[0001] Die Erfindung betrifft eine Anzeigevorrichtung für Plakate oder andere Bildinformationen
mit in Intervallen wechselnden Darstellungen, wobei die Vorrichtung aus mehreren parallel
zueinander angeordneten um ihre Längsachse drehbaren Dreiecksprismen besteht, diese
Prismen an beiden Enden in einem Rahmen gelagert, einseitig mit einem Antrieb verbunden
und mit einer Innenbeleuchtung ausgestattet sind und lichtdurchlässige Mantelflächen
aufweisen, bei derAnzeige der Information jeweils eine der Mantelflächen aller Prismen
in einer gemeinsamen Ebene liegt und die Längskanten dieser Mantelflächen aneinander
anliegen, und dabei jede Mantelfläche jedes Prismas einen Teilbereich der anzuzeigenden
Bildinformation trägt.
[0002] Anzeigevorrichtungen dieser Art, in der Praxis auch Wechselbildflächen oder Prismenwender
genannt, sind in verschiedenen Ausführungen bereits bekannt. DE-27 36 866-A1 zeigt
eine derartige Vorrichtung, bei welcher eine Anzahl von Dreiecksprismen parallel zueinander
angeordnet und in einem Rahmen abgestützt und gelagert sind. Jeweils eine der Seiten
eines jeden Prismas trägt einen Teil eines Gesamtbildes, so dass sich bei richtiger
Zuordnung der Prismenseiten zueinander ein vollständiges Bild präsentiert. Die hier
verwendeten Prismen sind aus Aluminiumprofil hergestellt, und die darzustellenden
Informationen in der Form von Bildern, Plakaten oder anderer Bildinformationen sind
auf die Mantelflächen dieser Aluminiumprismen aufgeklebt oder in anderer bekannter
Weise aufgebracht. Die Prismen sind an beiden Enden mit Lagerzapfen versehen, welche
im Rahmen der Vorrichtung gelagert sind. Die unteren Lagerzapfen sind mit Zahnritzeln
ausgestattet, welche überZahnriemen angetrieben werden. Dabei sind alle Prismen über
eine Mehrzahl von Zahnriemen so miteinander verbunden, dass alle mit einem zentralen
Antrieb gleichzeitig und synchron um ihre Längsachsen gedreht werden können. Entsprechende
bekannte Einrichtungen sorgen dafür, dass der Antrieb in den gewünschten Positionen
gestoppt, und dann die zueinander gehörenden Mantelflächen aller Prismen in einer
gemeinsamen Ebene liegen. Anzeigevorrichtungen dieser Art können nur bei Tageslicht
eingesetzt werden oder müssen mit Lichtstrahlern von aussen beleuchtet werden. In
Anbetracht der relativ hohen Kosten derartiger Bildpräsentationsvorrichtungen wird
häufig eine zusätzliche Beleuchtung gewünscht, damit die Informationen auch bei schwachem
Tageslicht oder in der Nacht erkennbar sind. Die Beleuchtung der Bildfläche von vorn
ist relativ aufwendig, und in vielen Fällen ist das Bild ungleichmässig oder sogar
unvollständig ausgeleuchtet. Bei Schaukästen mitvollflächig präsentierten Bildinformationen
ist es bereits bekannt, Plakate oder dergleichen auf lichtdurchlässige Platten aufzuziehen
und zu hinterleuchten. Auch hier besteht jedoch die Schwierigkeit, das ganze Bild
gleichmässig auszuleuchten, wozu oft zusätzliche optische Einrichtungen wie zum Beispiel
Spiegelflächen oder dergleichen notwendig sind.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anzeigevorrichtung für Plakate oder
andere Bildinformationen mit drehbaren Prismen zu schaffen, bei welcher die Prismen
von innen beleuchtet sind und die Ausleuchtung über die ganze Länge des Prismas gleichmässig
ist, dabei die Prismen trotzdem leicht ein- und ausbaubar sind, und die Lagerung der
Prismen an beiden Enden eine Feineinstellung der Prismenposition in Bezug auf die
Längsachse ermöglichen und die Lager eine grosse Laufruhe und lange Lebensdauer aufweisen.
Im weiteren soll es möglich sein, die im Innern der Prismen angeordneten Beleuchtungskörper
und die Prismen in einfacher Weise auszuwechseln.
[0004] Diese Aufgabe wird bei einer Anzeigevorrichtung für Plakate oder andere Bildinformationen
nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 erfindungsgemäss durch die kennzeichnenden
Merkmale dieses Patentanspruches gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung
ergeben sich nach den Merkmalen der abhängigen Patentansprüche.
[0005] Durch den zentralen Durchlass, welcher in beiden Lagern an den Enden aller Prismen
angeordnet ist, kann eine Innenbeleuchtung in der Form einer Leuchtstoffröhre in die
Prismen eingeschoben werden. Die Leuchtstoffröhre ist dabei so lang bemessen, dass
sie an beiden Enden durch die Lager hindurchgeht und die beiden Enden der Leuchtstoffröhre
aus den Lagern vorstehen. Dadurch befinden sich die Enden der Leuchtstoffröhren, welche
mit den Kontaktanschlüssen versehen sind, und die beiden Endbereiche, welche normalerweise
dunkler sind als die übrigen Bereiche der Röhre, im Bereiche der Lager und nicht im
Bereiche der zu beleuchtenden Prismenmantelflächen. Dadurch wird der grosse Vorteil
erreicht, dass die Prismenmantelflächen über die ganze Länge vollständig und gleichmässig
ausgeleuchtet sind und sich dadurch eine hervorragende Brillanz und Qualität der Bildpräsentation
ergibt. Da die Leuchtstoffröhre feststeht und sich nicht mit dem Prisma mitdreht und
auch nicht mit bewegten Lagerteilen in Kontakt kommt, wird die Gefahr der Beschädigung
der Röhre selbst, aber auch der elektrischen Anschlüsse, erheblich reduziert. Die
Abstützung der Prismen auf dem unteren Lager und die Verschiebbarkeit des mit dem
oberen Ende der Prismen verbundenen drehbaren Lagerteiles gegenüber dem festen Lagerteil
ermöglicht die Aufnahme und den Ausgleich von Längenänderungen der Prismen infolge
Temperaturänderungen.
[0006] Der Antrieb der Prismen erfolgt in bekannter Weise mit einem Zahnriementrieb und
einem zentralen Antriebselement. Dieser Antrieb kann jedoch durch andere bekannte
Antriebsmittel ohne Schlupf ersetzt werden. Die Einstellung der Prismen auf die gewünschte
Position erfolgt durch die Einstellvorrichtungen am Lager an einem Ende der Prismen,
wobei die Mittel zur groben Einstellung dadurch gebildet werden, dass das mit dem
Lager verbundene Zahnrad in einer ersten Grobpositionierung in Eingriff mit dem Zahnriemen
gebracht wird. Die Mittel für die Feineinstellung bestehen aus gegeneinander verdrehbaren
Klemm- und Stellringen, welche eine stufenlose Einstellung der Position der Prismen
gegenüber der Längsachse mindestens im Bereiche einer Zahnteilung des Zahnriementriebes
ermöglichen. Diese Anordnung hat den Vorteil, dass die zusammengehörenden Mantelflächen
aller Prismen in einer vorbestimmten Halteposition genau auf eine Ebene ausgerichtet
werden können und sich dadurch die darzubietende Bildinformation als ebene Fläche
präsentiert. Die Einstellung kann rasch und einfach erfolgen, ohne dass komplizierte
Ein- und Ausbauten von Antriebselementen notwendig sind.
[0007] Ein weiterer Vorteil der Vorrichtung besteht darin, dass durch die Anordnung der
Lager mit den Einstellvorrichtungen, der Antriebseinrichtungen und der festen Steckkupplungen
für die Leuchtstoffröhren an einem ausbaubaren Träger diese Elemente als ganze Baueinheit
aus der Anzeigevorrichtung ein-, bzw. ausbaubar sind. Dadurch kann der ganze Antrieb
ausserhalb derAnzeigevorrichtung eingestellt, gewartet und justiert werden, oder bei
Defekten kann die Anzeigevorrichtung innert sehr kurzer Zeit durch Austausch dieses
Trägers wieder funktionsfähig gemacht werden. Besonders zweckmässig lässt sich auch
ein einzelnes Prisma aus der Vorrichtung ausbauen, da die elektrischen Verbindungen
der Innenbeleuchtung leicht lösbar sind und die als Innenbeleuchtung im Prisma angeordnete
Leuchtstoffröhre mit dem Prisma gemeinsam ausgebaut wird. Dazu werden die Durchlässe
in den Lagern der Prismen so weit ausgebildet, dass die Leuchtstoffröhre im Prisma
aus einem Lager zurückgezogen und innerhalb des Prismas schräggestellt, und dann das
Prisma von derformschlüssigen Verbindung mit den angetriebenen Lagern gelöst und aus
der Vorrichtung herausgehoben wird. Diese erfindungsgemässe Ausgestaltung der Vorrichtung
ermöglicht ein einfaches und schnellesAustauschen von Prismen oder das Ein- und Ausbauen
von Prismen.
[0008] Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die Ansicht eines Teiles einer erfindungsgemässen Anzeigevorrichtung in vereinfachter
Darstellung und mit einem Teilschnitt
Fig. 2 einen Längsschnitt entlang der Drehachse eines Prismas durch die Anzeigevorrichtung
gemäss Figur 1
Fig. 3 ein Schnittbild durch ein Lager mit Einstellvorrichtungen am unteren Ende eines
Prismas
Fig. 4 eine Aufsicht auf das Lager gemäss Figur 3.
[0009] Die in Figur 1 dargestellte erfindungsgemässe Anzeigevorrichtung besteht aus einem
Gehäuse 45, einer vorderen Abdeckung 46 und einer Vielzahl von parallel zueinander
angeordneten Dreiecksprismen 1. In der Figur ist nur der rechte Teil einer Anzeigevorrichtung
dargestellt, der Rest ist weggeschnitten, und zur Vereinfachung sind auch das vorderste
Prisma und die zugehörige Innenbeleuchtung weggelassen. Die dargestellte Anzeigevorrichtung
weist über die gesamte nicht dargestellte Länge fünfzehn parallel zueinander angeordnete
Prismen auf, welche alle gemeinsam und synchron um ihre Längsachsen 2 drehbar sind.
Die Prismen 1 sind am oberen Ende 3 und am unteren Ende 4 in einem Rahmen 5, bzw.
Träger 6, gelagert. Dazu sind am oberen Ende 3 der Prismen Lager 13 und am unteren
Ende 4 der Prismen Lager 14 angeordnet. Die oberen Lager 13 sind am Rahmen 5 abgestützt
und befestigt, und die unteren Lager 14 am Träger 6. Sowohl am oberen Lager 13 wie
auch am unteren Lager 14 sind zentrale Durchlässe 15, bzw. 16 vorhanden, durch welche
eine Leuchtstoffröhre 8 geführt ist. Der Träger 6 ist lösbar an einer Halteplatte
27 des Gehäuses 45 befestigt und kann aus dem Gehäuse 45 ausgebaut werden. Am unteren
Teil des Trägers 6 sind Haltebügel 28 vorhanden, auf welchen elektrische Steckkupplungen
23 für die Aufnahme eines Endes der Leuchtstoffröhren 8 befestigt sind. Diese Steckkupplungen
23 sind mit elektrischen Zuleitungen 24 für die Energieversorgung der Leuchtstoffröhren
8 verbunden. Am Rahmen 5 ist für jedes Prisma 1 eine flexible elektrische Zuleitung
26 vorhanden, an deren Ende sich ebenfalls eine Steckkupplung 25 für die Verbindung
mit dem Ende der Leuchtstoffröhre 8 befindet. Die Prismen 1 weisen einen Querschnitt
auf, welcher einem gleichseitigen Dreieck entspricht und bestehen aus lichtdurchlässigem
Acrylglas. Die Mantelflächen 9 und 10 sowie die nicht sichtbare dritte Mantelfläche
tragen Bildinformationen, welche zum Beispiel Ausschnitte aus einem Gesamtbild sind,
wobei diese Bildinformationen auf einem Papier oder einem anderen geeigneten Träger
angeordnet sind. Die Befestigung der einzelnen Bildstreifen auf den Mantelflächen
9, 10 erfolgt mit Hilfe von entsprechenden Halterungen oder anderen bekannten Befestigungsmitteln.
Die im dargestellten Beispiel auf der Mantelfläche 9 aller Prismen 1 befindlichen
Bildstreifen fügen sich zu einem Gesamtbild zusammen, sobald alle Mantelflächen 9
in einer gemeinsamen Ebene liegen. Dabei liegen die Längskanten 11, 12 von benachbarten
Mantelflächen 9 so nahe als möglich nebeneinander, um ein geschlossenes Bild zu erzeugen.
Alle Prismen 1 sind über die Lagerungen 14 und einen Zahnriementrieb mit dem Antrieb
7 verbunden und können über eine entsprechende nicht dargestellte Steuerung jeweils
um 120° um die Längsachsen 2 verdreht werden. Bei jeder Drehung kann ein anderes Bild
präsentiert werden.
[0010] Die vordere Abdeckung 46 des Gehäuses 45 ist um die Schwenkachse 49 nach oben schwenkbar,
bzw. aufklappbar. Dadurch werden die Prismen 1 und die entsprechenden Antriebs- und
Lagereinrichtungen zugänglich. In dervorderen Abdeckung 46 ist eine optisch durchlässige
Platte 47, zum Beispiel aus reflexfreiem Glas, eingebaut, welche den Bereich der Mantelflächen
9 aller Prismen 1 freigibt.
[0011] In Figur 2 ist die vordere Abdeckung 46 um die Schwenkachse 49 aufgeklappt, wobei
nur der obere Teil dargestellt ist und der Rest in der Darstellung weggeschnitten
wurde. Die im Innern des geschnittenen Prismas 1 angeordnete Leuchtstoffröhre 8 erstreckt
sich durch die zentralen Durchlasse in den Lagern 13 und 14. Das untere Ende 22 der
Leuchtstoffröhre 8 ist mit der Steckkupplung 23 gekoppelt und stützt sich damit fest
auf dem Haltebügel 28 ab. Das obere Ende 21 der Leuchtstoffröhre 8 ragt ebenfalls
aus dem oberen Lager 13 heraus, ist hier jedoch nicht fest gehalten, sondern innerhalb
des zentralen Durchlasses des Lagers 13 frei beweglich. Auf das obere Ende 21 der
Leuchtstoffröhre 8 ist die mit der flexiblen elektrischen Zuleitung 26 verbundene
Steckkupplung 25 aufgesteckt. Die Leuchtstoffröhre 8 wird somit bei allfälligen Längenänderungen
der Prismen 1 oder bei Deformationen des Gehäuses 45 nicht beeinflusst, da sie nur
auf dem Haltebügel 28 abgestützt und sonst frei beweglich ist. Das Prisma 1 liegt
am unteren Ende 4 auf dem Lager 14 auf und ist über Mitnehmerzapfen 36 mit dem drehbaren
Teil 20 des Lagers 14 gekoppelt. Der drehbare Teil 20, welcher mit dem Prisma 1 verbunden
ist, ist auf einem festen Teil 19 gelagert, wobei dieser feste Teil 19 am Träger 6
befestigt ist. Das obere Ende 3 des Prismas 1 ist in Richtung der Längsachse 2 beweglich,
so dass sich Längenänderungen des Prismas nicht auf dessen Lagerung auswirken. Dazu
verfügt das obere Lager 13 über einen Teil 17, welcher am Rahmen 5 lösbar befestigt
ist. Die Befestigung dieses Teiles 17 am Rahmen 5 kann entweder durch feste Verbindungen
wie zum Beispiel Schrauben oder durch lösbare Verbindungen wie Federspannbügel oder
einen Bajonettverschluss oder andere geeignete Mittel erfolgen. Der drehbare Teil
18 des Lagers 13 ist am oberen Ende 3 des Prismas 1 befestigt und um den unteren Bereich
des Teiles 17 des Lagers 13 drehbar.
[0012] Der Ein-, bzw. Ausbau eines Prismas 1, bzw. einer Leuchtstoffröhre 8 erfolgt in der
Weise, dass vorerst die vordere Abdeckung 46 in Richtung der Pfeile 48 aufgeklappt
und dann die elektrische Steckkupplung 25 gelöst wird. Daraufhin wird der Teil 17
des Lagers 13 gelöst und aus dem oberen Ende 3 des Prismas 1 und aus dem Rahmen 5
nach oben herausgezogen. Durch nach oben ziehen der Leuchtstoffröhre 8 wird diese
aus der unteren Steckkupplung 23 ausgefahren und so weit nach oben gezogen, bis sich
das untere Ende 22 der Leuchtstoffröhre 8 innerhalb des Prismas 1 befindet und in
einer Ecke am unteren Ende 4 des Prismas 1 abgestellt werden kann. Nun kann das Prisma
1 durch geringfügiges Verschieben nach oben aus den Mitnehmerzapfen 36 ausgefahren
und durch Verschwenken nach vorn und anschliessendem nach unten Bewegen aus dem Träger
6 herausgehoben werden. Durch weiteres nach unten Bewegen des Prismas 1 wird auch
das obere Ende 21 der Leuchtstoffröhre 8 aus dem Rahmen 5 herausgezogen, und das ganze
Prisma ist von der Einrichtung gelöst. Der Einbauvorgang erfolgt in umgekehrter Weise.
[0013] In Figur 3 ist ein Lager 14 der Prismen 1 mit einer Einstellvorrichtung dargestellt.
Dieses Lager 14 besteht aus einem festen Teil 19, welcher an der Grundplatte des Trägers
6 befestigt ist. Auf diesem festen Teil 19 ist über zwei Lager 32, 33 ein Zahnrad
30 gelagert, welches mit einem Zahnriemen 31 in Eingriff steht. Das obere Ende 39
des Zahnrades 30 ist als Klemmring 34 ausgebildet, welcher eine Ringnute 40 aufweist,
in welcher ein Stellring 35 drehbar gelagert ist. Dieser Stellring 35 bildet das drehbare
Teil 20 des Lagers 14. Am Klemmring 34 sind Klemmschrauben 38 angeordnet, mittels
welchen der Stellring 35 in der Nute 40 festgeklemmt werden kann. An der oberen Fläche
41 des Stellringes 35 sind drei Mitnehmerzapfen 36 vorhanden, welche in Bohrungen
37 am unteren Ende 4 der Prismen 1 eingreifen. Einer der drei Mitnehmerzapfen 36 ist
etwas höher. Das untere Ende 4 der Prismen 1 ist mit einer Nute versehen, die vom
Zentrum zu einer Ecke verläuft und in die der höhere der drei Mitnehmerzapfen 36 eingreift
wenn das Prisma 1 auf dem Stellring 35 positioniert werden soll. Die Nute dient dem
höheren der drei Mitnehmerzapfen 36 als Führung, mittels der die Bohrungen 37 am unteren
Ende 4 der Prismen 1 zu den drei Mitnehmerzapfen 36 bewegt und diese eingerastet werden.
Durch das ganze Lager 14 erstreckt sich der zentrale Durchlass 16 für die Leuchtstoffröhre
8. Der Durchmesser dieses zentralen Durchlasses 16 ist so bemessen, dass alle vorgesehenen
Bewegungen der Leuchtstoffröhre 8 möglich sind.
[0014] Der Zahnriemen 31 ist mit der in den Figuren 1 und 2 dargestellten Antriebseinheit
7 verbunden, und es sind zusätzliche nicht dargestellte Spanneinrichtungen vorhanden.
Die Position der am Zahnriemen vorhandenen Zähne ist durch den Eingriff in das Antriebsrad
am Antrieb 7 vorbestimmt. Die Grobeinstellung der Prismen 1 erfolgt nun in der Weise,
dass das Zahnrad 30 in der, der gewünschten Position am naheliegendsten Stellung in
Eingriff mit dem Zahnriemen 31 gebracht wird. Dadurch ist bereits eine grobe Ausrichtung
der Mantelflächen 9 aller Prismen 1 in eine gemeinsame Ebene möglich. Zahnrad 30 und
Zahnriemen 31 bilden die ersten Mittel zur Einstellung der Prismenposition. Die Feineinstellung
erfolgt nun in derWeise, dass die Klemmschrauben 38 gelöst werden und die Stellringe
35 gegenüber den Klemmringen 34 so weit um die Achse 2 verdreht werden, bis die Mantelflächen
9 der Prismen 1 genau in eine Ebene ausgerichtet sind. Durch Festschrauben der Klemmschrauben
38 werden die Stellringe 35 festgestellt und damit die Position aller Prismen 1 mit
Bezug auf den gemeinsamen Antrieb über den Zahnriemen 31 genau festgehalten. Der Klemmring
34 und der Stellring 35 bilden die zweiten Mittel zur Einstellung der Prismenposition.
Bei einem Austausch eines einzelnen Prismas 1 lässt sich dieses in einfacher Weise
wieder genau auf die gemeinsame Ebene ausrichten und justieren.
[0015] Figur 4 zeigt die Ausgestaltung des oberen Endes 39 des Zahnrades 30 mit dem Klemmring
34. Dieser Klemmring 34 ist Bestandteil des Zahnrades 30 und entsteht durch eine quer
zur Achse 2 verlaufende Radialnute 42. Zusätzlich ist der Ring 34 mit einem Spalt
43 ausgestattet. Im Bereiche des Spaltes 43 ist die Klemmschraube 31 angeordnet, mit
welcher die Ringnute 40 zusammengespannt werden kann. Dadurch wird der Stellring 35
mit den drei Mitnehmerzapfen 36 festgeklemmt.
1. Anzeigevorrichtung für Plakate oder andere Bildinformationen mit in Intervallen
wechselnden Darstellungen wobei die Vorrichtung aus mehreren parallel zueinander angeordneten,
um ihre Längsachse (2) drehbaren Dreiecksprismen (1) besteht, diese Prismen (1) an
beiden Enden (3,4) in einem Rahmen (5, 6) gelagert, einseitig mit einem Antrieb (7)
verbunden und mit einer Innenbeleuchtung (8) ausgestattet sind und lichtdurchlässige
Mantelflächen (9, 10) aufweisen, bei der Anzeige der Information jeweils eine der
Mantelflächen (9) aller Prismen (1) in einer gemeinsamen Ebene liegt und die Längskanten
(11, 12) dieser Mantelflächen (9) aneinander anliegen und dabei jede Mantelfläche
(9) jedes Prismas (1) einen Teilbereich der anzuzeigenden Bildinformation trägt, dadurch
gekennzeichnet, dass jedes der Prismen (1) an beiden Enden (3, 4) mit einem Lager
(13, 14) mit einem zentralen Durchlass (15, 16) verbunden ist, die Lager (13, 14)
aus einem mit dem Rahmen (5, 6) verbundenen, nicht drehbaren Teil (17, 19) und einem
mit dem Prisma (1) drehbaren Teil (18, 20) bestehen, die Lager (14) an der mit dem
Antrieb (7) verbundenen Seite der Prismen (1) Einstellvorrichtungen für die Ausrichtung
der Prismen (1) um die Drehachse (2) aufweisen und die Innenbeleuchtung jedes Prismas
(1) durch eine Leuchtstoffröhre (8) gebildet ist, welche länger ist als das Prisma
(1) und deren Enden (21, 22) durch die Durchlasse (15, 16) der Lager (13, 14) an beiden
Enden (3, 4) des Prismas (1) hindurchgeführt sind.
2. Anzeigevorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede der
Leuchtstoffröhren (8) mindestens an einem Ende (22) ausserhalb des Lagers (14) des
Prismas (1) in einer am Rahmen (6) befestigten Steckkupplung gelagert und über diese
Steckkupplung (23) mit einer elektrischen Zuleitung (24) verbunden und am anderen
Ende (21) der Leuchtstoffröhre (8) eine, an einer flexiblen elektrischen Zuleitung
(26) befestigte Steckkupplung (25) angeordnet ist.
3. Anzeigevorrichtung nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die
Lager (14) mit den Einstellvorrichtungen erste Mittel (30, 31) zur groben Einstellung
und zweite Mittel (34, 35) zur feinen Einstellung der Position der Prismen (1) aufweisen
und diese Mittel durch gegeneinander verdrehbare und feststellbare Bauteile (30, 31,
34, 35) der Lager und des Antriebes gebildet sind.
4. Anzeigevorrichtung nach einem der Patentansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die Längsachsen (2) der Prismen (1) vertikal angeordnet und die unteren Enden
(4) der Prismen (1) über eine lösbare formschlüssige Verbindung (36, 37) mit den drehbaren
Teilen (20) der Lager (14) mit den Einstellvorrichtungen gekoppelt sind.
5. Anzeigevorrichtung nach einem der Patentansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass die fest mit den oberen Enden (3) der Prismen (1) verbundenen und diesen drehbaren
Teile (18) der Lager (13) auf dem festen Teil (17) in Richtung der Längsachse (2)
verschiebbar sind und Längenänderungen der Prismen (1) ausgleichen.
6. Anzeigevorrichtung nach einem der Patentansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
dass die Prismen (1) in einem Gehäuse (45) angeordnet sind, in diesem Gehäuse (45)
ein ausbaubarer Träger (6) für die Abstützung der Prismen (1) lösbar befestigt ist
und an diesem Träger (6) alle Lager (14) mit den Einstellvorrichtungen, die Antriebseinrichtungen
(7, 31) für die Prismen (1) und die festen Steckkupplungen (23) für die Leuchtstoffröhren
(8) angeordnet sind.
7. Anzeigevorrichtung nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse
(45) mit einer vorderen, schwenkbaren Abdeckung (46) versehen ist und diese Abdeckung
(46) im Bereiche der Mantelflächen (9) der Prismen aus einer optisch durchlässigen,
wetterfesten Platte (46) besteht.