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(11) |
EP 0 574 680 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.10.1996 Patentblatt 1996/42 |
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Anmeldetag: 28.04.1993 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B41F 31/30 |
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Vorrichtung zur Aufnahme von Walzen
Device for supporting rollers
Dispositif de support de rouleaux
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
21.05.1992 DE 4216781
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.12.1993 Patentblatt 1993/51 |
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Patentinhaber: Heidelberger Druckmaschinen
Aktiengesellschaft |
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D-69019 Heidelberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Junghans, Rudi
W-6916 Wilhelmsfeld (DE)
- Stein, Lothar
W-6902 Sandhausen (DE)
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Vertreter: Stoltenberg, Heinz-Herbert Baldo et al |
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c/o Heidelberger Druckmaschinen AG
Kurfürsten-Anlage 52-60 69115 Heidelberg 69115 Heidelberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
GB-A- 937 390 US-A- 3 150 589
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US-A- 2 860 579 US-A- 4 429 631
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Aufnahme eines Walzenzapfens
einer Walze im Druckwerk einer Rotationsdruckmaschine, wobei die Walze im eingebauten
Zustand nahezu achsparallel bezüglich zweier weiterer Walzen des Druckwerkes angeordnet
ist und mit den Führungsflächen beider Walzen in Kontakt steht.
[0002] Aus dem Stand der Technik, DE 33 42 853 C2 ist ein Farbwerk für Rotationsdruckmaschinen
bekannt, welches durch den Einbau zusätzlicher Komponenten von zeitungsdruck auf Akzidenzdruck
umrüstbar ist. Dazu sind Lagerschilde vorgesehen, in welchen die Übertragungswalzen
aufgenommen werden. Die Einstellung des Walzenspaltes zwischen einer der Übertragungswalzen
und einer Auftragswalze erfolgt über eine Druckschraube und ist in das individuelle
Ermessen des Druckers gestellt.
[0003] Weiterhin ist eine Ausführung aus der US-PS 31 67 010 bekannt. Hier sind verstellbare
Walzenlagerungen der Farbauftragswalzen und Übertragungswalzen offenbart. In Seitenwänden
sind Gleitsteine befestigt, so daß Lagerkörper über Verdrehung einer Einstellschraube
verschoben werden können, um die Anstellkraft in der Kontaktzone zu variieren. Die
Größe der Anstellkraft wird durch den Kompressionsweg einer Feder oder eines Federnpaketes
angezeigt. Nach Ermittlung der Einstellposition zur Erzeugung einer definierten Anstellkraft,
wird der Lagerkörper in der ermittelten Position an der Seitenwand befestigt. Eine
selbsttätige Anpassung der Kontaktzone an sich während des Maschinenbetriebes ändernde
Parameter ist in dieser Einrichtung nicht gegeben.
[0004] In Weiterbildung des Standes der Technik, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
ein Walzenlager derart zu optimieren, daß eine selbsttätige Justage von Rotationskörpern
bei universeller Verwendbarkeit der Anordnung erreicht wird.
[0005] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
[0006] Die Vorteile dieser Lösung liegen darin, daß eine Justage des aufzunehmenden Rotationskörpers,
sei es eine Walze oder ein Zylinder, nicht mehr in das Ermessen des Bedienungspersonals
gestellt ist, sondern automatisch nach Einbau des Rotationskörpers durch Andrückelement
und Einschraubelement gegeben ist. Subjektive Fehleinstellungen, die bei Erwärmung
der Maschine nach längerem Betrieb zur Zerstörung von Walzenbelägen durch Walkarbeit
führen können, werden ausgeschlossen. Mit nur einem Werkzeug kann die Walze gesichert
werden; eine Konterung kann entfallen. Temperaturänderungen im Farbwerk und daraus
resultierende Spannungsdifferenzen können sich nunmehr durch eine Relativbewegung
zwischen Andrückelement und Einschraubelement ausgleichen, wobei die Walzenkontaktbreite
weitgehend gewahrt bleibt.
[0007] In weiterer Ausgestaltung des der Erfindung zugrundeliegenden Gedankens ist das Einschraubelement
bis zu einer vorbestimmten Fixposition in einem Lagerkörper bewegbar. Dadurch werden
einerseits Fehleinstellungen durch den Drucker vermieden, andererseits kann eine Konterung
entfallen. Die Rüstzeiten bei der Justage können drastisch verringert werden.
[0008] Weiterhin ist der Lagerkörper in beliebig orientierter Einbaulage an mehreren Stellen
im Farbwerk oder Druckwerk anbringbar. Dies erlaubt eine universelle Verwendbarkeit
der Vorrichtung zur Aufnahme von Walzenzapfen und der Vermeidung aufwendiger Anpassungskonstruktionen.
Ferner weist der Lagerkörper Führungsnocken auf. Dadurch kann bei einer Justage, bei
der das Eigengewicht der Walze zu eliminieren ist, durch die jeweils unteren Führungsnocken
das Gewicht der Walze aufgenommen werden. So kann sie durch die vom Andrückelement
ausgeübte Anstellkraft beispielsweise genau zwischen zwei Reibern plaziert werden.
[0009] In weiterer Ausgestaltung der Vorrichtung zur Aufnahme von Walzenzapfen verfügen
die Führungsnocken über Innenflächen, deren Abstand voneinander größer ist als der
Durchmesser eines aufzunehmenden Walzenzapfens. So kann in vorteilhafter Weise erreicht
werden, daß sich bei einer Abstellbewegung - etwa der Auftragswalzen - die aufgenommene
Walze seitlich verlagern kann. Bei entsprechender Einbaulage kann sich die aufgenommene
Walze exakt zwischen den Reibern ausrichten.
[0010] Schließlich ist vorgesehen, daß zwischen dem Andrückelement und dem Einschraubelement
ein Hohlraum ausgebildet ist, der eine Druckfeder aufnimmt. Dieses, die Anstellkraft
erzeugende Bauteil kann auch als Federnpaket ausgeführt sein; auch die Verwendung
von Tellerfedern ist denkbar. Die Anpassung der Anstellkräfte erfolgt durch Verwendung
von Druckfedern mit unterschiedlicher Federcharakteristik oder durch eine Veränderung
des Einbauraumes für die Druckfeder entweder durch Verwendung eines modifizierten
Andrückelementes oder durch den Einbau eines modifizierten Einschraubelementes. Je
nach Einbaufall kann eine Anpassung der Anstellkräfte zwischen Walzen an bestimmten
Einbaustellen im Farbwerk durch den Einbau enstprechend ausgelegter und vormontierter
Vorrichtungen zur Aufnahme von Walzen erfolgen. Eine zeitraubende Justage beim Einbau
der Walzen durch den Drucker entfällt. Durch den einheitlichen Aufbau der Vorrichtung
zur Aufnahme von Walzenzapfen an verschiedenen Einbaustellen im Farbwerk bzw. Druckwerk,
gewöhnt sich der Drucker schnell an den Umgang mit dieser Vorrichtung, zu deren Bedienung
nur noch ein Werkzeug notwendig ist.
[0011] Nachfolgend wird der Gegenstand der Erfindung anhand einer Zeichnung näher beschrieben,
wobei in
- Fig. 1
- eine vertikale Einbaulage vom Lagerkörper, in
- Fig. 2
- eine horizontale Einbaulage vom Lagerkörper und in
- Fig. 3
- eine Vorderansicht eines mit einer Seitenwand verschraubten Lagerkörpers
dargestellt ist.
[0012] Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Aufnahme von Rotationskörpern
in vertikaler Einbaulage. Ein Lagerkörper 1 ist in seinem oberen Bereich mit einem
Gewinde versehen, während er in seinem unteren Bereich zwei Führungsnocken 1a aufweist.
Zwischen einander zugewandten Innenflächen 1b der Führungsnocken 1a befindet sich
ein Walzenzapfen 4a einer Walze 4. Im gezeigten Beispiel dienen die Mantelflächen
zweier Reiber 9,10 als Führungsflächen für die Walze 4.
In das im oberen Bereich des Lagerkörpers 1 ausgeführte Gewinde ist ein Einschraubelement
5 gefügt, welches einen Hohlraum 5a aufweist. Im Hohlraum 5a ist ein Andrückelement
6 beweglich angeordnet. Das Andrückelement 6 weist einen schlanken Halsbereich 6a
neben einem im Durchmesser vergrößerten Kopfbereich 6b auf. Das Andrückelement 6 ist
durch den Sicherungsstift 7 gegen Herausfallen gesichert.
[0013] Eine Druckfeder 8 stützt sich einerseits am oberen Ende des Hohlraumes 5a ab, während
deren gegenüberliegendes Ende am Kopfbereich 6b des Andrückelementes 6 anliegt. Die
Geometrie des Hohlraumes 5a kann durch Einbau eines Andrückelementes 6 gleicher Gesamtlänge,
welches einen verkürzten oder verlängerten Kopfbereich 6b aufweist, variiert werden,
wodurch eine Veränderung der Anstellkräfte erzielbar ist. Gleiches gilt selbstverständlich
auch bei Ausführungen des Einschraubelementes 5 mit einem verkürzten oder verlängerten
Hohlraum 5a.
[0014] Das Im oberen Bereich mit einer gängigen Schlüsselweite ausgeführte Einschraubelement
5 wird bei der Montage im Lagerkörper 1 bis zur Anlage des Bundes in den Lagerkörper
1 festgeschraubt, wodurch eine Konterung entfällt. Der zwischen den Innenflächen 1b
der Führungsnocken 1a liegende Walzenzapfen 4a der Walze 4 wird durch den Kopfbereich
6b der Andrückelemente 6 mit definierter Vorspannung und definierter Walzenkontaktbreite
zwischen den Reibern 9,10 positioniert. Durch den, den Durchmesser des Walzenzapfens
4a übersteigenden Abstand zwischen den Innenflächen 1b der Führungsnocken 1a, vermag
die Walze 4 einer evtl. auszuführenden Abstellbewegung zu folgen.
[0015] In Fig. 2 ist eine horizontale Einbaulage eines Lagerkörpers 1 dargestellt. Das Eigengewicht
der Walze 4 wird nunmehr vom unteren der beiden Führungsnocken 1a aufgenommen.
[0016] Die Walzenkontaktbreite wird wiederum durch die auf den Kopfbereich 6b des Andrückelementes
6 wirkende Druckfeder 8 bestimmt. Zum Ausbau der Walze 4 müssen lediglich die Einschraubelemente
5 im Lagerkörper 1 soweit zurückgedreht werden, bis sich der Walzenzapfen 4a zwischen
dem Führungsnocken 1a und dem Andrückelement 6b hindurch führen läßt.
[0017] Zur Kapselung gegen evtl. eintretende Farbrückstände oder agressive Lösungs- und
Reinigungsmittel, können die Hohlräume 5a der Einschraubelemente 5 mit einer Fettfüllung
versehen werden. Danach ist die Vorrichtung zur Aufnahme von Walzen 4 als wartungsfrei
anzusehen.
[0018] Fig. 3 schließlich zeigt eine Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur
Aufnahme von Walzen. Mittels Schrauben 2 ist der Lagerkörper 1 mit der Seitenwand
3 verbunden, wobei die Schraubenköpfe in Ansenkungen des Lagerkörpers 1 liegen. Bei
dieser Ansicht kann es sich sowohl um eine vertikal als auch um eine horizontal in
die Maschine orientierte Einbaulage handeln. Der Lagerkörper 1 kann auch unter einem
bestimmten Winkel geneigt in die Maschine eingebaut werden. Mit Hilfe dieser Lagerungskonfiguration
können sowohl Übertragungswalzen als auch Feucht- oder Bügelwalzen einfach und sicher
in einer Druckeinheit aufgenommen werden. Zur Anpassung des Abstandes der Innenflächen
1b der Führungsnocken 1a, könnten diese auch, beispielsweise via Gewindespindel, an
größere Durchmesser von Walzenzapfen 4a angepaßt werden.
[0019] Der einfache Aufbau der Vorrichtung sowie die schnelle Montage erlauben einen vielfältigen
universellen Einsatz der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Aufnahme von Walzen, sowohl
auf der Antriebs- als auch auf der Bedienungsseite einer Verarbeitungsmaschine.
[0020] Die universelle Verwendbarkeit der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Aufnahme von
Walzen wird durch den symmetrischen Aufbau des Lagerkörpers begünstigt. Gute Zugänglichkeit,
leichte Bedienbarkeit und Verwendung auf Antriebs- und Bedienseite sind dadurch gegeben.
[0021] Die Verwendung eines gleichen Lagerkörpers 1 als Grundkörper gestattet es, nur eine
Lagerungskonfiguration statt vieler aufwendiger Anpassungskonstruktionen zu verwenden.
Da die erfindungsgemäße Lagerungskonfiguration aus nur wenigen Komponenten besteht,
sind die Herstellkosten geringer; ferner ist es möglich pro Druckwerk bzw. Farbwerk
für die Lagerung von Übertragungswalzen nur die erfindungsgemäße Lagerung zu verwenden.
Dies dient der Vereinheitlichung sowie der Rüstzeiteinsparung bei der Justage der
Walzen. Die bei längerer Maschinenlaufzeit auftretenden Bauteildehnungen durch Erwärmung
können automatisch kompensiert werden, so daß die Lebensdauer der Bauteile - beispielsweise
durch Herabsetzung der Walkarbeit in den Walzenkontaktzonen - und durch Verminderung
der Bauteilverspannungen beträchtlich erhöht werden kann.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0022]
- 1
- Lagerkörper
- 1a
- Führungsnocken
- 1b
- Innenflächen
- 2
- Schrauben
- 3
- Seitenwand
- 4
- Walze
- 4a
- Walzenzapfen
- 5
- Einschraubelement
- 5a
- Hohlraum
- 6
- Andrückelement
- 6a
- Halsbereich
- 6b
- Kopfbereich
- 7
- Sicherungsstift
- 8
- Druckfeder
- 9
- Reiber
- 10
- Reiber
1. Vorrichtung zur Aufnahme eines Walzenzapfes einer Walze im Druckwerk einer Rotationsdruckmaschine,
wobei die Walze im eingebauten Zustand nahezu achsparallel bezüglich zweier weiterer
Walzen des Druckwerkes angeordnet ist und mit den Führungsflächen beider Walzen in
Kontakt steht, und worin ein vorgespanntes Andrückelement (6) zur Einstellung der
Walzenkontaktbreite vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Andrückelement in einem Einschubelement (5) bewegbar geführt ist und daß symetrisch
angeordnete Nocken (1a) vorgesehen sind, die über Innenflächen verfügen, deren Abstand
voneinander größer ist als der Durchmesser des aufzunehmenden Walzenzapfens (4a),
wobei in senkrechter Einbauposition die Nocken (1a) der Sicherung des Walzenzapfens
(4a) dienen und in geneigter Einbauposition ein Nocken (1a) als Führungsnocken dient.
2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Einschraubelement (5) bis zu einer vorbestimmten Fixposition in einem Lagerkörper
(1) bewegbar ist.
3. Vorrichtung gemäß Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Lagerkörper (1) in beliebig orientierter Einbaulage an mehreren Stellen in
Farbwerk und Druckwerk anbringbar ist.
4. Vorrichtung gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Andrückelement (6) und dem Einschraubelement (5) ein Hohlraum (5a)
vorgesehen ist, der eine Druckfeder (8) aufnimmt.
5. Vorrichtung gemäß Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Anpassung der Anstellkräfte durch Austausch der Druckfedern (8) erfolgt.
6. Vorrichtung gemäß Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Anpassung der Anstellkräfte durch Veränderung der Geometrie des Hohlraumes
(5a) erfolgt.
7. Vorrichtung gemäß Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Einschraubelement (5) ein Andrückelement (6) gleicher Gesamtlänge mit entsprechend
verkürztem oder verlängertem Halsbereich (6a) bzw. Kopfbereich (6b) aufgenommen ist.
8. Vorrichtung gemäß Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Länge des Hohlraumes (5a) im Einschraubelement (5) durch entsprechende Veränderung
des Einschraubelementes (5) angepaßt wird.
1. Device for receiving a cylinder journal of a cylinder in the printing unit of a rotary
printing machine, the cylinder, when installed, being arranged almost axially parallel
with respect to two further cylinders of the printing unit and being in contact with
the guiding faces of the two cylinders, and in which a prestressed pressing-on element
(6) is provided for adjusting the cylinder contact width, characterized in that the
pressing-on element is guided movably in a screwing-in element (5), and in that symmetrically
arranged cams (1a) are provided, which have inner faces whose spacing from one another
is greater than the diameter of the cylinder journal (4a) to be received, the cams
(1a) serving, in the vertical installation position, to secure the cylinder journal
(4a), and one cam (1a) serving, in the inclined installation position, as a guide
cam.
2. Device according to Claim 1, characterized in that the screwing-in element (5) can
be moved up to a predetermined fixed position in a bearing body (1).
3. Device according to Claim 2, characterized in that the bearing body (1) can be brought
into an installation position of any desired orientation at a plurality of places
in the inking unit and printing unit.
4. Device according to Claim 1, characterized in that a cavity (5a) which receives a
compression spring (8) is provided between the pressing-on element (6) and the screwing-in
element (5).
5. Device according to Claim 4, characterized in that adaptation of the engagement forces
takes place by exchange of the compression springs (8).
6. Device according to Claim 4, characterized in that adaptation of the engagement forces
takes place by changing the geometry of the cavity (5a).
7. Device according to Claim 6, characterized in that a pressing-on element (6) of equal
overall length with a correspondingly shortened or extended neck region (6a) or head
region (6b) is received in the screwing-in element (5).
8. Device according to Claim 6, characterized in that the length of the cavity (5a) in
the screwing-in element (5) is adapted by corresponding variation of the screwing-in
element (5).
1. Dispositif destiné à supporter un tourillon de rouleau dans le groupe imprimant d'une
machine à imprimer rotative, le rouleau étant disposé, à l'état monté, à peu près
parallèlement par son axe à deux autres rouleaux du groupe imprimant et étant en contact
avec les surfaces de guidage des deux rouleaux, et dans lequel un élément de pression
précontraint (6) est prévu pour le réglage de la largeur de contact des rouleaux,
caractérisé en ce que l'élément de pression est guidé mobile dans un élément vissé
(5) et en ce qu'il est prévu des bossages (1a) disposés symétriquement qui présentent
des surfaces internes dont l'écartement mutuel est plus grand que le diamètre du tourillon
(4a) de rouleau à supporter, cependant que, dans une position de montage verticale,
les bossages (1a) servent à retenir le tourillon (4a) du rouleau et que, dans une
position de montage inclinée, un bossage (1a) sert de bossage de guidage.
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé
en ce que l'élément de vissage (5) peut être amené jusgu'à une position d'immobilisation
prédéterminée dans un corps de palier (1).
3. Dispositif selon la revendication 2,
caractérisé
en ce que le corps de palier (1) peut être placé dans une position de montage orientée
de façon quelconque dans plusieurs endroits du dispositif d'encrage et dans le mécanisme
imprimant.
4. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé
en ce qu'il est prévu, entre l'élément de pression (6) et l'élément de vissage (5),
une cavité (5a) qui renferme un ressort de compression (8).
5. Dispositif selon la revendication 4,
caractérisé
en ce que l'adaptation des forces de mise en pression s'effectue en changeant les
ressorts de compression (8).
6. Dispositif selon la revendication 4,
caractérisé
en ce que l'adaptation des forces de mise en pression s'effectue en modifiant la géométrie
de la cavité (5a).
7. Dispositif selon la revendication 6,
caractérisé
en ce que, dans l'élément de vissage (5), est logé un élément de pression (6) de même
longueur totale, et présentant une région de col (6a) raccourcie ou allongée et une
région de tête (6b) allongée ou raccourcie en conséquence.
8. Dispositif selon la revendication 6,
caractérisé
en ce que la longueur de la cavité (5a) ménagée dans l'élément de vissage (5) est
adaptée par une modification correspondante de l'élément de vissage (5).