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EP 0 563 784 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.09.1995 Patentblatt 1995/37 |
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Anmeldetag: 24.03.1993 |
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Bordwandscharnier
Side board hinge
Charnière pour ridelles
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB IT LI LU NL PT SE |
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Priorität: |
01.04.1992 DE 9204464 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.10.1993 Patentblatt 1993/40 |
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Patentinhaber: KARL HILDEBRAND GmbH |
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D-40699 Erkrath (DE) |
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Erfinder: |
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- Woitke, Volker
D-42549 Velbert (DE)
- Kockel, Wolfgang
D-40699 Erkrath (DE)
- Van Hall, Heinz
D-42553 Velbert (DE)
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| (74) |
Vertreter: Heim, Hans-Karl, Dipl.-Ing. et al |
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Weber & Heim
Patentanwälte
Irmgardstrasse 3 81479 München 81479 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-U- 8 308 305 FR-A- 2 629 512
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DE-U- 8 613 532
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Bordwandscharnier gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Aus der EP 0 146 651 A1 ist ein gattungsgemäßes Bordwandscharnier bekannt, dessen
Scharnierbolzen über einen axial angeordneten Befestigungsflansch am Ladeflächenrahmen
befestigt ist. Das an der Bordwand festgeschraubte Scharnierteil weist einen Lagerbock
mit einer Langlochbohrung zur Aufnahme des Scharnierbolzens auf. Eine Aushängesicherung
wird durch einen am freien Ende des Scharnierbolzens rechtwinklig abstehenden Ansatz
und durch eine gegenseitige Orientierung von Ansatz und Langloch erreicht. Die Bordwand
kann nur dann vollständig entfernt werden, wenn das Langloch und der Ansatz die gleiche
Orientierung aufweisen und der Lagerbock in einer bestimmten abgeklappten Stellung
der Bordwand über den Ansatz des Scharnierbolzens geschoben werden kann.
[0003] Nachteilig ist dabei, daß die Bordwand gleichzeitig gegen die Schwerkraft angehoben
werden muß. Ein weiterer Nachteil dieses Bordwandscharniers besteht in einer unzureichenden
Zollsicherung, da die Verschraubungen der Scharnierteile bei geschlossenem Laderaum
sichtbar und für unberechtigte Manipulationen zugänglich sind.
[0004] Der Erfindung liegt die
Aufgabe zugrunde, ein Bordwandscharnier zu schaffen, das arbeits- und zollsicher ausgebildet
ist, so daß Manipulationen durch Dritte bei hochgeklappter Bordwand nahezu ausgeschlossen
sind und ein Lösen der Scharnierteile voneinander zum Aushängen der Bordwand ohne
besondere Kraftanstrengung und bei einem einstellbaren Schwenkwinkel der Bordwand
möglich ist.
[0005] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs
1 genannten Merkmale gelöst. Vorteilhafte und zweckmäßige Ausgestaltungen sind in
den Unteransprüchen und in der Figurenbeschreibung enthalten.
[0006] Grundgedanke der Erfindung ist es, das bordwandseitige Scharnierteil als Abdeckscharnierteil
auszbilden, von dem im wesentlichen das gesamte Scharnier gehäuseartig abgedeckt ist,
so daß im Schließzustand weder die Befestigungsbereiche des bordwandseitigen Scharnierteils
noch die des ladeflächenseitigen Scharnierteils zugänglich sind. Bei hochgeklappter
Bordwand ist lediglich eine flächige Abdeckplatte mit einer mittigen Ausnehmung in
einem unteren, abgewinkelten Kantenbereich und mit beidseitig ausgebildeten Wangen
erkennbar.
[0007] Das an der Bordwand befestigte erfindungsgemäße Abdeckscharnierteil weist an seiner
Innenseite ein Lagerauge zur lösbaren Aufnahme eines Scharnierbolzens auf. Dieser
Scharnierbolzen ist an einer abgewinkelten Scharnierbolzenabstützung des ladeflächenseitigen
Scharnierteils angeformt.
[0008] Das ladeflächenseitige Scharnierteil ist zweckmäßigerweise derart, insbesondere mittels
Schraubverbindungen oder schweißbaren Verbindungen an der Ladefläche befestigt, daß
im Schließzustand die Scharnierbolzenabstützung nahezu in der Mitte des Abdeckscharnierteils
verläuft, wobei der Befestigungsflansch des ladeflächenseitigen Scharnierteils zwischen
dem Lagerbock und dem Befestigungsflansch des bordwandseitigen Abdeckscharnierteils
zu liegen kommt.
[0009] Zur Sicherung der Bordwand gegen unbeabsichtigtes Aushängen während des Schwenkvorgangs
ist an der Innenseite des bordwandseitigen Abdeckscharnierteils eine mit der Scharnierbolzenabstützung
zusammenwirkende Arretierungsrippe angeordnet, die zweckmäßigerweise parallel zu einem
den Scharnierbolzen aufnehmenden Lagerbock und um die Breite der Scharnierbolzenabstützung
von diesem beabstandet ausgebildet ist. Während der Schwenkbewegung des bordwandseitigen
Abdeckscharnierteils ist durch eine Stirnfläche des Lagerbocks und durch die Arretierungsrippe
einerseits und durch die Scharnierbolzenabstützung andererseits eine Führung und axiale
Sicherung der Scharnierteile erreicht.
[0010] Zum Aushängen der Bordwand müssen beide Scharnierteile voneinander gelöst werden.
Die erforderliche axiale Verschiebung des bordwandseitigen Abdeckscharnierteils wird
in einer bevorzugten Winkelstellung der Bordwand von etwa 140
o dadurch realisierbar, daß die Arretierungsrippe von dem oberen, im Schließzustand
horizontalen Befestigungsflansch mit einer Grundfläche bis zu einer gedachten Verlängerung
des Scharnierbolzens reicht, wobei diese Grundfläche vorteilhafterweise eine zum Scharnierbolzenumfang
komplementäre, nahezu halbkreisförmige Kontur aufweist. Diese konstruktive Ausbildung
ermöglicht ein Lösen der beiden Scharnierteile voneinander und ein Entfernen der Bordwand
bei einem bevorzugten Schwenkwinkel der Bordwand von etwa 40 + 5
o, ausgehend von der hängenden Bordwand.
[0011] Es ist vorteilhaft, daß durch eine entsprechend veränderte Ausbildung der Grundfläche
der Arretierungsrippe und dem gegenüberliegenden unteren Kantenbereich des bordwandseitigen
Abdeckscharnierteils die Lage und Richtung der Öffnung verändert werden kann und somit
ein anderer Schwenkwinkel zum Aushängen der Bordwand einstellbar ist.
[0012] Die Erfindung wird nachstehend anhand einer Figurenbeschreibung weiter erläutert.
In der zugehörigen stark schematisierten Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- eine Ansicht eines erfindungsgemäßen Bordwandscharniers gemäß Pfeil I von Figur 4;
- Fig. 2
- eine teilweise geschnittene Ansicht eines erfindungsgemäßen Bordwandscharniers gemäß
Pfeil II in Figur 4;
- Fig. 3
- einen Schnitt entlang III-III nach Figur 2;
- Fig. 4
- einen Schnitt entlang IV - IV nach Figur 2 und
- Fig. 5
- ein erfindungsgemäßes Bordwandscharnier nach Figur 4 mit einem in lösbarer Schwenkwinkelstellung
abgeklappten bordwandseitigen Abdeckscharnierteil.
[0013] Aus der in Figur 1 dargestellten Ansicht eines erfindungsgemäßen Bordwandscharniers
1 ist die gehäuseartige Ausbildung eines an einer Bordwand (nicht dargestellt) mittels
Schrauben 11 befestigten Abdeckscharnierteils 2 ersichtlich. Ein das gesamte Scharnier
1 und damit auch das an einer Ladefläche (nicht dargestellt) über einen Befestigungsflansch
31 angeschraubte oder verschweißte ladeflächenseitige Scharnierteil 3 wird von einer
nahezu rechteckigen Abdeckplatte 22 abgedeckt. Diese Abdeckplatte 22 weist einen horizontalen
oberen Befestigungsflansch 21 sowie Seitenwangen 23 auf (Figur 2), die im Schließzustand
mit ihren Stirnflächen im wesentlichen an der Ladefläche oder an einem Ladeflächenrahmen
anliegen. Ein unterer Kantenbereich 12 ist zur Innenseite abgerundet ausgebildet.
[0014] Beim Abklappen der Bordwand (siehe vergleichsweise Figur 5) reicht dieser Kantenbereich
12 bis zu einem rückseitigen Bereich einer Scharnierbolzenabstützung 32 am ladeflächenseitigen
Scharnierteil 3 (siehe Figur 3 bis 5). Diese Scharnierbolzenabstützung 32 verläuft
nahezu rechtwinklig zwischen dem Befestigungsflansch 31 und einem Scharnierbolzen
35 und weist seitliche Anschlagflächen 36,37 auf.
[0015] Um eine ungehinderte Schwenkbewegung des bordwandseitigen Abdeckscharnierteils 2
um den Scharnierbolzen 35 in einem Schwenkwinkel von etwa 180
o zu gewährleisten, ist in der Abdeckplatte 2 im Bereich der nahezu mittig im Scharnier
1 verlaufenden Scharnierbolzenabstützung 32 eine entsprechend breite Ausnehmung 13
ausgebildet.
[0016] Aus Figur 2 gehen die vollständig von der Abdeckung 22 bzw. vom gesamten bordwandseitigen
Abdeckscharnierteil 2 abgedeckten Befestigungsbereiche 38 am ladeflächenseitigen Scharnierteil
3 hervor; im Zusammenhang mit der Schnittdarstellung der Figuren 3 bis 5 wird deutlich,
daß auch die Befestigungsbereiche 28 des bordwandseitigen Abdeckscharnierteils 2 bei
hochgeklappter Bordwand verdeckt sind, so daß ein zollsicheres Scharnier geschaffen
wurde.
[0017] Eine Aushängesicherung ist durch eine parallel zu einer Stirnfläche 26 eines Lagerbocks
24 an der Innenseite des bordwandseitigen Abdeckscharnierteils 2 angeordnete Arretierungsrippe
27 gebildet, die mit der Seitenfläche 37 der Scharnierbolzenabstützung 32 zusammenwirkt.
Eine an dieser Arretierungsrippe 27 komplementär zum Umfang des Scharnierbolzens 35
ausgeformte Grundfläche 14 bildet mit dem unteren Kantenbereich 12 des bordwandseitigen
Abdeckscharnierteils 2 eine Öffnung 16, deren Lage und Richtung den Schwenkwinkel
zum Aushängen der Bordwand bestimmt. In diesem Ausführungsbeispiel wird das Abnehmen
der Bordwand nach einer axialen Verschiebung bei einem Aushängewinkel von 40 + 5
o ermöglicht (vgl. Figur 5 - Aushängewinkel lt. Vorschrift der Berufsgenossenschaft).
Bei dieser bevorzugten Winkelstellung ist auch das Aufschieben des Lagerbocks 24 auf
den Scharnierbolzen 35 und ein Hochklappen und Verriegeln der Bordwand möglich. Ein
unbeabsichtigtes Aushängen und Abfallen der Bordwand und die dadurch gegebene Verletzungsgefahr
ist durch das erfindungsgemäße Bordwandscharnier nahezu ausgeschlossen.
[0018] Es liegt im Rahmen der Erfindung, das bordwandseitige Abdeckscharnierteil mit einem
Scharnierbolzen zu versehen und am ladeflächenseitigen Scharnierteil einen Lagerbock
mit Lagerauge für den Scharnierbolzen anzuordnen.
1. Bordwandscharnier mit einem ladeflächenseitigen Scharnierteil (3), das insbesondere
einen Scharnierbolzen (35) aufweist und einem bordwandseitigen Scharnierteil (2),
das insbesondere ein Lagerauge (25) zur lösbaren und schwenkwinkelabhängigen Aufnahme
des Scharnierbolzens (35) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das bordwandseitige Scharnierteil als gehäuseartiges Abdeckscharnierteil (2) ausgebildet
ist, welches das ladeflächenseitige Scharnierteil (3) im Schließzustand nahezu vollständig
abdeckt, und daß eine mit dem ladeflächenseitigen Scharnierteil (3) zusammenwirkende
Arretierungsrippe (27) zur schwenkwinkelabhängigen axialen Sicherung in Richtung der
Schwenkachse des bordwandseitigen Scharnierteils (2) am gehäuseartigen Abdeckscharnierteil
(2) angeordnet ist.
2. Bordwandscharnier nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das ladeflächenseitige Scharnierteil (3) eine abgewinkelte Scharnierbolzenabstützung
(32) aufweist und derart befestigt ist, daß die Scharnierbolzenabstützung (32) im
Schließzustand zwischen der Arretierungsrippe (27) und einem das Lagerauge (25) für
den Scharnierbolzen (35) aufweisenden Lagerbock (24) geführt ist, welche an der Innenseite
des bordwandseitigen Abdeckscharnierteils (2) angeordnet sind.
3. Bordwandscharnier nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das bordwandseitige Abdeckscharnierteil (2) einen oberen Befestigungsflansch (21)
und eine von Seitenwangen (23) begrenzte Abdeckplatte (22) mit einem unteren, abgerundeten
Kantenbereich (12) aufweist, und daß zum Abklappen der Bordwand in eine vertikale
Stellung im Bereich des unteren Kantenbereiches (12) eine zur Scharnierbolzenabstützung
(32) komplementäre Ausnehmung (13) ausgebildet ist.
4. Bordwandscharnier nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die mit einer Seitenfläche (37) der Scharnierbolzenabstützung (32) zusammenwirkende
Arretierungsrippe (27) eine komplementär zum Scharnierbolzen (35) geformte Grundfläche
(14) aufweist und daß zwischen der Grundfläche (14) und dem unteren Kantenbereich
(12) des bordwandseitigen Abdeckscharnierteils (2) eine Öffnung (16) zur Aufnahme
des Scharnierbolzens (35) beim axialen Verschieben und zum Aushängen des bordwandseitigen
Abdeckscharnierteils (2) ausgebildet ist.
5. Bordwandscharnier nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Befestigungsflansch (31) des ladeflächenseitigen Scharnierteils (3) im Schließzustand
axial versetzt zwischen dem Lagerbock (24) und dem oberen Befestigungsflansch (21)
des bordwandseitigen Abdeckscharnierteils (2) angeordnet ist und horizontale Befestigungsbereiche
(38) aufweist.
6. Bordwandscharnier nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das bordwandseitige Abdeckscharnierteil (2) im Schließzustand mit dem Befestigungsflansch
(21), den Seitenwangen (23), dem Lagerblock (24) und der Arretierungsrippe (27) im
wesentlichen an der Ladefläche anliegt, und daß die Befestigungsbereiche (28) des
bordwandseitigen Scharnierteils abgedeckt sind.
7. Bordwandscharnier nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Scharnierbolzenabstützung (32) nahezu rechtwinklig am mittleren Bereich des
Befestigungsflansches (31) des ladeflächenseitigen Scharnierteils (3) angeformt ist
und daß der Befestigungsflansch (31) im Schließzustand unterhalb und zwischen den
Befestigungselementen (11) des bordwandseitigen Abdeckscharnierteils (2) angeordnet
ist.
8. Bordwandscharnier nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Grundfläche (14) der Arretierungsrippe (27) und/oder den unteren Kantenbereich
(12) des bordwandseitigen Abdeckscharnierteils (2) die Richtung der Öffnung (16) veränderbar
und der Schwenkwinkel zum Aushängen der Bordwand einstellbar ist.
9. Bordwandscharnier nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Scharnierbolzen am bordwandseitigen Abdeckscharnierteil angeformt ist und
lösbar und schwenkwinkelabhängig in einem am ladeflächenseitigen Scharnierteil angeordneten
Lagerauge aufgenommen ist.
1. Side board hinge with a loading surface-side hinge part (3), which in particular has
a hinge pin (35), and a side board-side hinge part (2), which in particular has a
bearing journal (25) for the detachable and swivel-angle dependent reception of the
hinge pin (35),
characterized in that
the side board-side hinge part is constructed as a housing-like cover hinge part (2),
which almost completely covers in the closed state the loading surface-side hinge
part (3) and that a locking rib (27) cooperating with the loading surface-side hinge
part (3) is located on the housing-like cover hinge part (2) for the swivel angle-dependent
axial securing in the direction of the swivel axis of the side board-side hinge part
(2).
2. Side board hinge according to claim 1,
characterized in that
the loading surface-side hinge part (3) has an angular hinge pin support (32) and
is fixed in such a way that the hinge pin support (32) is guided in the closed state
between the locking rib (27) and a bearing block (24) having the bearing journal (25)
for the hinge pin (35) and which are located on the inside of the side board-side
cover hinge part (2).
3. Side board hinge according to claim 1 or 2,
characterized in that
the side board-side cover hinge part (2) has an upper mounting flange (21) and a cover
plate (22) bounded by side plates (23) and having a lower, rounded edge region (12)
and that for swinging down the side board into a vertical position in the vicinity
of the lower edge region (12) is constructed a recess (13) complementary to the hinge
pin support (32).
4. Side board hinge according to one of the preceding claims,
characterized in that
the locking rib (27) cooperating with a lateral surface (37) of the hinge pin support
(32) has a base (14) shaped in complementary manner to the hinge pin (35) and that
between the base (14) and the lower edge region (12) of the side board-side cover
hinge part (2) is formed an opening (16) for receiving the hinge pin (35) during the
axial displacement and for unhinging of the side board-side cover hinge part (2).
5. Side board hinge according to one of the preceding claims,
characterized in that
the mounting flange (31) of the loading surface-side hinge part (3) in the closed
state is arranged in axially displaced manner between the bearing block (24) and the
upper mounting flange (21) of the side board-side cover hinge part (2) and has horizontal
fastening areas (38).
6. Side board hinge according to one of the preceding claims,
characterized in that
the side board-side cover hinge part (2) in the closed state with the mounting flange
(21), the side plates (23), the bearing block (24) and the locking rib (27) substantially
lies on the loading surface and that the fastening areas (28) of the side board-side
hinge part are covered.
7. Side board hinge according to one of the preceding claims,
characterized in that
the hinge pin support (32) is shaped virtually at right angles on the central region
of the mounting flange (31) of the loading surface-side hinge part (3) and that in
the closed state the mounting flange (31) is located below and between the fastening
elements (11) of the side board-side cover hinge part (2).
8. Side board hinge according to one of the preceding claims,
characterized in that
by the base (14) of the locking rib (27) and/or the lower edge region (12) of the
side board-side cover hinge part (2) the direction of the opening (16) is variable
and the swivel angle for unhinging the side board is adjustable.
9. Side board hinge according to one of the preceding claims,
characterized in that
the hinge pin is shaped on the side board-side cover hinge part and is received in
detachable and swivel angle-dependent manner in a bearing journal located on the loading
surface-side hinge part.
1. Charnière pour ridelles avec un élément de charnière (3) côté plan de chargement qui
comporte notamment un axe (35) de charnière et avec un élément de charnière (2) côté
hayon qui comporte notamment un oeil (25) pour recevoir de manière démontable et en
fonction de l'angle de pivotement l'axe (35) de charnière, caractérisé par le fait
que l'élément de charnière côté hayon est agencé sous forme d'élément de charnière
de couverture (2) formant boîtier qui, en position fermée recouvre pratiquement totalement
l'élément de charnière (3) côté plan de chargement et par le fait qu'un nervure (27)
d'arrêtage est disposée sur l'élément de charnière de couverture (2) en forme de boîtier,
laquelle nervure coopère avec l'élément de charnière (3) côté plan de chargement aux
fins d'assurer un blocage axial, dans la direction de l'axe de pivotement de l'élément
de charnière (2) côté hayon, en fonction de l'angle de pivotement.
2. Charnière pour ridelles selon la revendication 1, caractérisée par le fait que l'élément
de charnière (3) côté plan de chargement présente un support (32) coudé d'axe de charnière
et est fixé de telle sorte que le support (32) d'axe de charnière, en position fermée,
soit guidé entre la nervure (27) d'arrêtage et un corps d'articulation (24) contenant
l'oeil (25) pour l'axe (35) de charnière disposés sur la face intérieure de l'élément
de charnière de couverture (2) côté hayon.
3. Charnière pour ridelles selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisée
par le fait que l'élément de charnière de couverture (2) côté hayon comporte une patte
(21) de fixation et une plaque (22) de couverture qui est limitée par des joues (23)
latérales et avec un bord (12) inférieur arrondi et par le fait que pour pouvoir amener
le hayon dans une position verticale abaissée, un évidement (13) qui est complémentaire
du support (32) de l'axe de charnière est aménagé dans la région du bord (12) inférieur.
4. Charnière pour ridelles selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par
le fait que la nervure (27) d'arrêtage qui coopère avec une surface (27) latérale
du support (32) d'axe de charnière présente une surface (14) dont la forme est complémentaire
de celle de l'axe (35) de charnière et par le fait qu'une ouverture (16) est aménagée
entre la surface (14) et le bord (12) inférieur, laquelle ouverture est destinée à
recevoir l'axe (35) de charnière lors de glissement axial et aux fins d'accrochage
de l'élément (2) de charnière formant couverture côté hayon.
5. Charnière pour ridelles selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par
le fait que, en position fermée, la patte de fixation (31) de l'élément de charnière
(3) côté plan de chargement est disposée de manière décalée axialement entre le corps
d'articulation (24) et la patte de fixation (21) supérieure de l'élément de couverture
(2) côté hayon et présente des zones (38) horizontales de fixation.
6. Charnière pour ridelles selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par
le fait que, en position fermée, l'élément de couverture (2) côté hayon essentiellement
est appliqué sensiblement contre le plan de chargement avec la patte de fixation (21),
les joues (23) latérales, le corps d'articulation (24) et la nervure (27) d'arrêtage
et par le fait que les zones de fixation (28) de l'élément de charnière côté hayon
sont masquées.
7. Charnière pour ridelles selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par
le fait que le support (32) d'axe de charnière est agencé sensiblement à angle droit
dans la région médiane de la patte de fixation (31) de l'élément de charnière (3)
côté plan de chargement et que, en position fermée, la patte de fixation (31) est
disposée en-dessous et entre les éléments de fixation (11) de l'élément ce couverture
(2) côté hayon.
8. Charnière pour ridelles selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par
le fait que la surface (14) de la nervure (27) d'arrêtage et/ou la région du bord
(12) inférieure de l'élément de couverture (2) côté hayon permet de modifier l'orientation
de l'ouverture (16) et de régler l'angle de pivotement pour l'accrochage du hayon.
9. Charnière pour ridelles selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par
le fait que l'axe de charnière est formé sur l'élément de couverture côté hayon et
est reçu de manière séparable et en fonction de l'angle de pivotement dans un oeil
disposé sur l'élément de charnière côté plan de chargement.
