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(11) |
EP 0 574 660 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.05.1997 Patentblatt 1997/20 |
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Anmeldetag: 25.03.1993 |
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Hublader
Lift truck
Chariot élévateur
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT SE |
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Priorität: |
19.06.1992 DE 4220009 24.02.1993 DE 4305639
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.12.1993 Patentblatt 1993/51 |
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Patentinhaber: Jungheinrich Aktiengesellschaft |
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D-22047 Hamburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Schopf, Matthias, Dipl.-Ing.
W-2200 Seeth-Ekholt (DE)
- Magens, Ernst Peter, Dr. Ing.
W-2075 Ammersbek (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte
Hauck, Graalfs, Wehnert,
Döring, Siemons |
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Neuer Wall 41 20354 Hamburg 20354 Hamburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-82/02188 DE-A- 4 038 730 FR-A- 1 392 044 FR-A- 1 449 300 US-A- 2 261 930 US-A- 2 723 771
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AU-A- 8 652 275 DE-B- 1 047 719 FR-A- 1 404 252 FR-A- 2 503 121 US-A- 2 349 353 US-A- 2 905 348
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Hublader nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1 und des Patentanspruchs 3.
[0002] Hublader weisen ein Hubgerüst auf, das mindestens einen Mast enthält. Häufig sind
jedoch mindestens zwei Masten vorgesehen, nämlich ein am Fahrzeug befestigter Standmast
una ein am Standmast beweglich geführter Mast oder Mastschuß, an dem dann ein Lastaufnahmemittel
geführt ist. Ein Hubgerüst dieser Art ist aus der DE 30 41 910 bekanntgeworden. Das
Lastaufnahmemittel kann ein am Mastschuß geführter Schlitten sein, an dem fest eine
Gabel angebracht ist. Es können jedoch auch sogenannte Schwenkschubgabeln verwendet
werden. In diesem Fall weist der Schlitten zwei horizontale, im Abstand angeordnete
Zahnstangen auf, an welchen ein Lagerbauteil für die Schwenkgabel verfahren werden
kann. Die Schwenkgabel ist ihrerseits um 180° im Lagerbauteil verschwenkbar. Eine
derartige Schwenkschubgabel hat den Vorteil, daß beide Regalseiten von einem Stapelfahrzeug
bedient werden können, ohne daß seine Position verändert werden muß.
[0003] Die inhärente Elastizität eines Hubgerüstes, insbesondere bei großen Hubhöhen führt
naturgemäß zu einer elastischen Verformung bei Aufnahme einer Last und zu Schwingungen
bei nicht gleichförmiger Belastung, zum Beispiel während des Anfahrens. Diese Phänomene
werden noch verstärkt durch mehr oder weniger elastische Radarme, die mit den Fahrzeugrahmen
verbunden sind und zur Abstützung des Standmastes dienen. Dadurch wird das Ein- und
Ausstapeln einer Last erschwert.
[0004] Aus der EP 0 427 001 oder auch der DE 40 38 730 ist bekanntgeworden, den Standmast
in einem Masthalter schwenkbar zu lagern und am unteren Ende des Standmastes eine
Anordnung angreifen zu lassen, die Schwingungen entgegenwirkt bzw. eine Verschwenkung
des Hubgerüstes bewerkstelligt. Dadurch kann die Verbiegung des Hubgerüstes teilweise
kompensiert werden, indem das Hubgerüst mehr oder weniger in Richtung Chassis verschwenkt
wird, die Biegung selbst läßt sich bei den bekannten Fahrzeugen nicht vermeiden. Es
ist daher notwendig, die Masten relativ steif auszuführen, damit die Biegung, insbesondere
bei großen Hubhöhen, nicht zu deutlich ausfällt. Im übrigen ist aus der DE 40 38 730
auch bekannt, die Verschwenkung des Hubgerüstes mittels des Neigezylinders in Abhängigkeit
vom Druck im Hubzylinder vorzunehmen, um der Verformung des Hubgerüstes entgegenzuwirken.
[0005] Aus der DE 27 35 676 oder der AU-A-86 52 275 ist auch bekanntgeworden, das Hubgerüst
schwenkbar an einem sogenannten Achsaggregat anzubringen. Aus der AU-A-86 52 275 ist
ferner bekannt, den Standmast auf einem Querträger abzustützen, der die Radachse bildet.
Er ist um eine zur Radachse parallele Achse am Grundrahmen angelenkt. Eine oder zwei
parallel wirkende, längenveränderliche Stützen dienen dazu, den Mast so zu neigen,
daß die Lastgabel des Lastschlittens angewinkelt wird, um ein Herabfallen der Last
zu vermeiden. In der DE 27 35 676 lagert das Achsaggregat ein Getriebe zum Antrieb
der Vorderräder des Hubladers und weist zwei nach vorn stehende Gabeln auf, welche
nach hinten weisende Laschen des Außen- oder Standmastes aufnehmen. Im oberen Bereich
sind am Standmast Gabeln angebracht zur Anlenkung von Hydraulikzylindern, die unter
das Fahrerschutzdach geführt und am hinteren Ende des Schutzdachs im Bereich der Abstützung
durch vertikale Holme angelenkt sind. Mit Hilfe der Verstellzylinder kann das Hubgerüst
eine gewünschte Neigung erhalten. Der Bereich unterhalb der Anlenkung der Verstellzylinder
wird bei der bekannten Konstruktion kaum auf Biegung belastet. Der Angriffspunkt der
Verstellzylinder, der durch das Niveau des Fahrerschutzdachs vorgegeben ist, liegt
jedoch immer noch relativ niedrig im Vergleich zu den Hubhöhen, die insbesondere für
Hublader vorzusehen sind, die zum Be- und Entladen von Hochregalen eingesetzt werden.
[0006] Aus der FR-A-2 503 121 ist bekanntgeworden, zum Anfahren einer Lastabgabe- oder -aufnahmeposition
dem Hubgerüst einen bestimmten Rückneigungswinkel zu geben, damit die Lastgabel des
Lastaufnahmemittels horizontal ist. Zu diesem Zweck werden Lasthöhe und der Neigungswinkel
des Mastes sowie das Gewicht der Last gemessen. Eine höhenabhängige Korrektur der
Gabelneigung beim Anheben oder Absenken der Last findet nicht statt.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Hublader zu schaffen, bei dem die
Last während der Hub- und Senkbewegung trotz inhärenter Elastizität des Hubgerüsts
annähernd lotrecht geführt wird, um das Ein- und Ausstapeln zu erleichtern.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die Merkmale des Patentanspruchs
1 und alternativ durch die des Patentanspruchs 3.
[0009] Beim erfindungsgemäßen Hublader stützt sich wie an sich bekannt der Standmast auf
einem Querträger ab, der die Radachse bildet. Vorzugsweise ist der Querträger als
Doppel-T-Profil ausgebildet, wobei sich die Stützen des Standmastes bis zum unteren
Steg des Doppel-T-Profils erstrecken bei Freilassung einer Ausnehmung im Bereich des
oberen Querstegs. Der Querträger ist um eine zur Radachse parallele Achse am Grundrahmen
angelenkt. Der Mast kann dadurch relativ zum Grundrahmen bzw. Fahrzeug verschwenkt
werden, beispielsweise zur Änderung der Neigung bei größerer Last bzw. Lasthöhe. Eine
längenveränderliche Stütze greift nahe dem oberen Ende am Standmast an und ist am
anderen Ende am Chassis des Fahrzeugs angelenkt. Dadurch ist eine breite Basis für
die Abstützung des Hubgerüstes geschaffen. Eine Durchbiegung kann dann im wesentlichen
nur im Bereich der ausgefahrenen Mastteile stattfinden.
[0010] Mit Hilfe eines Lotes, beispielsweise eines Lotlasers und eines Sensors kann gemäß
Anspruch 1 die tatsächliche Abweichung der Lastbewegung von der Lotrechten ermittelt
werden. Daraus lassen sich wiederum Stellsignale für die Neigungsregulierung ermitteln.
[0011] Die Durchbiegung des Mastes ist abhängig von der Größe der Last und ihrer Höhe. Die
Höhe des Lastaufnahmemittels wird bei der Erfindung nach Anspruch 3 durch bekannte
Meßeinrichtungen ermittelt. Das Gewicht der Last läßt sich über den Druck des Hubzylinders
feststellen. Aus Höhe und Druck läßt sich ein Algorithmus erstellen, durch den die
Neigung des Hubgerüstes entsprechend errechnet werden kann. Bestimmten Kombinationen
aus Hubhöhe und Druck können entsprechende Wege der längenveränderliche Stütze oder
des Neigungszylinders zugeordnet werden, abhängig von den jeweiligen Verformungseigenschaften
des Hubgerüstes. Durch permanente Anpassung der Hubgerüstneigung läßt sich trotz Hubgerüstverformung
eine nahezu lotrechte Lastbewegung ausführen.
[0012] Bei dem erfindungsgemäßen Hublader steht die Last mit dem Eigengewicht des Hubgerüstes
direkt auf dem Boden, was eine gute Krafteinleitung in den Untergrund zur Folge hat.
Die Anlenkung der längenveränderlichen Stütze ermöglicht eine relativ leichte Konstruktion
für das Hubgerüst, das anderweitig relativ biegesteif auszubilden ist, was zu einem
erheblichen die Transportkapazität beeinträchtigenden Gewicht führt.
[0013] Die längenveränderliche Stütze stabilisiert das Hubgerüst und kann von einem oder
mehreren Hydraulikzylindern gebildet sein. Es sind jedoch auch andere Longitudinaltriebe
möglich. Wird die längenveränderliche Stütze zur Verstellung des Hubmastes um kleine
Schwenkwinkel herangezogen, dann ist eine Ausgestaltung der Erfindung vorteilhaft,
nach der die Stütze an einer am Standmast annähernd horizontal gelagerten Exzenterwelle
angreift, die ihrerseits von einem Neigungszylinder verdreht werden kann. Da für die
Kompensation zur Durchbiegung des Mastes relativ geringe Schwenkwinkel für das Hubgerüst
ausreichen, ist lediglich ein relativ kleiner Verstellzylinder notwendig, um die Verschwenkung
über die Exzenterwelle herbeizuführen. Hierdurch wird erreicht, daß nur ein kleiner
Teil der Stützkräfte durch den als Verstellantrieb wirkenden Verstellzylinder übertragen
werden müssen. Dies führt zu einer entsprechenden steifen Abstützung des Hubgerüstes.
[0014] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert.
- Fig. 1
- zeigt schematisch die Seitenansicht eines Hubladers nach der Erfindung mit einer Teleskopgabel
als Lastaufnahmemittel.
- Fig. 2
- zeigt den Hublader nach Fig. 1 in der Transportstellung.
- Fig. 3
- zeigt einen Schnitt durch die Radachse des Hubladers nach Fig. 1 im Bereich eines
Rades.
- Fig. 4
- zeigt eine andere Ausgestaltung einer Einzelheit des Hubladers nach Fig. 1.
- Fig. 5
- zeigt einen Schnitt durch die Darstellung nach Fig. 4 entlang der Linie 5-5.
- Fig. 6
- zeigt vergrößert die Anlenkung des Hubgerüsts des Hubladers nach Fig. 1 am Fahrzeugrahmen.
- Fig. 7
- zeigt ein Blockbild für die Neigungsregulierung des Hubladers nach Fig. 1.
- Fig. 8
- zeigt ein Blockschaltbild für eine andere Neigungsregulierung des Hubladers nach Fig.
1.
[0015] Ein Hublader 10 nach den Figuren 1 und 2 weist ein Fahrzeug 12 auf, das ein Chassis
14 sowie ein Schutzdach 16 umfaßt, das über eine Stützvorrichtung 18 am Chassis 14
abgestützt ist. Das Chassis 14 umfaßt unter anderem ein Fahrerabteil und Radarme,
von denen einer bei 22 zu erkennen ist. Am Chassis 14 ist ein Antriebsrad 24 zu erkennen,
während jeder Radarm 22 ein Lastrad 26 aufweist. Die Lasträder 26 sind an den Enden
eines im Querschnitt doppel-T-förmigen Querträgers 28 drehbar gelagert. Der Querträger
28 ist um eine zur Radachse parallele Achse 30 schwenkbar an den Radarmen 22 gelagert.
In Fig. 6 ist der Querträger 28 zu erkennen. Man sieht, daß zwischen oberem und unterem
Quersteg 32 bzw. 34 zwei parallele Platten 36 eingeschweißt sind (siehe auch Fig.
3), die mithin eine Gabel bilden, in die hinein ein verjüngter Abschnitt 38 des Radarms
22 hineinsteht und dort um die Drehachse 30 drehbar gelagert ist, beispielsweise mit
Hilfe eines Zapfens 40. Auf dem unteren Quersteg des Doppel-T-Profils stützt sich
der Standmast 42 eines Hubgerüstes 44 ab. Wie aus Fig. 3 zu erkennen, besteht der
Standmast aus zwei parallel beabstandeten im Querschnitt doppel-T-förmigen Stützen
46. Wie aus Fig. 3 ferner hervorgeht, sind zwei Mastschüsse 48 und 50 teleskopisch
im Standmast 42 geführt.
[0016] Zwei längsverstellbare Stützen, von denen eine in den Figuren 1 und 2 bei 52 zu erkennen
ist, sind an einem Ende bei 54 nahe dem oberen Ende des Standmastes 42 angelenkt und
am anderen Ende bei 56 am unteren Ende der Stützen 18 für das Schutzdach 16. Durch
Verkürzung der Stützen 52 bzw. eine Transportstütze 52' läßt sich das Hubgerüst 44
in Richtung Fahrerschutzdach 16 verschwenken, wodurch eine günstige Transportposition
erreicht wird.
[0017] Am inneren Mastschuß 50 ist ein Lastaufnahmemittel 58 höhenverstellbar geführt. Hierauf
wird nicht im einzelnen eingegangen, da insoweit Stand der Technik vorliegt.
[0018] An den Stützen 46 des Standmastes 42 ist an der Rückseite eine Querstrebe 60 angebracht,
an der ein sich nach oben erstreckender Neigungszylinder 62 angelenkt ist. Seine Stange
64 ist an einem Hebel 66 angelenkt, der mit einer Welle 68 verbunden ist, die in an
den Stützen 46 angebrachten Laschen 70, 72 drehbar gelagert ist. An den Enden der
Welle 68 sind Exzenterscheiben 74 bzw. 76 angebracht mit exzentrischen Zapfen 78 bzw.
80. An die Zapfen 78, 80 sind die Stützen 52 angelenkt. Wird der Neigungszylinder
62 betätigt, wird die Welle 68 gedreht und verändert dadurch den Abstand der Traverse
60 bzw. der Stützen 46 von den Stützen 52. Auf diese Weise kann die Neigung des Hubgerüstes
44 verstellt werden. Für die Steuerung bzw. Regulierung der Neigung des Hubgerüstes
44 sind in den Figuren 7 und 8 zwei Ausführungsbeispiele dargestellt.
[0019] Ein Höhenmeßgeber (nicht gezeigt) mißt die Höhe des Lastaufnahmemittels 58 am Hubgerüst
44. Ein Druckgeber mißt den Druck im nicht dargestellten Hubzylinder für die Höhenverstellung
des Lastaufnahmemittels 58. Beide Signale werden in einen Block 90 eingegeben. Mit
Hilfe eines Algorithmus

wird ein Sollwert für die Neigung des Hubgerüstes 44 errechnet. Über eine Steuerung
92 für den Neigungszylinder 62 wird der Neigungszylinder 62 verstellt, wobei ein Weggeber
die Verstellung des Neigungszylinders 62 mißt und mit dem Sollwert vergleicht, wie
bei 94 dargestellt. Der Neigungszylinder 62 verstellt die Welle 68 und damit die Neigung
des Hubgerüstes 42, was im Idealfall zu einer lotrechten Bewegung der Last auf dem
Lastaufnahmemittel 58 führt.
[0020] Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 ist ein Sollwertgeber 96 vorgesehen, der die
Lotrechtführung der Last vorgibt. Die Zylindersteuerung 92 betätigt wiederum den Neigungszylinder
62 und dieser die Welle 68, wodurch das Hubgerüst 42 in einer Neigung verstellt wird.
Es kommt zu einer entsprechenden Bewegung des Lastaufnahmemittels 58, wobei diesem
ein Lotlaser 98 oder dergleichen zugeordnet ist, der ermittelt, ob die Last auch tatsächlich
lotrecht geführt ist. Die Abweichung vom Sollwert wird in der Vergleichsvorrichtung
100 festgestellt, so daß wiederum ein Stellsignal für die Zylindersteuerung 92 ermittelt
werden kann. Bei der zuletzt beschriebenen Ausführungsform kommen eine Höhenmessung
und eine Druckmessung in Fortfall.
1. Hublader, mit einem einen Grundrahmen aufweisenden, angetriebenen Fahrwerk, das sich
über vordere und hintere Räder am Boden abstützt, einem Hubgerüst, das einen Standmast
und mindestens einen am Standmast teleskopisch geführten Mastschuß aufweist, wobei
der Standmast zwei parallel beabstandete Seitenstützen aufweist sowie ggf. mindestens
eine zwischen den Seitenstützen angeordnete mittlere Stütze, die sich auf einem Querträger
abstützen, der zugleich die Achse für die Vorderräder bildet und rückseitig mit dem
Grundrahmen verbunden ist, mindestens einer längenveränderbaren Stütze, die nahe dem
oberen Ende am Standmast angelenkt und am anderen Ende am Chassis des Fahrzeugs angelenkt
ist oder einem die Neigung des Standmastes verändernden Neigungszylinder, einer Neigungsreguliervorrichtung
des Hubgerüstes (44) zur Lotrechtführung des Lastaufnahmemittels (58), die einen dem
Hubgerüst (44) oder dem Lastaufnahmemittel (58) zugeordneten Sensor aufweist, der
die Abweichung der Lastbewegung des Lastaufnahmemittels (58) von der Vertikalen mißt,
sowie einen Sollwertgeber (96), der aus der gemessenen Abweichung einen Sollwert bestimmt
zwecks Ermittlung eines Stellsignals für die längenveränderbare Stütze (52) oder für
den Neigungszylinder (62).
2. Hublader nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Lotlaser mit dem Sensor
zusammenwirkt.
3. Hublader, mit einem einen Grundrahmen aufweisenden, angetriebenen Fahrwerk, das sich
über vordere und hintere Räder am Boden abstützt, einem Hubgerüst, das einen Standmast
und mindestens einen am Standmast teleskopisch geführten Mastschuß aufweist, wobei
der Standmast zwei parallel beabstandete Seitenstützen aufweist sowie ggf. mindestens
eine zwischen den Seitenstützen angeordnete mittlere Stütze, die sich auf einem Querträger
abstützen, der zugleich die Achse für die Vorderräder bildet und rückseitig mit dem
Grundrahmen verbunden ist, mindestens einer längenveränderbaren Stütze, die nahe dem
oberen Ende am Standmast angelenkt und am anderen Ende am Chassis des Fahrzeugs angelenkt
ist oder einem die Neigung des Standmastes verändernden Neigungszylinder, das eine
Neigungsreguliervorrichtung des Hubgerüstes (44) zur Lotrechtführung des Lastaufnahmemittels
(58), die einen dem Hubzylinder des Hubgerüstes (44) zugeordneten, die Größe der Last
auf dem Lastaufnahmemittel messenden Druckgeber und einen die Höhe des Lastaufnahmemittels
(58) messenden Höhengeber sowie einen Sollwertgeber (90) aufweist, der aus der Hubhöhe
und dem Druck einen Sollwert bestimmt zur Bestimmung eines Stellsignals für die längenveränderbare
Stütze (52) oder für den Neigungszylinder (62).
4. Hublader nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die längenveränderbare
Stütze (52) an einer am Standmast (42) annähernd horizontal gelagerten Exzenterwelle
(68) angreift, die von einem Neigungszylinder (62) verdreht werden kann.
5. Hublader nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die längenveränderbare
Stütze (52) von einem Hydraulikzylinder gebildet ist.
6. Hublader nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Neigungszylinder
(62) oder die längenveränderbare Stütze (52) mit einem Weggeber versehen ist zur Erzeugung
eines mit dem Sollwert zu vergleichenden Istwerts, und das Stellsignal aus der Differenz
von Soll- und Istwert bestimmt wird.
7. Hublader nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine Ausbildung der
Anlenkung des Querträgers (28) und der längenveränderbaren Stütze (52) derart, daß
das Hubgerüst (44) bis gegen das Fahrerschutzdach (16) des Fahrzeugs (12) klappbar
ist.
8. Hublader nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Querträger
(28) eine zur Radachse parallele Achse (30) am Grundrahmen (22) angelenkt ist.
9. Hublader nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Querträger
(28) ein Doppel-T-Profil ist.
1. A lift truck comprising a driven chassis including a base frame, the chassis resting
on the floor through front and rear wheels, a lifting frame including an upright mast
and at least a mast section telescopically guided along the upright mast, wherein
the upright mast includes a pair of parallely spaced side beams and optionally includes
at least an intermediate beam arranged between said side beams, said beams resting
on a transverse member which in addition defines the axis for the front wheels and
which is connected to the base frame at the rearside comprising at least a strut adjustable
in length which is pivotally connected to the upright mast adjacent the upper end
thereof and which is connected at its other end to the chassis of the truck or, respectively,
an inclination cylinder for adjusting the inclination of the upright mast, an inclination
control means of the lifting frame (44) for vertically guiding said load carrying
means (58) including a sensor associated to the lifting frame (44) or the load carrying
means (58) which sensor measures the deviation of the load movement of the load carrying
means (58) with respect to the vertical, and a desired value transmitter (96) providing
a desired value in function of the measured deviation for determining a control signal
for the strut (52) adjustable in length or, respectively, for the inclination cylinder
(62).
2. The lift truck of claim 1, characterized in that a vertical laser means cooperates
with said sensor.
3. A lift truck comprising a driven chassis including a base frame, the chassis resting
on the floor through front and rear wheels, a lifting frame including an upright mast
and at least a mast section telescopically guided along the upright mast, wherein
the upright mast includes a pair of parallely spaced side beams and optionally includes
at least an intermediate beam arranged between said side beams, said beams resting
on a transverse member which in addition defines the axis for the front wheels and
which is connected to the base flame at the rearside, comprising at least a strut
adjustable in length which is pivotally connected to the upright mast adjacent the
upper end thereof and which is connected at its other end to the chassis of the truck
or, respectively, an inclination cylinder for adjusting the inclination of the upright
mast, an inclination control means of the lifting frame (44) for vertically guiding
said load carrying means (58), said inclination control means comprising a pressure
sensor associated to the lifting cylinder of the lifting frame (44) measuring the
load weight resting on the load carrying means and an elevation sensor measuring the
elevation of the load carrying means (58) as well as a desired value transmitter (90)
providing a desired value signal in response to the lifting elevation and the pressure
to determine a control signal for the strut (52) adjustable in length or, respectively,
for the inclination cylinder (62).
4. The lift truck of one of claims 1 to 3, characterized in that the strut (52) adjustable
in length engages an excentric shaft (68) which is substantially horizontally mounted
to the upright mast (42) which excentric shaft may be rotated by an inclination cylinder
(62).
5. The lift truck of one of claims 1 to 4, characterized in that the strut (52) adjustable
in length is defined by a hydraulic cylinder.
6. The lift truck of one of claims 1 to 5, characterized in that the inclination cylinder
(62) or the strut (52) adjustable in length is provided with a distance transmitter
for generating an actual value signal to be compared with said desired value signal,
wherein said control signal is determined from the difference of the desired value
and actual value signals.
7. The lift truck of one of claims 1 to 6, characterized by designing the pivotal connection
of the transverse member (28) and the strut (52) adjustable in length such that the
lifting frame (44) is pivotally towards the protective roof (16) of the truck (12).
8. The lift truck of one of claims 1 to 7, characterized in that the transverse member
(28) is pivotally connected to the base frame (22) about an axis (30) extending parallel
to the wheel axis.
9. The lift truck of one of claims 1 to 7, characterized in that the transverse member
(28) is a double T-profile in cross-section.
1. Chariot élévateur, comportant un châssis entraîné, qui comprend un cadre de base et
prend appui sur le sol au moyen de roues avant et arrière, une structure de levage,
qui comporte un mât vertical et au moins une coulisse de mât, guidée de façon télescopique
sur le mât vertical, le mât vertical comprenant deux montants latéraux parallèles
et espacés ainsi que, éventuellement, au moins une traverse médiane disposée entre
les montants latéraux et qui prend appui sur un support transversal, qui forme simultanément
l'essieu pour les roues avant et est relié, à l'arrière, au châssis de base, au moins
un étai de longueur variable articulé à proximité de l'extrémité supérieure du mât
vertical et à l'autre extrémité au châssis du véhicule, ou un vérin d'inclinaison
qui modifie l'inclinaison du mât vertical, un dispositif de régulation de l'inclinaison
de la structure de levage (44) pour guider à la verticale le moyen (58) de réception
de la charge, ce dispositif de régulation comportant un capteur associé à la structure
de levage (44) ou au moyen (58) de réception de la charge et qui mesure l'écart du
déplacement de la charge du moyen (58) de réception de la charge par rapport à la
verticale, ainsi qu'un générateur de valeur de consigne (96) qui, à partir de l'écart
mesuré, détermine une valeur de consigne pour fournir un signal de réglage pour l'étai
de longueur variable (52) ou pour le vérin d'inclinaison (62).
2. Chariot élévateur selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un laser faisant
office de fil à plomb coopère avec le capteur.
3. Chariot élévateur, comportant un châssis entraîné, qui comporte un cadre de base et
prend appui sur le sol au moyen de roues avant et arrière, une structure de levage,
qui comprend un mât vertical et au moins une coulisse de mât, guidée de façon télescopique
sur le mât vertical, le mât vertical comportant deux montants latéraux parallèles
et espacés ainsi qu'éventuellement au moins une traverse médiane disposée entre les
montants latéraux et qui prend appui sur un support transversal, qui forme simultanément
l'essieu pour les roues avant et est relié, à l'arrière, au châssis de base, au moins
un étai de longueur variable, qui est articulé à proximité de l'extrémité supérieure
au mât vertical et à l'autre extrémité au châssis du véhicule, ou un vérin d'inclinaison
pour modifier l'inclinaison du mât vertical, un dispositif de régulation de l'inclinaison
de la structure de levage (44) pour guider à la verticale le moyen (58) de réception
de la charge et comportant un capteur de pression associé au vérin de levage de la
structure de levage (44) et mesurant l'importance de la charge placée sur le moyen
de réception de la charge, et un capteur de hauteur mesurant la hauteur du moyen (58)
de réception de la charge, ainsi qu'un générateur de valeur de consigne (90) qui,
à partir de la hauteur de levage et de la pression, détermine une valeur de consigne
pour former un signal de réglage pour l'étai de longueur variable (52) ou pour le
vérin d'inclinaison (62).
4. Chariot élévateur selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'étai
de longueur variable (52) est couplé à un arbre d'excentrique (68) monté approximativement
horizontalement sur le mât vertical (42) et qu'un vérin d'inclinaison (62) peut faire
tourner.
5. Chariot élévateur selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'étai
de longueur variable (52) est formé par un vérin hydraulique.
6. Chariot élévateur selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le vérin
d'inclinaison (62) ou l'étai de longueur variable (52) est équipé d'un capteur de
déplacement destiné à produire une valeur réelle devant être comparée à la valeur
de consigne, et en ce que le signal de réglage est déterminé à partir de la différence
entre la valeur de consigne et la valeur réelle.
7. Chariot élévateur selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé par un agencement
de l'articulation du support transversal (28) et de l'étai de longueur variable (52)
de telle sorte que la structure de levage (44) est rabattable contre le toit (16)
de protection du conducteur du véhicule (12).
8. Chariot élévateur selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le support
transversal (28) est articulé, au niveau d'un axe (30) parallèle à l'axe de roue,
sur le châssis de base (22).
9. Chariot élévateur selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le support
transversal (28) est un profilé en T double.