| (19) |
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(11) |
EP 0 568 586 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.04.1996 Patentblatt 1996/16 |
| (22) |
Anmeldetag: 20.01.1992 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: A63F 5/04 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT9200/004 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9212/773 (06.08.1992 Gazette 1992/21) |
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| (54) |
ROULETTEKESSEL MIT ROULETTETELLER
ROULETTE WHEEL WITH DISH
CUVETTE DE ROULETTE AVEC PLATEAU DE ROULETTE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
22.01.1991 AT 128/91
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.11.1993 Patentblatt 1993/45 |
| (73) |
Patentinhaber: Novo-Invest
Casino Development
Aktiengesellschaft |
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A-2352 Gumpoldskirchen (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- GRAF, Johann
A-2352 Gumpoldskirchen (AT)
- MACHAC, Werner
A-2352 Gumpoldskirchen (AT)
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| (74) |
Vertreter: Wildhack, Helmut, Dipl.-Ing. Dr. et al |
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Patentanwälte Dipl.-Ing. Leo Brauneiss
Dipl.-Ing. Dr. Helmut Wildhack
Dipl.-Ing. Dr.Gerhard Jellinek
Landstrasser Hauptstrasse 50
Postfach 281 A-1031 Wien A-1031 Wien (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 101 522 FR-A- 810 827
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FR-A- 465 670
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Roulettekessel, insbesondere für den Einsatz in Spielcasinos,
mit einem Rouletteteller.
[0002] Aus der französischen Patentschrift 810 827 ist ein Rouletteteller bekannt, der aber
nicht den "klassischen" Roulettetellern entspricht, so wie sie in Casinos eingesetzt
werden. Dieser Rouletteteller trägt einen Kreisring, wobei der Kreisring auf einen
nach oben ragenden Vorsprung des Roulettetellers aufgesetzt ist. Die Stege zur Begrenzung
der Felder sind an dem Kreisring in üblicher Weise angeschraubt.
[0003] Bei bekannten Roulettetellern, so wie sie in den Roulettekesseln in Casinos eingesetzt
werden, sind die 37 Felder vertieft angeordnet und durch radial verlaufende Stege
voneinander getrennt, welche Stege am Rouletteteller angeschraubt sind. Es ist bekannt,
daß an Roulettetellern und Roulettekesseln oftmals manipuliert wird und daß sowohl
die Betreiber als auch die Spieler Manipulationen an den Spielgeräten fürchten. Gerade
die Stege sind Ziel verschiedenster Manipulationen und die Erfindung setzt sich zum
Ziel, einen Roulettekessel mit Rouletteteller für Spielcasinos bzw. ähnliche Etablissements
zu schaffen, bei dem Manipulationen weitgehend ausgeschlossen sind, bei dem ein optimaler
Kompromiß zwischen einem vom Betreiber und vom Spieler gewünschten Spielablauf gewährleistet
wird und bei dem geräteeigene Ungenauigkeiten so weit wie möglich ausgeschaltet sind,
um eine Bevorzugung von Zahlen zu verhindern, auch wenn diese Bevorzugung nur einige
Prozent Vorteil hinsichtlich eines Treffers bzw. Gewinns bedeutet.
[0004] Die vorgenannte Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst, wobei vorteilhafte
Ausführungsformen in den Unteransprüchen 2 bis 13 beschrieben sind.
[0005] Durch die einstückige Ausbildung der Stege mit dem Ring und Einsetzung dieses Bauteiles
in den Rouletteteller wird eine Manipulation der Stege völlig ausgeschaltet. Die Stege
können sich nicht lockern, die Feldbreite ist exakt vorgegeben und kann durch Verstellen
der anschraubbaren Stege nicht verändert werden. Somit kann die statistische Häufigkeit
der Treffer nachträglich nicht verändert werden. Üblicherweise werden die Stege bei
der Herstellung des Roulettekessels händisch eingesetzt, wobei auf exakt radialen
Verlauf sowie auf exakte gleiche Feldbreite Bedacht genommen wird. Dieser Aufwand
ist enorm und übertrifft bei weitem den Aufwand der sehr exakt erfolgenden Fertigung
eines Einsatzringes mit daran einstückig angeformten Stegen, wobei erfindungsgemäß
der Vorteil geboten wird, daß die Stege bzw. die Feldbreite nachträglich nicht verfälscht
werden können. Die in Spielerkreisen bekannte Möglichkeit, jeodch mit freiem Auge
nicht sichtbare Veränderung der Stegbreite kann Vorteile bis in eine Größenordnung
von mehr als 3% einer Verbesserung der Gewinnchancen bringen.
[0006] Darüber hinaus ermöglicht die exakte Fertigung des Einsatzringes mit den Stegen eine
Verbesserung der Laufruhe des Roulettetellers, sodaß dieser auf einem Zapfen mit einem
Flanschteil in der Roulettewanne drehbar gelagerte Rouletteteller optimal ausgewuchtet
ist; aus diesem Grund wird in Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß der den
Rouletteteller mit dem vertieft angeordneten Einsatzring tragende Zapfen mit dem Flanschteil
einstückig ausgebildet ist und durch spanabhebende Bearbeitung, insbesondere Drehen
und Schleifen gemeinsam mit dem Flanschteil geformt ist. Bisher war es üblich, den
den Rouletteteller tragenden Zapfen und den im Roulettekessel am Boden angeschraubten
Flanschteil aus zwei Teilen auszubilden und diese miteinander zu verschweißen. Durch
das Verschweißen entstehen jedoch aufgrund von Wärmespannungen trotz einer nachträglichen
Abarbeitung geringfügige Ungenauigkeiten in der Ausrichtung des Zapfens in Bezug auf
den Flanschteil bzw. den Boden des Roulettekessels, welche Ungenauigkeiten bisher
jedoch keine Rolle spielten, da durch die händisch (ungenau) eingesetzten Stege diese
relativ geringen Ungenauigkeiten nicht ins Gewicht fielen. Aufgrund des nunmehr eingesetzten
Einsatzringes mit den integralen Stegen wird jedoch die Ausgewogenheit des Roulettetellers
derart verbessert, daß es sich als vorteilhaft erwies, auch den Flanschteil mit dem
Lagerzapfen einstückig in exaktester Weise auszubilden, um durch diese exakte Ausformung
in einstückiger Bauart die durch den mit den Stegen einstückig ausgebildeten Einsatzring
gewonnenen Genauigkeitsvorteile nicht zu vermindern, sondern noch weiter auszubauen.
[0007] Erfindungsgemäß wird somit ein leichtgängiger, weitestgehend exakt laufender Rouletteteller
erstellt, der Manipulationen nahezu vollständig ausschließt.
[0008] Vorteilhaft ist es, wenn der Einsatzring und die Stege massiv aus Messing ausgebildet
bzw. gegossen und durch spanabhebende Bearbeitung, insbesondere Fräsen, hergestellt
sind. Messing besitzt gegenüber dem bisher üblicherweise verwendeten Aluminium den
Vorteil, daß es spezifisch schwerer ist und somit einen ruhiger und länger laufenden
Rouletteteller ergibt, wobei jedoch Messing bearbeitungsmäßig Vorteile mit sich bringt.
Messing ist darüberhinaus - ebenso wie Aluminium - nicht magnetisch und magnetisierbar
und schließt Manipulationen mittels Magneten aus. Ferner kann die Oberfläche von Messing
leicht veredelt bzw. beschichtet werden und es ist besonders vorteilhaft, wenn zumindest
die Oberfläche der Stege vernickelt oder verchromt ist. Dadurch werden Manipulationen
an den Stegen, z.B. durch Abschleifen der Stege und einer damit verbundenen Verbreiterung
der Felder, vorgebeugt, da derartige Manipulationen sofort erkennbar sind.
[0009] Durch die Einstückigkeit der massiven Messingstege mit dem Einsatzring wird ein Lockern
und ein Austausch der Stege vermieden, der nötig wird, wenn sich die Stege lockern
und nicht mehr festgespannt bzw. festgeschraubt werden können. Erfindungsgemäß ist
es durchaus möglich, den sehr exakt gefertigten Einsatzring samt den Stegen zur Gänze
auszutauschen, welche Vorgangsweise von den Spielern und dem Betreiber begrüßt wird
und in kürzester Zeit vor sich gehen kann, da der Einsatzring vertieft in eine Ausnehmung
des Roulettetellers eingepaßt und in dieser angeschraubt ist.
[0010] Eine weitere Anforderung, die ein Rouletteteller bzw. ein Roulettekessel erfüllen
muß, ist die Unberechenbarkeit eines vom Croupier erfolgenden Wurfes. Der Betreiber
wünscht ein möglichst langes Springen der Kugel, um die Chancen eines Spielers, der
den Wurf vorherberechnen möchte, möglichst zunichte zu machen; der Spieler wünscht
eine gewisse Unberechenbarkeit des Wurfes, rechnet sich jedoch aufgrund der Drehung
des Roulettetellers und des Laufes der Kugel eine geringe Chance aus, im letzten Augenblick
noch das Feld zu erkennen, in dem die Kugel liegenbleibt; der Spieler wünscht somit,
daß die Kugel möglichst wenig springt und möglichst rasch liegenbleibt. Es war somit
Ziel der Erfindung, einen möglichst exakten Einsatzring mit Stegen zu erstellen, der
neben seiner Exaktheit und damit den statistischen Anforderungen des Betreibers auch
den Anforderungen der Spieler hinsichtlich des Verhaltens der Kugel Rechnung trägt.
Aufgrund der exakten Bauart des Roulettetellers und der im nachfolgenden beschriebenen
Eigenschaften des Roulettetellers kann der Betreiber sichergehen, daß ein Wurf völlig
nach statistischen Gesichtspunkten vor sich geht, während der Spieler nicht durch
allzu große Sprünge und Unregelmäßigkeiten im Lauf der Kugel irritiert wird. Durch
eine Vielzahl von Versuchen und Tests durch Croupiers und Spieler konnte eine Ausbildung
der Stege bzw. des Einsatzringes erreicht werden, welcher unabhängig von den beiden
üblichen Durchmessern der eingesetzten Roulettekugeln (19 mm bzw. 22 mm) optimalen
Spielverlauf gewährleistet.
[0011] Erfindungsgemäß ist bevorzugt, daß der Rücken bzw. die Rückenkante der Stege eine
Knickung aufweist, wobei die Höhe des(r) außenliegenden Rückenbereiches(kante) im
wesentlichen gleichbleibend verläuft und die Höhe des(r) innenliegenden Rückenbereiches(kante)
nach innen zu abnimmt, wobei der Knickwinkel zwischen den beiden Bereichen im Bereich
zwischen 2° bis 12°, vorzugsweise zwischen 4° bis 10°, insbesondere zwischen 6° bis
8°, liegt. Zweckmäßig ist es dabei, wenn der Knickpunkt im Bereich von 40 bis 60%,
vorzugsweise 45 bis 55%, der Ringbreite vom außenliegenden Stegende entfernt gelegen
ist bzw. wenn die Höhe der Stege im äußeren Bereich 15 bis 27%, vorzugsweise 18 bis
24%, der Breite des Einsatzringes beträgt. Der außen höher ausgebildete Steg gibt
der einlaufenden Kugel einen kräftigen Stoß, bewirkt jedoch gleichzeitig ein gutes
"Einfangen" der Kugel bzw. verhindert ein Austreten einer Kugel aus einem Feld, auch
wenn diese noch eine gewisse nicht zu große Eigengeschwindigkeit relativ zum Rouletteteller
besitzt. Die ab dem Knickpunkt nach innen zu abfallend geformten Rückenkanten der
Stege erlauben einer auf den Roulettekegel gefallenen Kugel einen ziemlich ungehinderten
Eintritt in die Felder, so daß bei derartigen Würfen ebenfalls ein Springen der Kugel
weitgehend vermieden wird. Dieses Kugelverhalten wird noch weiter verbessert, wenn
die Stege in ihrem oberen Endbereich beidseitig mit Schrägflächen versehen sind, deren
Höhenverlauf im außenliegenden Bereich zwischen 1 bis 3 mm, vorzugsweise zwischen
1,5 bis 2,5 mm, liegt und deren Höhenverlauf im innenliegenden Bereich zwischen 0,5
bis 2,5, vorzugsweise zwischen 1 bis 2 mm, liegt, welche Schrägflächen insbesondere
mit einer Flächenverschneidung ineinander übergehen. Dabei kann vorgesehen sein, daß
die Schrägflächen bzw. Abschrägungen mit der Horizontalen im außenliegenden Stegbereich
einen Winkel zwischen 40° bis 50°, vorzugsweise von etwa 45°, und im innenliegenden
Stegbereich einen Winkel zwischen 30° bis 40°, vorzugsweise von etwa 35°, einschließen.
[0012] Es zeigte sich, daß die vom Croupier eingeworfene Kugel, unabhängig, ob Kugeln mit
einem großen Durchmesser (22 mm) oder kleinem Durchmesser (19 mm), verwendet wurden,
bei den in Casinos üblichen Drehgeschwindigkeiten des Roulettetellers und Einwurfgeschwindigkeiten
für die Kugel, nachdem sie durch einen im Roulettekessel befindlichen Ablenker auf
den Rouletteteller unberechenbar abgelenkt wurden, nach Berührung mit einem Steg eine
kräftige Ablenkung erfuhren, welche Ablenkung nicht in die Höhe, sondern eher in eine
Richtung schräg aufwärts erfolgte, worauf die Kugel unberechenbar abgelenkt wurde,
jedoch ziemlich bald ohne sonderliches weiteres Springen in einem Feld zur Ruhe kam.
[0013] Die gewählte Ausbildung der Stege ergab eine sehr große statistische Streuung der
Würfe und damit eine große Sicherheit für den Betreiber; gleichzeitig wurde jedoch
dem Wunsch des Spielers nach einem raschen Stillstand der Kugel entsprochen.
[0014] Ebenfalls zum ruhigen Lauf der Kugel trägt bei, wenn die mit dem Einsatzring einstückigen
Stege in ihrem inneren Endbereich eine nach innen gerichtete und mit einer nach oben
ansteigenden Unterseite versehene Nase aufweisen, die auf einer ansteigenden Ringfläche
eines ringförmigen Vorsprunges des Roulettetellers aufliegt bzw. wenn das außenliegende
Ende der Rückenkante der Stege mit einem innenliegenden Rand einer nach innen zu abfallenden
Ringfläche des Roulettetellers auf gleicher Höhe angeordnet ist.
[0015] Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher
erläutert. Fig.1 zeigt einen Schnitt durch einen erfindungsgemäßen Roulettekessel.
Fig.2 zeigt einen Einsatzring und Fig.3 bis 5 zeigen verschieden Ansichten von Stegen.
[0016] In Fig.1 ist ein schematischer Schnitt durch einen Roulettekessel 1 dargestellt.
Der Roulettekessel 1 umfaßt eine im wesentlichen aus Holz bestehende Basisplatte 2
mit einem im wesentlichen aus Holz bestehenden umlaufenden Randteil 17, der im oberen
Endbereich eine Deckfläche 16 trägt, welche die Einwurflauffläche 32 für die Kugel
nach oben begrenzt. An die Lauffläche 32 schließt nach unten zu eine Fläche 33 an,
auf der Abweis- bzw. Prallkörper 18 angeordnet sind, welche den Lauf der Kugel unberechenbar
machen sollen. In diese äußere Ummantelung bzw. die Basisplatte 2 ist eine metallische
Roulettewanne 3 eingesetzt, die vorteilhafterweise aus Messing besteht und an die
Basisplatte 2 mittels Schrauben 34 angeschraubt ist. Man trägt dafür Sorge, daß die
Basisplatte 2 bzw. die Roulettewanne 3 waagrecht aufgestellt sind, um so einen exakten
Lauf des Roulettetellers 4 zu gewährleisten.
[0017] Der Rouletteteller 4 ist mit einer Lagereinheit 19 und einer Lagerkugel 20 auf der
Oberfläche 40 eines Lagerzapfens 8 und mittels Lagern 7 auf dessen Umfangsfläche drehbar
gelagert. Der Lagerzapfen 8 ist einstückig mit einem Flanschteil 9 ausgebildet, der
kreisförmigen Umfang besitzt und in einer Ausnehmung 35 in der Roulettewanne 3 eingesetzt
und mit Schrauben 15 befestigt ist. Zwischen dem inneren, den Zapfen 8 umgebenden
Teil 36 des Roulettetellers 4 und einem umlaufenden, kreisringförmigen Vorsprung 22
am Rouletteteller 4 ist ein Kegelstumpf 6, vorzugsweise aus Holz, angeordnet. Nach
oben zu kann der Rouletteteller 4 mittels Zierbauteilen 37 abgeschlossen und verschönt
sein. Der Kegel 6 ist mit Schrauben 14 am Rouletteteller 4 befestigt. Der Rouletteteller
4 trägt zu seinem Abschluß nach unten eine Abdeckplatte 13, welche mit plombierbaren
Schrauben 12 am Rouletteteller 4 befestigt ist, insbesondere um Schrauben 11 gegen
Manipulationen zu schützen, mit denen ein in einer Vertiefung 21 im Rouletteteller
4 angeordneter Einsatzring 5 am Rouletteteller 4 angeschraubt ist. Dieser Einsatzring
ist einstückig mit Stegen 10 ausgebildet, welche die Felder 39 des Roulettetellers
4 seitlich begrenzen. Die Stege 10 besitzen parallele Wandflächen.
[0018] Fig.2 zeigt eine Draufsicht auf den Einsatzring 5, der in die Ausnehmung 21 des Roulettetellers
4 versenkt und mit den Schrauben 11 befestigt wird. Die radial verlaufenden Stege
10 sind in den Fig.3 bis 5 näher dargestellt.
[0019] In Fig.3 erkennt man, daß die Rückenkante des Steges 10 eine Abknickung 28 besitzt,
sodaß der Steg 10 in einen außenliegenden, höheren Abschnitt und in einen innenliegenden
Abschnitt mit abfallender Rückenkante 30 unterteilt wird. Der Winkel A zwischen der
Rückenkante 24 im außenliegenden Bereich und der Rückenkante 25 im innenliegenden
Bereich beträgt 2° bis 12°.
[0020] Im Zusammenhang mit Fig.1 erkennt man ferner, daß das außenliegende Ende der Rückenkante
24 auf der gleichen Höhe liegt wie der innere Rand einer umlaufenden Ringfläche 23
des Roulettetellers 4. Die innenliegende Rückenkante läuft in eine Nase 31 aus und
geht dabei über einen Winkel E, der etwa 40 bis 50° beträgt, in eine nach außen abfallende
Ringflache eines umlaufenden Vorsprunges 22 über.
[0021] Insbesondere aus Fig.4 und 5 ist erkennbar, daß der Rückenbereich der Stege 10 beidseits
mit Schrägflächen 26 und 27 abgeschrägt ist, wobei der Winkel B zwischen den Schrägflächen
26 und der Horizontalen zwischen 40 bis 50° und der Winkel C zwischen den Schrägflächen
27 und der Horizontalen zwischen 30 und 40° liegt. In Draufsicht gemäß Fig.4 erkennt
man, daß die Nase 31 in einem Winkel D von etwa 50 bis 70°, vorzugsweise etwa 60°,
ausläuft.
[0022] Die Unterseite der Nase 31 ist mit einer ansteigenden Schrägfläche 38 versehen, wobei
die Neigung dieser Schrägfläche der Neigung der Oberfläche des umlaufenden Vorsprunges
22 entspricht, sodaß ein sattes Aufliegen erfolgt.
[0023] Die Schrägflächen 26 und 27 gehen jeweils mit einer Flächenverschneidung 28 und entsprechend
verlaufenden Kanten 30 ineinander über, sodaß auch eine optisch ansehnliche Ausbildung
der Abschrägungen gewährleistet ist.
1. Roulettekessel, insbesondere für den Einsatz in Spielcasinos, mit einem Rouletteteller,
wobei der Rouletteteller (4) einen Ring (5) mit die Felder (39) begrenzenden radial
verlaufenden Stegen (10) trägt und wobei die die Felder (39) begrenzenden Stege (10)
einstückig mit dem vertieft in eine Ausnehmung des Roulettetellers (4) eingesetzten
Ring (5) ausgebildet sind.
2. Kessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (5) und die Stege (10)
massiv aus Messing ausgebildet bzw. gegossen und durch spanabhebende Bearbeitung,
insbesondere Fräsen, hergestellt sind.
3. Kessel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die Stege (10)
beschichtet, vorzugsweise vernickelt oder verchromt sind.
4. Kessel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (5)
in die Ausnehmung des Roulettetellers (4) genau eingepaßt und in dieser angeschraubt
ist.
5. Kessel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des
Ringes (5) 19 bis 27%, vorzugsweise 21 bis 25%, des Radius der Ringmittellinie beträgt.
6. Kessel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Rücken bzw.
die Rückenkante (30) der Stege (10) eine Knickung (28) aufweist, wobei die Höhe des(r)
außenliegenden Rückenbereiches(kante) (24) im wesentlichen gleichbleibend verläuft
und die Höhe des(r) innenliegenden Rückenbereiches(kante) (25) nach innen zu abfällt,
wobei der Knickwinkel (A) zwischen 2° bis 12°, vorzugsweise zwischen 4° bis 10°, insbesondere
zwischen 6° bis 8°, liegt.
7. Kessel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Knickpunkt (28) im Bereich
von 40 bis 60%, vorzugsweise 45 bis 55%, der Ringbreite vom außenliegenden Stegende
entfernt gelegen ist.
8. Kessel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des
Steges (10) im äußeren Bereich 15 bis 27%, vorzugsweise 18 bis 24%, der Breite des
Ringes (5) beträgt.
9. Kessel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (10)
in ihren oberen Endbereich beidseitig mit Schrägflächen (26, 27) versehen sind, deren
Höhenverlauf (H₁) im außenliegenden Bereich zwischen 1 bis 3 mm, vorzugsweise zwischen
1,5 bis 2.5 mm, liegt und deren Höhenverlauf (H₂) im innenliegenden Bereich zwischen
0,5 bis 2,5 mm, vorzugsweise zwischen 1 bis 2 mm, liegt, welche Schrägflächen (26,27)
insbesondere mit einer Flächenverschneidung ineinander übergehen.
10. Kessel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägflächen bzw. Abschrägungen
(26,27) mit der Horizontalen im außenliegenden Stegbereich einen Winkel (B) zwischen
40° bis 50°, vorzugsweise von etwa 45°, und im innenliegenden Stegbereich einen Winkel
(C) zwischen 30° bis 40°, vorzugsweise von etwa 35°, einschließen.
11. Kessel nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem
Ring (5) einstückigen Stege (10) in ihrem inneren Endbereich eine nach innen gerichtete
mit einer nach oben ansteigenden Unterseite (32) versehene Nase (31) aufweisen, die
auf einer ansteigenden Ringfläche eines ringförmigen Vorsprunges (22) des Roulettetellers
(4) aufliegt.
12. Kessel nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das außenliegende
Ende der Rückenkante (30) der Stege (10) auf gleicher Höhe mit einem innenliegenden
Rand einer nach innen zu abfallenden Ringfläche (23) des Roulettetellers (4) angeordnet
ist.
13. Kessel nach einem der Ansprüche 1 bis 12 mit einem Rouletteteller, der auf einem Zapfen
und einem Flanschteil in der Roulettewanne drehbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der den Rouletteteller (4) mit dem vertieft angeordneten Ring (5) tragende Zapfen
(8) mit dem Flanschteil (9) einstückig ausgebildet ist und durch spanabhebende Bearbeitung,
insbesondere Drehen und Schleifen, gemeinsam mit dem Flanschteil (9) geformt ist.
1. A roulette basin, in particular for use in gaming casinos, having a roulette wheel,
the roulette wheel (4) bearing a ring (5) with radially-extending bars (10) which
bound the compartments (39), and the bars (10) bounding the compartments (39) being
in one piece with the ring (5) sunk into a recess of the roulette wheel (4).
2. A basin in accordance with Claim 1, characterised in that the ring (5) and the bars
(10) are solidly formed or cast from brass and are manufactured through machining,
in particular milling.
3. A basin in accordance with Claim 1 or 2, characterised in that at least the bars (10)
are coated, preferably nickel-plated or chromium-plated.
4. A basin in accordance with any one of Claims 1 to 3, characterised in that the ring
(5) is precisely fitted into the recess of the roulette wheel (4) and is fastened
therein by means of screws.
5. A basin in accordance with any one of Claims 1 to 4, characterised in that the width
of the ring (5) is 19 to 27%, preferably 21 to 25%, of the radius of the ring centre
line.
6. A basin in accordance with any one of Claims 1 to 5, characterised in that the back
or the back edge (30) of the bars (10) has a bend (28), the height of the outer back
region (edge) (24) being substantially constant and the height of the inner back region
(edge) (25) decreasing towards the interior, the bending angle (A) being between 2°
and 12°, preferably between 40 and 10°, in particular between 6° and 8°.
7. A basin in accordance with Claim 6, characterised in that the bend site (28) is located
at a distance from the outer bar ends which is in the region of 40 to 60%, preferably
45 to 55%, of the ring width.
8. A basin in accordance with any one of Claims 1 to 7, characterised in that the height
of the bar (10) in the outer region is 15 to 27%, preferably 18 to 24%, of the width
of the ring (5).
9. A basin in accordance with any one of Claims 1 to 8, characterised in that in their
upper region, the bars (10) are provided at either side with inclined surfaces (26,
27) whose height course (H₁) lies between 1 and 3 mm, preferably between 1.5 mm and
2.5 mm, in the outer region and whose height course (H₂) lies between 0.5 and 2.5
mm, preferably between 1 and 2 mm, in the inner region, which inclined surfaces (26,
27) merge - in particular by means of surface blending.
10. A basin in accordance with Claim 9, characterised in that the inclined surfaces or
bevels (26, 27) form an angle (B) of between 40° and 50°, preferably approximately
45°, with the horizontal in the outer bar region, and an angle (C) of between 30°
and 40°, preferably approximately 35°, with the horizontal in the inner bar region.
11. A basin in accordance with any one of Claims 1 to 10, characterised in that in their
inner end region, the bars (10) in one piece with the ring (5) have an inwards-directed
lug (31) provided with an ascending underside (32 [sic]), which lug (31) rests on
an ascending annular surface of the annular projection (22) of the roulette wheel
(4).
12. A basin in accordance with any one of Claims 1 to 11, characterised in that the outer
end of the back edge (30) of the bars (10) is arranged at the same level as an inner
edge of an inwards-descending annular surface (23) of the roulette wheel (4).
13. A basin in accordance with any one of Claims 1 to 12, having a roulette wheel rotatably
mounted in the roulette bowl on a pin and a flange part, characterised in that the
pin (8) bearing the roulette wheel (4) with the sunken ring (5) is in one piece with
the flange part (9) and is shaped together with the flange part (9) through machining,
in particular turning and grinding.
1. Cuvette de roulette, en particulier pour servir dans les casinos de jeux, avec un
plateau de roulette, dans laquelle le plateau de roulette (4) porte une couronne (5)
avec des barrettes (10) disposées radialement pour délimiter des cases (39), et dans
laquelle les barrettes (10) délimitant les cases (39) ne forment qu'une seule pièce
avec la couronne (5) disposée en retrait dans un évidement du plateau de roulette
(4).
2. Cuvette selon la revendication 1, caractérisée en ce que la couronne (5) et les barrettes
(10) sont réalisées en une seule pièce de laiton massif ou coulé, obtenue par usinage
avec enlèvement de copeaux, en particulier par fraisage.
3. Cuvette selon l'une ou l'autre des revendications 1 et 2, caractérisée en ce qu'au
moins les barrettes (10) ont reçu un revêtement, de préférence de nickel ou de chrome.
4. Cuvette selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la
couronne (5) est ajustée avec précision dans l'évidement du plateau de roulette (4)
et vissée dans ce dernier.
5. Cuvette selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la
largeur de la couronne (5) est comprise entre 19 et 27 %, de préférence entre 21 et
25 % du rayon axial de la couronne.
6. Cuvette selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que le
dos, ou l'arête dorsale (30), des barrettes (10) présente une inflexion (28), la hauteur
de la partie radialement externe (24) de l'arête (dorsale) étant pratiquement constante,
tandis que la hauteur de la partie radialement interne (25) de l'arête (dorsale) diminue
en direction du centre, l'angle d'inflexion (A) étant compris entre 2 et 12°, de préférence
entre 4 et 10°, en particulier entre 6 et 8°.
7. Cuvette selon la revendication 6, caractérisée en ce que le point d'inflexion (28)
se situe à une distance comprise entre 40 et 60 %, de préférence entre 45 et 55 %,
de la largeur de la couronne, en partant de l'extrémité radialement externe de la
barrette.
8. Cuvette selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que la
hauteur de la barrette (10), dans sa partie radialement externe, est comprise entre
15 et 27 %, de préférence entre 18 et 24 %, de la largeur de la couronne (5).
9. Cuvette selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que les
barrettes (10) présentent, de chaque côté de leur arête sommitale, des surfaces inclinées
(26, 27) dont la hauteur (H₁), du côté radialement externe, est comprise entre 1 et
3 mm, de préférence entre 1,5 et 2,5 mm, et la hauteur (H₂), du côté radialement interne,
est comprise entre 0,5 et 2,5 mm, de préférence entre 1 et 2 mm, la transition entre
les surfaces inclinées (26, 27) se faisant en particulier par des intersections de
plans.
10. Cuvette selon la revendication 9, caractérisée en ce que les surfaces inclinées ou
pans inclinés (26, 27) forment avec l'horizontale, du côté radialement externe de
la barrette, un angle (B) compris entre 40 et 50°, de préférence égal à 45° environ,
et du côté radialement interne de la barrette, un angle (C) compris entre 30 et 40°,
de préférence égal à 35° environ.
11. Cuvette selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que les
barrettes (10) qui ne forment qu'une pièce avec la couronne (5) présentent à leur
extrémité radialement interne un talon (31) dirigé vers le centre, dont la face inférieure
(32) remonte vers le haut, ledit talon reposant sur une surface annulaire en pente
d'un rebord annulaire (22) du plateau de roulette (4).
12. Cuvette selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que l'extrémité
radialement externe de l'arête dorsale (30) de la barrette (10) est située à la même
hauteur qu'un bord radialement interne d'une surface annulaire (23) descendant vers
le centre du plateau de roulette (4).
13. Cuvette selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, avec un plateau de roulette
monté en rotation sur un tourillon et sur un élément en forme de bride dans la cuve
de roulette, caractérisée en ce que le tourillon (8) portant le plateau de roulette
(4) avec sa couronne (5) disposée en retrait est réalisé en une seule pièce avec la
bride (9) et mis en forme par usinage avec enlèvement de copeaux, en particulier par
tournage et rectification, en même temps que la bride (9).

