(19)
(11) EP 0 574 702 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
22.12.1993  Patentblatt  1993/51

(21) Anmeldenummer: 93107769.7

(22) Anmeldetag:  13.05.1993
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5F24D 19/02, F28D 1/053
(84) Benannte Vertragsstaaten:
BE DE FR IE IT

(30) Priorität: 19.06.1992 CH 1952/92

(71) Anmelder: Zehnder Verkaufs- und Verwaltungs AG
CH-5722 Gränichen (CH)

(72) Erfinder:
  • Spitzli, Roland
    CH-9245 Obrbüren (CH)

(74) Vertreter: Troesch Scheidegger Werner AG 
Patentanwälte, Siewerdtstrasse 95, Postfach
8050 Zürich
8050 Zürich (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Aufhängungsblech für Heizkörper


    (57) Das Aufhängungsblech ist schienenförmig als U-förmiges Metallprofil (6) ausgebildet, wobei in den seitlichen Schenkelwänden und in der Stegwand im gegenseitigen Abstand voneinander angeordnete Ausnehmungen (8 bzw. 7) vorgesehen sind, welche ein Aufsetzen auf Wandhalter ermöglichen (verschiedene Grundstellungen möglich).
    Für jede Heizwand (1) sind mindestens zwei Bleche (6) anzubringen (parallel oder senkrecht zu den Sammelrohren verlaufend). Bei paralleler Anordnung der Bleche (6) dienen diese auch der Versteifung.




    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Aufhängungsblech für Heizkörper, insbesondere für Flachrohrheizwände

    [0002] Solche Heizkörper sind mit horizontal oder vertikal verlaufenden Heizrohren, welche an den Enden oder im Abstand von den Enden mittels Sammelrohren zusammengehalten sind, an Wänden zu befestigen.

    [0003] Zu diesem Zweck wurden bisher Befestigungsbügel an der Heizwandrückseite angeschweisst. Die Befestigung an der Wand erfolgt mittels in letztere eingelassenen Wandhaltern, welche unter die Bügel greifen.

    [0004] Diese Befestigungsart hat den Nachteil, dass auf Seite des Heizkörpers keine Höhenanpassmöglichkeit besteht und dass die Bügel verschieden zu montieren sind, je nachdem ob die Heizwand horizontal oder vertikal montiert wird.

    [0005] Die Befestigungsbügel können zudem nicht der Versteifung der Heizwand dienen.

    [0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist nun die Schaffung eines neuartig konzipierten Aufhängungsbleches, welches die bisherigen Nachteile vermeidet.

    [0007] Diese Aufgabe wird beim Aufhängungsblech für Heizwände erfindungsgemäss durch die Merkmale des Kennzeichens von Anspruch 1 gelöst.

    [0008] Vorzugsweise liegen sich die Ausnehmungen in den Schenkelwänden paarweise gegenüber und sind zweckmässigerweise zu jenen in der Stegwand versetzt angeordnet.

    [0009] Zur Befestigung an der Heizwand sind vorzugsweise zumindest entlang von Abschnitten der freien Kanten der Profilschenkel nach aussen abstehende Befestigungslappen (Füsse) vorgesehen.

    [0010] Das erfindungsgemässe Aufhängungsblech ist so gestaltet, dass es, unabhängig davon, ob es parallel oder senkrecht zu den Sammelrohren der Heizwand befestigt (angeschweisst) wird, ein horizontales oder vertikales Aufhängen der Heizwand erlaubt.

    [0011] Dank der verschiedenen Ausnehmungen kann die Heizwand, welche mit mindestens zwei solcher Aufhängungsblechen auszurüsten ist, auf verschiedenen Höhen aufgehängt werden (stufenweise Verschiebung des Aufhängepunktes in einer Richtung, je nach Montage des Profiles, entweder in der Horizontalen oder der Vertikalen).

    [0012] Da das Profil in der Regel parallel zu den Sammelrohren montiert wird und sich über alle Heizrohre erstreckt und mit diesen Rohren verschweisst wird, kann mit diesem Blech gleichzeitig eine Versteifung der Heizwand erzielt werden (bei bisherigen Konstruktionen waren separate Versteifungsprofile erforderlich).

    [0013] Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen noch etwas näher erläutert. Es zeigt:

    Fig. 1 die Rückseite einer Heizwand, ausgerüstet mit konventionellen Aufhängebügeln;

    Fig. 2 die Rückseite (teilweise) einer Heizwand, mit einem angeschweissten erfindungsgemässen Aufhängungsblech;

    Fig. 3a-3c rein schematisch, eine Draufsicht, Seitenansicht und Querschnitt eines erfindungsgemässen Aufhängungsbleches, und

    Fig. 4 einen ausgestanzten flachen Blechabschnitt zur Bildung (durch Biegen) eines erfindungsgemässen Aufhängungsbleches.



    [0014] Fig. 1 zeigt die Rückseite einer Heizwand 1, bestehend aus flachen Heizrohren 2, welche durch aufgeschweisste Sammelrohre 3,4 zusammengehalten sind. Zur Aufhängung der Heizwand 1 im Abstand von einer Mauer (Wand) sind Aufhängebügel 5 vorgesehen. Diese konventionelle Konstruktion ermöglicht keinerlei Veränderung bzw. Anpassung der Einbauhöhe.

    [0015] Fig. 2 zeigt einen Ausschnitt aus einer Heizwand (Rückseite), an welcher ein erfindungsgemässes Aufhängeblech 6 angeschweisst ist.

    [0016] Das schienenförmige Aufhängeblech 6 in Form eines U-förmigen Metallprofils weist einerseits in der Stegwand mehrere Ausnehmungen 7,7',7'' sowie mehrere Aussparungen 8,8',8'' und 8''' in den Schenkelwänden auf (letztere Ausnehmungen sind sich paarweise gegenüberliegend in beiden Schenkelwänden vorgesehen).

    [0017] Das Aufhängeblech 6 ist über Befestigungslappen 9 an den einzelnen Heizrohren angeschweisst. Die Lappen 9 sind an den freien Kanten der Schenkelwände nach aussen abstehend vorgesehen (zumindest in den Kantenabschnitten im Bereich der seitlichen Ausnehmungen 8).

    [0018] Eine mit mindestens zwei solcher Aufhängebleche ausgerüstete Heizwand kann auf verschiedenen Höhen an festen Wandhaltern (nicht dargestellt) aufgehängt werden, indem die Wandhalter in die gewünschten Ausnehmungen 7 eingesetzt werden.

    [0019] Die seitlichen Ausnehmungen 8 erlauben bei vertikaler Anordnung der Heizwand diese nach Wunsch seitlich zu verschieben bzw. seitlich versetzt aufzuhängen.

    [0020] Gleichzeitig dient das Aufhängungsblech der Versteifung der Heizwand (ab einer bestimmten Länge bei den heute üblichen relativ dünnen Heizrohren erforderlich).

    [0021] Die Bohrungen bzw. Löcher 10 dienen dem Anbringen von eventuellen Abstandhaltern.

    [0022] Fig. 4 schliesslich zeigt einen flachen Stanzzuschnitt zur Bildung eines erfindungsgemässen Aufhängungsbleches 6. Dabei wird das Blech jeweils um die Biegelinien a,b,c und d in geeigneter Weise um 90o abgewinkelt, um schliesslich eine Schiene gemäss Fig. 2 zu bilden. Die Einpressungen 11 dienen der Punktschweissung (Befestigung an den Heizröhren).


    Ansprüche

    1. Aufhängungsblech für Heizkörper, insbesondere Flachrohrheizwände, gekennzeichnet durch ein im wesentlichen U-förmiges Metallprofil, dessen Schenkel vertikal oder horizontal verlaufend an der Rückseite einer Heizwand zu befestigen sind, wobei das Metallprofil schienenartig ausgebildet ist und in den seitlichen Schenkelwänden und in der Stegwand im gegenseitigen Abstand voneinander angeordnet zur Aufnahme von Wandhaltern bestimmte Ausnehmungen vorgesehen sind.
     
    2. Aufhängungsblech nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen in den parallelen Schenkelwänden sich paarweise gegenüberliegen.
     
    3. Aufhängungsblech nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen in den Schenkelwänden zu jenen in der Stegwand versetzt angeordnet sind.
     
    4. Aufhängungsblech nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass entlang von Abschnitten der freien Kanten der Profilschenkel nach aussen abstehende Befestigungslappen vorgesehen sind.
     
    5. Aufhängeblech nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungslappen jeweils im Bereich der Ausnehmungen in den seitlichen Schenkelwänden vorgesehen sind.
     
    6. Heizwand, ausgerüstet mit Aufhängungsblechen nach wenigstens einem der Ansprüche 1 - 5.
     




    Zeichnung













    Recherchenbericht