| (19) |
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(11) |
EP 0 574 489 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.06.1996 Patentblatt 1996/25 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.03.1992 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: A63F 9/08 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CS9200/006 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9215/380 (17.09.1992 Gazette 1992/24) |
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| (54) |
GEDULDSPIEL
PATIENCE GAME
JEU DE PATIENCE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
05.03.1991 DE 4106896
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.12.1993 Patentblatt 1993/51 |
| (73) |
Patentinhaber: HUNCAGA, Gerhard |
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026 01 Dolny Kubin (CS) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- HUNCAGA, Gerhard
026 01 Dolny Kubin (CS)
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| (74) |
Vertreter: Jeck, Anton, Dipl.-Ing. |
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Postfach 11 65 D-71697 Schwieberdingen D-71697 Schwieberdingen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 322 085 DE-A- 3 821 297
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WO-A-88/05679
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Geduldspiel nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Geduldspiele sind bekannt und z.B. in der DE 38 21 2 97 A1 beschrieben. Hierbei besteht
das Geduldspiel aus zwei gegeneinander drehbaren Halbschalen, die auf einer Achse
gemeinsam gelagert sind. Jede Halbschale besitzt vier eingeklippste Segmente, die
verschiedenfarbig sein können und an ihren beiden Enden verschiedene Informationssymbole
tragen. Jede Halbschale hat vier halbrunde Öffnungen, in denen je zwei Drehsegmente
als Viertelsegment drehbar gelagert sind. Beim Drehen der Halbschale können diese
derart einrasten, daß sich die Drehsegmente beider Halbschalen in gleicher Position
befinden. Dadurch ist es möglich, die Drehsegmente von einer Halbschale in die andere
zu drehen. Dabei ergibt sich eine Rastposition der Drehsegmente, die ein Drehen der
Halbschalen erlaubt. Durch das Drehen einer Halbschale werden je zwei Drehsegmente
um 90° oder ein Vielfaches davon verschoben. Die Drehsegmente haben verschiedene Informationsgehalte,
so daß mehrere Kombinationsmöglichkeiten bestehen. Als Nachteil des bekannten Geduldspieles
ist die Tatsache anzusehen, daß jedes Drehsegment induviduell betätigt werden muß,
wodurch die zu lösende Aufgabe des Geduldspieles mit minimalem Denkaufwand gelöst
werden kann.
[0003] Ausgehend von dem obigen Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
ein Geduldsspiel zu schaffen, dessen Schwierigkeitsstufen nach Bedarf so eingestellt
werden können, daß eine große Vielzahl von Spielvarianten erreichbar sind, die nur
mit hohem Denkaufwand lösbar sind.
[0004] Die gestellte Aufgabe wird durch ein Geduldspiel gelöst, wie es im Anspruch 1 definiert
ist.
[0005] Der tragende Gedanke der Erfindung besteht insbesondere darin, zwei Scheiben oder
Ringe mit Ausnehmungen zu versehen, in die Elemente einbringbar sind, die mittels
einer Betätigungseinrichtung um radiale Achsen verdrehbar und hierbei von dem einen
Ring in den anderen überführbar sind. Der Schwierigkeitsgrad des Geduldspiels hängt
zum einen von der Anzahl der Elementepaare und zum anderen davon ab, wieviel Elementepaare
gleichzeitig verdreht werden. Eine weitere Besonderheit des vorgeschlagenen Geduldspieles
besteht darin, daß eine Gestaltungsvariante des Geduldspiels keinen Hinweis darauf
gibt, welche Schritte bereits gemacht wurden, um von der Ausgangsposition zu der vorliegenden
Position zu gelangen.
[0006] Beim Betätigen des Geduldspieles wird so vorgegangen, daß die gegeneinander verdrehbaren
Ringe immer so verdreht werden, daß jeweils zwei Elemente ein Elementenpaar bilden
und mit der Betätigungseinrichtung zusammenarbeiten können. Beim Betätigen der Betätigungseinrichtung
kann nach Bedarf die gewünschte Anzahl von Elementenpaaren verdreht werden, und zwar
um 180°. Dabei wird das in einem Ring angeordnete Element in den zweiten Ring transportiert,
während das im zweiten Ring gelagerte Element in den ersten Ring überführt wird. Mit
steigender Anzahl der gleichzeitig verdrehbaren Elementenpaare steigt auch der Schwierigkeitsgrad
des Geduldspieles. Durch einfachen Umbau der Betätigungseinrichtung wird erreicht,
wieviele Elementenpaare beim Betätigen der Betätigungseinrichtung verdreht werden.
Der Benutzer kann dabei die Betätigungseinrichtung durch seinen Daumen betätigen.
[0007] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt
und wird im folgenden näher erläutert. Es zeigen
- Fig. 1
- ein Geduldspiel in perspektivischer Seitenansicht,
- Fig. 2
- das in Fig. 1 dargestellte Geduldspiel in vertikaler Draufsicht,
- Fig. 3
- einen Schnitt entlang der Linie III - III nach Fig. 2,
- Fig. 4
- ein Teil der Betätigungseinrichtung und den oberen Ring in perspektivischer Seitenansicht,
- Fig. 5
- die wesentlichen Teile der Betätigungseinrichtung in Explosionsdarstellung und
- Fig. 6
- ein Teil des in Fig. 1 dargestellten Geduldspieles in Explosionsdarstellung und teilweise
geschnitten.
[0008] In den Figuren ist ein Geduldspiel mit zwei koaxialen, gegeneinander um eine gemeinsame
Achse 10 verdrehbaren und einander zugekehrte Ausnehmungen 12, 14 mit in ihnen gelagerten
Elementen 16, 18 aufweisenden Ringen 20 und 22 dargestellt, wobei in mehreren Relativlagen
der Ringe 20 und 22 zueinander jeweils zwei gegenüberliegende und koaxiale Ausnehmungen
12 und 14 jeweils eine Aufnahme für jeweils ein aus zwei Elementen 16 und 18 bestehendes
Elementenpaar 16, 18 definieren, das mittels einer Betätigungseinrichtung 24 unter
Überführung der Elemente 16 und 18 in den jeweils anderen Ring 20 und 22 verdrehbar
sind. Jeder Ring 20 und 22 besitzt jeweils acht Ausnehmungen 12 und 14, die um die
Achse 10 gleichmäßig verteilt sind. Die Ringe sind identisch ausgebildet, so daß die
Ringe 20 und 22 innerhalb des Geduldspieles vertauscht werden könnten.
[0009] Die Betätigungseinrichtung 24 besitzt einen von Hand bedienbaren Betätigungskörper
26, der mit einem oder mehreren Kupplungsorganen 28 zusammenarbeitet. Die Kupplungsorgane
28 sind koaxial zu den Elementepaaren 16 - 18 angeordnet und um die selben Achsen
32, 34 und 36 verdrehbar. Ferner lassen die Figuren erkennen, daß die gleiche Formen
besitzenden Elemente 16 und 18 radial ausgerichtete und mit dem Betätigungskörper
26 zusammenarbeitende Mittel 30 aufweisen, die als Vorsprünge ausgebildet und um die
Achsen 32, 34 und 36 verdrehbar sind. Der Betätigungskörper 26 ist in Richtung der
Achse 10 hin und her verstellbar, im wesentlichen quaderförmig und weist in seiner
Außenwand vier axial ausgerichtete und im Querschnitt rechteckförmige Ausnehmungen
72 auf, in die jeweils eine Zahnstange 40 mit Zähnen 42 einbringbar ist. Dabei können
die Zahnstangen 40 wirksame und unwirksame Betriebsstellung einnehmen. Die mit A dargestellte
Position der Zahnstange 40 stellt ihre wirksame Betriebsstellung dar, während die
mit B dargestellte Position der Zahnstange 40, die in der Ausnehmung 72 untergebracht
ist, eine unwirksame Betriebsstellung einnimmt. Die Zahnstangen 40 haben im wesentlichen
ein L-förmiges Profil und stützen sich in ihrem wirksamen Zustand im Bereich der vertikal
sich erstreckenden Außenkanten des Grundkörpers 44 ab. Dabei sind die Zähne 42 außerhalb
der entsprechenden Ausnehmung 72 angeordnet, während sie im unwirksamen Betriebszustand
(Position B) innerhalb der Ausnehmung 72 angeordnet sind. Die Zahnstange 40 wird beim
Hin- und Herbewegen des Betätigungskörpers 26 mitgenommen und kämmt mit dem entsprechenden
Zahnrad 38 des Kupplungsstückes 28.
[0010] Die Betätigungseinrichtung 24 besteht aus einem Mitnehmer 56, einem Gegenstück 60
und aus dem in ihnen angeordneten Betätigungskörper 26. Sowohl der Mitnehmer 56 als
auch das Gegenstuck 60 besitzen jeweils eine Ausnehmung 58 bzw. 62, die miteinander
durchgehend verbunden sind und in denen der Betätigungskörper 26 angeordnet ist. Die
axiale Länge des Betätigungskörpers 26 ist kleiner als die lichte Höhe der in der
Betätigungseinrichtung 24 ausgebildeten und durchgehenden Öffnung. Der Betätigungskörper
26 besteht (vgl. Fig. 3) aus dem Grundkörper 44, der in seinem unteren Bereich einen
kreisrunden und scheibenförmigen Kopf 43 aufweist, während sein entgegengesetztes
Ende eine Bohrung 70 mit Gewinde aufweist, in die eine Verschlußschraube 64 mit Gewinde
66 einschraubbar ist. Zur besseren Betätigung der Verschlußschraube 64 ist ein querverlaufender
Schlitz 68 ausgebildet, so daß die Verschlußschraube 64 z.B. mittels eines Schraubenziehers
betätigt werden kann. Der im wesentlichen quaderförmige Grundkörper 44 ist mit den
vier Zahnstangen 40 betrieblich verbindbar, die eine wirksame Arbeitsstellung (Position
A) und eine unwirksame Arbeitsstellung (Position B) einnehmen können. Die Längsgestreckte
Innenkante der beiden Schenkel der Zahnstange stutzt sich hierbei an einer der längsgestreckten
Außenkanten des Grundkörpers 26 ab. Im unwirksamen Zustand hingegen (vgl. Pos. B)
ist der längere Schenkel, der die Zähne 42 aufweist, voll in der Ausnehmung 72 untergebracht.
Dabei kann er mit keinem Zahnrad 38 des Kupplungsorgans 28 zusammenarbeiten. Im Betriebszustand
des Geduldspieles ist der Grundkörper 26 mit mindestens einer Zahnstange bestückt,
es könnten jedoch auch zwei, drei oder vier Zahnstangen vorgesehen sein. Selbstverständlich
wäre es auch möglich, den Grundkörper als einen gestreckten Körper auszubilden, dessen
Querschnitt ein regelmäßiges N-eck (N = 5, 6, 7 ...) ist. Durch die Anzahl der Zahnstangen
und die Anzahl der gleichzeitig betätigbaren Elementenpaare 16 - 18 wird auch der
Schwierigkeitsgrad des Geduldsspieles erhöht. Der Benutzer hat es in der Hand, den
Schwierigkeitsgrad des Geduldspieles zu verändern, indem er den Grundkörper 26 mit
entsprechender Anzahl von Zahnstangen 40 bestückt.
Die Elementenpaare 16 - 18 (vgl. insbesondere Fig. 3, 5, 6) definieren jeweils ein
gemeinsames Mittel 30, das als Lagerzapfen 52 mit einer Zunge 29 ausgebildet ist.
Die gemeinsame Zunge 29 ist im Betriebszustand des Geduldspieles in Wirkverbindung
mit der Nut 39, die ihrerseits Teil des Kupplungsorgangs 28 ist. In der Verlängerung
der Achse 34 und auf der entgegengesetzten Seite der halbkugelförmigen Elemente 16
und 18 befinden sich Lagerzapfen 54, die in Lagerausnehmungen 17 (vgl. Fig. 6) gelagert
sind, während die Lagerzapfen 52 in den Lagerausnehmungen 15 gelagert sind. Wie insbesondere
Fig. 6 erkennen läßt, besitzt der Ring 22 einen äußeren Bund 21, in dem die Lagerausnehmungen
17 ausgebildet sind, und einen inneren Bund 13, in dem die Lagerausnehmungen 15 ausgebildet
sind.
[0011] Die Kupplungsorgane 28 sind in Lagerausnehmungen 41 des Mitnehmers 56 und Gegenstuckes
60 gelagert. Um eine axiale Verschiebung des Kupplungsorgans 28 zu verhindern, besitzt
es einen Flansch 31, der in einer nicht dargestellten Nut des Mitnehmers 56 und Gegenstucks
60 gelagert ist. Das Gegenstück 60 (vgl. Fig. 6) besitzt ferner Ausnehmungen 49 für
Federelemente 47 und Rastnoppen 50, die in Ausnehmungen 48 komplementärer Gestalt
eines Druckringes 46 eingreifen können. Der federbelastete Druckring 46 dient dazu,
einzelne Betriebsstellungen des Geduldspieles sicher einstellen zu können.
[0012] Im zusammengebauten Zustand des Geduldspieles und in seiner Ausgangsposition (vgl.
Fig. 1 und 3) definieren jeweils zwei Ausnehmungen 12 und 14 eine gemeinsame Ausnehmung
für ein Elementenpaar 16 - 18. Dabei befindet sich der Betätigungskörper 26 in einer
seiner beiden Endlagen, so daß die Nuten 39 der Kupplungsorgane 28 in der Ebene 6
der Verdrehung liegen. Nun können die Ringe 20 und 22 in Richtung der Doppelpfeile
(vgl. Fig. 1) gegeneinander verdreht werden, und zwar in der Weise, daß die oberen
Elemente 18, neuen Elementen 16 zugeordnet werden. Somit werden neue Ausnehmungspaare
12 - 16 gebildet. Wird nun der Betätigungskörper 26 von seiner z.B. in Fig. 3 dargestellten
unteren Position in Richtung des Doppelpfeiles 8 nach oben versetzt, dann werden diejenigen
Kupplungsorgane 28, die mit Zahnstangen 40 zusammenarbeiten, um 180° verdreht, so
daß die oberen Elemente 18 in den unteren Ring 22 versetzt werden, während die unteren
Elemente 16 in den oberen Ring 20 versetzt werden. Dabei werden die Elementepaare
16 - 18 um die Achsen 32, 34 und 36 verdreht. Nun können die Ringe 20 und 22 wieder
gegeneinander verdreht werden, so daß neue Elementenpaare 16 - 18 definiert werden,
und der Verstellvorgang der Betätigungseinrichtung 26 wiederholt sich. Das in den
Fig. 1 bis 6 dargestellte Geduldspiel hat insgesamt acht jeweils eine Kugel definierende
Elementenpaare 16 - 18, wobei alle Elemente 16, 18 gleiche Geometrie aufweisen, jedoch
nur jeweils zwei Elemente 16, 18 identisch aussehen (sie können z.B. dieselbe Farbe
aufweisen). In der Ausgangsposition hat das Geduldsspiel also acht Kugeln (Elementepaare
16 - 18), die sich jedoch nur in Farbe unterscheiden. Durch Verdrehen der Ringe 20
und 22 gegeneinander und Verschieben der Betätigungseinrichtung 26 werden neue Farbkombinationen
von Elementenpaaren 16 - 18 erreicht, so daß z.B. das obere Element rot ist, während
das untere Element eines Elementenpaares 16 - 18 grün ist. Die Aufgabe besteht sodann
darin, die Elemente 16 und 18 so zu betätigen, daß sie ihre ursprüngliche Position
einnehmen.
[0013] Das Geduldspiel besteht zweckmäßigerweise aus gespritztem Kunststoff.
1. Geduldspiel mit zwei koaxialen, gegeneinander um eine gemeinsame Achse (10) verdrehbaren
und einander zugekehrte Ausnehmungen (12, 14) mit in ihnen gelagerten Elementen (16,18)
aufweisenden Ringen (20,22) oder Scheiben, wobei in mindestens einer Relativlage der
Ringe (20,22) oder Scheiben zueinander jeweils zwei gegenüberliegende Ausnehmungen
(12,14) jeweils eine Aufnahme für jeweils ein aus zwei Elementen (16,18) bestehendes
Elementenpaar (16 - 18) definieren, das mittels mindestens einer Betätigungseinrichtung
(24) unter Überführung der Elemente (16,18) in den bzw. die jeweils anderen Ring bzw.
Scheibe verdrehbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Betätigungseinrichtung (24) einen von Hand bedienbaren Betätigungskörper (26)
aufweist, der mit einem oder mehreren mit mindestens einem Elementenpaar (16 - 18)
in Eingriff bringbaren Kupplungsorganen (28) zusammenarbeitet, und daß die Kupplungsorgane
(28) Zahnräder (38) aufweisen, die mit axial sich erstreckenden Zahnstangen (40) der
Betätigungseinrichtung (24) zusammenarbeiten.
2. Geduldspiel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ring (20, 22) bzw. Scheibe jeweils mindestens drei Ausnehmungen (12, 14) besitzt.
3. Geduldspiel nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die einander zugekehrten Seiten der Ringe (20, 22) bzw. Scheiben eben und miteinander
betrieblich verbindbar sind.
4. Geduldspiel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dessen Ringe bzw. Scheiben gleiche Formen
aufweisen und deren Ausnehmungen (12, 14) gleichmäßig um die Achse (10) verteilt sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die gleiche Formen besitzenden Elemente (16, 18) radial ausgerichtete und mit
der Betätigungseinrichtung (24) zusammenarbeitende Mittel (30) aufweisen.
5. Geduldspiel nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel (30) als Vorsprünge bzw. Ausnehmungen ausgebildet sind, die mit der
Betätigungseinrichtung (24) durch die um radiale Achsen (32, 34, 36) verdrehbaren
Kupplungsorgane (28) zusammenarbeiten.
6. Geduldspiel nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Betätigungseinrichtung (24) in Richtung der Achse (10) hin und her verstellbar
ist.
7. Geduldspiel nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die innerhalb der Betätigungseinrichtung (24) angeordneten Zahnstangen (40) zwischen
einer wirksamen und einer unwirksamen Betriebsstellung verstellbar sind.
8. Gedulspiel nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den Ringen (20, 22) bzw. Scheiben ein federbelasteter Druckring (46)
mit Rastausnehmungen (48) bzw. -noppen angeordnet ist, die mit Rastnoppen (50) bzw.
-ausnehmungen der Betätigungseinrichtung (24) zusammenarbeiten.
9. Geduldspiel nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Elemente (16, 18) die Form von Halbkugeln, -walzen, -kegeln oder dgl. besitzen.
10. Geduldspiel nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß das jeweilige Elementenpaar (16 - 18) einen Hohlkörper definiert.
11. Geduldspiel nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Elemente (16, 18) radial ausgerichtete, von einander abgekehrte und in den
Ringen bzw. Schalen gelagerte Lagerzapfen (52, 54) besitzen.
12. Geduldspiel nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lagerzapfen (52, 54) zwischen den Ringen (20, 22) bzw. Schalen angeordnet
sind.
1. Puzzle, including rings (20, 22) or discs, which have two coaxial recesses (12, 14),
which are rotatable about a common axis (10) and face each other, and elements (16,
18) mounted in said recesses, every two oppositely situated recesses (12, 14) defining
a receiving means for a respective pair of elements (16 - 18) in at least one relative
position of the rings (20, 22) or discs relative to one another, which pair of elements
comprises two elements (16, 18) and is rotatable by means of at least one actuating
arrangement (24) so as to transfer the elements (16, 18) into the other respective
ring or disc, characterised in that the actuating arrangement (24) has an actuating
member (26), which is manually operable and co-operates with one or more coupling
members (28), which can be brought into engagement with at least one pair of elements
(16 - 18), and in that the coupling members (28) have toothed wheels (38), which co-operate
with axially extending toothed rods (40) of the actuating arrangement (24).
2. Puzzle according to claim 1, characterised in that each ring (20, 22) or disc has
at least three recesses (12, 14).
3. Puzzle according to claim 1 or 2, characterised in that the sides of the rings (20,
22) or discs facing one another are flat and operationally interconnectable.
4. Puzzle according to one of claims 1 to 3, the rings or discs of which have identical
configurations, and the recesses (12, 14) of which are distributed uniformly about
the axis (10), characterised in that the elements (16, 18), having identical configurations,
have radially orientated means (30) which co-operate with the actuating arrangement
(24).
5. Puzzle according to one of claims 1 to 4, characterised in that the means (30) are
configured as projections or recesses which co-operate with the actuating arrangement
(24) by means of the coupling members (28), which are rotatable about radial axes
(32, 34, 36).
6. Puzzle according to one of claims 1 to 5, characterised in that the actuating arrangement
(24) is displaceable to and fro in the direction of the axis (10).
7. Puzzle according to one of claims 1 to 6, characterised in that the toothed rods (40),
disposed internally of the actuating arrangement (24), are displaceable between an
operative position and an inoperative position.
8. Puzzle according to one of claims 1 to 7, characterised in that a spring-loaded pressure
ring (46) is disposed between the rings (20, 22) or discs and is provided with locking
recesses (48) or raised dots, which co-operate with respective locking raised dots
(50) or recesses of the actuating arrangement (24).
9. Puzzle according to one of claims 1 to 8, characterised in that the elements (16,
18) have the configuration of hemispheres, half-rollers, half-cones or the like.
10. Puzzle according to one of claims 1 to 9, characterised in that the respective pair
of elements (16 - 18) defines a hollow body.
11. Puzzle according to one of claims 1 to 10, characterised in that the elements (16,
18) have radially orientated bearing pins (52, 54), which face away from one another
and are mounted in the rings or discs.
12. Puzzle according to one of claims 1 to 11, characterised in that the bearing pins
(52, 54) are disposed between the rings (20, 22) or discs.
1. Jeu de patience avec, montés à rotation l'un par rapport à l'autre sur un axe commun
(10), deux évidements coaxiaux (12, 14) avec des anneaux (20, 22) ou disques montés
dans les évidements et présentant des éléments (16, 18), jeu dans lequel dans au moins
une position relative mutuelle des anneaux (20, 22) ou des disques, deux évidements
(12, 14) diamétralement opposés définissent un logement pour une paire d'éléments
(16 - 18) constituée de deux éléments (16, 18) paire d'éléments qui au moyen d'au
moins un dispositif d'actionnement (24) peuvent avec transfert des éléments (16, 18)
être amenés dans l'autre anneau ou l'autre disque,
caractérisé
en ce que le dispositif d'actionnement (24) présente un organe d'actionnement (26)
manoeuvré à la main, organe qui coopère avec un ou plusieurs organes d'accouplement
(28) pouvant être mis en engagement avec au moins une paire d'éléments (16-18), et
en ce que les organes d'accouplement (28) présentent des roues dentées (38) qui coopèrent
avec des crémaillères (40) orientées axialement du dispositif d'actionnement (24).
2. Jeu de patience suivant la revendication 1,
caractérisé
en ce que chaque anneau (20, 22) ou chaque disque présente au moins trois évidements
(12, 14).
3. Jeu de patience suivant la revendication 1 ou la revendication 2
caractérisé
en ce que les faces orientées l'une vers l'autre des anneaux (20, 22) ou des disques
sont planes et peuvent être mises en engagement d'entraînement l'une avec l'autre.
4. Jeu de patience suivant l'une quelconque des revendications de 1 à 3, dont les anneaux
ou les disques présentent des formes identiques et dont les évidements (12, 14) sont
distribués régulièrement autour de l'axe (10)
caractérisé
en ce que les éléments (16, 18) ayant des formes identiques présentent des moyens
(30) orientés radialement et coopérant avec le dispositif d'actionnement (24).
5. Jeu de patience suivant l'une quelconque des revendications de 1 à 4,
caractérisé
en ce que les moyens (30) ont la forme de protubérances ou d'évidements qui coopèrent
avec le dispositif d'actionnement (24) à l'aide d'organes d'accouplement (28) rotatifs
autour des axes radiaux (32, 34, 36).
6. Jeu de patience suivant l'une quelconque des revendications de 1 à 5,
caractérisé
en ce que le dispositif d'actionnement (24) peuvent être mus dans un sens et dans
l'autre dans la direction de l'axe (10).
7. Jeu de patience suivant l'une quelconque des revendications de 1 à 6,
caractérisé
en ce que les crémaillères (40) disposés au sein du dispositif d'actionnement (24)
peuvent être déplacés d'une position de fonctionnement active et une position de fonctionnement
non active.
8. Jeu de patience suivant l'une quelconque des revendications de 1 à 7,
caractérisé
en ce qu'entre les anneaux (20, 22) ou les disques est disposé une bague de pression
(46) soumise à l'action d'un ressort et présentant des évidements ou des cames d'encliquetage
(48), qui coopèrent avec des cames (50) ou des évidements d'encliquetage du dispositif
d'actionnement (24).
9. Jeu de patience suivant l'une quelconque des revendications de 1 à 8,
caractérisé
en ce que les éléments (16, 18) ont la forme d'hémisphères, de demi-cylindres ou de
demi-cônes.
10. Jeu de patience suivant l'une quelconque des revendications de 1 à 9,
caractérisé
en ce que la paire d'éléments (16 - 18) intéressée définit un corps creux.
11. Jeu de patience suivant l'une quelconque des revendications de 1 à 10,
caractérisé
en ce que
les éléments (16, 18) comportent des tourillons de palier (52, 54) orientés radialement,
non l'un vers l'autre, et montés dans les anneaux ou les coquilles.
12. Jeu de patience suivant l'une quelconque des revendications de 1 à 11,
caractérisé
en ce que
les tourillons de palier (52, 54) sont disposés entre les anneaux (20, 22) ou les
coquilles.