(19)
(11) EP 0 572 607 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
04.10.1995  Patentblatt  1995/40

(21) Anmeldenummer: 93900031.1

(22) Anmeldetag:  10.12.1992
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6B21J 15/04
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP9202/861
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9311/890 (24.06.1993 Gazette  1993/15)

(54)

VORRICHTUNG ZUM EINDREHEN UND SETZEN VON SELBSTBOHRENDEN ZUGBLINDNIETEN

DEVICE FOR INSERTING AND SETTING SELF-DRILLING BLIND TENSION RIVETS

DISPOSITIF D'INSERTION ET DE POSE DE RIVETS AVEUGLES TIRANTS AUTOFOREURS


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK ES FR GB GR IE IT LI LU NL PT SE

(30) Priorität: 18.12.1991 DE 4141916

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
08.12.1993  Patentblatt  1993/49

(73) Patentinhaber: SFS Industrie Holding AG
9435 Heerbrugg (CH)

(72) Erfinder:
  • GASSER, Daniel
    CH-9435 Heerbrugg (CH)

(74) Vertreter: Ludescher, Hans 
SFS Stadler Gruppe Patentabteilung Nefenstrasse 30
9435 Heerbrugg
9435 Heerbrugg (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
FR-A- 2 253 583
US-A- 2 384 434
GB-A- 1 004 361
US-A- 3 626 745
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Eindrehen und Setzen von selbstbohrenden Zugblindnieten mit wenigstens einer einen eingesetzten Zugdorn form- und/oder kraftschlüssig haltenden Spannbacke.

    [0002] Eine solche Vorrichtung ist beispielsweise aus der EP-A-0 213 101 oder der FR-A-2 253 583 bekannt. In einem Aufnahmeteil, welcher an seinem vorderen Ende eine kegelstumpfförmige Ausnehmung aufweist, sind zwei Spannbacken einander diametral gegenüberliegend angeordnet. Diese Spannbacken haben an ihrer Außenbegrenzung ebenfalls eine kegelabschnittförmige Oberfläche, so daß durch axiales Eindrücken der Spannbacken in den Aufnahmeteil ein eingeschobener Zugdorn erfaßt und gehalten werden kann. Für eine ordnungsgemäße Drehmitnahme ergeben sich bei einer solchen Konstruktion Probleme, da infolge des auftretenden Drehmomentes eine teilweise und nicht unbedingt gleichmäßige Winkelverschiebung der beiden Spannbacken stattfinden kann. Außerdem ist es nicht möglich, die Radien der Öffnung im Aufnahmeteil und am Außenbereich der Spannbacken in jedem axialen Verstellbereich aufeinander abzustimmen, so daß sich hier infolge der nicht möglichen satten Anlage Ungenauigkeiten ergeben.

    [0003] Die Erfindung hat sich daher zur Aufgabe gestellt, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der eine exakte Lagesicherung der Spannbacken gegeben ist und mit welcher eine optimale Übertragung des notwendigen Drehmoments auf den Zugdorn eines einzudrehenden und zu setzenden Zugblindniets möglich ist.

    [0004] Erfindungsgemäß wird dazu vorgeschlagen, daß die Spannbacke(n) plättchenförmig ausgebildet und in einem Aufnahmeteil in radial zu dessen Mittelachse hin offenen Nut(en) geführt ist bzw. sind, wobei der Nutgrund und die zugeordnete Begrenzungsfläche einer Spannbacke in gleichem spitzem Winkel zur Mittelachse des Aufnahmeteils und in Richtung zum freien Ende desselben hin verjüngend verlaufen, und daß der Aufnahmeteil in einem zumindest beim Setzvorgang gegen Verdrehen sicherbaren Gehäuse axial verschiebbar gehalten ist.

    [0005] Durch diese erfindungsgemäßen Maßnahmen sind die Spannbacken in Drehrichtung optimal gesichert, da sie beidseitig an Führungsflächen, also an den seitlichen Begrenzungsflächen einer radial verlaufenden Nut abgestützt sind. Daher ist auch immer gewährleistet, daß die Spannbacken konkret in Richtung zur Mittelachse des Aufnahmeteils wirken. Es ist also stets eine optimale Drehmitnahme eines eingesetzten Zugdornes eines Zugblindniets gewährleistet und für die Kraftaufnahme in Drehrichtung ergeben sich keinerlei Probleme. Die Herstellung der Spannbacken ist durch die plättchenförmige Ausgestaltung sehr einfach, wobei eine exakte Bearbeitung durch Stanz- und Fräsvorgänge möglich ist. Es ist daher auch eine wesentlich größere Materialauswahl gegeben, womit vermieden werden kann, daß einzelne Abschnitte der Spannbacken eine spröde Materialstruktur aufweisen, was insbesondere bei der Herstellung durch einen Preßvorgang vorkommen kann.

    [0006] Auch bei nicht fest angepreßten Spannbacken ist durch die besondere Lagesicherung derselben eine ordnungsgemäße Drehmitnahme des mit einem Angriffsabschnitt versehenen Zugdornes eines Zugblindniets möglich, da die Backen keinesfalls seitlich ausweichen können. Es ist daher ein gerade bei selbstbohrenden Zugblindnieten vorteilhaftes, taumelndes Erfassen des Zugdornes möglich. Insbesondere dann, wenn die Bohrspitze nicht exakt mit der Mittelachse des Zugblindniets ausgerichtet ist, kann durch eine taumelnde Bewegungsmöglichkeit des Zugblindniets beim Bohrvorgang trotzdem ein exakt rundes Loch gebohrt werden, wobei außerdem Erschütterungen auf die Vorrichtung selbst nicht übertragen werden.

    [0007] Besonders vorteilhaft wirkt sich auch aus, daß durch die spezielle Ausbildung und Anordnung der Spannbacken die Möglichkeit geschaffen worden ist, daß die Drehmitnahme des Zugblindniets beim Bohrvorgang allein über den Zugdorn erfolgen kann, so daß also keinerlei Notwendigkeit eines zusätzlichen Angriffs am Flansch der Niethülse gegeben ist. Gerade dadurch ist es möglich geworden, Niethülsen mit lackierter oder sonstwie beschichteter Oberfläche einzusetzen, da eben weder beim Bohr- noch beim Setzvorgang ein Eingriff und somit eine Beschädigung der Niethülse bzw. des Flansches derselben erfolgt.

    [0008] Erfindungsgemäß wird ferner vorgeschlagen, daß sowohl dem Aufnahmeteil als auch der bzw. den Spannbacke(n) im Gehäuse eine Verschiebebegrenzung zugeordnet ist, wobei der Verschiebeweg des Aufnahmeteils in Richtung zum freien Ende des Gehäuses hin länger ist als der Verschiebeweg der Spannbacke(n) in dieser Richtung. Es ist daher in einfacher Weise eine Auslösemöglichkeit für die in radialer Richtung angepreßten Spannbacken geschaffen worden. Allein durch eine axiale Weiterbewegung des Aufnahmeteils werden die Spannbacken gelöst, so daß der noch festgehaltene Abschnitt des Zugdornes nach dem Setzen des Zugblindniets freigegeben wird.

    [0009] Dabei ist es sinnvoll, wenn als Verschiebebegrenzung für den Aufnahmeteil am freien Ende des Gehäuses eine Abschlußkappe vorgesehen ist.

    [0010] Eine weitere vorteilhafte Maßnahme liegt darin, daß die Spannbacke(n) an ihrem rückwärtigen Ende eine radial nach außen frei auskragende Lasche aufweist bzw. aufweisen und diese Lasche in einen Längsschlitz im Gehäuse eingreift, wobei das dem freien Ende des Gehäuses zugewandte Ende des Längsschlitzes als Verschiebebegrenzung für die Lasche der Spannbacke(n) ausgeführt ist. Diese an den Spannbacken frei auskragende Lasche bildet also eine einfache konstruktive Ausführung, um die Verschiebebegrenzung für die Spannbacken zu bewirken. Außerdem stellt diese Lasche eine weitere Möglichkeit dar, den Aufnahmeteil und das Gehäuse in Drehrichtung gesehen miteinander zu verbinden. Von besonderem Vorteil ist zusätzlich, daß gerade durch diese Lasche, aber auch durch die besondere Halterung der Spannbacken in den Nuten des Aufnahmeteils, ein einfaches Auswechseln der Spannbacken möglich geworden ist. Die Spannbacken können ohne Demontage der gesamten Vorrichtung durch Erfassen an der Lasche aus der Vorrichtung herausgezogen werden. Es ist also in einfacher Weise über den im Gehäuse vorgesehenen Längsschlitz ein Entfernen und Neueinsetzen der Spannbacken möglich.

    [0011] Gemäß einer Ausführungsvariante wird vorgeschlagen, daß zwei einander diametral gegenüberliegende Nuten im Aufnahmeteil und entsprechend zwei Spannbacken vorgesehen sind. Es hat sich schon bei Versuchen gezeigt, daß allein zwei einander diametral gegenüberliegende Spannbacken der erfindungsgemäßen Art ausreichen, um eine ordnungsgemäße Drehmitnahme und ein ordnungsgemäßes Erfassen des Zugdornes beim Setzvorgang zu gewährleisten.

    [0012] Ferner ist vorgesehen, daß die zur Mittelachse des Aufnahmeteils weisende Begrenzungsfläche der Spannbacke(n) parallel zu dieser verläuft. Eine solche Ausgestaltung ist praktisch nur im Zusammenhang mit der Halterung der Spannbacken in Radialnuten möglich, da zwischen dem Nutgrund und der zugeordneten Begrenzungsfläche der Spannbacken eine stete, gleichbleibende Anlage gegeben ist. Es ist daher immer gewährleistet, daß ein eingesetzter Zugdorn über dessen ganze, zwischen die Spannbacke eingreifende Länge sicher gehalten werden kann.

    [0013] Um neben der kraftschlüssigen Haltekraft der Spannbacken zusätzlich auch noch eine formschlüssige Halterung bzw. eine Erhöhung der Reibung zu bewirken, wird vorgeschlagen, daß die zur Mittelachse des Aufnahmeteils weisende Begrenzungsfläche der Spannbacke(n) eine zur Oberflächengestaltung eines einzusetzenden Zugdornes korrespondierende Oberfläche aufweist. In diesem Zusammenhang ist es vorteilhaft, wenn die zur Mittelachse des Aufnahmeteils weisende Begrenzungsfläche der Spannbacke(n) mit Querrippen, Vertiefungen, Noppen oder einer Rändelung versehen ist.

    [0014] Eine vorteilhafte konstruktive Variante ergibt sich dann, wenn zwischen die radial zur Mittelachse des Aufnahmeteils gerichteten Spannbacken ein achsgleich zur Mittelachse ausgerichteter und federbelastet verschiebbarer Stift eingreift. Dadurch wird der nach dem Lösen der Verspannung der Spannbacken noch in der Vorrichtung verbleibende Abschnitt eines Nietdornes in einfacher Weise ausgeworfen.

    [0015] Obwohl der Aufnahmeteil bereits durch die auskragende Lasche der Spannbacken verdrehfest im Gehäuse gehalten ist, ist es vorteilhaft, wenn dazu noch weitere Maßnahmen beitragen. Es ist daher vorgesehen, daß der Aufnahmeteil mit radial auskragenden Bolzen in Längsschlitze des Gehäuses eingreift. Damit ist wohl eine axiale Verschiebung zwischen Aufnahmeteil und Gehäuse möglich, gleichzeitig aber auch eine Sicherung in Drehrichtung gewährleistet.

    [0016] Eine besondere konstruktive Gestaltung einer solchen Ausführung sieht vor, daß die auskragenden Bolzen Längsschlitze am Gehäuse und am über einen Teil seiner Länge rohrförmig ausgebildeten Aufnahmeteil durchdringen und von einem mittig im Aufnahmeteil axial verschiebbar geführten Tragteil ausgehen. Die Bolzen greifen also sowohl in Längsschlitze des Gehäuses als auch des Aufnahmeteils ein und verriegeln diese beiden Teile in Drehrichtung. Außerdem besteht dadurch die Möglichkeit, vom Tragteil der Bolzen weitere Funktionen abzuleiten.

    [0017] Insbesondere vorteilhaft ist es, wenn der Tragteil in Richtung auf die Spannbacken hin federbelastet ausgeführt ist und auf dem die Nuten in axialer Richtung überragenden Bereich der Spannbacken abgestützt ist. Es können daher die Spannbacken in einfacher Weise ständig in Spannrichtung federbelastet ausgeführt werden, wobei diese Federkraft beim Einführen des Zugdornes in die Vorrichtung keinesfalls hindern entgegenwirkt. Durch diese Maßnahme ist gewährleistet, daß die Spannbacken stets in ihrer entsprechenden Lage im Aufnahmeteil und somit auch verliersicher gehalten sind. Zum Auswechseln der Spannbacken muß lediglich dieser Tragteil durch Erfassen der radial auskragenden Bolzen entgegen der Kraft der Feder angehoben werden, so daß die Spannbacken freiliegen. Die Spannbacken können dann an ihrer auskragenden Lasche erfaßt und herausgenommen werden.

    [0018] Der Tragteil kann aber noch weitere Funktionen übernehmen, und zwar dann, wenn der federbelastete Stift im Tragkörper geführt und getrennt von diesem federbelastet ausgeführt ist. Es ist daher in einer einfachen Konstruktion möglich, den zwischen die Spannbacken eingreifenden und den Auswurf des abgetrennten Zugdornes bewirkenden Stift ordnungsgemäß zu halten und federbelastet auszubilden.

    [0019] Die gesamte Konstruktion der Vorrichtung ist sehr einfach aufgebaut und kann auch in einfacher Weise an einen Antrieb gekuppelt werden. In vorteilhafter Weise ist daher vorgesehen, daß an dem, dem freien Ende abgewandten Ende des Aufnahmeteils eine mit einem Antrieb bzw. einer Zugvorrichtung kuppelbare Welle eingesetzt ist.

    [0020] Bei der einfachsten Ausführung der Vorrichtung ist vorgesehen, daß die zur Mittelachse des Aufnahmeteils hin offenen Nuten in eine mittige, achsgleiche Bohrung münden. Es sind bei einer solchen Ausführung dann allerdings zwei Arbeitsgänge erforderlich, nämlich einerseits die Herstellung der Bohrung und andererseits die Herstellung der Nuten in einem Fräsvorgang.

    [0021] Gerade durch die besondere Ausbildung der Spannbacken und die zur Führung derselben vorgesehenen Nuten ist es möglich geworden, die Halterungen für die einzusetzenden Spannbacken in einem Arbeitsgang herzustellen. Dazu wird vorgeschlagen, daß zwei einander in einer Ebene gegenüberliegende Nuten im Aufnahmeteil direkt ineinander übergehen und somit eine einzige, keilförmige, symmetrisch zur Mittelachse des Aufnahmeteils liegende Ausnehmung bilden. Eine solche Nut kann in einfacher Weise durch ein Fräswerkzeug hergestellt werden, und es ist daher auch sichergestellt, daß der Zugdorn nicht seitlich neben den einander zugewandten Begrenzungsflächen der Spannbacken eingreifen kann. Der Zugdorn ist somit immer zwischen den einander zugewandten Begrenzungsflächen der Spannbacken eingesetzt, welche ja auch über die ganze Breite der Nut gehen.

    [0022] Zur Verbesserung der Verschiebemöglichkeit der Spannbacken in den Nuten und zur exakteren Führung derselben in den Nuten wird vorgeschlagen, daß der Nutgrund und die zugeordnete Begrenzungsfläche der Spannbacke im Querschnitt bogenförmig ausgebildet sind. Eine solche Ausgestaltung ist nur bei Ausbildung von Nuten möglich, da die Bogenform bzw. der Radius der Begrenzungsflächen über die ganze Länge des Nutgrundes bzw. über die ganze Länge der zugeordneten Begrenzungsfläche der Spannbacke gleichbleibend ist.

    [0023] Um ein noch leichteres und von der Handhabung her einfacheres Auswechseln der Spannbacken zu ermöglichen, wird vorgeschlagen, daß am Gehäuse getrennte und winkelmäßig versetzt zueinander angeordnete Längsschlitze für den Eingriff der Lasche der Spannbacken und für die auskragenden Bolzen des Aufnahmeteils bzw. des Tragteils vorgesehen sind. Es können daher z.B. die Bolzen entgegen der Kraft der Feder zurückgezogen werden, wobei die Spannbacken in den beispielsweise um 90° versetzt dazu liegenden Schlitzen erfaßt und herausgenommen bzw. wieder eingesetzt werden können.

    [0024] Da der Zugdorn für eine ordnungsgemäße Drehmitnahme beim Bohrvorgang nicht unbedingt fest eingespannt zwischen den Spannbacken gehalten sein muß, wodurch sich ja auch ein optimaler und schwingungsfreier Bohrvorgang ergibt, ist es vorteilhaft, wenn der einzusetzende Niet trotzdem verliersicher in der Vorrichtung gehalten werden kann. Dazu wird vorgeschlagen, daß die am freien Ende des Gehäuses vorgesehene Abschlußkappe eine Durchgangsöffnung zum Durchstecken eines Zugdornes aufweist, wobei im Bereich der Durchgangsöffnung radial federbelastete Haltemittel vorgesehen sind. Es ist durch diese Zusatzmaßnahme gewährleistet, daß ein in die Vorrichtung eingesteckter Zugblindniet bis zum Bohrvorgang bzw. bis zum Setzvorgang auch unverlierbar in der Vorrichtung gehalten wird.

    [0025] Weitere Merkmale und besondere Vorteile der Erfindung werden anhand der Zeichnungen in der nachstehenden Beschreibung noch näher erläutert. Es zeigen:
    Fig. 1
    eine Vorrichtung in einem Längsschnitt mit einem in Einführstellung zugeordneten Blindniet;
    Fig. 2
    einen gleichen Längsschnitt durch die Vorrichtung, wobei der Blindniet in die Vorrichtung eingesetzt ist;
    Fig. 3
    einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 2;
    Fig. 4
    einen Längsschnitt durch die Vorrichtung in einer Stellung nach Beendigung des Setzvorganges des Blindniets.


    [0026] Die Vorrichtung 1 zum Eindrehen und Setzen von selbstbohrenden Zugblindnieten 2 besteht im wesentlichen aus Spannbacken 3, einem Aufnahmeteil 4 sowie einem Gehäuse 5. Die Spannbacken 3 sind plättchenförmig ausgebildet und im Aufnahmeteil 4 in radial zu dessen Mittelachse 6 hin offenen Nuten 7 geführt. Der Nutgrund 8 und die zugeordnete Begrenzungsfläche 9 einer Spannbacke 3 verlaufen in gleichem spitzem Winkel zur Mittelachse 6 und in Richtung zum freien Ende desselben hin verjüngend.

    [0027] Im Gehäuse 5 ist sowohl für den Aufnahmeteil 4 als auch für die Spannbacken 3 eine Verschiebebegrenzung vorgesehen, wobei der Verschiebeweg des Aufnahmeteils 4 in Richtung zum freien Ende des Gehäuses 5 hin länger ist als der Verschiebeweg der Spannbacken 3 in dieser Richtung. Als Verschiebebegrenzung für den Aufnahmeteil 4 ist am freien Ende des Gehäuses 5 eine Abschlußkappe 10 vorgesehen. Die Innenfläche 11 dieser Abschlußkappe 10 bildet einen Anschlag als Verschiebebegrenzung für den Aufnahmeteil 4 in Richtung zum freien Ende des Gehäuses 5 hin.

    [0028] Die Spannbacken 3 weisen an ihrem rückwärtigen Ende eine radial nach außen frei auskragende Lasche 12 auf, welche in einen Längsschlitz 13 im Gehäuse 5 eingreift. Das dem freien Ende des Gehäuses 5 zugewandte Ende 14 dieses Längsschlitzes 13 ist als Verschiebebegrenzung für die Lasche 12 der Spannbacken 3 ausgeführt. Wenn also die Lasche 12 der Spannbacken 3 am Ende 14 des Längsschlitzes 13 zur Anlage kommt, kann der Aufnahmeteil 4 noch weiter in Richtung zur Abschlußkappe 10 hin bewegt werden, ohne daß die Spannbacken 3 folgen können. Es kann dadurch in einfacher Weise ein Lösen der sich in Spannstellung befindlichen Spannbacken 3 bewirkt werden.

    [0029] Die gezeigte Konstruktion sieht zwei einander diametral gegenüberliegende Nuten 7 im Aufnahmeteil 4 und entsprechend zwei Spannbacken 3 vor. Im Rahmen der Erfindung ist es auch denkbar, lediglich eine Spannbacke 3 anzuordnen, wobei dann dieser gegenüberliegend eine feste Anschlagfläche im Aufnahmeteil 4 vorgesehen ist. Es wäre aber auch denkbar, mehr als zwei Spannbacken 3 und entsprechend Nuten vorzusehen, also beispielsweise drei oder mehrere Spannbacken 3 und Nuten 7.

    [0030] Die zur Mittelachse 6 des Aufnahmeteils 4 weisenden Begrenzungsflächen 15 der Spannbacken 3 verlaufen parallel zur Mittelachse 6 und somit auch parallel zueinander. Es ist daher ein Einspannen über die ganze Länge des Zugdornes mit gleichbleibender Kraft möglich. Die Begrenzungsflächen 15 können aber auch zusätzlich eine zur Oberflächengestaltung eines einzusetzenden Zugdornes 16 korrespondierende Oberfläche aufweisen, um dadurch die Haltewirkung gerade beim Zugvorgang noch zu verbessern. Es wäre dabei denkbar, diese Begrenzungsflächen 15 mit Querrippen, Vertiefungen, Noppen oder einer Rändelung zu versehen.

    [0031] Wie der Ausführung nach Fig. 3 entnommen werden kann, münden die zur Mittelachse des Aufnahmeteils 4 hin offenen Nuten 7 in eine mittige, achsgleiche Bohrung 17. Es wäre aber auch möglich, daß die zwei einander in einer Ebene gegenüberliegenden Nuten 7 im Aufnahmeteil 4 direkt ineinander übergehen und somit eine einzige, keilförmige, symmetrisch zur Mittelachse des Aufnahmeteils 4 liegende Ausnehmung bilden. Zwischen den einander zugewandten Begrenzungsflächen 15 der Spannbacken 3 verbleibt dann lediglich eine entsprechende Öffnung, in welche der Zugdorn 16 des einzusetzenden Blindniets 2 eingeschoben werden kann. Es ist also auch eine sichere Halterung des Zugdornes gewährleistet, da dieser nicht seitlich neben die Spannbacken 3 ausweichen kann.

    [0032] Eine vorteilhafte Konstruktion ist ferner darin gelegen, daß der Nutgrund 8 und die zugeordnete Begrenzungsfläche 9 der Spannbacke 3 im Querschnitt bogenförmig ausgebildet sind. Diese konstruktive Gestaltung ist bei Einsatz eines Fräsers für die Herstellung der Nuten 7 in einfacher Weise möglich, wobei gerade durch diese Ausbildung eine ausgezeichnete Führung ohne Verkanten und ohne Kerbwirkung für die Spannbacken 3 gegeben ist.

    [0033] Zwischen die radial zur Mittelachse 6 des Aufnahmeteils 4 gerichteten Spannbacken 3 greift ein achsgleich zur Mittelachse 6 ausgerichteter und federbelastet verschiebbarer Stift 18 ein. Dieser Stift 18 ist in einem Tragkörper 19 verschiebbar gehalten und durch eine Feder 20 in dessen Einsatzstellung gedrückt. Bei eingesetztem Zugdorn 16 und nach dem Setzvorgang bewirkt der Stift 18 ein Auswerfen des abgerissenen Zugdornes 16 aus der Vorrichtung. Beim Eindrücken des Zugdornes 16 wird der Stift 18 entgegen der Kraft der Feder 20 weiter in die Vorrichtung hineingedrückt (siehe Fig. 2), so daß nach dem Lösen der Spannbacken 3 und somit nach Freigabe des Zugdornes 16 dieser durch den federbelastet zurückschnellenden Stift 18 ausgeworfen wird.

    [0034] Der Aufnahmeteil 4 ist im Gehäuse 5 verdrehfest gehalten. Zu diesem Zweck sind Bolzen 21 vorgesehen, welche in die Längsschlitze 13 am Gehäuse 5 eingreifen. Die auskragenden Bolzen 21 durchdringen sowohl die Längsschlitze 13 im Gehäuse 5 als auch die Längsschlitze 22 in dem über einen Teil seiner Länge rohrförmig ausgebildeten Aufnahmeteil 4. Die Bolzen 21 gehen von einem mittig im Aufnahmeteil 4 axial verschiebbar geführten Tragteil 19 aus. Dieser Tragteil 19 ist durch eine Feder 23 belastet, so daß der Tragteil 19 an dem die Nuten 7 in axialer Richtung überragenden Bereich der Spannbacken 3 abgestützt ist. Der Tragteil 19 bewirkt somit, daß sich die Spannbacken 3 stets in ihrer ordnungsgemäßen Einsatzstellung befinden und auch verliersicher in der Vorrichtung gehalten werden.

    [0035] Sollen nun die Spannbacken ausgewechselt werden, so kann der Tragteil 19 in einfacher Weise durch Erfassen der Bolzen 21 gegen das hintere Ende der Vorrichtung 1 gezogen werden, worauf dann die Spannbacken 3 an der Lasche 12 erfaßt und durch die Längsschlitze 13 herausgezogen werden können. Auch das Einsetzen neuer Spannbacken ist auf die gleiche einfache Art und Weise möglich.

    [0036] In diesem Zusammenhang ist es gerade für eine einfache Handhabung zweckmäßig, wenn am Gehäuse 5 getrennte und winkelmäßig versetzt zueinander angeordnete Längsschlitze 13 für den Eingriff der Lasche 12 der Spannbacken 3 und für die auskragenden Bolzen 21 des Tragteils 19 vorgesehen sind. Der Tragteil 19 kann dann in einfacher Weise angehoben werden, wobei die Spannbacken 3 um 90° versetzt dazu in den entsprechenden Längsschlitzen erfaßt und durch diese entfernt bzw. eingesetzt werden können.

    [0037] Die am freien Ende des Gehäuses 5 vorgesehene Abschlußkappe 10 weist eine Durchgangsöffnung 24 zum Durchstecken eines Zugdornes 16 des Blindniets 2 auf. Um den Blindniet in der eingesetzten Lage verliersicher zu halten, auch wenn die Spannbacken 3 noch nicht kraft- oder formschlüssig eingreifen, ist es zweckmäßig, wenn im Bereich der Durchgangsöffnung 24 der Abschlußkappe 10 radial federbelastete Haltemittel vorgesehen sind. Diese Haltemittel können auf verschiedene Art und Weise ausgeführt werden, z.B. durch in radial in die Durchgangsöffnung 24 ausmündende Bohrungen eingesetzte, federnde Stifte oder Federteile bzw. federbelastete Kugeln usw.

    [0038] Um die erfindungsgemäße Vorrichtung mit einem Antrieb bzw. einer Zugvorrichtung zu kuppeln, ist am freien Ende des Aufnahmeteils 4 eine Welle 25 eingesetzt. Diese Welle 25 und das Gehäuse 5 können mit einer entsprechenden Antriebseinrichtung gekuppelt werden, welche einerseits den Drehvorgang beim Bohren des Loches und andererseits den Zugvorgang beim Setzen des Niets bewirkt. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist also eine Art Vorsatzgerät für eine Nietvorrichtung, wobei durch dieses Vorsatzgerät ein eingesetzter Nietdorn eines Blindniets beim Bohrvorgang und auch beim Setzvorgang lagerichtig und ordnungsgemäß gehalten werden kann.


    Ansprüche

    1. Vorrichtung zum Eindrehen und Setzen von selbstbohrenden Zugblindnieten mit wenigstens einer einen eingesetzten Zugdorn form- und/oder kraftschlüssig haltenden Spannbacke, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannbacke(n) (3) plättchenförmig ausgebildet und in einem Aufnahmeteil (4) in radial zu dessen Mittelachse (6) hin offenen Nut(en) (7) geführt ist bzw. sind, wobei der Nutgrund (8) und die zugeordnete Begrenzungsfläche (9) einer Spannbacke (3) in gleichem spitzem Winkel zur Mittelachse (6) des Aufnahmeteils (4) und in Richtung zum freien Ende desselben hin verjüngend verlaufen, und daß der Aufnahmeteil (4) in einem zumindest beim Setzvorgang gegen Verdrehen sicherbaren Gehäuse (5) axial verschiebbar gehalten ist.
     
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl dem Aufnahmeteil (4) als auch der bzw. den Spannbacke(n) (3) im Gehäuse (5) eine Verschiebebegrenzung zugeordnet ist, wobei der Verschiebeweg des Aufnahmeteils (4) in Richtung zum freien Ende des Gehäuses (5) hin länger ist als der Verschiebeweg der Spannbacke(n) (3) in dieser Richtung.
     
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Verschiebebegrenzung für den Aufnahmeteil (4) am freien Ende des Gehäuses (5) eine Abschlußkappe (10) vorgesehen ist.
     
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannbacke(n) (3) an ihrem rückwärtigen Ende eine radial nach außen frei auskragende Lasche (12) aufweist bzw. aufweisen und diese Lasche (12) in einen Längsschlitz (13) im Gehäuse (5) eingreift, wobei das dem freien Ende des Gehäuses (5) zugewandte Ende (14) des Längsschlitzes (13) als Verschiebebegrenzung für die Lasche (12) der Spannbacke(n) (3) ausgeführt ist.
     
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwei einander diametral gegenüberliegende Nuten (7) im Aufnahmeteil (4) und entsprechend zwei Spannbacken (3) vorgesehen sind.
     
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Mittelachse (6) des Aufnahmeteils (4) weisende Begrenzungsfläche (15) der Spannbacke(n) (3) parallel zu dieser verläuft.
     
    7. Vorrichtung nach Anspruch 1 und einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Mittelachse (6) des Aufnahmeteils (4) weisende Begrenzungsfläche (15) der Spannbacke(n) (3) eine zur Oberflächengestaltung eines einzusetzenden Zugdornes (16) korrespondierende Oberfläche aufweist.
     
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Mittelachse (6) des Aufnahmeteils (4) weisende Begrenzungsfläche (15) der Spannbacke(n) (3) mit Querrippen, Vertiefungen, Noppen oder einer Rändelung versehen ist.
     
    9. Vorrichtung nach Anspruch 1 und einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die radial zur Mittelachse (6) des Aufnahmeteils (4) gerichteten Spannbacken (3) ein achsgleich zur Mittelachse (6) ausgerichteter und federbelastet verschiebbarer Stift (18) eingreift.
     
    10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmeteil (4) im Gehäuse (5) verdrehfest gehalten ist.
     
    11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmeteil (4) mit radial auskragenden Bolzen (21) in Längsschlitze (13) des Gehäuses (5) eingreift.
     
    12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß die auskragenden Bolzen (21) Längsschlitze (13, 22) am Gehäuse (5) und am über einen Teil seiner Länge rohrförmig ausgebildeten Aufnahmeteil (4) durchdringen und von einem mittig im Aufnahmeteil (4) axial verschiebbar geführten Tragteil (19) ausgehen.
     
    13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragteil (19) in Richtung auf die Spannbacken (3) hin federbelastet ausgeführt ist und auf dem die Nuten (7) in axialer Richtung überragenden Bereich der Spannbacken (3) abgestützt ist.
     
    14. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der federbelastete Stift (18) im Tragkörper (19) geführt und getrennt von diesem federbelastet ausgeführt ist.
     
    15. Vorrichtung nach Anspruch 1 und einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem dem freien Ende abgewandten Ende des Aufnahmeteils (4) eine mit einem Antrieb bzw. einer Zugvorrichtung kuppelbare Welle (25) eingesetzt ist.
     
    16. Vorrichtung nach Anspruch 1 und einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Mittelachse (6) des Aufnahmeteils (4) hin offenen Nuten (7) in eine mittige, achsgleiche Bohrung (17) münden.
     
    17. Vorrichtung nach Anspruch 1 und einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei einander in einer Ebene gegenüberliegende Nuten (7) im Aufnahmeteil (4) direkt ineinander übergehen und somit eine einzige, keilförmige, symmetrisch zur Mittelachse (6) des Aufnahmeteils (4) liegende Ausnehmung bilden.
     
    18. Vorrichtung nach Anspruch 1 und einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Nutgrund (8) und die zugeordnete Begrenzungsfläche (9) der Spannbacke (3) im Querschnitt bogenförmig ausgebildet sind.
     
    19. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß am Gehäuse (5) getrennte und winkelmäßig versetzt zueinander angeordnete Längsschlitze (13) für den Eingriff der Lasche (12) der Spannbacken (3) und für die auskragenden Bolzen (21) des Aufnahmeteils (4) bzw. des Tragteils (19) vorgesehen sind.
     
    20. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die am freien Ende des Gehäuses (5) vorgesehene Abschlußkappe (10) eine Durchgangsöffnung (24) zum Durchstecken eines Zugdornes (16) aufweist, wobei im Bereich der Durchgangsöffnung (24) radial federbelastete Haltemittel vorgesehen sind.
     


    Claims

    1. A device for the screwing-in and setting of self-boring tension blind rivets with at least one clamping jaw retaining an inserted tension mandrel in a form and/or force-locking manner, characterised in that the clamping jaw(s) (3) is/are in the form of small plate(s) and in a mounting member (4) is/are guided in groove(s) (7) open radially towards the centre axis (6) thereof, wherein the groove bottom (8) and the associated boundary surface (9) of one clamping jaw (3) extend tapered at the same acute angle relative to the centre axis (6) of the mounting member (4) and towards the free end thereof, and in that the mounting member (4) is retained axially displaceably in a housing (5) which can be secured against rotation at least during the setting operation.
     
    2. A device according to Claim 1, characterised in that both the mounting member (4) and the clamping jaw or jaws (3) in the housing (5) are associated with a displacement-limiting means, the displacement travel of the mounting member (4) towards the free end of the housing (5) being longer than the displacement travel of the clamping jaw(s) (3) in this direction.
     
    3. A device according to Claim 2, characterised in that an end cap (10) is provided as the displacement-limiting means for the mounting member (4) at the free end of the housing (5).
     
    4. A device according to Claim 2, characterised in that at its/their rear end the clamping jaw(s) (3) has/have a butt plate (12) freely projecting radially outward, and this butt plate (12) engages in a longitudinal slot (13) in the housing (5), wherein the end (14) of the longitudinal slot (13) nearest the free end of the housing (5) is in the form of a displacement-limiting means for the butt plate (12) of the clamping jaw(s) (3).
     
    5. A device according to any one of Claims 1 to 4, characterised in that two diametrically opposed grooves (7) are provided in the mounting member (4) and correspondingly two clamping jaws (3).
     
    6. A device according to any one of Claims 1 to 5, characterised in that the boundary surface (15) of the clamping jaw(s) (3) facing towards the centre axis (6) of the mounting member (4) extends parallel thereto.
     
    7. A device according to Claim 1 and any one of the preceding claims, characterised in that the boundary surface (15) of the clamping jaw(s) (3) facing towards the centre axis (6) of the mounting member (4) has a surface corresponding to the surface configuration of a tension mandrel (16) to be inserted.
     
    8. A device according to Claim 7, characterised in that the boundary surface (15) of the clamping jaw(s) (3) facing towards the centre axis (6) of the mounting member (4) is provided with transverse ribs, recesses, projections or knurling.
     
    9. A device according to Claim 1 and any one of the preceding claims, characterised in that a pin (18), which is aligned coaxially to the centre axis (6) and which is displaceable under spring-loading, engages between the clamping jaws (3) directed radially in relation to the centre axis (6) of the mounting member (4).
     
    10. A device according to Claim 1, characterised in that the mounting member (4) is retained in the housing (5) in a manner precluding relative rotation.
     
    11. A device according to Claim 10, characterised in that the mounting member (4) engages in longitudinal slots (13) of the housing (5) with radially projecting pins (21).
     
    12. A device according to Claims 10 and 11, characterised in that the projecting pins (21) pass through longitudinal slots (13, 22) in the housing (5) and in the mounting member (4) of tubular shape over part of its length and they extend from a support member (19) guided axially displaceably centrally in the mounting member (4).
     
    13. A device according to Claim 12, characterised in that the support member (19) is designed to be spring-loaded towards the clamping jaws (3) and is supported on the region of the clamping jaws (3) projecting over the grooves (7) in axial direction.
     
    14. A device according to Claim 9, characterised in that the spring-loaded pin (18) is guided in the support member (19) and is designed to be spring-loaded separately therefrom.
     
    15. A device according to Claim 1 and any one of the preceding claims, characterised in that at the end of the mounting member (4) remote from the free end a shaft (25) is inserted which can be coupled with a drive and/or a tension means.
     
    16. A device according to Claim 1 and any one of the preceding claims, characterised in that the grooves (7) open towards the centre axis (6) of the mounting member (4) open into a central coaxial bore (17).
     
    17. A device according to Claim 1 and any one of the preceding claims, characterised in that two grooves (7) in the mounting member (4) situated opposite one another in one plane merge directly into one another and thus form a single wedge-shaped recess situated symmetrically to the centre axis (6) of the mounting member (4).
     
    18. A device according to Claim 1 and any one of the preceding claims, characterised in that the groove bottom (8) and the associated boundary surface (9) of the clamping jaw (3) are arcuate in cross-section.
     
    19. A device according to Claims 4 and 11, characterised in that separate longitudinal slots (13), which are arranged angularly offset relative to one another, are provided on the housing (5) for the engagement of the butt plate (12) of the clamping jaws (3) and for the projecting pins (21) of the mounting member (4) and/or of the support member (19).
     
    20. A device according to Claim 3, characterised in that the end cap (10) provided at the free end of the housing (5) has a through-opening (24) for the passage of a tension mandrel (16), radially spring-loaded retaining means being provided in the vicinity of the through-opening (24).
     


    Revendications

    1. Dispositif pour poser et fixer des rivets de traction, aveugles, autoforants, comportant au moins un mors tenant par une liaison par la forme et/ou par la force une broche de traction qu'il reçoit, caractérisé en ce que le ou les mors (3) sont en forme de plaquette et sont guidés dans un organe récepteur (4) dans des rainures (7), ouvertes radialement par rapport à son axe (6) et le fond (8) de la rainure ainsi que les surfaces limites (9) correspondantes d'un mors (3) vont en diminuant suivant le même angle aigu vers l'axe (6) de l'organe récepteur (4) et en direction de son extrémité libre et en ce que l'organe récepteur (4) est maintenu coulissant axialement dans au moins un corps (5) qui peut être bloqué en rotation au moins pour l'opération de pose.
     
    2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un moyen de limitation de coulissement est associé à la fois à l'organe récepteur (4) et au(x) mors (3) dans le corps (5), la course de coulissement de l'organe récepteur (4) en direction de l'extrémité libre du corps (5) étant plus longue que la course de coulissement des mâchoires (3) dans cette direction.
     
    3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'un capuchon de fermeture (10) est prévu à l'extrémité libre du corps (5) pour limiter le coulissement de l'organe récepteur (4).
     
    4. Dispositif selon la revendication 2,n caractérisé en ce que le ou les mors (3) comportent à leur extrémité arrière, une patte (12) venant dans une fente longitudinale (13) du corps (5), l'extrémité (14) de la fente longitudinale (13) du côté de l'extrémité libre du corps (5) constitue une butée de coulissement pour la patte (12) des mors (3).
     
    5. Dispositif selon les revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'il comprend deux rainures (7) diamétralement opposées dans l'organe récepteur (4) et deux mors (3) correspondants.
     
    6. Dispositif selon les revendications 1 et 5, caractérisé en ce que les surfaces de butée (15) des mors, tournées vers l'axe (6) de l'organe récepteur (4) sont parallèles à cet axe.
     
    7. Dispositif selon la revendication 1 et l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les surfaces de butée (15) des mors (3), tournées vers l'axe (6) de l'organe récepteur (4), ont un état de surface correspondant à l'état de surface d'une broche de traction (16) à recevoir.
     
    8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que les surfaces de butée (15) des mors (3), tournées vers l'axe (6) de l'organe récepteur (4), ont des nervures transversales, des cavités, des bosses ou un moletage.
     
    9. Dispositif selon la revendication 1 et l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'entre les mors (3) tournés radialement vers l'axe (6) de l'organe récepteur (4), vient pénétrer une tige (18) coulissant sous l'effet d'un ressort et qui est alignée coaxialement sur l'axe (6).
     
    10. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'organe récepteur (4) est maintenu solidairement en rotation dans le corps (5).
     
    11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que l'organe récepteur (4) vient prendre dans les fentes longitudinales (13) du corps (5) par des goujons (21) radialement en saillie.
     
    12. Dispositif selon les revendications 10 et 11, caractérisé en ce que les goujons (21) en saillie traversent les fentes longitudinales (13, 22) du corps (5) ainsi que l'organe récepteur (4) réalisé de manière tubulaire sur une partie de sa longueur, ces goujons partent d'une pièce de support (19) guidée en coulissement axial au centre de l'organe récepteur (4).
     
    13. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé en ce que la pièce de support (19) est guidée en étant chargée par un ressort en direction des mors (3) et s'appuie sur la zone des mors (3) qui dépasse des rainures (7) dans la direction axiale.
     
    14. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que la tige (18), chargée par ressort, est guidée dans la pièce de support (19) et est construite, chargée par un ressort, séparément de lui.
     
    15. Dispositif selon la revendication 1 et l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'à l'extrémité de l'organe récepteur (4) opposée à l'extrémité libre, il est prévu un arbre (25) susceptible d'être relié à un moyen d'entraînement ou à un moyen de traction.
     
    16. Dispositif selon la revendication 1 et l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les rainures (7), ouvertes en direction de l'axe (6) de l' organe récepteur (4), débouchent dans un perçage central (17) coaxial.
     
    17. Dispositif selon la revendication 1 et l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que deux rainures (7), opposées dans un plan, dans l'organe récepteur (4), se rejoignent directement et forment ainsi une seule cavité, en forme de coin, disposée symétriquement par rapport à l'axe (6) de l'organe récepteur (4).
     
    18. Dispositif selon la revendication 1 et l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le fond (8) de la rainure et la surface de butée (9) des mors (3) ont, en coupe transversale, une forme courbe.
     
    19. Dispositif selon les revendications 4 et 11, caractérisé en ce que le corps (5) comporte des fentes longitudinales (13) distinctes, décalées angulairement les unes par rapport aux autres pour recevoir les pattes (12) des mors (3) et pour les goujons en saillie (21) de l'organe récepteur (4) ou de la pièce de support (19).
     
    20. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que le capuchon de fermeture (10) prévu à l'extrémité libre du corps (5) comporte un orifice traversant (24) pour y engager une broche de traction (16), des moyens de fixation chargés radialement par ressort étant prévus au niveau du passage (24).
     




    Zeichnung