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(11) |
EP 0 571 852 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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29.08.2001 Patentblatt 2001/35 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.02.1996 Patentblatt 1996/06 |
| (22) |
Anmeldetag: 17.05.1993 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B61K 9/06 |
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Radsatzdiagnoseeinrichtung zur Überwachung fahrender Eisenbahnfahrzeuge
Diagnosis device for a wheelset for monitoring moving railway vehicles
Dispositif pour le diagnostic d'un train de roues pour surveiller des véhicules ferroviaires
en marche
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DK ES FR GB IT LI NL PT SE |
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Priorität: |
29.05.1992 DE 4217681
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.12.1993 Patentblatt 1993/48 |
| (73) |
Patentinhaber: Rabotek Industrie-computer GmbH |
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67098 Bad Dürkheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Wetzler, Gerd
69181 Leimen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Grünecker, Kinkeldey,
Stockmair & Schwanhäusser
Anwaltssozietät |
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Maximilianstrasse 58 80538 München 80538 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Temperaturerfassung gemäß dem Oberbegriff
des Anspruches 1.
[0002] Zu diesem Zwecke sind bei nahezu allen Bahnverwaltungen Infrarotmeßsysteme eingesetzt,
die auf Betonfundamenten oder an den Schwellen oder an den Schienen befestigt sind
und aus Gründen der Freihaltung des Freiraumprofils außerhalb des Raumes zwischen
den beiden Schienen befestigt werden müssen. Zwei Schienen plus den Schwellen bilden
dabei das Gleis.
[0003] Alle diese bekannten Einrichtungen haben gravierende Nachteile bezüglich der notwendigen
Anzahl von Gleisschalteinrichtungen, der zwangsläufig aufwendigen Befestigungen, der
mechanischen und elektrischen Beeinflußbarkeit, der Konstanz der Meßgeometrie, der
mit einer Anordnung pro Achse überwachbaren Radsatz- bzw. Fahrzeugelemente und der
elektrischen Sicherheit bezüglich des Berührungsschutzes gegen lebensgefährdende elektrische
Spannungen an den Gehäusen der Abtasteinrichtungen.
[0004] Bei den herkömmlichen Meßsystemen müssen zur Überwachung von Einrichtungen, die zwischen
den Laufrädern eines Radsatzes angeordnet sind, Meßgeometrien eingesetzt werden, deren
Inklinationswinkel > 90° beträgt. Diese Anordnungen erfordern mindestens ein zusätzliches
Gleisschaltmittel zur Eingrenzung des Meßbereiches. Zudem können die festgelegten
Meßstellen nur erreicht werden, wen z.B. Magnetschienen- oder Wirbelstrombremsen nicht
abgesenkt, d.h. nicht in Bremsstellung sind.
[0005] Außerdem ist ein direkter Einfall des Sonnenlichtes in derartige Anordnungen bei
tiefstehender Sonne möglich und führt zu Fehlalarmen während der Zugfahrten.
[0006] Die Befestigung der Meßsysteme an Schiene, Schwelle oder auf Betonfundamenten ist
wegen des relativ hohen Gewichtes, von bis zu 50 kg, extrem aufwendig. Die mechanische
Beeinflussung der schienen-bzw. schwellenbefestigten Einrichtungen führt zu häufigen
Systemstörungen und damit zu einer Verringerung der Verfügbarkeit und zu einer Erhöhung
der Instandhaltungsaufwendungen.
[0007] Die Meßgeometrie der Abtastsysteme kann sich bei derartigen Anordnungen durch Vibration
oder mechanische Schläge, z.B. durch herabhängende Fahrzeug- und/oder Ladungsteile
unbemerkt verändern, was zu erheblichen Betriebsgefährungen führen kann. Zum Schutze
der Abtastsysteme müssen daher Abweisbleche installiert werden, die den Instandhaltungsaufwand
erheblich erhöhen. Die Kabelverbindungen werden bei diesen Aufbauten üblicherweise
auf dem Oberbau verlegt, um auch bei gefrorenem Boden einen Kabelaus tausch zu ermöglichen.
Beschädigungen an diesen elektrischen Verbindungen sind daher relativ häufig.
[0008] Die elektrische Sicherheit gegen unzulässig hohe Berührungsspannungen kann bei den
bislang eingesetzten schienenbefestigten Meßsystemen, die mit 220 V versorgt werden,
und bei Trassen, die mit Gleiskreisfreimeldung ausgestattet sind, nur durch die elektrische
Verbindung eines Abtasters mit der jeweiligen Schiene realisiert werden. Bei abgelöster
Erdverbindung und spannungsführendem Infrarotabtastergehäuse kann für das Instandhaltungspersonal
Lebensgefahr bestehen.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu überwinden und eine
Einrichtung anzugeben, mit der jedes beliebige Radsatz- und/oder Fahrzeugteil mit
der kürzestmöglichen Meßstrecke überwacht werden kann, deren Meßsysteme an jeder Stelle
parallel zur Schwelle, also auch zwischen den Schienen, angeordnet werden können,
deren Meßgeometrien unveränderbar und deren Meßsysteme weder mechanisch noch elektrisch
beeinflußbar sind.
[0010] Diese Aufgabe ist durch eine Einrichtung gelöst, welche die in Anspruch 1 angegebenen
Merkmale aufweist. Die erfindungsgemäße Einrichtung zeichnet sich dadurch aus, daß
durch geeignet angeordnete Umlenkeinheiten die einzelnen infrarotquellen eines jeden
Fahrzeugs und/oder Radsatzes mehrfach parallel abgetastet werden und die Infrarotstrahlung
insgesamt parallel einer oder mehreren Infrarotempfängereinheiten zugeführt wird.
[0011] Die Einrichtung ist in einer Hohlgleisschwelle untergebracht die parallel zu den
Gleisschwellen angeordnet ist.
[0012] Die einzelnen Umlenkeinheiten sind mit einer oder mehreren Verschlußeinheiten ausgestattet,
durch welche die Infrarotstrahlung in die Umlenkeinheit gelangt. Durch letztere kann
die Infrarotstrahlung umgelenkt und/oder getaktet und/oder ausgeblendet werden.
[0013] Die in der Hohlgleisschwelle angeordnete Infrarotempfangseinheit kann mehrere Signale
empfangen und gegebenenfalls miteinander verknüpfen. Durch den relativ großen Abstand
zu den Schienen sowie auf Grund der elektrischen Abschirmung durch das tragende Metallprofil
ist die elektromagnetische Beeinflussung dieser Empfangseinheit auf ein Minimum reduziert.
Alle Versorgungs- und Datenleitungen sind durch das Metallprofil elektrisch und mechanisch
geschützt.
[0014] Durch die im Bereich der Schwelle an der Schiene installierten Einrichtungen zur
Erfassung des Radauflagedruckes und der Beschleunigung der Schiene bzw. der Schwelle
in Richtung senkrecht zur Schienenlängsachse kann die genaue Radposition ermittelt
und somit der Meßbereich parallel zur Gleisachse von Ache zu Achse ermittelt und eingestellt
und die Meßwerte in einer nachgeschalteten Auswerteeinheit ggf. korrigiert werden.
[0015] An der Auswerteeinheit stehen somit die Temperaturwerte aller Radsatzkomponenten
und diverser Fahrzeugkomponenten, das Radsatzgewicht insgesamt, sowie die Radlasten
zur Verfügung.
[0016] Im Zusammenhang mit den Beschleunigungswerten und dem Raddruck stehen Meßgrößen zur
Verfügung, die auch auf den Zustand des Rades in Bezug auf Unwuchten und Laufflächenschäden,
die eine Ursache für Lagerschäden sind, Aufschluß geben.
[0017] In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen:
- Fig. 1
- 1 schematisch die Anordnung einer Hohlgleisschwelle parallel zwischen zwei Gleisschwellen
in perspektivischer Ansicht,
- Fig. 2
- schematisch den Aufbau der Einrichtung in einer Hohlgleisschwelle mit darüberstehendem
Radsatz mit Antriebsmotor, innen- und außenliegenden Radsatzlagern und Bremsen,
- Fig. 3
- schematisch einen Schnitt durch den Radsatz und durch die Hohlgleisschwelle mit dem
Verlauf der IR-Strahlung von den Quellen zur IR-Empfangseinheit.
[0018] In Fig.1 ist zwischen zwei Gleisschwellen 2 eine Hohlgleisschwelle 11 gezeigt, in
der sowohl die Umlenkeinheiten 9 als auch die IR-Empfangseinheit 15 untergebracht
sind. Außerdem sind in Fig.1 noch die Verschlußeinheiten 9a zu erkennen, mit denen
die Umlenkeinheiten abgedeckt werden.
[0019] Fig.2 zeigt auf den von den Schwellen 2 getragenen Schienen 1 einen Radsatz, der
aus den Laufrädern 4, der Radsatzwelle 6 sowie den Radsatzlagern 5 besteht. Dabei
trägt die Radsatzwelle 6 auch den Fahrmotor 3.
[0020] An den beiden Schienen 1 sind die Beschleunigungsaufnehmer 7 angebracht, von denen
aus Kabelanschlüsse 7a zu einer nicht weiter dargestellten Auswerteeinheit führen.
[0021] Aus der Stirnseite der Hohlgleisschwelle 11 treten Kabel 10 aus, welche die Empfangseinheit
mit der genannten Auswerteeinheit verbinden.
[0022] Mittels der Pfeile 8 ist der Verlauf der verschiedenen Meßstrahlen (die Meßgeometrie)
angedeutet. Dies ist insbesondere aus der Fig.3 erkennbar, in deren Schnittbild der
Verlauf der Pfeile 8 (= IR-Strahlung) vom Fahrmotor 3 bzw. von den Laufrädern 4 bzw.
von den Radsatzlagern 5 dargestellt ist Zusätzlich hierzu sind alle bislang eingesetzten
Bremseinrichtungen, wie z.B. Klotz-, Wellenscheiben- und Radscheibenbremsen eingezeichnet,
die pauschal mit 12 beziffert sind. Von ihnen verlaufen ebenfalls Pfeile 8 (=IR-Strahlung)
über die Umlenkeinheiten 9 zu der IR-Empfangseinheit 15. In ihr erfolgt die Umwandlung
der Strahlungsenergie in elektrische Energie, wobei die ankommenden Signale außerdem
verstärkt werden.
1. Einrichtung zur Erfassung der Temperaturen der Radsatzwelle und/oder Fahrmotoren und/oder
der Laufradscheiben und/oder Radbremsscheiben und/oder Wellenbremsscheiben und/oder
zwischen den Rädern liegender Radsatzlager und/oder in den Laufradscheiben angeordneter
Radsatzlager und/oder an den Wellenenden an den Radaußenseiten angeordneter Radsatzlager
und/oder von Strahlungsflächen oder Wärmequellen, an die Temperaturen von nicht direkt
zugänglichen aber zu überwachenden Fahrzeug- und/oder Radsatzelementen durch Wärmeleitung
übertragen werden oder mit denen diese nachgebildet werden, dadurch
gekennzeichnet,
daß durch geeignet im Gleis angeordnete Infrarotstrahlungsumlenkeinheiten (9) die
einzelnen Infrarotquellen eines jeden Radsatzes (3-6) und/oder des Fahrzeuges selbst
mehrfach parallel, und alle Quellen insgesamt parallel, mehrfach einer Infrarotempfangseinheit
(15) zugeleitet und in dieser Einheit die Strahlungsenergie jeder mehrfach parallel
eingespiegelten Wärmequelle parallel in elektrische Signale umgewandelt werden, wobei
die Infrarotstrahlungsumlenkeinheiten (9) und die Infrarotempfangseinheit (15) ganz
oder teilweise in einer Hohlgleisschwelle (11) angeordnet sind, und daß zum Zwecke
der Erfassung der Radposition und zur Infrarotmeßwertkorrektur, zwischen jeder der
beiden Schienen (1) und deren Auflager, die die besagte IR-Empfangseinheit (15) trägt.
Beschleunigungsaufnehmer (7) installiert sind, die eine Ermittlung des jeweiligen
Raddrucks und/oder der Beschleunigungswerte eines darüberfahrenden Rades (4) ermöglichen,
und die elektrischen Signale der Radsatztemperatur-, Radsatzpositions-, Radgewichts-
und /oder Beschleunigungsmessungen in einer nachgeschalteten Auswerteeinheit derart
aufbereitet werden, daß an einer geeigneten Schnittstelle der Auswerteeinheit die
absoluten Einzeltemperaturwerte und durch die jeweiligen Gewichts- und Beschleunigungswerte
korrigierten Temperaturprofile und die Gewichts- und Beschleunigungswerte der Radsätze
(3-6) und des Fahrzeuges abegriffen werden können.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß deren Ausdehnung zur Fahrtrichtung derart gewählt ist, daß die Erfassung aller
Radsatzkomponenten mittels infrarotoptischer Einrichtungen ermöglicht wird.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlengänge (8) der Infrarotstrahlung der genannten Fahrzeug- und Radsatzkomponenten
durch die unter den Schienen (1) angeordnete Hohlgleisschwelle (11) verlaufen und
in der Hohlgleisschwelle derart umgelenkt werden, daß die Strahlung zur IR-Empfangseinheit
(15) gelangt.
4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die IR-Strahlung durch je eine für die Aufgabenstellung besonders angeordnete
und/oder gemeinsame, mit elektrisch steuerbaren, beweglichen, mittelbar oder unmittelbar
an der Hohlgleisschwelle (11) befestigten Verschlußeinheiten (9a) in die Hohlgleisschwelle
(11) gelangt.
5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteeinheit der Radsatzdiagnoseeinrichtung ganz oder teilweise in die
Hohlgleisschwelle (11) integriert bzw. Bestandteil einer solchen Schwelle ist.
6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkeinheiten (9), die IR-Empfangseinheit (15) und die Auswerteeinheit
in der Hohlgleisschwelle (11) fest oder elastisch schwingungsdämpfend angebracht sind,
und daß bei festem Oberbau (Beton) die Hohlgleisschwelle (11) derart dimensioniert
ist. daß sie unter den Schienen (1) quer zur Fahrtrichtung installiert werden kann,
ohne bei Gleisinstallation und Gleisinstandhaltungsmaßnahmen ein Hindernis darzustellen.
1. Device for detecting the temperatures of the axle body and/or traction motors and/or
the bogie wheel discs and/or wheel braking discs and/or shaft braking discs and/or
wheel set bearings located between the wheels and/or wheel set bearings arranged in
the bogie wheel discs and/or wheel set bearings arranged at the shaft ends on the
outsides of the wheels and/or of radiation surfaces or heat sources to which temperatures
are transmitted by heat conduction from vehicle and/or wheel set elements which are
not directly accessible but are to be monitored or with which these are simulated,
characterised in that due to infrared radiation deflector units (9) arranged suitably in the track the
individual infrared sources of each wheel set (3-6) and/or of the vehicle itself are
supplied repeatedly in parallel, and all sources all together in parallel, repeatedly
to an infrared receiver unit (15), and in this unit the radiation energy of each heat
source which is repeatedly reflected in parallel is converted to electrical signals
in parallel, wherein the infrared radiation deflector units (9) and the infrared receiver
unit (15) are arranged completely or partially in a hollow track sleeper (11), and
in that for the purpose of detecting the wheel position and for infrared measurement
correction, between each of the two rails (1) and their supports which carry said
IR receiver unit (15) are installed acceleration sensors (7) which allow determination
of the respective wheel pressure and/or the acceleration values of a wheel (4) above,
and the electrical signals of the wheel set temperature, wheel set position, wheel
weight and/or acceleration measurements are processed in a subsequent analyser unit
in such a way that at a suitable interface of the analyser unit the absolute individual
temperature values and temperature profiles corrected by the respective weight and
acceleration values and the weight and acceleration values of the wheel sets (3-6)
and of the vehicle can be picked off.
2. Device according to claim 1, characterised in that the extent thereof to the direction of travel is selected in such a way that the
detection of all wheel set components by means of infrared optical devices is made
possible.
3. Device according to claim 1, characterised in that the beam paths (8) of the infrared radiation of said vehicle and wheel set components
pass through the hollow track sleeper (11) arranged under the rails (1) and are deflected
in the hollow track sleeper in such a way that the radiation passes to the IR receiver
unit (15).
4. Device according to claims 1 and 2, characterised in that the IR radiation passes into the hollow track sleeper (11) through closure units
(9a) which are common and/or arranged specially one each for the set object and which
are electrically controllable, movable and mounted directly or indirectly on the hollow
track sleeper (11).
5. Device according to claims 1 to 3, characterised in that the analyser unit of the wheel set diagnostic device is completely or partially integrated
in the hollow track sleeper (11) or forms part of such a sleeper.
6. Device according to claims 1 to 5, characterised in that the deflector units (9), the IR receiver unit (15) and the analyser unit are mounted
in the hollow track sleeper (11) rigidly or with elastic damping of vibrations, and
in that with a solid superstructure (concrete) the hollow track sleeper (11) is dimensioned
in such a way that it can be installed under the rails (1) transversely to the direction
of travel without representing an obstacle during track installation and track maintenance
measures.
1. Dispositif pour capter les températures de l'arbre d'un train de roues ou essieu et/ou
de moteurs d'entraînement et/ou des voiles des roues et/ou des disques de frein sur
roues et/ou des disques de frein sur arbre et/ou des paliers d'essieu situés entre
les roues et/ou des paliers d'essieu disposés dans les voiles des roues et/ou des
paliers d'essieu disposés aux extrémités de l'arbre sur les côtés extérieurs des roues
et/ou de surfaces radiantes ou de sources de chaleur, auxquelles se transmettent,
par conduction thermique, des températures d'organes du véhicule et/ou de l'essieu,
qui ne sont pas directement accessibles, mais qu'il s'agit de surveiller, ou par lesquelles
ces températures sont reproduites, caractérisé
en ce que les différentes sources individuelles d'infrarouges de chaque essieu (3-6) et/ou
du véhicule lui-même sont transmises de manière multiple, en parallèle, par des unités
de renvoi de rayonnement infrarouge (9) agencées convenablement dans la voie, et toutes
les sources de manière globale sont transmises en parallèle, de façon multiple, à
une unité réceptrice d'infrarouges (15) et, dans cette unité, les énergies des rayonnements
de chaque source de chaleur entrant par réflexion de manière multiple, en parallèle,
sont converties en parallèle en signaux électriques, les unités de renvoi de rayonnement
infrarouge (9) et l'unité réceptrice d'infrarouges (15) étant disposées totalement
ou partiellement dans une traverse creuse (11), et en ce que pour la détection de
la position des roues et la correction de la valeur de mesure des infrarouges, entre
chacun des deux rails (1) et son support qui porte ladite unité réceptrice d'IR (15),
sont montés des capteurs d'accélération (7), qui permettent de déterminer la pression
instantanée de roue et/ou les valeurs d'accélération d'une roue (4) passant sur cette
unité, et les signaux électriques des mesures de la température de l'essieu, de la
position de l'essieu, du poids de roue et/ou des accélérations sont traités dans une
unité d'analyse connectée en aval, de telle manière que l'on puisse prélever sur une
interface appropriée de l'unité d'analyse, les valeurs absolues des températures individuelles,
et les profils de température correspondants, corrigés en fonction des valeurs de
poids et d'accélération, ainsi que les valeurs de poids et d'accélération des essieux
(3-6) et du véhicule.
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que sa dimension ou son étendue dans le sens de la marche, est choisie de manière à permettre
de palper tous les organes de l'essieu au moyen des dispositifs optiques par infrarouges.
3. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que les faisceaux (8) du rayonnement infrarouge des organes précités du véhicule et de
l'essieu, passent dans la traverse creuse (11) placée sous les rails (1), et subissent
un renvoi dans la traverse creuse de manière à ce que le rayonnement parvienne à l'unité
réceptrice d'IR (15).
4. Dispositif selon les revendications 1 et 2,
caractérisé en ce que le rayonnement IR pénètre dans la traverse creuse (11) à travers des unités d'obturation
(9a) spécialement agencées pour la fonction qui leur est attribuée et/ou communes,
qui sont mobiles, commandées électriquement, et fixées indirectement ou directement
à la traverse creuse.
5. Dispositif selon les revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que l'unité d'analyse du dispositif de diagnostic d'essieu est intégrée entièrement ou
partiellement dans la traverse creuse (11), ou forme une partie constitutive d'une
telle traverse.
6. Dispositif selon les revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que les unités de renvoi (9), l'unité réceptrice d'IR (15) et l'unité d'analyse sont
placées dans la traverse creuse (11), soit rigidement, soit avec amortissement élastique
des oscillations, et en ce que dans le cas d'une superstructure rigide (béton), la
traverse creuse (11) est dimensionnée de manière à pouvoir être installée sous les
rails (1), transversalement au sens de marche, sans représenter un obstacle pour l'installation
de la voie, ni pour les mesures d'entretien de la voie.

