| (19) |
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(11) |
EP 0 569 689 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.08.1999 Patentblatt 1999/31 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.03.1993 |
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| (54) |
Verfahren und Vorrichtung zum Sortieren von Flaschen
Method and device for sorting bottles
Procédé et dispositif de tri de bouteilles
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
15.04.1992 DE 4212535
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.11.1993 Patentblatt 1993/46 |
| (73) |
Patentinhaber: Kronseder, Hermann |
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D-93086 Wörth (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Kronseder, Hermann
D-93086 Wörth (DE)
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| (74) |
Vertreter: Grünecker, Kinkeldey,
Stockmair & Schwanhäusser
Anwaltssozietät |
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Maximilianstrasse 58 80538 München 80538 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 336 766 DE-A- 3 942 269
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DE-A- 3 909 865 GB-A- 1 145 148
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Sortieren von Flaschen
gemäß den Oberbegriffen der Ansprüche 1 und 17.
[0002] Es ist bereits bekannt, die zu einer bestimmten Sorte gehörenden Flaschen durch einen
Auspacker mit einzeln steuerbaren Greiftulpen gemeinsam zu entnehmen und auf einem
mehrspurigen Förderer abzusetzen (DE-OS 25 34 183). Durch den Förderer werden die
entnommenen Flaschen weggeführt und vorübergehend gespeichert, bis eine ausreichend
große Anzahl zur Verfügung steht, die dann durch einen eigenen Einpacker wieder in
Kästen eingesetzt wird. Auf diese Weise können sortenreine Kästen gewonnen werden
bzw. es kann eine Flaschenabfüllanlage mit sortenreinem Flaschenmaterial beschickt
werden. Ungünstig ist jedoch der hohe maschinelle Aufwand und der große Raumbedarf,
nachdem für jede zu entnehmende Flaschensorte ein eigener Zwischen- oder Speicherförderer
und ein eigener Einpacker erforderlich ist. Hinzu kommt die Gefahr von Störungen durch
umgefallene oder verklemmte Flaschen im Bereich des Zwischenförderers, an dessen Ende
die Flaschen wieder in Gassen eingeteilt werden müssen, damit sie ordnungsgemäß von
den Greiftulpen des Einpackers erfaßt werden können.
[0003] Entsprechen gilt für ein anderes bekanntes Verfahren und die zugehörige Vorrichtung,
bei denen zunächst alle Flaschen durch einen Auspacker unsortiert aus den Kästen entnommen,
in eine schnellaufende Einzelreihe umformiert, überprüft und sortiert, verlangsamt,
getrennt gespeichert und schließlich durch einen Einpacker wieder in Kästen eingesetzt
werden (DE-OS 29 21 640).
[0004] Die DE-OS 33 36 766 zeigt eine Einpack- oder Auspackmaschine mit kontinuierlicher
Arbeitsweise, bei der die Flaschen entweder von einem Zuförderer abgenommen und in
Kästen eingesetzt oder aus Kästen entnommen und auf einem Abförderer abgesetzt werden.
Es erfolgt kein direkter Transport von Kasten zu Kasten.
[0005] Die DE-OS 39 42 269 beschreibt eine Einpackmaschine, der die Flaschen nach Sorten
getrennt und auf mehreren Zuförderern zugeführt werden. Es ist eine Steuerung vorhanden,
die sicherstellt, daß die einer Sorte zugeordneten Greifköpfe nur betätigt werden,
wenn eine ausreichende Anzahl von Flaschen einer bestimmten Sorte vorhanden ist.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum
Sortieren von Flaschen zu schaffen, mit denen bei geringem Platz- und Kostenaufwand
und störungsarmem Flaschentransport sortenreine Kästen gewonnen werden können.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen der Ansprüche 1 bis 17
angegebenen Merkmale gelöst.
[0008] Bei einem erfindungsgemäßen Verfahren und einer erfindungsgemäßen Vorrichtung entfällt
somit der gesamte Aufwand für die Zwischenspeicherung der entnommenen Flaschen und
es wird die Gefahr von Störungen im Bereich des Transports der entnommenen Flaschen
entscheidend verringert. Es läßt sich eine äußerst kompakte und kostengünstige Vorrichtung
erstellen, die an den verschiedensten Orten, angefangen der Getränkeindustrie bis
hin zu zentralen Sammelstellen für Mehrwegflaschen vorteilhaft einzusetzen ist.
[0009] Besonders vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens und der erfindungsgemäßen
Vorrichtung sind in den Unteransprüchen enthalten.
[0010] Besonders zweckmäßig ist das Verfahren gemäß Anspruch 3, bei dem jede zu entnehmende
Flasche nur einmal ergriffen und abgesetzt werden muß, so daß die Gefahr von Störungen
besonders gering und die Leistung aufgrund der kurzen Wege besonders hoch ist.
[0011] Entsprechend den Weiterbildungen in den Ansprüchen 8 und 9 kann die Überprüfung der
Flaschen in den Kästen erfolgen. Genausogut ist möglich, entsprechend dem Anspruch
10 die Flaschen allein oder zusätzlich nach der Entnahme aus einem Kasten zu überprüfen,
wobei die Flaschen besonders gut von allen Seiten zugänglich sind. In diesem Zusammenhang
kann es zweckmäßig sein, die Flaschen während der Überprüfung gemäß Anspruch 12 kurzzeitig
auf einer Standfläche abzusetzen, um ihre Höhenlage zu definieren. Danach erfolgt
umgehend das Einsetzen der betreffenden Flasche in einen anderen Kasten, so daß auch
hier keine Zwischenspeicherung stattfindet.
[0012] Besonders zweckmäßig ist es auch, gemäß Anspruch 16 nicht nur die Flaschen, sondern
auch die Kästen zu sortieren. Auf diese Weise können die entnommenen Flaschen auf
kürzestem Wege und ohne manuelle Eingriffe sofort wieder in die richtigen Kästen abgesetzt
werden.
[0013] Im Nachstehenden werden zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnungen
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- die schematische Draufsicht auf eine Sortieranlage für Flaschen in einer Abfüllanlage,
- Fig. 2
- den Schnitt A-B nach Fig. 1,
- Fig. 3
- die Ansicht Z nach Fig. 1,
- Fig. 4
- die schematische Draufsicht auf eine andere Sortieranlage in einer Flaschensammelstelle,
- Fig. 5
- den Schnitt C-D nach Fig. 4.
[0014] Die Sortieranlage nach Fig. 1 bis 3 ist in eine nur teilweise dargestellte Abfüllanlage
integriert und zur Verarbeitung von Mehrwegflaschen 1 bzw. zur sortenreinen Beschickung
einer Waschmaschine 2 eingerichtet. Sie weist einen ersten Förderer 3 in Form eines
Rollenförderers für die von einem nicht gezeigten Entpalettierer kommenden Kästen
4, gefüllt mit unsortierten Flaschen 1, auf. Es sind drei unterschiedliche Flaschensorten
durch einen Kreis, einen Punkt und ein Kreuz markiert. Die durch einen Kreis markierte
Flaschensorte soll in der Abfüllanlage gefüllt werden, während die beiden anderen
Sorten, mit einem Punkt und einem Kreuz markierten Sorten vom Füllvorgang auszuschließen
sind.
[0015] Neben dem ersten Förderer 3 ist ein Auspacker 5 mit einem hin- und herbewegbaren
Packkopf 6 mit mehreren entsprechend der Formation der Flaschen 1 im Kasten 4 angeordneten,
gemeinsam steuerbaren Greiftulpen vorgesehen, der alle in einem Kasten 4 noch befindlichen
Flaschen 1 herausnimmt und auf einem parallel zum ersten Förderer angeordneten zweiten
Förderer 7, gebildet durch mehrere parallele Scharnierbandketten, abstellt. Durch
den zweiten Förderer 7 werden die sortenreinen, mit einem Kreis markierten Flaschen
direkt der Waschmaschine 2 zugeführt.
[0016] Parallel zum ersten Förderer 3 sind auf der anderen Seite ein dritter Förderer 8
und ein vierter Förderer 9, Jeweils in Form von Rollenförderern, angeordnet. Der dritte
und vierte Förderer 8, 9 sind jeweils in der gleichen Richtung gesteuert antreibbar,
entgegengesetzt zur gemeinsamen Förderrichtung des ersten und zweiten Förderers 3,
7. Der erste und zweite Förderer 3, 7 sowie der dritte und vierte Förderer 8, 9 liegen
jeweils eng beieinander, während zwischen dem ersten Förderer 3 und dem dritten Förderer
8 ein größerer Abstand besteht. In dem so gebildeten Zwischenraum ist ein Handhabungsroboter
10, im Nachstehenden kurz Roboter genannt, angeordnet, dessen Aufbau und Funktion
weiter unten erläutert wird. Der dritte Förderer 8 wird an einer nicht gezeigten Stelle
automatisch oder manuell mit leeren Kästen 4 für die mit einem Punkt markierte Flaschensorte,
der vierte Förderer 9 entsprechend mit leeren Kästen 4 für die mit einem Kreuz markierte
Flaschensorte beschickt. Es kann sich um gleichartige oder um der jeweiligen Flaschensorte
zugeordnete unterschiedliche Kästen 4 handeln, die anschließend dem Arbeitsbereich
des Roboters 10 zugefördert werden.
[0017] In Transportrichtung gesehen vor dem Auspacker 5 ist am bzw. über dem ersten Förderer
3 eine Prüfeinrichtung 11 für die Flaschen 1 angeordnet. Unmittelbar unterhalb der
Prüfeinrichtung 11 ist eine Hubeinrichtung 12 vorgesehen, durch welche die Flaschen
1 eines exakt unterhalb der Prüfeinrichtung 11 stehenden Kastens 4 teilweise aus dem
Kasten herausgehoben werden können, z.B. mittels durch Öffnungen im Boden eines Kastens
4 hindurch bewegbare Stößel 15 (siehe Fig. 3). In der angehobenen Position wird durch
optoelektronische Sensoren oder Kameras die Kontur der Flaschen 1 im Hals- und Mündungsbereich
überprüft und es werden die Flaschen 1, ggf. unter Mithilfe von Farbsensoren, einer
der drei Flaschensorten zugeordnet. Nach dem Prüfvorgang werden die Flaschen 1 durch
die Hubeinrichtung 12 wieder abgesenkt und dann in der abgesenkten Stellung im Kasten
4 weitertransportiert. Die exakte Positionierung des Kastens 4 in der Prüfeinrichtung
11 erfolgt durch einen zwischen den Rollen des ersten Förderers 3 gesteuert nach oben
bewegbaren Anschlag 13 für die vordere Kastenwand. Entsprechende steuerbare Anschläge
13 fixieren die Kästen 4 auch im Bereich des Auspackers 5 und im Bereich des Roboters
10 auf dem dritten und vierten Förderer 8, 9.
[0018] Die Signale der Prüfeinrichtung 11, welche alle Flaschen 1 eines Kastens 4 gleichzeitig
testet, werden in einen Rechner 14 eingegeben, der u.a. den Roboter 10, die Anschläge
13, die Hubeinrichtung 12 und den ersten, dritten und vierten Förderer 3, 8, 9 steuert.
Der Rechner 14 ist derart programmiert, daß sich folgender Verfahrensablauf ergibt:
[0019] Jeder vom ersten Förderer 3 zugeführte Kasten 4 mit unsortierten Flaschen 1 wird
als erstes durch einen Anschlag 13 in der Prüfeinrichtung 11 fixiert. Diese stellt
fest, zu welcher der drei maßgeblichen Sorten jede einzelne Flasche 1 gehört und meldet
die entsprechende Belegung des Kastens 4 an den Rechner 14, wo dieser Belegungszustand
vorübergehend gespeichert wird. Danach wird der gerade getestete Kasten 4 nach Freigabe
durch den Anschlag 13 um etwas mehr als eine Kastenlänge weitertransportiert und durch
einen anderen Anschlag 13 in einer Entladeposition im Arbeitsbereich des Roboters
10 fixiert.
[0020] Der Roboter 10 weist einen um eine senkrechte Achse drehbaren Rotor 32 sowie zwei
um horizontale Achsen drehbare Gelenkarme 33, 34 auf, wobei am freien Ende des zweiten
Gelenkarms 34 um eine horizontale Achse schwenkbar eine steuerbare Greiftulpe 16 für
einen Flaschenkopf angelenkt ist. Aufgrund dieser vierachsigen Anordnung, von denen
jeder Achse ein eigener Servomotor zugeordnet ist, kann die Greiftulpe 16 unter Beibehaltung
ihrer senkrechten Position jede gewünschte Bewegung von einem in der Entladeposition
befindlichen Kasten 4 auf dem ersten Förderer 3 zu zwei in auf gleicher Höhe liegenden
Beladepositionen auf dem dritten Förderer 8 und dem vierten Förderer 9 durch Anschläge
13 fixierte Kästen 4 ausführen.
[0021] Durch die vom Rechner 14 gesteuerte Greiftulpe 16 des Roboters 10 werden nun in dem
in der Entladeposition fixierten Kasten 4 als erstes die Flaschen 1 der mit einem
Punkt markierten Sorte einzeln der Reihe erfaßt, angehoben, seitlich über einen in
der Beladeposition auf dem dritten Förderer 8 fixierten Kasten 4 verfahren, nach unten
in diesen eingesetzt und freigegeben. Die entsprechende Bewegungsbahn des Greifkopfs
16 ist in Fig. 2 strichliert angedeutet. Es ist gut zu erkennen, daß jede Flasche
1 auf kurzem Wege, ohne Absetzen, direkt von Kasten zu Kasten überführt wird.
[0022] Die zunächst leeren Kästen 4 auf dem dritten Förderer 8 werden so in vorgegebener
Folge nach und nach mit Flaschen 1 der mit einem Punkt markierten Sorte gefüllt, bis
sie voll sind. Danach wird durch Steuerung des entsprechenden Anschlags 13 und des
dritten Förderers 8 ein neuer, leerer Kasten 4 in die Beladeposition transportiert
und fixiert.
[0023] Die entsprechende Steuerung ist auf einfache Weise durch den Rechner 14 möglich,
der davon ausgeht, daß jeder neue Kasten 4 auf dem dritten Förderer 8 zunächst absolut
leer ist. Es ist auch möglich, unter dem dritten Förderer 8 in der Beladeposition
entsprechend der Flaschenformation nicht gezeigte Sensoren anzuordnen, die dem Rechner
14 melden, daß das eine oder andere Fach des Kastens 4 bereits mit einer Flasche 1
belegt ist. In diesem Falle können auch bereits teilweise mit Flaschen 1 der entsprechenden
Sorte gefüllte Kästen 4 beladen werden, ohne daß es zu einer Doppelbelegung eines
Faches kommen kann.
[0024] Nachdem alle Flaschen der mit einem Punkt markierten Sorte entnommen und wieder in
zugehörige Kästen 4 eingesetzt sind, erfolgt in gleicher Weise das Entnehmen und Wiedereinsetzen
der Flaschen 1 der mit einem Kreuz markierten Sorte in einen Kasten 4, der auf dem
vierten Förderer 9 in der Beladeposition durch einen weiteren Anschlag 13 fixiert
ist. Die entsprechende Bewegungsbahn der Greiftulpe 16 ist in Fig. 2 strichpunktiert
angegeben. Auch hier erfolgt das Entnehmen und Einsetzen der betreffenden Flaschen
1 auf direktem Wege.
[0025] Nachdem so alle "Fremdflaschen" aus dem Kasten 4 in der Entladeposition entfernt
worden sind, enthält dieser nur noch Flaschen 1 der mit einem Kreis markierten Sorte.
Der so vorbereitete Kasten 4 wird nach Freigabe durch den entsprechenden Anschlag
13 durch den ersten Förderer 3 um etwas mehr als eine Kastenlänge weitertransportiert
und durch einen anderen Anschlag 13 in der Auspackposition fixiert. In dieser Position
werden in herkömmlicher Weise durch den Greifkopf 6 des Auspackers 5 alle noch im
Kasten 4 befindlichen Flaschen 1 entnommen und auf dem zweiten Förderer 7 abgesetzt.
Dieser führt die Flaschen 1 in die Abfüllanlage ein, wo sie als erstes in der Waschmaschine
2 gereinigt werden, danach befüllt, verschlossen, etikettiert usw..
[0026] Um die Leistung zu erhöhen, können in der Anlage nach Fig. 1 bis 3 auch zwei Roboter
10 eingesetzt werden, wovon jeder einer eigenen Flaschensorte zugeordnet ist. Diese
beiden Roboter können gleichzeitig oder nacheinander ihre Flaschensorte aus einem
Kasten 4 entnehmen und in einen anderen Kasten einsetzen. Auch ist es möglich, als
erstes die in der Prüfeinrichtung 11 erkannten Flaschen 1 der mit einem Kreis markierten
Sorte mit Hilfe des Auspackers 5 zu entnehmen. In diesem Falle müssen die nicht gezeigten
Greiftulpen des Packkopfes 6 durch den Rechner 14 einzeln steuerbar sein und es ist
die Entladeposition der Kästen 4 - in Transportrichtung gesehen - hinter der Auspackposition
angeordnet. Wird zwischen den beiden Positionen eine Staumöglichkeit für mehrere mit
Fremdflaschen gefüllte Kästen 4 geschaffen, so kann die Taktzeit für den Auspacker
5 verkürzt und damit seine Leistung erhöht werden, da sich die Entnahmezeiten für
die Fremdflaschen über längere Zeit hinweg ausgleichen können.
[0027] Die Sortieranlage nach Fig. 4 und 5 ist in eine nur teilweise dargestellte Sammelstelle
für Mehrwegflaschen 1 integriert und zur Verarbeitung von drei verschiedenen Flaschensorten
vorbereitet, die wiederum durch einen Kreis, einen Punkt und ein Kreuz markiert sind.
Mit den in Kästen 4 unsortiert angelieferten Flaschen 1 sollen sortenreine Kästen
4 gebildet werden.
[0028] Dementsprechend weist die Anlage nach Fig. 4 und 5 ähnlich wie die Anlage nach Fig.
1 bis 3 einen ersten Förderer 3 in Form eines Rollenförderers für die Kästen 4 mit
den unsortierten Flaschen 1 auf. Parallel dazu ist ein zweiter Förderer 17 für die
mit einem Kreis gekennzeichneten Flaschen, ein dritter Förderer 8 für die mit einem
Punkt gekennzeichneten Flaschen und ein vierter Förderer 9 für die mit einem Kreuz
gekennzeichnete Flaschensorte vorgesehen. Auch der zweite, dritte und vierte Förderer
17, 8, 9 sind durch Rollenförderer gebildet und sind in der gleichen Richtung und
zwar entgegengesetzt zum ersten Förderer 3 antreibbar.
[0029] Über den vier Förderern 3, 17, 8 und 9 ist ein Portal-Handhabungs-Roboter 18, im
nachstehenden Roboter genannt, angeordnet. Am horizontalen Träger 19 des Roboters
18 ist ein horizontal verfahrbarer Läufer 20 mit einem gleichfalls horizontal verfahrbaren
Teleskoparm 21 gelagert, an dessen freiem Ende ein senkrechter Hubarm 22 mit einer
steuerbaren Greiftulpe 16 angeordnet ist. Die Länge des Trägers 19, des Teleskoparms
21 und des Hubarms 22 ist derart bemessen, daß die Greiftulpe 16 den gesamten Bereich
von vier nebeneinander auf den vier Förderern in einer Entlade- bzw. Beladeposition
fixierten Kästen 4 vollständig bestreichen kann. Die Fixierung der Kästen 4 in der
jeweiligen Position erfolgt ähnlich wie bei der Anlage nach Fig. 1 bis 3 wiederum
durch steuerbare, heb- und senkbare Anschläge 13 für die vordere Kastenwand. Die Steuerung
der drei Motoren für den Läufer 20, für den Teleskoparm 21 und für den Hubarm 22 sowie
für die Greiftulpe 16 erfolgt durch einen Rechner 31, der außerdem die Anschläge 13
und die vier Förderer 3, 17, 8 und 9 steuert.
[0030] Im Zwischenraum zwischen dem ersten Förderer 3 und dem zweiten Förderer 17 über der
Bewegungsbahn der Kästen 4 ist auf ständern oder Brücken eine Beleuchtungseinrichtung
23 und eine Kamera 24 angeordnet, derart, daß eine Flasche 1 zwischen ihnen passieren
kann. Die Kamera 24 tastet die von der Greiftulpe 16 linear vorbeigeführten Flaschen
1 auf ihre Zugehörigkeit zu einer der drei Flaschensorten ab und gibt entsprechende
Signale in den Rechner 31 ein. Der Rechner 31 ist derart programmiert, daß sich folgender
Verfahrensablauf ergibt:
[0031] Jeder vom ersten Förderer 3 zugeführte Kasten 4 mit unsortierten Flaschen 1 wird
durch einen Anschlag 13 in der Entladeposition unterhalb des Roboters 18 fixiert.
Danach erfaßt die Greiftulpe 16 die definierte erste Flasche 1, hebt sie aus dem Kasten
4 heraus und führt sie in horizontaler Richtung zwischen der Beleuchtungseinrichtung
23 und der Kamera 24 hindurch. Dabei wird die Flasche 1 auf ihre Sortenzugehörigkeit
überprüft. Flaschen 1 der mit einem Kreis markierten Sorte werden anschließend in
einen Kasten 4 auf dem zweiten Förderer 17 auf der strichliert angedeuteten Bewegungsbahn
abgesenkt. Flaschen 1 der mit einem Punkt markierten Sorte werden in ähnlicher Weise
auf der strichpunktiert eingezeichneten Bewegungsbahn in einen Kasten 4 auf dem dritten
Förderer 8 und Flaschen 1 der mit einem Kreuz markierten Sorte in entsprechender Weise
auf der punktiert eingezeichneten Bewegungsbahn in einen Kasten 4 auf dem vierten
Förderer 9 eingesetzt, jeweils ohne Absetzen oder Zwischenhalt.
[0032] Auf diese Weise werden nach einer vorgegebenen Folge der Reihe nach alle Flaschen
1 aus dem Kasten 4 in der Entladeposition entnommen und einzeln nacheinander in die
in der Beladeposition stehenden Kästen 4 eingesetzt. Der Rechner "weiß" zu jedem Zeitpunkt,
wie die drei Kästen 4 in der Beladeposition befüllt sind, da auch das Beladen nach
einer vorgegebenen Folge geschieht. Ist ein Kasten 4 mit seiner Sorte von Flaschen
1 voll befüllt, so wird dieser Kasten 4 nach Zurückziehen des Anschlags 13 wegtransportiert
und durch einen leeren Kasten 4 ersetzt. Entsprechend wird ein Kasten 4 auf dem ersten
Förderer 3 nach dem Entleeren durch einen neuen, vollen Kasten 4 ersetzt. Auf diese
Weise werden auf engstem Raum und kürzestem Weg aus Kästen 4 mit unsortierten Flaschen
sortenreine Kästen 4 gebildet.
[0033] Die entleerten Käsen 4 können vom ersten Förderer 3 z.B. zu einem Sammelplatz oder
einem Kastenwascher transportiert werden; die Beschickung der zweiten bis vierten
Förderer 17, 8 und 9 mit dem gewünschten Kastenmaterial, sei es mit gleichartigen
oder mit an die Flaschensorten angepaßten unterschiedlichen Kästen, kann manuell erfolgen.
[0034] Eine andere Möglichkeit zeigt die Fig. 4. Hier endet der erste Förderer 3 im Anfangsbereich
des zweiten bis vierten Förderers 17, 8, 9 und ist mittels eines Querförderers 25
mit den Anfangsbereichen verbunden. Durch einen ersten Schieber 26 werden alle vom
ersten Förderer 3 angelieferten Kästen 4 auf den vom Rechner 31 gesteuerten Querförderer
25 überschoben. Durch drei weitere, wiederum vom Rechner 31 gesteuerte Schieber 27,
28 und 29 werden dann die Kästen 4 abwechselnd auf den zweiten bis vierten Förderer
geschoben. Damit entfällt jeglicher manueller Eingriff und die Bildung der sortenreinen
Kästen 4 erfolgt vollkommen automatisch.
[0035] Auch ist es möglich, die entleerten Kästen 4 automatisch zu sortieren, z.B. mit Hilfe
eines im Endbereich des ersten Förderers 3 angebrachten Sensors 30, welcher auf bestimmte
Eigenschaften der unterschiedlichen Sorten von Kästen 4 reagiert und entsprechende
Signale an den Rechner 31 übermittelt. Die Übergabe der Kästen 4 an den zweiten bis
vierten Förderer 17, 8, 9 erfolgt dann nicht nach einer vorgegebenen Folge sondern
entsprechend der Sortenzugehörigkeit durch einzelne Ansteuerung der Schieber 27, 28
und 29. Sollte eine Kastensorte zu Ende gehen, da keine entsprechenden Kästen nachgeliefert
werden, so müssen ggf. fehlende Kästen 4 manuell auf den zweiten bis vierten Förderer
aufgesetzt werden. Auch dieses Aufsetzen kann automatisiert werden, z.B. durch senkrechte
Kastenmagazine über den Anfangsbereichen des zweiten bis vierten Förderers 17, 8,
9.
[0036] Bei der Anlage nach Fig. 4 bis 5 ist zusätzlich zur oder anstelle von Beleuchtungseinrichtung
23 und Kamera 24 eine Prüfeinrichtung 11 gemäß Fig. 1 und 3 einsetzbar. Auch können
wiederum mehrere Roboter 18 verwendet werden, die jeweils einer Sorte zugeordnet sind,
um die Leistung zu erhöhen bzw. die Taktzeiten zu verkürzen. Weiter ist es möglich
den zweiten bis dritten Förderer im rechten Winkel stumpf an den ersten Förderer heranzuführen,
um die Wege zu den Kästen zu verkürzen. Auch kann der erste Förderer zwischen dem
zweiten bis vierten Förderer angeordnet sein. Ferner kann es zweckmäßig sein, die
Flaschen 1 während der Überprüfung zwischen Kamera 24 und Beleuchtungseinrichtung
23 kurz auf einer Standfläche abzustellen und die Greiftulpe 16 anzuheben. Dadurch
wird die Höhe des Flaschenbodens exakt definiert und die Flaschenkontur voll zugänglich.
[0037] Unter "Sorten" im Sinne der Erfindung werden auch Flaschen mit nur teilweise übereinstimmenden
Merkmalen, z.B. Flaschen mit gleicher Farbe aber verschiedener Höhe, verstanden. Bei
einer Vorrichtung mit mehreren nacheinander angeordneten Robotern können dann z.B.
durch den ersten Roboter die Flaschen nach der Farbe, durch den zweiten Roboter nach
der Höhe und durch den dritten Roboter nach dem Kriterium "Einbrandetikett vorhanden
oder nicht vorhanden" sortiert werden.
[0038] In allen Fällen ergibt sich infolge des direkten, gesteuerten Transfers der zu sortierenden
Flaschen von Kasten zu Kasten ohne Pufferung eine kompakte Bauweise der Sortieranlage
und eine betriebssichere Funktion.
1. Verfahren zum Sortieren Von Flaschen (1), wobei diese in Kästen (4) zugeführt werden,
auf ihre Zugehörigkeit zu mindestens einer bestimmten Sorte hin überprüft, zumindest
teilweise aus den Kästen (4) entnommen und nach Sorten getrennt wieder in Kästen (4)
eingesetzt werden,
dadurch gekennzeichnet, daß
die entnommenen Flaschen (1) ohne Zwischenspeicherung in ihrer Sorte zugeordnete Kästen
(4) eingesetzt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die entnommenen Flaschen (1) ohne Absetzen direkt in die Kästen (4) eingesetzt werden.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Flaschen (1) eines Kastens (4) einzeln nacheinander entnommen und einzeln nacheinander
in einen anderen Kasten (4) eingesetzt werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Flaschen (1) einer bestimmten Sorte einzeln nacheinander aus dem Kasten (4) entnommen
werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die entnommenen Flaschen (1) derart gezielt in einen Kasten (4) eingesetzt werden,
daß dieser nach und nach vollständig mit Flaschen der gleichen Sorte gefüllt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Flaschen (1) der gleichen Sorte einzeln nacheinander in die freien Fächer des
Kastens (4) eingesetzt werden.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
jede zu entnehmende Flasche (1) im Kasten (4) erfaßt, angehoben, über einen anderen
Kasten (4) geführt und dann in diesen eingesetzt wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Flaschen (1) innerhalb des Kastens auf die Zugehörigkeit zu mindestens einer bestimmten
Sorte überprüft werden.
9. Verfahren nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Flaschen (1) vor der Überprüfung über einen Teil ihrer Höhe aus dem Kasten (4)
herausbewegt und in ihrem aus dem Kasten (4) herausstehenden Bereich überprüft werden.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Flaschen (1) auf dem Weg von Kasten zu Kasten (4) überprüft werden.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Flaschen (1) ohne Absetzen von einem Kasten zum anderen Kasten transportiert werden.
12. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Flaschen (1) während der Überführung von Kasten zu Kasten (4) kurzzeitig während
der Überprüfung auf einer Standfläche abgesetzt werden.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die zu einer bestimmten Sorte gehörigen Flaschen (1) im Kasten (4) verbleiben und
alle anderen Flaschen entnommen und in einen anderen Kasten überführt werden.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
alle Flaschen (1) aus einem Kasten (4) entnommen und nach Sorten getrennt in andere
Kästen überführt werden.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Kästen (4) nach ihrer Entleerung umgehend wieder mit entnommenen und ggf. sortierten
Flaschen (1) gefüllt werden.
16. Verfahren nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Kästen (4) vor der Wiederbefüllung sortiert werden.
17. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 16, mit
einer Aufnahme (3) für die Kästen (4) mit unsortierten Flaschen (1), mit mindestens
einer Aufnahme (8, 9, 17) für die Kästen (4) für die sortierten Flaschen (1), mit
einer Prüfvorrichtung (11; 23, 24) für die Flaschen (1) zum Feststellen der Sortenzugehörigkeit,
sowie mit einer über die Aufnahme (3) für die Kästen (4) mit unsortierten Flaschen
(1) bewegbaren, zur Entnahme dieser Flaschen (1) ausgebildeten Greifvorrichtung (10,
18),
dadurch gekennzeichnet, daß
die Greifvorrichtung (10, 18) auch über die Aufnahme (8, 9, 17) für Kästen (4) für
sortierte Flaschen (1) bewegbar und zum Einsetzen dieser Flaschen (1) in die Kästen
(4) ausgebildet ist, wobei die Greifvorrichtung (10, 18) mindestens eine Greiftulpe
(16) aufweist, die während des Entnehmens einer Flasche (1) aus dem Kasten (4) mit
unsortierten Flaschen und/oder während des Einsetzens einer Flasche (1) in einen Kasten
(4) für sortierte Flaschen in Abhängigkeit von der Sortenzugehörigkeit der erfaßten
Flasche (1) steuerbar sein kann.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Aufnahme für Kästen (4) mit unsortierten Flaschen (1) durch einen antreibbaren
Förderer (3) gebildet ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 17 oder 18,
dadurch gekennzeichnet, daß
zumindest eine der Aufnahmen für Kästen (4) für sortierte Flaschen (1) durch einen
antreibbaren Förderer (8, 9, 17) gebildet ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 18 oder 19,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Förderer (3, 8, 9, 17) mit steuerbaren Anschlägen (13) für die Kästen (4) versehen
sind.
21. Vorrichtung nach Anspruch 20,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Greiftulpe (16) zwischen der Aufnahme (3) für Kästen (4) mit unsortierten Flaschen
(1) und den Aufnahmen (8, 9, 17) für Kästen (4) für sortierte Flaschen (1) auf einer
Bewegungsbahn nach Art eines umgekehrten U hin- und herbewegbar ist.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 21,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Aufnahme (8, 9, 17) für Kästen (4) für sortierte Flaschen (1) ohne Zwischenförderband
für die entnommenen Flaschen (1) unmittelbar neben der Aufnahme (3) für Kästen (4)
mit unsortierten Flaschen (1) angeordnet sind.
23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 22,
dadurch gekennzeichnet, daß
mehrere antreibbare Förderer (8, 9, 17) für die Kästen (4) mit sortierten Flaschen
(1) parallel zueinander angeordnet sind.
24. Vorrichtung nach Anspruch 23,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Förderer (8, 9, 17) parallel zum antreibbaren Förderer (3) für die Kästen (4)
mit unsortierten Flaschen (1) angeordnet sind.
25. Vorrichtung nach Anspruch 23,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Förderer (8, 9, 17) für Kästen (4) mit sortierten Flaschen (1) rechtwinklig zum
antreibbaren Förderer (3) für Kästen (4) mit unsortierten Flaschen (1) angeordnet
sind.
26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 25,
dadurch gekennzeichnet, daß
an die Aufnahme (3) für Kästen (4) mit unsortierten Flaschen (1) eine Sortiereinrichtung
(27 bis 30) für die Kästen (4) angeschlossen ist.
27. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 26,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Prüfeinrichtung (11) über der Bewegungsbahn der Kästen (4) mit unsortierten Flaschen
(1) angeordnet ist und gleichzeitig den gesamten Kasteninhalt überprüft.
28. Vorrichtung nach Anspruch 27,
dadurch gekennzeichnet, daß
unter der Prüfvorrichtung (11) eine Hubvorrichtung (12) für die Flaschen (1) angeordnet
ist, welche diese teilweise aus den Kästen (4) heraushebt.
29. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 28,
dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen der Aufnahme (3) für Kästen (4) mit unsortierten Flaschen (1) und einer Aufnahme
(8, 9, 17) für Kästen (4) für sortierte Flachen (1) eine Prüfeinrichtung (23, 24)
angeordnet ist, und daß die Greifvorrichtung (10, 18) derart ausgebildet ist, daß
sie die aus den Kästen (4) entnommenen Flaschen einzeln nacheinander der Prüfeinrichtung
(23, 24) zuführt.
1. A method for sorting bottles (1), the latter being fed in crates (4), checked with
respect to their allocation to at least one specific type, at least partially removed
from the crates (4) and again inserted into crates (4), separated according to types,
characterized in that
the removed bottles (1) are inserted without intermediate storage into the crates
(4) allocated to their type.
2. A method according to claim 1,
characterized in that
the removed bottles (1) are directly inserted into the crates (4) without intermediate
depositing of the same.
3. A method according to any of claims 1 or 2,
characterized in that
the bottles (1) of one crate (4) are removed individually one after the other and
are inserted into another crate (4) individually one after the other.
4. A method according to any of claims 1 to 3,
characterized in that
the bottles (1) of a specific type are removed from the crate (4) individually one
after the other.
5. A method according to any of claims 1 to 4,
characterized in that
the removed bottles (1) are inserted into a crate (4) in such targeted fashion that
said crate is gradually completely filled with bottles of the same type.
6. A method according to claim 5,
characterized in that
the bottles (1) of the same type are individually inserted one after the other into
the free receptacles of the crate (4).
7. A method according to any of claims 1 to 6,
characterized in that
each bottle (1) to be removed is gripped in the crate (4), lifted, guided over another
crate (4) and then inserted thereinto.
8. A method according to any of claims 1 to 7,
characterized in that
the bottles (1) within the crate are checked with respect to their allocation to at
least one specific type.
9. A method according to claim 8,
characterized in that
prior to checking the bottles (1) are moved out of the crate (4) with part of their
height and are checked in their portion projecting from the crate (9).
10. A method according to any of claims 1 to 7,
characterized in that
the bottles (1) are checked on the way from crate to crate (4).
11. A method according to any of claims 1 to 10,
characterized in that
the bottles (1) are transported from one crate to the other crate without being intermediately
deposited.
12. A method according to claim 1,
characterized in that
while being conveyed from crate to crate (4) the bottles (1) are deposited on a surface
for a short period of time during the checking operation.
13. A method according to any of claims 1 to 4,
characterized in that
the bottles (1) belonging to a specific type remain in the crate (4), and all other
bottles are removed and transferred to another crate.
14. A method according to any of claims 1 to 12,
characterized in that
all bottles (1) are removed from a crate (4) and transferred to other crates, separated
according to types.
15. A method according to any of claims 1 to 14,
characterized in that
the crates (4) are directly filled again with removed and possibly sorted bottles
(1) after they have been emptied.
16. A method according to claim 15,
characterized in that
the crates (4) are sorted prior to being refilled.
17. A device for carrying out the method according to any of claims 1 to 16, comprising
a holder (3) for the crates (4) with unsorted bottles (1), at least one holder (8,
9, 17) for crates (4) for sorted bottles (1), a checking device (11; 23, 24) for the
bottles (1) for ascertaining the type allocation and a gripper device (10, 18) movable
over the holder (3) for the crates (4) with unsorted bottles (1), which is designed
for removing said bottles (1),
characterized in that
the gripper device (10, 18) is also movable over the holder (8, 9, 17) for crates
(4) for sorted bottles (1) and is designed for inserting said bottles (1) into the
crates (4), the gripper device (10, 18) comprising at least one gripping bell (16)
which while a bottle (1) is being removed from the crate (4) with the unsorted bottles
and/or while a bottle (1) is being inserted into a crate (4) for sorted bottles can
be controlled in response to the type allocation of the gripped bottle (1).
18. A device according to claim 17,
characterized in that
the holder for crates (4) with unsorted bottles (1) is formed by a drivable conveyor
(3).
19. A device according to claim 17 or 18,
characterized in that
at least one of the holders for crates (4) for sorted bottles (1) is formed by a drivable
conveyor (8, 9, 17).
20. A device according to claim 18 or 19,
characterized in that
the conveyor (3, 8, 9, 17) is provided with controllable stops (13) for the crates
(4).
21. A device according to claim 20,
characterized in that
the gripping bell (16) is movable to and fro on a movement path like an inverted U
between the holder (3) for crates (4) with unsorted bottles (1) and the holders (8,
9, 17) for crates (4) for sorted bottles (1).
22. A device according to any of claims 17 to 21,
characterized in that
the holders (8, 9, 17) for crates (4) for sorted bottles (1) are disposed directly
next to the holder (3) for crates (4) with unsorted bottles (1) without any intermediate
conveyor belt for the removed bottles (1).
23. A device according to any of claims 18 to 22,
characterized in that
a plurality of drivable conveyors (8, 9, 17) for the crates (4) with sorted bottles
(1) are disposed in parallel to each other.
24. A device according to claim 23,
characterized in that
the conveyors (8, 9, 17) are disposed in parallel with the drivable conveyor (3) for
the crates (4) with unsorted bottles (1).
25. A device according to claim 23,
characterized in that
the conveyors (8, 9, 17) for crates (4) with sorted bottles (1) are disposed at right
angles to the drivable conveyor (3) for crates (4) with unsorted bottles (1).
26. A device according to any of claims 17 to 25,
characterized in that
a sorting means (27 to 30) for the crates (4) is connected to the holder (3) for crates
(4) with unsorted bottles (1).
27. A device according to any of claims 17 to 26,
characterized in that
the checking device (11) is disposed above the movement path of the crates (4) with
unsorted bottles (1) and checks the entire crate contents at the same time.
28. A device according to claim 27,
characterized in that
a lifting device (12) for the bottles (1) is disposed below the checking device (11),
which lifts them partly out of the crates (4).
29. A device according to any of claims 17 to 28,
characterized in that
a checking device (23, 24) is disposed between the holder (3) for crates (4) with
unsorted bottles (1) and a holder (8, 9, 17) for crates (4) for sorted bottles (1),
and that the gripper device (10, 18) is designed in such fashion that it feeds the
bottles removed from the crates (4) individually one after the other to the checking
device (23, 24).
1. Procédé de tri de bouteilles (1), dans lequel celles-ci sont apportées dans des casiers
(4), leur appartenance à au moins une sorte déterminée est déterminée, elles sont
enlevées au moins partiellement des casiers (4) et sont remises, séparées par sortes,
dans des casiers (4), caractérisé par le fait que les bouteilles (1) enlevées sont
mises, sans stockage intermédiaire, dans des casiers (4) affectés à leur sorte.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les bouteilles (1) enlevées
sont mises directement, sans pose, dans les casiers (4).
3. Procédé selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisé par le fait que les bouteilles
(1) d'un casier (4) sont enlevées l'une après l'autre et mises l'une après l'autre
dans un autre casier (4).
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que les bouteilles
(1) d'une sorte déterminée sont enlevées l'une après l'autre du casier (4).
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que les bouteilles
(1) enlevées sont mises sélectivement dans un casier (4) de façon telle que celui-ci
soit rempli peu à peu complètement de bouteilles de la même sorte.
6. Procédé selon la revendication 5, caractérisé par le fait que les bouteilles (1) de
la même sorte sont mises l'une après l'autre dans les cases libres du casier (4).
7. Procédé selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé par le fait que chaque bouteille
(1) à enlever est saisie dans le casier (4), soulevée, menée au-dessus d'un autre
casier (4) et ensuite mise dans celui-ci.
8. Procédé selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé par le fait que les bouteilles
(1) sont examinées pour la détermination de leur appartenance à au moins une sorte
déterminée à l'intérieur du casier.
9. Procédé selon la revendication 8, caractérisé par le fait que les bouteilles (1) sont,
avant leur examen, sorties du casier (4) sur une partie de leur hauteur et sont examinées
dans leur partie qui sort du casier (4).
10. Procédé selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé par le fait que les bouteilles
(1) sont examinées sur leur chemin de casier à casier (4).
11. Procédé selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé par le fait que les bouteilles
(1) sont transportées d'un casier à l'autre sans pose.
12. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les bouteilles (1) sont,
pendant leur transfert de casier à casier (4), posées pour une courte durée sur une
assise pendant leur examen.
13. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que les bouteilles
(1) appartenant à une sorte déterminée restent dans le casier (4) et toutes les autres
bouteilles sont enlevées et transférées dans un autre casier.
14. Procédé selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé par le fait que toutes
les bouteilles (1) sont enlevées d'un casier (4) et transférées séparées par sortes
dans d'autres casiers.
15. Procédé selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé par le fait que les casiers
(4), après avoir été vidés, sont immédiatement de nouveau remplis de bouteilles (1)
enlevées et éventuellement triées.
16. Procédé selon la revendication 15, caractérisé par le fait que les casiers (4), avant
d'être de nouveau remplis, sont triés.
17. Dispositif pour la mise en oeuvre du procédé selon l'une des revendications 1 à 16,
comportant un organe récepteur (3) pour les casiers (4) à bouteilles (1) non triées,
au moins un organe récepteur (8, 9, 17) pour les casiers (4) pour les bouteilles (1)
triées, un dispositif d'examen (11 ; 23, 24) pour l'examen des bouteilles (1) pour
la détermination de leur appartenance aux sortes, et un dispositif de préhension (10,
18) pouvant être amené au-dessus de l'organe récepteur (3) pour les casiers (4) à
bouteilles (1) non triées et agencé pour enlever ces bouteilles (1), caractérisé par
le fait que le dispositif de préhension (10, 18) peut aussi être amené au-dessus de
l'organe récepteur (8, 9, 17) pour casiers (4) pour bouteilles (1) triées et est aussi
fait pour mettre ces bouteilles (1) dans les casiers (4), le dispositif de préhension
(10, 18) présentant au moins une tulipe de préhension (16) qui, pendant l'enlèvement
d'une bouteille (1) du casier (4) à bouteilles non triées et/ou pendant la mise d'une
bouteille (1) dans un casier (4) pour bouteilles triées, peut être commandable en
fonction de l'appartenance aux sortes de la bouteille (1) saisie.
18. Dispositif selon la revendication 17, caractérisé par le fait que l'organe récepteur
de casiers (4) à bouteilles (1) non triées est formé par un transporteur entraînable
(3).
19. Dispositif selon l'une des revendications 17 et 18, caractérisé par le fait qu'au
moins un des organes récepteurs de casiers (4) pour bouteilles (1) triées est formé
par un transporteur entraînable (8, 9, 17).
20. Dispositif selon l'une des revendications 18 et 19, caractérisé par le fait que les
transporteurs (3, 8, 9, 17) sont pourvus de butées commandables (13) pour les casiers
(4).
21. Dispositif selon la revendication 20, caractérisé par le fait que la tulipe de préhension
(16) peut aller et venir entre l'organe récepteur (3) pour casiers (4) à bouteilles
(1) non triées et les organes récepteurs (8, 9, 17) pour casiers (4) pour bouteilles
(1) triées sur une trajectoire en U renversé.
22. Dispositif selon l'une des revendications 17 à 21, caractérisé par le fait que l'organe
récepteur (8, 9, 17) pour casiers (4) pour bouteilles (1) triées est placé, sans bande
transporteuse intermédiaire pour les bouteilles (1) enlevées, immédiatement à côté
de l'organe récepteur (3) pour casiers (4) à bouteilles (1) non triées.
23. Dispositif selon l'une des revendications 18 à 22, caractérisé par le fait que plusieurs
transporteurs entraînables (8, 9, 17) pour les casiers (4) à bouteilles (1) triées
sont placés parallèlement les uns aux autres.
24. Dispositif selon la revendication 23, caractérisé par le fait que les transporteurs
(8, 9, 17) sont placés parallèlement au transporteur entraînable (3) pour les casiers
(4) à bouteilles (1) non triées.
25. Dispositif selon la revendication 23, caractérisé par le fait que les transporteurs
(8, 9, 17) pour casiers (4) à bouteilles (1) triées sont placés perpendiculairement
au transporteur entraînable (3) pour casiers (4) à bouteilles (1) non triées.
26. Dispositif selon l'une des revendications 17 à 25, caractérisé par le fait qu'à l'organe
récepteur (3) pour casiers (4) à bouteilles (1) non triées fait suite un dispositif
de tri (27 à 30) pour les casiers (4).
27. Dispositif selon l'une des revendications 17 à 26, caractérisé par le fait que le
dispositif d'examen (11) est placé au-dessus de la trajectoire des casiers (4) à bouteilles
(1) non triées et examine tout le contenu du casier en même temps.
28. Dispositif selon la revendication 27, caractérisé par le fait que sous le dispositif
d'examen (11) est placé un dispositif élévateur (12) pour les bouteilles (1), qui
sort partiellement celles-ci des casiers (4).
29. Dispositif selon l'une des revendications 17 à 28, caractérisé par le fait qu'entre
l'organe récepteur (3) pour casiers (4) à bouteilles (1) non triées et un organe récepteur
(8, 9, 17) pour casiers (4) pour bouteilles (1) triées est placé un dispositif d'examen
(23, 24), et que le dispositif de préhension (10, 18) est fait de façon à amener l'une
après l'autre au dispositif d'examen (23, 24) les bouteilles enlevées des casiers
(4).

