<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!DOCTYPE ep-patent-document PUBLIC "-//EPO//EP PATENT DOCUMENT 1.1//EN" "ep-patent-document-v1-1.dtd">
<ep-patent-document id="EP93107980B1" file="EP93107980NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0570879" kind="B1" date-publ="19970102" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>....CHDE....FRGB..ITLI..NLSE......................</B001EP><B005EP>R</B005EP></eptags></B000><B100><B110>0570879</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>19970102</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>93107980.0</B210><B220><date>19930517</date></B220><B240><B241><date>19940709</date></B241><B242><date>19950822</date></B242></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>4216636</B310><B320><date>19920520</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>19970102</date><bnum>199701</bnum></B405><B430><date>19931124</date><bnum>199347</bnum></B430><B450><date>19970102</date><bnum>199701</bnum></B450><B451EP><date>19960308</date></B451EP></B400><B500><B510><B516>6</B516><B511> 6B 41N   3/00   A</B511></B510><B540><B541>de</B541><B542>Verfahren und Vorrichtung zum Löschen der farbführenden Schicht von der Oberfläche einer bebilderten Druckform</B542><B541>en</B541><B542>Process and device for erasing the ink-bearing layer on the surface of an imaged printing form</B542><B541>fr</B541><B542>Procédé et dispositif pour effacer la couche d'alimentation d'encre sur la surface d'une forme d'impression imagée</B542></B540><B560><B561><text>EP-A- 0 523 584</text></B561><B561><text>DE-A- 2 539 025</text></B561><B561><text>DE-A- 3 713 801</text></B561><B561><text>DE-B- 1 013 667</text></B561><B561><text>US-A- 2 356 771</text></B561><B565EP><date>19940616</date></B565EP></B560><B590><B598>1</B598></B590></B500><B700><B720><B721><snm>Göttling, Josef</snm><adr><str>Achstrasse 11</str><city>W-8904 Friedberg</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>MAN Roland Druckmaschinen AG</snm><iid>00220893</iid><irf>PB 3648</irf><syn>Roland Druckmaschinen AG, MAN</syn><adr><str>Postfach 10 12 64</str><city>63012 Offenbach</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Schober, Stefan</snm><iid>00010541</iid><adr><str>MAN Roland Druckmaschinen AG
Stadtbachstrasse 1</str><city>86153 Augsburg</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>CH</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>SE</ctry></B840><B880><date>19940803</date><bnum>199431</bnum></B880></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zum wiederholten Löschen der farbführenden Schicht von der Oberfläche einer bebilderten, für den Offsetdruck geeigneten Druckform und zur Hydrophilierung dieser Oberfläche, zwecks der wiederholten Bebilderung.</p>
<p id="p0002" num="0002">Üblicherweise wird, wie beispielhaft in der DE-PS 39 17 844 der gleichen Anmelderin vorgeschlagen, bei einer Direktbebilderung mittels eines Thermotransferverfahrens auf eine hydrophilierte Alu-Platte bildadäquat die Farbführung beeinflussende organische Substanzen auf Teile der Druckformoberfläche mittels einer Bildpunkt-Übertragungseinheit entsprechend einer Digitalbildinformation aufgetragen. Dazu wird eine Thermotransferfolie vorbeigeführt, die auf ihrer der Druckform zugewandten Seite eine thermosensitive Beschichtung aufweist. Durch Energiezufuhr werden die oleophilen Bildelemente aus der Beschichtung herausgelöst, auf die Druckform übertragen und dort verankert.</p>
<p id="p0003" num="0003">Als Druckform kann dabei neben der hydrophilierten Alu-Platte auch ein Druckzylinder mit einem Zylindermantel aus Keramik oder ein massiver keramischer oder gläserner Zylinder verwendet werden.</p>
<p id="p0004" num="0004">Diese direkt bebilderten Druckformen sollten wiederholt verwendbar sein, was bei der Verwendung von Druckzylindern zwingend einleuchtet. Dazu müssen die in der oben beschriebenen Weise bebilderten Druckformen regeneriert werden, d.h., das die druckenden Stellen bildende Material muß entfernt bzw. gelöscht und ggf. danach die Druckformoberfläche noch zusätzlich einer Hydrophilierungsbehandlung unterworfen werden.</p>
<p id="p0005" num="0005">Bisherige Löschmethoden des Subjets auf der Druckform, wie Erweichen, Verdampfen, Zersetzen, Abbrennen der Bildelemente haben häufig den<!-- EPO <DP n="2"> --> Nachteil, daß das Löschen mehrstufig erfolgt, also aufwendig ist und die Druckformoberfläche mechanisch oder abrasiv stark belastet wird.</p>
<p id="p0006" num="0006">Außerdem wird das Löschen der Oberfläche der Druckform üblicherweise nach dem Druckprozeß durchgeführt. Dabei wird zunächst das Farb- und Feuchtwerk abgestellt und die verbleibenden Reste der Druckfarbe auf dem Formzylinder mit den maschinenüblichen Reinigungseinrichtungen abgenommen.</p>
<p id="p0007" num="0007">Aus der nicht vorveröffentlichten Anmeldung EP-A-0 523 584 (Stand der Tecknik gemäß Art.54(3) EPÜ) ist ein Verfahren zur Regenerierung von direktbebilderten, für den Offset-Druck geeigneten Druckformen bekannt, bei dem das Löschen der Bebilderung und eine Hydrophilierung ohne Beschädigung oder Angriff der Oberfläche von Druckformen durchgeführt werden kann und das vergleichsweise einfach ist.</p>
<p id="p0008" num="0008">Durch dieses Verfahren ist ein reaktives Löschen von organischen Substanzteilen auf der Oberfläche der Druckform, die darauf sowohl mittels Ink-Jet-, elektrostatischer als auch Thermotransferverfahren aufgetragen wurden, möglich.</p>
<p id="p0009" num="0009">Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für eine derart bebilderte Druckform ein Verfahren zum Löschen der farbführenden Schicht (Layer, Tinten, Toner) zu entwickeln, nach dem ein wiederholtes Bebildern der wasserführenden Schicht der Druckform möglich ist, das vergleichsweise noch einfacher ist und eine einfache Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens ermöglicht.</p>
<p id="p0010" num="0010">Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebene Vorgehensweise und dadurch, daß ein unter Druck stehender, lösungsmittelfreier Wasserstrahl mittels einer Löscheinrichtung schräg auf die bebilderte Oberfläche der Druckform gerichtet ist und Druckform und Löschvorrichtung relativ zueinander bewegbar sind, gelöst.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0011" num="0011">Dadurch daß die oleophilen Bildelemente mittels eines unter Druck stehenden lösungsmittelfreien Wasserstrahls von der Oberfläche der Druckform gelöst werden, können beträchtliche Mengen von Säuren oder Lösungsmittel eingespart werden und es kann somit zur Schonung der Umwelt beigetragen werden. Die mechanische oder abrasive Belastung der Druckform bleibt vergleichsweise gering. Versuche haben gezeigt, daß eine derart gelöschte. Druckform mindestens 10 bis 20 mal wiederverwendet werden kann. Ein Entfernen der Bildelemente von der Druckform mittels eines Dampfstrahls ist ebenfalls möglich, erfordert jedoch eine längere Beaufschlagungszeitdauer. Des weiteren haben die Versuche gezeigt, daß zum Beispiel eine derartig gelöschte Alu-Platte sofort wiederverwendbar ist, also auch eine Hydrophilierungsbehandlung entfallen kann. Ein weiterer Effekt der Erfindung ist, daß die Anwendung sowohl innerhalb, als auch außerhalb der Druckmaschine möglich ist.</p>
<p id="p0012" num="0012">Nachfolgend werden zwei Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnung erklärt. In stark schematischer Darstellung zeigt
<dl id="dl0001" compact="compact">
<dt>Fig. 1</dt><dd>die Löscheinrichtung zum Löschen einer Druckform außerhalb der Druckmaschine;</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>die Löscheinrichtung zum Löschen einer Druckform innerhalb der Druckmaschine.</dd>
</dl></p>
<p id="p0013" num="0013">In Fig. 1 ist mit 1 eine plan und somit außerhalb einer Druckmaschine liegende Druckform und mit 2 eine einen Wasserstrahl 3 führende Löscheinrichtung bezeichnet. Sehr kleine, in ihrer Größe einem Bildpunkt entsprechende Bildelemente 4 wurden aus der Beschichtung einer Thermotransferfolie herausgelöst und auf der Druckform 1 abgelegt. Sie haben sich auf der Oberfläche der Druckform 1 verfestigt und bilden dort aufgrund ihrer oleophilen Eigenschaft die farbführende Schicht auf der wasserführenden 5 der Druckform 1. Diese Elemente 4 sind in der Zeichnung, um sie überhaupt darstellen zu können, stark vergrößert worden.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0014" num="0014">Die Löscheinrichtung 2 weist im wesentlichen eine Düse 6, die mit den Mitteln einer handelsüblichen Hochdruckreinigungsanlage, wie sie zum Beispiel aus Kfz-Waschstraßen bekannt sind, verbindbar ist, auf. Die Düse 6 ist schräg auf die Oberfläche der Druckform 1 gerichtet, so daß der Wasserstrahl 3 unter einem Winkel α, der kleiner als 90° ist, auf der Oberfläche der Druckform 1 auftrifft. Die Düse 6 ist entweder mit Hand oder automatisch zeilenweise und längs in Richtung des Pfeiles a über die Druckform 1 führbar, so daß der Wasserstrahl 3 die Bildelemente 4 von der wasserführenden Schicht 5 der Druckform 1 lösen kann. In Bewegungsrichtung des Pfeiles a hinter der Löscheinrichtung 2 ist ein bereits gelöschter Bereich 7 zu sehen.</p>
<p id="p0015" num="0015">Ein zweites Beispiel für eine Anwendung der Erfindung zeigt Fig. 2. Eine Druckform 8 ist auf einem Plattenzylinder 9 montiert, das Verfahren zum wiederholten Löschen der farbführenden Schicht, die durch die Bildelemente 10 repräsentiert wird, wird somit innerhalb der Druckmaschine durchgeführt.</p>
<p id="p0016" num="0016">Eine Löscheinrichtung 11 ist in der Druckmaschine druckformbreit über einen Bereich der Oberfläche der Druckform 8 fest angeordnet. Die Löscheinrichtung 11 weist mehrere Düsen 12 auf, die in einer Linie über die Breite der Druckform 8 angeordnet sind, in analoger Weise zum ersten Beispiel mit den Mitteln einer handelsüblichen Hochdruckreinigungsanlage und mehrere Strahlen 13 eines unter Druck stehenden Mediums, vorzugsweise Wasser schräg unter einem Winkel, der kleiner als 90° ist auf die Oberfläche der Druckform 8 richten, während die Druckform 8 rotativ unter der Löscheinrichtung 11 hindurch bewegt wird. Die Anordnung und Anzahl der Düsen 12 ist so gewählt, daß die gesamte Oberfläche der Druckform 8 gelöscht werden kann. Die Düsen 12 der Löscheinrichtung 11 weisen eine zur Druckform 8 hin offene Kapselung zum Schutz der Umgebung auf, wobei die Kapsel 14 einen Arbeitsraum 15 definiert und mit einer weiteren Öffnung 16 zur Entsorgung des in den Arbeitsraum 15 eingeführten Wassers und der abgetragenen Beschichtung versehen ist. Die Öffnung 16 ist üblicherweise über einen Stutzen 17 an eine nicht dargestellte Pumpe<!-- EPO <DP n="5"> --> anschließbar. Vorteilhafterweise ist die Kapsel 14 mit geeigneten Dichtelementen 18 zum Aufsetzen auf die Druckform 8 versehen. Die vorteilhafte Abdichtung des Arbeitsraums 15 gegen die Druckform 8 geschieht in der aus der Dichttechnik von Drehdurchführungen bekannten Weise, zum Beispiel in Form von Gleitdichtungen oder durch den Einsatz von Ferrofluiden. Während des Offset-Druckvorgangs ist die Löscheinrichtung mit ihren Dichtelementen von der Druckform abgehoben. Die Anordnung der Löscheinrichtung ist an allen frei zugänglichen Stellen am Umfang des Druckformzylinders möglich (z.B. auch "Überkopf")</p>
<p id="p0017" num="0017">Das Wasser wird in der Löscheinrichtung 2 oder 11 mindestens unter einem Druck, der größer als 5 bar ist, gehalten. Versuche haben gezeigt, daß ein rasches und vollständiges Ablösen der farbführenden Schicht vorzugsweise bei einem Druck von 100 bar und einer Wassertemperatur von ca. 90°C erreicht wird. Bei niedrigerem Druck ist es günstig, die Druckform 1 oder 8 zu erwärmen. In der Druckmaschine kann dies in bekannter Weise mittels einer oder mehreren im Inneren des Plattenzylinders 9 angeordneten Strahlungsquellen, die auf die innere Mantelfläche der Druckform 8 gerichtet sind und die Temperatur auf der Oberfläche der Druckform 8 bis nahezu zum Schmelzpunkt der die Bildelemente bildenden Substanz ansteigen lassen können. In diesem Fall wird der Plattenzylinder vorteilhafterweise aus Glas oder Glaskeramik gefertigt sein.</p>
<p id="p0018" num="0018">Selbstverständlich ist eine Modifizierung des unter Druck stehenden Wasserstrahles in der Weise denkbar, daß das Wasser abrassive Zusätze, wie zum Beispiel Sand oder ähnliches, oder chemische Zusätze, die wachslösliche Eigenschaften aufweisen, beigemengt werden, die die Abtragleistung des Strahles erhöhen sollen.</p>
<p id="p0019" num="0019">Sowohl außerhalb, als auch innerhalb der Druckmaschine läßt sich die Löscheinrichtung 2, 11 von der Druckformoberfläche weit abheben, so daß immer Platz für zum Beispiel eine CPT-Bebilderungseinheit in der Druckmaschine bleibt.<!-- EPO <DP n="6"> --></p>
<p id="p0020" num="0020">Außerdem läßt sich mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens und der Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens auch ein durch ein Thermotransferverfahren gefüllter Tiefdruckzylinder löschen, also die vollständig mit Näpfchen versehene Oberfläche des Zylinders, die in nicht bildführenden Bereichen mit einer organischen Substanz gefüllt sind.</p>
</description><!-- EPO <DP n="7"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Verfahren zum Löschen der farbführenden Schicht von der Oberfläche einer bebilderten, für den Offsetdruck geeigneten Druckform und zur Hydrophilierung dieser Oberfläche, zwecks der wiederholten Bebilderung, dadurch gekennzeichnet, daß ein unter Druck stehender, lösungsmittelfreier Wasserstrahl (3, 13) mittels einer Löscheinrichtung (2, 11) schräg auf die Oberfläche der bebilderten Druckform (1, 8) gerichtet wird, eine Relativbewegung zwischen der Druckform (1, 8) und der Löscheinrichtung (2, 11) in der Weise durchgeführt wird, so daß die Bildelemente (4, 10) auf der gesamten Oberfläche der Druckform (1, 8) entfernt werden und gleichzeitig die Oberfläche der Druckform (1, 8) hydrophiliert wird.<!-- EPO <DP n="8"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Entfernen der mittels des Thermotransferverfahrens auf gebrachten farbführenden Schicht von der Oberfläche der Druckform (1, 11) durch Wärmeeinwirkung unterstützt wird.<!-- EPO <DP n="9"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Strahl (3, 13) unter einem Druck, der größer als 5 x 10<sup>5</sup> Pa (5 bar) ist, behalten wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserstrahl (3, 13) unter einem Druck von ca. 10<sup>7</sup>Pa (100 bar) gehalten und die Wassertemperatur auf ca. 90° C eingestellt wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckform (1, 8) erwärmt wird, so daß die Temperatur auf ihrer Oberfläche nahezu den Schmelzpunkt der die Bildelemente (4, 10) bildenden Substanz erreicht.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die den Strahl (3) des unter Druck stehenden<!-- EPO <DP n="10"> --> Wassers führende Löscheinrichtung (2) zeilenweise quer und längs über die gesamte Oberfläche der Druckform (1) geführt wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckform (8) mittels einer Löscheinrichtung (11), die sich über ihre gesamte Breite erstreckt, mit dem Strahl (13) des unter Druck stehenden Wassers überstrichen wird, während die Druckform (8) rotativ unter der Löscheinrichtung (11) hindurchbewegt wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Vorrichtung zum wiederholten Löschen der farbführenden Schicht von der Oberfläche einer bebilderten, für den Offsetdruck geeigneten Druckform und Hydrophilieren dieser Oberfläche, dadurch gekennzeichnet, daß eine einen lösungsmittelfreien Wasserstrahl (3, 13) führende Löscheinrichtung (2, 11) auf die Oberfläche der Druckform (1, 8) gerichtet ist, die Löscheinrichtung (2, 11) mindestens eine Düse (6, 12) aufweist, mittels welcher der Wasserstrahl (3, 13) so zugeführt ist, daß er schräg auf der Oberfläche der bebilderten Druckform (1, 8) auftrifft und Druckform (1, 8) und Löscheinrichtung (2, 11) relativ zueinander bewegbar sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Löscheinrichtung (11) in der Druckmaschine fest angeordnet ist, in der Weise, daß ein Bereich der Oberfläche der Druckform (8) über deren gesamten Breite mittels eines Strahles (13) besprühbar ist, während die Druckform (8) rotativ unter der Löscheinrichtung (11) hindurchbewegbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Vorrichtung nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen (12) der Löscheinrichtung (11) eine zur Druckform (8) hin offene Kapselung aufweisen, wobei die Kapsel (14) einen Arbeitsraum (15) definiert und mit einer weiteren Öffnung (16) zur Entsorgung des in den Arbeitsraum (15) eingeführten Strahls und der abgetragenen Beschichtung versehen ist.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="11"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Process and device for erasing the ink-bearing layer on the surface of an imaged printing forme, which is suitable for offset printing, and for the hydrophilisation of this surface, by means of repeated imaging, characterised in that a pressurised solvent-free water jet (3, 13) is directed at the surface of the imaged printing forme (1, 8) by means of an erasing device (2, 11), a relative movement between the printing forme (1, 8) and the erasing device (2, 11) is applied, in such a way that the image elements (4, 10) are removed from the whole surface of the printing forme (1, 8), and the surface of the printing forme (1, 8) is simultaneously hydrophilised.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Process in accordance with claim 1, characterised in that the removal of the ink-bearing layer on the surface of the printing forme (1,11), applied by means of the heat-transfer process, is assisted by the application of heat.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Process in accordance with claim 1, characterised in that the jet (3,13) is held at a pressure greater than 5 x 10<sup>5</sup>Pa (5 bar).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Process in accordance with claim 1, characterised in that the water jet (3, 13) is held at a pressure of ca. 10<sup>7</sup>Pa (100 bar) and the water temperature is adjusted to ca. 90°C.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Process in accordance with claim 2, characterised in that the printing forme (1, 8) is warmed, so that the temperature on its surface almost reaches the melting point of the substance imaging the image<!-- EPO <DP n="12"> --> elements (4, 10).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>Process in accordance with one of the previous claims, characterised in that the erasing device (2) guiding the jet (3) of the pressurised water is guided linearly transversely and longitudinally over the whole surface of the printing forme (1).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>Process in accordance with one of the previous claims, characterised in that the printing forme (8) is coated with the jet (13) of pressurised water by means of an erasing device (11), which reaches over its whole width, whilst the printing forme (8) is rotated under the erasing device (11).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>Device for the repeated erasure of the ink-bearing layer on the surface of an imaged printing forme, which is suitable for offset printing, and for the hydrophilisation of this surface, characterised in that an erasing device (2, 11) guiding a solvent-free water jet (3, 13) is directed at the surface of the printing forme (1, 8), in that the erasing device (2, 11) has at least one nozzle (6, 12) by means of which the water jet (3, 13) is supplied in such a way that it strikes the surface of the imaged printing forme (1, 8) at an angle, and in that the printing forme (1, 8) and erasing device (2, 11) are movable relative to each other.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>Device in accordance with claim 8, characterised in that the erasing device (11) is fixedly arranged in the printing machine, in such a way that an area of the surface of the printing forme (8) is sprayable over its whole width by means of a jet (13), whilst the printing forme (8) can be rotated under the erasing device (11).<!-- EPO <DP n="13"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>Device in accordance with claims 8 and 9, characterised in that the nozzles of the erasing device (11) have a casing open to the printing forme (8), the case (14) defining a working space (15) and being provided with a further opening (16) for disposal of the jet fed into the working space (15) and of the erased layer.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="14"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Procédé pour effacer la couche d'adduction d'encre de la surface d'une forme d'impression dont l'image est formée et qui convient pour l'impression offset, et pour rendre hydrophile cette surface, au moyen de la formation répétée de l'image, caractérisé en ce qu'on dirige un jet d'eau (3,13) placé sous pression et exempt de solvant, au moyen d'un dispositif d'effacement (2,11), obliquement sur la surface de la forme d'impression (1,8) sur laquelle l'image est formée, qu'on exécute un déplacement relatif entre la forme d'impression (1,8) et le dispositif d'effacement (2,11) de telle sorte que les éléments d'image (4,10) sont éliminés sur l'ensemble de la surface de la forme d'impression (1,8) et que simultanément la surface de la forme d'impression (1,8) est rendue hydrophile.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le retrait de la couche d'adduction d'encre, qui est déposée au moyen du procédé de transfert thermique, à partir de la surface de la forme d'impression (1,11) est facilité par l'action d'une chaleur.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le jet (3,13) est maintenu sous une pression qui est supérieure à 5 x 10<sup>5</sup> Pa (5 bars).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le jet d'eau (3,13) est maintenu à une pression d'environ 10<sup>7</sup> Pa (100 bars) et que la température de l'eau est réglée à environ 90°C.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'on chauffe la forme d'impression (1,8), de sorte que la température atteint, sur sa surface, presque le point de fusion de la substance formant les éléments d'image (4,10).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif d'effacement (2), qui guide le jet (3) de l'eau sous pression, est guidé<!-- EPO <DP n="15"> --> ligne par ligne transversalement et longitudinalement sur toute la surface de la forme d'impression (1).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la forme d'impression (8) est balayée, à l'aide d'un dispositif d'effacement (11), qui s'étend sur toute la largeur de la forme d'impression, au moyen du jet (13) de l'eau sous pression, tandis que la forme d'impression (8) est déplacée en rotation au-dessous du dispositif d'effacement (11).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Dispositif pour effacer d'une manière répétée la couche d'adduction d'encre de la surface d'une forme d'impression, sur laquelle l'image est formée et qui convient pour l'impression offset, et pour rendre hydrophile cette surface, caractérisé en ce qu'un dispositif d'effacement (2,11), qui guide un jet d'eau sans solvant (3,13), est dirigé sur la surface de la forme d'impression (1,8), que le dispositif d'effacement (2,11) possède au moins une buse (6,12), à l'aide de laquelle le jet d'eau (3,13) est envoyé de telle sorte qu'il rencontre obliquement la surface de la forme d'impression (1,8), sur laquelle l'image est formée, et que la forme d'impression (1,8) et le dispositif d'effacement (2,11) peuvent être déplacés l'un par rapport à l'autre.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que le dispositif d'effacement (11) est monté fixe dans la machine d'impression de telle sorte qu'une pulvérisation peut être appliquée sur une zone de la surface de la forme d'impression (8), sur toute sa largeur, à l'aide d'un jet (13), tandis que la forme d'impression (8) peut être déplacée en rotation au-dessous du dispositif d'effacement.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Dispositif selon les revendications 8 et 9, caractérisé en ce que les buses (12) du dispositif d'effacement (11) possèdent un capot, qui est ouvert en direction de la forme d'impression (8), le capot (14) définissant une<!-- EPO <DP n="16"> --> chambre de travail (15) et étant pourvu d'une autre ouverture (16) servant à évacuer le jet introduit dans l'espace de travail (15) et le revêtement détaché.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="17"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="156" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
</ep-patent-document>
