(19)
(11) EP 0 570 605 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
16.08.1995  Patentblatt  1995/33

(21) Anmeldenummer: 92108301.0

(22) Anmeldetag:  16.05.1992
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6B27G 21/00

(54)

Hobelschutzeinrichtung

Guard for planing machine

Dispositif protecteur pour raboteuse


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI LU MC NL PT SE

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
24.11.1993  Patentblatt  1993/47

(73) Patentinhaber: SCHWEIZERISCHE UNFALLVERSICHERUNGSANSTALT SUVA
CH-6002 Luzern (CH)

(72) Erfinder:
  • Leupi, Hans
    CH-6253 Uffikon (CH)
  • Wirz, Hansjürg
    CH-6023 Rothenburg (CH)

(74) Vertreter: Gustorf, Gerhard, Dipl.-Ing. 
Patentanwalt, Bachstrasse 6 A
84036 Landshut
84036 Landshut (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 085 636
FR-A- 1 034 856
FR-A- 2 553 703
US-A- 1 394 499
US-A- 2 054 518
FR-A- 1 032 487
FR-A- 2 268 609
FR-A- 2 645 066
US-A- 1 630 671
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Schutzeinrichtung für Hobelmaschinen zum Fügen und Abrichten von Werkstücken aus Holz mit einem Organ zum Abdecken der Messerwelle, das höhenbeweglich an einer Seite des Maschinenbettes angebracht ist und aus einer Abdeckleiste besteht, die auf einer Tragplatte gegen eine in Richtung auf einen Fügeanschlag wirkende Andruckkraft horizontal verschiebbar gelagert ist.

    [0002] Es sind Hobelschutzeinrichtungen bekannt, bei denen das Organ zum Abdecken der Messerwelle an einem Tragkopf befestigt ist, welcher über ein Hebelgestänge schwenkbar an einer Seite des Maschinenbettes angebracht ist. Zum Abrichten von Werkstücken kann das Abdeckorgan angehoben werden, um das Werkstück durchschieben zu können. Für Fügearbeiten wird das Abdeckorgan über das Hebelgestänge vom Fügeanschlag entfernt, so daß das Werkstück zwischen dem Ende des Abdeckorgans und dem Fügeanschlag durchgeführt werden kann; eine Andruckkraft des Abdeckorgans auf das Werkstück wird von Hand aufgebracht. Nach dem Durchschieben des Werkstücks zwischen dem Fügeanschlag und dem Ende des Abdeckorgans bleibt dieses in seiner vom Fügeanschlag entfernten Stellung, so daß der dort freiliegende Teil der Messerwelle nicht abgedeckt ist.

    [0003] Eine Schutzeinrichtung der eingangs erläuterten Bauart ist in der US-A 1 630 671 beschrieben und dargestellt. Bei dieser bekannten Vorrichtung wird die Abdeckleiste mit Hilfe eines Gewichtes über eine Umlenkkette in Richtung auf den Fügeanschlag bewegt. Dabei muß die Abdeckleiste vertikal so eingestellt sein, daß das Werkstsück zum Abrichten durchgeschoben werden kann. Zu diesem Zweck ist eine Stellschraube vorgesehen, die eine vertikale Stange, welche von der Tragplatte nach unten absteht, in der erforderlichen Höhenlage festklemmt. Diese Konstruktion hat zwei wesentliche Nachteile, von denen der eine darin besteht, daß je nach dem einmal eingestellten Abstand der Abdeckleiste über der Arbeitsebene die Gefahr besteht, daß die Finger der Bedienungsperson zwischen die Abdeckleiste und die Messerwelle geraten können, was zu erheblichen Schnittverletzungen führt. Darüber hinaus muß vor jedem Abrichtvorgang eine Mindesthöhe eingestellt werden, die etwas größer als die Höhe des Werkstückes ist, was bei unterschiedlichen, nacheinander zu bearbeitenden Werkstücken umständlich und zeitraubend ist. Hinzu kommt, daß aufgrund der Höhendifferenz zwischen der Oberseite des Werkstückes und der Unterseite der Anschlagleiste letztere keinen Druck auf das Werkstück von oben ausübt.

    [0004] Gegenstand der EP-A 85 636 ist eine Hobelschutzvorrichtung mit einer Abdeckleiste, die an einer Teleskopeinrichtung mit Druckfeder befestigt ist. Die Feder drückt die Abdeckleiste nach jeder Abwärtsbewegung wieder in eine Ruhelage zurück, die durch die Winkeleinstellung eines Nockens definiert ist, gegen den ein mit der Abdeckleiste gelenkig verbundener Hebel anschlägt. Ein Anheben der Abdeckleiste über die eingestellte Ruhelage, etwa zum Abrichten dickerer Werkstücke, kann nur durch Drehverstellung des Anschlagnockens erreicht werden. Da ein freies Anheben der Anschlagleiste über den eingestellten Anschlag hinaus nicht möglich ist, kann diese auch keinen vertikalen Druck auf das abzurichtende Werkstück ausüben.

    [0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Hobelschutzeinrichtung zur Verfügung zu stellen, bei welcher die Abdeckleiste eine einwandfreie Abdeckung der Messerwelle in jeder Position sicherstellt und sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung den für die Bearbeitung erforderlichen Anpreßdruck ausübt.

    [0006] Zur Lösung dieser Aufgabe ist vorgesehen, daß die Tragplatte an einer Hubeinrichtung angebracht ist, die mit einer Nachführeinrichtung zur automatischen Rückführung der Abdeckleiste sowohl von oben als auch von unten in eine einstellbare Ruhelage über der Messerwelle verbunden ist.

    [0007] Die Abdeckleiste kann somit in eine vertikale Ruhelage eingestellt werden, aus der sie sich frei nach oben anheben läßt, um beim nachfolgenden Abrichten mit ihrem Gewicht vertikal auf das Werkstück zu drücken oder die Möglichkeit zu bieten, ein dickeres Werkstück abzurichten. Zusätzlich läßt sich die Abdeckleiste aus der gewählten Ruhelage nach unten drücken, beispielsweise durch ein Werkstück, das nach dem Abrichten über die Abdeckleiste zurückgezogen wird; danach kehrt sie automatisch wieder in ihre Ruhelage zurück.

    [0008] Die Nachführeinrichtung für die Vertikalverstellung nach oben kann beispielsweise eine Gasfeder oder eine Schraubenfeder aufweisen.

    [0009] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind auf der Tragplatte vier paarweise einander gegenüberliegende Führungsrollen gelagert, zwischen denen die Abdeckleiste in Richtung ihrer Längsachse verschiebbar gehalten ist. Die Führungsrollen sichern dabei eine verkantungsfreie Längsverschiebung der Abdeckleiste.

    [0010] In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Hubeinrichtung mit einer Gewichtsentlastungseinrichtung für die Abdeckleiste verbunden ist, so daß beim Anheben der Abdeckleiste von Hand nur ein Bruchteil des Gesamtgewichtes bewegt werden muß. Die Gewichtsentlastungseinrichtung kann eine Triebfeder mit einstellbarer Vorspannung aufweisen, sie kann aber auch aus einer Gasfeder bestehen.

    [0011] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Hubeinrichtung zwei vertikale Stangen auf, die in am Träger angebrachten Kugelführungsbüchsen gelagert und über einen Seilzug mit der am Träger befestigten Triebfeder zur Gewichtsentlastung verbunden sind. Bei dieser Lösung sichern die Kugelführungsbüchsen eine störungsfreie Höhenverstellung der Abdeckleiste ohne die Gefahr von Verkantungen oder Verklemmungen. Die Triebfeder für die Gewichtsentlastung ist am Träger befestigt und kann so in einem Gehäuse untergebracht sein, das nur wenig Platz beansprucht und eine kompakte Ausführung ermöglicht.

    [0012] Bei einer Variante weist die Hubeinrichtung einen Schlitten auf, der über Führungsrollen an einer am Träger befestigten Führungsschiene gelagert ist, wobei die Gasfeder für die Gewichtsentlastung einerseits am Träger und andererseits am Schlitten angreift.

    [0013] In beiden Fällen besteht die Möglichkeit, die Hubeinrichtung mit der Nachführeinrichtung zu verbinden, die eine höheneinstellbare Gasfeder aufweist, die sich am Träger abstützt.

    [0014] Dabei kann das Zylindergehäuse der höheneinstellbaren Gasfeder mit seinem oberen Ende gelenkig mit einem Hubhebel verbunden sein, der schwenkbar am Träger gelagert ist und an dessen freiem Ende sich die Tragplatte abstützt. Die Kolbenstange dieser Gasfeder ist dabei mit ihrem nach unten weisenden Ende an einer Gleitplatte angelenkt, die vertikal verschiebbar und feststellbar in einer Führungsschiene des Trägers angeordnet ist. Eine derartige Lösung ermöglicht es in einfacher Weise, die Ruhelage der Abdeckleiste über der Messerwelle einzustellen, so daß beim Abrichten von Werkstücken die erforderliche Spalthöhe freibleibt. Nach dem Durchschieben eines Werkstücks kann dieses von Hand über die Abdeckleiste zurückgezogen werden, wobei diese bei schweren Werkstücken in Richtung auf die Messerwelle nach unten gedrückt wird. Im Anschluß daran kehrt die Abdeckleiste automatisch in ihre vorher eingestellte Ruhelage zurück, so daß das nächste Werkstück zum Abrichten durchgeschoben werden kann.

    [0015] Bei einer Variante für die Nachführeinrichtung stützt sich die Kolbenstange der höheneinstellbaren Gasfeder mit ihrem nach unten weisenden Ende am Träger ab, während das Gehäuse der Gasfeder relativ zum Schlitten verschiebbar und an diesem feststellbar ist.

    [0016] Dadurch, daß gemäß der Erfindung für das Führungsorgan der Abdeckleiste eine Tragplatte vorgesehen ist, besteht die Möglichkeit, diese an einem Schwenkarm zu befestigen, der als Hubeinrichtung dient und an einer Seite des Maschinenbettes angebracht ist. Damit vereinfacht sich die Umrüstung bereits im Einsatz befindlicher Hobelmaschinen, die schon mit einem Schwenkarm ausgerüstet sind.

    [0017] Bei dieser Lösung ist es vorteilhaft, wenn der Schwenkarm die Gasfeder zur Erzeugung der Andruckkraft aufnimmt, welche am freien Ende ihrer Kolbenstange eine Umlenkrolle für einen Seilzug aufweist, der nach Art eines Flaschenzuges über weitere Umlenkrollen geführt und einerseits am Schwenkarm und andererseits an der Abdeckleiste befestigt ist. Mit dieser Maßnahme ist es möglich, eine Gasfeder einzusetzen, deren verhältnismäßig geringer Hub durch die Übersetzung des Flaschenzuges ein Vielfaches des Verschiebeweges für die Abdeckleiste erzeugt.

    [0018] In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß das zum Fügeanschlag weisende, freie Ende der Abdeckleiste einen Druckschuh trägt, von dem ein Einlaufschnabel absteht, der in einer parallel zum Werktisch verlaufenden Ebene liegt und mit dem Fügeanschlag einen spitzen Winkel bildet. Der Einlaufschnabel erleichtert dabei die Zuführung des Werkstücks beim Fügen, da dieses den Druckschuh und mit diesem die Abdeckleiste gegen die Andruckkraft allmählich vom Fügeanschlag wegbewegt, bis die erforderliche Spaltbreite zum Durchschieben des Werkstücks erreicht ist.

    [0019] Dabei ist es vorteilhaft, wenn der Einlaufschnabel in dem Druckschuh um eine quer zur Längsachse der Abdeckleiste liegende, horizontale Achse in eine um 90 verdrehte Stellung schwenkbar ist, in der er von dem Werktisch nach oben absteht. In dieser um 90 gedrehten Stellung erleichtert der nach oben geneigte Einlaufschnabel die Zuführung von Werkstücken für Abrichtarbeiten. Die Werkstücke drücken beim Zuführen gegen die Unterseite des nach oben weisenden Einlaufschnabels und heben diesen und damit auch die damit verbundene Abdeckleiste an, bis die erforderliche Spalthöhe zum Durchschieben des Werkstücks erreicht ist.

    [0020] Nach einem anderen Merkmal der Erfindung ist die Abdeckleiste in ihrem mittleren Bereich durch ein Scharnier unterbrochen, über das der vom Fügeanschlag wegweisende, hintere Teil der Abdeckleiste nach unten abgeklappt werden kann. Dabei ist es vorteilhaft, wenn das Scharnier ein Feststellorgan zum Verriegeln des hinteren Teils der Abdeckleiste in horizontaler, mit dem vorderen Teil fluchtender Stellung aufweist.

    [0021] Mit dieser Ausbildung erübrigt sich die Notwendigkeit, je nach Stellung des Fügeanschlages für unterschiedliche Werkstückarbeiten unterschiedlich lange Abdeckleisten bereitzuhalten und diese je nach Bedarf auszuwechseln, denn zum Abrichten schmaler Werkstücke kann der hintere Teil der Abdeckleiste nach unten abgeklappt werden, um ihn zum Abrichten breiter Werkstücke wieder nach oben zu schwenken und mit dem vorderen Teil in horizontaler Stellung zu verriegeln. Hierfür sind nur wenige Handgriffe notwendig, ohne daß Werkzeuge eingesetzt werden müssen.

    [0022] Zur Erzeugung der Andruckkraft auf die Abdeckleiste kann eine Triebfeder, eine Gasfeder oder auch ein elektronisch gesteuerter Motor vorgesehen werden.

    [0023] Bei der Verwendung einer Triebfeder zur Erzeugung der Andruckkraft wird diese in vorteilhafter Weise auf der Tragplatte angebracht und über einen Seilzug mit der Abdeckleiste verbunden. Dabei ist es günstig, wenn die Abdeckleiste in Richtung ihrer Längsachse verschiebbar ein feststellbares Anschlagelement trägt, an dem der Seilzug angreift. Über das Anschlagelement kann der horizontale Verstellweg der Anschlagleiste in Richtung auf den Fügeanschlag eingestellt werden, und zwar sowohl beim Einsatz nur des vorderen Teilbereichs der Abdeckleiste mit abgeklapptem hinteren Teils als auch über den gesamten Bereich der Abdeckleiste. Bei der Durchführung von Abrichtarbeiten ist es auf diese Weise möglich, einen kleinen Spalt zwischen dem freien Ende der Abdeckleiste und dem Fügeanschlag freizulassen, so daß ein Reibungskontakt zwischen dem Ende der Abdeckleiste und dem Fügeanschlag vermieden wird.

    [0024] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Patentansprüchen und aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen, die in der Zeichnung dargestellt sind. Es zeigen:

    Figur 1 die Draufsicht auf eine erste Ausführungsform einer Schutzeinrichtung gemäß der Erfindung,

    Figur 2 einen Querschnitt in der Ebene 11-11 der Figur 1,

    Figur 3 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles 111 der Figur 1,

    Figur 4 die vergrößerte Draufsicht des an einem Fügeanschlag anliegenden Endes der Abdeckleiste beim Fügen eines Werkstücks,

    Figur 5 die Ansicht in Richtung des Pfeiles V der Figur 4,

    Figur 6 eine der Figur 5 entsprechende Darstellung mit gedrehtem Einlaufschnabel zu Beginn eines Abrichtvorganges,

    Figur 7 eine Draufsicht in Richtung des Pfeiles VII der Figur 6,

    Figur 8 einen vergrößerten Ausschnitt aus Figur 3 zur Darstellung der Hubeinrichtung mit Gewichtsentlastungseinrichtung,

    Figur 9 einen Vertikalschnitt in der Ebene IX-IX der Figur 8,

    Figur 10 in vergrößerter Darstellung einen teilweise geschnittenen Ausschnitt aus Figur 2,

    Figur 11 einen Vertikalschnitt durch das Anschlagelement in der Ebene XI-XI der Figur 1,

    Figur 12 eine der Figur 11 entsprechende Darstellung des Anschlagelementes bei geöffneten Klemmbacken,

    Figur 13 eine vergrößerte Draufsicht auf den mittleren Teil der Abdeckleiste zur Darstellung des Schnarniers,

    Figur 14 einen Vertikalschnitt in der Ebene XIV-XIV der Figur 13,

    Figur 15 eine der Figur 14 entsprechende Darstellung der Abdeckleiste mit nach unten abgeklapptem hinteren Teil,

    Figur 16 die Draufsicht auf eine Variante der Schutzeinrichtung,

    Figur 17 die Seitenansicht in Richtung des Pfeiles XVII der Figur 16,

    Figur 18 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles XVIII der Figur 17,

    Figur 19 einen Vertikalschnitt in der Ebene XIX-XIX der Figur 17,

    Figur 20 einen teilweise geschnittenen Ausschnitt aus der Figur 16 in vergrößertem Maßstab,

    Figur 21 die Draufsicht auf eine weitere Variante der Schutzeinrichtung,

    Figur 22 die Seitenansicht in Richtung des Pfeiles XXII der Figur 21,

    Figur 23 in vergrößertem Maßstab einen Querschnitt in der Ebene XXIII-XXIII der Figur 22,

    Figur 24 einen Querschnitt in der Ebene XXIV-XXIV der Figur 22,

    Figur 25 in vergrößertem Maßstab einen Querschnitt in der Ebene XXV-XXV der Figur 22,

    Figur 26 in vergrößertem Maßstab einen Vertikalschnitt in der Ebene XXVI-XXVI der Figuren 21 und 25,

    Figur 27 im Ausschnitt einen Horizontalschnitt der Abdeckleiste in der Ebene XXVII-XXVII der

    Figur 28,

    Figur 28 in vergrößertem Maßstab einen Querschnitt der Abdeckleiste in der Ebene XXVIII-XXVIII der Figur 21 und

    Figur 29 eine schematische Draufsicht auf eine weitere Variante der Erfindung.



    [0025] Figur 1 zeigt in Draufsicht die bevorzugte Ausführungsform der Schutzeinrichtung gemäß der Erfindung. An der zur Bedienungsperson weisenden Längsseite 10 des Maschinenbettes einer Hobelmaschine, deren Werktisch mit 12 angedeutet ist, ist ein Träger 14 befestigt. An einer Seitenwand 16 des Trägers 14, die rechtwinklig von der Längsseite 10 absteht, ist eine Hubeinrichtung 18 angebracht, die im Ausführungsbeispiel der Figuren 1 bis 15 zwei vertikale Stangen 20 aufweist, die am unteren Ende durch eine horizontale Platte 22 miteinander verbunden sind. Die beiden Stangen 20 sind in Kugelführungsbüchsen 24 höhenverschieblich gelagert, die an der Seitenwand 16 des Trägers 14 befestigt sind. An den oberen Enden der beiden Stangen 20 ist eine horizontale Tragplatte 26 befestigt, die somit Teil der Hubeinrichtung 18 ist.

    [0026] Auf der Tragplatte 26 sind vier paarweise einander gegenüberliegende Führungsrollen 28 mit vertikaler Drehachse gelagert, zwischen denen eine Abdeckleiste 30 in Richtung ihrer Längsachse 32 verschiebbar gehalten ist. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß die Abdeckleiste 30 in an sich bekannter Weise mittig über einer Messerwelle 34 liegt, die in Figur 6 angedeutet ist. Die Längsachse 32 der Abdeckleiste 30 verläuft dabei parallel über der Drehachse der Messerwelle 34.

    [0027] Das zu einem Fügeanschlag 36 der Hobelmaschine weisende, freie Ende der Abdeckleiste 30 (vgl. Figur 4) trägt einen Druckschuh 38. Von dem Druckschuh 38 steht ein Einlaufschnabel 40 ab, der in der in den Figuren 4 und 5 gezeigten Stellung in einer parallel zum Werktisch 12 verlaufenden Ebene liegt und mit dem Fügeanschlag 36 einen spitzen Winkel a bildet. Wie aus Figur 4 weiter hervorgeht, ist der Einlaufschnabel 40 über einen Bolzen 42 um eine quer zur Längsachse 32 der Abdeckleiste 30 liegende, horizontale Achse 44 schwenkbar in dem Druckschuh 38 gelagert. Der Einlaufschnabel 40 hat eine Griffaussparung 46, so daß er von Hand aus seiner in den Figuren 4 und 5 gezeigten Fügestellung gegen die Kraft einer Druckfeder 50 um 90 ° in die Stellung der Figuren 6 und 7 geschwenkt werden kann. In beiden Stellungen wird der Einlaufschnabel 40 durch ein nicht weiter gezeigtes Rastorgan am Druckschuh 38 verriegelt. In der Stellung der Figuren 6 und 7 steht der Einlaufschnabel 40 von dem Werktisch 12 nach oben ab und bildet mit diesem den Winkel a, so daß ein Werkstück 46 zum Abrichten eingeschoben werden kann.

    [0028] Der Einlaufschnabel 40 besteht aus einem Werkstoff, der härter als der Werkstoff des Druckschuhs 38 ist. Damit wird erreicht, daß ein vorzeitiger Verschleiß des Einlaufschnabels 40 verhindert wird, während die Gleitbewegungen an dem Druckschuh 38 aufgrund des weicheren Materials begünstigt werden.

    [0029] Beim Fügen von Werkstücken 46 übt die Abdeckleiste 30 über ihren Druckschuh 38 eine Andruckkraft auf das Werkstück 46 aus und drückt dieses dadurch gegen den Fügeanschlag 36. Die Andruckkraft wird durch eine Triebfeder 52 erzeugt, die die Form einer Spiralfeder hat. Wie Figur 10 zeigt, ist die Triebfeder 52 mit einem Ende an einem Bolzen 54 befestigt, der unterhalb der Abdeckleiste 30 an der Tragplatte 26 verschraubt ist. Das andere Ende der Triebfeder 52 ist an der Innenseite eines zylindrischen Gehäuses 56 befestigt, das zur Einstellung der Vorspannung der Triebfeder 52 verdreht werden kann. Am Außenumfang des Gehäuses 56 ist eine Ringnut 58 eingearbeitet, in welche ein Seilzug 60 gewickelt ist, dessen freies Ende gemäß Figur 1 über eine Umlenkrolle 62 mittig zur einem Anschlagelement 64 geführt ist, an welchem es befestigt ist.

    [0030] Das Anschlagelement 64 besteht, wie die Figuren 11 und 12 zeigen, aus zwei Klemmbacken 66, welche die Abdeckleiste 30 an ihren beiden Längsseiten umgreifen. Die beiden Klemmbacken 66 sitzen auf einem gemeinsamen Tragbolzen 68, dessen in den Figuren 11 und 12 rechtes Ende als Griff 70 ausgebildet ist. Zwischen die beiden einander gegenüberliegenden Enden der Klemmbacken 66 greift ein Arm 72 eines Lösehebels 74; der Arm 72 ist mittels eines Stiftes 76 auf dem Tragbolzen 68 schwenkbar gelagert. Wenn der Lösehebel 74 aus der in Figur 11 gezeigten Klemmstellung des Anschlagelementes 64 von Hand gegen den Griff 70 gedrückt wird, spreizt der Arm 72 gemäß Figur 12 die beiden Klemmbacken 66 gegen die Kraft von Federelementen 78 auseinander, die auf die beiden Enden des Tragbolzens 68 aufgesetzt sind, so daß das gesamte Anschlagelement 64 von Hand auf der Abdeckleiste 30 verschoben werden kann. Dabei wird der Seilzug 60 mitgenommen. Wenn die gewünschte Stellung des Anschlagelementes 64 auf der Abdeckleiste 30 erreicht ist, wird der Lösehebel 74 wieder losgelassen, so daß das Anschlagelement 64 in der neuen Stellung auf der Abdeckleiste 30 festgeklemmt ist. Über den Seilzug 60 und die Triebfeder 52 wird die Abdeckleiste 30 in die gewählte Stellung gezogen, in der das Anschlagelement 64 an der Tragplatte 26 anliegt.

    [0031] Die Triebfeder 52 und das verstellbare Anschlagelement 64 bewirken, das die Abdeckleiste 30 nach jeder horizontalen Verschiebung beim Fügen automatisch wieder in die Stellung zurückgefahren wird, in der die Messerwelle 34 maximal abgedeckt ist. Gleichzeitig übernimmt die Triebfeder 52 die Aufgabe, die erforderliche Andruckkraft auf das Werkstück 46 in Richtung auf den Fügeanschlag 36 hin auszuüben.

    [0032] Die Figuren 13 bis 15 zeigen im Ausschnitt den mittleren Bereich der Abdeckleiste 30, welche hier durch ein Scharnier 80 unterbrochen ist. Über dieses Scharnier 80 läßt sich der vom Fügeanschlag 36 wegweisende, hintere Teil 30" der Abdeckleiste 30 nach unten wegklappen (vgl. Figur 15). Zu diesem Zweck ist an dem hinteren Teil 30" der Abdeckleiste 30 ein Feststellorgan 82 in Richtung der Längsachse 32 der Abdeckleiste 30 gegen die Kraft einer Druckfeder 84 verschiebbar gelagert. Um das Feststellorgan 82 ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen verschieben zu können, hat dieses eine Mulde 86, in die ein Finger eingreifen kann. Das zum vorderen Teil 30' der Abdeckleiste 30 weisende Ende des Feststellorgans 82 ist als Nase 88 ausgebildet, die eine Schrägfläche 90 am gegenüberliegenden Ende des vorderen Teils 30' der Abdeckleiste 30 übergreift, wenn der hintere Teil 30" am vorderen Teil 30' verriegelt ist (vgl. Figur 14).

    [0033] Die zweiteilige Ausführung der Abdeckleiste 30 hat den Vorteil, daß der hintere Teil 30" nach unten weggeklappt werden kann, wenn nur ein schmaler Arbeitsbereich über der Messerwelle 34 abgedeckt werden muß. Damit wird vermieden, daß der hintere Teil 30" der Abdeckleiste 30 zu weit über den Werktisch 12 hinausragt. Wenn ein breiterer Arbeitsbereich über der Messerwelle 34 abgedeckt werden muß, wird der hintere Teil 30" nach oben geklappt und mittels des Feststellorganes 82 in fluchtender Stellung mit dem vorderen Teil 30' verriegelt. Das in den Figuren 11 und 12 gezeigte Anschlagelement 64 kann dann auch in den hinteren Teil 30" der Abdeckleiste 30 verschoben werden.

    [0034] Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, die geteilte Abdeckleiste 30 in ihrem Scharnierbereich anders auszubilden. So kann das Scharnier so konstruiert sein, daß es ausgehängt werden kann, um beispielsweise die Abdeckleiste 30 aus mehr als zwei Teilen gleicher Länge zusammenzusetzen, welche untereinander identisch ausgebildet sind. Ferner besteht die Möglichkeit, eine identische Scharnierkonstruktion am vorderen Ende der Abdeckleiste 30 vorzusehen, um dort den Druckschuh 38 zu befestigen.

    [0035] Wie bereits erläutert, läßt sich die Abdeckleiste 30 ein bestimmtes Maß, im allgemeinen 75 mm, über den Werktisch 12 anheben, was in Figur 3 strichpunktiert angedeutet ist. Um dieses manuelle Anheben zu erleichtern, ist eine Gewichtsentlastungseinrichtung vorgesehen. Diese besteht bei diesem Ausführungsbeispiel, wie die Figuren 1 bis 3 sowie 8 und 9 zeigen, aus einer nach Art einer Spiralfeder ausgebildeten Triebfeder 92, deren inneres Ende an einem Bolzen 94 befestigt ist, der in einem zylindrischen Gehäuseteil 96 der Wand 16 angebracht ist. Das Gehäuseteil 96 ist durch einen Deckel 98 abgeschlossen und liegt zwischen den beiden vertikalen Stangen 20. Das äußere Ende der Triebfeder 92 ist in einem Gehäuse 100 befestigt, welches zur Einstellung der Federvorspannung und damit der Gewichtsentlastung verdreht werden kann. Am Außenumfang des zylindrischen Gehäuses 100 befindet sich eine Ringnut 102, in die ein Seilzug 104 gewickelt ist, dessen freies Ende über eine an der Seitenwand 16 des Trägers 14 gelagerte Umlenkrolle 106 mittig zu der Platte 22 geführt ist, welche die unteren Enden der beiden Stangen 20 miteinander verbindet. Dort ist das Ende des Seilzugs 104 fixiert.

    [0036] Bei einer Verschiebung der Tragplatte 26 mit der Abdeckleiste 30 und den vertikalen Stangen 20 nach oben wirkt die Kraft der Triebfeder 92 dem Gesamtgewicht der genannten Bauteile entgegen und unterstützt dadurch die Hubarbeit, welche nur einen geringen Kraftaufwand erfordert.

    [0037] Wie aus den Figuren 1 bis 3 schließlich hervorgeht, ist am Träger 14 über einen Bolzen 108 ein als Verstärkungshebel wirkender Hubhebel 110 schwenkbar gelagert, der in der Nähe seiner durch den Bolzen 108 gebildeten, horizontalen Schwenkachse um eine zu dieser parallele Achse 112 schwenkbar mit dem oberen Ende des Gehäuses 114 einer Gasfeder 116 verbunden ist. Am freien Ende des Hubhebels 110 ist eine Rolle 118 angebracht, die gemäß den Figuren 1 und 2 seitlich von dem Hubhebel 110 absteht und sich an der Unterseite der Tragplatte 26 abstützt. Das untere Ende der Kolbenstange 120 der Gasfeder 116 ist an einem seitlichen Vorsprung 122 einer Gleitplatte 124 angelenkt, die sich in vertikaler Richtung erstreckt und vertikal verschiebbar in einer Führungsschiene 126 des Trägers 14 angeordnet ist. Die höhenverschiebbare Gleitplatte 124 kann in ihrer Führungsschiene 126 festgeklemmt werden, wozu ein Klemmhebel 128 dient, dessen Gewindebolzen durch vertikale verlaufende Langlöcher 130 der Führungsschiene 126 hindurchgreift.

    [0038] In das untere Ende der Gleitplatte 124 ist ein Sackloch 132 eingearbeitet, in das eine Druckfeder 134 eingesetzt ist. Die Druckfeder 134 ist auf einen vertikalen Stift 136 aufgesetzt und stützt sich mit ihrem unteren Ende am Träger 14 ab.

    [0039] Die Gasfeder 116 ist Teil einer Nachführeinrichtung für die Hubeinrichtung 18, die eine vertikale Verstellung der Tragplatte 26 und damit der Abdeckleiste 30 um 75 mm gestattet. Wenn Abrichtarbeiten durchgeführt werden sollen, kann die Abdeckleiste 30 von Hand auf eine gewünschte Höhe angehoben werden. Bei gelöstem Klemmhebel 128 drückt dabei die Druckfeder 134 die Gleitplatte 124 nach oben, so daß die Gasfeder 116 mitgenommen wird. Deren Gehäuse 114 drückt dabei über den Hubhebel 110 und die Rolle 118 gegen die Unterseite der Tragplatte 26, wobei die Kolbenstange 120 der Gasfeder 116 ganz ausgefahren ist. In der gewünschten Höhenstellung der Tragplatte 26 wird sodann mittels des Klemmhebels 128 die Gleitplatte 124 in der Führungsschiene 126 blockiert. Anschließend können Serienteile oder größere Werkstücke abgerichtet werden, ohne daß hierzu jedesmal die Tragplatte 26 mit der Abdeckleiste 30 vollständig angehoben werden müßte. Es genügt vielmehr ein Anheben um einen kleinen Betrag, der sicherstellt, daß beim folgenden Durchschieben des Werkstücks die Abdeckleiste 30 aufgrund ihres Eigengewichtes einen bestimmten Anpreßdruck auf das Werkstück ausübt. Nachdem das Werkstück durchgeschoben worden ist, kann es über die Abdeckleiste 30 wieder zurückgezogen werden, wobei das Gewicht des Werkstükkes die Abdeckleiste 30 gegen die Kraft der Gasfeder 116 nach unten drückt. Sobald das Werkstück über die Abdeckleiste 30 gezogen worden ist, drückt die Gasfeder 116 über den Hubhebel 110 die Tragplatte 26 mit der Abdeckleiste 30 wieder nach oben, so daß das nächste Werkstück abgerichtet werden kann.

    [0040] Beim Ausführungsbeispiel der Figuren 16 bis 20 besteht die Hubeinrichtung für die Tragplatte 26 und die darauf verschiebbare Abdeckleiste 30 aus einem Schlitten 138, der über eine Konsole 140 mit der Tragplatte 26 verbunden ist. Der Schlitten 138 ist über vier paarweise angeordnete Führungsrollen 142 an einer vertikal angeordneten Führungsschiene 144 höhenverschieblich gelagert, welche über eine den Träger 14 bildende Distanzplatte 146 an der Längsseite 10 des Werktisches 12 befestigt werden kann. Von dem Schlitten 138 steht seitlich ein Griff 148 ab, der ein müheloses Anheben oder Absenken der Tragplatte 26 mit der Abdeckleiste 30 erlaubt. Die Gewichtsentlastungseinrichtung bei dieser Variante der Erfindung hat keine Triebfeder, sondern eine Gasfeder 150, deren Kolbenstange mit ihrem unteren Ende an der Führungsschiene 144 befestigt ist, während das obere Ende des Gehäuses der Gasfeder 150 mit dem Schlitten 138 verbunden ist.

    [0041] Zwischen der Führungsschiene 144 und dem Schlitten 138 ist neben der Gasfeder 150 die Gasfeder 116 untergebracht, die Teil der Nachführeinrichtung für die Hubeinrichtung 18 ist. Die Kolbenstange 120 dieser Gasfeder 116 stützt sich mit ihrem nach unten weisenden Ende an einem Anschlag 152 ab, welcher von der Führungsschiene 144 absteht. Das Gehäuse 114 der Gasfeder 116 ist in der Höhe frei beweglich und kann relativ zu dem Schlitten 138 verstellt werden. Wie bei dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel kann auch hier die Tragplatte 26 mit der darauf gelagerten Abdeckleiste 30 angehoben werden, um Abrichtarbeiten auszuführen. Zu diesem Zweck wird mittels des Griffes 148 der Schlitten 138 vertikal bewegt, um anschließend in der gewünschten Stellung am Gehäuse 114 der Gasfeder 116 festgelegt zu werden. Zu diesem Zweck dient eine Manschette 154, welche das Gehäuse 114 umgreift. Über zwei kleine Kugeln 156, die durch Schrägflächen 158 eines Verstellbolzens 160 verstellt werden können, läßt sich die Manschette 154 gegen die Kraft von Tellerfedern 162 radial zum Gehäuse 114 der Gasfeder 116 verschieben, so daß diese vertikal beweglich ist. Um diese Lösestellung herbeizuführen, dient ein Klemmhebel 164, der unterhalb des Griffes 148 liegt und gemeinsam mit diesem erfaßt werden kann. Wenn die gewünschte Höhenlage des Schlittens 138 erreicht ist, wird der Klemmhebel 164 losgelassen, so daß der Verstellbolzen 160 über die Tellerfedern 162 wieder in seine Ruhelage zurückgedrückt wird. Die beiden Kugeln 156 kehren dadurch ebenfalls in ihre Ausgangslage zurück, so daß dann die Manschette 154 das Gehäuse 114 festklemmt.

    [0042] Die Figuren 21 bis 28 zeigen eine weitere Variante der Erfindung, bei der die Tragplatte 26 mit der Abdeckleiste 30 an einem Schwenkarm 166 befestigt ist. Der Schwenkarm 166 besteht aus einem rechteckigen Hohlprofilkörper, dessen von der Tragplatte 26 wegweisendes Ende auf einer an der Seitenwand 10 des Werktisches 12 befestigten Achse 168 schwenkbar gelagert ist. Wie Figur 26 zeigt, weist die Achse 168 eine Aussparung 170 auf, in die ein in Richtung seiner Achse federnd gelagerter Rastbolzen 172 eingreift. Dadurch ist der maximale Schwenkwinkel für den Schwenkarm 166 vorgegeben, der in Figur 22 angedeutet ist. Die strichpunktierte Stellung des Schwenkarmes 166 entspricht einer vertikalen Verstellung der Abdeckleiste 30 um 75 mm.

    [0043] Der Rastbolzen 172 kann mittels eines daran befestigten Griffes 174 außer Eingriff mit der Aussparung 170 gebracht werden, so daß dann der Schwenkarm 166 weggeschwenkt werden kann, etwa dann, wenn die Messerwelle 34 ausgewechselt werden muß.

    [0044] Zur Drehung des Schwenkarmes 166 ist dieser mit einem Betätigungshebel 176 verbunden, dessen Winkelstellung einstellbar ist. Hierzu ist das in der Nähe der Achse 168 liegende Ende des Betätigungsbebels 176 fest mit einer Tragplatte 178 verbunden, welche durch eine Sicherungsmutter 180 gegen eine Reibscheibe 182 gedrückt wird, die ihrerseits an einer Mitnahmescheibe 184 anliegt, die über einen Stift 186 fest mit der Achse 168 verbunden ist. Die Sicherungsmutter 180 ist so fest angezogen, daß die Reibung groß genug ist, um den Betätigungshebel 176 in jeder gewünschten Winkelposition stehen zu lassen, um die Höheneinstellung der Tragplatte 26 und damit der Abdeckleiste 30 zu verändern. In der neuen Winkelstellung des Schwenkarmes 166 drückt eine Schraubenfeder 188, wie Figur 26 zeigt, einen Anlagebolzen 190 gegen ein Mitnehmerelement 192. Insbesondere beim Abrichten von Serienteilen oder größen Werkstücken bleibt auf diese Weise ein vertikaler Spalt zwischen der Abdeckleiste 30 und der Messerwelle 34 frei, so daß das Werkstück durchgeschoben werden kann. Anschließend daran wird die Abdeckleiste 30 - wie weiter oben bereits erläutert - nach unten gedrückt, und zwar gegen die Kraft der Feder 188, welche anschließend den Schwenkarm 166 wieder in seine eingestellte Winkelposition nach oben zurückdrückt.

    [0045] Um die Abdeckleiste 30 mit der erforderlichen Andruckkraft in Richtung auf den Fügeanschlag 36 zu drücken, ist bei diesem Ausführungsbeispiel eines Gasfeder 194 im Schwenkarm 166 eingebaut. Das freie Ende der Kolbenstange 196 der Gasfeder 194 trägt eine Achse 198, auf der zu beiden Seiten der Gasfeder 194 je eine Umlenkrolle 200 drehbar gelagert ist. Im Bereich der Verbindungsstelle der Tragplatte 26 mit dem Schwenkarm 166 ist in diesem ein Ende 60' des Seilzugs 60 festgeklemmt, was in den Figuren 21 und 23 angedeutet ist. Aus Figur 21 geht ferner hervor, daß der Seilzug 60 über die Umlenkrolle 200' zu einer innerhalb des Schwenkarmes 166 gelagerten Umlenkrolle 202 geführt ist, deren Achse rechtwinklig zur Achse 198 der beiden Umlenkrollen 200 liegt. Über die Umlenkrolle 202 läuft der Seilzug 60 wieder zurück zur zweiten Umlenkrolle 200" und dann zurück durch einen Verbindungskanal 204 zu einer Umlenkrolle 206, die auf der Tragplatte 26 gelagert ist. Das andere Ende 60" des Seilzuges 60 ist mittels einer Klemmschraube 208 in einem Anschlagelement 210 festgeklemmt, welches seinerseits mit der Abdeckleiste 30 ausfahrbar verbunden ist und als Endanschlag für die Abdeckleiste 30 dient.

    [0046] Durch die erläuterte Führung des Seilzuges 60 nach Art eines Flaschenzuges wird erreicht, daß bei einer maximalen Ausfederung der Kolbenstange 196 der Gasfeder 194 um den Hub s von 150 mm die Abdeckleiste 30 um den vierfachen Weg verstellt werden kann, wobei die Druckkraft der Gasfeder 194 auf ein Viertel der Andruckkraft der Abdeckleiste 30 und damit des Druckschuhs 38 reduziert wird.

    [0047] Die in den Figuren 21 bis 28 gezeigte Variante mit Schwenkarm 166 eignet sich auch für Abricht-und Dickenhobelmaschinen, die mit Fräse und Kreissäge kombiniert sind, da die Hobelschutzeinrichtung unter das Tischniveau abgeschwenkt werden kann.

    [0048] Zum nachträglichen Einbau der Abdeckleiste 30 gemäß der Erfindung an bisher üblichen Schwenkarmen herkömmlicher Maschinen genügt es, am Ende des vorhandenen Schwenkarmes ein Adapterstück anzubringen, an dem die Tragplatte 26 für die Abdeckleiste 30 verschraubt wird.

    [0049] In Figur 29 ist schließlich die Möglichkeit angedeutet, die Andruckkraft für die Abdeckleiste 30 mittels eines elektronisch gesteuerten Schrittmotors 212 zu erzeugen, der über eine nicht gezeigte Zahnstange o. dgl. mit der Abdeckleiste 30 verbunden ist.

    [0050] Der Motor 212 fährt zum Fügen eines Werkstücks 48 die Abdeckleiste 30 bis zum Fügeanschlag 36 und kehrt anschließend etwa 1 mm zurück. Das zu fügende Werkstück 48 löst bei einer Berührung mit dem Einlaufschnabel 40 des Druckschuhs 38 eine Öffnungsbewegung der Abdeckleiste 30 aus, bis die gestrichelt eingezeichnete Werkstückdicke erreicht ist. In regelmäßigen Zeiteinheiten, z. B. alle zwei Sekunden, wird diese Fügeposition kontrolliert. Dadurch wird verhindert, daß eine manuelle Verschiebung des Fügeanschlags 36 eine falsche und gefährliche Stellung der Abdeckleiste 30 zur Folge hat. Beim Fügen des Werkstücks 48 wird über den Motor 212 die Bewegung der Abdeckleiste 30 erkannt und eine Andruckkraft von etwa 25 N eingesetzt. Die Kraft bei der Einstellung der Anfangsstellung kann kleiner sein, um eine schnellere Anfangseinstellung zu ermöglichen.

    [0051] Für sehr breite Werkstücke 48, bei denen keine Öffnungseinstellung über den Einlaufschnabel 40 möglich ist, kann eine Vorpositionierung der Abdeckleiste 30 erfolgen. Diese Vorpositionierung kann gespeichert werden. Um eine sichere Arbeitsumgebung zu gewährleisten, kann die Abdeckleiste 30 nach einer bestimmten Zeit, z.B. nach 20 Sekunden ohne Bearbeitung am Werkstück, voll schließen. Bei Betätigung eines Schalters kann diese Vorpositionierung wieder aufgenommen werden.

    [0052] Zum Durchführen von Abrichtarbeiten wird die Abdeckleiste 30 über den Motor 212 ebenfalls in Richtung auf den Fügeanschlag 36 verschoben, um anschließend um etwa 1 mm zurückzufahren. Auch hier wird in regelmäßigen Zeitabständen, z.B. alle zwei Sekunden, die Abrichteposition kontrolliert, um zu verhindern, daß eine manuelle Verschiebung des Fügeanschlags 36 eine falsche und gefährliche Position der Abdeckleiste 30 zur Folge hat.

    [0053] Die in Figur 29 erläuterte Variante zur Einstellung der Abdeckleiste 30 mittels eines Elektromotors 212, der auch die erforderliche Andruckkraft aufbringt, hat verschiedene Vorteile. Die Bestimmung der Breite des Werkstückes 48 erfolgt über die Position der Abdeckleiste 30 durch Überwachung der generierten Spannung und des Stromverbrauchs am Elektromotor. Dabei kann die Abdeckleiste 30 gemäß der Erfindung eingesetzt werden. Anstelle einer mechanischen Feder (Triebfeder oder Spiralfeder) oder einer Gasfeder mit jeweils einer vorherbestimmten Federkonstante steht eine programmierbare Feder zur Verfügung, die in einer bestimmten Position bzw. bei einer bestimmten Kraft oder bei der Einführung eines Werkstücks 48 eine reduzierte Kraft abgibt. Es steht somit eine "intelligente" Feder zur Verfügung, die sich an eine bestimmte Position "erinnern" kann und nach einer bestimmten Zeit ohne Arbeit die gefährlichen Flächen über der Messerwelle 34 abdeckt. Eine Fortsetzung der Arbeit kann aufgrund der jeweils gespeicherten Position rasch erfolgen.

    [0054] Für den vertikalen Bewegungsantrieb der Abdeckleiste 30 kann die motorische Lösung in analoger Weise vorgesehen werden.


    Ansprüche

    1. Schutzeinrichtung für Hobelmaschinen zum Fügen und Abrichten von Werkstücken aus Holz mit einem Organ zum Abdecken der Messerwelle (34), das höhenbeweglich an einer Seite des Maschinenbettes angebracht ist und aus einer Abdeckleiste (30) besteht, die auf einer Tragplatte (26) gegen eine in Richtung auf einen Fügeanschlag (36) wirkende Andruckkraft horizontal verschiebbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatte (26) an einer Hubeinrichtung (18) angebracht ist, die mit einer Nachführeinrichtung zur automatischen Rückführung der Abdeckleiste (30) sowohl von oben als auch von unten her in eine einstellbare Ruhelage über der Messerwelle (34) verbunden ist.
     
    2. Schutzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachführeinrichtung eine höhenverstellbare Gasfeder (116) aufweist, die sich an einem Träger (14) zur Lagerung der Hubeinrichtung (18) abstützt.
     
    3. Schutzeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Tragplatte (26) vier paarweise einander gegenüberliegende Führungsrollen (28) gelagert sind, zwischen denen die Abdeckleiste (30) in Richtung ihrer Längsachse (32) verschiebbar gelagert ist.
     
    4. Schutzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubeinrichtung (18) mit einer Gewichtsentlastungseinrichtung für die Abdeckleiste (30) verbunden ist.
     
    5. Schutzeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewichtsentlastungseinrichtung eine Triebfeder (92) mit einstellbarer Vorspannung aufweist.
     
    6. Schutzeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewichtsentlastungseinrichtung eine Gasfeder (150) aufweist.
     
    7. Schutzeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewichtsentlastungseinrichtung einen elektronisch gesteuerten Schrittmotor aufweist.
     
    8. Schutzeinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubeinrichtung (18) zwei vertikale Stangen (20) aufweist, die in am Träger (14) angebrachten Kugelführungsbüchsen (24) gelagert und über einen Seilzug (104) mit der am Träger (14) befestigten Triebfeder (92) zur Gewichtsentlastung verbunden sind.
     
    9. Schutzeinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubeinrichtung (18) einen Schlitten (138) aufweist, der über Führungsrollen (142) an einer am Träger (14) befestigten Führungsschiene (144) gelagert ist, wobei die Gasfeder (150) für die Gewichtsentlastung einerseits am Träger (14) und andererseits am Schlitten (138) angreift.
     
    10. Schutzeinrichtung nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gehäuse (114) der höheneinstellbaren Gasfeder (116) mit seinem oberen Ende gelenkig mit einem Hubhebel (110) verbunden ist, der schwenkbar am Träger (14) gelagert ist und an dessen freiem Ende sich die Tragplatte (26) abstützt.
     
    11. Schutzeinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kolbenstange (120) der Gasfeder (116) mit ihrem nach unten weisenden Ende an einer Gleitplatte (124) angelenkt ist, die vertikal verschiebbar und feststellbar in einer Führungsschiene (126) des Trägers (14) angeordnet ist.
     
    12. Schutzeinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß auf das untere Ende der Gleitplatte (124) eine Druckfeder (134) einwirkt.
     
    13. Schutzeinrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Kolbenstange (120) der höhenverstellbaren Gasfeder (116) mit ihrem nach unten weisenden Ende am Träger (14) abstützt, während das Gehäuse (114) der Gasfeder (116) relativ zum Schlitten (138) verschiebbar und an diesem feststellbar ist.
     
    14. Schutzeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubeinrichtung (18) aus einem Schwenkarm (166) besteht.
     
    15. Schutzeinrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkarm (166) eine Gasfeder (194) zur Erzeugung der Andruckkraft aufnimmt, welche am freien Ende ihrer Kolbenstange (196) wenigstens eine Umlenkrolle (200) für einen Seilzug (60) aufweist, der nach Art eines Flaschenzuges über weitere Umlenkrollen (202, 206) geführt ist und einerseits am Schwenkarm (166) und andererseits an der Abdeckleiste (30) befestigt ist.
     
    16. Schutzeinrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkarm (166) verstellbar mit einem Betätigungshebel (176) verbunden ist.
     
    17. Schutzeinrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachführeinrichtung eine im Schwenkarm (166) angebrachte Schraubenfeder (188) aufweist.
     
    18. Schutzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das zum Fügeanschlag (36) weisende, freie Ende der Abdeckleiste (30) einen Druckschuh (38) trägt, von dem ein Einlaufschnabel (40) absteht, der in einer parallel zum Werktisch (12) verlaufenden Ebene (12) liegt und mit dem Fügeanschlag (36) einen spitzen Winkel (a) bildet.
     
    19. Schutzeinrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlaufschnabel (40) in dem Druckschuh (38) um eine quer zur Längsachse (32) der Abdeckleiste (30) liegende, horizontale Achse (44) in eine um 90 verdrehte Stellung schwenkbar ist, in der er von dem Werktisch (12) nach oben absteht.
     
    20. Schutzeinrichtung nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlaufschnabel (40) aus einem Werkstoff besteht, der härter als der Werkstoff des Druckschuhs (38) ist.
     
    21. Schutzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckleiste (30) in ihrem mittleren Bereich durch ein Scharnier (80) unterbrochen ist, über das der vom Fügeanschlag (36) wegweisende, hintere Teil (30") der Abdeckleiste (30) nach unten abklappbar ist.
     
    22. Schutzeinrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß dem Scharnier (80) ein Feststellorgan (82) zum Verriegeln des hinteren Teils (30") der Abdeckleiste (30) in horizontaler, mit dem vorderen Teil (30') fluchtender Stellung zugeordnet ist.
     
    23. Schutzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der Andruckkraft auf die Abdeckleiste (30) eine Triebfeder (52) vorgesehen ist.
     
    24. Schutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der Andruckkraft auf die Abdeckleiste (30) eine Gasfeder (194) vorgesehen ist.
     
    25. Schutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der Andruckkraft auf die Abdeckleiste (30) ein elektronisch gesteuerter Schrittmotor (212) vorgesehen ist.
     
    26. Schutzeinrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Triebfeder (52) auf der Tragplatte (26) angebracht und über einen Seilzug (60) mit der Abdeckleiste (30) verbunden ist.
     
    27. Schutzeinrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckleiste (30) in Richtung ihrer Längsachse (32) verschiebbar ein feststellbares Anschlagelement (64) trägt, an dem der Seilzug (60) angreift.
     
    28. Schutzeinrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlagelement (64) aus zwei die Abdeckleiste (30) an ihren beiden Längsseiten umgreifenden Klemmbakken (66) besteht, die auf einem gemeinsamen Tragbolzen (68) sitzen, auf dem sie mittels eines Lösehebels (74) gegen die Kraft von Federelementen (78) in eine nicht klemmende Stellung verschiebbar sind.
     


    Claims

    1. A guard for planing machines for jointing and smoothing workpieces of wood, having a member for covering the cutter shaft (34) which is mounted so as to be vertically movable on one side of the work bench and comprises a cover strip (30) which is mounted on a support plate (26) so as to be horizontally displaceable against a pressing force acting in the direction of a jointing stop (36), characterized in that the support plate (26) is mounted on a lifting device (18) which is connected to a following device for automatically returning the cover strip (30) both from above and from below into an adjustable rest position above the cutter shaft (34).
     
    2. A guard according to Claim 1, characterized in that the following device comprises a vertically adjustable gas spring (116) which is supported on a carrier (14) for mounting the lifting device (18).
     
    3. A guard according to Claim 1 or 2, characterized in that four guide rollers (28), which are arranged opposite one another in pairs and between which the cover strip (30) is mounted so as to be displaceable in the direction of the longitudinal axis (32) thereof, are mounted on the support plate (26).
     
    4. A guard according to one of the preceding Claims, characterized in that the lifting device (18) is connected to a weight-relieving means for the cover strip (30).
     
    5. A guard according to Claim 4, characterized in that the weight-relieving means comprises a motive spring (92) with adjusting pre-stressing.
     
    6. A guard according to Claim 4, characterized in that the weight-relieving means comprises a gas spring (150).
     
    7. A guard according to Claim 4, characterized in that the weight-relieving means comprises an electronically controlled stepping motor.
     
    8. A guard according to Claim 5, characterized in that the lifting device (18) comprises two vertical rods (20) which are mounted in ball- bearing bushes (24) mounted on the carrier (14) and are connected by way of a cable line (104) to the motive spring (92) secured to the carrier (14) to relieve the weight.
     
    9. A guard according to Claim 6, characterized in that the lifting device (18) comprises a slide (138) which is mounted by way of guide rollers (142) on a guide rail (144) secured to the carrier (14), wherein the gas spring (150) for relieving the weight engages on the carrier (14) at one end and on the slide (138) at the other end.
     
    10. A guard according to Claims 8 and 9, characterized in that a housing (114) of the vertically adjustable gas spring (116) is connected in an articulated manner at its upper end to a lifting lever (110) which is mounted pivotably on the carrier (14), the support plate (26) being supported on the free end of the said lifting lever (110).
     
    11. A guard according to Claim 10, characterized in that a piston rod (120) of the gas spring (116) is articulated at its downwardly pointing end to a sliding plate (124) which is arranged in a guide rail (126) of the carrier (14) so as to be vertically displaceable and fixable.
     
    12. A guard according to Claim 11, characterized in that a compression spring (134) acts upon the lower end of the sliding plate (124).
     
    13. A guard according to Claim 11 or 12, characterized in that the piston rod (120) of the vertically adjustable gas spring (116) is supported with its downwardly facing end on the carrier (14), while the housing (114) of the gas spring (116) is displaceable relative to the slide (138) and is fixable thereon.
     
    14. A guard according to Claim 4, characterized in that the lifting device (18) comprises a pivot arm (166).
     
    15. A guard according to Claim 14, characterized in that the pivot arm (166) receives a gas spring (194) for generating the pressing force, which is provided at the free end of its piston rod (196) with at least one deflection roller (200) for a cable line (60) which is guided by way of further deflexion rollers (202, 206) in the manner of a block and tackle and is secured to the pivot arm (166) at one end and to the cover strip (30) at the other end.
     
    16. A guard according to Claim 14 or 15, characterized in that the pivot arm (166) is connected displaceably to an actuating lever (176).
     
    17. A guard according to Claim 16, characterized in that the following device comprises a helical spring (188) mounted in the pivot arm (166).
     
    18. A guard according to one of the preceding Claims, characterized in that the free end of the cover strip (30) pointing towards the jointing stop (36) carries a pressure shoe (38) from which an inlet beak (40) projects, the inlet beak (40) being situated in a plane (12) - which extends parallel to the work bench (12) - and forming an acute angle (a) with the jointing stop (36).
     
    19. A guard according to Claim 18, characterized in that the inlet beak (40) is pivotable in the pressure shoe (38) about a horizontal axis (44) situated transversely of the longitudinal axis (32) of the cover strip (30) into a position which is turned through 90 and in which it projects upwards from the work bench (12).
     
    20. A guard according to Claim 18 or 19, characterized in that the inlet beak (40) consists of a material which is harder than the material of the pressure shoe (38).
     
    21. A guard according to one of the preceding Claims, characterized in that the cover strip (30) is interrupted in the central region thereof by a hinge (80) by way of which the rear part (30") of the cover strip (30) pointing away from the jointing stop (36) can be swung downwards.
     
    22. A guard according to Claim 21, characterized in that the hinge (80) has associated therewith a fixing means (82) for locking the rear part (30") of the cover strip (30) in a horizontal position in alignment with the front part (30').
     
    23. A guard according to one of the preceding Claims, characterized in that a motive spring (52) is provided for generating the pressing force upon the cover strip (30).
     
    24. A guard according to one of Claims 1 to 22, characterized in that a gas spring (194) is provided for generating the pressing force upon the cover strip (30).
     
    25. A guard according to one of Claims 1 to 22, characterized in that an electronically controlled stepping motor (212) is provided for generating the pressing force upon the cover strip (30).
     
    26. A guard according to Claim 23, characterized in that the motive spring (52) is mounted on the support plate (26) and is connected to the cover strip (30) by way of a cable line (60).
     
    27. A guard according to Claim 26, characterized in that the cover strip (30) carries, in a displaceable manner in the direction of the longitudinal axis (32) thereof, a fixable stop member (64) on which the cable line (60) engages.
     
    28. A guard according to Claim 27, characterized in that the stop member (64) comprises two clamping jaws (66) which engage around the cover strip (30) on the two longitudinal sides thereof and which rest on a common support pin (68) on which they are displaceable into a non-clamping position by means of a releasing lever (74) against the force of spring members (78).
     


    Revendications

    1. Dispositif protecteur pour raboteuses destinées à dresser et à dégauchir des pièces en bois, ledit dispositif protecteur comprenant un organe qui est conçu pour recouvrir l'arbre porte-lames (34), qui est monté sur un côté du banc avec possibilité de déplacement en hauteur et qui est constitué d'une barrette de recouvrement (30) montée sur une plaque porteuse (26) avec possibilité de déplacement horizontal à l'encontre d'une force d'appui agissant en direction d'une butée de dressage (36), caractérisé en ce que la plaque porteuse (26) est montée sur un dispositif de levage (18) qui est relié à un dispositif de rappel destiné à ramener automatiquement la barrette de recouvrement (30), aussi bien d'en haut que d'en bas, dans une position de repos réglable au-dessus de l'arbre porte-lames (34).
     
    2. Dispositif protecteur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de rappel comporte un ressort à gaz (116) à déplacement vertical qui prend appui sur un support (14) destiné au montage du dispositif de levage (18).
     
    3. Dispositif protecteur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que, sur la plaque porteuse (26) sont montés quatre galets de guidage (28) qui sont opposés par paires et entre lesquels la barrette de recouvrement (30) est maintenue avec possibilité de déplacement dans le sens de son axe longitudinal (32).
     
    4. Dispositif protecteur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de levage (18) est relié à un dispositif d'allègement de la barrette de recouvrement (30).
     
    5. Dispositif protecteur selon la revendication 4, caractérisé en ce que le dispositif d'allègement comporte un ressort-moteur (92) à prétension réglable.
     
    6. Dispositif protecteur selon la revendication 4, caractérisé en ce que le dispositif d'allègement comporte un ressort à gaz (150).
     
    7. Dispositif protecteur selon la revendication 4, caractérisé en ce que le dispositif d'allègement comporte un moteur pas à pas à commande électronique.
     
    8. Dispositif protecteur selon la revendication 5, caractérisé en ce que le dispositif de levage (18) comporte deux tiges verticales (20) qui sont logées dans des douilles de guidage à billes (24) montées sur le support (14) et qui sont reliées par un câble (104) au ressort-moteur (92) d'allègement fixé au support (14).
     
    9. Dispositif protecteur selon la revendication 6, caractérisé en ce que le dispositif de levage (18) comporte un chariot (138) qui, par l'intermédiaire de galets de guidage (142), est monté sur un rail de guidage (144) fixé au support (14), le ressort à gaz (150) d'allègement agissant d'une part sur le support (14) et d'autre part sur le chariot (138).
     
    10. Dispositif protecteur selon les revendications 8 et 9, caractérisé en ce que l'extrémité supérieure d'un boîtier (114) du ressort à gaz (116) réglable en hauteur est reliée de manière articulée à un levier de levage (110) qui est monté de manière pivotante sur le support (14) et à l'extrémité libre duquel prend appui la plaque porteuse (26).
     
    11. Dispositif protecteur selon la revendication 10, caractérisé en ce que l'extrémité, tournée vers le bas, d'une tige de piston (120) du ressort à gaz (116) est articulée sur une plaque coulissante (124) qui est montée, avec possibilité de déplacement vertical et de blocage, dans un rail de guidage (126) du support (14).
     
    12. Dispositif protecteur selon la revendication 11, caractérisé en ce qu'un ressort de pression (134) agit sur l'extrémité inférieure de la plaque coulissante (124).
     
    13. Dispositif protecteur selon la revendication 11 ou 12, caractérisé en ce que l'extrémité, tournée vers le bas, de la tige de piston (120) du ressort à gaz (116) réglable en hauteur prend appui sur le support (14) tandis que le boîtier (114) du ressort à gaz (116) peut se déplacer par rapport au chariot (138) et peut y être immobilisé.
     
    14. Dispositif protecteur selon la revendication 4, caractérisé en ce que le dispositif de levage (18) est constitué par un bras pivotant (166).
     
    15. Dispositif protecteur selon la revendication 14, caractérisé en ce que le bras pivotant (166) entoure un ressort à gaz (194) qui produit la force d'appui et qui, à l'extrémité libre de sa tige de piston (196), comporte au moins une poulie de renvoi (200) destinée à un câble (60) qui passe autour d'autres poulies de renvoi (202, 206) à la manière d'un moufle et est fixé d'une part au bras pivotant (166) et d'autre part à la barrette de recouvrement (30).
     
    16. Dispositif protecteur selon la revendication 14 ou 15, caractérisé en ce que le bras pivotant (166) est relié au levier d'actionnement (176) de manière réglable.
     
    17. Dispositif protecteur selon la revendication 16, caractérisé en ce que le dispositif de rappel comporte un ressort hélicoïdal (188) monté dans le bras pivotant (166).
     
    18. Dispositif protecteur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'extrémité libre de la barrette de recouvrement (30) tournée vers la butée de dressage (36) porte un sabot de pression (38), duquel dépasse un bec d'insertion (40) qui se trouve dans un plan (12) parallèle à la table de travail (12) et qui forme un angle aigu (a) avec la butée de dressage (36).
     
    19. Dispositif protecteur selon la revendication 18, caractérisé en ce que le bec d'insertion (40) du sabot de pression (38) peut pivoter autour d'un axe (44) horizontal transversal à l'axe longitudinal (32) de la barrette de recouvrement (30), dans une position tournée de 90 et dans laquelle il dépasse de la table de travail (12) vers le haut.
     
    20. Dispositif protecteur selon la revendication 18 ou 19, caractérisé en ce que le bec d'insertion (40) est réalisé dans un matériau plus dur que le matériau du sabot de pression (38).
     
    21. Dispositif protecteur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la barrette de recouvrement (30) est interrompue dans sa zone centrale par une charnière (80) qui permet de rabattre vers le bas la partie arrière (30") de la barrette de recouvrement (30) opposée à la butée de dressage (36).
     
    22. Dispositif protecteur selon la revendication 21, caractérisé en ce qu'à la charnière (80) est associé un organe de blocage (82) pour verrouiller la partie arrière (30") de la barrette de recouvrement (30) dans une position horizontale alignée avec la partie avant (30').
     
    23. Dispositif protecteur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, pour exercer la force d'appui sur la barrette de recouvrement (30), il est prévu un ressort-moteur (52).
     
    24. Dispositif protecteur selon l'une des revendications 1 à 22, caractérisé en ce que, pour exercer la force d'appui sur la barrette de recouvrement (30), il est prévu un ressort à gaz (194).
     
    25. Dispositif protecteur selon l'une des revendications 1 à 22, caractérisé en ce que, pour exercer la force d'appui sur la barrette de recouvrement (30), il est prévu un moteur pas à pas (212) à commande électronique.
     
    26. Dispositif protecteur selon la revendication 23, caractérisé en ce que le ressort-moteur (52) est monté sur la plaque porteuse (26) et relié à la barrette de recouvrement (30) par un câble (60).
     
    27. Dispositif protecteur selon la revendication 26, caractérisé en ce que la barrette de recouvrement (30) porte un élément réglable formant butée (64) qui est déplaçable dans le sens de son axe longitudinal (32) et sur lequel agit le câble (60).
     
    28. Dispositif protecteur selon la revendication 27, caractérisé en ce que l'élément formant butée (64) est constitué de deux mâchoires de serrage (66) qui entourent la barrette de recouvrement (30) au niveau de ses deux côtés longitudinaux et qui reposent sur un goujon porteur commun (68), sur lequel elles peuvent adopter, à l'encontre de la force d'éléments élastiques (78), une position non bloquante à l'aide d'un levier de desserrage (74).
     




    Zeichnung