conveying direction and the packaging operation is continued and the outer
wrapping (12) is provided with a marking which is visible on the outside of the finished
large pack,
e) after finishing the large pack the defective large packs provided with a marking
are separated in the region of a removal track (26) for all large packs.
2. Method according to claim 1, characterised in that an externally visible modification
is carried out in order to mark a defective large pack by folding over an outer folding
tab of the outer wrapping (12).
3. Method according to claim 2, characterised in that an outer folding tab of an elongate
side wall of the outer wrapping (12), which side wall is at the rear in the conveying
direction, namely a bottom tab (33), is folded over in the region of a corner thereof
in such a way that a corner region is folded with the inner side towards the outside,
an essentially triangular gusset (36) being formed in the process.
4. Method according to claim 2 or 3, characterised in that the marking of the outer wrapping
(12) is carried out by folding over in the region of the folding station (23), in
particular with the bottom tab (33) in an oblique position.
5. An apparatus for producing large packs from a group (11) of small packs, in particular
cigarette packs (10), by enveloping in an outer wrapping (12) in a folding station
(23), wherein before or during the packaging, the group (11) can be checked for correct,
complete formation and defective groups (11) can be separated, characterised by the
following features:
a) at least one optoelectronic inspection means, in particular a camera (48), is disposed
in the region of the folding station (23) or upstream thereof, above a group conveyor
(18) for conveying the group (11) of small packs, which inspection means can check
a transversely directed side surface of the group (11), said side surface being at
the rear in the conveying direction of said group and surfaces of all the cigarette
packs (10) being situated in the region thereof, and a defective large pack can be
separated out in the region of a removal track (26) on the basis of an error signal.
b) means are disposed in the region of the folding station (23), which means can fold
over a part of the outer wrapping (12) as marking of a defective large pack, preferably
a bottom tab (33) in the region of a side wall of the outer wrapping (12), said side
wall being at the rear in the conveying direction.
6. An apparatus according to claim 5, characterised by folding members for folding over
a gusset (36) of the bottom tab (33), an upwardly movable bottom folding means (44)
for the bottom tab (33) interacting, during the upwards movement, with a corner folding
means (45) for the gusset (36) in such a way that the gusset (36) of the bottom tab
(33) is folded against the outer side of the bottom folding means (44) by a folding
movement of the corner folding means (45) in a plane offset with respect to the bottom
folding means (44).
7. Apparatus according to claim 5 or 6, characterised in that a large pack which is marked
by the gusset (36) being folded over can be detected by a sensor (42) in the region
of the removal track (26) and can be pushed out laterally by a pusher (37).
1. Procédé de fabrication de gros emballages à partir d'un groupe (11) de petits emballages,
en particulier d'emballages de cigarettes (10), qui est entouré d'une enveloppe extérieure
(12), dans lequel les groupes (11) de petits emballages sont conduits à un poste de
pliage (23) et les groupes (11) défectueux sont identifiés et éliminés par triage,
caractérisé par le fait que
a) les petits paquets sont disposés à l'intérieur du groupe (11) de façon telle que
les surfaces des emballages de tous les petits emballages du groupe (11) sont visibles
depuis le côté arrière selon la direction de transport,
b) le groupe (11) de petits emballages est contrôlé immédiatement avant ou pendant
l'avance de l'emballage par au moins le côté ouvert du gros emballage tourné vers
l'arrière selon la direction de transport, en ce qui concerne le fait qu'il est complet
et/ou que sa constitution est correcte,
caractérisé par le fait que
c) pour contrôler le groupe (11), on balaie le côté arrière selon la direction de
transport du groupe (11) des petits emballages par au moins un organe de test optoélectronique,
en particulier par une caméra (48),
d) en cas de groupe (11) de petits emballages défectueux, le groupe (11) est transporté
dans cette même direction de transport et l'avance de l'emballage est poursuivie et
l'enveloppe extérieure (12) est pourvue d'une marque de reconnaissance du gros emballage
fabriqué,
e) après fabrication du gros emballage, les gros emballages défectueux pourvus d'une
marque sont éliminés par triage dans la zone d'une piste de transport d'évacuation
(26) pour tous les gros emballages.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par le fait que, pour produire un marquage
d'un gros emballage défectueux, est opérée une modification visible par repli d'une
languette de pliage, placée extérieurement, de l'enveloppe extérieure (12).
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé par le fait qu'une languette de pliage,
placée extérieurement, d'une paroi latérale, allongée et se trouvant à l'arrière dans
la direction de transport, notamment une languette inférieure (33), est repliée dans
la zone d'un angle de celle-ci de manière qu'une zone d'angle soit pliée vers l'extérieur,
avec constitution d'un gousset (36) de forme sensiblement triangulaire avec la face
intérieure.
4. Procédé selon l'une des revendications 2 et 3, caractérisé par le fait que la production
du marquage de l'enveloppe extérieure (12) est effectuée par repli dans la zone du
poste de pliage (23), en particulier dans une position oblique de la languette inférieure
(33).
5. Dispositif de fabrication de gros emballages à partir d'un groupe (11) de petits emballages,
en particulier d'emballages de cigarettes (10), par enveloppement dans une enveloppe
extérieure (12) dans un poste de pliage (23), dans lequel, avant ou pendant le processus
d'emballage, les groupes (11) peuvent être contrôlés en ce qui concerne le fait qu'ils
sont entiers et correctement constitués et les groupes défectueux (11) peuvent être
éliminés par triage, caractérisé par les caractéristiques suivantes :
a) dans la zone de poste de pliage (23), ou devant, au moins un organe de vérification
optoélectronique, en particulier une caméra (48), est disposé au-dessus d'un transporteur
de groupes (18) pour le transport des groupes (11) de petits emballages, au moyen
duquel peut être contrôlée une face latérale dirigée vers l'arrière et transversalement
à la direction de transport du groupe (11), dans la zone de laquelle se trouvent des
faces de tous les emballages de cigarettes (10) et, suite à un signal de défaut, un
gros emballage défectueux peut être éliminé par triage dans la zone d'une piste de
transport d'évacuation (26),
b) dans la zone du poste de pliage (23) sont prévus des moyens pour replier une partie
de l'enveloppe extérieure (12) à titre de marquage d'un gros emballage défectueux,
de préférence une languette inférieure (33) dans la zone d'une paroi latérale de l'enveloppe
extérieure (12) tournée vers l'arrière selon la direction de transport.
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé par un organe de pliage pour replier
un gousset (36) de la languette inférieure (33), dans lequel un plieur inférieur (44)
mobile vers le haut pour la languette inférieure (33) pendant le mouvement ascendant
coopère avec un plieur d'angle (45) pour le gousset (36) de façon que le gousset (36)
de la languette inférieure (33) soit plié par un mouvement de pliage du plieur d'angle
(45) dans un plan décalé par rapport au plieur inférieur (44) contre le côté extérieur
du plieur inférieur (44).
7. Dispositif selon l'une des revendications 5 et 6, caractérisé par le fait qu'un gros
emballage marqué par pliage du gousset (36) peut être reconnu dans la zone de la piste
de transport d'évacuation (26) par un capteur (42) et peut être poussé latéralement
par un poussoir (37).