(19)
(11) EP 0 563 707 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
02.01.1997  Patentblatt  1997/01

(21) Anmeldenummer: 93104554.6

(22) Anmeldetag:  19.03.1993
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6E04G 17/04, E04G 17/14

(54)

Schalungstafel

Shuttering-panel

Panneau de coffrage


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT DE ES FR GB IT

(30) Priorität: 01.04.1992 AT 658/92
02.06.1992 AT 1136/92

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
06.10.1993  Patentblatt  1993/40

(73) Patentinhaber: RUND-STAHL-BAU GESELLSCHAFT M.B.H.
A-6972 Fussach (AT)

(72) Erfinder:
  • Mathis, Hugo, Dipl.-Ing.
    A-6900 Bregenz (AT)

(74) Vertreter: Hefel, Herbert, Dipl.-Ing. 
Egelseestrasse 65a
6800 Feldkirch-Tosters
6800 Feldkirch-Tosters (AT)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 3 806 012
FR-A- 2 566 821
NL-A- 7 614 426
FR-A- 1 084 790
FR-A- 2 663 356
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Schalungstafel zur Errichtung von gegossenem Mauerwerk, insbesondere zur Errichtung von Betonmauern mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Patentanspruches 1.

    [0002] Solche Schalungstafeln sind bekannt. Sie werden bei der Errichtung großer Bauwerke eingesetzt und besitzen selbst erhebliche Abmessungen, beispielsweise können solche Schalungstafeln 3 m lang und 1,5 m hoch sein. Sie sind entsprechend schwer. Ihre Handhabung ist nur mit Hebezeugen möglich. Solche Schalungstafeln werden durch Neben- und Übereinanderstellen großflächig zusammengefügt und durch Schrauben, Bolzen und/oder Keile miteinander kraftschlüssig und formschlüssig verbunden. Es ist schwierig, diese Schalungstafeln beim Übereinanderstellen zur Bildung einer Schalung exakt gegeneinander auszurichten und zu positionieren. Es wurden daher bereits keilförmige Zwischenstücke vorgesehen und so eingelegt, daß die aufzusetzende Schalungstafel in rechtwinkelig zur Schalfläche in einen vorgegebenen Abstand gebracht wurde um so die Absatzbildung in der Schalhaut zu verhindern.

    [0003] In diesem Zusammenhang ist auch die FR-A-2 663 356 zu nennen. Hier ist an der gegenüber der Schalhaut rückseitig liegenden, randseitigen Schiene ein angefaster Zapfen vorgesehen und an der entsprechenden Schiene der benachbart liegenden Schalungstafel eine zylindrische Bohrung. Die zum Verspannen der Schalungstafeln hier vorgesehenen Befestigungsschrauben liegen seitlich und mit erheblichem Abstand vom Zapfen und der sie aufnehmenden Zylinderbohrung. Falls die Schienen, die die Zapfen und Bohrungen tragen, nicht unmittelbar aneinander anliegen, besteht die Gefahr, daß die beiden Tafeln verkantet werden, wenn die Befestigungsschrauben ungleich angezogen werden.

    [0004] Von diesem Stand der Technik geht die Erfindung aus und sie zielt darauf ab, eine konstruktive Maßnahme vorzusehen, die ein solches mögliches Verkanten der zusammenzufügenden Schaltafeln vermeidet, was erfindungsgemäß durch jene Maßnahmen gelingt, die Inhalt und Gegenstand des kennzeichnenden Teiles des Patentanspruches 1 sind. Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen festgehalten.

    [0005] Anhand der Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
    Fig. 1
    eine Schalungstafel von der Seite gesehen;
    Fig. 2
    einen Horizontalschnitt nach der Linie II - II in Fig. 1;
    Fig. 3
    eine Draufsicht auf die Schalungstafel nach Fig. 1 (Blickrichtung Pfeil A);
    Fig. 4
    eine Untersicht der Schalungstafel nach Fig. 1 (Blickrichtung Pfeil B);
    Fig. 5
    einen Querschnitt nach der Linie V - V in Fig. 3 und in einem gegenüber dieser Fig. vergrößerten Maßstab;
    Fig. 6
    einen Querschnitt nach der Linie VI - VI in Fig. 4 und in einem gegenüber dieser Fig. vergrößerten Maßstab;
    Fig. 7
    einen Detailquerschnitt im Randbereich zweier aufeinandergesetzter Schalungstafeln einer gegenüber Fig. 1 abgeänderten Ausführungsform;
    Fig. 8
    eine Draufsicht auf ein Widerlager in einer Ausführungsvariante;
    Fig. 9
    einen Querschnitt nach der Linie IX - IX in Fig. 8;
    Fig. 10
    eine Draufsicht auf das Gegenstück zum Widerlager nach Fig. 8 und
    Fig. 11
    einen Querschnitt nach der Schnittlinie XI - XI in Fig. 10;
    Fig. 12
    eine andere Schalungstafel in Ansicht, von der Rahmenseite her gesehen;
    Fig. 13
    eine Seitensicht der Schalungstafel nach Fig. 12;
    Fig. 14
    einen kegelstumpfförmigen Zapfen im Querschnitt und in
    Fig. 15
    in Draufsicht in einem gegenüber den Fig. 12 und 13 erheblich vergrößerten Maßstab;
    Fig. 16
    ein hohlkegelförmiger Widerlager im Querschnitt und in
    Fig. 17
    in Draufsicht im Maßstab der Fig. 14 und 15;
    Fig. 18
    veranschaulicht ein Detail.


    [0006] Die Schalungstafeln nach Fig. 1 besitzt eine Schalhaut 3, die beispielsweise durch eine geschichtete Holzplatte gebildet sein kann. An der Rückseite dieser Schalhaut 3 sind mehrere parallel zueinander angeordnete I-Träger 14 befestigt, beispielsweise Schalungsträger, die aus Holz gefertigt sein können mit einem Obergurt 15 und einem Untergurt 16 und einem dazwischenliegenden Steg 17. Diese den I-Träger 14 bildenden Teile sind in bekannter Weise miteinander verleimt. Wandriegel 18 aus U-Profilschienen dienen der Versteifung. Die I-Träger 14 sind etwas kürzer als die Höhe H der Schalhaut 3 und gegenüber dieser Schalhaut 3 so angeordnet, daß ihre beidseitigen Stirnseiten gegenüber den Rändern 19 und 20 der Schalhaut 3 etwas zurückversetzt sind. Der durch die Stirnseiten der I-Träger 14 und den erwähnten Rändern 19 und 20 ausgesparte Raum ist von sogenannten Aufstockschienen 21 bzw. 22 eingenommen, die hier je aus zwei Kastenprofilen 23 gebildet sind. Diese Kastenprofile 23 der oberen Aufstockschiene 21 sind zwischen den Stegen 17 der I-Träger 14 durch Verbindungsstege 24 miteinander verbunden, die jeweils einen kegelstumpfförmigen Zapfen 5 tragen, welcher von einer mittigen Bohrung 9 durchsetzt ist. Der Öffnungswinkel dieser kegelstumpfförmigen Zapfen beträgt ca. 90°. Die Anordnung ist hier so getroffen (Fig. 5), daß der kegelstumpfförmige Zapfen zwischen den Kastenprofilen 23 liegt.

    [0007] Die Kastenprofile 23 der unteren Aufstockschiene 22 sind ebenfalls in der erwähnten Art durch Verbindungsstege 24 miteinander verbunden, wobei hier diese Verbindungsstege 24 jeweils ein hohlkegeliger Widerlager 10 tragen, diese hohlkegeligen Buchsen 10 sind korrespondierend zu den Zapfen 5 ausgebildet.

    [0008] Bei der Schalungstafel nach dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 ist die besprochene Ausbildung am oberen und am unteren Rand vorgesehen. Es liegt im Rahmen der Erfindung, korrespondierende Ausbildungen an allen vier Rändern der Schalungstafeln vorzusehen.

    [0009] Werden Schalungstafeln der beschriebenen Art betriebsmäßig versetzt, so greifen die Zapfen und Widerlager, die als Kegelstümpfe und Hohlkegel ausgebildet sind, formschlüssig ineinander und positionieren so die miteinander zu vereinigenden Schalungstafeln sowohl in ihrer Längs- wie auch in ihrer Querrichtung, wodurch das Setzen solcher Tafeln bzw. das Zusammenbauen einer Schalung aus solchen Tafeln erheblich erleichtert wird. Durch die Bohrung 9 bzw. 13 der Positionierungselemente werden dann die Befestigungsschrauben gesteckt.

    [0010] Anstelle von kegelförmigen Positionierelementen wäre es grundsätzlich möglich, hier Elemente mit zylindrischer Form zu verwenden, wobei aber zumindest einer der beiden der Positionierung dienenden Teile eine kegelförmige Randzone besitzen sollte, damit die der Positionierung dienenden Teile beim Setzen der Schalungstafeln leicht ineinander einfahren können.

    [0011] Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 sind zwei übereinandergestellte Schalungstafeln gezeigt, deren Schalhaut 3 von einem Rahmen 1 aus Kastenprofilen gebildet ist. Hier ist nun gezeigt, wie Schalungstafeln,die eventuell bereits in Verwendung stehen, im Nachhinein erfindungsgemäß ausgerüstet werden können. Hier ist der Zapfen 5 an einem Schenkel 26 einer L-förmigen Profilschiene 25 angeordnet und dieser den Zapfen 5 tragende Schenkel 26 ist mit der randseitigen Rahmenschiene der Schalungstafel verbunden. Die Außenseite des anderen Schenkels 27 der L-förmigen Profilschiene 25 liegt mit der formgebenden Außenseite der Schalhaut 3 bündig. Der Rahmen 1 der Schalungstafeln nach dem Ausführungsbeispiel der Fig. 7 sind hier aus Kastenprofilen gebildet. Es ist aus dieser Fig. auch erkennbar, daß die Höhe des mit der Außenseite der Schalhaut 3 bündig liegenden Schenkels 27 der L-förmigen Profilschiene 25 etwa der Höhe des Zapfens 5 entspricht bzw. etwas höher als diese ist.

    [0012] In den gezeigten Ausführungsbeispielen sind als Positionierungselemente kegelstumpfförmige Zapfen und hohlkegelige Widerlager gezeigt und beschrieben, die korrespondierend zueinander ausgebildet sind, und es liegt im Rahmen der Erfindung, als Zapfen Pyramidenstümpfe und als Widerlager Hohlpyramiden vorzusehen. Ferner ist bei den gezeigten Ausführungsbeispielen das Widerlager umfangsgeschlossen ausgebildet. Es ist möglich, dieses Widerlager in Umfangsrichtung gesehen in einzelne Sektoren zu unterteilen und zwischen diesen Sektoren Zwischenräume auszusparen, so daß der in das Widerlager einfahrende Zapfen nicht auf seinem gesamten Umfang einer Widerlagerfläche anliegt, sondern nur entlang einzelner Abschnitte. Ist ein derartiges Widerlager in der Weise ausgebildet, so wird dadurch die Reinigung des Widerlagers erleichtert, wenn sich in ihm Beton ansammeln sollte. Ein solches Ausführungsbeispiel zeigen die Fig. 8 bis 11. Der Zapfen 5 ist hier als Pyramidenstumpf ausgebildet, wogegen das diesen Zapfen 5 aufnehmende Widerlager 10 durch vier Keilkloben 28 gebildet wird.

    [0013] Die Schalungstafel, die in Fig. 12 von der Rahmenseite her gesehen ist, weist einen umfangsgeschlossenen, rechteckigen Rahmen 1 auf aus U-förmigen Profilschienen 2, wobei diese den Rahmen bildenden U-Profilschienen so angeordnet sind, daß ihre offenen Seiten einander zugewandt sind. Eine solche Schalungstafel kann eine Länge L von 3 m haben und eine Höhe H von 1,5 m. Die Erfindung ist jedoch nicht auf Schalungstafeln mit diesen Abmessungen begrenzt. Die Schalungstafel, die hier in den Fig. 12 und 13 gezeigt ist, ist eine ebene Schalungstafel. Die Erfindung, die nachstehend noch im einzelenen erläutert wird, ist aber auch bei solchen Schalungstafeln anwendbar, die eine Krümmung besitzen.

    [0014] An der einen Rahmenseite ist die eigentliche Schalhaut 3 befestigt, die aus Metall, aus Holz oder aus Kunststoff bestehen kann oder auch aus einer Kombination solcher Werkstoffe. Zweckmäßigerweise ist die Schalhaut 3 gegenüber der Umfangskontur des Rahmens 1 etwas versetzt, wie dies besonders deutlich aus Fig. 13 ersichtlich ist. An der der Schalhaut 3 abgewandten Seite des Rahmens 1 sind in den Eckbereichen Rohrstücke 4 angeschweißt mit horizontal liegenden Achsen. Die Rohrstücke 4 dienen der Aufnahme von Befestigungsschrauben, mit welchen nebeneinander liegende Schalungstafeln miteinander verspannt werden können. Auch in den Schenkeln des Rahmens können Durchbrechungen vorgesehen sein, die als Durchstecköffnungen für Befestigungs- und Verbindungsschrauben dienen. Das ist jedoch hier nicht dargestellt.

    [0015] Am oberen horizontalen Schenkel des Rahmens 1, und zwar an der rechtwinkelig zur Schalungshaut 3 stehenden Wange der U-Profilschiene 2 sind in gleichen Abständen voneinander mehrere Zapfen 5 befestigt, beispielsweise angeschweißt, die in den Fig. 14 und 15 in einem vergrößerten Maßstabe im Querschnitt und in Draufsicht dargestellt sind. Ein solcher Zapfen 5 besitzt eine kreisrunde Basisplatte 6, die nach oben über einen kurzen zylindrischen Ansatz 7 in einen Kegelstumpf 8 übergeht, wobei der Öffnungswinkel dieses Kegelstumpfes ca. 90° beträgt. Dieser Kegelstumpf 5 ist mittig von einer Bohrung 9 durchsetzt. Der Basisdurchmesser dieses Zapfens 5 ist erheblich größer als dessen Höhe.

    [0016] Am unteren horizontalen Schenkel des Rahmens 1 sind in korrespondierender Weise, wie oben beschrieben, zu den genannten Kegelstümpfen 8 korrespondierend ausgebildete Widerlager 10 angeordnet. Diese Widerlager 10 bestehen aus einem zylindrischen Grundkörper 11 mit einem Hohlkegel 12, wobei dieser Hohlkegel 12 in eine Bohrung 13 übergeht. Bohrung 13, Hohlkegel 12 und Mittelachse des zylindrischen Grundkörpers 11 fallen zusammen. Diese Kegelstümpfe 8 und Hohlkegel 12 liegen jeweils deckungsgleich mit Bohrungen, die an den sie tragenden Wangen der Profilschienen 2 angeordnet sind. Das zeigt schematisch die Detaildarstellung nach Fig. 18. Diese Bohrungen dienen als Durchstecköffnung für Befestigungsschrauben.

    [0017] Beim gezeigten Ausführungsbeispiel sind die der Positionierung der Schalungstafel dienenden Bauteile an den horizontalen Schenkel des Rahmens 1 angebracht. Es liegt im Rahmen der Erfindung, diese der Positionierung dienenden Teile auch an den vertikal stehenden Schenkeln des Rahmens 1 anzuordnen.

    [0018] Werden Schalungstafeln der beschriebenen Art betriebsmäßig versetzt, so greifen die Kegelstümpfe 8 und die Hohlkegel 12 formschlüssig ineinander und positionieren so die miteinander zu verbindenden Schalungstafeln sowohl in ihrer Längswie auch in ihrer Querrichtung, wodurch das Setzen solcher Tafeln bzw. das Zusammenbauen einer Schalung aus solchen Tafeln erheblich erleichtert wird.

    [0019] In der Regel werden die Zapfen bzw. die Widerlager auf der Außenseite der Schienen angeordnet. Hinsichtlich der Widerlager ist es aber auch möglich, diese auf der Innenseite vorzusehen, was hier jedoch nicht dargestellt ist.

    Legende zu den Hinweisziffern:



    [0020] 
    1
    Rahmen
    2
    Profilschiene
    3
    Schalhaut
    4
    Rohrstück
    5
    Zapfen
    6
    Basisplatte
    7
    zylindrischer Ansatz
    8
    Kegelstumpf
    9
    Bohrung
    10
    Widerlager
    11
    zylindrischer Grundkörper
    12
    Hohlkegel
    13
    Bohrung
    14
    Träger
    15
    Obergurt
    16
    Untergurt
    17
    Steg
    18
    Wandriegel
    19
    Rand
    20
    Rand
    21
    Aufstockschiene
    22
    Aufstockschiene
    23
    Kastenprofil
    24
    Verbindungssteg
    25
    Profilschiene
    26
    Schenkel
    27
    Schenkel
    28
    Keilkloben



    Ansprüche

    1. Schalungstafel zur Errichtung von gegossenem Mauerwerk, insbesondere zur Errichtung von Betonmauern, mit einer Schalhaut (3) und an deren Rückseite angeordneten Versteifungselementen, beispielsweise Rahmen (1) oder Träger, wobei zumindest an zwei einander gegenüberliegenden Rändern der Schalhaut Schienen (2, 24, 26) vorgesehen sind, welche bei über- bzw. nebeneinander angeordneten Schalungstafeln einander benachbart liegen und der Aufnahme von Verbindungselementen wie Schrauben, Klemmen oder Klammern dienen, wobei an diesen Schienen Positionierungselemente vorgesehen sind in Form von vorspringenden Zapfen (5) und von diese Zapfen (5) aufnehmenden Widerlagern (10), dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (5) als Kegel- (8) oder als Pyramidenstumpf und das Widerlager (10) als dazu korrespondierender Hohlkegel (12) oder Hohlpyramide ausgebildet ist, daß die Zapfen (5) und Widerlager (10) eine mittige, sie jeweils durchsetzende Bohrung (9, 13) zur Aufnahme einer Befestigungsschraube aufweisen und daß der Kegel bzw. Pyramidenöffnungswinkel annähernd 90° beträgt, wobei der Pyramidenöffnungswinkel in einer die gedachte Spitze der Pyramide enthaltende und rechtwinkelig zu einer Seite der Basis stehenden Ebene gemessen ist, und daß die Zapfen (5) und Widerlager (10) deckungsgleich mit Bohrungen liegen, die in den sie tragenden Schienen oder Stegen vorgesehen sind.
     
    2. Schalungstafel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerlager (10) in Umfangsrichtung in einzelne Sektoren (28) unterteilt sind und zwischen den Sektoren Zwischenräume ausgespart sind.
     
    3. Schalungstafel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerlager (10) an den Schienen oder Stegen innenseitig angeordnet sind.
     
    4. Schalungstafel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen (5) oder die Widerlager(10) am einen Schenkel (26) einer L-förmigen Profilschiene (25) angeordnet sind und dieser die Zapfen (5) oder Widerlager (10) tragende Schenkel (26) mit der randseitigen Rahmenschiene der Schalungstafel verbunden ist und die Außenseite des anderen Schenkels (27) der L-förmigen Profilschiene (25) mit der formgebenden Außenseite der Schalhaut (3) bündig liegt (Fig. 7).
     
    5. Schalungstafel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des mit der Außenseite der Schalhaut (3) bündig liegenden Schenkels (27) der L-förmigen Profilschiene (25) der Höhe des Zapfens (5) bzw. des Widerlagers (10) entspricht, die am anderen Schenkel (26) befestigt ist bzw. höher als diese ist.
     


    Claims

    1. A shuttering panel for erecting poured masonry, in particular for erecting concrete walls, having a shuttering shell (3) and reinforcement members, for example frames (1) or pillars, arranged on the rear side thereof, wherein rails (2, 24, 26) are provided on at least two mutually opposite edges of the shuttering shell, the said rails (2, 24, 26) being situated adjacent to one another when shuttering panels are arranged one above or beside the other and being used to receive connecting members such as bolts, clamps or clips, wherein positioning members in the form of projecting pins (5) and abutments (10) receiving the said pins (5) are provided on the said rails, characterized in that the pin (5) is formed as a conical frustum (8) or pyramidal frustum and the abutment (10) is formed as a hollow cone (12) or hollow pyramid corresponding thereto, the pins (5) and abutments (10) have a central bore (9, 13) which traverses them respectively in order to receive a fastening bolt, and the opening angle of the cone or pyramid amounts to approximately 90°, wherein the opening angle of the pyramid is measured in a plane passing through the imaginary tip of the pyramid and extending at a right angle to one side of the base, and the pins (5) and abutments (10) are in alignment with bores provided in rails or webs which support them.
     
    2. A shuttering panel according to Claim 1, characterized in that the abutments (10) are subdivided into individual sectors (28) in the peripheral direction, and interspaces are formed between the sectors.
     
    3. A shuttering panel according to Claim 1, characterized in that the abutments (10) are arranged on the inside of the rails or webs.
     
    4. A shuttering panel according to Claim 1, characterized in that the pins (5) or the abutments (10) are arranged on one arm (26) of an L-shaped profiled rail (25), and the said arm (26) which supports the pins (5) or the abutments (10) is connected to the frame rail at the edge of the shuttering panel, and the outside of the other arm (27) of the L-shaped profiled rail (25) is in alignment with the outer side of the shuttering shell (3) which provides the shape (Fig. 7).
     
    5. A shuttering panel according to Claim 4, characterized in that the height of of the arm (27) of the L-shaped profiled rail (25) in alignment with the outer side of the shuttering shell (3) corresponds to the height of the pin (5) or the abutment (10) respectively which is secured to the other arm (26) or is higher than it.
     


    Revendications

    1. Panneau de coffrage pour construire des murs coulés, notamment des murs en béton, comprenant une peau de coffrage (3) munie sur sa face arrière d'éléments de rigidification comme par exemple des châssis ou des poutrelles, et, au moins au niveau de deux bords opposés de la peau, il y a des rails (2, 24, 26) qui, lorsque les panneaux de coffrage sont superposés ou juxtaposés, se trouvent au voisinage l'un de l'autre et servent à recevoir des éléments de liaison tels que des vis, des pinces ou des broches, ces rails comportant des éléments de positionnement en forme de tétons (5) en saillie, et des contre-appuis (10) recevant les tétons (5),
    caractérisé en ce que

    - le téton (5) est un tronc de cône ou de pyramide (8) et le contre-appui (10) est un cône creux (12) ou une pyramide creuse correspondante, les tétons (5) et les contre-appuis (10) ayant un perçage central (9, 13) qui les traverse pour recevoir une vis de fixation et,

    - l'angle au sommet du cône ou de la pyramide étant proche de 90°, l'angle au sommet de la pyramide étant pris dans un plan passant par le sommet de la pyramide et disposé perpendiculairement à un côté de la base, et,

    - les tétons (5) et appuis (10) se correspondent avec des perçages prévus dans des rails ou des entretoises qui les portent.


     
    2. Panneau de coffrage selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que
    les appuis (10) sont répartis dans la direction périphérique dans différents secteurs (28), et des cavités sont prévues entre les secteurs.
     
    3. Panneau de coffrage selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que
    les appuis (10) sont prévus sur le côté intérieur de rails ou d'entretoises.
     
    4. Panneau de coffrage selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que
    les tétons (5) ou les appuis (10) sont prévus sur une branche (26) d'un rail profilé (25) en forme de L, et la branche (26) qui porte le téton (5) ou l'appui (10) est reliée au rail prévu au bord du panneau de coffrage, tandis que le côté extérieur de l'autre branche (27) du rail profilé (25) à section en forme de L est à fleur avec le côté extérieur de mise en forme de la peau de coffrage (3) (figure 7).
     
    5. Panneau de coffrage selon la revendication 4,
    caractérisé en ce que
    la hauteur de la branche (27) du rail profilé (25) en forme de L, qui vient à fleur du côté extérieur de la peau (3), correspond à la hauteur du téton (5) ou de l'appui (10), sur l'autre branche (26), ou est plus haute.
     




    Zeichnung