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(11) |
EP 0 570 879 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.01.1997 Patentblatt 1997/01 |
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Anmeldetag: 17.05.1993 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B41N 3/00 |
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Verfahren und Vorrichtung zum Löschen der farbführenden Schicht von der Oberfläche
einer bebilderten Druckform
Process and device for erasing the ink-bearing layer on the surface of an imaged printing
form
Procédé et dispositif pour effacer la couche d'alimentation d'encre sur la surface
d'une forme d'impression imagée
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
20.05.1992 DE 4216636
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.11.1993 Patentblatt 1993/47 |
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Patentinhaber: MAN Roland Druckmaschinen AG |
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63012 Offenbach (DE) |
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Erfinder: |
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- Göttling, Josef
W-8904 Friedberg (DE)
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Vertreter: Schober, Stefan |
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MAN Roland Druckmaschinen AG
Stadtbachstrasse 1 86153 Augsburg 86153 Augsburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 523 584 DE-A- 3 713 801 US-A- 2 356 771
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DE-A- 2 539 025 DE-B- 1 013 667
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zum wiederholten
Löschen der farbführenden Schicht von der Oberfläche einer bebilderten, für den Offsetdruck
geeigneten Druckform und zur Hydrophilierung dieser Oberfläche, zwecks der wiederholten
Bebilderung.
[0002] Üblicherweise wird, wie beispielhaft in der DE-PS 39 17 844 der gleichen Anmelderin
vorgeschlagen, bei einer Direktbebilderung mittels eines Thermotransferverfahrens
auf eine hydrophilierte Alu-Platte bildadäquat die Farbführung beeinflussende organische
Substanzen auf Teile der Druckformoberfläche mittels einer Bildpunkt-Übertragungseinheit
entsprechend einer Digitalbildinformation aufgetragen. Dazu wird eine Thermotransferfolie
vorbeigeführt, die auf ihrer der Druckform zugewandten Seite eine thermosensitive
Beschichtung aufweist. Durch Energiezufuhr werden die oleophilen Bildelemente aus
der Beschichtung herausgelöst, auf die Druckform übertragen und dort verankert.
[0003] Als Druckform kann dabei neben der hydrophilierten Alu-Platte auch ein Druckzylinder
mit einem Zylindermantel aus Keramik oder ein massiver keramischer oder gläserner
Zylinder verwendet werden.
[0004] Diese direkt bebilderten Druckformen sollten wiederholt verwendbar sein, was bei
der Verwendung von Druckzylindern zwingend einleuchtet. Dazu müssen die in der oben
beschriebenen Weise bebilderten Druckformen regeneriert werden, d.h., das die druckenden
Stellen bildende Material muß entfernt bzw. gelöscht und ggf. danach die Druckformoberfläche
noch zusätzlich einer Hydrophilierungsbehandlung unterworfen werden.
[0005] Bisherige Löschmethoden des Subjets auf der Druckform, wie Erweichen, Verdampfen,
Zersetzen, Abbrennen der Bildelemente haben häufig den Nachteil, daß das Löschen mehrstufig
erfolgt, also aufwendig ist und die Druckformoberfläche mechanisch oder abrasiv stark
belastet wird.
[0006] Außerdem wird das Löschen der Oberfläche der Druckform üblicherweise nach dem Druckprozeß
durchgeführt. Dabei wird zunächst das Farb- und Feuchtwerk abgestellt und die verbleibenden
Reste der Druckfarbe auf dem Formzylinder mit den maschinenüblichen Reinigungseinrichtungen
abgenommen.
[0007] Aus der nicht vorveröffentlichten Anmeldung EP-A-0 523 584 (Stand der Tecknik gemäß
Art.54(3) EPÜ) ist ein Verfahren zur Regenerierung von direktbebilderten, für den
Offset-Druck geeigneten Druckformen bekannt, bei dem das Löschen der Bebilderung und
eine Hydrophilierung ohne Beschädigung oder Angriff der Oberfläche von Druckformen
durchgeführt werden kann und das vergleichsweise einfach ist.
[0008] Durch dieses Verfahren ist ein reaktives Löschen von organischen Substanzteilen auf
der Oberfläche der Druckform, die darauf sowohl mittels Ink-Jet-, elektrostatischer
als auch Thermotransferverfahren aufgetragen wurden, möglich.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für eine derart bebilderte Druckform ein
Verfahren zum Löschen der farbführenden Schicht (Layer, Tinten, Toner) zu entwickeln,
nach dem ein wiederholtes Bebildern der wasserführenden Schicht der Druckform möglich
ist, das vergleichsweise noch einfacher ist und eine einfache Einrichtung zur Durchführung
des Verfahrens ermöglicht.
[0010] Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebene Vorgehensweise
und dadurch, daß ein unter Druck stehender, lösungsmittelfreier Wasserstrahl mittels
einer Löscheinrichtung schräg auf die bebilderte Oberfläche der Druckform gerichtet
ist und Druckform und Löschvorrichtung relativ zueinander bewegbar sind, gelöst.
[0011] Dadurch daß die oleophilen Bildelemente mittels eines unter Druck stehenden lösungsmittelfreien
Wasserstrahls von der Oberfläche der Druckform gelöst werden, können beträchtliche
Mengen von Säuren oder Lösungsmittel eingespart werden und es kann somit zur Schonung
der Umwelt beigetragen werden. Die mechanische oder abrasive Belastung der Druckform
bleibt vergleichsweise gering. Versuche haben gezeigt, daß eine derart gelöschte.
Druckform mindestens 10 bis 20 mal wiederverwendet werden kann. Ein Entfernen der
Bildelemente von der Druckform mittels eines Dampfstrahls ist ebenfalls möglich, erfordert
jedoch eine längere Beaufschlagungszeitdauer. Des weiteren haben die Versuche gezeigt,
daß zum Beispiel eine derartig gelöschte Alu-Platte sofort wiederverwendbar ist, also
auch eine Hydrophilierungsbehandlung entfallen kann. Ein weiterer Effekt der Erfindung
ist, daß die Anwendung sowohl innerhalb, als auch außerhalb der Druckmaschine möglich
ist.
[0012] Nachfolgend werden zwei Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnung erklärt. In stark
schematischer Darstellung zeigt
- Fig. 1
- die Löscheinrichtung zum Löschen einer Druckform außerhalb der Druckmaschine;
- Fig. 2
- die Löscheinrichtung zum Löschen einer Druckform innerhalb der Druckmaschine.
[0013] In Fig. 1 ist mit 1 eine plan und somit außerhalb einer Druckmaschine liegende Druckform
und mit 2 eine einen Wasserstrahl 3 führende Löscheinrichtung bezeichnet. Sehr kleine,
in ihrer Größe einem Bildpunkt entsprechende Bildelemente 4 wurden aus der Beschichtung
einer Thermotransferfolie herausgelöst und auf der Druckform 1 abgelegt. Sie haben
sich auf der Oberfläche der Druckform 1 verfestigt und bilden dort aufgrund ihrer
oleophilen Eigenschaft die farbführende Schicht auf der wasserführenden 5 der Druckform
1. Diese Elemente 4 sind in der Zeichnung, um sie überhaupt darstellen zu können,
stark vergrößert worden.
[0014] Die Löscheinrichtung 2 weist im wesentlichen eine Düse 6, die mit den Mitteln einer
handelsüblichen Hochdruckreinigungsanlage, wie sie zum Beispiel aus Kfz-Waschstraßen
bekannt sind, verbindbar ist, auf. Die Düse 6 ist schräg auf die Oberfläche der Druckform
1 gerichtet, so daß der Wasserstrahl 3 unter einem Winkel α, der kleiner als 90° ist,
auf der Oberfläche der Druckform 1 auftrifft. Die Düse 6 ist entweder mit Hand oder
automatisch zeilenweise und längs in Richtung des Pfeiles a über die Druckform 1 führbar,
so daß der Wasserstrahl 3 die Bildelemente 4 von der wasserführenden Schicht 5 der
Druckform 1 lösen kann. In Bewegungsrichtung des Pfeiles a hinter der Löscheinrichtung
2 ist ein bereits gelöschter Bereich 7 zu sehen.
[0015] Ein zweites Beispiel für eine Anwendung der Erfindung zeigt Fig. 2. Eine Druckform
8 ist auf einem Plattenzylinder 9 montiert, das Verfahren zum wiederholten Löschen
der farbführenden Schicht, die durch die Bildelemente 10 repräsentiert wird, wird
somit innerhalb der Druckmaschine durchgeführt.
[0016] Eine Löscheinrichtung 11 ist in der Druckmaschine druckformbreit über einen Bereich
der Oberfläche der Druckform 8 fest angeordnet. Die Löscheinrichtung 11 weist mehrere
Düsen 12 auf, die in einer Linie über die Breite der Druckform 8 angeordnet sind,
in analoger Weise zum ersten Beispiel mit den Mitteln einer handelsüblichen Hochdruckreinigungsanlage
und mehrere Strahlen 13 eines unter Druck stehenden Mediums, vorzugsweise Wasser schräg
unter einem Winkel, der kleiner als 90° ist auf die Oberfläche der Druckform 8 richten,
während die Druckform 8 rotativ unter der Löscheinrichtung 11 hindurch bewegt wird.
Die Anordnung und Anzahl der Düsen 12 ist so gewählt, daß die gesamte Oberfläche der
Druckform 8 gelöscht werden kann. Die Düsen 12 der Löscheinrichtung 11 weisen eine
zur Druckform 8 hin offene Kapselung zum Schutz der Umgebung auf, wobei die Kapsel
14 einen Arbeitsraum 15 definiert und mit einer weiteren Öffnung 16 zur Entsorgung
des in den Arbeitsraum 15 eingeführten Wassers und der abgetragenen Beschichtung versehen
ist. Die Öffnung 16 ist üblicherweise über einen Stutzen 17 an eine nicht dargestellte
Pumpe anschließbar. Vorteilhafterweise ist die Kapsel 14 mit geeigneten Dichtelementen
18 zum Aufsetzen auf die Druckform 8 versehen. Die vorteilhafte Abdichtung des Arbeitsraums
15 gegen die Druckform 8 geschieht in der aus der Dichttechnik von Drehdurchführungen
bekannten Weise, zum Beispiel in Form von Gleitdichtungen oder durch den Einsatz von
Ferrofluiden. Während des Offset-Druckvorgangs ist die Löscheinrichtung mit ihren
Dichtelementen von der Druckform abgehoben. Die Anordnung der Löscheinrichtung ist
an allen frei zugänglichen Stellen am Umfang des Druckformzylinders möglich (z.B.
auch "Überkopf")
[0017] Das Wasser wird in der Löscheinrichtung 2 oder 11 mindestens unter einem Druck, der
größer als 5 bar ist, gehalten. Versuche haben gezeigt, daß ein rasches und vollständiges
Ablösen der farbführenden Schicht vorzugsweise bei einem Druck von 100 bar und einer
Wassertemperatur von ca. 90°C erreicht wird. Bei niedrigerem Druck ist es günstig,
die Druckform 1 oder 8 zu erwärmen. In der Druckmaschine kann dies in bekannter Weise
mittels einer oder mehreren im Inneren des Plattenzylinders 9 angeordneten Strahlungsquellen,
die auf die innere Mantelfläche der Druckform 8 gerichtet sind und die Temperatur
auf der Oberfläche der Druckform 8 bis nahezu zum Schmelzpunkt der die Bildelemente
bildenden Substanz ansteigen lassen können. In diesem Fall wird der Plattenzylinder
vorteilhafterweise aus Glas oder Glaskeramik gefertigt sein.
[0018] Selbstverständlich ist eine Modifizierung des unter Druck stehenden Wasserstrahles
in der Weise denkbar, daß das Wasser abrassive Zusätze, wie zum Beispiel Sand oder
ähnliches, oder chemische Zusätze, die wachslösliche Eigenschaften aufweisen, beigemengt
werden, die die Abtragleistung des Strahles erhöhen sollen.
[0019] Sowohl außerhalb, als auch innerhalb der Druckmaschine läßt sich die Löscheinrichtung
2, 11 von der Druckformoberfläche weit abheben, so daß immer Platz für zum Beispiel
eine CPT-Bebilderungseinheit in der Druckmaschine bleibt.
[0020] Außerdem läßt sich mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens und der Vorrichtung zur
Durchführung des Verfahrens auch ein durch ein Thermotransferverfahren gefüllter Tiefdruckzylinder
löschen, also die vollständig mit Näpfchen versehene Oberfläche des Zylinders, die
in nicht bildführenden Bereichen mit einer organischen Substanz gefüllt sind.
1. Verfahren zum Löschen der farbführenden Schicht von der Oberfläche einer bebilderten,
für den Offsetdruck geeigneten Druckform und zur Hydrophilierung dieser Oberfläche,
zwecks der wiederholten Bebilderung, dadurch gekennzeichnet, daß ein unter Druck stehender,
lösungsmittelfreier Wasserstrahl (3, 13) mittels einer Löscheinrichtung (2, 11) schräg
auf die Oberfläche der bebilderten Druckform (1, 8) gerichtet wird, eine Relativbewegung
zwischen der Druckform (1, 8) und der Löscheinrichtung (2, 11) in der Weise durchgeführt
wird, so daß die Bildelemente (4, 10) auf der gesamten Oberfläche der Druckform (1,
8) entfernt werden und gleichzeitig die Oberfläche der Druckform (1, 8) hydrophiliert
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Entfernen der mittels des
Thermotransferverfahrens auf gebrachten farbführenden Schicht von der Oberfläche der
Druckform (1, 11) durch Wärmeeinwirkung unterstützt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Strahl (3, 13) unter einem
Druck, der größer als 5 x 105 Pa (5 bar) ist, behalten wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserstrahl (3, 13) unter
einem Druck von ca. 107Pa (100 bar) gehalten und die Wassertemperatur auf ca. 90° C eingestellt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckform (1, 8) erwärmt
wird, so daß die Temperatur auf ihrer Oberfläche nahezu den Schmelzpunkt der die Bildelemente
(4, 10) bildenden Substanz erreicht.
6. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
den Strahl (3) des unter Druck stehenden Wassers führende Löscheinrichtung (2) zeilenweise
quer und längs über die gesamte Oberfläche der Druckform (1) geführt wird.
7. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Druckform (8) mittels einer Löscheinrichtung (11), die sich über ihre gesamte Breite
erstreckt, mit dem Strahl (13) des unter Druck stehenden Wassers überstrichen wird,
während die Druckform (8) rotativ unter der Löscheinrichtung (11) hindurchbewegt wird.
8. Vorrichtung zum wiederholten Löschen der farbführenden Schicht von der Oberfläche
einer bebilderten, für den Offsetdruck geeigneten Druckform und Hydrophilieren dieser
Oberfläche, dadurch gekennzeichnet, daß eine einen lösungsmittelfreien Wasserstrahl
(3, 13) führende Löscheinrichtung (2, 11) auf die Oberfläche der Druckform (1, 8)
gerichtet ist, die Löscheinrichtung (2, 11) mindestens eine Düse (6, 12) aufweist,
mittels welcher der Wasserstrahl (3, 13) so zugeführt ist, daß er schräg auf der Oberfläche
der bebilderten Druckform (1, 8) auftrifft und Druckform (1, 8) und Löscheinrichtung
(2, 11) relativ zueinander bewegbar sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Löscheinrichtung (11)
in der Druckmaschine fest angeordnet ist, in der Weise, daß ein Bereich der Oberfläche
der Druckform (8) über deren gesamten Breite mittels eines Strahles (13) besprühbar
ist, während die Druckform (8) rotativ unter der Löscheinrichtung (11) hindurchbewegbar
ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen (12) der
Löscheinrichtung (11) eine zur Druckform (8) hin offene Kapselung aufweisen, wobei
die Kapsel (14) einen Arbeitsraum (15) definiert und mit einer weiteren Öffnung (16)
zur Entsorgung des in den Arbeitsraum (15) eingeführten Strahls und der abgetragenen
Beschichtung versehen ist.
1. Process and device for erasing the ink-bearing layer on the surface of an imaged printing
forme, which is suitable for offset printing, and for the hydrophilisation of this
surface, by means of repeated imaging, characterised in that a pressurised solvent-free
water jet (3, 13) is directed at the surface of the imaged printing forme (1, 8) by
means of an erasing device (2, 11), a relative movement between the printing forme
(1, 8) and the erasing device (2, 11) is applied, in such a way that the image elements
(4, 10) are removed from the whole surface of the printing forme (1, 8), and the surface
of the printing forme (1, 8) is simultaneously hydrophilised.
2. Process in accordance with claim 1, characterised in that the removal of the ink-bearing
layer on the surface of the printing forme (1,11), applied by means of the heat-transfer
process, is assisted by the application of heat.
3. Process in accordance with claim 1, characterised in that the jet (3,13) is held at
a pressure greater than 5 x 105Pa (5 bar).
4. Process in accordance with claim 1, characterised in that the water jet (3, 13) is
held at a pressure of ca. 107Pa (100 bar) and the water temperature is adjusted to ca. 90°C.
5. Process in accordance with claim 2, characterised in that the printing forme (1, 8)
is warmed, so that the temperature on its surface almost reaches the melting point
of the substance imaging the image elements (4, 10).
6. Process in accordance with one of the previous claims, characterised in that the erasing
device (2) guiding the jet (3) of the pressurised water is guided linearly transversely
and longitudinally over the whole surface of the printing forme (1).
7. Process in accordance with one of the previous claims, characterised in that the printing
forme (8) is coated with the jet (13) of pressurised water by means of an erasing
device (11), which reaches over its whole width, whilst the printing forme (8) is
rotated under the erasing device (11).
8. Device for the repeated erasure of the ink-bearing layer on the surface of an imaged
printing forme, which is suitable for offset printing, and for the hydrophilisation
of this surface, characterised in that an erasing device (2, 11) guiding a solvent-free
water jet (3, 13) is directed at the surface of the printing forme (1, 8), in that
the erasing device (2, 11) has at least one nozzle (6, 12) by means of which the water
jet (3, 13) is supplied in such a way that it strikes the surface of the imaged printing
forme (1, 8) at an angle, and in that the printing forme (1, 8) and erasing device
(2, 11) are movable relative to each other.
9. Device in accordance with claim 8, characterised in that the erasing device (11) is
fixedly arranged in the printing machine, in such a way that an area of the surface
of the printing forme (8) is sprayable over its whole width by means of a jet (13),
whilst the printing forme (8) can be rotated under the erasing device (11).
10. Device in accordance with claims 8 and 9, characterised in that the nozzles of the
erasing device (11) have a casing open to the printing forme (8), the case (14) defining
a working space (15) and being provided with a further opening (16) for disposal of
the jet fed into the working space (15) and of the erased layer.
1. Procédé pour effacer la couche d'adduction d'encre de la surface d'une forme d'impression
dont l'image est formée et qui convient pour l'impression offset, et pour rendre hydrophile
cette surface, au moyen de la formation répétée de l'image, caractérisé en ce qu'on
dirige un jet d'eau (3,13) placé sous pression et exempt de solvant, au moyen d'un
dispositif d'effacement (2,11), obliquement sur la surface de la forme d'impression
(1,8) sur laquelle l'image est formée, qu'on exécute un déplacement relatif entre
la forme d'impression (1,8) et le dispositif d'effacement (2,11) de telle sorte que
les éléments d'image (4,10) sont éliminés sur l'ensemble de la surface de la forme
d'impression (1,8) et que simultanément la surface de la forme d'impression (1,8)
est rendue hydrophile.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le retrait de la couche d'adduction
d'encre, qui est déposée au moyen du procédé de transfert thermique, à partir de la
surface de la forme d'impression (1,11) est facilité par l'action d'une chaleur.
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le jet (3,13) est maintenu
sous une pression qui est supérieure à 5 x 105 Pa (5 bars).
4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le jet d'eau (3,13) est maintenu
à une pression d'environ 107 Pa (100 bars) et que la température de l'eau est réglée à environ 90°C.
5. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'on chauffe la forme d'impression
(1,8), de sorte que la température atteint, sur sa surface, presque le point de fusion
de la substance formant les éléments d'image (4,10).
6. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif
d'effacement (2), qui guide le jet (3) de l'eau sous pression, est guidé ligne par
ligne transversalement et longitudinalement sur toute la surface de la forme d'impression
(1).
7. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la forme
d'impression (8) est balayée, à l'aide d'un dispositif d'effacement (11), qui s'étend
sur toute la largeur de la forme d'impression, au moyen du jet (13) de l'eau sous
pression, tandis que la forme d'impression (8) est déplacée en rotation au-dessous
du dispositif d'effacement (11).
8. Dispositif pour effacer d'une manière répétée la couche d'adduction d'encre de la
surface d'une forme d'impression, sur laquelle l'image est formée et qui convient
pour l'impression offset, et pour rendre hydrophile cette surface, caractérisé en
ce qu'un dispositif d'effacement (2,11), qui guide un jet d'eau sans solvant (3,13),
est dirigé sur la surface de la forme d'impression (1,8), que le dispositif d'effacement
(2,11) possède au moins une buse (6,12), à l'aide de laquelle le jet d'eau (3,13)
est envoyé de telle sorte qu'il rencontre obliquement la surface de la forme d'impression
(1,8), sur laquelle l'image est formée, et que la forme d'impression (1,8) et le dispositif
d'effacement (2,11) peuvent être déplacés l'un par rapport à l'autre.
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que le dispositif d'effacement
(11) est monté fixe dans la machine d'impression de telle sorte qu'une pulvérisation
peut être appliquée sur une zone de la surface de la forme d'impression (8), sur toute
sa largeur, à l'aide d'un jet (13), tandis que la forme d'impression (8) peut être
déplacée en rotation au-dessous du dispositif d'effacement.
10. Dispositif selon les revendications 8 et 9, caractérisé en ce que les buses (12) du
dispositif d'effacement (11) possèdent un capot, qui est ouvert en direction de la
forme d'impression (8), le capot (14) définissant une chambre de travail (15) et étant
pourvu d'une autre ouverture (16) servant à évacuer le jet introduit dans l'espace
de travail (15) et le revêtement détaché.
