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EP 0 565 958 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.08.1996 Patentblatt 1996/35 |
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Anmeldetag: 01.04.1993 |
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Geteilte Webmaschine
Split loom
Métier à tisser modulaire
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI |
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Priorität: |
15.04.1992 BE 9200342
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.10.1993 Patentblatt 1993/42 |
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Patentinhaber: Picanol N.V. |
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B-8900 Ieper (BE) |
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Erfinder: |
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- Sampers, Dirk
B-8980 Oostvleteren (BE)
- Beyaert, Daniel
B-8958 Loker-Heuvelland (BE)
- Gruwez, Marc
B-9630 Zwalm (BE)
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Vertreter: Wilhelm & Dauster
Patentanwälte
European Patent Attorneys |
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Hospitalstrasse 8 70174 Stuttgart 70174 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
CH-A- 661 065 DE-A- 2 024 483 DE-U- 9 208 800 US-A- 4 934 413
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CH-A- 668 608 DE-A- 3 708 598 US-A- 3 888 284
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine geteilte Webmaschine mit einem stationären Maschinenteil,
der einen Schaftantrieb enthält, und mit einem entfernbaren Maschinenteil, der ein
Kettbaumlager und Halterungen für von dem Schaftantrieb lösbare und mit dem entfernbaren
Maschinenteil mitnehmbare Webschäfte enthält.
[0002] Bei einer Webmaschine der eingangs genannten Art (CH 668 608 A5) sind die Schaftführungen
Bestandteil des entfernbaren Maschinenteils. Es ist nicht offenbart, wie die Webschäfte
nach dem Lösen von dem Schaftantrieb in den Schaftführungen gehalten werden.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Webmaschine der eingangs genannten
Art so auszubilden, daß das Trennen der Webschäfte von dem Schaftantrieb und das Wiederverbinden
mit dem Schaftantrieb einfach durchgeführt werden kann.
[0004] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß an dem entfernbaren Maschinenteil Mitnahmemittel
für an den Webschäften angebrachte Halteelemente anbringbar sind, mittels derer die
Webschäfte in vorgegebenen Positionen an dem entfernbaren Maschinenteil festgehalten
sind.
[0005] Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausbildung ist es möglich, die Webschäfte in vorgegebenen
Höhenpositionen zu halten und zu fixieren, so daß eine Kraftentlastung zwischen den
Webschäften und dem Schaftantrieb vorhanden ist. Dadurch ist es möglich, den Schaftantrieb
leicht von den Webschäften zu trennen und auch wieder mit den Webschäften zu verbinden.
Darüber hinaus ist es möglich, die Webschäfte in unterschiedlichen Höhenpositionen
zu halten, wodurch gegebenenfalls das Anbringen von Kreuzrohren (das zum automatischen
Anknüpfen der Kettfäden erforderlich sein kann) und/oder das Ziehen der angeknüpften
Kettfäden eines neuen Kettbaumes durch ein automatisches Einfädeln der Kettfäden in
die Augen der Litzen erleichtert wird.
[0006] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß die Halteelemente an
Rahmen der Webschäfte außerhalb des Bereiches von Litzen angebracht sind. Dadurch
ist es nicht notwendig, die Litzen innerhalb der Rahmen der Webschäfte zu verschieben,
wie dies für einen Angriff eines Hebezeuges für Webschaftpakete bekannt ist (CH 661
065 A5). Gemäß der Erfindung behindern die Halteelemente und die Mitnahmemittel ein
automatisches Einfädeln der Kettfäden in die Augen der Litzen nicht.
[0007] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß wenigstens zwei unterschiedliche
Mitnahmemittel vorgesehen sind, die jeweils mehreren Webschäften zugeordnet sind und
die auf unterschiedliche Höhen einstellbar sind.
[0008] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele und der Unteransprüche.
- Fig. 1
- zeigt eine erfindungsgemäße Webmaschine während des Zusammenfügens der beiden Webmaschinenteile
oder während des Entfernens des entfernbaren Webmaschinenteils,
- Fig. 2
- die Webmaschine nach Fig. 1 in zusammengefügtem Zustand,
- Fig. 3
- eine Teilansicht in Richtung des Pfeiles F3 der Fig. 2,
- Fig. 4
- eine Draufsicht entsprechend des Pfeiles F4 der Fig. 3,
- Fig. 5 bis 7
- Ansichten eines Teils einer Webmaschine mit unterschiedlichen Positionen der Webschäfte,
- Fig. 8
- eine Draufsicht in Richtung des Pfeiles F8 auf die Teilansicht der Fig. 6,
- Fig. 9
- eine Teilansicht einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform und
- Fig. 10
- eine Draufsicht in Richtung des Pfeiles F10 der Fig. 9.
[0009] In Fig. 1 und 2 ist eine zweigeteilte Webmaschine (1) dargestellt, die einen stationär
angeordneten Maschinenteil (2) und einen entfernbaren Maschinenteil (3) aufweist.
[0010] Der stationäre Webmaschinenteil enthält unter anderem ein nicht dargestelltes Webladeantriebssystem,
ein nicht dargestelltes Tuchaufwickelsystem, einen nicht dargestellten Kettbaumantrieb
sowie einen schematisch angedeuteten Schaftantrieb (4). Dieser Maschinenteil (2) weist
zwei plattenförmige Seitenteile auf, die durch Querstreben (16) miteinander verbunden
sind.
[0011] Der entfernbare Maschinenteil (3) enthält ein Kettbaumlager (8) für einen Kettbaum
(7) sowie die Webschäfte (5) und ein von seinem Antrieb lösbares und an einer Halterung
ablegbares Webblatt (6). Der entfernbare Maschinenteil (3) enthält ferner einen Kettfadenwächter
(10) und einen Streichbaum (11), die von Haltearmen (9) getragen werden, die höhenverstellbar
an dem aus zwei plattenförmigen Seitenteilen gebildeten Maschinenteil (3) befestigt
sind. Der Streichbaum (11) ist auf einer Schwinge (12) gelagert, die mittels Federelementen
(13) abgestützt ist. Die Kettfäden (45) werden von dem Kettbaum (7) abgezogen und
über den Streichbaum (11) gelegt und durch den Kettfadenwächter (10) sowie die Webschäfte
(5) und das Webblatt (6) hindurchgeführt.
[0012] Zwischen den Seitenteilen des stationären Maschinenteils (2) und des entfernbaren
Maschinenteils (3) sind Führungselemente (15) vorgesehen, die den Anfang der Bewegung,
mit der der entfernbare Teil (3) von dem stationären Maschinenteil (3) hinwegbewegt
wird, sowie das Ende der Zusammenfügbewegung nur auf einer vorgegebenen Bewegungsbahn
ermöglichen.
[0013] Die Schaftführungen (14) sind an Armen (22) des entfernbaren Maschinenteils (3) angebracht.
[0014] Um die Webschäfte (5) insbesondere bei dem Lösen und auch bei dem Wiederverbinden
der Kupplungen (17) zu dem Schaftantrieb in vorgegebenen Höhenpositionen festzuhalten,
sind die beiden Seitenteile des entfernbaren Maschinenteils (3) mit Mitnahmeeinrichtungen
(18) oder Mitnahmemittel versehen, die anhand von Fig. 3 und 4 im einzelnen erläutert
werden. Diese Mitnahmeeinrichtungen (18) werden vor dem Entfernen des entfernbaren
Maschinenteils (3) angebracht und nach dem Zusammenfügen von entfernbarem Maschinenteil
(3) und stationärem Maschinenteil (2) wieder abgebaut.
[0015] Die Webschäfte (5) besitzen jeweils einen aus Seitenprofilen (19) und Querprofilen
(20) gebildeten Rahmen, der den Bereich der mit Augen (30) versehenen Litzen (29)
umgibt. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 4 sind an den oberen Enden der
Seitenprofile (19) der Rahmen der Webschäfte (5) als nach außen abragende Anschläge
ausgebildete Halteelemente (28) vorgesehen. Diesen Halteelementen (28) sind Mitnahmeelemente
(21) zugeordnet, die die Webschäfte (5) halten, wenn diese nicht mehr von dem Schaftantrieb
(4) gehalten werden.
[0016] Auf den Armen (22) der Seitenteile des entfernbaren Maschinenteils (3) sind Mitnahmeelemente
in Form von L-förmigen Leisten (21) angebracht. Diese Leisten (21) erstrecken sich
mit einem Schenkel in Warenlaufrichtung bis in den Bereich der Halteelemente (28)
der Webschäfte (5). Der quer dazu verlaufende Schenkel dieser Mitnahmeelemente (21)
ist mittels einer Bohrung (24) auf einer Stütze (23) geführt. Diese Stützen (23) sind
in Bohrungen der Arme (22) der Seitenteile des Maschinenteils (3) eingesteckt oder
eingeschraubt. Die Stützen (23) sind mit Rastmitteln (25) versehen, mit denen die
Mitnahmeelemente (21) in einer vorgegebenen Höhenposition festgelegt werden können.
Als Rastmittel (25) dienen Querbohrungen (27) der Stützen (23) und darin einsteckbare
Zapfen (26). Wie in Fig. 3 dargestellt ist, sind die Schaftführungen (14) in Querrichtung
verstellbar (Pfeilrichtung B), wie dies beispielsweise aus dem US-Patent 38 88 284
bekannt ist. Durch diese Querverstellung können die Kupplungen (17) zwischen dem Schaftantrieb
(4) und den Webschäften (5) gelöst und wieder in Eingriff gebracht werden. Die Kupplungselemente
(31) des Schaftantriebes und die zugehörigen Kupplungselemente (32) der Webschäfte
sind in Fig.3 schematisch dargestellt.
[0017] Um den entfernbaren Webmaschinenteil (3) auszubauen, werden zunächst die Webschäfte
(5) mittels des Schaftantriebes in etwa in die gleiche Höhe gebracht. Danach werden
die Schaftführungen (14) zusammen mit den Webschäften seitwärts verschoben (Pfeilrichtung
B), bis die Kupplungselemente (32) mit den Kupplungselementen (31) außer Eingriff
gebracht sind, jedoch noch auf den Kupplungselementen (31) ruhen. Danach werden die
Mitnahmeeinrichtungen (18) auf beiden Armen (22) in solcher Weise angebracht, daß
sich die Mitnahmeelemente (21) unter den Halteelementen (28) befinden. Anschließend
werden die Mitnahmeelemente in Richtung der Seitenprofile (19) nach oben angehoben
(Pfeilrichtung A), bis der in Fig. 3 dargestellte Zustand erreicht ist, in welchem
die Mitnahmeelemente (21) die Halteelemente (28) berühren. Danach werden die Zapfen
(26) in eine Bohrung (27) der Stütze (23) eingesteckt. Anschließend kann der entfernbare
Webmaschinenteil (3) ausgebaut werden.
[0018] Nachdem der entfernbare Maschinenteil (3) erneut eingebaut worden ist, werden die
Zapfen (26) entfernt. Die Mitnahmeelemente (21) werden entlang der Seitenprofile (19)
nach unten verschoben, bis die Kupplungselemente (32) auf den Kupplungselementen (31)
des Schaftantriebes (4) aufliegen. Anschließend werden die Mitnahmeeinrichtungen (18)
entfernt. Danach werden die Schaftführungen (14) mit den Webschäften (5) seitwärts
in Richtung des Pfeiles (B) verschoben, um die Kupplungselemente (31, 32) miteinander
in Eingriff zu bringen.
[0019] Aus der vorstehenden Beschreibung wird es deutlich, daß es möglich ist, die Webschäfte
(5) aufzunehmen, auch wenn sich nicht alle Webschäfte (5) in absolut gleicher Höhe
befinden. Es ist nicht erforderlich, daß die Webschäfte (5) alle auf die gleiche Höhe
gebracht werden, bevor die Mitnahmemittel angebracht werden. Die Mitnahmeelemente
(21) müssen vor dem Ausbau des entfernbaren Maschinenteils (3) nicht notwendigerweise
alle Halteelemente (28) der einzelnen Webschäfte berühren. Sie müssen sie jedoch allerdings
bei dem Ende der vertikalen,von den Führungsmitteln (15) vorgeschriebenen Ausbaubewegung
berühren.
[0020] Die Ausführungsform nach Fig. 5 bis 8 unterscheidet sich von der Ausführungsform
nach Fig. 1 bis 4 zunächst dadurch, daß die Mitnahmeelemente (21) stufenlos höhenverstellbar
mittels Stützen (35) gehalten sind. Bei dem Ausführungsbeispiel sind die Stützen mit
einer Schraube (34) versehen, die in ein Gewinde der Mitnahmeelemente (21) eingreift.
Bei einer abgewandelten Ausführungsform wird vorgesehen, daß der stufenlose Antrieb
über einen Pneumatikzylinder oder über einen Elektromotor erfolgt.
[0021] Die Stützen (35) sind im Bereich ihrer oberen Enden (36) mit einer Längsnut (37)
versehen, in die ein weiteres Mitnahmeelement (33) einsetzbar ist, das als eine in
Fig. 8 dargestellte, kammartige Leiste (38) ausgebildet ist. Die Leiste (38) ist mit
Zinken (39) versehen, die beispielsweise den Halteelementen (28) jedes zweiten Webschaftes
(5) zugeordnet ist.
[0022] Bei einem Ausbau des entfernbaren Maschinenteils werden bei dem Ausführungsbeispiel
nach Fig. 5 bis 8 zunächst die Mitnahmeelemente (21) angebracht, wonach nach Lösen
der Verbindungen der Webschäfte zu dem Schaftantrieb die Mitnahmeelemente (21) mittels
der Schrauben (34) nach oben angehoben werden, bis sie wenigstens die Halteelemente
(28) berühren oder aber die Webschäfte (5) an den Halteelementen (28) anheben. In
dieser Position kann der entfernbare Maschinenteil ausgebaut werden.
[0023] Um das Anbringen von Kreuzrohren o.dgl. zu ermöglichen, können mit Hilfe der Mitnahmeelemente
(21) und der weiteren Mitnahmeelemente (33) unterschiedliche Scharen von Kettfäden
gebildet werden. Zunächst wird das Mitnahmeelement (21) so weit angehoben, bis sich
die Halteelemente (28) der Webschäfte oberhalb der Nut (37) der Stützen (35) befinden.
Danach wird die Leiste (38) in die Nut (37) derart eingeführt, daß sich die Zinken
(39) unterhalb der Halteelemente (28) jedes zweiten der Webschäfte (5) befinden. Anschließend
werden die Mitnahmeelemente (21) wieder nach unten bewegt. Dabei legt sich ein Teil
der Webschäfte (5) mit den Halteelementen (28) auf die Zinken (39) der Leiste (38),
während die übrigen Webschäfte (5) mit ihrem Halteelementen auf den Mitnahmeelementen
(21) liegen bleiben und von diesen abgesenkt werden. Nach dem Einlegen eines Kreuzrohres
o.dgl. können die Mitnahmeelemente (21) wieder angehoben werden, bis alle Halteelemente
(28) wieder mitgenommen werden und sich oberhalb der Nut (37) befinden. Die Leiste
(38) kann dann derart verschoben werden, daß die Zinken (39) sich unterhalb der Halteelemente
(28) der vorher abgesenkten Webschäfte befinden. Werden die Mitnehmerelemente (21)
erneut nach unten abgesenkt, so bilden sich wiederum zwei Kettfadenscharen, zwischen
die ein weiteres Kreuzrohr o.dgl. eingeführt werden kann. Das Anbringen von Kreuzrohren
ist manchmal erforderlich, um Kettfäden automatisch an Kettfäden eines neuen Kettbaumes
anzuknüpfen.
[0024] Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 9 und 10 erfolgt der Antrieb der Webschäfte
(5) über Kabel (42), die mit jeweils einem Kupplungselement (41) versehen sind, in
das ein hakenförmiges Kupplungselement (40) eingreift, das an den Seitenprofilen (19)
der Rahmen der Webschäfte (5) befestigt ist und nach oben über diese hinausragt.Die
Kupplungselemente (40) bestehen jeweils aus zwei Seitenplatten (43). Zwischen den
beiden Seitenplatten (43) ist jeweils ein Bolzen als Halteelement (28') angeordnet,
mit dem die Mitnahmemittel (18) zusammenwirken. Die Mitnahmemittel (18) entsprechen
im wesentlichen denjenigen des Ausführungsbeispiels nach Fig. 1 bis 4. Die Mitnahmeelemente
(21') sind ebenfalls als L-förmige Leisten ausgebildet, deren in Warenlaufrichtung
weisende Schenkel kammartig ausgebildet sind, wobei jeweils ein Zinken (44) sich in
den Bereich der Halteelemente (28') erstreckt. Bei einer abgewandelten Ausführungsform
sind die Zinken (44) hakenförmig ausgebildet. Da diese Zinken (44) zwischen die Platten
(43) der hakenförmigen Kupplungselemente (40) greifen, halten sie die Webschäfte (5)
in einem definierte Abstand zueinander.
[0025] Bei einem Ausbau des entfernbaren Maschinenteils werden auf den Armen (22) der Seitenteile
des Maschinengestells die Mitnahmemittel (18) angebracht, so daß die Zinken (44) die
Halteelemente (28') aufnehmen. Die Kupplungselemente (41) werden vorher jeweils zur
Seite hin verschwenkt, so daß sie die in Fig. 9 gestrichelte Position einnehmen. Um
dann den entfernbaren Maschinenteil ausbauen zu können, werden die Schaftführungen
(14) in bekannter Weise zur Seite hin so weit zurückgegeben, daß sie die Kabel (42)
freigeben. Danach kann dann der entfernbare Maschinenteil ausgebaut werden.
[0026] Bei einer abgewandelten Ausführungsform, die im Prinzip der Ausführungsform nach
Fig. 9 und 10 entspricht, wird vorgesehen, daß die Schaftführungen (14) an dem stationären
Maschinenteil (2) (Fig. 1 und 2) angebracht sind. In diesem Fall werden die Webschäfte
alleine mit dem entfernbaren Maschinenteil mitgenommen. Dies ist bei der Ausführungsform
nach Fig. 9 und 10 deshalb ohne weiteres möglich, weil die Zinken (44) der Leisten
(21') die einzelnen Webschäfte (5) derart halten, daß ihr Abstand zueinander erhalten
bleibt.
1. Geteilte Webmaschine (1) mit einem stationären Maschinenteil (2), der einen Schaftantrieb
(4) enthält, und mit einem entfernbaren Maschinenteil (3), der ein Kettbaumlager (8)
und Halterungen für von dem Schaftantrieb (4) lösbare und mit dem entfernbaren Maschinenteil
mitnehmbare Webschäfte (5) enthält, dadurch gekennzeichnet, daß an dem entfernbaren
Maschinnenteil (3, 22) Mitnahmemittel (18) für an den Webschäften (5) angebrachte
Halteelemente (28, 28') anbringbar sind, mittels derer die Webschäfte in vorgegebenen
Positionen an dem entfernbaren Maschinenteil festgehalten sind.
2. Webmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente (28, 28')
an Rahmen (19, 20) der Webschäfte außerhalb des Bereiches von Litzen (29) angebracht
sind.
3. Webmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnahmemittel
(21, 21') in der Höhe einstellbar und fixierbar sind.
4. Webmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Mitnahmemittel
(21, 21') L-förmige Leisten vorgesehen sind, die sich jeweils mit einem Schenkel in
Warenlaufrichtung erstrecken, der mit den Halteelementen (28, 28') der Webschäfte
(5) in Eingriff bringbar ist, und die mit dem anderen Schenkel an einen Seitenteil
(22) des entfernbaren Maschinenteils (3) anbringbar sind.
5. Webmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Leisten (21, 21') in
der Höhe einstellbar und in wenigstens einer vorgegebenen Stellung fixierbar mit jeweils
wenigstens einer Stütze (23, 35) geführt sind.
6. Webmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an dem entfernbaren
Maschinenteil (3) Schaftführungen (14) angebracht sind, in denen die Webschäfte (5)
bei Entfernen dieses Maschinenteils (3) von dem stationären Maschinenteil (2) verbleiben.
7. Webmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente
(28') und/oder die Mitnahemittel (21', 44) derart ausgebildet sind, daß sie die Webschäfte
in einem vorgegebenen Abstand zueinander halten.
8. Webmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
zwei unterschiedliche Mitnahmemittel (21, 33) vorgesehen sind, die jeweils mehreren
Webschäften (5) zugeordnet sind, von welchen wenigstens eines auf unterschiedliche
Höhen einstellbar ist.
9. Webmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Mitnahmemittel (33) als
eine kammartig ausgesparte Leiste (38) ausgebildet ist, deren Zinken (39) einer vorgegebenen
Gruppe von Webschäften (5) zugeordnet ist und die in einer vorgegebenen Höhenposition
an dem entfernbaren Maschinenteil (22, 35, 36) anbringbar ist.
1. A split weaving machine (1) with one stationary part (2) which contains a shaft drive
unit (4) and one detachable part (3) which contains a warp beam bearing (8) and holding
devices for heald shafts (5) which can be separated from the shaft drive unit (4)
and entrained by the detachable part, characterised in that entraining means (18)
for holding elements (28, 28') fitted to the heald shafts (5) can be fitted to the
detachable part of the machine (3, 22) by means of which the heald shafts are held
on the detachable part of the machine in predetermined positions.
2. A weaving machine according to Claim , characterised in that the holding elements
(28, 28') are fitted to heald shaft frames (19, 20) outside the area of the healds
(29).
3. A weaving machine according to Claim 1 or 2, characterised in that the entraining
means (21, 21') are height-adjustable and can be fixed.
4. A weaving machine according to one of Claims 1 to 3, characterised in that the entraining
means (21, 21') take the form of L-shaped strips which extend in the direction of
movement of the fabric by means of one leg which can be engaged with the holding elements
(28, 28') on the heald shafts (5) and which can be mounted on the lateral section
(22) of the detachable part of the machine (3) with the other leg.
5. A weaving machine according to Claim 4, characterised in that the strips (21, 21')
are height-adjustable and can be fixed in at least one predetermined position with
at least one support (23, 25).
6. A weaving machine according to one of Claims 1 to 5, characterised in that fitted
to the detachable part (3) of the machine are shaft guides (14) in which the heald
shafts (5) remain when this part of the machine (3) is detached from the stationary
part (2) of the machine.
7. A weaving machine according to one of Claims 1 to 5, characterised in that the holding
elements (28') and/or the entraining means (21', 44) are designed in such a way that
they hold the heald shafts at a predetermined distance from each other.
8. A weaving machine according to one of Claims 1 to 7, characterised in that at least
two different entraining means (21, 33) are provided, each of which is paired with
several heald shafts (5), at least one of which can be adjusted to various heights.
9. A weaving machine according to Claim 8, characterised in that one entraining means
is designed in the form of a comb-like, indented strip (38), the teeth (39) of which
are matched to a predetermined group of heald shafts (5) and which can be mounted
on the detachable part (22, 35, 36) of the machine at a predetermined height.
1. Machine à tisser divisée (1) comprenant une partie de machine stationnaire (2) contenant
une commande des cadres (4) et une partie de machine (3) pouvant être séparée contenant
un support de l'ensouple (8) et des supports pour les cadres (5) qui peuvent être
séparés de la commande des cadres (4) et écartés avec la partie séparable, caractérisée
en ce que, sur la partie de la machine séparable (3,22) sont appliqués des moyens
(18) pour écarter des éléments de support (28, 28') appliqués aux cadres de tissage
(5) au moyen desquels les cadres de tissage sont fermement maintenus dans des positions
données sur la partie séparable de la machine.
2. Machine à tisser selon la revendication 1, caractérisée en ce que les éléments de
support (28, 28') sont appliqués aux cadres (19, 20) des cadres de tissage à l'extérieur
de la région des lisses (29).
3. Machine à tisser selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que les
moyens d'écartement (21, 21') sont réglables et fixables en hauteur.
4. Machine à tisser selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les
moyens d'écartement (21, 21') sont des tringles conformées en "L", chacune avec une
branche s'étendant dans la direction du tissu, qui est saisissable par les éléments
de support (28, 28') des cadres de tissage (5), et l'autre branche étant appliquée
sur une partie latérale (22) de la partie séparable (3) de machine.
5. Machine à tisser selon la revendication 4, caractérisée en ce que les tringles (21,
21') sont réglables en hauteur et peuvent être fixées en au moins un endroit donné,
chacune étant conduite par au moins un support (23, 35).
6. Machine à tisser selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que des
guides de cadres (14) sont appliqués à la partie de machine séparable (3) dans lesquels
restent les cadres de tissage (5) lorsque cette partie de machine (3) est écartée
de la partie de machine stationnaire (2).
7. Machine à tisser selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que les
éléments de support (28') et/ou les moyens d'écartement (21', 44) sont conformés de
sorte que les cadres de tissage (5) soient maintenus éloignés l'un de l'autre à une
distance donnée.
8. Machine à tisser selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que sont
prévus au moins deux moyens d'écartement (21, 33) différents, chacun correspondant
avec plusieurs cadres de tissage (5), au moins l'un d'entre eux étant réglable à des
hauteurs différentes.
9. Machine à tisser selon la revendication 8, caractérisée en ce qu'un moyen d'écartement
(33) est conformé sous forme de tringle avec came, dont les dents (39) agissent sur
un groupe donné de cadres de tissage (5) et qui peut être placé dans une position
haute donnée sur la partie de machine séparable (22, 35 ,36).