| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 574 663 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
08.01.1997 Patentblatt 1997/02 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.04.1993 |
|
|
| (54) |
Feuerlöschanlage mit einem Hochdruckgas als Löschmittel
Fire extinguishing plant utilizing a high pressurised gas as an extinguishing means
Installation d'extinction d'incendie utilisant un gaz à haute pression comme moyen
d'extinction
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI LU NL PT SE |
| (30) |
Priorität: |
19.06.1992 DE 4220062
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
22.12.1993 Patentblatt 1993/51 |
| (73) |
Patentinhaber: Total Walther Feuerschutz GmbH |
|
51069 Köln (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Büll, Norbert, Dipl.-Ing.
W-5000 Köln 91 (DE)
- Harsdorff, Ulrich
W-5060 Berg.-Gladbach 2 (DE)
- Büssem, Rudolf, Dipl.-Phys.
W-5060 Berg.-Gladbach 2 (DE)
- Schaefers, Herbert, Dipl.-Ing.
W-5063 Overath 5 (DE)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 409 237 FR-A- 2 603 193 JP-A- 1 058 687 US-A- 4 373 588
|
FR-A- 2 451 749 FR-A- 2 646 783 SU-A- 1 507 432
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Feuerlöschanlage.
[0002] Derartige Feuerlöschanlagen werden insbesondere für den Raum- und Objektschutz in
EDV-Anlagen, Schalt- und Steuerzentralen und ähnlichen Risiken eingesetzt. Im wesentlichen
bestehen diese Feuerlöschanlagen aus einem Brandmelde- und Löschsteuerungssystem und
einem Löschmittelvorrat in einer oder mehreren Hochdruckflaschen, dem Rohrsystem mit
Düsen zum Austragen des Löschmittels, Signaleinrichtungen einer die einzelnen Hochdruckflaschen
miteinander verbindenden Sammelleitung zum Anschluß an die Löschleitung und je einem
Schnellöffnungsventil an den Hochdruckflaschen zur Freigabe des Löschmittels. Eine
derartige Anlage ist in der EP 0409237 A2 beschrieben. Diese Anlage wird mittels einer
umfangreichen und aufwendigen elektronischen Steuerung mit mehreren elektronischen
Verzögerungseinrichtungen und zusätzlichen Ventilen betrieben.
[0003] Bei Gaslöschanlagen, bei denen das gasförmige Löschmittel druckverflüssigt, wie bei
der CO
2-Hochdruck- oder der Halonschutz gelagert wird, besteht die Gefahr, daß bei der Phasenumwandlung
an der Düse vom flüssigen zum gasförmigen Aggregatzustand dem Raum soviel Wärme entzogen
wird, daß es zu einer Temperaturabsenkung kommt. Die Luftfeuchtigkeit kondensiert
dann zu mikrofeinen Tropfen.
[0004] Ein Niederschlag dieser Tropfen auf Platinen und elektronischen Bausteinen kann durch
Aufnahme von Lötresten, sauren und basischen Gasen zu Schäden führen, die längere
Zeit nach dem Ereignis der Flutung zu schwer zuzuordnenden Störungen und Spätschäden
führen.
[0005] Insbesondere bei einer Ansteuerung des Schnellöffnungsventils durch eine Brandmelde-
und Löschsteuerzentrale mit Frühwarntechnik sind Fehl- oder Täuschungsauslösungen
derartiger Löschsysteme nicht ganz zu vermeiden. Durch die mit einer Vernebelung des
Raumes verbundene intensive Sichtbehinderung in Verbindung mit den starken Ausströmgeräuschen,
kann es zu Panikreaktionen bei den sich in geschützten Räumen aufhaltenden Personen
kommen. Das gilt in besonderem Maße für Halonfeuerlöschanlagen, bei denen eine Flutung
ohne Vorwarnung erfolgen kann, weil das Löschmittel in löschfähiger Konzentration
bei kurzer Expositionszeit toxisch unbedenklich ist.
[0006] Da das Löschmittel Halon als Ozon zerstörend identifiziert wurde, sind Fehlauslösungen
von Halonfeuerlöschanlagen unter Umweltschutzgesichtspunkten nur schwer hinnehmbar.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein nach dem Sauerstoffverdrängungsprinzip
arbeitendes Löschsystem zu schaffen, das bei seiner Auslösung keine Taupunktabsenkung
im gefluteten Raum bewirkt und für Personen zu keiner Gefährdung durch das Löschmittel
selbst und durch Begleiterscheinungen der Flutung führt.
[0008] Diese Aufgabe wird von der in Anspruch 1 definierten Feuerlöschanlage gelöst.
[0009] Das Löschmedium wird über eine erste Strecke dem Sammelrohr zugeführt, dabei erfolgt
eine erste Druckminderung. Vom Sammelrohr wird das Löschmittel ein- oder zweipfadig
über eine oder zwei kombinierte Druckminder-Mengenbegrerzungs-Einrichtungen dem Löschbereich
oder bei Mehrbereichsanlagen über ein oder zwei dem Bereichsventil vorgeschalteten
kombinierten Druckminder-Mengenbegrenzungs-Einrichtungen dem entsprechenden Löschbereich
zugeführt.
[0010] In Verbindung mit dem Gedanken der kombinierten Druckminder-Mengenbegrerzungs-Einrichtung
führt die Anwendung dieser erfindungsgemäßen Einrichtung zu einer Druck- und Eigenbilanzregelung
nach einem Rechenverfahren, in dem eine Löschmediummengensteuerung mit der variablen
zweiten Druckminder-Mengenbegrenzungs-Einrichtung und dem Düsenausflußfaktor der Düsen
in den Löschmittelleitungen erfolgt.
[0011] Zufolge des erfindungsgemäß berechnungsgesteuerten Löschsystems ist eine Zwangsläufigkeit
zwischen benötigter Löschmittelmenge, erforderlicher Flutzeit und zulässiger Ausströmgeräusche
gegeben. Es gehört zum Wesen der Erfindung, daß die errechneten Strömungsgeschwindigkeiten
im Rohrnetz abhängig vom Speicherdruck des Löschmediums in den Hochdruckbehälter unterhalb
der Schwelle liegen, bei der eine Entmischung einzelner Gaskomponenten des Löschmediums
eintreten könnte. Weiterhin erfolgt die durch das Berechnungsverfahren sich ergebende
Auslegung der Löschkonzentration so, daß die physiologisch zulässigen unteren Grenzwerte
für O
2 von 10 % und die für CO
2 zulässigen oberen Grenzwerte von 5 % nicht überschritten werden können.
[0012] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend
näher beschrieben.
[0013] Feuerlöschanlagen mit einem gasförmigen Löschmittel werden von einer Brandmelde-
und Löschsteuerzentrale 1 angesteuert und damit das in Gasflaschen 2 und 3 befindliche
Löschmittel freigegeben. Im Ausführungsbeispiel ist eine zweipfadige Löschmittelleitung
5 und 6 vorgesehen, die in Verbindungsleitungen 7 bis 12 mit Druckminderern 13 bis
18 einmünden. Die Verbindungsleitungen 7 bis 12 vereinigen sich zu Löschmittelleitungen
19 bis 21 mit Sicherheitsventilen 22 bis 24 und münden in Bereichsventile 25 bis 27,
von denen Löschmittelleitungen 28 bis 30 zu den nicht dargestellten Löschdüsen führen.
Den Bereichsventilen 25 bis 27 sind elektro-mechanische Auslöser 31 bis 33 zugeordnet,
die über Steuerleitungen 34 bis 36 von der Brandmeldezentrale 1 angesteuert werden.
[0014] Im Ausführungsbeispiel sind die elektro-mechanischen Auslöser 31 bis 33 über Steuerventile
41 bis 43 mit Steuerflaschen 38 bis 40 verbunden. Von den Steuerventilen 41 bis 43
gehen Steuerleitungen 44 bis 46 ab, die in Doppelleitungen 47 bis 52 münden, wobei
je eine der beiden Doppelleitungen 47, 49 und 51 mit der mechanisch-pneumatischen
Öffnungsvorrichtung 53 bis 55 der Bereichsventile 25, 26 und 27 verbunden ist. Außerdem
werden von den mechanisch-pneumatischen Öffnungseinrichtungen 53 bis 55 bei Betätigung
die Steuerleitungen 59 bis 61 freigegeben, die mit Rückschlagventilen 62 bis 64 versehen
sind und in eine Steuerleitung 65 münden, die zu einem pneumatischen Auslöser 66 der
Ansteuerflasche 3 geführt ist. Auch bei der mechanisch-pneumatischen Auslösung werden
im Brandfalle die Regelimpulse von der Brandmeldezentrale 1 zu den elektro-mechanischen
Auslösern 31 bis 33 geführt. Hierdurch werden die Steuerventile 41 bis 43 und damit
die Steuerflaschen 38 bis 40 geöffnet, so daß über diese Druckspeicher die Bereichsventile
25 bis 27 über die mechanisch-pneumatischen Öffnungsvorrichtungen 53 bis 55 geöffnet
werden. Hierbei werden zunächst die Hubkolben in den mechanisch-pneumatischen Öffnungsvorrichtungen
53 bis 55 mittels der Steuerleitungen 47, 49 und 51 angesteuert und damit über die
mechanischen Entriegelungen 56 bis 58 die Bereichsventile 25 bis 27 geöffnet. Erst
wenn über die Hubkolben in den mechanischen-pneumatischen Öffnungsvorrichtungen die
mechanischen Entriegelungen betätigt wurden, wird Steuerdruck über die Steuerleitungen
59 bis 65 auf den pneumatischen Auslöser 66 der Ansteuerflasche 3 gegeben und diese
geöffnet.
[0015] Es gehört zum Wesen der Erfindung, daß die Brandmeldezentrale zunächst nur über eine
der Steuerleitungen 34 bis 36 ein Steuersignal zu den elektro-mechanischen Auslösern
31 bis 33 sendet und damit nur eines der Bereichsventile 25 bis 27 geöffnet wird.
Sobald die Brandmeldezentrale 1 auch nur eines der Bereichsventile 25 bis 27 ansteuert,
wird auch die Ansteuerflasche 3 angesteuert und geöffnet. In den Löschmittelleitungen
19 bis 21 sind Sicherheitsventile 22 bis 24 zur Verhinderung zu hoher Druckbeaufschlagungen
der Bereichsventile 25 bis 27 vorgesehen. Zur Vermeidung von großen Druckschlägen
sind die Druckminderer 13 bis 18 vorgesehen, die außer einer Druckminderung auch eine
Mengenbegrenzung gewährleisten. Die an sich bekannten mechanisch-pneumatischen Steuerventile
41 bis 43 sind über die mechanisch-pneumatischen Öffnungsvorrichtungen 53 bis 55 mit
einer Zwangskopplung der pneumatischen Ansteuerung des pneumatischen Auslösers 66
versehen. Mit dieser Maßnahme wird jederzeit gewährleistet, daß zuerst eines der Bereichsventile
25 bis 27 und erst dann der pneumatische Auslöser 66 geöffnet wird. Die in den Steuerleitungen
59 bis 61 vorgesehenen Rückschlagventile 62 bis 64 bilden Rückflußsperren zur Verhinderung
einer pneumatischen Fehlauslösung eines der Bereichsventile 25 bis 27.
1. Feuerlöschanlage für ein Hochdruckgas als Löschmittel, wie Ar, N
2 oder vorzugsweise INERGEN, mit einer Brandmelde- und Löschsteuerzentrale (1), die
für jeden Löschbereich über eine erste Steuerleitung (34 bis 36) mit dem Ventil (41
bis 43) einer Steuerflasche (38 bis 40) verbunden ist, wobei die als erste Druckmindereinrichtung
wirkenden Schnellöffnungsventile der das Löschmittel enthaltenden Löschmittelbehälter
(2), sowie die Löschbereichsventile (25 bis 27) aufsteuerbar sind, daß die Ventile
(41 bis 43) der Steuerflaschen (38 bis 40) mit elektro-mechanischen Auslösern (31
bis 33) versehen sind, an die die ersten Steuerleitungen (34 bis 36) angeschlossen
sind,
daß die Steuerflaschen (38 bis 40) jeweils über zweite Steuerleitungen (44 bis 52)
und mechanisch-pneumatische Öffnungsvorrichtungen (53 bis 55) mit den Bereichsventilen
(25 bis 27) verbunden sind,
daß von den mechanisch-pneumatischen Öffnungsvorrichtungen (53 bis 55) dritte Steuerleitungen
(59 bis 61 und 65) abgehen, die mit einem pneumatischen Auslöser (66) einer mit einer
Flaschenbatterie (2) verbundenen Pilotflasche (3) verbunden sind,
daß die Pilotflasche (3) und die Flaschenbatterie (2) über ein- oder zweipfadige Löchmittelleitungen
(5, 6) und Verbindungsleitungen (7,12) an die zu den Bereichsventilen (25 bis 27)
geführten Löschmittelleitungen angeschlossen sind, und
daß die Verbindungsleitungen (7 bis 12) mit Druckminderern (13 bis 18) versehen sind.
2. Feuerlöschanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die für die betroffenen
Löschbereiche erforderliche Löschmittelmenge in rechnerisch abgestimmter Weise über
die als zweite Druckminder-Mengenbegrenzungs-Einrichtung wirkende Druckminderer (13
bis 18) das Rohrnetz (28 bis 30) und die Löschdüsen in der erforderlichen Flutungszeit
ausbringbar sind.
3. Feuerlöscheinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Druckminder-Mengenbegrenzungs-Einrichtungen (13 bis 18) als Drosselstrecken oder als
Drosselblenden ausgebildet sind.
4. Feuerlöschanlage nach den Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß deren Gegenstand
an vorhandene Halon- oder CO2-Rohrnetze durch das Rechenverfahren und durch Ausbildung der Druckminder-Mengenbegrenzungs-Einrichtungen
(13 bis 18) und der am Ende der Leitungen (28 bis 30) angebrachten Löschdüsen anpaßbar
sind.
1. Fire extinguishing system for a high-pressure gas, such as Ar, N2 or preferably INERGEN as extinguishing agent, with a fire detection and extinguishing
control panel (1) which, for each extinguishing section, is connected via a first
control line (34 to 36) with the valve (41 to 43) of a trip cylinder (38 to 40), whereby
the fast-opening valves of the extinguishing agent container (2) containing the extinguishing
agent (which act as the first pressure reduction device) and the extinguishing section
valves (25 to 27) are triggerable, whereby the valves (41 to 43) of the trip cylinders
(38 to 40) are provided with electro-mechanical actuators (31 to 33) to which the
first control lines (34 to 36) are connected, whereby the trip cylinders (38 to 40)
are in each case connected with the section valves (25 to 27) via second control lines
(44 to 52) and mechanical-pneumatic opening devices (53 to 55), whereby third control
lines (59 to 61 and 65) emanate from the mechanical-pneumatic opening devices (53
to 55) and said third control lines are connected to a pneumatic actuator (66) of
a pilot cylinder (3) which is connected with a cylinder battery (2), whereby the pilot
cylinder (3) and the cylinder battery (2) are connected via one- or two-path extinguishing
agent lines (5, 6) and connection lines (7, 12) to the extinguishing agent lines which
are led to the section valves (25 to 27), and whereby the connection lines (7 to 12)
are provided with pressure reduction devices (13 to 18).
2. Fire extinguishing system according to Claim 1, characterised in that the volume of
extinguishing agent required for the relevant extinguishing sections can be discharged
in the required flooding time, in a manner coordinated by computation, via the pressure
reduction devices (13 to 18) acting as the second pressure reduction and volume limitation
device, via the pipe network (28 to 30) and via the extinguishing nozzles.
3. Fire extinguishing device according to Claims 1 and 2, characterised in that the pressure
reduction and volume limitation devices (13 to 18) take the form of throttle sections
or throttle diaphragms.
4. Fire extinguishing system according to Claims 1 to 3, characterised in that the object
thereof can be adapted to existing Halon or CO2 pipe networks by means of the computation process and by the design of the pressure
reduction and volume limitation devices (13 to 18) and of the extinguishing nozzles
positioned at the end of the lines (28 to 30).
1. Installation d'extinction d'incendie utilisant un gaz à haute pression comme agent
d'extinction, tel que l'Ar, le N
2 ou de préférence l'INERGEN, comprenant un poste central de détection d'incendie et
de commande d'extinction (1) relié, pour chaque section d'extinction, à la vanne (41
à 43) d'une bouteille de commande (38 à 40), par l'intermédiaire d'une première conduite
de commande (34 à 36) ; les vannes à ouverture rapide du réservoir d'agent d'extinction
(2) qui fonctionnent comme premier dispositif réducteur de pression ainsi que les
vannes par section d'extinction (25 à 27) pouvant être pilotées; les vannes (41 à
43) des bouteilles de commande (38 à 40) étant munies de déclencheurs électromécaniques
(31 à 33) auxquels sont raccordées les premières conduites de commande (34 à 36) ;
les bouteilles de commande (38 à 40) étant reliées chacune aux vannes par section
d'extinction (25 à 27), par l'intermédiaire de secondes conduites de commande (44
à 52) et de dispositifs d'ouverture mécano-pneumatiques (53 à 55) ;
des troisièmes conduites de commande (59 à 61 et 65) qui partent des dispositifs d'ouverture
mécano-pneumatiques (53 à 55), étant raccordées à un déclencheur pneumatique (66)
d'une bouteille pilote (3) reliée à une batterie de bouteilles (2) ;
la bouteille pilote (3) et la batterie de bouteilles (2) etant reliées aux conduites
d'agent d'extinction menées vers les vannes par section d'extinction (25 à 27), par
l'intermédiaire de conduites d'agent d'extinction à une ou à deux voies (5, 6) et
de conduites de liaison (7,12); et les conduites de liaison (7 à 12) étant munies
de réducteurs de pression (13 à 18).
2. Installation d'extinction d'incendie selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'elle
permet l'émission, selon un programme de calcul adéquat, de la quantité d'agent d'extinction
nécessaire aux sections d'extinction concernées, pendant le temps d'émission nécessaire,
par l'intermédiaire des réducteurs de pression (13 à 18) fonctionnant comme second
dispositif réducteur de pression et limiteur de débit, du réseau de tuyauteries (28
à 30) et des tuyères d'extinction.
3. Installation d'extinction d'incendie selon les revendications 1 et 2, caractérisée
en ce que les dispositifs réducteurs de pression et limiteurs de débit (13 à 18) sont
conçus comme sections d'étranglement ou diaphragmes d'étranglement.
4. Installation d'extinction d'incendie selon les revendications 1 à 3, caractérisée
en ce que son objet peut s'adapter aux réseaux existants d'halon ou de CO2, par suite du programme de calcul et de la conception des dispositifs réducteurs
de pression et limiteurs de débit (13 à 18) et des tuyères d'extinction à la sortie
des conduites (28 à 30).
