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EP 0 567 005 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.05.1996 Patentblatt 1996/21 |
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Anmeldetag: 16.04.1993 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B65H 23/06 |
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Verzögerungsvorrichtung für eine Wickelrolle
Retarding device for a web-roll
Dispositif de retardement pour une bobine
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI SE |
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Priorität: |
21.04.1992 DE 4213052
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.10.1993 Patentblatt 1993/43 |
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Patentinhaber: MAN Roland Druckmaschinen AG |
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63012 Offenbach (DE) |
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Erfinder: |
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- Seyffert, Ulrich
O-9906 Syrau (DE)
- Kessler, Reinhold
O-6551 Stelzen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 344 591
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US-A- 2 965 326
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Verzögerungsvorrichtung für eine Wickelrolle nach dem
Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Es ist eine derartige Verzögerungsvorrichtung für eine Wickelrolle zur Regelung der
Bahnspannung aus DE-OS 23 44 591 bekannt, die mit einer die Bahnspannung abfühlenden
Pendelwalze und einer von deren Bewegung infolge Änderung der Bahnspannung beeinflußten
Regeleinrichtung für die Bremskraft einer im Zentrum der Wickelrolle angreifenden
Scheibenbremse, deren Bremsklötze von einem stirnseitig an einer eine Druckkammer
abteilenden Membran anliegenden Stößel eines Arbeitszylinders betätigt werden, ausgestattet
ist.
[0003] Der Nachteil dieser Vorrichtung ist, daß die Bremskraft lediglich in Stufen erhöht
werden kann. Hingegen verringert sich mit kleiner werdendem Durchmesser der Wickelrolle
beim Abwickelvorgang die zur Aufrechterhaltung der Bahnspannung erforderliche Bremskraft.
Die Folge davon ist, daß insbesondere bei einfachen Regelvorrichtungen mit in Abhängigkeit
zur Stellung der von der Wickelrolle ablaufenden Bahn umschlungenen Pendelwalze weitestgehend
proportional geregelten Bremsen die Pendelwalze mit kleiner werdenden Wickelrollendurchmesser
ihren günstigen Arbeitsbereich verläßt. Damit nimmt sie beim automatischen Anklebevorgang
der von der abgewickelten kleinen Rolle ablaufenden Bahn an die neue Wickelrolle mit
dem Erfordernis einer plötzlich ansteigenden Bremskraft eine ungünstige Lage ein,
so daß die Bahn auf Grund zu großer Bahnspannungsschwankungen reißen kann.
[0004] Ein weiterer Nachteil der bekannten Vorrichtung ist, daß sich die Reibungsverluste
für die Führung des Stößels mit der Durchmesserabnahme der ablaufenden Wickelrolle
und damit sich zwangsläufig verringernder Bremskraft zunehmend störend auf eine feinfühlige
Regelung der Bahnspannung auswirken.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verzögerungsvorrichtung für eine Wickelrolle
gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 derart zu gestalten, daß mit einfachen technischen
Mitteln ein günstiges Regelverhalten auch bei kleiner werdendem Rollendurchmesser
und während des Anklebevorganges der ablaufenden Bahn an die neue Wickelrolle gewährleistet
wird.
[0006] Die Aufgabe wird gemäß den Erfindungsmerkmalen des Anspruches 1 gelöst. Diese Lösung
hat den Vorteil, daß durch reibungslose übertragung der Bremskraft durch den Stößel
eine diesbezügliche Verfälschung der Regelung vermieden wird und zum anderen sich
die Pendelwalze durch die zeitweise Aufschaltung eines Gegendruckes am Arbeitszylinder
auch bei einer geringen Bremskraft in einem insbesondere für den Anklebevorgang der
neuen Wickelrolle günstigen Arbeitsbereich befindet.
[0007] Für die Gestaltung der Regelcharakteristik der Vorrichtung während des Druckaufbaues
in der ringförmigen Druckkammer nach deren Zuschaltung ist es vorteilhaft, wenn erfindungsgemäß
in deren Druckmittelzuleitung ein einstellbares Drosselventil angeordnet ist, so daß
die der stirnseitigen Druckkammer entgegenwirkende Differenzkraft verzögert wirksam
wird.
[0008] Die weiteren Unteransprüche geben die vorteilhaften Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes
wieder, wobei die Integration des Arbeitszylinders in einen Bremssattel neben dem
geringen technischen Aufwand für die kompakte Baugruppe auch besonders räumliche Vorteile
bietet. Eine schwimmende Anordnung des Bremssattels in Verbindung mit der federnden
Aufhängung eines Bremsklotzes ermöglicht eine effektive, beiderseitig gleichmäßige
übertragung der Bremskraft auf die Bremsscheibe.
[0009] Die Erfindung soll nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1:
- einen Querschnitt gemäß Schnitt A-A von Fig. 2 von einem erfindungsgemäß ausgestatteten
Bremssattel einer Scheibenbremse sowie die in diese Schnittebene transformierte Befestigung
der Bremsscheibe in dünnerer Linienführung
- Fig. 2:
- eine Seitenansicht der Zuordnung von Scheibenbremse und Bremssattel an einem Haltearm
für die Wickelrolle
- Fig. 3:
- eine schematische Darstellung des Regelkreises
Fig. 1 zeigt einen über zwei in einem Haltearm 1 für die nicht dargestellte Wickelrolle
eingeschraubte Stehbolzen 2; 3 schwimmend gelagerten, die auf der Spindel 4 zur Aufnahme
der Wickelrolle mit Hilfe von Schrauben 5 befestigte Bremsscheibe 6 am Umfang u-förmig
beiderseitig umfassenden Bremssattel 7, in dessen Gehäuse 8 ein aus zwei Druckkammern
9; 10 bestehender, druckmittelbetriebener Arbeitszylinder 11 integriert ist.
[0010] Dabei werden die mit je einem Druckmittelanschluß 12; 13 versehenen Druckkammern
9; 10 einmal durch eine zwischen einem Deckel 14 des Gehäuses 8 eingeklemmte Membran
15 und zum anderen durch eine weitere an letzterem in der Druckkammer 10 befestigte
Membran 16 begrenzt.
[0011] An beiden Membranen 15; 16 ist koaxial ein das Gehäuse 8 in einer Bohrung 17 reibungsfrei
durchsetzender Stößel 18 aufgehängt, wobei die zwischen dem Deckel 14 des Gehäuses
8 eingeklemmte Membran 15 stirnseitig am Stößel 18 und die zweite Membran 16 in dessen
Längsrichtung axial versetzt umfangsseitig zwischen einem Bund 19 und einem aufsteckbaren
Distanzstück 20 mit Hilfe einer auf einen Gewindeansatz des Stößels 18 aufschraubbaren
Mutter 21 geklemmt sind.
[0012] Zur Vermeidung einer nicht beabsichtigten Beeinflussung der Bremse im unbelasteten
Zustand des Stößels 18 stützt sich dieser entgegen der durch die Membranen 15; 16
ausgeübten Druckkraft über eine an seinem Bund 19 umfangsseitig anliegende Druckfeder
22 gegen das Gehäuse 8 des Bremssattels 7 ab.
[0013] Beiderseitig der Bremsscheibe 6 sind in der u-förmigen, zur Bremsscheibe 6 hin offenen
Aussparung 23 je ein aus einer Unterlage 24; 25 und einem aufgeklebten Bremsbelag
26; 27 bestehender Bremsklotz 28; 29 angeordnet. Während die mit dem Stößel 18 in
unmittelbaren Kontakt stehende Unterlage 24 des einen Bremsklotzes 28 an am Gehäuse
8 angeschraubten Federbandstahl 30 unter dessen elastischen Verformung unabhängig
vom Gehäuse 8 in dessen Bewegungsrichtung bewegbar befestigt ist, ist der andere Bremsklotz
29 fest mit dem Gehäuse 8 verschraubt, so daß in Verbindung mit der schwimmenden Anordnung
des gesamten Bremssattels 7 die von dem Stößel 18 ausgeübte Bremskraft über beide
Bremsklötze 28; 29 auf die Bremsscheibe 6 beiderseitig übertragen wird.
[0014] Fig. 2 zeigt in schematischer Darstellung die seitliche Anordnung des von zwei Stehbolzen
2; 3 geführten Bremssattels 7 am Haltearm 1 für die nicht dargestellte Wickelrolle.
Letztere wird von der in einer halbkreisförmigen Aussparung 31 des Haltearmes 1 gelagerten
und durch einen Schwenkhebel 32 gesicherte Spindel 4 aufgenommen, die gemeinsam mit
der an ihr befestigten Bremsschreibe 6 bei am Haltearm 1 verbleibenden Bremssattel
7 aus der Halterung entnommen werden kann.
[0015] Fig. 3 zeigt den Regelkreis zur Regelung der Bahnspannung. Die von der Wickelrolle
33 ablaufende Bahn 34 umschlingt die zwischen zwei Zugwalzen 35; 36 angeordnete, in
einem schwenkbaren Doppelhebel 37 gelagerte Pendelwalze 38, die durch einen am anderen
Ende des Doppelhebels angreifenden Arbeitszylinder 39 mit dem über ein vorgeschaltetes
Druckregelventil 40 einstellbaren Sollwert für die Bahnspannung belastet wird.
[0016] Die von der Pendelwalze 38 abgefühlten Veränderungen der Bahnspannung werden über
eine an deren Doppelhebel 37 befestigte Steuerkurve 41 auf den Rollenhebel 42 eines
im Betriebszustand ständig ausgangsseitig mit der stirnseitigen Druckkammer 9 des
Bremssattels 7 (Fig. 1) in Verbindung stehenden Druckregelventiles 43 übertragen.
[0017] Mit sich verkleinerndem Durchmesser der ablaufenden Wickelrolle verläßt die Pendelwalze
38 auf Grund der sich verringernden, durch den Stößel 18 übertragenen Bremskraft ihren,
insbesondere für den Anklebevorgang einer neuen Wickelrolle erforderlichen günstigen
Arbeitsbereich. Diesem Zustand wird nach dem Erreichen eines vorherbestimmbaren Durchmessers
der Wickelrolle mit der ablaufenden Bahn 34 durch das mit Hilfe eines Wegeventiles
44 realisierte Zuschalten der eine der Bremskraft entgegenwirkende Differenzkraft
erzeugenden ringförmigen Druckkammer 10 zur Zuleitung 45 für die stirnseitige Druckkammer
9 begegnet. Damit ist für die gleiche Bremskraft ein höherer über die Pendelwalze
neu einzuregelnder Bremsdruck erforderlich, wodurch die Pendelwalze 38 zwangsläufig
beim mit einem Abschalten der ringförmigen Druckkammer 10 verbundenen, eine größere
Bremskraft erfordernden Ankleben einer neuen Wickelrolle eine für den Regelvorgang
günstige Arbeitsstellung einnimmt.
[0018] Im Sinne einer weiteren Verbesserung des Regelverhaltens ist es günstig, den Druckaufbau
in der ringförmigen Druckkammer 10 durch eine in deren Zuleitung 46 zwischengeschaltete,
einstellbare, strichpunktiert in Fig. 3 dargestellte Drossel 47 im Sinne einer nachgebenden
Rückführung eines PD-Gliedes zu verzögern.
[0019] Denkbar ist z. B. auch die Aufhängung des Stößels an drei jeweils eine Druckkammer
abteilenden Membranen, wobei die zweite Druckkammer ständig über eine einstellbare
Drossel im Sinne einer nachgebenden Rückführung eines PD-Gliedes mit der Druckmittelzuleitung
der stirnseitigen Druckkammer in Verbindung steht und die dritte Druckkammer bei kleiner
werdendem Wickelrollendurchmesser in der bereits beschriebenen Weise mit dem angestrebten
Effekt des Aufbaus einer entgegenwirkenden Differenzkraft zugeschaltet wird.
[0020] Möglich wäre auch zu diesem Zeitpunkt die Kopplung einer Abschaltung der zweiten
mit der Zuschaltung der dritten Druckkammer unter Wahrung des angestrebten erfinderischen
Effektes.
1. Verzögerungsvorrichtung für eine Wickelrolle zur Regelung der Bahnspannung, insbesondere
in Rotationsdruckmaschinen, mit einer die Bahnspannung abfühlenden Pendelwalze und
einer von deren Bewegung infolge Änderung der Bahnspannung beeinflußten Regeleinrichtung
für die Bremskraft einer im Zentrum der Wickelrolle angreifenden Scheibenbremse, deren
Bremsklötze von einem stirnseitig an einer eine Druckkammer abteilenden Membran anliegenden
Stößel eines Arbeitszylinders betätigt werden, gekennzeichnet dadurch, daß der Stößel
(18) an dieser Membran (15) sowie zu dieser längs des Stößels (18) versetzt mindestens
an einer weiteren Membran (16), die eine eine entgegengerichtete Differenzkraft zur
stirnseitigen Druckkammer (9) erzeugende, zu deren Druckmittelzuleitung (45) zuschaltbare
ringförmige Druckkammer (10) abteilt, reibungslos axial beweglich aufgehängt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß in der Druckmittelzuleitung
(46) der ringförmigen Druckkammer (10) ein einstellbares Drosselventil (47) angeordnet
ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Druckkammern (9; 10)
unmittelbarer Bestandteil eines Bremssattels (7) sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet dadurch, daß der Bremssattel (7) beiderseitig
mit Bremsklötzen (28; 29) bestückt, u-förmig die Bremsscheibe (6) übergreifend senkrecht
zu deren Bremsflächen verschiebbar ist und der vom Stößel (18) belastete Bremsklotz
(28) über Federbandstahl (30) unabhängig in gleicher Richtung beweglich am Gehäuse
(8) des Bremssattels (7) angelenkt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet dadurch, daß sich der Stößel (18) über
eine umfangsseitig an einem Bund (19) anliegende Druckfeder (22) entgegen seiner ausgeübten
Bremskraft am Gehäuse (8) des Bremssattels (7) abstützt.
1. Retarding device for a winding roll for controlling the web tension, in particular
in rotary printing machines, with a dancer roller sensing the web tension and a control
device, influenced by the movement of the dancer roller because of changes to the
web tension, for the brake power of a disc brake engaging in the centre of the winding
roll, whose brake blocks are actuated by a stem of a working cylinder acting on a
membrane dividing a printing chamber, characterised in that the stem (18) is suspended
in a frictionless and axially moveable manner on this membrane (15) as well as offset
to it along the length of the stem on at least one further membrane (16), which divides
off a ring-shaped pressure chamber (10), producing a differential force in the opposite
direction to the end pressure chamber (9) and connectable to its pressure medium supply
(45).
2. Device according to claim 1, characterised in that in the pressure medium lead (46)
of the ring-shaped pressure chamber (10) is arranged an adjustable throttle valve
(47).
3. Device according to claim 1, characterised in that the pressure chambers (9; 10) are
direct components of a brake caliper (7).
4. Device according to claim 3, characterised in that the brake caliper (7), fitted on
both sides with brake blocks and overlapping the brake disc (6) in a U-shape, is displaceable
perpendicularly to the braking surfaces of the disc and the brake block (28) loaded
by the stem (18) is articulated by spring band steel (30) on the housing (8) of the
brake caliper (7) so as to be independently moveable in the same direction.
5. Device according to claim 4, characterised in that the stem (18) is supported on the
housing (8) of the brake caliper (7) via a peripheral compression spring (22) lying
on a collar (19) against its applied brake pressure.
1. Dispositif de retardement destiné à une bobine afin de réguler la tension de bande,
en particulier dans les presses rotatives, à l'aide d'un rouleau de tension détectant
la tension de bande et d'un système de réglage, influencé par le mouvement de celui-ci
par suite de la variation de la tension de bande, destiné à la force de freinage d'un
frein à disque agissant au centre de la bobine, les patins de frein de celui-ci étant
actionnés par un piston d'un cylindre de travail attenant du côté frontal à une membrane
(15) cloisonnant une chambre de compression, caractérisé en ce que le piston (18)
est accroché de manière axialement mobile sans frottement à cette membrane (15) ainsi
que par celle-ci en décalage le long du piston (18) au moins à une membrane supplémentaire
(16), qui cloisonne une chambre de compression annulaire (10) se mettant en circuit
à l'admission du milieu de pression de celle-ci (45), produisant une force différentielle
antagoniste dans la chambre de compression frontale (9).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une soupape d'étranglement
réglable (47) est disposée dans l'admission du milieu de pression (46) de la chambre
de compression annulaire (10).
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les chambres de compression
(9, 10) font directement partie d'un étrier de frein (7).
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'étrier de frein (7) muni
des deux côtés de patins de frein (28, 29), en forme de U, recouvrant le disque de
frein (6) est mobile perpendiculairement aux surfaces de freinage de celui-ci et en
ce que le patin de frein (28) soumis à un effort par le piston (18) est articulé au
bâti (8) de l'étrier de frein (7) de manière relativement souple dans le même sens
par l'intermédiaire d'une lame de ressort (30).
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que le piston (18) s'appuie
au bâti (8) de l'étrier de frein (7) en opposition à sa force de freinage exercée
par l'intermédiaire d'un ressort de pression (22) circonférentiellement attenant à
une collerette (19).

