| (19) |
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(11) |
EP 0 562 645 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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24.11.2004 Patentblatt 2004/48 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.10.1998 Patentblatt 1998/41 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.06.1987 |
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| (54) |
Stecker für eine Steckverbindung für den elektrischen Anschluss von Kraftfahrzeuganhängern
Plug connector for the electrical connection of trailers
Connecteur à fiches pour la connexion électrique de remorques
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
10.06.1986 DE 8615641 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.09.1993 Patentblatt 1993/39 |
| (62) |
Anmeldenummer der früheren Anmeldung nach Art. 76 EPÜ: |
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87108259.0 / 0249181 |
| (73) |
Patentinhaber: ERICH JAEGER GmbH & Co. KG |
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61169 Friedberg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Nussbaumer, Horst,c/o Keil & Schaafhausen
D-60322 Frankfurt am Main (DE)
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| (74) |
Vertreter: Keil, Rainer A., Dipl.-Phys. Dr. |
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KEIL & SCHAAFHAUSEN,
Patentanwälte,
Cronstettenstrasse 66 60322 Frankfurt am Main 60322 Frankfurt am Main (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 908 540 DE-A- 2 604 896 DE-C- 2 733 509 DE-U- 8 424 654 FR-A- 1 403 561 US-A- 4 109 990
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DE-A- 2 053 049 DE-A- 3 405 520 DE-U- 8 101 510 DE-U- 8 502 107 GB-A- 2 033 174 US-A- 4 165 910
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- Draft Agenda for the 1st meeting of ISO/TC 22/SC 3/WG 9 (August 1985)
- Brief Minutes on the 1st meeting of the working group ISO/TC 22/SC 3/WG 9 (September
1985)
- Musterstecker Amphenol-Zuchel Electronics GmbH, Serie C16-3
- Datenblatt Amphenol-Tuchel Electronics GmbH, Serie C16-3
- Schreiben Amphenol-Tuchel GmbH an KEMA vom 30.04.85
- Schreiben der Firma Amphenol-Tuchel Electronics vom 08.08.1985 an die Firma Engelhardt
GmbH
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[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Stecker für eine Steckverbindung für den elektrischen
Anschluß von Kraftfahrzeuganhängem, mit einem einen Kontakteinsatz aufnehmenden Gehäuse,
welches einen Bajonettanschlußteil für die Verbindung mit einer Steckdose aus einer
Innenhülse und einem auf dieser drehbar gelagerten Bajonettring aufweist.
[0002] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Stecker dieser Art dahingehend zu
verbessern, daß er bei leichter Herstellbarkeit gut zu handhaben, sicher im Gebrauch
und dauerhaft in der Funktion ist.
[0003] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst, daß durch eine
formschlüssige, vorzugsweise beim Einführen des Bajonettanschlußteils in die zugehörige
Dose, zwangsläufig entriegelbare Verriegelung des Bajonettringes mit der Innenhülse
in Bajonettentriegelungsstellung, welche einen in Bajonettentriegelungsstellung aus
einer Öffnung des Bajonettringes radial herausragenden Entriegelungsstift aufweist,
welcher sich auf einer Verriegelungsfeder abstützt, die in Bajonettentriegelungsstellung
ein Verdrehen des Bajonettringes gegenüber der Innenhülse sperrt und beim Niederdrücken
des Entriegelungsstiftes freigibt.
[0004] Bereits beim anfänglichen axialen Einführen des Bajonettringes in die Steckdose wird
der Entriegelungsstift an dem Rand der Dosenöffnung niedergedrückt. Aufgrund einer
solchen Zwangsentriegelung bzw. -verriegelung läßt sich mit einfachen technischen
Mitteln der Bajonettring gegen die Innenhülse verdrehen, wenn das Bajonettanschlußteil
in die zugehörige Steckdose eingesteckt ist, während er sonst gegenüber der Innenhülse
verriegelt gehalten ist. Dadurch können Bajonettring und Innenhülse vor dem Einstecken
des Steckers in die Dose beliebig als Einheit verdreht und in die richtige Einsteckposition
gebracht werden. Die Verriegelung wird erst beim Einstecken des Steckers in die Dose
gelöst. Durch diese Maßnahme ist die Handhabung des die Erfindung aufweisenden Steckers
noch weiter vereinfacht und erleichtert.
[0005] Damit der Entriegelungsstift beim Einstecken des Steckers in die Steckdose zwangsläufig
und leicht niedergedrückt wird, kann er vorzugsweise eine dosenzugewandte Auflaufschräge
aufweisen.
[0006] Für eine besonders sichere Abstützung auf der Verriegelungsfeder, die gleichzeitig
als Rückstellfeder für den Entriegelungsstift dient, kann sich der Entriegelungsstift
über eine Plattform auf der Verriegelungsfeder abstützen.
[0007] Der Entriegelungsstift sitzt dabei vorzugsweise außermittig an der Plattform, so
daß der Stift unter Berücksichtigung einer für die Plattform vorgesehenen inneren
Vertiefung des Bajonettringes immer in der richtigen Orientierung bezüglich der Auflaufschräge
in die Öffnung des Bajonettringes eingesetzt wird. Hierdurch wird immer eine richtige
Montage gewährleistet. Die Plattform selbst wird in der inneren Vertiefung des Bajonettringes
aufgenommen und geführt.
[0008] Eine in Axialrichtung besonders raumsparende Bauweise bei großflächiger Abstützung
des Entriegelungsstiftes und sicherer Funktion erhält man dann, wenn die Verriegelungsfeder
als Blattfeder ausgebildet ist.
[0009] Dabei besteht ein besonderes Merkmal der Erfindung darin, daß die Blattfeder in einer
äußeren Vertiefung der Innenhülse gehalten, bspw. eingespannt ist, und daß vorzugsweise
von dem Blattfederhauptkörper ein federnd nachgiebiger Verriegelungsabschnitt wegragt,
welcher in Bajonettentriegelungsstellung mit einer inneren Verriegelungskante des
Bajonettringes zusammenwirkt und auf welchen der Entriegelungsstift beim Niederdrücken
im Sinne eines Abhebens von der Verriegelungskante einwirkt. Auf diese Weise erfüllt
ein und dieselbe Feder sowohl die Rückstellfunktion für den Entriegelungsstift als
auch Verriegelungsfunktion, und zwar bei Aufrechterhaltung einer außerordentlich raumsparender
Bauweise.
[0010] Die zuvor genannte Möglichkeit läßt sich insbesondere dadurch verwirklichen, daß
die Verriegelungskante von einer Seitenbegrenzung der die Plattform des Entriegelungsstiftes
aufnehmenden Vertiefung des Bajonettringes gebildet ist und die Plattform etwas dünner
ist als die Tiefe der Vertiefung. Einer besonderen Verriegelungskante bedarf es dann
nicht mehr.
[0011] Eine einfache Montage und sichere Halterung der Blattfeder kann dadurch gewährleistet
werden, daß die für die Blattfeder vorgesehene Vertiefung der Innenhülse Hinterschneidungen
für die Aufnahme der Blattfederenden aufweist.
[0012] Vorzugsweise trägt die Blattfeder neben dem Verriegelungsabschnitt Erhöhungen oder
Ausprägungen, durch welche verhindert wird, daß die Blattfeder bei in dem Bajonettring
montierter Innenhülse diese aus ihrer Vertiefung springt und in den Spalt zwischen
Bajonettring und Innenhülse gelangt.
[0013] An dem Bajonettring ist eine Deckelauflageplattform für die Auflage des Steckdosendeckels
in Öffnungsstellung befestigt und mit diesem verdrehbar. Die Deckelauflageplattform
ist in solcher Winkellage an dem Bajonettring angebracht, daß sie in Verriegelungsstellung
des Bajonettringes in der Steckdose die richtige Lage gegenüber der Steckdose und
deren Deckel hat, damit kann sich der geöffnete Deckel der Steckdose bei eingestecktem
Stecker auf die Deckelauflageplattform auflegen kann, so daß dessen Innendichtung
geschützt ist.
[0014] Das Gehäuse weist eine Kappe auf, welche mit der Innenhülse unter axialer Festlegung
des Kontakteinsatzes verschraubbar ist, um eine einfache Montage und Demontage zu
gewährleisten.
[0015] Die Deckelauflageplattform hat vorzugsweise einen mit dem Bajonettring verbundenen
Sockelabschnitt und einen Plattenabschnitt. Damit der Plattenabschnitt auch als austauschbarer
Emblemträger dienen kann, trägt er vorzugsweise auf seiner Oberseite Erhebungen und/oder
Vertiefungen in Form von Buchstaben, Ziffern, Kennzeichen od. dgl. Diese können auch
in einem besonderen austauschbaren Einsatzstück des Plattenabschnittes vorgesehen
sein.
[0016] Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Innenhülse
den Bajonettring steckdosenseitig mit einem Ringwulstansatz überragt, dessen Außendurchmesser
größer ist als der Innendurchmesser des Bajonettringes, und daß sich die Innenhülse
mit einer steckdosenseitig weisenden Außenschulter an einer Innenschulter des Bajonettringes
in Axialrichtung anlegt. Hierdurch wird eine leichte Verdrehbarkeit des Bajonettringes
auf der Innenhülse bei axialer Unverrückbarkeit zwischen Ringwulstansatz und Außenschulter
der Innenhülse gewährleistet. Der Zusammenbau von Innenhülse und Bajonettring kann
hierbei durch Ineinanderfügen erfolgen, so daß eine axiale Festlegung des Bajonettringes
gegenüber der Innenhülse zwischen Ringwulstansatz und Außenschulter der Innenhülse
erfolgt, aber die Drehbarkeit der beiden Teile gegeneinander gewährleistet ist.
[0017] Damit der Stecker gegenüber der Steckdose und der Kontakteinsatz gegenüber der Innenhülse
beim Zusammenstecken von Stecker und Steckdose zwangsläufig die richtige Position
einnehmen, hat die Innenhülse - neben der normgerechten Innenrippe für die Codierung
der Steckerdrehstellung - vorzugsweise eine (weitere) axiale Innenrippe für die Codierung
der Kontakteinsatzdrehstellung.
[0018] Gemäß einem weiteren wesentlichen Erfindungsgedanken kann der Bajonettring mit der
Innenhülse in Bajonettentriegelungsdrehstellung, d.h. in der Stellung, in welcher
der Bajonettring außer Eingriff mit der Steckdose in seine Ausgangsdrehstellung gedreht
ist, auch auf andere Weise lösbar verrastet sein. Hierdurch ist der Stecker insgesamt
einschiebefreundlich und, verbunden mit der richtigen Drehanordnung des Kontakteinsatzes
in der Innenhülse, auch findungsfreundlich. Das anfängliche Einstecken des Steckers
in die Steckdose erfolgt somit in der lösbar fixierten Ausgangsdrehstellung des Bajonettringes,
so daß die Steckerverbindung immer leicht und schnell hergestellt werden kann. Beim
Lösen des Steckers von der Steckdose kehrt der Bajonettring durch Verdrehen aus der
Verriegelungsdrehstellung mit der Steckdose in diese lösbar fixierte Ausgangsdrehstellung
zurück, so daß er sich jederzeit für einen neuen Einsteckvorgang in der richtigen
Drehorientierung befindet.
[0019] Zur lösbaren Verrastung von Bajonettring und Innenhülse weist der Bajonettring vorzugsweise
eine teilringförmige Rille auf seiner Innenseite auf, in welcher ein radialer Vorsprung
der Innenhülse geführt ist; im einen Endbereich der Rille ist ein Rastvorsprung vorgesehen,
welcher von dem Vorsprung der Innenhülse beim Verdrehen in die Raststellung überfahren
werden kann.
[0020] Der Rastvorsprung hat dabei vorzugsweise eine bei Drehung des Bajonettringes in Bajonettentriegelungsstellung
wirksame Auflaufschräge für den Vorsprung der Innenhülse und auf der in Drehrichtung
gegenüberliegenden Seite eine verhältnismäßig steile Rastkante. Hierdurch wird gewährleistet,
daß der Bajonettring leicht in die lösbar fixierte Ausgangsdrehstellung gebracht werden
kann, aus dieser aber nur mit größerem Kraftaufwand wieder lösbar ist, so daß ein
ungewolltes zufälliges Lösen aus der Raststellung weitgehend vermieden ist.
[0021] Die Leichtgängigkeit der Verdrehung der Innenhülse gegenüber dem Bajonettring wird
bei einer Weiterbildung der Erfindung dadurch gewährleistet, daß die Innenhülse zumindest
auf der Außenfläche ihres vorderen, in dem Bajonettring geführten zylindrischen Abschnittes
im Winkelabstand voneinander Führungsrippen trägt. Nur mit diesen liegt dann die Innenhülse
an der Innenfläche des Bajonettringes an. Die Führungrippen können auf ihrer Führungsoberfläche
abgerundet sein.
[0022] Die Führungsrippen können im wesentlichen axial verlaufen. Vorzugsweise sind sie
jedoch bspw. in einem Winkel von 45° zur Steckerlängsachse, schräg gestellt um die
Laufeigenschaften des Bajonettringes auf der Innenhülse noch weiter zu verbessern.
[0023] Weitere Ziele, Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der
Zeichnung.
[0024] Es zeigen:
- Fig. 1a
- in Seitenansicht einen die Erfindung aufweisenden Stecker gemäß einem Ausführungsbeispiel,
- Fig. 1b
- einen Längsschnitt durch den Stecker nach Fig. 1a,
- Fig. 1c
- einen Querschnitt durch den Stecker entlang der Schnittlinie A-B von Fig. 1b,
- Fig. 2a
- eine Schrägansicht des Plattenabschnittes der Deckelaufnahmeplattform (gegenüber Fig.
1 vergrößert),
- Fig. 2b
- eine Seitenansicht des Plattenabschnittes von Fig.-2a,
- Fig. 2c
- einen Teilschnitt A-B gemäß Fig. 2b,
- Fig. 2d
- eine Draufsicht auf den Plattenabschnitt,
- Fig. 2e
- einen Schnitt C-D durch den Plattenabschnitt gemäß Fig. 2d,
- Fig. 2f
- eine Ansicht Z des Plattenabschnittes von Fig. 2e,
- Fig. 2g
- eine Ansicht Y des Plattenabschnittes von Fig. 2b,
- Fig. 2h
- eine Ansicht X des Plattenabschnittes gemäß Fig. 2d,
- Fig. 3a
- einen Längsschnitt durch den Bajonettring gemäß der Neuerung,
- Fig. 3b
- eine Schrägansicht Z des Bajonettringes gemäß Fig. 3a,
- Fig. 3c
- eine Ansicht X des Bajonettringes gemäß Fig. 3e,
- Fig. 3d
- die Einzelheit W aus Fig. 3c,
- Fig. 3e
- eine Seitenansicht des Bajonettringes,
- Fig. 3f
- eine Ansicht Y (teilweise weggebrochen) des Bajonettringes gemäß Fig. 3e,
- Fig. 4a
- einen Längsschnitt der Innenhülse nach der Erfindung,
- Fig. 4b
- eine Seitenansicht der Innenhülse (teilweise weggebrochen),
- Fig. 4c
- eine Ansicht X der Innenhülse gemäß Fig. 4b,
- Fig. 4d
- einen Teilschnitt A-B der Innenhülse gemäß Fig. 4a,
- Fig. 5a
- eine Ansicht Y (teilweise weggebrochen) des Bajonettringes gemäß Fig. 5b für einen
Stekker gemäß Fig. 1a,
- Fig. 5b
- eine Seitenansicht des Bajonettringes für den Stecker gemäß Fig. 1a,
- Fig. 6a
- einen Längsschnitt der Innenhülse für einen Stecker gemäß Ausführungsform nach Fig.
1a,
- Fig. 6b
- eine Seitenansicht der Innenhülse (teilweise weggebrochen) gemäß Fig. 6a,
- Fig. 6c
- einen Querschnitt durch die Innenhülse entlang der Schnittlinie C-D von Fig. 6b,
- Fig. 6d
- eine Ansicht W (weggebrochen) der Innenhülse gemäß Fig. 6a,
- Fig. 7a
- (vergrößert) eine Seitenansicht des Entriegelungsstiftes mit Plattform für einen Stecker
gemäß Fig. 1a,
- Fig. 7b
- eine Ansicht Z des Entriegelungsstiftes gemäß Fig. 7a,
- Fig. 8a
- eine Seitenansicht einer als Blattfeder ausgebildeten Verriegelungsfederfüreinen Stecker
gemäß Fig. 1a,
- Fig. 8b
- eine Draufsicht X der Verriegelungsfeder gemäß Fig. 8a.
[0025] Der Stecker 1 für eine Steckverbindung für den elektrischen Anschluß von Kraftfahrzeuganhängern
gemäß den Fig. 1a bis 1c hat einen Kontakteinsatz 2 mit Kontaktstiften 3, welcher
in einem Gehäuse aufgenommen ist. Das Gehäuse besteht aus einer Kappe 4 und einem
Bajonettanschlußteil 5. Auf das hintere Ende der Kappe 4 ist eine Überwurfmutter 22
zur Festlegung einer Dichtung 23 gegen das Eindringen von Feuchtigkeit an der Kabeleinführung
aufgeschraubt. Das Bajonettanschlußteil 5 dient der Verbindung mit einer Steckdose,
welche entsprechende Vorsprünge zum Eingriff in die Bajonettrillen aufweist. An dem
Bajonettanschlußteil 5 ist ferner eine Deckelauflageplattform 6 vorgesehen, auf die
sich der Steckdosendeckel in Öffnungsstellung eben auflegen kann, damit dessen Innendichtung
geschützt liegt. Der Bajonettanschlußteil 5 besteht aus einer Innenhülse 7 und einem
Bajonettring 8. Der Bajonettring 8 ist auf der Innenhülse 7 drehbar gelagert. Die
Kappe 4 ist mit dem hinteren Ende der Innenhülse 7 verschraubt. Dadurch wird der Kontakteinsatz
2 gegen eine Innenschulter 24 der Innenhülse 7 gedrückt. Zur Abdichtung kann zwischen
Kappe 4 und Innenhülse 7 ein O-Ring 25 vorgesehen sein. Damit ist das Gehäuse bei
in eine Steckdose eingestecktem Stecker vollständig abgedichtet.
[0026] Die Deckelauflageplattform 6 ist an dem Bajonettring 8 befestigt und mit diesem verdrehbar.
Die Deckelauflageplattform 6 ist zweiteilig ausgebildet, und zwar besteht sie aus
einem Sockelabschnitt 9, welcher einstückig mit dem Bajonettring 8 verbunden ist,
und einem Plattenabschnitt 10, der als gesondertes Bauteil an den Sockelabschnitt
9 ansetzbar, z.B. ansteckbar, und an diesem, bspw. mittels Schraube 26, befestigbar
ist. Wie insbesondere aus den Fig. 2c, 2d, 2g und 3a bis 3e ersichtlich, haben Sockelabschnitt
9 und Plattenabschnitt 10 zueinanderpassende Führungsrippen 11 und Führungsrillen
12, die ein einfaches Zusammenfügen und zuverlässiges Halten der beiden Abschnitte
9, 10 aneinander gewährleisten.
[0027] Wie insbesondere aus den Fig. 1a und 1b ersichtlich, ist der Plattenabschnitt 10
außerhalb der Steckerlängsachse A ausgehend von der Steckdosenseite in Richtung Kabelanschlußseite
schräg zur Steckerlängsachse A abfallend so angeordnet, daß sich beim Einstecken des
Steckers 1 in eine Steckdose, dessen Dekkel zuverlässig eben auf die Deckelauflageplattform
6 auflegen kann.
[0028] Damit die Deckelauflageplattform 6 den auftretenden Kräften gewachsen ist, stützt
sich der Plattenabschnitt 10 mit einem Stützabschnitt 13 in einer Teilungsebene T,
welche im wesentlichen senkrecht zur Stekkerlängsachse A verläuft, an dem Sockelabschnitt
ab. Die Teilungsebene T fällt im wesentlichen mit der Ebene des kabelanschlußseitigen
Endes des Bajonettringes 8 zusammen. Der Plattenabschnitt 10 trägt, wie aus Fig. 2f
ersichtlich, vorzugsweise ein Emblem zur Kennung.
[0029] Die Innenhülse 7 überragt den Bajonettring 8 steckdosenseitig, wie insbesondere aus
den Fig. 1a und 1b ersichtlich, mit einem Ringwulstansatz 14. Der Außendurchmesser
des Ringwulstansatzes 14 ist größer als der dortige Innendurchmesser des Bajonettringes
8. Ferner liegt die Innenhülse 7 mit einer steckdosenseitig weisenden Außenschulter
15 (die gleichzeitig mit der Innenschulter 24 gebildet ist) an einer Innenschulter
16 des Bajonettringes 8 axial an. Dadurch ist der Bajonettring 8 zwar gegenüber der
Innenhülse 7 leicht verdrehbar, jedoch axial unverrückbar.
[0030] Die Ausführungsform des erfindungsgemäßen Steckers gemäß den Fig. 1a bis 1c und 5a
bis 8b ist mit einer Zwangsverriegelung einer Drehung der Innenhülse 7 gegenüber dem
Bajonettring 8 in Bajonettentriegelungsstellung ausgestattet. Die Zwangsverriegelung
soll ein ungewolltes Verdrehen der Innenhülse 7 gegenüber dem Bajonettring 8 vor dem
Einstecken des Stekkers 1 in eine Steckdose verhindern. Auf diese Weise haben beim
Einstecken des erfindungsgemäßen Stekkers 1 dieser Ausführungsform in eine Steckdose
Bajonettring 8 und Innenhülse 7 mit dem Kontakteinsatz 2 immer die richtige Ausgangsstellung.
In der Bajonettentriegelungsstellung ragt aus einer Öffnung 27 im vordersten in die
Steckdose einzuführenden Abschnitt des Bajonettringes 8 radial ein Entriegelungsstift
28 heraus. Der Entriegelungsstift 28 stützt sich auf einer Verriegelungsfeder 29 ab,
die in Bajonettentriegelungsstellung bei nicht eingedrücktem Entriegelungsstift 28
eine Verdrehung des Bajonettringes 8 gegenüber der Innenhülse 7 sperrt und beim Niederdrücken
des Entriegelungsstiftes freigibt. Wie insbesondere aus den Fig. 1b, 7a und 7b hervorgeht,
hat der Entriegelungsstift 28 an seinem aus der Öffnung 27 des Bajonettringes 8 in
Bajonettentriegelungsstellung herausragenden Abschnitt eine Auflaufschräge 30, die
beim Einstecken des Stekkers 1 in eine Steckdose dem Dosenrand zugewandt ist und mit
diesem zusammenwirkt. Beim Einstecken des Steckers 1 in die Steckdose wird dadurch
der Entriegelungsstift 28 zwangsläufig durch den Dosenrand nach innen gedrückt. Der
Entriegelungsstift 28 stützt sich über eine Plattform 31 auf der Verriegelungsfeder
29 ab. Der Entriegelungsstift 28 sitzt dabei, wie insbesondere aus den Fig. 7a und
7b ersichtlich, außermittig an der Plattform 31. Dementsprechend außermittig ist auch
die Öffnung 27 des Bajonettringes 8 für den Durchtritt des Entriegelungsstiftes 28
bezüglich einer inneren Vertiefung 35 des Bajonettringes 8 angeordnet, welche der
Aufnahme und Führung der Plattform 31 dient, wie man insbesondere aus den Fig. 1c,
5a und 5b ersieht.
[0031] Die Verriegelungsfeder 29 ist gemäß Fig. 8a und 8b als Blattfeder ausgebildet. Sie
hat eine leichte Krümmung etwa entsprechend der Umfangskrümmung einer äußeren Vertiefung
32 der Innenhülse 7, in welche sie eingespannt wird. Gemäß Fig. 8a ragt von dem Blattfederhauptkörper
ein federnd nachgiebiger Verriegelungsabschnitt 33 weg, welcher in Bajonettentriegelungsstellung
mit einer inneren Verriegelungskante 34 des Bajonettringes 8 zusammenwirkt und auf
welchen der Entriegelungsstift 28 beim Niederdrücken im Sinne eines Abhebens von der
Verriegelungskante 34 einwirkt. Die Verriegelungskante 34 ist gemäß Fig. 5b von einer
Seitenbegrenzung der die Plattform 31 des Entriegelungsstiftes 28 aufnehmenden Vertiefung
35 des Bajonettringes 8 gebildet und die Plattform 31 ist etwas dünner als die Tiefe
der Vertiefung 35, so daß sie geringfügig radial beweglich ist. Zum Einspannen der
Blattfeder 29 in die Vertiefung 32 hat letztere Hinterschneidungen 38, die insbesondere
aus den Fig. 6d und 6c ersichtlich sind.
[0032] Neben dem Verriegelungsabschnitt 33 trägt die Blattfeder 29 bspw. kalottenförmige
Erhöhungen oder Ausprägungen 36, welche verhindern, daß die Blattfeder 29 bei in den
Bajonettring 8 montierter Innenhülse 7 aus der Vertiefung 32 in den Ringspalt zwischen
Innenhülse 7 und Bajonettring 8 gelangen kann.
[0033] Ferner kann der Bajonettring 8 bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung mit
der Innenhülse 7 in Bajonettentriegelungsstellung lösbar verrastet sein. Dies ist
dadurch verwirklicht, daß der Bajonettring 8 innen eine teilringförmige Rille 17 (Fig.
3a, 3c, 3d) aufweist, in welcher ein radialer Vorsprung 18 der Innenhülse 7 (Fig.
4a, 4b und 4d) geführt ist. Im Endbereich der Rille 17 ist ein Rastvorsprung 19 (Fig.
3d) vorgesehen, welcher beim Drehen des Bajonettringes 8 in die Bajonettentriegelungsstellung
von dem Vorsprung 18 der Innenhülse 7 überfahren wird. Der Vorsprung 18 befindet sich
dann in dem Raum zwischen Rastvorsprung 19 und dem (in Fig. 3c unteren) Ende der Rille
17 in lösbarer Arretierungsstellung. Der Rastvorsprung 19 hat gemäß Fig. 3d eine bei
Drehung des Bajonettringes 8 in die Bajonettentriegelungsstellung (in welcher die
Bajonetteile des Bajonettringes außer Eingriff mit den Bajonetteilen der Steckdose
sind) wirksame Auflaufschräge für den Vorsprung 18 der Innenhülse 7 und auf der in
Drehrichtung gegenüberliegenden Seite eine verhältnismäßig steile Rastkante. Die Auflaufschräge
liegt in Fig. 3d oben, die Rastkante unten.
[0034] Aus den Fig. 4a und 4c ist ersichtlich, daß die Innenhülse 7 zwei axiale Innenrippen
20 und 21 hat. Diese dienen nicht nur der normgerechten Codierung der Steckerstellung,
sondern auch der Codierung der Kontakteinsatzstellung gegenüber der Steckdose. Zu
diesem Zweck haben sowchl der Kontakteinsatz 2 des Steckers 1 als auch der Kontakteinsatz
der zugeordneten Steckdose entsprechende Aussparungen, in welche die Innenrippen 20,
21 passen, so daß die beiden zueinandergehörenden Kontakteinsätze beim Einstecken
des Steckers in die Steckdose immer die richtige Orientierung zueinander haben.
[0035] Damit trotz einer sicheren Führung der Innenhülse 7 an dem Bajonettring 8 eine leichte
Verdrehung gegeneinander möglich ist, trägt die Innenhülse 7 auf der Außenfläche ihres
vorderen, in dem Bajonettring 8 geführten zylindrischen Abschnittes im Winkelabstand
von bspw. 120° (vgl. Fig. 6a bis 6d) außen abgerundete, schräg zur Steckerlängsachse
A verlaufende Führungsrippen 37, welche an der Innenwandfläche des Bajonettringes
8 anliegen.
Bezugszeichenliste:
[0036]
- 1
- Stecker
- 2
- Kontakteinsatz
- 3
- Kontaktstifte
- 4
- Kappe
- 5
- Bajonettanschlußteil
- 6
- Deckelauflageplattform
- 7
- Innenhülse
- 8
- Bajonettring
- 9
- Sockelabschnitt
- 10
- Plattenabschnitt
- 11
- Führungsrippen
- 12
- Führungsrillen
- 13
- Stützabschnitt
- 14
- Ringwulstansatz
- 15
- Außenschulter
- 16
- Innenschulter
- 17
- Rille
- 18
- Vorsprung
- 19
- Rastvorsprung
- 20
- Innenrippen
- 21
- Innenrippen
- 22
- Uberwurfmutter
- 23
- Dichtung
- 24
- Innenschulter
- 25
- O-Ring
- 26
- Schraube
- 27
- Öffnung
- 28
- Entriegelungsstift
- 29
- Verriegelungsfeder, Blattfeder
- 30
- Auflaufschräge
- 31
- Plattform
- 32
- Vertiefung
- 33
- Verriegelungsabschnitt
- 34
- Verriegelungskante
- 35
- Vertiefung
- 36
- Erhöhungen oder Ausprägungen
- 37
- Führungsrippen
- 38
- Hinterschneidungen
1. Stecker für eine Steckverbindung für den elektrischen Anschluß von Kraftfahrzeuganhängern,
mit einem einen Kontakteinsatz (2) mit Kontaktstiften (3) aufnehmenden Gehäuse, welches
einen Bajonettanschlußteil (5) für die Verbindung mit einer Steckdose aus einer Innenhülse
(7) und einem auf dieser drehbar gelagerten Bajonettring (8) aufweist, gekennzeichnet durch eine formschlüssige, vorzugsweise beim Einführen des Bajonettanschlußteils (5) in
die zugehörige Dose, zwangsläufig entriegelbare Verriegelung des Bajonettringes (8)
mit der Innenhülse (7) in Bajonettentriegelungsstellung, welche einen in Bajonettentriegelungsstellung
aus einer Öffnung (27) des Bajonettringes (8) radial herausragenden Entriegelungsstift
(28) aufweist, welcher sich auf einer Verriegelungsfeder (29) abstützt, die in Bajonettentriegelungsstellung
ein Verdrehen des Bajonettringes (8) gegenüber der Innenhülse (7) sperrt und beim
Niederdrücken des Entriegelungsstiftes (28) freigibt.
2. Stecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Entriegelungsstift (28) sich über eine Plattform (31) auf der Verriegelungsfeder
(29) abstützt, wobei vorzugsweise der Entriegelungsstift (28) eine Auflaufschräge
(30) aufweist, und wobei vorzugsweise der Entriegelungsstift (28) außermittig an der
Plattform (31) sitzt.
3. Stecker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform (31) in einer inneren Vertiefung (35) des Bajonettringes (8) aufgenommen
und geführt ist.
4. Stecker nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsfeder (29) als Blattfeder ausgebildet ist.
5. Stecker nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder (29) in einer äußeren Vertiefung (32) der Innenhülse (7) gehalten,
vorzugsweise eingespannt ist, und daß von dem Blattfederhauptkörper ein federnd nachgiebiger
Verriegelungsabschnitt (33) wegragt, welcher in Bajonettentriegelungsstellung mit
einer inneren Verriegelungskante (34) des Bajonettringes (8) zusammenwirkt und auf
welchen der Entriegelungsstift (28) beim Niederdrücken im Sinne eines Abhebens vor
der Verriegelungskante (34) einwirkt, wobei vorzugsweise die Verriegelungskante (34)
von einer Seitenbegrenzung der die Plattform (31) des Entriegelungsstiftes (28) aufnehmenden
Vertiefung (35) des Bajonettringes 8 gebildet ist und die Plattform (31) etwas dünner
ist als die Tiefe der Vertiefung (35).
6. Stecker nach den Ansprüchen 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung (32) der Innenhülse (7) Hinterschneidungen (38) für die Aufnahme der
Blattfederenden aufweist.
7. Stecker nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder (29) neben dem Verriegelungsabschnitt (33) Erhöhungen oder Ausprägungen
(36) aufweist.
8. Stecker nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Bajonettring (8) eine Deckelauflageplattform (6) für die Auflage des Steckdosendeckels
in Öffnungsstellung befestigt und mit diesem verdrehbar ist.
9. Stecker nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse eine Kappe (4) aufweist, welche mit der Innenhülse (7) unter axialer
Festlegung des Kontakteinsatzes (2) verschraubbar ist.
10. Stecker nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckelauflageplattform (6) einen Plattenabschnitt (10) aufweist, welcher Buchstaben,
Ziffern, Kennzeichen od. dgl. trägt, die in Form von Erhebungen und Vertiefungen auf
der Oberseite des Plattenabschnitts (10) vorgesehen sind.
11. Stecker nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenhülse (7) den Bajonettring (8) steckdosenseitig mit einem Ringwulstansatz
(14) überragt, dessen Außendurchmesser größer ist als der Innendurchmesser des Bajonettringes
(8), und daß sich die Innenhülse (7) mit einer steckdosenseitig weisenden Außenschulter
(15) an eine Innenschulter (16) des Bajonettringes (8) in Axialrichtung anlegt.
12. Stecker nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenhülse (7) eine axiale Innenrippe (21) für die Codierung der Kontakteinsatzstellung
aufweist.
13. Stecker für eine Steckverbindung für den elektrischen Anschluss von Kraftfahrzeuganhängern,
mit einem einen Kontakteinsatz (2) mit Kontaktstiften (3) aufnehmenden Gehäuse, welches
einen aus einer Innenhülse (7) und einem auf dieser drehbar gelagerten Bajonettring
(8) bestehenden Bejonettanschlussteil (5) für die Verbindung mit einer Steckdose aufweist,
wobei an dem Bajonettring (8) eine Deckelauflageplattform (6) für die Auflage des
Steckdosendekkels in dessen Öffnungsstellung befestigt und mit diesem verdrehbar ist,
wobei das Gehäuse eine Kappe (4) aufweist, welche mit der Innenhülse (7) unter axialer
Festlegung des Kontakteinsatzes (2) verschraubbar ist, wobei der Bejonettring (8)
mit der Innenhülse (7) in Bajonettentriegelungsstellung in Drehrichtung lösbar verrastet
ist, und wobei vorzugsweise zur Verrastung von Bajonettring (8) und Innenhülse (7)
der Bajonettring (8) eine teilringförmige Rille (17) aufweist, in welcher ein radialer
Vorsprung (18) der Innenhülse (7) geführt und in deren einen Endbereich ein Rastvorsprung
(19) vorgesehen ist.
14. Stecker nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Bajonettring (8) mit der Innenhülse (7) in Bajonettentriegelungsstellung in Drehrichtung
lösbar verrastet ist, wobei vorzugsweise zur Verrastung von Bajonettring (8) und Innenhülse
(7) der Bajonettring (8) eine teilringförmige Rille (17) aufweist, in welcher ein
radialer Vorsprung (18) der Innenhülse (7) geführt ist und im einen Endbereich der
Rille (17) ein Rastvorsprung (19) vorgesehen ist.
15. Stecker nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Rastvorsprung (19) eine bei Drehung des Bajonettringes (8) in Bajonettentriegelungsstellung
wirksame Auflaufschräge für den Vorsprung (18) der Innenhülse (7) und auf der in Drehrichtung
gegenüberliegenden Seite eine verhältnismäßig steile Rastkante hat.
16. Stecker nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenhülse (7) zumindest auf der Außenfläche ihres vorderen, in dem Bajonettring
(8) geführten zylindrischen Abschnitt im Winkelabstand, von bspw. 120°, Führungsrippen
(37) trägt, die vorzugsweise im wesentlichen axial oder zur Längsachse schräg gestellt
sind.
1. Plug for a plug connection for the electrical connection of motor vehicle trailers,
with a housing holding a contact insert (2) with contact pins (3), where the said
housing has a bayonet connection part (5) for connection to a socket consisting of
an inner sleeve (7) and a bayonet ring mounted rotatably on this, characterised by a locking of the bayonet ring (8) with the inner sleeve (7) due to corresponding
recess and protrusion preferably when the bayonet connection part (5) is introduced
into the associated socket, where the said locking is of necessity reversible into
the bayonet unlock position, where the said inner sleeve has projecting radially from
the opening (27) of the bayonet ring (8) in the bayonet unlocking position an unlocking
pin (28) supported on a locking spring (29) which in the bayonet unlocking position
prevents the twisting of the bayonet ring (8) against the inner sleeve (7) and releases
this when the unlocking pin (28) is pressed down.
2. Plug according to claim 1, characterised in that the unlocking pin (28) rests over a platform (31) on the locking spring (29), where
preferably the unlocking pin (28) has a run-up slope (30) and where preferably the
unlocking pin (28) sits off-centre on the platform (31).
3. Plug according to claim 2, characterised in that the platform (31) is held and guided in an inner recess (35) of the bayonet ring
(8).
4. Plug according to any of claims 1 to 3, characterised in that the locking spring (29) is designed as a leaf spring.
5. Plug according to claim 4, characterised in that the leaf spring (29) is held preferably clamped in an outer recess (32) of the inner
sleeve (7) and that projecting from the main body of the leaf spring is a sprung pliable
locking section (33) which in the bayonet unlocking position co-operates with an inner
locking edge (34) of the bayonet ring (8) and on which the unlocking pin (28) acts
when pressed down in the sense of lifting before the locking edge (34), where preferably
the locking edge (34) is formed by a side restriction of the recess (35) of the bayonet
ring (8) holding the platform (31) of the unlocking pin (28) and the platform (31)
is slightly thinner than the depth of the recess (35).
6. Plug according to claims 4 or 5, characterised in that the recess (32) of the inner sleeve (7) has rear cut-outs (38) to hold the leaf spring
ends.
7. Plug according to any of claims 4 to 6, characterised in that the leaf spring (29) has projections or protrusions (36) next to the locking section
(33).
8. Plug according to any of claims 1 to 7, characterised in that attached to the bayonet ring (8) to be twisted with this is a cover support platform
(8) for holding the socket cover in the open position.
9. Plug according to any of claims 1 to 8, characterised in that the housing has a cap (4) which can be screwed with the inner sleeve (7) to establish
axially the contact insert (2).
10. Plug according to claim 9, characterised in that the cover support platform (6) has a plate section (10) which carries letters, figures,
markings or similar which are provided in the form of protrusions and recesses on
the top of the plate section (10).
11. Plug according to any of claims 1 to 10, characterised in that the inner sleeve (7) projects over the bayonet ring (8) on the socket side with a
circular bead attachment (14), the outer diameter of which is greater than the inner
diameter of the bayonet ring (8), and that the inner sleeve (7) lies with an outer
shoulder (15) facing towards the socket on an inner shoulder (16) of the bayonet ring
(8) in the axial direction.
12. Plug according to any of claims 1 to 11, characterised in that the inner sleeve (7) has an axial inner rib (21) for coding the contact insert position.
13. Plug for a plug connection for the electrical connection of motor vehicle trailers,
with a housing holding a contact insert (2) with contact pins (3), where the said
housing has a bayonet connection part (5) for connection to a socket and comprising
an inner sleeve (7) and a bayonet ring mounted rotatably on this, where attached to
the bayonet ring (8) and rotatable with this is a cover support platform (6) for support
of the socket cover in its open position, the housing having a cap (4) which can be
screwed to the inner sleeve (7) axially establishing the contact insert (2), where
the bayonet ring (8) is locked with the inner sleeve (7), releasable in the twist
direction into the bayonet unlocking position, and where preferably to lock the bayonet
ring (8) and inner sleeve (7), the bayonet ring (8) has a part-ring-like groove (17)
in which is guided a radial projection (18) of the inner sleeve (7) and in the end
area of which is provided a locking projection (19).
14. Plug according to any of claims 1 to 12, characterised in that the bayonet ring (8) is locked with the inner sleeve (7), releasable in the twist
direction into the bayonet unlocking position, where preferably to lock the bayonet
ring (8) and inner sleeve (7) the bayonet ring (8) has a part-ring-like groove (17)
in which is guided a radial projection (18) of the inner sleeve (7) and in the end
area of which is provided a locking projection (19).
15. Plug according to claim 13 or 14, characterised in that the locking projection (19) has a run-up slope, active on twisting of the bayonet
ring (8) into the bayonet unlocking position, for the projection (18) of the inner
sleeve (7) and a relatively steep locking edge on the opposite side in the twist direction.
16. Plug according to any of claims 1 to 15, characterised in that the inner sleeve (7), at least on the outer face of its front cylindrical section
guided in the bayonet ring (8), has guide ribs (37) at angular intervals of e.g. 120°,
which preferably lie essentially axial or oblique to the longitudinal axis.
1. Prise mâle pour une connexion enfichable pour connecter électriquement des remorques
de véhicules, comportant un boîtier qui reçoit un bloc de contact (2) avec des broches
de contact (3) et comporte un élément de connexion à baïonnette (5) pour la liaison
avec une prise femelle, formé d'un manchon intérieur (7) et d'une bague à baïonnette
(8) montée tournante sur ledit manchon, caractérisée par un verrouillage par complémentarité de forme de la bague à baïonnette (8) sur le
manchon intérieur (7) dans la position déverrouillée de la baïonnette, verrouillage
qui peut être annulé de manière forcée, de préférence lors de l'introduction de l'élément
de connexion à baïonnette (5) dans la prise femelle correspondante, et qui comporte
un doigt de déverrouillage (28), qui fait saillie radialement à travers une ouverture
(27) de la bague à baïonnette (8) dans la position déverrouillée de la baïonnette,
et qui prend appui sur un ressort de verrouillage (29), lequel empêche la rotation
de la bague à baïonnette (8) par rapport au manchon intérieur (7) dans la position
déverrouillée de la baïonnette, et autorise cette rotation lorsque le doigt de déverrouillage
(28) est enfoncé.
2. Prise mâle selon la revendication 1, caractérisée par le fait que le doigt de déverrouillage (28) prend appui sur le ressort de verrouillage (29) par
l'intermédiaire d'une plate-forme (31), le doigt de déverrouillage (28) présentant
de préférence une surface de glissement inclinée (30), et le doigt de déverrouillage
(28) étant de préférence monté en position excentrée sur la plate-forme (31).
3. Prise mâle selon la revendication 2, caractérisée par le fait que la plate-forme (31) est logée et guidée dans un renfoncement (35) intérieur de la
bague à baïonnette (8).
4. Prise mâle selon une des revendications 1 à 3, caractérisée par le fait que le ressort de verrouillage (29) est un ressort à lame.
5. Prise mâle selon la revendication 4, caractérisée par le fait que le ressort à lame (29) est maintenu dans un renfoncement (32) extérieur du manchon
intérieur (7), de préférence y est encastré, et par le fait qu'une partie de verrouillage (33) élastiquement flexible fait saillie du corps principal
du ressort à lame, partie qui coopère avec une arête de verrouillage (34) intérieure
de la bague à baïonnette (8) dans la position déverrouillée de la baïonnette, et sur
laquelle le doigt de déverrouillage (28) agit dans le sens d'un éloignement de l'arête
de verrouillage (34) lorsqu'il est enfoncé, l'arête de verrouillage (34) étant de
préférence formée par une délimitation latérale du renfoncement (35) de la bague à
baïonnette (8) recevant la plate-forme (31) du doigt de déverrouillage (28), et la
plate-forme (31) ayant une épaisseur légèrement inférieure à la profondeur du renfoncement
(35).
6. Prise mâle selon la revendication 4 ou 5, caractérisée par le fait que le renfoncement (32) du manchon intérieur (7) présente des contre-dépouilles (38)
pour recevoir les extrémités du ressort à lame.
7. Prise mâle selon une des revendications 4 à 6, caractérisée par le fait que le ressort à lame (29) présente, à côté de la partie de verrouillage (33), des surélévations
ou des reliefs (36).
8. Prise mâle selon une des revendications 1 à 7, caractérisée par le fait qu'une plate-forme d'appui de couvercle (6), pour l'appui du couvercle de la prise femelle
en position ouverte, est fixée à la bague à baïonnette (8) et est rotative avec celle-ci.
9. Prise mâle selon une des revendications 1 à 8, caractérisée par le fait que le boîtier comporte une coiffe (4) qui peut être vissée au manchon intérieur (7)
et immobilise axialement le bloc de contact (2).
10. Prise mâle selon la revendication 9, caractérisée par le fait que la plate-forme d'appui de couvercle (6) comporte une partie plaque (10) qui porte
des lettres, des chiffres, des repères ou similaires sous la forme de reliefs et de
creux sur la face supérieure de la partie plaque (10).
11. Prise mâle selon une des revendications 1 à 10, caractérisée par le fait que le manchon intérieur (7), côté prise femelle, dépasse de la bague à baïonnette (8)
par un prolongement en forme de bourrelet annulaire (14) dont le diamètre extérieur
est supérieur au diamètre intérieur de la bague à baïonnette (8), et par le fait que le manchon intérieur (7), par un épaulement extérieur (15) tourné vers la prise femelle,
prend appui en direction axiale sur un épaulement intérieur (16) de la bague à baïonnette
(8).
12. Prise mâle selon une des revendications 1 à 11, caractérisée par le fait que le manchon intérieur (7) présente une nervure intérieure (21) axiale pour le repérage
de la position du bloc de contact.
13. Prise mâle pour une connexion enfichable pour connecter électriquement des remorques
de véhicules, comportant un boîtier qui reçoit un bloc de contact (2) avec des broches
de contact (3) et comporte un élément de connexion à baïonnette (5) pour la liaison
avec une prise femelle, formé d'un manchon intérieur (7) et d'une bague à baïonnette
(8) montée tournante sur ledit manchon, une plate-forme d'appui de couvercle (6) étant
fixée à la bague à baïonnette et pouvant tourner avec celle-ci, le boîtier présentant
une coiffe (4) qui peut être vissée au manchon intérieur (7) avec fixation axiale
du bloc de contact (2) la bague à baïonnette (8) étant encliquetée avec le manchon
intérieur (7) de manière libérable par rotation en position déverrouillée de la baïonnette,
la bague à baïonnette (8) présentant de préférence pour l'encliquetage de la bague
à baïonnette (8) et du manchon intérieur (7) une gorge (17) en forme d'anneau partiel,
dans laquelle est guidée une saillie (18) radiale du manchon intérieur (7) et dans
une zone d'extrémité de laquelle une saillie d'encliquetage (19) est prévue.
14. Prise mâle selon une des revendications 1 à 12 , caractérisée par le fait que la baque à baïonnette est encliquetée avec le manchon intérieur (7) dans la position
déverrouillée de la baïonnette, de façon libérable par rotation, la bague à baïonnette
(8) présentant de préférence, pour son encliquetage avec le manchon intérieur (7),
une gorge (17) en forme d'anneau partiel, dans laquelle est guidée une saillie (18)
radiale du manchon intérieur (7), et une saillie d'encliquetage (19) étant prévue
dans une zone d'extrémité de la gorge (17).
15. Prise mâle selon la revendication 13 ou 14, caractérisée par le fait que la saillie d'encliquetage (19) présente une surface de glissement inclinée, destinée
à la saillie (18) du manchon intérieur (7) et active lors de la rotation de la bague
à baïonnette (8) dans la position déverrouillée de la baïonnette, et présente, du
côté opposé dans la direction de rotation, une arête d'encliquetage relativement abrupte.
16. Prise mâle selon une des revendications 1 à 15 , caractérisée par le fait que le manchon intérieur (7) porte, au moins sur la surface extérieure de sa partie antérieure
cylindrique guidée dans la bague à baïonnette (8), des nervures de guidage (37) espacées
angulairement de 120° par exemple, qui sont de préférence disposées essentiellement
axialement ou sont inclinées par rapport à l'axe longitudinal.