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EP 0 569 727 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.12.1995 Patentblatt 1995/50 |
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Anmeldetag: 15.04.1993 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: F02M 55/02 |
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Kraftstoffzuleitungseinrichtung für eine Einspritzdüse
Fuel supply line arrangement for an injection nozzle
Arrangement d'alimentation en combustible pour un injecteur
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
09.05.1992 DE 9206268 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.11.1993 Patentblatt 1993/46 |
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Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- Hofmann, Karl, Dipl.-Ing. (FH)
W-7141 Neckarrems (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 128 523 GB-A- 925 937 US-A- 3 845 748
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DE-A- 3 309 854 US-A- 2 533 195
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Kraftstoffzuleitungseinrichtung für eine in einem
Zylinderkopf einer Brennkraftmaschine eingesetzten Einspritzdüse nach der Gattung
des Anspruchs 1. Bei einer bekannten Kraftstoffzuleitungseinrichtung dieser Gattung
sind der Rohrstutzen und auch das Anschlußstück des Zulaufrohrs vollständig im Durchgang
des Zylinderkopfs untergebracht. Diese Anordnung gleicht wohl einen Versatz des Düsenhalters
der Einspritzdüse im Zylinderkopf aus, ihre Montage ist jedoch nur zusammen mit dem
von der Einspritzpumpe herangeführten Zulaufrohr möglich. Eine solche Anordnung ist
aus der DE-A-3 128 523 bekannt.
[0002] Eine besonders einfach zu montierende Kraftstoffzuleitungseinrichtung ergibt sich,
wenn diese gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 ausgestaltet ist, so daß
die Einspritzdüse und der Rohrstutzen gleichzeitig montiert werden können und davon
unabhängig das Druck- oder Zulaufrohr zu einem späteren Zeitpunkt, vorzugsweise beim
Anschließen der Einspritzpumpe, in einfacher und übersichtlicher Weise angeschlossen
werden kann.
[0003] Wenn außerdem gemäß Anspruch 3 im Bund des Rohrstutzens ein Dichtring angeordnet
ist, der vorzugsweise im Schwenkpunkt des Rohrstutzens liegt, ist eine völlig dichte
Anordnung gegeben. Ferner ist es vorteilhaft, gemäß Anspruch 4 im Rohrstutzen ein
Stabfilter anzuordnen.
[0004] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, die einen
Teil eines Zylinderkopfes einer Brennkraftmaschine und eine Kraftstoffzuleitungseinrichtung
für eine Einspritzdüse im Schnitt zeigt, und wird im folgenden näher erläutert.
[0005] In einem Zylinderkopf 10 einer Brennkraftmaschine ist in einer zum Brennraum führenden
Bohrung 11 eine Einspritzdüse 12 eingesetzt, deren Düsenhalter 13 von einer Klaue
14 ortsfest gehalten wird. Zum Zuführen von Kraftstoff hat der Düsenhalter 13 einen
seitlich offenen Zulaufkanal 15, in dem eine zum Umfang des Düsenhalters 13 offene
Bohrung mit einer kegeligen Sitzfläche 16 angebracht ist. In Ausrichtung zu dieser
Sitzfläche 16 ist im Zylinderkopf 10 ein Durchgang in Form einer gestuften Bohrung
17 angeordnet, die ein Rohrstutzen 20 durchsetzt.
[0006] Der Rohrstutzen 20 hat eine axiale Bohrung 21 mit einer Erweiterung 22 im einlaufseitigen
Endabschnitt 23, in der ein an sich bekanntes Stabfilter 24 eingesetzt ist. Etwa in
der Mitte seiner Längserstreckung hat der Rohrstutzen 20 einen Bund 25 mit einer balligen
Schulter 26, an der eine in die Erweiterung 18 der Bohrung 17 eingeschraubte Überwurfschraube
28 angreifend den Rohrstutzen 20 gegen den Düsenhalter 13 spannt. Um einen dichten
Anschluß auch bei axialem Versatz des Düsenhalters 13 sicherzustellen, hat der Rohrstutzen
20 an seinem auslaufseitigen Endabschnitt einen balligen Kegel 29, der gegen die kegelige
Sitzfläche 16 des Düsenhalters 13 gespannt ist.
[0007] Der zulaufseitige Endabschnitt 23 des Rohrstutzens 20 ragt aus der Bohrung 17 im
Zylinderkopf 10 vor und trägt ein Außengewinde 31. Auf dieses ist eine Überwurfschraube
32 aufgeschraubt, die über eine Scheibe 33 ein kegeliges Anschlußstück 34 an einem
Zulaufrohr 35 gegen eine konische Sitzfläche 36 am Einlaß der Bohrung 21 bzw. Erweiterung
22 drückt. Ein in einer Umfangsnut 41 des Bundes 20 eingelegter O-Ring 40, der mit
seiner Außenseite an der Wand der Bohrung 17 anliegt, dichtet den den Rohrstutzen
20 umgebenden Ringspalt nach außen ab.
1. Kraftstoffzuleitungseinrichtung für eine im Zylinderkopf einer Brennkraftmaschine
eingesetzte Kraftstoffeinspritzdüse (12) mit einem in einem Durchgang im Zylinderkopf
eingesetzten Rohrstutzen (20), der zulaufseitig mit dem Anschlußstück (34) eines Zulaufrohrs
(35) dicht verbunden ist und der auslaufseitig mit einer Dichtfläche axial gegen eine
konische Sitzfläche am Düsenhalter der Kraftstoffeinspritzdüse mittels einer in den
Durchgang im Zylinderkopf eingeschraubten Überwurfschraube gepresst ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rohrstutzen (20) den Durchgang durchsetzt und mit seinem zulaufseitigen, ein
Außengewinde (31) aufweisenden Endabschnitt (23), mit dem das Anschlußstück (34) mittels
einer aufgeschraubten Überwurfmutter (32) axial verpreßt ist, aus dem Durchgang (17)
im Zylinderkopf (10) hervorragt, und daß der Rohrstutzen (20) zwischen seinem Zulaufende
und seinem Auslaufende eine ballige Schulter (26) aufweist, gegen welche die in den
Durchgang (17) im Zylinderkopf (10) eingeschraubte Überwurfschraube (27) drückt, welche
über den zulaufseitigen Endabschnitt (23) in Richtung zum Auslaufende des Rohrstutzens
(20) geschoben den zulaufseitigen Endabschnitt (23) freilässt.
2. Kraftstoffzuleitungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schulter
(26) an einem Bund (25) des Rohrstutzens (20) angeordnet ist.
3. Kraftstoffzuleitungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in einer
Umfangsnut (41) im Bund (25) ein Dichtring (40) angeordnet ist, der an der Wand des
Durchgangs (17) anliegt.
4. Kraftstoffzuleitungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß in einer Erweiterung (22) der Bohrung (21) des Rohrstutzens (20) ein Stabfilter
(24) eingesetzt ist.
1. Fuel-supply line arrangement for a fuel-injection nozzle (12) inserted in the cylinder
head of an internal-combustion engine, with a pipe connection piece (20) which is
inserted in a passage in the cylinder head and is sealingly connected on the inflow
side to the junction piece (34) of an inflow pipe (35) and which on the outflow side
is pressed axially by means of a sealing face against a conical seat face on the nozzle
holder of the fuel-injection nozzle by means of a male screw screwed into the passage
in the cylinder head, characterized in that the pipe connection piece (20) passes
through the passage and projects out of the passage (17) in the cylinder head (10)
with its inflow-side end portion (23) which has an external thread (31) and together
with which the junction piece (34) is pressed axially by means of a screwed-on union
nut (32), and in that the pipe connection piece (20) has, between its inflow end and
its outflow end, a crowned shoulder (26), against which presses the male screw (27)
which is screwed into the passage (17) in the cylinder head (10) and which, pushed
over the inflow-side end portion (23) in the direction of the outflow end of the pipe
connection piece (20), leaves the inflow-side end portion (23) free.
2. Fuel-supply line arrangement according to Claim 1, characterized in that the shoulder
(26) is arranged on a collar (25) of the pipe connection piece (20).
3. Fuel-supply line arrangement according to Claim 2, characterized in that a sealing
ring (40) is arranged in a circumferential groove (41) in the collar (25) and bears
on the wall of the passage (17).
4. Fuel-supply line arrangement according to one of Claims 1 to 3, characterized in that
a bar filter (24) is inserted in a widening (22) of the bore (21) of the pipe connection
piece (20).
1. Dispositif d'alimentation en carburant pour un injecteur de carburant (12), monté
dans la culasse d'un moteur à combustion interne, avec une tubulure (20) monté dans
un passage de la culasse, tubulure qui est reliée, de façon étanche du côté de l'alimentation,
à la pièce de raccordement (34) d'un tuyau d'alimentation (35) et qui du côté de la
sortie est pressé axialement par une surface d'étanchéité contre une surface de siège
conique sur le porte-injecteur au moyen d'un écrou de raccordement (27) vissé dans
le passage de la culasse, dispositif d'alimentation en carburant caractérisé en ce
que la tubulure (20) passe à travers le passage et fait saillie hors du passage (17)
dans la culasse (10) par sa section terminale (23) située du côté de l'alimentation
et présentant un filetage externe (31), section terminale (23) par laquelle la pièce
de raccordement (34) est pressée axialement au moyen d'un écrou de raccordement (32)
vissé dessus, et en ce que la tubulure (20) présente, entre son extrémité d'alimentation
et son extrémité de sortie, un épaulement convexe (26) qui, poussé en direction de
l'extrémité de sortie de la tubulure (20) au moyen de la section terminale (23) située
du côté de l'alimentation, maintient libre la section terminale (23) située du côté
de l'alimentation.
2. Dispositif d'alimentation en carburant selon la revendication 1, caractérisé en ce
que l'épaulement (26) est disposé sur un collet (25) de la tubulure (20).
3. Dispositif d'alimentation en carburant selon la revendication 1, caractérisé en ce
que l'on dispose une bague d'étanchéité (40) dans une rainure périphérique (41) du
collet (25), bague d'étanchéité (40) qui repose sur la paroi du passage (17).
4. Dispositif d'alimentation en carburant selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé
en ce que l'on insère un filtre bâton (24) dans un élargissement (22) de l'alésage
(21) de la tubulure (20).
