(19)
(11) EP 0 573 886 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
12.04.2000  Patentblatt  2000/15

(21) Anmeldenummer: 93108845.4

(22) Anmeldetag:  02.06.1993
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7A43B 3/14, A43B 9/02

(54)

Schuh, insbesondere Mokassinschuh

Shoe, in particular moccasin

Chaussure, en particulier mocassin


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI NL PT SE

(30) Priorität: 06.06.1992 DE 4218805
24.12.1992 DE 4244147

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
15.12.1993  Patentblatt  1993/50

(73) Patentinhaber: Ehrhart, Hans
D-76848 Schwanheim (DE)

(72) Erfinder:
  • Ehrhart, Hans
    W-6749 Schwanheim (DE)
  • Ehrhart, Peter
    W-6749 Schwanheim (DE)

(74) Vertreter: Geitz, Heinrich, Dr.-Ing. 
Geitz & Geitz, Patentanwälte, Kriegsstrasse 234
76135 Karlsruhe
76135 Karlsruhe (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 3 934 080
DE-U- 8 700 298
DE-U- 7 626 646
GB-A- 387 602
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Schuh mit einem den Vorderfuß eines Trägers umschließenden und mit einem Sohlenteil verbundenen Schaft, der aus einem Schaftoberteil und einem Schaftunterteil, deren Zuschnittränder im Schaftschluß mit Lochreihen versehen sind, sowie einem längs des Schaftschlusses mit den Schaftteilen verbundenen, zumindest eine längslaufende Lochreihe aufweisenden Einsatzteil besteht, insbesondere Mokassinschuh.

    [0002] Mokassinschuhe dieser Art sind bereits bekannt und zum Beispiel in dem DE-U 87 00 298 beschrieben.

    [0003] Bei dem Schuh nach dieser Druckschrift handelt es sich um einen Mokassinschuh, bei dem zum Abdecken der im Vorderfußbereich nach außen gestellten Zunschnittränder des Schaftoberteils und Schaftunterteils ein hufeisenförmig zugeschnittenes Paspelteil vorgesehen ist. Vor dem Zusammennähen der beiden Schaftteile mit das Paspelteil mittels einer zusätzlichen Maschinennaht an den Zuschnittrand eines Schaftteils angenäht werden.

    [0004] Der hufeisenförmige Zuschnitt der Paspel führt zu hohem Lederverbrauch und die Gestaltungsmöglichkeiten sind eng, weil die Paspel unter Ausbildung eines dicken Wulstes zumindest einen Zuschnittrand oder beide Zuschnittränder der miteinander verbundenen Schaftteile überdeckt.

    [0005] Demgemäß soll durch die Erfindung ein Schuh, insbesondere ein Mokassinschuh, geschaffen werden, der vielfältigere Gestaltungsmöglichkeiten als der vorbekannte Schuh eröffnet, sich durch sparsamen Lederverbrauch auszeichnet und eine besonders einfache Verarbeitung beim Herstellen eines derartigen Schuhs gewährleistet.

    [0006] Gelöst ist diese Erfindungsaufgabe dadurch, daß bei dem Schuh nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 das streifenförmige Einsatzteil als geradlinig verlaufender Zuschnittstreifen von im Vergleich zu seiner Länge geringer Breitenerstreckung ausgebildet ist, daß die Zuschnittränder der Schaftteile und die seitlichen Längsränder des Einsatzteils einander überlappen, und daß die Zuschnittränder der beiden Schaftteile und die beiden längsränder des Einsatzteils mittels wenigstens einer durchlaufenden Handflechtnaht zusammengeflochten sind.

    [0007] Während bei dem Mokassinschuh nach dem DE-U 87 00 298 das Paspelteil an wenigstens einem Schaftteil mittels einer Maschinennaht angenäht sein muß, bevor es zur Paspelbildung um die Zuschnittränder der Schaftteile herumgelegt wird und letztere miteinander und mit dem Paspelteil mittels einer weiteren Maschinennaht oder auch einer Handflechtnaht zusammengenäht werden können, erfolgt bei der Erfindung das Zusammenflechten der bis dahin nicht miteinander verbundenen Schaftteile und des streifenförmigen Einsatzteils in einem Schritt. Dies ist zeit- und kostensparend und ermöglicht auch eine bei dem vorbekannten Mokassinschuh nicht realisierbare Gestaltungsvielfalt. Darüber hinaus führt die zumindest abschnittsweise geradlinige Ausbildung des streifenförmigen Einsatzteils zu einer beträchtlichen Materialersparnis im Vergleich zu dem hufeisenförmigen Paspelteil bei dem vorbekannten Schuh.

    [0008] Ferner hat sich eine Schuhausbildung dergestalt als vorteilhaft erwiesen, daß der eine seitliche Längsrand des streifenförmigen Einsatzteils unter dem angrenzenden Rand des Schaftoberteils und sein anderer seitlicher Längsrand über dem entsprechenden Rand des Schaftunterteils liegend mit dem Schaftoberteil und Schaftunterteil in wenigstens einer Handflechtnaht verbunden sind.

    [0009] Wenn hingegen die Verbindung des streifenförmigen Einsatzteils mit dem Schaftoberteil deutlicher hervorgehoben werden soll, kann aber auch der eine seitliche Längsrand des streifenförmigen Einsatzteils über dem angrenzenden Rand des Schaftoberteils und sein anderer Längsrand unter dem angrenzenden Rand des Schaftunterteils liegend mit dem Schaftoberteil und Schaftunterteil in wenigstens einer Handflechtnaht verbunden sein.

    [0010] In Abhängigkeit von dem jeweils angestrebten Design kann das in zumindest einer Handflechtnaht mit dem Schaftoberteil und dem Schaftunterteil verbundene streifenförmige Einsatzteil nur abschnittsweise vorgesehen sein, während im übrigen das Schaftoberteil und das Schaftunterteil direkt miteinander verbunden sein können, und zwar vorzugsweise wiederum mittels wenigstens einer Handflecht naht.

    [0011] Eine sinnvolle Weiterbildung der Erfindung sieht indessen vor, daß das Einsatzteil wenigstens im Bereich des Vorderschuhs als durchlaufender und in wenigstens einer Handflechtnaht mit dem Schaftoberteil und dem Schaftunterteil verbundener Einsatzstreifen ausgebildet ist. Zusätzlich oder alternativ dazu kann das Einsatzteil auch ein sich durchlaufend um den Fersenbereich herumerstreckender Einsatzstreifen sein.

    [0012] In der Regel ist das streifenförmige Einsatzteil mit je einer Lochreihe an seinen beiden Längsrändern ausgerüstet. Es kann aber auch vorgesehen sein, daß sich längs nur eines Randes des streifenförmigen Einsatzteils eine Lochreihe erstreckt und daß eine das Einsatzteil mit den Schaftteilen verbindende Flechtnaht durch Lochungen der vorgenannten Lochreihe und Lochungen einer im angrenzenden Rand des benachbarten Schaftteils verlaufenden Lochreihe sowie um den anderen seitlichen Rand des Einsatzteils herum und durch Lochungen einer sich längs des angrenzenden Randes des anderen Schaftteils erstreckenden Lochreihe geflochten ist.

    [0013] Eine andere Ausgestaltung sieht vor, daß eine das streifenförmige Einsatzteil mit dem Schaftoberteil und dem Schaftunterteil verbindende Flechtnaht aufeinanderfolgend durch Lochungen je einer sich längs des einen Randes des Einsatzteils und des überlappenden Randes des einen Schaftteils erstreckenden Lochreihe, dann um die andere Kante des Einsatzteils herum und durch Lochungen einer sich längs des angrenzenden Randes des anderen Schaftteils erstreckenden Lochreihe sowie dazwischen jeweils durch Lochungen einer längs des dem letztgenannten Schaftteil zugewandten Randes des Einsatzteils verlaufenden Lochreihe geflochten ist.

    [0014] Im Rahmen der erfindungsgemäßen Schuhgestaltung kann das mit dem Schaftoberteil und dem Schaftunterteil mittels zumindest einer Flechtnaht verbundene streifenförmige Einsatzteil aber auch über den Rand des Schaftunterteils vorstehen und, gemäß einer Weiterbildung, sich bis in den Sohlenbereich erstrecken und mit einem Sohlenteil verklebt sein. Bei dieser Ausgestaltung handelt es sich darum, daß das gleichermaßen mit dem Schaftoberteil und dem Schaftunterteil in wenigstens einer Handflechtnaht verbundene streifenförmige Einsatzteil um die zum Sohlenbereich hin gerichtete Unterkante des Schaftunterteils herumgelegt und mithin in diesem Bereich eine doppellagige Ausbildung aus Schaftunterteil und streifenförmigem Einsatzteil geschaffen ist.

    [0015] Im übrigen hat sich als zweckmäßig erwiesen, wenn der mit einem seitlichen Rand des streifenförmigen Einsatzteils mittels wenigstens einer Flechtnaht verbundene Rand des Schaftoberteils sich im Abstand vom unteren Leistenrand bzw. einem mit dem Schaftunterteil verklebten Sohlenteil erstreckt, so daß je nachdem, ob das streifenförmige Unterteil den angrenzenden Rand eines der Schaftteile überlappt oder von diesem überlappt wird, und in Abhängigkeit von der Ausbildung der die Verbindung des Einsatzteils mit den Schaftteilen vermittelnden Flechtnaht, eine mehr oder weniger starke Betonung des streifenförmigen Einsatzteils gewährleistet ist.

    [0016] In abermaliger Weiterbildung der Erfindung können auch die Schaftteile mit den ihre Umrißlinien im Vorderfußbereich bildenden Schnittkanten und das Einsatzteil mit wenigstens einer Schnittkante nach der vom Sohlenteil wegweisenden Seite gerichtet zusammengefügt und mittels wenigstens einer Handflechtnaht miteinander verbunden sein.

    [0017] Kennzeichnend für diese Ausgestaltung ist, daß im Bereich der die Verbindung des Schaftoberteils mit dem Schaftunterteil vermittelnden Flechtnaht angesichts der nach der vom Sohlenteil wegweisenden Seite vorstehenden Schnittkanten sowohl der Ränder der genannten Schaftteile als auch des Einsatzteils ein ausgeprägter umlaufender Randwulst vorhanden ist. Diese Art der Verbindung der Schaftteile untereinander und mit dem Einsatzteil mittels wenigstens einer Flechtnaht ermöglicht eine besonders einfache und schnelle, mithin auch kostengünstige Schuhherstellung.

    [0018] Letzteres ist insbesondere dann der Fall, wenn das Einsatzteil gemäß einer Weiterbildung zwischen dem nach der vom Sohlenteil wegweisenden Seite hochgestellten Rand des Schaftoberteils und dem Rand des Schaftunterteils aufgenommen ist.

    [0019] Es kann aber auch, gemäß einer nochmals anderen Weiterbildung, der nach der vom Sohlenteil wegweisenden Seite hochgestellte Rand des Schaftoberteils unmittelbar am Rand des Schaftunterteils anliegen und letzterer außenseitig vom Einsatzteil überlappt werden. Auch bei dieser Ausbildung weist die Schnittkante des Schaftunterteilrandes nach der vom Sohlenteil abgewandten Seite, ist aber angesichts der Überdeckung durch das außenseitig auf den Rand des Schaftunterteils aufgesetzten Einsatzteils nicht sichtbar.

    [0020] Anstelle eines mit einer Lochreihe ausgerüsteten einfachen Lederstreifens als Einsatzteil kann auch ein zumindest abschnittsweise zweilagiges Einsatzteil verwendet werden, bei dem zwei im wesentlichen deckungsgleiche Randstreifen mit ihren Flachseiten aufeinanderliegend längs ihrer einen Schnittkante miteinander vernäht sind.

    [0021] Bei Verwendung eines zweilagigen Einsatzteils hat es sich als zweckmäßig erwiesen, wenn das Einsatzteil mit der dessen Randstreifen miteinander verbindenden Naht nach der vom Sohlenteil wegweisenden Seite gerichtet zwischen dem hochgestellten Rand des Schaftoberteils und dem Rand des Schaftunterteils aufgenommen ist. In diesem Falle bildet sich angesichts der Doppellagigkeit des zwischen den Rändern des Schaftoberteils und des Schaftunterteils eingenähten Einsatzteils im Verbindungsbereich zwischen den Schaftteilen ein besonders markant umlaufender Randwulst.

    [0022] Analog zu den oben bereits im Zusammenhang mit einem einfachen streifenförmigen Einsatzteil erläuterten Ausführungsformen kann auch bei Verwendung eines zweilagigen Einsatzteils dessen einer Randstreifen zwischen dem hochgestellten Rand des Schaftoberteils und dem Rand des Schaftunterteils aufgenommen sein, während der andere Randstreifen den mit dem Rand des Schaftoberteils verbundenen Rand des Schaftunterteils auf der vom Schaftoberteil abgewandten Seite schuhaußenseitig überlappt, wobei die die Randstreifen des Einsatzteils miteinander verbindende Naht sich dann auf der vom Sohlenteil abgewandten Seite erstreckt und mithin wiederum die Verbindungsstelle als umlaufender markanter Wulst in Erscheinung tritt.

    [0023] Schließlich sieht eine nochmalig andere Weiterbildung der Erfindung vor, daß bei zweilagiger Ausbildung des Einsatzteils der eine Randstreifen beidendig über den anderen Randstreifen vorstehende, mit in Lochreihen angeordneten Lochungen versehene Endabschnitte aufweist und mit dem kürzeren Randstreifen zwischen dem hochgestellten Rand des Schaftoberteils und dem Rand des Schaftunterteils aufgenommen ist, während der längere Randstreifen den Rand des Schaftunterteils überlappt und mit seinen Endabschnitten bis zum Ende von Trennschnitten zwischen dem Schaftunterteil und einstückig an dieses angeschnittenen Schnürleisten reicht sowie mittels wenigstens einer Handflechtnaht mit den Trennschnitträndern fest verbunden ist.

    [0024] Anhand der beigefügten Zeichnungen sollen nachstehend einige Ausführungsformen der Erfindung erläutert werden. In schematischen Ansichten zeigen:
    Fig. 1
    einen als Schnürschuh ausgebildeten Mokassinschuh in einer seitlichen Perspektivansicht,
    Fig. 2
    einen Zuschnitt eines einstückig ausgebildeten Schaftunterteils,
    Fig. 3
    einen Zuschnitt eines dem Vorderfuß eines Trägers zugeordneten Schaftoberteils,
    Fig. 4
    einen Zuschnitt eines dem Mittelfuß und Fersenbereich eines Trägers zugeordneten Schaftoberteils,
    Fig. 5
    zwei streifenförmige Einsatzteile unterschiedlicher Längenerstreckung,
    Fig. 6
    in einer ausschnittsweisen Perspektivansicht die Verbindung eines streifenförmigen Einsatzteils mittels je einer Handflechtnaht mit dem überlappenden Rand eines Schaftoberteils und mit dem seinerseits überlappten Rand eines Schaftunterteils,
    Fig. 7
    eine mögliche Ausbildung der in Fig. 6 gezeigten Verbindung eines streifenförmigen Einsatzteils mit den Rändern eines Schaftoberteils und eines Schaftunterteils in einer Schnittansicht,
    Fig. 8
    in einer Ansicht wie in Fig. 7 eine andere Ausbildung der Verbindung eines Einsatzteils mit den Rändern eines Schaftoberteils und eines Schaftunterteils,
    Fig. 9, 10
    in Ansichten wie in den Fig. 6 und 7 die Verbindung eines streifenförmigen Einsatzteils mit den Rändern eines Schaftoberteils und Schaftunterteils mittels einer um den einen Rand des Schaftunterteils herumgezogenen Handflechtnaht,
    Fig. 11, 12
    ebenfalls in Ansichten wie in den Fig. 6 und 7 die Verbindung eines streifenförmigen Einsatzteils mit den Rändern eines Schaftoberteils und Schaftunterteils mittels einer abermals anders ausgeführten Handflechtnaht,
    Fig. 13 bis 15
    in Ansichten wie in Fig. 7 verschiedene Ausführungsmöglichkeiten von Handflechtnähten zum Verbinden eines streifenförmigen Einsatzteils mit den Rändern je eines Schaftoberteils und Schaftunterteils,
    Fig. 16
    in einer Ansicht wie in den Fig. 13 bis 15 die Verwendung eines mit einem Schaftoberteil und einem Schaftunterteil in einer Handflechtnaht verbundenen streifenförmigen Einsatzes, der um das Schaftunterteil herumgelegt ist und bis in den mit einem Sohlenteil zu verbindenden Sohlenbereich des Schaftunterteils vorsteht,
    Fig. 17
    korrespondierend zu Fig. 16 eines seitliche Perspektivansicht eines Schaftoberteils mit einem mittels einer Handflechtnaht damit und mit einem Schaftunterteil verbundenen streifenförmigen Einsatzteils, das um das in dieser Ansicht nicht ersichtliche Schaftunterteil herumgelegt ist und bis in den Sohlenbereich reicht,
    Fig. 18
    ein streifenförmiges Einsatzteil mit einer durchlaufenden Lochreihe,
    Fig. 19
    die Verbindung eines Schaftoberteils und eines Schaftunterteils mit dem zwischen deren Rändern aufgenommenen streifenförmigen Einsatzteil nach Fig. 18 in einer Schnittansicht,
    Fig. 20
    in einer Ansicht wie in Fig. 19 die Verbindung der Ränder eines Schaftoberteils und eines Schaftunterteils mit einem außenseitig auf den Rand des Schaftunterteils aufgesetztem Einsatzteil,
    Fig. 21
    die Verbindung gemäß Fig. 20 in einer perspektivischen Ansicht,
    Fig. 22
    den Zuschnitt eines mit zwei Lochreihen versehenen und bis auf je einen stirnendigen Verbindungssteg in Längsrichtung durchtrennten Einsatzteils,
    Fig. 23
    in einer perspektivischen Ausschnittansicht ein aus dem Zuschnitt gemäß Fig. 22 durch Zusammenfalten längs des Trennschnittes und nachfolgendes Zusammennähen gebildetes Einsatzteil,
    Fig. 24
    in einer Ansicht wie in Fig. 19 die Verbindung eines Schaftoberteils und eines Schaftunterteils unter Zwischenlage des Einsatzteils gemäß Fig. 24,
    Fig. 25
    in einer Ansicht wie in Fig. 20 die Verbindung eines Schaftoberteils und eines Schaftunterteils unter Zwischenlage eines Randstreifens des Einsatzteils gemäß Fig. 23 bei Überlappung des Randes des Schaftunterteils durch den zweiten Randstreifen des Einsatzteils,
    Fig. 26
    in einer Ansicht wie in Fig. 22 den Zuschnitt eines zwei Lochreihen aufweisenden, in seinem mittleren Teil in Längsrichtung durchtrennten Einsatzteils,
    Fig. 27
    einen Zuschnitt eines einstückig ausgebildeten Schaftunterteils,
    Fig. 28
    einen Zuschnitt eines Schaftoberteils und
    Fig. 29
    einen unter Verwendung der Zuschnitte nach den Fig. 26 bis 28 hergestellten, als Schnürschuh ausgebildeten Mokassinschuh in einer seitlichen Perspektivansicht.


    [0025] Bei dem in Fig. 1 in seiner Gesamtheit veranschaulichten Mokassinschuh handelt es sich um einen Schnürschuh 10 mit einer Mittelschnürung 11. Der Schnürschuh besitzt ein aus zwei Zuschnitten 12, 12' bestehendes Schaftoberteil 13 und ein aus einem einteiligen Zuschnitt 14 bestehendes Schaftunterteil 15. Den Zuschnitt 14 des Schaftunterteils zeigt Fig. 2, während die Fig. 3 und 4 die dem Vorderfuß- und Fersenbereich zugeordneten Zuschnitte 12, 12' des Schaftoberteils 13 veranschaulichen.

    [0026] Wie insbesondere Fig. 2 zeigt, besitzt der Zuschnitt 14 des Schaftunterteils 15 etwa im Mittelfußbereich zwei einander gegenüberliegende Vorsprünge 16, 16' begrenzter Erstreckung in Längsrichtung dieses Schaftunterteils und längs seines unteren Randes ist der dem Fersenbereich zugeordnete Zuschnitt 12' des Schaftoberteils 13 mit entsprechenden Ausnehmungen 17, 17' versehen. Im übrigen sind der Zuschnitt 14 des Schaftunterteils und der Zuschnitt 12 des dem Vorderfußbereich zugeordneten Schaftoberteils längs ihrer Umrißlinien mit Lochreihen 20, 21 versehen, und auch der dem Fersenbereich zugeordnete Zuschnitt 12' des Schaftoberteils besitzt längs seines unteren Randes eine aus durchlaufenden Lochungen bestehende Lochreihe 22, die sich auch über den Bereich mit den Ausnehmungen 17, 17' für die beidseitig vom Zuschnitt 14 des Schaftunterteils 15 vorstehenden Vorsprünge 16, 16' erstreckt.

    [0027] Bei dem in Fig. 1 veranschaulichten Mokassinschuh 10 sind das Schaftoberteil 13 und das Schaftunterteil 15 unter Verwendung der in Fig. 5 veranschaulichten streifenförmigen Einsatzteile 24, 24', die mit sich längs ihrer seitlichen Ränder erstreckenden Lochreihen 25, 25' versehen sind, in Handflechtnähten 26, 26' miteinander verbunden. Die seitlich vom Zuschnitt 14 des Schaftunterteils 15 vorstehenden Vorsprünge 16, 16' sind mit den unterseitigen Ausklinkungen 17, 17' des dem Fersenbereich zugeordneten Zuschnittes 12' des Schaftoberteils 13 in einer Handflechtnaht 27 zusammengeflochten. Jeweils bis an diese direkt mit dem Schaftoberteil in Flechtnähten verbundenen Vorsprünge reichen die streifenförmigen Einsätze 24, 24', von denen sich der eine durchlaufend um den Vorderfußbereich herumerstreckt, hingegen der andere durchlaufend um den Fersenbereich.

    [0028] Fig. 1 zeigt ferner die Ausrüstung des veranschaulichten Mokassinschuhs 10 mit einem Sohlenteil 28, das nach dem Zusammenflechten des Schaftoberteils 13 mit dem Schaftunterteil 15 unter Zwischenlage der streifenförmigen Einsatzteile 24, 24' mit dem Schaftunterteil in bekannter Weise durch Klebung verbunden ist.

    [0029] In einem - vergrößerten - Ausschnitt aus Fig. 1 zeigt Fig. 6 die Verbindung des streifenförmigen Einsatzteils 24 mit dem Schaftoberteil 13 und dem Schaftunterteil 15 mittels der Handflechtnähte 26, 26'. Dabei überlappt der Rand des Schaftoberteils 13 den einen seitlichen Rand des streifenförmigen Einsatzteils 24, dessen anderer seitlicher Rand seinerseits den angrenzenden Rand des Schaftunterteils 15 überlappt. In der aus den Fig. 2 bis 5 ersichtlichen Weise sind das Schaftunterteil 15 und das Schaftoberteil 13 sowie das Einsatzteil 24 längs ihrer miteinander zu verbindenden Ränder mit je einer Lochreihe versehen und in den zwei im wesentlichen parallel zueinander verlaufenden Handflechtnähten 26, 26' miteinander verbunden, die durch die Lochungen der einander zugeordneten Lochreihen des Einsatzteils und der Ränder der Schaftteile hindurchgeflochten sind.

    [0030] Ausweislich Fig. 7 kann das zwischen dem Schaftoberteil 13 und Schaftunterteil 15 angeordnete streifenförmige Einsatzteil 24 auch mittels einer Handflechtnaht mit dem Schaftoberteil und dem Schaftunterteil in der Weise verbunden sein, daß ein durchlaufender Faden 29 jeweils durch die Lochungen der Lochreihen in den einander überlappenden Rändern des streifenförmigen Einsatzteils 24 und des Schaftunterteils 15 sowie durch die Lochungen der sich längs des anderen Randes des streifenförmigen Einsatzteils erstreckenden Lochreihe und die Lochungen der Lochreihe in dem überlappenden Rand des Schaftoberteils 13 geflochten ist. Es ist ersichtlich, daß bei der aus Fig. 7 ersichtlichen Art der Verbindung des streifenförmigen Einsatzteils 24 mit dem Schaftoberteil 13 und dem Schaftunterteil 15 dieses Einsatzteil als prägnanter Randwulst stark betont in Erscheinung tritt, indem der den Rand des Unterteils überlappende Rand des streifenförmigen Einsatzteils unter Zwischenlage des anderen seitlichen Randes des Einsatzteiles mit dem Rand des Schaftoberteils zusammengeflochten ist.

    [0031] Fig. 8 vermittelt eine andere Art der Verbindung des Schaftoberteils 13 mit dem Schaftunterteil 15 unter Zwischenlage des streifenförmigen Einsatzteils 24, dessen einer Rand wiederum vom Rand des Schaftoberteils überlappt wird und dessen anderer seitlicher Rand den angrenzenden Rand des Schaftunterteils überlappt. Zusammengeflochten sind die genannten Teile bei der Ausführungsform nach Fig. 8 wiederum mittels einer aus einem durchlaufenden Faden 29' gebildeten Handflechtnaht, wobei allerdings der mit dem streifenförmigen Einsatzteil 24 verbundene Rand des Schaftunterteils 15 nach innen zum Schaftoberteil herumgebogen und der die Flechtnaht bildende Faden durch die Lochungen im Rand des Schaftunterteils und dem diesen überlappenden seitlichen Rand des streifenförmigen Einsatzes hindurchgeflochten, dann schuhinnenseitig um den Rand des Schaftunterteils herumgelegt und danach durch die entsprechenden Lochungen der Lochreihen im anderen Rand des streifenförmigen Einsatzteils und dem angrenzenden Rand des Schaftoberteils 13 geflochten ist.

    [0032] Die Fig. 9 und 10 veranschaulichen die Verbindung des Schaftoberteils 13 mit dem Schaftunterteil 15 unter Verwendung eines streifenförmigen Einsatzteils 30 mit einer sich nur längs dessen vom Schaftoberteil überlappten seitlichen Randes erstreckenden Lochreihe 31 und einer aus einem durchlaufenden Faden 32 gebildeten Handflechtnaht 33. Dieser Faden ist, wie insbesondere Fig. 10 veranschaulicht, jeweils durch die miteinander korrespondierenden Lochreihen längs des einen Randes des streifenförmigen Einsatzes 30 und des diesen Rand überlappenden Randes des Schaftoberteils 13 hindurchgeflochten, dann um den den Rand des Schaftunterteils 15 überlappenden Rand des streifenförmigen Einsatzteils herumgezogen und schließlich durch die Lochungen der Lochreihe im Rand des Schaftunterteils hindurchgeflochten.

    [0033] Auch bei dieser Verbindungsart ist, ähnlich wie bei der Ausführungsform nach Fig. 7, der von dem einen seitlichen Rand des streifenförmigen Einsatz teils 30 überlappte Rand des Schaftunterteils 15 direkt mit dem Rand des Schaftoberteils 13 unter Zwischenlage des von diesem überlappten Randes des Schaftunterteiles zusammengeflochten und nach außen umgebogen sowie vom anderen Rand des streifenförmigen Einsatzteils umgriffen. Um diesen Rand des streifenförmigen Einsatzteils sind jeweils die Schlaufen der Handflechtnaht herumgezogen. Bei dieser Ausführungsform bildet das U-förmig um den nach außen gerichteten Rand des Schaftunterteils herumgelegte streifenförmige Einsatzteil mithin ebenfalls einen markanten Randwulst.

    [0034] Die Ausführungsform nach den Fig. 11 und 12 unterscheidet sich von der Ausführungsform nach den Fig. 9 und 10 durch die Verwendung eines streifenförmigen Einsatzteils 24 mit sich längs seiner beiden seitlichen Ränder erstreckenden Lochreihen 25 sowie durch die Ausbildung der Handflechtnaht 34. Ebenso wie bei den vorstehend erörterten Ausführungsformen überlappt der Rand des Schaftoberteils 13 den einen seitlichen Rand des streifenförmigen Einsatzteils 24 und dessen anderer Rand den angrenzenden Rand des Schaftunterteils 15. Die die genannten Teile miteinander verbindende Handflechtnaht 34 besteht wiederum aus einem durchlaufenden Faden 35. Dieser Faden ist jeweils durch die Lochungen der Lochreihe des einen seitlichen Randes des Einsatzteils und der Lochreihe im angrenzenden Rand des Schaftoberteils hindurchgezogen, ansonsten aber abwechselnd jeweils einmal durch die Lochungen im anderen Rand des Einsatzteils und im Rand des Schaftunterteils geflochten sowie einmal um den schaftunterseitigen Rand des streifenförmigen Einsatzteils herumgelegt und danach durch die Lochungen im Rand des Schaftunterteils hindurchgeflochten.

    [0035] Typisch für die in den Fig. 11 und 12 veranschaulichte Handflechtnaht 34 ist, daß im Gegensatz zu der Ausführungsform nach den Fig. 9 und 10 nur jede zweite Schlaufe der Handflechtnaht den randseitig das Schaftunterteil 15 überlappenden Rand des streifenförmigen Einsatzteils 24 umschlingt, während die dazwischenliegenden Schlaufen jeweils durch die Lochungen der Lochreihe im schaftunterteilseitigen Rand des Einsatzteils hindurchgeflochten sind. Kennzeichnend auch für diese Ausführungsform ist, wie insbesondere Fig. 12 zeigt, eine betont starke Wulstausbildung des streifenförmigen Einsatzteils.

    [0036] Die Fig. 13 bis 15 veranschaulichen weitere Ausführungsmöglichkeiten, die sich von den bisher erörterten Ausführungsmöglichkeiten dadurch unterscheiden, daß der mit einer Lochreihe versehene Rand des Schaftoberteils von dem einen Rand des streifenförmigen Einsatzteils außenseitig überlappt wird, während der ebenfalls mit einer Lochreihe versehene Rand des Schaftunterteils den anderen seitlichen Rand des streifenförmigen Einsatzteils außenseitig überlappt.

    [0037] Bei der Ausführungsform nach Fig. 13 ist auch das streifenförmige Einsatzteil 24 längs seiner beiden seitlichen Ränder mit Lochreihen versehen und mittels einer aus einem durchlaufenden Faden 36 gebildeten Handflechtnaht mit dem Schaftoberteil 13 und Schaftunterteil 15 verbunden, indem der Faden in ähnlicher Weise wie bei der Ausführungsform nach Fig. 7 nacheinander durch die Lochungen der jeweils einander überlappenden Ränder des Einsatzteils und der Schaftteile ohne außenseitige Umschlingung des Einsatzteils hindurchgeflochten ist.

    [0038] Bei der Ausführungsform nach Fig. 14 ist ein streifenförmiges Einsatzteil 38 mit nur einer längs seines vom Rand des Shaftunterteils 15 überlappten seitlichen Randes verlaufenden Lochreihe verwendet und im übrigen in der Weise mittels einer Handflechtnaht mit den Schaftteilen verbunden, daß ein die Handflechtnaht bildender Faden 39 durch die Lochungen im Rand des Schaftunterteils und des von diesem überlappten Randes des Einsatzteils sowie durch Lochungen der Lochreihe längs des Randes des Schaftoberteils hindurchgeflochten und dann jeweils außenseitig um den Rand des Einsatzteils, der den angrenzenden Rand des Schaftoberteils überlappt, herumgezogen ist. Es handelt sich mithin um eine Flechtnahtausbildung ähnlich der oben in Verbindung mit den Fig. 9 und 10 erläuterten Ausführungsform, jedoch mit dem Unterschied, daß die Zuschnittkante des den Rand des Schaftoberteils 13 überlappenden streifenförmigen Einsatzteils 38 auf der Oberseite des Schaftoberteils sichtbar in Erscheinung tritt.

    [0039] Die in Fig. 15 veranschaulichte Ausführungsform korrespondiert mit der Ausführungsform nach den Fig. 11 und 12, jedoch wiederum mit dem Unterschied, daß in gleicher Weise wie bei der Ausführungsform nach Fig. 14 die Zuschnittkante des den Rand des Schaftoberteils 13 überlappenden streifenförmigen Einsatzteils 24 sichtbar in Erscheinung tritt. Im übrigen ist der die Handflechtnaht bildende Faden 40 abwechselnd durch die Lochungen der einander überlappenden Ränder des Einsatzteils 24 und des Schaftoberteils 13 geflochten und um den Rand des Schaftoberteils herumgezogen.

    [0040] Bei der in den Fig. 16 und 17 veranschaulichten Ausführungsform hat das zwischen dem Schaftoberteil 42 und Schaftunterteil 43 angeordnete und mit diesen durch eine aus einem durchlaufenden Faden 44 gebildete Handflechtnaht 45 verbundene streifenförmige Einsatzteil 46 eine wesentlich größere Breitenerstreckung als bei den vorstehend erörterten Ausführungsformen. Das Schaftunterteil 43 erstreckt sich bei dieser Ausführungsform nur im wesentlichen über den Sohlenbereich und besitzt einen mit einer Lochreihe versehenen und aus der Ebene des Sohlenbereichs hochgebogenen Rand, während das Schaftoberteil 42 nahezu bis an dem genannten Sohlenbereich heranreicht. Zwischen dem Schaftunterteil und dem Schaftoberteil ist das mit zwei Lochreihen versehene streifenförmige Einsatzteil 46 angeordnet und wird von dem mit einer Lochreihe versehenen Rand des Schaftoberteils überlappt, während der sich davon forterstreckende Bereich des Einsatzteils das Schaftunterteil außenseitig überlappend um letzteres herumgelegt ist und bis in den Sohlenbereich hineinragt.

    [0041] Verbunden ist das streifenförmige Einsatzteil 46 mit dem Schaftoberteil 42 und Schaftunterteil 43 wiederum in einer aus einem durchlaufenden Faden 44 gebildeten Handflechtnaht 45. Der Faden 44 ist in ähnlicher Weise wie bei der Ausführungsform nach Fig. 7 aufeinanderfolgend durch die Lochungen der einander jeweils überlappenden Ränder des Einsatzstreifens 46 und der Schaftteile 42, 42' hindurchgeflochten. Fig. 17 veranschaulicht in einer perspektivischen Seitenansicht das im Vorderfußbereich mit einem Schaftoberteil 42 und einem in der Figur nicht sichtbaren Schaftunterteil zusammengeflochtene streifenförmige Einsatzteil 46 mit dem über die schaftunterteilseitige Lochreihe vorstehenden und in der aus Fig. 16 ersichtlichen Weise um den Rand des Schaftunterteils 43 herumgelegten und in den Sohlenbereich vorstehenden Randstreifen 47.

    [0042] Bei dem in Fig. 18 veranschaulichten Einsatzteil 50 handelt es sich um einen streifenförmigen Zuschnitt mit einer durchlaufenden Lochreihe 51 zum Vernähen mit den Rändern eines Schaftunter- und Schaftoberteils eines Mokassinschuhs in einer durchlaufenden Flechtnaht versehen ist.

    [0043] In Fig. 19 ist in einer schematischen Schnittansicht die randseitige Verbindung eines Schaftoberteils 52 mit einem Schaftunterteil 53 unter Zwischenlage des streifenförmigen Einsatzteils 50 nach Fig. 18 veranschaulicht. Der Randbereich 54 des als Spiegel ausgebildeten Schaftoberteils 52 ist dabei hochgeformt und bildet mit seiner umlaufenden Schnittkante und den ebenfalls nach oben weisenden Schnittkanten des umlaufenden Randes 55 des Schaftunterteils 53 und des Einsatzstreifens 50 einen markanten Wulst, wobei die Ränder der beiden Schaftteile ebenso wie das streifenförmige Einsatzteil mit einander angepaßten Lochreihen versehen und mittels einer durchlaufenden Handflechtnaht miteinander verbunden sind. In Fig. 19 ist ein Faden der Handflechtnaht 57 veranschaulicht.

    [0044] Auch bei der in Fig. 20 veranschaulichten Art der Verbindung eines Schaftoberteils 52 und eines Schaftunterteils 51 sind die Ränder 54, 55 der Schaftteile in gleicher Weise wie das Einsatzteil 50 gemäß Fig. 18 mit aneinander angepaßten durchlaufenden Lochreihen versehen und in der durch den Flechtfaden 57 angedeuteten Weise miteinander und mit dem außenseitig auf den Rand 55 des Schaftunterteils 53 aufgesetzten Einsatzteil 50 verbunden. Der ebenfalls im Bereich der Verbindung des Schaftunterteils mit dem Schaftoberteil umlaufende Wulst wird bei dieser Ausführungsform von der hochstehenden Schnittkante des Schaftoberteils 52 und der einen Schnittkante des Einsatzteils 50 gebildet, während die umlaufende Zuschnittkante des Schaftunterteils 53 vom Einsatzteil und dem hochgeformten Rand des Schaftoberteils verdeckt ist. Die ausschnittsweise Perspektivansicht gemäß Fig. 21 veranschaulicht die in Fig. 20 gezeigte Art der Schaftteilverbindung mit aufgesetztem Einsatzteil mittels einer durchlaufenden Handflechtnaht 58.

    [0045] In Fig. 23 ist ein aus dem Zuschnitt 60 gemäß Fig. 22 gefertigtes Einsatzteil 61 veranschaulicht. Der Zuschnitt nach Fig. 23 ist etwa doppelt so breit wie der Zuschnitt nach Fig. 18, besitzt zwei parallel beabstandet zueinander verlaufende Lochreihen 62, 62' und ist mittels eines unter Belassung je eines endseitigen schmalen Stegabschnittes 63, 63' durchlaufenden Trennschnittes 64 in zwei untereinander gleiche Leistenstreifen 65, 65' unterteilt. Längs dieses Trennschnittes ist der Zuschnitt in der Weise zusammengefaltet und in einer durchlaufenden Maschinennaht 66 vernäht, wie dies Fig. 23 zeigt. Dabei können die aus dem sich beidseitig des Trennschnittes im Zuschnitt erstreckenden Leistenstreifen 65, 65' flach aufeinanderliegen oder sich auch von der die Verbindung vermittelnden Maschinennaht 66 V-förmig forterstrecken.

    [0046] Die in Fig. 24 veranschaulichte Verbindung eines Schaftoberteils 68 mit einem Schaftunterteil 69 korrespondiert mit der Ausführungsform nach Fig. 18, wobei jedoch an Stelle des streifenförmigen Einsatzteils nach Fig. 18 das durch Zusammenfalten längs des Trennschnittes 64 und Vernähen in einer Maschinennaht 66 doppellagig ausgebildete streifenförmige Einsatzteil 61 gemäß Fig. 23 zwischen den mit Lochreihen versehenen Rändern 70, 71 des Schaftunterteils und Schaftoberteils aufgenommen ist und die genannten Ränder der Schaftteile in einer durch den Flechtfaden 72 angedeuteten Handflechtnaht miteinander verbunden sind.

    [0047] Die in Fig. 25 veranschaulichte Verbindung eines Schaftoberteils 68 mit einem Schaftunterteil 69 korrespondiert mit den Ausführungsformen nach den Fig. 19 und 20, indem ein Randstreifen 65 des Einsatzteils 61 gemäß Fig. 23 zwischen den Rändern 70, 71 der Schaftteile aufgenommen ist und der andere Randstreifen 65 den Randbereich 71 des Schaftunterteils 69 außenseitig überlappt. Verbunden sind die mit Lochreihen versehenen Ränder der genannten Schaftteile und die Randstreifen des Einsatzteils wieder durch eine Handflechtnaht, die der gezeigte Flechtfaden 72 andeutet.

    [0048] Der in Fig. 26 veranschaulichte Zuschnitt 75 eines streifenformigen Einsatzteils 76 unterscheidet sich von dem Zuschnitt nach Fig. 22 dadurch, daß sich an einen mittleren Bereich mit zwei durch einen längslaufenden Trennschnitt 77 voneinander getrennten Randstreifen 78, 78' mit je einer Lochreihe 79, 79' endseitig je ein schmalerer Streifenabschnitt 80, 80' anschließt. Die Lochreihe 79 erstreckt sich über die Streifenabschnitte 80, 80' und in letzteren ist parallel dazu verlaufend jeweils eine weitere Lochreihe 81, 81' vorgesehen, die etwa in Richtung des Trennschnittes 77 verlaufen. Dieses Einsatzteil ist in Verbindung mit den Zuschnitten 84, 85 des Schaftunterteils 86 und Schaftoberteils 87 nach den Fig. 27 und 28 zum Herstellen eines Mokassins 88 gemäß Fig. 29 bestimmt.

    [0049] Bei dem in Fig. 27 veranschaulichten Schaftunterteil 86 handelt es sich um einen einteiligen Zuschnitt mit unmittelbar angeschnitten Schnürleisten 89, 89', wobei dem Verlauf der Umrißlinie des vorderfußseitigen Zuschnittes entsprechende Trennschnitte 90, 90' die zum Vorderfuß hinweisenden Bereiche der Schnürleisten vom Vorderfußbereich des Schaftunterteils trennen. Längs der Umrißlinie des Zuschnittes im Vorderfußbereich verläuft eine bis in den Bereich der Trennschnitte 90, 90' reichende Lochreihe 91 und die Schnürleisten sind auf der jeweils anderen Seite der genannten Trennschnitte ebenfalls mit Lochreihen 92, 92' versehen.

    [0050] Der Zuschnitt des Schaftoberteils nach Fig. 28 ist dem Zuschnitt des Schaftunterteils nach Fig. 27 angepaßt und besitzt im Vorderfußbereich ebenfalls eine parallel zur Umrißlinie verlaufende Lochreihe 94.

    [0051] Bei dem in Fig. 29 veranschaulichten Mokassinschuh sind die Schaftteile 86, 87 nach den Fig. 27 und 28 mit einem aus dem Zuschnitt 75 nach Fig. 26 gefertigten Einsatzteil 76 in einer durchlaufenden Handflechtnaht 96 zusammengenäht. Bei dem Einsatzteil handelt es sich darum, daß analog zu der Fertigung des Einsatzteils nach Fig. 23 die durch den längslaufenden Trennschnitt 77 voneinander getrennten Randstreifen 78, 78' des Zuschnittes nach Fig. 26 umgeklappt und dann längs der nach außen weisenden Trennschnittkanten in einer Maschinennaht miteinander vernäht sind, wie dies Fig. 23 zeigt. Vernäht ist dieses Einsatzteil mit den Rändern des Schaftober- und Unterteils, indem der kürzere Randstreifen 78', der der Länge der Umrißlinie des mit einer randseitigen Lochreihe versehenen Schaftoberteils entspricht, zwischen dem Schaftober- und Schaftunterteil aufgenommen ist, während der durch die beiden endseitigen Abschnitte 80, 80' verlängerte andere Randstreifen 78 sich im Bereich der der Umrißlinie des Schaftunterteils folgenden Trennschnitte 90, 90' zwischen dem Vorderfußbereich des Schaftunterteils und den Schnürleisten 89, 89' forterstreckt und mittels einer durch die Lochungen der parallel zu den genannten Trennschnitten verlaufenden Lochreihen geflochtenen Handflechtnaht unter gleichzeitiger Verbindung der durch die genannten Trennschnitte von dem übrigen Schaftunterteil abgetrennten Schnürleisten fest verbunden ist.

    [0052] Bei der in Fig. 30 veranschaulichten Ausführungsform handelt es sich um einen sogenannten Opankenschuh 100 mit einem Schaft 101, der längs seiner äußeren Umrißkante unter Zwischenlage des einen seitlichen Randes eines streifenförmigen Einsatzteiles 102 mittels einer von einem durchlaufenden Faden 103 gebildeten Handflechtnaht mit dem Rand 104 eines Sohlenteils 105 verbunden ist. Dabei ist der Rand des Schaftes 101 nach außen abgebogen und wird von dem als Besatz ausgebildeten Einsatzteil 102 umgriffen, so daß der andere Rand des Einsatzteils zwischen den Rändern des Schaftes und des Sohlenteils aufgenommen ist. Der die Handflechtnaht bildende Flechtfaden 103 ist durch Lochungen von Lochreihen geflochten, die sich längs der Ränder des Sohlenteils 105 und des Schaftes 101 sowie beidseitig des streifenförmigen Einsatzteils 102 erstrecken. Angesichts dieser Ausbildung bildet das streifenförmige Einsatzteil 102 einen unmittelbar über dem Rand 104 des Sohlenteils 105 umlaufenden Besatzwulst.


    Ansprüche

    1. Schuh mit einem den Vorderfuß eines Trägers umschließenden und mit einem Sohlenteil verbundenen Schaft der aus einem Schaftoberteil (13, 42, 52, 68, 86) und einem Schaftunterteil (15, 43, 53, 69, 87), deren Zuschnittränder im Schaftschluß mit Lochreihen versehen sind, sowie einem längs des Schaftschlusses mit den genannten Schaftteilen zusammengenähten und zumindest eine längslaufende Lochreihe aufweisenden Einsatzteil (24, 24'; 30, 38; 50, 61, 76), besteht, insbesondere Mokassinschuh,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß es sich bei dem streifenförmigen Einsatzteil (24, 24'; 30, 38; 50, 61, 76) um einen geradlinig verlaufenden Zuschnittstreifen von im Vergleich zu seiner Länge geringer Breitenerstreckung handelt, daß die Zuschnittränder der Schaftteile und die Längsränder des Einsatzteils einander überlappen, und daß die Zuschnittsränder der beiden Schaftteile und die beiden Längsränder des Einsatzteils mittels wenigstens einer durchlaufenden Handflechnaht (26, 26'; 33, 34, 45; 58, 96) zusammengeflochten sind.
     
    2. Schuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine seitliche Rand des streifenförmigen Einsatzteils (24, 24'; 30) unter dem angrenzenden Rand des Schaftoberteils (13, 42) und sein anderer seitlicher Rand über dem entsprechenden Rand des Schaftunterteils (15) liegend mit dem Schaftoberteil und Schaftunterteil in wenigstens einer Handflechtnaht (26, 26'; 33, 34, 45) verbunden ist.
     
    3. Schuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine seitliche Rand des streifenförmigen Einsatzteils (24, 24'; 38) über dem angrenzenden Rand des Schaftoberteils (13) und sein anderer Rand unter dem angrenzenden Rand des Schaftunterteils (15) liegend mit dem Schaftoberteil und Schaftunterteil in wenigstens einer Handflechtnaht (26, 26'; 33, 34) verbunden sind.
     
    4. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzteil (24) wenigstens im Bereich des Vorderschuhs als durchlaufender und in wenigstens einer Handflechtnaht mit dem Schaftoberteil (13) und dem Schaftunterteil (15) verbundener Einsatzstreifen ausgebildet ist.
     
    5. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzteil (24') als sich durchlaufend um den Fersenbereich herumerstreckender und in wenigstens einer Handflechtnaht mit dem Schaftoberteil (13) und dem Schaftunterteil (15) verbundener Einsatzstreifen ausgebildet ist.
     
    6. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich an beiden Längsrändern des streifenförmigen Einsatzteils (24) je eine Lochreihe entlang erstreckt und daß die das Einsatzteil (24) mit den Zuschnitträndern des Schaftoberteils (13, 42) und des Schaftunterteils (15) verbindende Handflechtnaht durch die Lochungen dieser Lochreihen und durch Lochungen von Lochreihen, die sich längs der Zuschnittränder der Schaftteile erstrecken, hindurchgeflochten ist.
     
    7. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich längs nur eines Randes des streifenförmigen Einsatzteils (30, 38) eine Lochreihe erstreckt und daß eine das Einsatzteil mit den Schaftteilen (13, 15) verbindende Handflechtnaht (33) durch Lochungen dieser Lochreihe und Lochungen einer im angrenzenden Rand des benachbarten Schaftteils verlaufenden Lochreihe sowie um den anderen seitlichen Rand des Einsatzteils herum und durch Lochungen einer sich längs des angrenzenden Randes des anderen Schaftteils erstreckende Lochreihe geflochten ist.
     
    8. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine das streifenförmige Einsatzteil (24) mit dem Schaftoberteil (13) und dem Schaftunterteil (15) verbindende Handflechtnaht (34) aufeinanderfolgend durch Lochungen je einer sich längs des einen Randes des Einsatzteils und des überlappenden Randes des einen Schaftteils erstreckenden Lochreihe, dann um die andere Kante des Einsatzteils herum und durch Lochungen einer sich längs des angrenzenden Randes des anderen Schaftteils erstreckenden Lochreihe sowie dazwischen jeweils durch Lochungen einer längs des dem letztgenannten Schaftteil zugewandten Randes des Einsatzteils verlaufenden Lochreihe geflochten ist.
     
    9. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Schaftoberteil (42) und dem Schaftunterteil mittels wenigstens einer Handflechtnaht (45) verbundene streifenförmige Einsatzteil (46) über den Rand des Schaftunterteils vorsteht.
     
    10. Schuh nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der über den in wenigstens einer Handflechtnaht (45) mit dem streifenförmigen Einsatzteil (46) verbundene Rand des Schaftunterteils vorstehende Bereich des Einsatzteils sich bis in den Sohlenbereich erstreckt und mit einem Sohlenteil verklebt ist.
     
    11. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der mit einem seitlichen Rand des streifenförmigen Einsatzteils mittels wenigstens einer Handflechtnaht verbundene Rand des Schaftoberteils (13) sich im Abstand vom unteren Leistenrand bzw. einem mit dem Schaftunterteil (15) verklebten Sohlenteil (28) erstreckt.
     
    12. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaftteile (13, 15; 42, 43; 52, 53; 68, 69; 86, 87) mit den ihre Umrißlinien im Vorderfußbereich bildenden Schnittkanten und das Einsatzteil (24, 24'; 30, 50, 70, 76) mit wenigstens einer Schnittkante nach der vom Sohlenteil wegweisenden Seite gerichtet zusammengefügt sind.
     
    13. Schuh nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzteil (50) zwischen dem nach der vom Sohlenteil wegweisenden Seite hochgestellten Rand (54) des Schaftoberteils (52) und dem Rand (55) des Schaftunterteils (53) aufgenommen ist.
     
    14. Schuh nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der nach der vom Sohlenteil wegweisenden Seite hochgestellte Rand (54) des Schaftoberteils (52) unmittelbar am Rand (55) des Schaftunterteils (53) anliegt und außenseitig vom Einsatzteil (50) überlappt wird.
     
    15. Schuh nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein zumindest abschnittsweise zweilagiges Einsatzteil (60, 75), bei dem zwei im wesentlichen deckungsgleiche Randstreifen (65, 65'; 78, 78') mit ihren Flachseiten aufeinanderliegend längs ihrer einen Schnittkante miteinander vernäht sind.
     
    16. Schuh nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das zweilagige Einsatzteil (60) mit der dessen Randstreifen (65, 65'; 78, 78') miteinander verbindenden Naht (66) nach der vom Sohlenteil wegweisenden Seite weisend zwischen dem hochgestellten Rand (70) des Schaftoberteils (68) und dem Rand (71) des Schaftunterteils (69) aufgenommen ist.
     
    17. Schuh nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß ein Randstreifen (65, 78) des zweilagigen Einsatzteils (60, 75) mit der die Randstreifen miteinander verbindenden Naht (66) nach außen weisend zwischen dem hochgestellten Rand (70) des Schaftoberteils und dem Rand (71) des Schaftunterteils aufgenommen ist, während der andere Randstreifen (65, 78) des Einsatzteils den mit dem Rand des Schaftunterteils verbundenen Rand des Schaftunterteils auf der vom Schaftoberteil abgewandten Seite schuhaußenseitig überlappt.
     
    18. Schuh nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Randstreifen (78) beidendig über den anderen Randstreifen (78') vorstehende, mit in Lochreihen angeordneten Lochungen versehene Endabschnitte (81, 81') aufweist und mit dem kürzeren Randstreifen zwischen dem hochgestellten Rand des Schaftoberteils und dem Rand des Schaftunterteils aufgenommen ist, während der längere Randstreifen den Rand des Schaftunterteils überlappt und mit seinen Endabschnitten (81, 81') bis zum Ende von Trennschnitten (90, 90') zwischen dem Schaftunterteil (86) und einstückig an dieses angeschnittenen Schnürleisten (89, 89') reicht.
     


    Claims

    1. Shoe with an upper, which encloses the front part of the foot of a wearer, is connected with a sole part and consists of a top part (13, 42, 52, 68, 86) of the upper and a bottom part (15, 43, 53, 69, 87) of the upper, the pattern piece edges of which are provided in the join of the upper with rows of holes, as well as an insert part (24, 24'; 30, 38; 50, 61, 76), which is sewn together with the said parts of the upper along the join of the upper and has at least one longitudinally extending row of holes, especially a moccasin, characterised in that the strip-shaped insert part (24, 24'; 30, 38; 61, 76) is a rectilinearly extending pattern piece strip of smaller width extent by comparison with its length, that the pattern piece edges of the parts of the upper and the longitudinal edges of the insert part overlap one another and that the pattern piece edges of the two parts of the upper and the two longitudinal edges of the inset part are braided together by means of at least one hand-braided seam (26, 26'; 33, 34, 45; 58, 96) running through.
     
    2. Shoe according to claim 1, characterised in that one lateral edge of the strip-shaped insert part (24, 24'; 30) lying under the adjoining edge of the top part (13, 42) of the upper and its other lateral edge lying over the corresponding edge of the bottom part (15) of the upper are connected with the top part of the upper and bottom part of the upper in at least one hand-braided seam (26, 26'; 33, 34, 45).
     
    3. Shoe according to claim 1, characterised in that one lateral edge of the strip-shaped insert part (24, 24'; 30) lying over the adjoining edge of the top part (13) of the upper and at its other edge lying under the adjoining edge of the bottom part (15) of the upper are connected with the top part of the upper and bottom part of the upper in at least one hand-braided seam (26, 26'; 33, 34).
     
    4. Shoe according to one of claims 1 to 3, characterised in that the insert part (24) at least of the region of the shoe front part is constructed as a continuous insert strip connected in at least one hand-braided seam with the top part (13) of the upper and the bottom part (15) of the upper.
     
    5. Shoe according to one of claims 1 to 4, characterised in that the insert part (24') is constructed as an insert strip extending continuously around the heel region and connected by at least one hand-braided seam with the top part (13) of the upper and the bottom part (15) of the upper.
     
    6. Shoe according to one of claims 1 to 5, characterised in that a respective row of holes extends along both longitudinal edges of the strip-shaped insert part (24) and that the hand-braided seam connecting the insert part (24) with the pattern piece edges of the top part (13, 42) of the upper and the bottom part (15) of the upper is braided through the holes of this row of holes and through holes of rows of holes which extend along the pattern piece edges of the parts of the upper.
     
    7. Shoe according to one of claims 1 to 6, characterised in that a row of holes extends along only one edge of the strip-shaped insert part (30,38) and that a hand-braided seam (33) connecting the insert part with the parts (13, 15) of the upper is braided through holes of this row of holes and holes of a row of holes, which extends in the adjoining edge of the adjacent part of the upper, as well as around the other lateral edge of the insert part and through holes of a row of holes extending along the adjoining edge of the other part of the upper.
     
    8. Shoe according to one of claims 1 to 6, characterised in that a hand-braided seam (34), which connects the strip-shaped insert part (24) with the top part (13) of the upper and the bottom part (15) of the upper is braided successively through holes respectively of a row of holes extending along one edge of the insert part and the overlapping edge of one part of the upper, then around the other edge of the insert part and through holes of a row of holes extending along the adjoining edge of the other part of the upper as well as, in between, respectively through holes of a row of holes running along that edge of the insert part which faces the last-mentioned part of the upper.
     
    9. Shoe according to one of claims 1 to 8, characterised in that strip-shaped insert part (46) connected with the top part (42) of the upper and the bottom part of the upper by means of at least one hand-braided seam (45) protrudes beyond the edge of the bottom part of the upper.
     
    10. Shoe according to claim 9, characterised in that the region, which protrudes beyond that edge of the bottom part of the upper which is connected with the strip-shaped insert part (46) in at least one hand-braided seam (45), of the insert part extends into the region of the sole and is glued to a part of the sole.
     
    11. Shoe according to one of claims 1 to 10, characterised in that that edge of the top part (13) of the upper which is connected with a lateral edge of the strip-shaped insert part by means of at least one hand-braided seam extends at a spacing from the lower strip edge or a sole part (28) glued to the bottom part (15) of the upper.
     
    12. Shoe according to one of claims 1 to 11, characterised in that the parts (13, 15; 42, 43; 52, 53; 68, 69; 86, 87) of the upper, by the cut edges forming their circumferential lines in the region of the forward part of the foot, and the insert part (24, 24'; 30, 50, 70, 76), by at least one cut edge, are joined oriented towards the side facing away from the sole part.
     
    13. Shoe according to claim 12, characterised in that the insert part (50) is received between the edge (54), which stands up towards the side facing away from the sole part, of the top part (52) of the upper and the edge (55) of the bottom part (53) of the upper.
     
    14. Shoe according to claim 12, characterised in that the edge (54), which stands up towards the side facing away from the sole part, of the top part (52) of the upper bears directly against the edge (55) of the bottom part (53) of the upper and is overlapped at the outer side by the insert part (50).
     
    15. Shoe according to claim 1, characterised by an insert part (60) which is double-layered in at least a portion and in which two substantially congruent edge strips (65, 65'; 78, 78') are seamed together by their flat sides lying one on the other along their one cut edge.
     
    16. Shoe according to claim 15, characterised in that the double-layered insert part (60) together with the seam (66), which connects together the edge strips (65, 65'; 78, 78') thereof, facing towards the side, which faces away from the sole part, is received between the upstanding edge (70) of the top part (68) of the upper and the edge (71) of the bottom part (69) of the upper.
     
    17. Shoe according to claim 15, characterised in that an edge strip (65, 78) of the double-layered insert part (60, 75) together with the seam (66), which connects together the edge strips, facing outwardly is received between the upstanding edge (70) of the top part of the upper and the edge (71) of the bottom part of the upper, whilst the other edge strip (65, 78) of the insert part overlaps, at the shoe outer side, the edge, which is connected with the edge of the bottom part of the upper, of the bottom part of the upper on the side facing away from the top part of the upper.
     
    18. Show according to claim 15, characterised in that the one edge strip (78) has, at both ends, end portions (81, 81'), which protrude beyond the other edge strip (78') and are provided with holes arranged in hole rows, and is received together with the shorter edge strip between the upstanding edge of the top part of the upper and the edge of the bottom part of the upper, whilst the longer edge strip overlaps the edge of the bottom part of the upper and reaches by its end portions (81, 81') up to the end of separating cuts (90, 90') between the bottom part (86) of the upper and lace strips (89, 89') integrally web-connected therewith.
     


    Revendications

    1. Chaussure comportant une tige, qui entoure l'avantpied d'un porteur et est assemblée à la pièce de semelle, tige qui est constituée d'une empeigne (13, 42, 52, 68, 96) et d'un quartier (15, 43, 53, 69, 87), dont les bords de panneau sont, dans le bout de la tige, pourvus de rangées de perforations, ainsi qu'une pièce intercalaire (24, 24', 30, 34, 50, 61, 76), réunie par couture aux parties de tige mentionnées ci-dessus le long du bout de la tige, et comportant au moins une rangées de perforations longitudinale, en particulier mocassin, caractérisée en ce que, pour ce qui concerne la pièce intercalaire en forme de bande (24, 24' ; 30, 38 ; 50, 61, 76), il s'agit d'une bande de panneau, rectiligne, ayant une extension en largeur plus petite que sa longueur, que les bords de panneau des parties de tige et les bords longitudinaux de la pièce intercalaire se recouvrent l'un l'autre, et que les bords de panneau des deux parties de tige des deux bords longitudinaux de la pièce intercalaire sont fermement tressés l'un contre l'autre, à l'aide d'au moins une couture tressée à la main (26, 26' ; 33, 34, 45 ; 58, 96) continue.
     
    2. Chaussure selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'un bord marginal de la pièce intercalaire en forme de bande (24, 24' ; 30) situé en-dessous du bord contigu de l'empeigne (13, 42), et l'autre bord latéral, situé au-dessus du bord correspondant du quartier (15), sont assemblés à l'empeigne et au quartier, par au moins une couture tressée à la main (26, 26' ; 33, 34, 45).
     
    3. Chaussure selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'un des bords latéraux de la pièce intercalaire en forme de bande (24, 24' ; 38) se trouvant au-dessus du bord contigu de l'empeigne (13), et l'autre bord disposé endessous du bord contigu du quartier (15), sont assemblés à l'empeigne et au quartier par au moins une couture tressée à la main (26, 26' ; 33, 34).
     
    4. Chaussure selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la pièce intercalaire (24) est, au moins dans la zone avant de la chaussure, configurée comme une bande intercalaire assemblée, par au moins une couture tressée à la main, à l'empeigne (13) et au quartier (15).
     
    5. Chaussure selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la pièce intercalaire (24') est configurée comme une pièce intercalaire s'étendant en continu tout autour de la zone de talon, et, par au moins une couture tressée à la main, assemblée à l'empeigne (13) et au quartier (15).
     
    6. Chaussure selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que sur chacun des deux bords longitudinaux de la pièce intercalaire en forme de bande (24) s'étend une rangée de perforations, et que la couture tressée à la main qui relie la pièce intercalaire (24) aux bords de panneau de l'empeigne (13, 42) et du quartier (15) passe par les perforations de ces rangées de perforations, et par les perforations de rangées de perforations qui s'étendent le long des bords de panneau des parties de tige.
     
    7. Chaussure selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que ce n'est que le long d'un bord de la pièce intercalaire en forme de bande (30, 38) que s'étend une rangée de perforations, et qu'une couture tressée à la main (33), qui assemble la pièce intercalaire aux parties de tige (13, 15), passe par les perforations de cette rangée de perforations et par les perforations d'une rangée de perforations courant dans le bord continu de la partie de tige voisine, et aussi tout autour de l'autre bord latéral de la pièce intercalaire, et par des perforations d'une rangée de perforations s'étendant le long du bord contigu de l'autre partie de tige.
     
    8. Chaussure selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce qu'une couture tressée à la main (34), qui assemble la pièce intercalaire en forme de bande (24) à l'empeigne (13) et au quartier (15) passe successivement par des perforations d'une rangée de perforations s'étendant le long de l'un des bords de la pièce intercalaire et du bord en recouvrement de l'une des parties de tige, puis passe autour de l'autre arête de la pièce intercalaire, et par des perforations d'une rangée de perforations s'étendant le long du bord contigu de l'autre partie de tige, puis, entre ces dernières, par des perforations d'une rangée de perforations courant le long du bord, dirigé vers cette dernière partie de tige, de la pièce intercalaire.
     
    9. Chaussure selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que la pièce intercalaire en forme de bande (46), assemblée à l'empeigne (42) et au quartier à l'aide d'au moins une couture tressée à la main (45), dépasse du bord du quartier.
     
    10. Chaussure selon la revendication 9, caractérisée en ce que la zone de la pièce intercalaire en saillie par rapport au bord, assemblée par au moins une couture tressée à la main (45) à la pièce intercalaire en forme de bande (46), du quartier, s'étend jusqu'à la zone de talon et est collée à une pièce de talon.
     
    11. Chaussure selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que le bord de l'empeigne (13), ce bord étant assemblé à un bord latéral de la pièce intercalaire en forme de bande à l'aide d'au moins une couture tressée à la main, s'étend à une certaine distance du liséré inférieur ou d'une pièce de semelle (28) collée au quartier (15).
     
    12. Chaussure selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que les parties de tige (13, 15 ; 42, 43 ; 52, 53 ; 68, 69 ; 86, 87), comportant des arêtes de coupe formant leurs contours dans la zone de l'avant-pied, et la pièce intercalaire (24, 24' ; 30, 50, 70, 76) comportant au moins une arête de coupe, sont réunies en étant orientées vers le côté opposé à la pièce de semelle.
     
    13. Chaussure selon la revendication 12, caractérisée en ce que la pièce intercalaire (50) est disposée entre le bord (54), relevé vers le coté opposé à la pièce de semelle, de l'empeigne (52), et le bord (55) du quartier (53).
     
    14. Chaussure selon la revendication 12, caractérisée en ce que le bord (54), relevé vers le côté opposé à la pièce de semelle, de l'empeigne (52) s'appuie directement contre le bord (55) du quartier (53) et, sur le côté extérieur, est recouvert par la pièce intercalaire (50).
     
    15. Chaussure selon la revendication 1, caractérisée par une pièce intercalaire (60, 75), bicouche au moins par segments, où deux bandes marginales (65, 65' ; 78, 78'), ayant essentiellement la même aire, sont, par leurs côtés plats, et en étant disposées l'une sur l'autre, cousues l'une à l'autre le long de l'une de leurs arêtes de coupe.
     
    16. Chaussure selon la revendication 15, caractérisée en ce que la pièce intercalaire bicouche (60), avec la couture (66) qui assemble l'une à l'autre ses bandes marginales (65, 65' ; 78, 78'), est, en étant dirigée vers le côté opposé à la pièce de semelle, logée entre le bord relevé (70) de l'empeigne (68) et le bord (71) du quartier (69).
     
    17. Chaussure selon la revendication 15, caractérisée en ce qu'une bande marginale (65, 78) de la pièce intercalaire bicouche (60, 75), avec la couture (66) qui assemble l'une à l'autre les bandes marginales, est, en étant dirigée vers l'extérieur, disposée entre le bord relevé (70) de l'empeigne et le bord (71) du quartier, tandis que l'autre bande marginale (65, 78) de la pièce intercalaire recouvre le bord de l'empeigne assemblé au bord du quartier, sur le côté extérieur de la chaussure, sur le côté opposé à l'empeigne.
     
    18. Chaussure selon la revendication 15, caractérisée en ce que l'une des bandes marginales (78) comporte des segments terminaux (81, 81'), qui dépassent des deux extrémités de l'autre bande marginale (78') et qui sont pourvus de perforations disposées en rangées, et, avec la bande marginale la plus courte, est disposée entre le bord relevé de l'empeigne et le bord du quartier, tandis que la bande marginale la plus longue recouvre le bord du quartier et, par ces segments terminaux (81, 81'), arrive jusqu'à l'extrémité d'incisions (90, 90') entre le quartier (86) et des oreilles de laçage (89, 89'), rapportées en une pièce à ce dernier.
     




    Zeichnung