| (19) |
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(11) |
EP 0 569 891 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.10.1996 Patentblatt 1996/44 |
| (22) |
Anmeldetag: 08.05.1993 |
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| (54) |
Garn sowie Verfahren zur Herstellung eines Garnes
Yarn and method for manufacturing a yarn
Fil et procédé pour la production d'un fil
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL PT |
| (30) |
Priorität: |
12.05.1992 DE 4215212
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.11.1993 Patentblatt 1993/46 |
| (73) |
Patentinhaber: AMANN & SÖHNE GmbH & Co. |
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W-7124 Bönnigheim (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Greifeneder, Karl
D-74074 Heilbronn (DE)
- Truckenmüller, Kurt
D-74076 Heilbronn (DE)
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| (74) |
Vertreter: Döring, Wolfgang, Dr.-Ing.
Patentanwälte
Hauck, Graalfs, Wehnert, Döring, Siemons |
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Mörickestrasse 18 40474 Düsseldorf 40474 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 363 798 EP-A- 0 472 873
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EP-A- 0 367 938
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 010, no. 185 (C-357)27. Juni 1986
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Garn mit den Merkmalen des Oberbegriffs des
Patentanspruchs 1 sowie ein Verfahren zur Herstellung eines derartiges Garnes mit
den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs 15.
[0002] Garne und insbesondere Nähgarne sind in unterschiedlichen Konstruktionen bekannt.
[0003] So beschreibt beispielsweise die EP 0 367 938 B ein Zweikomponentengarn, das mindestens
eine multifile erste Garnkomponente, die im Inneren des Garnes angeordnet ist und
die als Kernmaterial bezeichnet wird, und mindestens ein zweites, das Kernmaterial
umhüllendes multifiles Effektmaterial aufweist. Hierbei sind die beiden zuvor genannten
Multifilamentgarne derart miteinander verwirbelt, daß durch das Ineinanderverschlingen
der beiden Garnmaterialien der erforderliche Fadenschluß resultiert. Um bei diesem
bekannten verwirbelten Garn die erforderliche Garnfestigkeit sicherzustellen, wird
als erstes Garnmaterial ein solches Filamentgarn verwendet, dessen spezifische Festigkeit
bereits als Ausgangsmaterial im Vergleich zu einem textilen Standardgarn sehr hoch
liegt. Mit anderen Worten lehrt somit die EP 0367 938 B, als Ausgangsmaterial bereits
ein hochfestes Multifilamentgarn einzusetzen.
[0004] Neben den zuvor beschriebenen verwirbelten Garnen sind noch Fasergarne oder Zwirne
bekannt.
[0005] Ebenso sind Coregarne bekannt, wie diese beispielsweise in der DE 24 36 997 B beschrieben
sind. Hierbei weist das bekannte Garn ein multifiles Seelenmaterial auf, das mit einer
zweiten Garnkomponente unter Ausbildung eines Coregarnes umsponnen ist. Das Seelenmaterial
des bekannten Coregarnes besteht aus verstrecktem und fixiertem Multifilamentfasern,
wobei üblicherweise hierfür ebenfalls die zuvor beim verwirbelten Garn beschriebenen
hochfesten Multifilamentgarne eingesetzt werden. Diese hochfesten Multifilamentgarne
sind im Vergleich zu einer textilen Standardfaser erheblich teuerer.
[0006] Ein Garn mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1 ist aus der EP
0 363 798 A bekannt. Hierbei beschreibt diese Veröffentlichung ein Nähgarn, das aus
multifilen Garnkomponenten gebildet ist, wobei die spezifische Festigkeit des bekannten
Nähgarnes größer als 40 cN/tex ist. Das bekannte Nähgarn weist jedoch die Konstruktion
eines Schlingennähgarnes auf, wobei diese Konstruktion auch üblicherweise als luftverwirbeltes
Garn bezeichnet wird. Aufgrund dieser Konstruktion besitzt das bekannte Nähgarn eine
relativ offene, voluminöse Struktur, wobei diese Struktur dadurch zustandekommt, daß
beim Verwirbeln die zur Herstellung des Schlingennähgarnes eingesetzte Effektgarnkomponente
schlingen- bzw. schlaufenförmig relativ zur weitestgehend parallel angeordneten Seelenkomponente
über die Fasergarnachse der Seelenkomponente hinausragt. Ausdrücklich hebt die EP
0 363 798 A hervor, daß zur Herstellung dieses bekannten Schlingennähgarnes hochfeste
Garne eingesetzt werden, die auch üblicherweise als technische Garne bezeichnet werden.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Garn der angegebenen Art
zur Verfügung zu stellen, das bei einem besonders günstigen Herstellungspreis eine
extrem hohe Beständigkeit gegenüber mechanischen Beanspruchungen aufweist.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Garn mit den kennzeichnenden Merkmalen
des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0009] Das erfindungsgemäße Garn, insbesondere ein erfindungsgemäßes Nähgarn, weist eine
spezifische Festigkeit zwischen 32 cN/tex und 55 cN/tex auf, wobei das erfindungsgemäße
Garn wie das zuvor beschriebene bekannte Garn aus multifilen Garnkomponenten gebildet
ist. Abweichend jedoch von dem bekannten Garn umfaßt das erfindungsgemäße Garn mindestens
zwei, vorzugsweise zwei bis vier, miteinander verzwirnte Coregarne, wobei jedes Coregarn
mindestens eine, die Seele des Coregarnes ausbildende multifile Garnkomponente und
mindestens eine zweite Garnkomponente besitzt. Hierbei ist die Seele eines jeden Coregarnes
von der mindestens einen zweiten Garnkomponente unter Ausbildung des Coregarnes umsponnen,
wobei die die Seele eines jedes Coregarnes bildende mindestens eine multifile Garnkomponente
ein übliches textiles Standardmultifilamentgarn ist.
[0010] Das erfindungsgemäße Garn, das mindestens zwei, vorzugsweise zwei bis vier, miteinander
verzwirnte Coregarne umfaßt, weist eine Reihe von Vorteilen auf. So konnte überraschend
festgestellt werden, daß ein derartiges Garn die zuvor wiedergegebenen hohen Festigkeiten
zwischen 32 cN/tex und 55 cN/tex, insbesondere zwischen 37 cN/tex und 48 cN/tex, aufweist,
obwohl zur Herstellung dieses Garnes Seelenmaterialien eingesetzt werden, die abweichend
vom vorstehend beschriebenen Stand der Technik keine hochfesten Multifilamentgarne
sondern übliche textile Standardmultifilamentgarne sind. Dies wiederum führt dazu,
daß das erfindungsgemäße Garn besonders preiswert herstellbar ist. Wird das erfindungsgemäße
Garn als Nähgarn eingesetzt, so zeichnet sich ein derartiges Nähgarn dadurch aus,
daß es die hierfür üblichen Nähoperationen, so zum Beispiel ein multidirektionales
Nähen oder das Nähen von Knopflöchern, selbst bei extrem hohen Nähgeschwindigkeiten
von bis zu 7.000 Stichen pro Minute ohne eine Beschädigung des Garnes übersteht. Hierdurch
wird erklärlich, daß das erfindungsgemäße Garn keine Störungen des Vernähens im Bereich
der Konfektion verursacht.
[0011] Eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen Garnes weist solche Coregarne auf,
bei denen die die Seele bildenden multifilen Garnkomponenten eine Intrinsic-Viskosität
zwischen 0,5 dl/g und 0,75 dl/g, insbesondere eine Intrinsic-Viskosität zwischen 0,55
dl/g und 0,63 dl/g, haben. Hierbei handelt es sich um multifile Polyestergarnkomponenten.
Die zuvor genannten Werte der Intrinsic-Viskosität geben den molekularen Aufbau (Molekulargewicht,
chemische Zusammensetzung) der eingesetzten Polyestermultifilamentgarne wieder, wobei
mit zunehmender Viskosität sich auch der Kondensationsgrad der Polymeren entsprechend
erhöht. Die zuvor wiedergegebenen Werte beziehen sich auf Polymerenlösungen in Dichloressigsäure
bei 25 °C.
[0012] Bezüglich des Einzelfilamenttiters der die Seele bildenden multifilen Garnkomponente
eines jeden Coregarnes ist festzuhalten, daß hierbei dieser Einzelfilamenttiter zwischen
0,6 dtex und 6 dtex, vorzugsweise zwischen 1,5 dtex und 4 dtex, variiert.
[0013] Die in dem erfindungsgemäßen Garn vorgesehenen erfindungsgemäße Coregarne weisen
insbesondere als Seele ein Multifilamentgarn (multifile Garnkomponente) auf, dessen
Filamentzahl zwischen 16 und 300, vorzugsweise zwischen 24 und 96, variiert.
[0014] Bezüglich der zweiten Garnkomponente eines jeden Coregarnes, die mit der Seele versponnen
ist, ist festzuhalten, daß hierfür jedes Garn geeignet ist, das die Seele hinreichend
nach außen hin abdeckt. Vorzugsweise wird als zweite Garnkomponente eines jeden Coregarnes
ein Fasergarn aus Polyamid-6-, Polyamid-6.6-, Baumwoll- und/oder insbesondere Polyesterfasern
eingesetzt.
[0015] Eine besonders hohe Festigkeit weisen solche Ausführungsformen des erfindungsgemäßen
Garnes auf, bei denen die zweite Garnkomponente eines jeden Coregarnes mindestens
ein Fasergarn umfaßt, dessen spezifische Festigkeit zwischen 40 cN/tex und 70 cN/tex
variiert.
[0016] Weist das erfindungsgemäße Garn für jedes Coregarn als zweites Garnkomponente ein
Fasergarn auf, so variiert hierbei die Stapellänge der einzelnen Fasern des Fasergarnes
zwischen 15 mm und 120 mm, insbesondere zwischen 20 mm und 60 mm.
[0017] Bezüglich des Einzelfasertiters der als Fasergarn vorliegenden zweiten Garnkomponente
ist festzuhalten, daß dieser zwischen 0,6 dtex und 4 dtex, vorzugsweise zwischen 0,8
dtex und 2 dtex, variiert.
[0018] Wie bereits eingangs bei dem erfindungsgemäßen Garn beschrieben ist, umfaßt das erfindungsgemäße
Garn mindestens zwei, vorzugsweise zwei bis vier, miteinander verzwirnte Coregarne,
wobei jedes einzelne Coregarn den zuvor oder nachfolgend noch beschriebenen Aufbau
aufweist. Hierbei besitzt das entsprechend ausgezwirnte Garn vorzugsweise einen Drehungsbeiwert
α zwischen 120 und 180, wobei der Drehungsbeiwert α wie folgt definiert ist:

[0019] In dieser Formel bedeutet Nm die Garnfeinheit (Titer), ausgegeben in Nummer metrisch.
[0020] Ein derartig ausgezwirntes Garn, das, wie bereits vorstehend beschrieben, mindestens
zwei, vorzugsweise zwei bis vier, miteinander verzwirnte Coregarne umfaßt, kann insbesondere
auch ausgezeichnet als Nähgarn eingesetzt werden, da ein derartiges Nähgarn beispielsweise
ein multidirektionales Nähen oder ein Nähen von Knopflöchern mit hohen Stichdichten
(bis zu 7.000 Stiche pro Minute) ohne Garnriß übersteht.
[0021] Jedes das zuvor beschriebene erfindungsgemäße Garn bildende Coregarn besitz einen
Gesamttiter, der zwischen 100 dtex und 1.400 dtex, vorzugsweise zwischen 100 dtex
und 600 dtex, liegt.
[0022] Das bei jedem Coregarn vorgesehene Massenverhältnis von Seele zur zweiten Garnkomponente
variiert bei dem erfindungsgemäßen Garn von 70 % (Masse der Seele) zu 30 % (Masse
der zweiten Garnkomponente) bis 30 % (Masse der Seele) zu 70 % (Masse der zweiten
Garnkomponente).
[0023] Um ein einfaches Anfärben mit einer Farbstoffklasse von Seelenmaterial und gleichzeitig
der zweiten Garnkomponente sicherzustellen, empfiehlt es sich, daß das erfindungsgemäße
Garn sowohl als Seele als auch als zweites Garnkomponente das gleiche, vorstehend
genannte Fasersubstrat aufweist. Selbstverständlich ist es jedoch auch möglich, daß
das erfindungsgemäße Garn solche Coregarn umfaßt, die unterschiedliche Fasersubstrate
in der Seele und als zweite Garnkomponente besitzen.
[0024] Der vorliegenden Erfindung liegt desweiteren die Aufgabe zugrunde, ein Herstellungsverfahren
zur Verfügung zu stellen, mit dem das zuvor beschriebene erfindungsgemäße Garn besonders
wirtschaftlich gesponnen werden kann.
[0025] Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs 15 gelöst.
[0026] Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung des vorstehend beschriebenen Garnes
sieht vor, daß man mindestens zwei, vorzugsweise zwei bis vier, Coregarne miteinander
verzwirnt. Hierbei sieht man bei dem erfindungsgemäßen Verfahren als Coregarne solche
Coregarne vor, die mindestens eine, als Seele dienende multifile Garnkomponente, die
mit einer zweiten Garnkomponente umsponnen ist, aufweisen, wobei man als die die Seele
eines jeden Coregarnes bildende mindestens eine multifile Garnkomponente ein vororientiertes
Multifilamentgarn (POY-Garn) auswählt. Dieses vororientierte Multifilamentgarn entspricht
in seinem molekularen Aufbau einem textilen Standardmultifilamentgarn, wobei man das
vororientierte Multifilamentgarn (POY-Garn) derart verstreckt, daß seine Festigkeit
zwischen 60 cN/tex und 90 cN/tex, vorzugsweise zwischen 71 cN/tex und 90 cN/tex, variiert.
[0027] Das erfindungsgemäße Verfahren weist eine Reihe von Vorteilen auf. So ist zunächst
festzuhalten, daß das erfindungsgemäße Verfahren unter Einsatz von relativ preisgünstigen
Rohstoffen zu einem hochwertigen Garn, insbesondere Nähgarn, führt, das sich dadurch
auszeichnet, daß es selbst bei extremen Nähbelastungen nicht reißt. Außerdem weist
ein derartig hergestelltes Garn bzw. Nähgarn geringe Restschrumpfwerte auf, die sich
beispielsweise in Kochschrumpfwerten (Wasser, etwa 98 °C) in der Größenordnung von
1 %, vorzugsweise weniger als 0,5 %, und in Heißluftschrumpfwerten (160 °C) in der
Größenordnung von etwa 2 %, vorzugsweise unter 1 %, ausdrücken. Dies wiederum führt
dazu, daß bei einer Verwendung des nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten
Garnes als Nähgarn kein Boldern von Nähten auftritt, wenn die hiermit vernähten konfektionierten
Teile gedämpft, gebügelt oder beim späteren Gebrauch gewaschen werden.
[0028] Bezüglich der Auswahl des zuvor beschriebenen POY-Garnes (Seelenmaterial) ist festzuhalten,
daß hierfür vorzugsweise ein Polyester-Multifilamentgarn ausgewählt wird, dessen Intrinsic-Viskosität
zwischen 0,5 dl/g und 0,75 dl/g, vorzugsweise zwischen 0,55 dl/g und 0,63 dl/g, variiert.
Somit handelt es sich bei dem zuvor beschriebenen Polyester-POY-Garn um ein solches
Garn, dessen chemischer Aufbau und insbesondere dessen Molekulargewicht einem üblichen
textilen Standardmultifilamentgarnen entspricht. Die zuvor genannten Intrinsic-Viskositäten
stellen solche Werte dar, die in entsprechenden Lösungen des Polymeren in Dichloressigsäure
bei 25 °C gemessen sind.
[0029] Bei einer besonders geeigneten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens verstreckt
man jedes vororientierte Multifilamentgarn, bei dem es sich vorzugsweise um Polyester-POY-Garne
handelt, derart, daß man dieses Multifilamentgarn über eine vom Garn umschlungene
Liefergalette mit einer ersten Geschwindigkeit einer Hauptstreckzone zuführt. Über
eine von dem vororientierten Multifilamentgarn umschlungene Abzugsgalette zieht man
dann das Multifilamentgarn mit einer zweiten Geschwindigkeit aus der Hauptstreckzone
ab, wobei die zweite Geschwindigkeit 70 % bis 180 %, vorzugsweise 100 % bis 160 %,
größer ist als die erste Geschwindigkeit. Die Abzugsgalette wird bei dieser Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Verfahrens auf eine Temperatur zwischen 160 °C und 240 °C aufgeheizt.
Bedingt durch die zuvor wiedergegebenen Geschwindigkeitsdifferenzen zwischen der ersten
Geschwindigkeit und der zweiten Geschwindigkeit wird somit in der Hauptstreckzone,
die ausschließlich aus der Liefergalette und der Abzugsgalette gebildet ist, ein Verstreckungsgrad
von 1:1,7 bis 1:2,8, vorzugsweise ein Verstreckungsgrad von 1:2,0 bis 1:2,6, erreicht.
Obwohl diese Verstreckungsgrade sehr hoch liegen, treten bei einem derartigen Verstrecken
überraschenderweise keine Filamentbrüche auf, so daß dieses Verstreckungsverfahren
besonders störungsunanfällig ist. Desweiteren sind die Reißfestigkeiten eines derart
verstreckten Multifilamentgarnes extrem hoch, d.h. sie liegen abhängig von dem jeweils
eingesetzten vororientierten Multifilamentgarn (POY-Garn) im Bereich zwischen 60 cN/tex
und 90 cN/tex, insbesondere zwischen 71 cN/tex und 90 cN/tex.
[0030] Eine Weiterbildung der zuvor beschriebenen Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen
Verfahrens sieht vor, daß man auch die Liefergalette auf eine Temperatur zwischen
60 °C und 160 °C, vorzugsweise auf eine Temperatur zwischen 80 °C bis 140 °C, aufheizt.
[0031] Bei einer weiteren Ausführungsvariante des zuvor beschriebenen erfindungsgemäßen
Verfahrens heizt man in der Hauptstreckzone, d.h. somit zwischen der Liefergalette
und der Abzugsgalette, das vororientierte Multifilamentgarn auf eine Temperatur zwischen
80 °C und 180 °C auf. Hierbei wird diese Aufheizung des Multifilamentgarnes in der
Hauptstreckzone vorzugsweise derart durchgeführt, daß man zu diesem Zwecke insbesondere
eine hot plate, einen IR-Strahler und/oder einen Laser verwendet.
[0032] Bezüglich der Zeit, bei dem man das vororientierte Multifilamentgarn in der Hauptstreckzone
aufheizt und auf die zuvor genannten Temperaturen (80 °C bis 180 °C) verweilen läßt,
ist festzuhalten, daß diese Verweilzeit insbesondere zwischen 0,01 s und 1 s variiert.
[0033] Um bei den zuvor beschriebenen Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens
die für die Verstreckung in der Hauptstreckzone erforderlichen Klemmpunkte zu erhalten,
werden, wie bereits vorstehend beschrieben ist, die Liefergalette und die Abzugsgalette
mit dem vororientierten Multifilamentgarn umschlungen. Hier hat es sich gezeigt, daß
insbesondere dann besonders hohe Festigkeiten und besonders geringe Schrumpfwerte
des verstreckten Multifilamentgarnes resultieren, wenn die Liefergalette und/oder
die Abzugsgalette mit dem vororientierten Multifilamentgarn 5 bis 40mal, vorzugsweise
10 bis 20mal, umschlungen wird. Diese Umschlingungswerte beziehen sich auf Galetten,
deren Durchmesser zwischen etwa 40 mm und 250 mm, vorzugsweise 80 mm und 120 mm, variieren.
[0034] Eine andere, besonders geeignete Weiterbildung der zuvor beschriebenen Ausführungsvarianten
des erfindungsgemäßen Verfahrens sieht vor, daß man in Transportrichtung des vororientierten
Multifilamentgarnes (POY-Garn) gesehen vor der Hauptstreckzone eine Vorverstreckungszone
anordnet. Mit anderen Worten wird hierbei somit das vororientierte Multifilamentgarn
(POY-Garn), bei dem es sich vorzugsweise um ein Polyester-POY-Garn handelt, zunächst
in der Vorverstreckungszone teilweise verstreckt und anschließend in der Hauptstreckzone
endverstreckt.
[0035] Bei der zuvor beschriebenen Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens bietet
es sich an, das vororientierte Multifilamentgarn in der Vorverstreckungszone zwischen
0,5 % und 10 %, vorzugsweise zwischen 1 % und 4 %, vorzuverstrecken, d.h. das vororientierte
Multifilamentgarn wird somit in der Vorverstreckungszone zwischen 0,5 % und 10 %,
vorzugsweise zwischen 1 % und 4 %, gelängt.
[0036] Bezüglich der Vorverstreckungs- bzw. Verstreckungsgeschwindigkeiten ist festzuhalten,
daß man dann besonders wirtschaftlich und reproduzierbar die zuvor genannten hohen
Festigkeiten und geringen Schrumpfwerte erzielt, wenn man Abzugsgeschwindigkeiten
auswählt, die größer als 300 m/min sind und vorzugsweise zwischen 600 m/min und 1.200
m/min liegen.
[0037] Um durch das zuvor beschriebene Verstreckungsverfahren ein besonders schrumpfarmes
und verstrecktes Garn zu erzeugen, sieht eine andere, besonders geeignete Weiterbildung
des zuvor beschriebenen Verfahrens vor, daß in Transportrichtung des Multifilamentgarnes
gesehen hinter der Hauptstreckzone eine Relaxierzone angeordnet ist, in der das verstreckte
Multifilamentgarn auf eine Temperatur zwischen 80 °C und 240 °C, vorzugsweise auf
eine Temperatur zwischen 140 °C und 200 °C, erwärmt wird. Hier hat sich gezeigt, daß
eine derartige Relaxierzone die Schrumpfwerte, insbesondere den Kochschrumpfwert (Wasser
98 °C) und den Heißluftschrumpfwert (160 °C) des verstreckten Multifilamentgarnes
weiter reduziert. Dies trifft insbesondere dann im verstärkten Maße zu, wenn man das
verstreckte Multifilamentgarn in die Relaxierzone mit Voreilung, die vorzugsweise
zwischen 0,5 % und 10 % und insbesondere zwischen 1 % und 3 % liegt, einführt.
[0038] Die Verweilzeit des Multifilamentgarnes in der Relaxierzone variiert dann abhängig
von der jeweiligen Transportgeschwindigkeit des Garnes durch die Relaxierzone und
beträgt vorzugsweise 0,01 s bis 1 s.
[0039] Die Auswahl des bei dem erfindungsgemäßen Verfahren eingesetzten Multifilamentgarnes
(POY-Garnes) richtet sich nach der späteren Verwendung des verstreckten Garnes. Vorzugsweise
werden hier solche POY-Multifilamentgarne ausgewählt, deren Einzelfilamenttiter zwischen
1 dtex und 12 dtex, vorzugsweise zwischen 3 dtex und 8 dtex, variiert.
[0040] Bezüglich des Titers des vororientierten Multifilamentgarnes ist festzuhalten, daß
dieser zwischen 40 dtex und 2.000 dtex, vorzugsweise zwischen 80 dtex und 1.200 dtex,
variiert. Die Elementarfadenzahl des eingesetzten vororientierten Multifilamentgarnes
liegt zwischen 16 und 300, vorzugsweise zwischen 24 und 96.
[0041] Eine Variante der zuvor beschriebenen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens
sieht vor, daß man zunächst jedes Coregarn einzeln mit einer Garndrehung und anschließend
die als Vorzwirn vorliegenden Coregarne mit der Zwirndrehung unter Ausbildung des
erfindungsgemäßen Garnes versieht. Hierbei wählt man vorzugsweise eine Garndrehung
aus, der Drehungsbeiwert α zwischen 90 und 140 liegt, wobei der Drehungsbeiwert α
vorstehend beim erfindungsgemäßen Garn definiert ist. Die sich hieran anschließende
Zwirndrehung wird vorzugsweise bei einem Drehungsbeiwert α zwischen 120 und 180 durchgeführt.
[0042] Besonders gute Ergebnisse bezüglich des Nähverhaltens weist eine Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Garnes auf, deren Haarigkeit (sh) zwischen 2,5 und 7,5, insbesondere
zwischen 4 und 7, variiert. Hierbei beziehen sich diese Werte der Haarigkeit auf Meßergebnisse,
wie diese nach dem bekannten Verfahren mit einem Uster-Garngleichmäßigkeitsmeßgerät,
Typ UT3, bestimmt werden.
[0043] Wie dies bereits vorstehend mehrfach erwähnt ist, setzt das erfindungsgemäße Verfahren
als Ausgangsmaterial vorzugsweise eine multifile Polyester-Seele und eine Polyester-Umspinnungskomponente
auf (zweite Garnkomponente) ein, so daß dementsprechend ein Coregarn resultiert, das
vollständig aus Polyester besteht. Hierbei wird unter Polyester im Sinne der vorliegenden
Anmeldung Polyethylenterephthalat verstanden.
[0044] Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Garnes sowie des erfindungsgemäßen
Verfahrens sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0045] Das erfindungsgemäße Verfahren wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels
näher erläutert.
[0046] Ein Polyester-POY-Garn wurde zwischen einem Lieferwerk und einer hier nachgeschalteten
Liefergalette derart vorverstreckt, daß es 5 % gelängt wurde. Hierbei betrug die Temperatur
der Liefergalette 100 °C. Anschließend wurde das vorverstreckte Multifilamentgarn
in einer Hauptstrecke, die ausschließlich aus der zuvor genannten Liefergalette und
einer Abzugsgalette bestand, bei einem Verstreckungsgrad von 1:2,4 verstreckt. Die
Temperatur der Abzugsgalette betrug 160 °C. Das Polyester-Multifilamentgarn war 20mal
um die Liefergalette und 20mal um die Abzugsgalette gewunden. Beide Galetten wiesen
einen Durchmesser von 150 mm auf. Die Verstreckungsgeschwindigkeit betrug 600 m/min.
[0047] Hinter der Abzugsgalette war eine thermische Behandlung (hot plate) vorgesehen, wobei
das verstreckte Multifilamentgarn in die thermische Nachbehandlung mit einer Voreilung
von 3 % eingeführt wurde. Die Temperatur der thermischen Nachbehandlung lag bei 180
°C, die Verweilzeit betrug 0,5 s.
[0048] Am Auslaß der thermischen Nachbehandlung wurde das verstreckte Polyestermultifilamentgarn,
das einen Gesamttiter von 138 dtex und eine Filamentzahl von 30 aufwies, aufgewickelt.
[0049] Das vorstehend beschriebene verstreckte Polyestermultifilamentgarn wurde unter Ausbildung
eines Coregarnes mit einer Polyester-Stapelfaser (Einzelfasertiter 1,3 dtex, Stapellänge
38 mm) umsponnen. Das gesponnene Coregarn wies nach dem Spinnen einen Drehungsbeiwert
α von 105,7 und einen Titer von Nm 49 auf.
[0050] Zwei dieser so hergestellten Coregarne wurden unter Ausbildung eines Nähzwirns miteinander
verzwirnt, wobei das ausgezwirnte Nähgarn einen Drehungsbeiwert α von 153,5 aufwies.
[0051] Nach dem Färben und Avivieren wurde das Nähverhalten des zuvor beschriebenen Nähzwirnes
geprüft. Hier konnte festgestellt werden, daß dieser Nähzwirn, der aus zwei miteinander
verzwirnten Coregarnen bestand, ein ausgezeichnetes Nähverhalten aufwies, was sich
dadurch ausdrückte, daß der Nähzwirn weder beim multidirektionalen Nähen mit bis zu
7.000 Stichen pro Minute noch beim Knopflochnähen riß.
1. Garn, insbesondere Nähgarn, mit einer spezifischen Festigkeit zwischen 32 cN/tex und
55 cN/tex, wobei das Garn aus multifilen Garnkomponenten gebildet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß das Garn mindestens zwei, vorzugsweise zwei bis vier, miteinander verzwirnte Coregarne
umfaßt, daß jedes Coregarn mindestens eine, die Seele des Coregarnes ausbildende multifile
Garnkomponente und mindestens eine zweite Garnkomponente aufweist, wobei die Seele
von der mindestens einen zweiten Garnkomponente unter Ausbildung des Coregarnes umsponnen
ist und daß die die Seele eines jeden Coregarnes bildende mindestens eine multifile
Garnkomponente ein übliches textiles Standardmultifilamentgarn ist.
2. Garn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Seele eines jeden Coregarnes
bildende multifile Garnkomponente eine Intrinsic-Viskosität zwischen 0,5 dl/g und
0,75 dl/g aufweist.
3. Garn nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Seele eines jeden Coregarnes
bildende multifile Garnkomponente eine Intrinsic-Viskosität zwischen 0,55 dl/g und
0,63 dl/g aufweist.
4. Garn nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Seele eines
jeden Coregarnes bildende multifile Garnkomponente aus Polyester besteht.
5. Garn nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die die Seele eines
jeden Coregarnes bildende multifile Garnkomponente einen Einzelfilamenttiter zwischen
0,6 dtex und 6 dtex, vorzugsweise einen Einzelfilamenttiter zwischen 1,5 dtex und
4 dtex, aufweist.
6. Garn nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die die Seele eines
jeden Coregarnes bildende multifile Garnkomponente eine Filamentzahl zwischen 16 und
300, vorzugsweise eine Filamentzahl zwischen 24 und 96, besitzt.
7. Garn nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Garnkomponente
eines jeden Coregarnes ein Fasergarn aus Polyester-, Polyamid-6-, Polyamid-6.6- und/oder
Baumwollfaser ist.
8. Garn nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Garnkomponente
eines jeden Coregarnes mindestens ein Fasergarn umfaßt, dessen spezifische Festigkeit
zwischen 40 cN/tex und 70 cN/tex variiert.
9. Garn nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Garnkomponente
eines jeden Coregarnes ein Fasergarn mit einer Stapellänge der Einzelfaser zwischen
15 mm und 120 mm, insbesondere zwischen 20 mm und 60 mm, aufweist.
10. Garn nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Garnkomponente
eines jeden Coregarnes ein Fasergarn aufweist, dessen Fasern einen Einzelfasertiter
zwischen 0,6 dtex und 4 dtex, vorzugsweise zwischen 0,8 dtex und 2 dtex, besitzen.
11. Garn nach einem der Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, daß das ausgezwirnte Garn
einen Drehungsbeiwert α zwischen 120 und 180 aufweist.
12. Garn nach einem der Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Coregarn einen
Gesamttiter zwischen 100 dtex und 1.400 dtex, vorzugsweise einen Gesamttiter zwischen
100 dtex und 600 dtex, besitzt.
13. Garn nach einem der Ansprüche 1-12, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Coregarn ein
Massenverhältnis von Seele zur zweiten Garnkomponente von 70 % zu 30 % bis 30 % zu
70 % aufweist.
14. Garn nach einem der Ansprüche 1-13, dadurch gekennzeichnet, daß das Seelenmaterial
und die zweite Garnkomponente aus dem gleichen Fasersubstrat bestehen.
15. Verfahren zur Herstellung des Garnes, insbesondere eines Nähgarnes, nach einem der
Ansprüche 1-14, dadurch gekennzeichnet, daß man mindestens zwei, vorzugsweise zwei
bis vier, Coregarne miteinander verzwirnt, daß man als Coregarne solche Coregarne
verwendet, die mindestens eine, als Seele dienende multifile Garnkomponente, die mit
einer zweiten Garnkomponente umsponnen ist, aufweisen, daß man als die die Seele eines
jeden Coregarnes bildende mindestens eine multifile Garnkomponente ein vororientiertes
Multifilamentgarn (POY-Garn) auswählt, wobei das vororientierte Multifilamentgarn
in seinem molekularen Aufbau einem textilen Standardmultifilamentgarn entspricht,
und daß man das vororientierte Multifilamentgarn (POY-Garn) derart verstreckt, daß
seine Festigkeit zwischen 60 cN/tex und 90 cN/tex, vorzugsweise zwischen 71 cN/tex
und 90 cN/tex, variiert.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß man ein vororientiertes Polyester-POY-Garn
auswählt, dessen Intrinsic-Viskosität zwischen 0,5 dl/g und 0,75 dl/g, vorzugsweise
zwischen 0,55 dl/g und 0,63 dl/g, variiert.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß man das
vororientierte Multifilamentgarn über eine vom Garn umschlungene Liefergalette mit
einer ersten Geschwindigkeit einer Hauptstreckzone zuführt und über eine vom Garn
umschlungene Abzugsgalette mit einer zweiten Geschwindigkeit aus der Hauptstreckzone
abzieht, wobei die zweite Geschwindigkeit 70 % bis 180 %, vorzugsweise 100 % bis 160
%, größer ist als die erste Geschwindigkeit, daß man die Verstreckung in der Hauptstreckzone
ausschließlich zwischen der Liefergalette und der Abzugsgalette durchführt und daß
man die Abzugsgalette auf eine Temperatur zwischen 160 °C und 240 °C aufheizt.
18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß man die Liefergalette auf
eine Temperatur zwischen 60 °C und 160 °C, vorzugsweise auf eine Temperatur zwischen
80 °C und 140 °C, aufheizt.
19. Verfahren nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß man in der Hauptstreckzone
das vororientierte Multifilamentgarn auf eine Temperatur zwischen 80 °C und 180 °C
aufheizt.
20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß man zum Aufheizen des vororientierten
Multifilamentgarnes in der Hauptstreckzone eine hot plate, einen IR-Strahler und/oder
einen Laser verwendet.
21. Verfahren nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß man das vororientierte
Multifilamentgarn in der Hauptstreckzone zwischen 0,01 s und 1 s aufheizt.
22. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß man die
Liefergalette und/oder die Abzugsgalette mit dem vororientierten Multifilamentgarn
5 bis 40mal, vorzugsweise 10 bis 20mal, umschlingt.
23. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß man in Transportrichtung
des vororientierten Multifilamentgarnes gesehen vor der Hauptstreckzone eine Vorverstreckungszone
anordnet.
24. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß man das vororientierte Multifilamentgarn
in der Vorverstreckungszone zwischen 0,5 % bis 10 %, vorzugsweise zwischen 1 % und
4 %, vorverstreckt.
25. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß man die
Vorverstreckung und/oder die Verstreckung bei einer Abzugsgeschwindigkeit größer als
300 m/min, vorzugsweise bei einer Geschwindigkeit zwischen 600 m/min und 1.200 m/min,
durchführt.
26. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß man in Transportrichtung
des vororientierten Multifilamentgarnes gesehen hinter der Hauptstreckzone eine Relaxierzone
anordnet, in der man das verstreckte Multifilamentgarn auf eine Temperatur zwischen
80 °C und 240 °C, vorzugsweise auf eine Temperatur zwischen 140 °C und 200 °C, erwärmt.
27. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß man das verstreckte Multifilamentgarn
in die Relaxierzone mit einer Voreilung einführt.
28. Verfahren nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß man verstreckte Multifilamentgarn
in die Relaxierzone mit einer Voreilung zwischen 0,5 % und 10 %, vorzugsweise 1 %
und 3 %, einführt.
29. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß man als
vororientiertes Multifilamentgarn ein solches Garn auswählt, dessen Einzelfilamenttiter
zwischen 1 dtex und 12 dtex, vorzugsweise zwischen 3 dtex und 8 dtex, variiert.
30. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß das vororientierte
Multifilamentgarn einen Gesamttiter zwischen 40 dtex und 2.000 dtex, vorzugsweise
zwischen 80 dtex und 1.200 dtex, aufweist.
31. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 30, dadurch gekennzeichnet, daß das vororientierte
Multifilamentgarn eine Elementarfadenzahl zwischen 16 und 300, vorzugsweise zwischen
24 und 96, besitzt.
32. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß man zunächst
jedes Coregarn mit einer Garndrehung und anschließend die Coregarne mit einer Zwirndrehung
versieht.
33. Verfahren nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß man die Garndrehung bei einem
Drehungsbeiwert α zwischen 90 und 140 durchführt.
34. Verfahren nach Anspruch 32 oder 33, dadurch gekennzeichnet, daß man die Zwirndrehung
bei einem Drehungsbeiwert α zwischen 120 und 180 durchführt.
1. A yarn, particularly a sewing yarn, with a specific strength of between 32 cN/tex
and 55 cN/tex, whereby the yarn consists of multifile yarn components, characterized
in that the yarn comprises at least two, preferably two to four, core yarns being
twisted around each other, that each core yarn has at least one multifile yarn component
forming the core of the core yarn and at least a second yarn component, whereby the
core of the at least one second yarn component is spun over under the formation of
the core yarn, and that the at least one multifile yarn component forming the core
of each core yarn is a usual textile, standard multifilament yarn.
2. The yarn according to claim 1, characterized in that the multifile yarn component
forming the core of each core yarn has an intrinsic viscosity of between 0,5 dl/g
and 0,75 dl/g.
3. The yarn according to claim 2, characterized in that the multifile yarn component
forming the core of each core yarn has an intrinsic viscosity of between 0,55 dl/g
and 0,63 dl/g.
4. The yarn according to one of the claims 1 to 3, characterized in that the multifile
yarn component forming the core of each core yarn consists of polyester.
5. The yarn according to one of the claims 1 to 4, characterized in that the multifile
yarn component forming the core of each core yarn has a single filament titre of between
0,6 dtex and 6 dtex, preferably a single filament titre of between 1,5 dtex and 4
dtex.
6. The yarn according to one of the claims 1 to 5, characterized in that the multifile
yarn component forming the core of each core yarn has a filament number of between
24 and 96.
7. The yarn according to one of the claims 1 to 6, characterized in that the second yarn
component of each core yarn is a fibre yarn of polyester-, polyamid-6-, polyamid-6.6-
and/or cotton fibres.
8. The yarn according to one of the claims 1 to 7, characterized in that the second yarn
component of each core yarn contains at least one fibre yarn having a specific strength
that varies between 40 cN/tex and 70 cN/tex.
9. The yarn according to one of the claims 1 to 8, characterized in that the second yarn
component of each core yarn has a fibre yarn with a staple length of the single fibre
of between 15 mm and 120 mm, particularly of between 20 mm and 60 mm.
10. The yarn according to one of the claims 1 to 9, characterized in that the second yarn
component of each core yarn comprises a fibre yarn having fibres that have a single
fibre titre of between 0,6 dtex and 4 dtex, preferably of between 0,8 dtex and 2 dtex.
11. The yarn according to one of the claims 1 to 10, characterized in that the twisted
yarn has a twisting factor alpha of between 120 and 180.
12. The yarn according to one of the claims 1 to 11, characterized in that each core yarn
has a total titre of between 100 dtex and 1.400 dtex, preferably a total titre of
between 100 dtex and 600 dtex.
13. The yarn according to one of the claims 1 to 12, characterized in that each core yarn
has a mass ratio of the core relative to the second yarn component of between 70 %
: 30 % to 30 % : 70 %.
14. The yarn according to one of the claims 1 to 13, characterized in that the core material
and the second yarn component consist of the same fibre substrate.
15. A method for the manufacturing of the yarn, particularly of a sewing yarn, according
to one of the claims 1 to 14, characterized in that at least two, preferably two to
four core yarns are twisted around each other, that as core yarns such core yarns
are employed that have at least one multifile yarn component serving as core, whereby
this multifile yarn component is spun over with a second yarn component, that a preorientated
multifilament yarn (POY-yarn) is chosen as the at least one multifile yarn component
forming the core of each core yarn, whereby the preorientated multifilament yarn corresponds
concerning its molecular structure to a textile standard multifilament yarn, and that
the preorientated multifilament yarn (POY-yarn) is drawn in such a way that its strength
varies between 60 cN/tex and 90 cN/tex, preferably between 71 cN/tex and 90 cN/tex.
16. The method according to claim 15, characterized in that the a preorientated polyester-POY-yarn
is chosen that has an intrinsic viscosity varying between 0,5 dl/g and 0,75 dl/g,
preferably between 0,55 dl/g and 0,63 dl/g.
17. The method according to one of the claims 15 or 16, characterized in that the preorientated
multifilament yarn is entered into a main drawing zone at a first speed over a delivery
godet roll wrapped by the yarn and is detached from the main drawing zone at a second
speed over a detaching godet roll wrapped by the yarn, whereby the second speed is
70 % to 180 %, preferably 100 % to 160 %, higher than the first speed, that the drawing
in the main drawing zone is carried out exclusively between the delivery godet roll
and the detaching godet roll and that the detaching godet roll is heated up to a temperature
of between 160 °C and 240 °C.
18. The method according to claim 17, characterized in that the delivery godet roll is
heated up to a temperature of between 60 °C and 160 °C, preferably to a temperature
of between 80 °C and 140 °C.
19. The method according to claim 17 or 18, characterized in that the preorientated multifilament
yarn is heated up to a temperature of between 80 °C and 180 °C in the main drawing
zone.
20. The method according to claim 19, characterized in that for the heating of the preorientated
multifilament yarn in the main drawing zone a hot plate, an infrared radiator and/or
a laser is used.
21. The method according to claim 19 or 20, characterized in that the preorientated multifilament
yarn is heated up in the main drawing zone for 0,01 s and 1 s.
22. The method according to one of the claims 17 to 21, characterized in that the delivery
godet roll and/or the detaching godet roll is wrapped 5 to 40 times, preferably 10
to 20 times, by the preorientated multifilament yarn.
23. The method according to one of the claims 17 to 22, characterized in that a predrawing
zone is arranged in transport direction of the preorientated multifilament yarn before
the main drawing zone.
24. The method according to claim 23, characterized in that the preorientated multifilament
yarn is predrawn between 0,5 % and 10 %, preferably between 1 % and 4 %, in the predrawing
zone.
25. The method according to one of the claims 17 to 24, characterized in that the predrawing
and/or the drawing is carried out at a detaching speed being faster than 300 m/min,
preferably at a speed of between 600 m/min and 1.200 m/min.
26. The method according to one of the claims 17 to 24, characterized in that a relaxation
zone is arranged in transport direction of the preorientated multifilament yarn behind
the main drawing zone, whereby in this relaxation zone the drawn multifilament yarn
is heated up to a temperature of between 80 °C and 240 °C, preferably to a temperature
of between 140 °C and 200 °C.
27. The method according to claim 26, characterized in that the drawn multifilament yarn
is entered into the relaxation zone with an overfeed.
28. The method according to claim 27, characterized in that the drawn multifilament yarn
is entered into the relaxation zone with an overfeed of between 0,5 % and 10 %, preferably
to 1 % and 3 %.
29. The method according to one of the claims 15 to 28, characterized in that as preorientated
multifilament yarn such a yarn is chosen that has a single filament titre varying
between 1 dtex and 12 dtex, preferably between 3 dtex and 8 dtex.
30. The method according to one of the claims 15 to 29, characterized in that the preorientated
multifilament yarn has a total titre of between 40 dtex and 2.000 dtex, preferably
between 80 dtex and 1.200 dtex.
31. The method according to one of the claims 15 to 30, characterized in that the preorientated
multifilament yarn has an elementary thread number of between 16 and 300, preferably
between 24 and 96.
32. The method according to one of the claims 15 to 31, characterized in that first of
all each core yarn is provided with a yarn twist and then the core yarns are provided
with a ply twist.
33. The method according to claim 32, characterized in that the yarn twist is carried
out with a twisting factor alpha of between 90 and 140.
34. The method according to claim 32 or 33, characterized in that the ply twist is carried
out with a twisting factor alpha of between 120 and 180.
1. Fil, en particulier fil à coudre, présentant une résistance spécifique valant entre
32 cN/tex et 55 cN/tex, le fil étant formé de composants de fil multifilaments, caractérisé
en ce que le fil comprend au moins deux, et de préférence de deux à quatre, fils guipés
retordus l'un avec l'autre, en ce que chaque fil guipé présente au moins un composant
de fil multifilaments formant l'âme du fil guipé et au moins un second composant de
fil, l'âme étant filée avec le second composant de fil au moins présent pour former
le fil guipé, et en ce que le composant multifilaments de fil au moins présent, qui
forme l'âme de chaque fil guipé, est un fil textile multifilaments standard habituel.
2. Fil selon la revendication 1, caractérisé en ce que le composant multifilaments de
fil formant l'âme de chaque fil guipé présente une viscosité intrinsèque située entre
0,5 dl/g et 0,75 dl/g.
3. Fil selon la revendication 2, caractérisé en ce que le composant multifilaments de
fil formant l'âme de chaque fil guipé présente une viscosité intrinsèque située entre
0,55 dl/g et 0,63 dl/g.
4. Fil selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le composant de fil
multifilaments formant l'âme de chaque fil guipé est constitué de polyester.
5. Fil selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le composant multifilaments
de fil formant l'âme de chaque fil guipé présente un titre des filaments individuels
situé entre 0,6 dtex et 6 dtex, et de préférence un titre des filaments individuels
situé entre 1,5 dtex et 4 dtex.
6. Fil selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le composant multifilaments
de fil formant l'âme de chaque fil guipé possède un nombre de filaments situé entre
16 et 300, et de préférence un nombre de filaments situé entre 24 et 96.
7. Fil selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le second composant
de fil de chaque fil guipé est un fil en fibres en polyester, polyamide 6, polyamide
6.6 et/ou de coton.
8. Fil selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le second composant
de fil de chaque fil guipé comprend au moins un fil en fibres dont la résistance spécifique
varie entre 40 cN/tex et 70 cN/tex.
9. Fil selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le second composant
de fil de chaque fil guipé présente un fil en fibres dont la longueur des brins des
fibres individuelles vaut entre 15 mm et 120 mm, et en particulier entre 20 mm et
60 mm.
10. Fil selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le second composant
de fil de chaque fil guipé présente un fil en fibres dont les fibres possèdent un
titre des filaments individuels valant entre 0,6 dtex et 4 dtex, et de préférence
entre 0,8 dtex et 2 dtex.
11. Fil selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le fil retors présente
un indice de torsadage α valant entre 120 et 180.
12. Fil selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que chaque fil guipé
présente un titre total valant entre 100 dtex et 1400 dtex, et de préférence un titre
total valant entre 100 dtex et 600 dtex.
13. Fil selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que chaque fil guipé
présente un rapport massique de l'âme au second composant de fil situé entre 70% à
30% et 30% à 70%.
14. Fil selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que le matériau d'âme
et le second composant de fil sont constitués du même substrat fibreux.
15. Procédé pour la fabrication du fil, en particulier un fil à coudre, selon l'une des
revendications 1 à 14, caractérisé en ce que l'on retord au moins deux, et de préférence
de deux à quatre fils guipés les uns avec les autres, en ce que, comme fils guipés,
on utilise des fils guipés qui présentent au moins un composant de fil multifilaments
servant d'âme qui est entouré par un second composant de fil, en ce que comme composant
de fil multifilaments au moins présent formant l'âme de chaque fil guipé, on sélectionne
un fil multifilaments préorienté (fil POY), le fil multifilaments préorienté présentant
la structure moléculaire d'un fil textile multifilaments standard, et en ce que l'on
étire le fil multifilaments préorienté (fil POY) de telle sorte que sa résistance
varie entre 60 cN/tex et 90 cN/tex, et de préférence entre 71 cN/tex et 90 cN/tex.
16. Procédé selon la revendication 15, caractérisé en ce que l'on sélectionne un fil POY
en polyester préorienté dont la viscosité intrinsèque varie entre 0,5 dl/g et 0,75
dl/g, et de préférence entre 0,55 dl/g et 0,63 dl/g.
17. Procédé selon l'une des revendications 15 ou 16, caractérisé en ce que l'on amène
le fil multifilaments préorienté à une première vitesse dans une zone d'étirage principal,
par l'intermédiaire d'une galette de fourniture entourée par le fil, et qu'on l'extrait
de la zone d'étirage principal à une seconde vitesse, par l'intermédiaire d'une galette
d'extraction entourée par le fil, la seconde vitesse étant de 70% à 180%, et de préférence
de 100% à 160% supérieure à la première vitesse, en ce que l'on effectue l'étirage
dans la zone d'étirage principal exclusivement entre la galette de fourniture et la
galette d'extraction, et en ce que l'on chauffe la galette d'extraction à une température
située entre 160°C et 240°C.
18. Procédé selon la revendication 17, caractérisé en ce que l'on chauffe la galette de
fourniture à une température située entre 60°C et 160°C, et de préférence à une température
située entre 80°C et 140°C.
19. Procédé selon la revendication 17 ou 18, caractérisé en ce que dans la zone d'étirage
principal, on chauffe le fil multifilaments préorienté à une température située entre
80°C et 180°C.
20. Procédé selon la revendication 19, caractérisé en ce que pour le chauffage du fil
multifilaments préorienté dans la zone d'étirage principal, on utilise une plaque
chauffante, un dispositif à rayonnement IR et/ou un laser.
21. Procédé selon la revendication 19 ou 20, caractérisé en ce que dans la zone d'étirage
principal, on chauffe le fil multifilaments préorienté pendant entre 0,01 s et 1 s.
22. Procédé selon l'une des revendications 17 à 21, caractérisé en ce que l'on entoure
5 à 40 fois, de préférence 10 à 20 fois, la galette de fourniture et/ou la galette
d'extraction par le fil multifilaments préorienté.
23. Procédé selon l'une des revendications 17 à 22, caractérisé en ce que, vu dans la
direction du transport du fil multifilaments préorienté, on dispose une zone de préétirage
en avant de la zone d'étirage principal.
24. Procédé selon la revendication 23, caractérisé en ce que dans la zone de préétirage,
on préétire le fil multifilaments préorienté de 0,5% à 10%, et de préférence de 1%
à 4%.
25. Procédé selon l'une des revendications 17 à 24, caractérisé en ce que l'on effectue
le préétirage et/ou l'étirage à une vitesse d'extraction supérieure à 300 m/min, et
de préférence à une vitesse située entre 600 m/min et 1200 m/min.
26. Procédé selon l'une des revendications 17 à 24, caractérisé en ce que, vu dans la
direction du transport du fil multifilaments préorienté, on dispose en arrière de
la zone d'étirage principal une zone de relaxation dans laquelle on chauffe le fil
multifilaments étiré à une température située entre 80°C et 240°C, et de préférence
à une température située entre 140°C et 200°C.
27. Procédé selon la revendication 26, caractérisé en ce que l'on amène le fil multifilaments
étiré dans la zone de relaxation avec une avance.
28. Procédé selon la revendication 27, caractérisé en ce que l'on introduit le fil multifilaments
étiré dans la zone de relaxation avec une avance valant entre 0,5% et 10%, et de préférence
entre 1% et 3%.
29. Procédé selon l'une des revendications 15 à 28, caractérisé en ce que l'on sélectionne
comme fil multifilaments préorienté un tel fil dont le titre des filaments individuels
varie entre 1 dtex et 12 dtex, et de préférence entre 3 dtex et 8 dtex.
30. Procédé selon l'une des revendications 15 à 29, caractérisé en ce que le fil multifilaments
préorienté présente un titre total valant entre 40 dtex et 2000 dtex, et de préférence
entre 80 dtex et 1200 dtex.
31. Procédé selon l'une des revendications 15 à 30, caractérisé en ce que le fil multifilaments
préorienté présente un nombre de fibres élémentaires situé entre 16 et 300, et de
préférence entre 24 et 96.
32. Procédé selon l'une des revendications 15 à 31, caractérisé en ce que l'on dote d'abord
chaque fil guipé d'un torsadage, et que l'on dote ensuite les fils guipés d'un retordage.
33. Procédé selon la revendication 32, caractérisé en ce que l'on effectue le torsadage
des fils à un indice de torsadage α situé entre 90 et 140.
34. Procédé selon la revendication 32 ou 33, caractérisé en ce que l'on effectue le retordage
à un indice de torsadage α situé entre 120 et 180.