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EP 0 563 550 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.04.1996 Patentblatt 1996/17 |
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Anmeldetag: 11.02.1993 |
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Beschlag für einen um eine etwa mittlere Achse drehbaren Flügel
Fitting for a door or window pivotable around its central axis
Ferrure pour fenêtre ou porte pivotante autour son axe central
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR LI |
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Priorität: |
05.03.1992 DE 9202933 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.10.1993 Patentblatt 1993/40 |
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Patentinhaber: Gretsch-Unitas GmbH
Baubeschläge |
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D-71254 Ditzingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Renz, Walter
W-7257 Ditzingen (DE)
- Pöhler, Manfred
W-7000 Stuttgart 60 (DE)
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Vertreter: Dreiss, Hosenthien, Fuhlendorf & Partner |
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Gerokstrasse 6 D-70188 Stuttgart D-70188 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-B- 1 008 604 DE-C- 947 684 FR-A- 1 514 792
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DE-B- 1 160 159 DE-C- 964 209 GB-A- 2 057 038
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Beschlag für einen um eine etwa mittlere Achse
drehbaren, an einem festen Rahmen gelagerten Flügel, insbesondere Schwingflügel eines
Fensters, mit zwei Drehlagern, wobei jedes aus einem Flügellagerteil und einem Rahmenlagerteil
besteht, mit jeweils mindestens einem zwischen den beiden Drehlagern angeordneten,
über eine im montierten Zustand am Flügel verschiebbare Schubstange betätigbaren Verschluß,
wobei die Schubstange mit einer Antriebsvorrichtung am Flügel gekuppelt ist.
[0002] Man verwendet derartige Beschläge in erster Linie für Schwingflügel, jedoch können
sie auch bei Wendeflügeln verwendet werden. Schwingflügel (DE-C-964 209) haben eine
im Gebrauch horizontale Lagerachse des Flügels, während die Lagerachse des Flügels
bei einem Wendeflügel in vertikaler Richtung verläuft. Beiden Flügelarten ist gemeinsam,
daß die eine Hälfte des Flügels beim Öffnen nach außen und die gegenüberliegende andere
Flügelhälfte nach innen bewegt wird. Bei einem Schwingflügel bewegt sich in der Regel
die obere Flügelhälfte einwärts, also in den Raum hinein, während die untere Flügelhälfte
gleichzeitig nach außen tritt. Dementsprechend wandert beim Öffnen eines Wendeflügels
beispielsweise die rechte Hälfte ins Rauminnere und die linke Flügelhälfte nach außen.
[0003] Die Rahmen solcher Flügel werden in der Regel mit Überschlag hergestellt, d.h. es
handelt sich um sogenannte gefälzte Rahmen, welche ein dichtes Schließen gewährleisten.
Bei mit wenigstens einem Falz ausgestatteten Rahmen von Fenstern und Türen, übergreift
der Flügelrahmen den festen Rahmen oder Blendrahmen. Dies wirft beim Öffnen eines
herkömmlichen Drehflügels oder Dreh-Kippflügels keine besonderen Probleme auf. Bei
einem Schwingflügel oder Wendeflügel ist die Rahmenkonstruktion des Flügelrahmens
und des festen Rahmens demgegenüber schon schwieriger, weil, wie gesagt, die eine
Flügelhälfte nach innen und die anderen nach außen gedreht wird. Man benötigt infolgedessen
einen wechselnden Anschlag, wobei der Wechsel im Lagerbereich stattfindet.
[0004] Nachfolgend wird lediglich noch auf den Schwingflügel, also den um eine horizontale
Achse drehbaren Flügel Bezug genommen, ohne daß dies einschränkend ausgelegt werden
darf. Bei einem solchen Schwingflügel übergreift eine sogenannte Deckleiste der oberen
Flügelrahmenhälfte sowohl eine Falzleiste der oberen Flügelrahmenhälfte als auch die
obere Hälfte des festen Rahmens. Entsprechend befindet sich innen am festen Rahmen
eine Deckleiste, welche eine Falzleiste der unteren Hälfte des festen Rahmens übergreift
und an welcher die untere Flügelrahmenhälfte beim Schließen des Fensters anschlägt.
Die beiden Falzleisten werden im Hinblick auf eine rationelle Fertigung der beiden
Rahmen vorzugsweise separat hergestellt und dann mit dem Grundrahmen des Flügels einerseits
bzw. dem Grundrahmen des Blendrahmens andererseits fest verbunden. Die beiden Grundrahmen
selbst haben dann durchgehend das gleiche Profil.
[0005] Schwingflügel aber auch Wendeflügel sind in der Regel Großflächenfenster. Damit sie
ringsum gut schließen, muß man beim Schwingflügel oberhalb und unterhalb der Drehlager
entsprechende Verschlüsse vorsehen. Vor dem Öffnen des Flügels müssen die Verschlüsse
gelöst werden.
[0006] Die oberhalb der Drehlager des Schwingflügels aufgesetzten Falzleisten bereiten hinsichtlich
dieser Verschlüsse Probleme. Bei rechtwinkligen Rahmen werden die senkrechten Verschlußteile
auf den eigentlichen Flügelrahmen montiert. Erst anschließend wird oberhalb dieser
Drehlager die Falzleiste angebracht. Eine obere waagrechte Verriegelung wird außen
aufgesetzt, wobei zumindest bei Fenstern aus Kunststoff- oder Aluminiumprofilen noch
eine Kupplungsverbindung erforderlich ist. Infolgedessen braucht man Sonderteile und
bei Profilsystemen ist man auch noch vom jeweiligen System abhängig. Die zugehörigen
Lösungen sind infolgedessen aufwendig und erfordern komplizierte Durchbrüche für die
Kupplungsverbindung. Bei runden Fenstern sind diese Schwierigkeiten aufgrund der besonderen
Form sehr groß.
[0007] Es liegt infolgedessen die Aufgabe vor, einen Beschlag der eingangs beschriebenen
Art so weiterzubilden, daß er einfach zu fertigen und zu montieren ist, daß unabhängig
von der Rahmenform Sonderteile vermieden werden und komplizierte Durchbrüche nicht
notwendig sind.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Beschlag entsprechend
dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 ausgebildet ist.
[0009] Dieser Beschlag läßt sich, wie das Ausführungsbeispiel zeigt, leicht auch an einem
runden Fenster und genauso gut an einem rechteckigen oder anderweitig geformten Fenster
anbringen. Er erfordert keine speziellen Durchbrüche in den Rahmen und erläßt auch
die Verwendung herkömmlicher Profile für den Rahmen zu. Insofern kann dieser Beschlag
bei allen bekannten Materialien verwendet werden, also sowohl bei Holzrahmen als auch
bei Kunststoff- oder Aluminiumprofilen.
[0010] Zweckmäßigerweise wird man aber zumindest bei Holzrahmen nach wie vor separat gefertigten
Falzleisten den Vorzug geben und auch die Deckleisten getrennt herstellen.
[0011] Das Flügellagerteil und das Rahmenlagerteil lassen sich in sehr einfacher Weise am
jeweiligen Rahmen, insbesondere Grundrahmen befestigen. Daran, insbesondere am unteren
Flügelende, befindet sich die Antriebsvorrichtung für die Schubstange oder Schubstangen.
Ausgehend von dieser Antriebsvorrichtung verläuft die erste Schubstange entlang dem
Grundrahmen des Flügels bis zu dem bzw. ihrem zugeordneten Lager. Von letzterem aus
erfolgt die Verbindung zu dem oder den oberen Verschlüssen über die zweite Schubstange,
welche entlang der oberen Falzleiste des Flügels verschoben wird. Es findet also auch
bei einem runden Fenster ein Versatz der Schubstangen statt, wobei die zweite Schubstange
in radialer Richtung weiter außen liegt als die erste Schubstange. Entsprechendes
gilt selbstverständlich für den rechteckigen oder einen anders geformten Rahmen. Der
Versatz entspricht etwa der Dicke der Falzleiste - beim runden Fenster - in radialer
Richtung. Nach der Montage der beiden Lagerhälften jeder Lagerseite wird das bzw.
jedes Kupplungsteil mit der ersten und zweiten Schubstange verbunden. Somit lassen
sich alle Verschlüsse ohne weiteres mit Hilfe der Antriebsvorrichtung in öffnendem
und schließendem Sinne betätigen. Das Einhängen des Flügels in die beiden Rahmenlagerhälften
erfolgt in bekannter Weise. Wie das Ausführungsbeispiel zeigt, reicht es in der Regel
aus, wenn man lediglich eines der beiden Lager mit einem Kupplungsteil ausstattet
und die Schubstangen nicht über den ganzen Umfang des Flügels führt.
[0012] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß das Flügellagerteil und das Rahmenlagerteil
je eine, in eine Aufnahme des zugeordneten Grundrahmens einsetzbare Befestigungsplatte
aufweisen. Die Ausnehmung wird man zweckmäßigerweise so wählen, daß die eingesetzte
Grundplatte bündig mit dem Material um die Ausnehmung, abschließt. Die Befestigung
erfolgt in bekannter Weise, beispielsweise durch Anschrauben.
[0013] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung ergibt sich aus Anspruch 3. Sie schafft
den notwendigen Versatz in Querrichtung bzw. in radialer Richtung für die zweite Schubstange
in bezug auf die erste Schubstange. Wenn die Lagerplattenverdickung unmittelbar an
die Befestigungsplatte angeformt ist, so führt dies zu einer besonders preiswerten
Herstellung.
[0014] Ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung entnimmt man Anspruch
4. Wenn man das Flügellagerteil in der dort geschilderten Weise in den Grundrahmen
des Flügels einläßt, so befindet sich bei richtiger Anbringung der randoffenen ersten
Beschlagnut an der Falzleiste des Flügels diese erste Beschlagnut automatisch in Verlängerung
von der ersten Beschlagteilnut des Flügellagerteils.
[0015] Eine andere Ausbildung der Erfindung beschreibt Anspruch 5. Sie gewährleistet bei
richtiger Dimensionierung der zweiten Beschlagnut und korrekter Montage des Flügellagerteils
ein genaues Fluchten der zweiten Beschlagnut mit der zweiten Beschlagteilnut des Flügellagerteils.
[0016] Das lagerseitige Ende der ersten Schubstange ist in sehr vorteilhafter Weise am Flügellagerteil
von einer Halteplatte übergriffen. Diesbezüglich ergibt sich eine Weiterbildung der
Erfindung aus Anspruch 7. Die dort erwähnten Stifte befinden sich bevorzugterweise
am Flügellagerteil, wobei sie unmittelbar angeformt sein können, was selbstverständlich
die Herstellungskosten senkt. Aus Sicherheitsgründen ist es besser, wenn man die Lagerplatte
mit mindestens zwei Schrauben befestigt. Diese können vorteilhafterweise zugleich
Befestigungsschrauben für das Flügellagerteil sein.
[0017] Das lagerseitige Ende der Stulpschiene der zweiten Schubstange untergreift vorteilhafterweise
einen Steg des Flügellagerteils, wodurch es gegen Ausheben oder Abheben gesichert
ist. In diesem Bereich kann man gemäß Anspruch 10 ein Dichtelement anbringen, welches
für die notwendige Abdichtung am Lager sorgt.
[0018] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung ergibt sich aus Anspruch 11. Die gegen den
festen Rahmen weisenden Enden der beiden L-Schenkel des Kupplungsteils reichen vorteilhafterweise
außen bis etwa an das freie Ende des Flügellagerteils. Um ein Ausheben aus der Führung
des Flügellagerteils zu verhindern und vor allen Dingen um die Stabilität zu verbessern,
kann man dessen Führung an geeigneter Stelle mittels eines Stegs oder dergleichen
übergreifen, wodurch an dieser Stelle ein Durchbruch entsteht.
[0019] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung befindet sich an jedem L-Schenkel
des Kupplungsteils ein Kupplungselement für ein Schubstangenende, wobei letzteres
mit einem Kupplungsgegenelement versehen ist. Dabei erfolgt das Ankuppeln bevorzugterweise
gemäß Anspruch 13. Die dort beschriebenen Verzahnungen sind dem Prinzip nach bekannt.
Das Ankuppeln erfolgt quer zur Längsachse und Ebene des Treibstangenendes. Außerdem
ist das Kupplungsteil in sehr vorteilhafter Weise mittels Führungsstegen spielfrei
in Aufnahmen des Flügellagerteils bzw. den Beschlagteilnuten verschiebbar gelagert.
[0020] Die erste Schubstange ist gemäß Anspruch 15 in einer zweiten Beschlagnut des Flügel-Grundprofils
verschiebbar gelagert. Der Nutquerschnitt des Flügel-Grundprofils sowie der Falzleiste
sind in bekannter Weise rechteckig und an ihrem äußeren Ende absatzartig erweitert,
wobei auf diesen Absätzen die Längskanten von Stulpschienen aufliegen. Die Befestigung
der letzteren erfolgt in bekannter Weise mit Hilfe von Schrauben, welche Langlöcher
der Schubstange durchsetzen und bei Holzrahmen in das Material des letzteren eingedreht
sind. Entsprechendes gilt für die Kunststoff- und Metallrahmen.
[0021] Die Verschlüsse sowie die Antriebsvorrichtung für die Schubstange oder Schubstangen
können in bekannter Weise ausgeführt werden.
[0022] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen
sowie der nachstehenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels. Die Zeichnung zeigt
dieses Ausführungsbeispiel. Hier stellen dar:
- Figur 1
- eine Ansicht eines Schwingflügels mit kreisrunden Rahmen vom Rauminneren her gesehen,
wobei der Übersichtlichkeit wegen die Deckleisten weggelassen sind,
- Figur 2
- in perspektivischer Darstellung explosionsartig sowie in vergrößertem Maßstab einen
Ausschnitt im Bereich des rechten Lagers der Figur 1,
- Figur 3
- nochmals explosionsartig den flügelseitigen Teil des rechten Lagers,
- Figur 4
- perspektivisch das Kupplungsteil der Figur 3.
[0023] Beim Ausführungsbeispiel sind wie gesagt, der feste Rahmen 1 und der Flügelrahmen
2 jeweils kreisrund, jedoch ist dies keine Voraussetzung für den erfindungsgemäßen
Beschlag. Der Flügelrahmen ist um eine mittlere geometrische Achse 3 verschwenkbar,
die beim Ausführungsbeispiel und eingebautem Fenster in horizontaler Richtung verläuft.
Infolgedessen handelt es sich um einen Schwingflügel. Die in Figur 1 obere Hälfte
bewegt sich beim Öffnen raumeinwärts während die untere Flügelhälfte infolgedessen
nach außen hin verschwenkt wird. Es findet dadurch ein Wechsel in der Dichtebene und
auch bezüglich der in den Figuren 2 und 3 angedeuteten, etwa halbkreisförmigen Deckleisten
4 und 5 statt.
[0024] Der Flügelrahmen 2 ist mittels zweier Drehlager 6 und 7 am festen Rahmen 1, auch
Blendrahmen genannt, drehbar gelagert. Jedes besteht gemäß Figur 2 aus einem Flügellagerteil
8 und einem Rahmenlagerteil 9 (Figur 2). Beim Ausführungsbeispiel befindet sich am
Flügellagerteil 8 ein Lagerzapfen 10, der bei eingehängtem Flügel in eine Lagerbohrung
11 eines Lagerarmes 12 eingreift. Das Einhängen kann in bekannter Weise erfolgen und
ist bei einem runden Fenster nicht anders als bei einem rechteckigen oder allgemein
gesprochen polygonalen.
[0025] Jedes der beiden Lagerteile besitzt eine Befestigungsplatte 13 bzw. 14. Dabei ist
die Befestigungsplatte 13 des Rahmenlagerteils 9 in eine Ausfräsung oder Aufnahme
15 des festen Rahmens 1 oder genauer gesagt des Grundprofils 16 des festen Rahmens
1 außen bündig eingelassen. Eine Aufnahme 17 des Flügelrahmens 2 bzw. des Grundprofils
18 des letzteren nimmt die Befestigungsplatte 14 des Flügellagerteils 8 außen bündig
auf. Im Hinblick auf eine günstige Fertigung stellt man nämlich den festen Rahmen
1 sowie den Flügelrahmen 2 zweckmäßigerweise jeweils aus einem Grundrahmen sowie einer
Falzleiste 19 bzw. 20 her. Außerdem wird am Schluß noch die Deckleiste 5 bzw. 4 angebracht.
Bei Herstellung der beiden Rahmen aus Metall- oder Kunststoffprofilen kann die Rahmenfertigung
in anderer, aber an sich bekannter Weise erfolgen.
[0026] Die Befestigungsplatte 13 des Rahmenlagerteils 9 ist einstückig mit einer Plattenverdickung
21 hergestellt. Dementsprechend befindet sich an der Befestigungsplatte 14 des Flügellagerteils
8 eine Verdickung 21. Einstückig mit dem ganzen ist einerseits das Lagerauge 12 und
andererseits das Lagerauge 23 des Flügellagerteils 8 gefertigt. Es bleibt noch nachzutragen,
daß die Falzleiste 20 auch einstückig mit dem Grundprofil 18 und die Falzleiste 19
einstückig mit dem Grundprofil 16 oder der unteren Deckleiste 5 hergestellt werden
kann.
[0027] Am unteren Ende des Flügelrahmens 2 befindet sich eine Antriebsvorrichtung 24 mit
einem Getriebe 25, das mittels eines in eine Vierkantbohrung 26 des Getriebes einsteckbaren
Griffes betätigt werden kann. Das Drehen des Griffes bewirkt ein Verschieben einen
ersten Schubstange 27. Daran sind beim Ausführungsbeispiel beidseits der Antriebsvorrichtung
je ein Verschlußzapfen oder allgemeiner, ein Verschlußelement 28 befestigt. Gegenüberliegend
befindet sich am festen Rahmen 1 jeweils ein Schließblech 29. Beide bilden zusammen
jeweils einen Verschluß 30. Die Verschiebebewegung der ersten Schubstange 27 im Sinne
des Doppelpfeils 31 wird beim Ausführungsbeispiel im rechten Drehlager 7 in nachstehend
noch detailliert erläuterter Weise auf eine zweite Schubstange 32 übertragen, an welcher
sich beim Ausführungsbeispiel gleichfalls zwei Schließzapfen oder Verschlußelemente
28 zweier weiterer Verschlüsse 30 für das obere Flügelende befinden.
[0028] Zwischen die erste Schubstange 27 und die zweite Schubstange 32 ist gemäß der erfindungsgemäßen
Ausbildung des Drehlagers 6 bzw. 7 ein Kupplungsteil 33 geschaltet. Dessen genaue
Form und Ausgestaltung ergibt sich aus Figur 4. Das Kupplungsteil 33 ist im Flügellagerteil
8 im Sinne des Doppelpfeils 31 verschiebbar gelagert. Insbesondere aus Figur 3 ersieht
man, daß die zweite Schubstange 32 in einer zum Falz hin randoffenen, im Querschnitt
U-förmigen, außen allerdings beidseits absatzartig erweiterten ersten Beschlagnut
34 verschiebbar gelagert ist. Eine zweite Beschlagnut 35 ist am Grundprofil 16 des
Flügelrahmens 2 angebracht. Sie nimmt die erste Schubstange 27 auf. Eine diese überdeckende
Stulpschiene 36 stützt sich auf den absatzartigen Nutverbreiterungen 37 und 38 ab.
Entsprechendes gilt für die Stulpschiene 39, welche die zweite Schubstange 32 übergreift.
[0029] Aus dem Vorstehenden folgt, daß die erste Schubstange 27 und die zweite Schubstange
32 beim runden Fenster in radialer Richtung gegeneinander versetzt sind, wobei der
Versatz etwa der Breite der Falzleiste 20 des Flügelrahmens 2, in radialer Richtung
gemessen, entspricht. Im übrigen ersieht man aus Figur 2, daß die an den Schubstangen
angebrachten Verschlußelemente 28 entsprechende Langlöcher 40 der beiden Stulpschienen
nach außen hin durchsetzen. Die Schließbleche 29 haben seitlich randoffene Schlitze.
Über diese treten die Verschlußelemente 28 beim Schließen des Flügels ein. Wenn man
nunmehr die Antriebsvorrichtung 24 im vorgegebenen Drehsinne betätigt, so werden die
Verschlußelemente 28 in den Schließblechen 29 verschoben, wobei sie einen entsprechenden
Steg hintergreifen und dadurch das Festziehen des Flügelrahmens 2 an den festen Rahmen
1 bewirken können und das Verschwenken des geschlossenen Flügels verhindern.
[0030] An der Plattenverdickung 22 des Flügellagerteils 8 befindet sich gemäß beispielsweise
Figur 3 eine erste Beschlagteilnut 41, welche fluchtend in Verlängerung der ersten
Beschlagnut 34 des Flügelrahmens 2 bzw. der Falzleiste 20 verläuft. Dementsprechend
ist an der Befestigungsplatte 14 des Flügellagerteils 8 eine zweite Beschlagteilnut
42 angebracht, in welcher der L-Schenkel 43 des Kupplungsteils 33 verschiebbar gelagert
und nach außen hin bündig untergebracht ist. Die erste Beschlagteilnut 41 ist aufgrund
der Länge des anderen L-Schenkels 44 des Kupplungsteils 33, selbstverständlich in
radialer Richtung gesehen, wesentlich tiefer und beide gehen unmittelbar ineinander
über. Weil sich am inneren Ende der ersten Beschlagteilnut 41 eine der Versteifung
dienende Querplatte 45 des Flügellagerteils 8 befindet, entsteht am Übergang von der
ersten Beschlagteilnut 41 zur zweiten Beschlagteilnut 42 ein Durchbruch 46. Durch
diesen hindurch erstreckt sich der L-Schenkel 43. Demgemäß wird also das Kupplungsteil
33 im Sinne des Pfeils 47 (Figur 3) in das Flügellagerteil 8 eingeschoben. Es kann
nur in Gegenrichtung wieder entfernt werden.
[0031] An jedem L-Schenkel 43 bzw. 44 des Kupplungsteils 33 befindet sich ein insbesondere
angeformtes Kupplungselement 48 bzw. 49 für das zugeordnete Schubstangenende. Demzufolge
ist an jedem Schubstangenende ein Kupplungsgegenelement 50 bzw. 51 angebracht. Die
Kupplungselemente 48 und 49 sind gemäß beispielsweise Figur 4 im Querschnitt U-förmige
Zahnschlitten mit zwei gegeneinanderweisenden Längsverzahnungen 52 und 53 bzw. 54
und 55.
[0032] Aus Figur 2 ergibt sich, daß das lagerseitige Ende der Stulpschiene 39 der zweiten
Schubstange 32 einen Steg 60 des Flügellagerteils 8 untergreift und es dadurch festgehalten
ist. Unterhalb dieses Stegs ist ein Dichtelement 61 angebracht. Bei geschlossenem
Flügel 2 liegt daran eine entsprechende Kante des Rahmenlagerteils 9 an und bewirkt
so die Abdichtung im Lagerbereich.
[0033] Wie man insbesondere Figur 2 gut entnehmen kann, wird das lagerseitige Ende der ersten
Schubstange 27 am Flügellagerteil 8 von einer Halteplatte 62 übergriffen und niedergehalten.
Zwei Paßstifte 63 und 64 sorgen für die notwendige Zentrierung. Sie greifen in Bohrungen
65 bzw. 66 der Halteplatte 62 ein. Die Befestigung der letzteren erfolgt beim Ausführungsbeispiel
mit Hilfe zweier Schrauben 67 und 68, welche angesenkte Bohrungen 69 bzw. 70 der Halteplatte
62 durchsetzen. In Verlängerung davon sind an der Befestigungsplatte 14 des Flügellagerteils
8 Bohrungen 71 und 72 angebracht, durch welche hindurch die Schraubenenden in das
Material des Flügelrahmens eindringen.
[0034] Aus der Zeichnung (Figur 1) einerseits sowie indirekt aus der Beschreibung ergibt
sich, daß bei einem runden Fenster die Schubstangen 27 und 32 selbstverständlich bogenförmig
gestaltet sein müssen. Bei einem beispielsweise rechteckigen Fenster können demgegenüber
gerade Schubstangen verwendet werden, jedoch benötigt man dann in den Ecken entsprechende
Umlenkungen. Hierbei ist auf jeden Fall die Verwendung von Standard-Verschlußteilen
möglich. Die Verschlußteile eines runden Flügels sollten vorzugsweise der Rundung
folgen. Sowohl die Schubstangenenden als auch die Stulpschienenenden können auf das
notwendige Maß gekürzt werden, wobei es ohne weiteres möglich ist, beide in einem
Arbeitsgang abzuschneiden. Die zahnartigen Einhängungen können Fertigungstoleranzen
problemlos überbrücken.
1. Beschlag für einen um eine etwa mittlere Achse (3) drehbar an einem festen Rahmen
(1) gelagerten Flügel (2), insbesondere Schwingflügel eines Fensters, mit zwei Drehlagern
(6, 7), wobei jedes aus einem Flügellagerteil (8) und einem Rahmenlagerteil (9) besteht,
mit jeweils mindestens einem, zwischen den beiden Drehlagern (6, 7) angeordneten,
über eine im montierten Zustand am Flügel (2) verschiebbare Schubstange (27, 32) betätigbaren
Verschluß (30), wobei die Schubstange (27, 32) mit einer Antriebsvorrichtung (24)
am Flügel (2) gekuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß am Flügellagerteil (8) zumindest eines Drehlagers (6, 7) ein Kupplungsteil (33)
verschiebbar gelagert ist, das einerseits mit einer im montierten Zustand unmittelbar
am Grundprofil (18) des Flügelrahmens (2) verschiebbaren, mit der Antriebsvorrichtung
(24) verbundenen ersten Schubstange (27) und andererseits mit einer an einer am Grundprofil
(18) des Flügelrahmens (2) angeordneten Falzleiste (20) verschiebbaren, weiterführenden
zweiten Schubstange (32) des Verschlusses (30) verbunden ist und das Kupplungsteil
(33) einen Versatz der Schubstangen (27, 32) in Richtung der Drehachse des Drehlagers
(6, 7) bewirkt.
2. Beschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Flügellagerteil (8) und
das Rahmenlagerteil (9) je eine, in eine Aufnahme (15, 17) des zugeordneten Grundprofils
(16, 18) einsetzbare Befestigungsplatte (13, 14) aufweisen.
3. Beschlag nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich an jeder Befestigungsplatte
(13, 14) eine über deren freie Oberfläche vorstehende, insbesondere daran angeformte
Plattenverdickung (21, 22) befindet, die etwa bündig mit einer Falzleiste (19, 20)
des festen Rahmens (1) bzw. Flügelrahmens (2) verläuft.
4. Beschlag nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Falzleiste (20) des Flügelrahmens
(2) mit einer zum Falzraum hin randoffenen ersten Beschlagnut (34) für die zweite
Schubstange (32) versehen ist und sich an der Plattenverdickung (22) eine damit fluchtende
erste Beschlagteilnut (41) für das Kupplungsteil (33) und die zweite Schubstange (32)
befindet.
5. Beschlag nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich an der Befestigungsplatte
(14) des Flügellagerteils (8) eine zweite Beschlagteilnut (42) für das Kupplungsteil
(33) mit der angekuppelten ersten Schubstange (27) befindet, die gegenüber der ersten
Beschlagnut (34) um etwa die Dicke der Falzleiste (20) versetzt ist.
6. Beschlag nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das lagerseitige Ende der ersten
Schubstange (27) am Flügellagerteil (8) von einer Halteplatte (62) übergriffen ist.
7. Beschlag nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteplatte (62) insbesondere
mittels zweier Paßstifte (63, 64), gegenüber der Befestigungsplatte (14) des Flügellagerteils
(8) ausgerichtet ist, und daß mindestens eine Befestigungssschraube (67, 68) für die
Halteplatte (62) die Befestigungsplatte (14) durchsetzt und in das Grundprofil (18)
des Flügelrahmens (2) eingedreht ist.
8. Beschlag nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste und die zweite Schubstange (27, 32) mittels je einer Stulpschiene (36,
39) abgedeckt sind.
9. Beschlag nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das lagerseitige Ende der Stulpschiene
(39) der zweiten Schubstange (32) einen Steg (60) des Flügellagerteils (8) untergreift.
10. Beschlag nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch ein Dichtelement (61) des Flügellagerteils
(8) im Bereich des Stegs (60), an dem eine Kante des Rahmenlagerteils (9) bei geschlossenem
Flügel (2) dichtend anliegt, wobei das Rahmenlagerteil (9) die Plattenverdickung (22)
des Flügellagerteils (8) in diesem Bereich etwas untergreift.
11. Beschlag nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kupplungsteil (33) eine im wesentlichen L-förmige Gestalt aufweist und der
Querschnitt des Flügellagerteils (8) im Bereich der Führung für das Kupplungsteil
(33) zumindest im wesentlichen U-förmige ist.
12. Beschlag nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß sich an jedem L-Schenkel (43,
44) des Kupplungsteils (33) ein Kupplungselement (48, 49) für ein Schubstangenende
befindet und letzteres mit einem Kupplungsgegenelement (50, 51) versehen ist.
13. Beschlag nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Kupplungselement (48,
49) ein im Querschnitt U-förmiger Zahnschlitten mit zwei einander gegenüberliegenden
Längsverzahnungen (52, 53; 54, 55) ist und sich an den beiden Längskanten jeder Treibstange
zwei entsprechende Gegenverzahnungen (56, 57; 58, 59) befinden.
14. Beschlag nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kupplungsteil (33) mittels Führungsstegen spielfrei in Aufnahmen des Flügellagerteils
(8) verschiebbar gelagert ist.
15. Beschlag nach Anspruch 5 und wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die erste Schubstange (27) in einer zum Falzraum hin offenen,
zweiten Beschlagnut (35) des Flügel-Grundprofils (18) verschiebbar gelagert ist, die
mit der zweiten Beschlagteilnut (42) des Kupplungsteils (33) fluchtet.
16. Beschlag nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet, durch
einen Lagerzapfen (10) an jedem Flügellagerteil (8) und eine Lagerbohrung (11) an
jedem Rahmenlagerteil (9).
17. Beschlag nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Verschluß (30) aus einem an einer der oder jeder Schubstange (27, 32) angebrachten
Verschlußelement (28) und einem zugeordneten Schließblech (29) des festen Rahmens
(1) besteht.
18. Beschlag nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebsvorrichtung (24) ein Getriebe (25) aufweist, das mittels einer Handhabe
betätigbar ist.
1. A fitting for a wing (2), supported on a fixed frame (1) rotatably about an approximately
middle axis (3), in particular a horizontally pivoting wing of a window, having two
pivot bearings (6, 7), each of which comprises one wing bearing part (8) and one frame
bearing part (9), having at least one sash fastener (30) per wing that is disposed
between the two pivot bearings (6, 7) and is actuatable via a push rod (27, 32) that
is displaceable in the mounted state on the wing (2), wherein the push rod (27, 32)
is coupled to a drive device (24) on the wing (2), characterized in that a coupling
part (33) is displaceably supported on the wing bearing part (8) of at least one pivot
bearing (6, 7), the coupling part being connected on the one hand to a first push
rod (27) which in the mounted state is displaceable directly on the basic profile
(18) of the sash (2) and is connected to the drive device (24), and on the other being
connected to a second push rod (32) of the sash fastener (30), this push rod extending
onward and being displaceable with a rabbet strip (20) disposed on the basic profile
(18) of the sash (2), and the coupling part (33) effects an offset of the push rods
(27, 32) in the direction of the pivot axis of the pivot bearing (6, 7).
2. The fitting of claim 1, characterized in that the wing bearing part (8) and the frame
bearing part (9) each have one securing plate (13, 14) that is insertable into a recess
(15, 17) of the associated basic profile (16, 18).
3. The fitting of claim 2, characterized in that on each securing plate (13, 14), there
is a plate thickening (21, 22) protruding from and in particular formed onto the free
surface of the plate, which thickening extends approximately flush with a rabbet strip
(19, 20) of the fixed frame (1) and of the sash (2), respectively.
4. The fitting of claim 3, characterized in that the rabbet strip (20) of the sash (2)
is provided with a first fitting groove (34), open toward the rabbet space, for the
second push rod (32), and located on the plate thickening (22) is a first fitting
part groove (41), aligned with this thickening, for the coupling part (33) and the
second push rod (32).
5. The fitting of claim 4, characterized in that located on the securing plate (14) of
the wing bearing part (8) is a second fitting part groove (42) for the coupling part
(33) with the coupled first push rod (27), which groove is offset from the first fitting
groove (34) by approximately the thickness of the rabbet strip (20).
6. The fitting of claim 5, characterized in that the bearing-side end of the first push
rod (27) is engaged from above on the wing bearing part (8) by a retention plate (62).
7. The fitting of claim 6, characterized in that the retention plate (62) is oriented
relative to the securing plate (14) of the wing bearing part (8) in particular by
means of two alignment pins (63, 64), and that at least one securing screw (67, 68)
for the retention plate (62) passes through the securing plate (14) and is screwed
into the basic profile (18) of the sash (2).
8. The fitting of at least one of the foregoing claims, characterized in that the first
and second push rods (27, 32) are each covered by means of one cuff rail (36, 39).
9. The fitting of claim 8, characterized in that the bearing-side end of the cuff rail
(39) of the second push rod (32) fits under a crosspiece (60) of the wing bearing
part (8).
10. The fitting of claim 9, characterized by a sealing element (61) of the wing bearing
part (8) in the region of the crosspiece (60), on which an edge of the frame bearing
part (9) rests sealingly when the wing (2) is closed, wherein the frame bearing part
(9) fits partway under the plate thickening (22) of the wing bearing part (8) in this
region.
11. The fitting of at least one of the foregoing claims, characterized in that the coupling
part (33) has a substantially L-shaped form, and the cross section of the wing bearing
part (8) in the region of the guidance for the coupling part (33) is at least substantially
U-shaped.
12. The fitting of claim 11, characterized in that on each leg (43, 44) of the L-shaped
coupling part (33), there is one coupling element (48, 49) for a push rod end, and
this coupling element is provided with a coupling counterpart element (50, 51).
13. The fitting of claim 12, characterized in that each coupling element (48, 49) is a
toothed carriage of U-shaped cross section, with two lengthwise sets of teeth (52,
53; 54, 55) facing one another, and two corresponding counterpart sets of teeth (56,
57; 58, 59) are located on the two long edges of each drive rod.
14. The fitting of at least one of the foregoing claims, characterized in that the coupling
part (33) is displaceably supported by means of guide ribs without play in recesses
of the wing bearing part (8).
15. The fitting of claim 5 and at least one of the foregoing claims, characterized in
that the first push rod (27) is displaceably supported in a second fitting groove
(35), open toward the rabbet space, of the basic wing profile (18) and is in alignment
with the second fitting part groove (42) of the coupling part (33).
16. The fitting of at least one of the foregoing claims, characterized by a bearing journal
(10) on each wing bearing part (8) and a bearing bore (11) on each frame bearing part
(9).
17. The fitting of at least one of the foregoing claims, characterized in that each sash
fastener (30) comprises a fastener element (28) mounted on one of the push rods or
on each push rod (27, 32), and an associated closing plate (29) of the fixed frame
(1).
18. The fitting of one of the foregoing claims, characterized in that the drive device
(24) has a gear (25), which can be actuated by means of a handle.
1. Ferrure pour un ouvrant (2), en particulier pour l'ouvrant basculant d'une fenêtre,
monté à libre rotation autour d'un axe (3) sensiblement central, sur un dormant (1),
doté de deux pivots (6, 7) constitués chacun d'un élément de palier d'ouvrant (8)
et d'un élément de palier de dormant (9), présentant chacun au moins un dispositif
de fermeture (30) disposé entre les deux pivots (6, 7) et susceptible d'être actionné
par un poussoir (27, 32) coulissable à l'état monté sur l'ouvrant (2), le poussoir
(27, 32) étant raccordé à un dispositif d'entraînement (24) sur l'ouvrant (2), caractérisée en ce que sur l'élément de palier d'ouvrant (8) d'au moins un pivot (6, 7) est montée
à libre coulissement une pièce d'accouplement (33) qui est raccordée d'une part à
un premier poussoir (27) directement coulissable à l'état monté sur le profilé de
base (18) du cadre d'ouvrant (2) et raccordé au dispositif d'entraînement (24) et
d'autre part à un second poussoir (32) du dispositif de fermeture (30), coulissable
sur une baguette de feuillure (20) prévue sur le profilé de base (18) du cadre d'ouvrant
(2) et prolongeant le premier, et en ce que la pièce d'accouplement (33) provoque
le décalage des poussoirs (27, 32) dans la direction de l'axe de rotation du pivot
(6, 7).
2. Ferrure selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'élément de palier d'ouvrant
(8) et l'élément de palier de dormant (9) présentent chacun une plaque de fixation
(13, 14) susceptible d'être insérée dans un logement (15, 17) du profilé de base (16,
18) qui lui est associé.
3. Ferrure selon la revendication 2, caractérisée en ce que qu'il est prévu, sur chacune
des plaques de fixation (13, 14), un épaississement de plaque (21, 22) dépassant au-dessus
de la surface libre de la plaque de fixation et en particulier rapportée sur celle-ci,
ledit épaississement affleurant avec une baguette de feuillure (19, 20) du dormant
(1) ou du cadre d'ouvrant (2).
4. Ferrure selon la revendication 3, caractérisée en ce que la baguette de feuillure
(20) du cadre d'ouvrant (2) est dotée d'une première rainure de ferrure (34) ouverte
sur le côté en direction de l'espace de feuillure, pour recevoir le second poussoir
(32) et en ce qu'il se crée ainsi sur l'épaississement de plaque (22) une première
rainure d'élément de ferrure (41) affleurant sur ledit épaississement, pour la pièce
d'accouplement (33) et le second poussoir (32).
5. Ferrure selon la revendication 4, caractérisée en ce qu'il est prévu sur la plaque
de fixation (14) de l'élément de palier d'ouvrant (8) une deuxième rainure d'élément
de ferrure (42) pour recevoir la pièce d'accouplement (33) avec le premier poussoir
(27) accouplé, ladite deuxième rainure d'élément de ferrure étant décalée par rapport
à la première rainure de ferrure (34) d'environ l'épaisseur de la baguette de feuillure
(20).
6. Ferrure selon la revendication 5, caractérisée en ce que l'extrémité située côté palier
du premier poussoir (27) est recouverte sur l'élément de palier d'ouvrant (8) par
une platine (62).
7. Ferrure selon la revendication 6, caractérisée en ce que la platine (62) est orientée,
en particulier au moyen de deux goupilles de réglage (63, 64), en direction de la
plaque de fixation (14) de l'élément de palier d'ouvrant (8), et en ce qu'au moins
une vis de fixation (67, 68) pour la platine (62) traverse la plaque de fixation (14)
et est vissée dans le profilé de base (18) du cadre d'ouvrant (2).
8. Ferrure selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisée en ce que
le premier et le second poussoirs (27, 32) sont recouverts chacun d'une baguette de
recouvrement (36, 39).
9. Ferrure selon la revendication 8, caractérisée en ce que l'extrémité située côté palier
de la baguette de recouvrement (39) du deuxième poussoir (32) engage par le bas une
barrette (60) de l'élément de palier d'ouvrant (8).
10. Ferrure selon la revendication 9, caractérisée par un élément d'étanchéité (61) de
l'élément de palier d'ouvrant (8) au niveau de la barrette (60), sur lequel vient
s'appuyer de façon étanche une arête de l'élément de palier de dormant (9) lorsque
l'ouvrant (2) est fermé, l'élément de palier de dormant (9) engageant quelque peu
par le bas à ce niveau l'épaississement de plaque (22) de l'élément de palier d'ouvrant
(8).
11. Ferrure selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisée en ce que
la pièce d'accouplement (33) présente essentiellement une forme de L et en ce que
la section de l'élément de palier d'ouvrant (8) au niveau du guidage de la pièce d'accouplement
(33) affecte au moins essentiellement la forme d'un U.
12. Ferrure selon la revendication 11, caractérisée en ce que sur chaque jambe en L (43,
44) de la pièce d'accouplement (33) est prévu un élément d'accouplement (48, 49) destiné
à recevoir une extrémité de poussoir, ladite extrémité étant dotée d'un élément d'accouplement
complémentaire (50, 51).
13. Ferrure selon la revendication 12, caractérisée en ce que chaque élément d'accouplement
(48, 49) est constitué par une mortaise dentée de section en forme de U et dotée de
deux dentures longitudinales (52, 53 ; 54, 55) opposées et en ce qu'il est prévu,
sur les deux arêtes longitudinales de chaque poussoir deux dentures complémentaires
(56, 57 ; 58, 59) correspondantes.
14. Ferrure selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisée en ce que
la pièce d'accouplement (33) est montée à libre coulissement et sans jeu au moyen
de nervures de guidage dans un logement de l'élément de palier d'ouvrant (8).
15. Ferrure selon la revendication 5 et au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le premier poussoir (27) est monté à libre coulissement dans
une seconde rainure de ferrure (35), ouverte en direction de l'espace de feuillure,
du profilé de base (18) de l'ouvrant, ladite rainure affleurant avec la seconde rainure
d'élément de ferrure (42) de la pièce d'accouplement (33).
16. Ferrure selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisée par un tourillon
(10) prévu sur chaque élément de palier d'ouvrant (8) et un logement de palier (11)
ménagé dans chaque élément de palier de dormant (9).
17. Ferrure selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisée en ce que
chaque dispositif de fermeture (30) est constitué d'un élément de fermeture (28) rapporté
sur un ou sur chacun des poussoirs (27, 32) et d'une plaque d'obturation (29) associée
du dormant (1).
18. Ferrure selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisée en ce que
le dispositif d'entraînement (24) présente un mécanisme (25) susceptible d'être actionné
au moyen d'une manette.