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<ep-patent-document id="EP93109137B1" file="EP93109137NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0574789" kind="B1" date-publ="19980909" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>....CHDE....FRGB..ITLI..NL........................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360   - Ver 2.9 (30 Jun 1998)
 2100000/1 2100000/2</B007EP></eptags></B000><B100><B110>0574789</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>19980909</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>93109137.5</B210><B220><date>19930607</date></B220><B240><B241><date>19940115</date></B241><B242><date>19971017</date></B242></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>4219952</B310><B320><date>19920618</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>19980909</date><bnum>199837</bnum></B405><B430><date>19931222</date><bnum>199351</bnum></B430><B450><date>19980909</date><bnum>199837</bnum></B450><B451EP><date>19971017</date></B451EP></B400><B500><B510><B516>6</B516><B511> 6D 01F   6/76   A</B511></B510><B540><B541>de</B541><B542>Verfahren zur Herstellung von Polyarylensulfidfasern und danach erhältliche Polyarylensulfid-Multifilamente</B542><B541>en</B541><B542>Process for the production of polyarylene sulfide fibers and multifilaments obtained therefrom</B542><B541>fr</B541><B542>Procédé pour la fabrication de fibres de polyphénylènesulfide et multifilaments ainsi obtenus</B542></B540><B560><B561><text>EP-A-   398 094</text></B561><B562><text>DATABASE WPI Section Ch, Week 9216, Derwent Publications Ltd., London, GB; Class A, AN 92-126393 &amp; JP-A-4 065 517 (TORAY INDUSTRIES, INC.) 2. März 1992</text></B562><B562><text>DATABASE WPI Section Ch, Week 9036, Derwent Publications Ltd., London, GB; Class A, AN 90-271610 &amp; JP-A-2 191 711 (TORAY INDUSTRIES, INC.) 27. Juli 1990</text></B562><B562><text>DATABASE WPI Section Ch, Week 8806, Derwent Publications Ltd., London, GB; Class A, AN 88-040110 &amp; JP-A-62 299 513 (TORAY INDUSTRIES, INC.) 26. Dezember 1987</text></B562><B562><text>PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 6, no. 244 (C-138)2. Dezember 1982 &amp; JP-A-57 143 518 ( TORAY INDUSTRIES, INC. ) 4. September 1982</text></B562></B560></B500><B700><B720><B721><snm>Wellenhofer, Herbert, Dr.</snm><adr><str>Wiesental 23</str><city>W-8903 Strassberg</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Bruckner, Werner, Dr.</snm><adr><str>Fuchstanzstrasse 6</str><city>W-6239 Kriftel</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Fischer, Andreas</snm><adr><str>Franzensbadstrasse 13</str><city>W-8900 Augsburg</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Leumer, Gerhard, Dr.</snm><adr><str>Römerstrasse 75a</str><city>W-8903 Bobingen</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>HOECHST AKTIENGESELLSCHAFT</snm><iid>00200260</iid><adr><str>
</str><city>65926 Frankfurt am Main</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Zounek, Nikolai, Dipl.-Ing.</snm><sfx>et al</sfx><iid>00013555</iid><adr><str>Patentsanwaltskanzlei Zounek,
Industriepark Kalle-Albert</str><city>65174 Wiesbaden</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>CH</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>NL</ctry></B840></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die vorliegende Erfindung betrifft ein neues Verfahren zur Herstellung von Fasern auf der Basis von Polyarylensulfiden, sowie danach erhältliche neue Multifilamente auf Basis von Polyarylensulfiden.</p>
<p id="p0002" num="0002">Polyarylensulfide sind bekanntlich Polymere mit ausgezeichneter Beständigkeit gegen thermischen Abbau und gegen unterschiedlichste Chemikalien. Fasern aus diesen Polymeren sind bereits bekannt und beispielsweise in den EP-A-195,422, EP-A-398,094, EP-A-453, 100 und JP-A-58-18,409 beschrieben.</p>
<p id="p0003" num="0003">Speziell ausgestaltete Spinn- und Nachbehandlungsverfahren zur Herstellung solcher Fasern sind beispielsweise in der EP-A-102,536, in der JP-A-01-239,109 und in der US-A-3,539,676 beschrieben. In der EP-A-102,536 bzw. in der JP-A-01-239,109 sind die Spinnabzugsgeschwindigkeiten mit 900 bis 1100 m/min bzw. mit kleiner gleich 1000 m/min angegeben; dagegen sind die anschließenden Verstreckbedingungen nicht näher spezifiziert. In der US-A-3,539,676 hingegen werden Spinnabzugsgeschwindigkeiten von 20 bis 3000 m/min gefordert und es wird empfohlen, eine zusätzliche Verstreckung zu unterlassen.</p>
<p id="p0004" num="0004">Die mehrstufige Verstreckung von Fasern auf der Basis von Polyarylenthioethern ist beispielsweise in der JP-A-01-229,809 und in der EP-A-398,094 beschrieben.</p>
<p id="p0005" num="0005">Gegenüber diesen vorbekannten Verfahren bestand noch die Aufgabe, ein Faserherstellungsverfahren bereitzustellen, das sich durch eine hohe Produktivität auszeichnet und mit dem auf einfache Art und Weise, insbesondere durch möglichst wenig Verstreckstufen, Fasern mit guten mechanischen Eigenschaften hergestellt werden können.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0006" num="0006">Es wurde jetzt überraschend gefunden, daß Fasern mit sehr guten mechanischen Eigenschaften, wie Zugfestigkeit und Querfestigkeit gemessen beispielsweise in der Schlingen- und Knotenfestigkeit, mit einer hohen Produktivität hergestellt werden können, wenn das Verspinnen mit hohen Spinnabzugsgeschwindigkeiten erfolgt und die nachgeschaltete Verstreckung zweistufig unter Einhaltung bestimmter Verfahrensbedingungen durchgeführt wird.</p>
<p id="p0007" num="0007">Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Fasern aus Polyarylensulfiden umfassend die Schritte:
<ul id="ul0001" list-style="none" compact="compact">
<li>a) Schmelzspinnen von fadenbildenden Polyarylensulfiden in ein Gas, insbesondere in Luft, wobei eine Förderleistung von mindestens 0,5 g/(min*Loch) gewählt wird,</li>
<li>b) Zwangsabkühlung der ersponnenen Filamente im Spinnschacht durch Anblasen mit einem Gas,</li>
<li>c) Abziehen der Filamente mit einer Spinnabzugsgeschwindigkeit von mehr als 800 m/min, vorzugsweise zwischen 1000 und 5000 m/min,</li>
<li>d) Zwischenlagerung der ersponnenen Filamente,</li>
<li>e) zweistufige Verstreckung der ersponnenen Filamente in einer Nachbehandlungsstufe, wobei
<ul id="ul0002" list-style="none" compact="compact">
<li>e1) die erste Verstreckung bei einer Temperatur zwischen der Glasübergangstemperatur und der Fließtemperatur erfolgt und bis zu einem Verstreckgrad durchgeführt wird, so daß die Filamente praktisch ausverstreckt sind, und</li>
<li>e2) die zweite Verstreckung bei einer Temperatur erfolgt, die oberhalb der in der ersten Stufe gewählten Temperatur und unterhalb der Kristallitschmelzpunkttemperatur der Filamente liegt, so daß eine zusätzliche Verstreckung der Filamente um 5 bis<!-- EPO <DP n="3"> --> 30 % erfolgt, wobei die Wärmeübertragung in der zweiten Verstreckstufe ohne mechanischen Kontakt erfolgt und eine Verstreckspannung von 11 bis 25 cN/tex, bezogen auf den wahren Titer, eingestellt wird, und</li>
</ul></li>
<li>f) unmittelbar anschließende Thermofixierung der verstreckten Filamente.</li>
</ul></p>
<p id="p0008" num="0008">Als Polyarylensulfide für den Einsatz im erfindungsgemäßen Verfahren lassen sich alle fadenbildenden Polymeren einsetzen, die hauptsächlich die wiederkehrende Struktureinheit der Formel I aufweisen <br/>
<br/>
        -Ar-S-     (I),<br/>
<br/>
worin Ar einen zweiwertigen ein- oder mehrkernigen aromatischen Rest darstellt, dessen freie Valenzen sich in p-Stellung oder in m-Stellung oder in einer zu diesen Stellungen vergleichbaren parallelen oder gewinkelten Stellung zueinander befinden. Bei den Polymeren kann es sich auch um teilweise vernetzte Strukturen handeln, solange diese unter den oben definierten Spinnbedingungen verspinnbar sind.</p>
<p id="p0009" num="0009">Es können auch Mischungen von Polyarylensulfidpolymeren eingesetzt werden, oder Polyarylensulfidpolymere, die in einem Molekül unterschiedliche wiederkehrende Struktureinheiten der Formel I aufweisen. Beispiele für Mischungen von Polyarylensulfiden sind in der EP-A-407,887 aufgeführt, deren Inhalt auch Gegenstand der vorliegenden Beschreibung ist.</p>
<p id="p0010" num="0010">Vorzugsweise handelt es sich bei den eingesetzten Polyarylensulfiden um Polyphenylensulfide, insbesondere um Polymere, bei denen Ar einen p-Phenylenrest darstellt.</p>
<p id="p0011" num="0011">Bevorzugte Polyphenylensulfide weisen bei 320°C eine Schmelzviskosität,<!-- EPO <DP n="4"> --> gemessen mit einer Schergeschwindigkeit von 1000 sec<sup>-1</sup>(SV<sub>1000</sub>), von 60 bis 150 Pas auf und eine Schmelzviskosität, gemessen mit einer Schergeschwindigkeit von 3000 sec<sup>-1</sup> (SV<sub>3000</sub>), von mehr als 50 Pas auf, wobei die Differenz von SV<sub>1000</sub> und SV<sub>3000</sub> mehr als 20 Pas betragen kann im Gegensatz zu den Forderungen von JP-A-01-239,109.</p>
<p id="p0012" num="0012">Das Polyarylensulfid wird vor dem Verspinnen üblicherweise einem Trocknungsprozess unterzogen. Dazu wird das Polymere im allgemeinen in feinverteilter Form, wie Pulver- oder Granulatform und insbesondere in Form von Schnitzeln bevorzugt unter Vakuum getrocknet. Übliche Trocknungszeiten liegen zwischen sechs und zehn Stunden. Die Trocknungstemperatur beträgt üblicherweise 120 bis 160°C. Die Trocknung kann aber auch unter Inertgas vorgenommen werden.</p>
<p id="p0013" num="0013">Besonders bevorzugt wird ein Polyarylensulfid eingesetzt, dessen Wassergehalt höchstens 0,01 %, gemessen nach der Methode nach Karl Fischer, beträgt. Unter Einsatz dieses Rohmaterials lassen sich besonders stabile Spinnbedingungen einstellen.</p>
<p id="p0014" num="0014">Im erfindungsgemäßen Verfahren werden die Polyarylensulfide schmelzgesponnen, wobei an sich bekannte Vorrichtungen zum Verspinnen solcher Polymerer zum Einsatz kommen können. Das Verspinnen erfolgt in einen Spinnschacht in ein Gas, insbesondere in Luft, oder auch in ein Inertgas, wie Stickstoff.</p>
<p id="p0015" num="0015">Dabei ist es von Bedeutung, daß eine Mindestförderleistung von 0,5 g/(min*Loch) gewählt wird. Besonders bevorzugte Förderleistungen liegen im Bereich von 0,7 bis 1,3 g/(min*Loch)</p>
<p id="p0016" num="0016">Die Temperaturen in der Spinndüse betragen üblicherweise 280 bis 320°C, vorzugsweise 290 bis 315°C.</p>
<p id="p0017" num="0017">Es können beliebige Spinndüsen eingesetzt werden. Typische Lochzahlen einer<!-- EPO <DP n="5"> --> Spinndüse liegen im Bereich von 100 bis 500. Die Form der Düsenlöcher kann ebenfalls beliebig gewählt werden, beispielsweise drei- oder rechteckig, multilobal, oval oder insbesondere rund. Typische Durchmesser der Düsenlöcher liegen im Bereich von 0,20 bis 0,65 mm.</p>
<p id="p0018" num="0018">Vorzugsweise sind die Düsenlöcher in einer Ringdüse in Form von konzentrischen Kreisen angeordnet.</p>
<p id="p0019" num="0019">Die erzeugten Filamente werden nach dem Extrudieren durch die Spinndüse einer Zwangsabkühlung im Spinnschacht durch Anblasen mit einem Gas unterworfen. Dabei können alle an sich üblichen Verfahren des Anblasens zum Einsatz kommen. Neben der möglichen Queranblasung kommt insbesondere die zentrale Anblasung in Frage. Davon ist insbesondere die Anblasung von innen nach außen bevorzugt. Als Gas kann Inertgas, wie Stickstoff eingesetzt werden. Bevorzugt ist Luft.</p>
<p id="p0020" num="0020">Die Spinnabzugsgeschwindigkeit der Filamente beim Verlassen des Spinnschachts beträgt mehr als 800 m/min, vorzugsweise zwischen 1000 und 5000 m/min, und insbesondere 1000 bis 2000 m/min.</p>
<p id="p0021" num="0021">Zweckmäßigerweise bringt man auf die Filamente beim Verlassen des Spinnschachtes eine übliche Verstreckpräparation auf. Dies kann kurz vor, während oder kurz nach dem Verlassen des Spinnschachtes erfolgen. Die Präparation kann aber auch anderen Stellen der Produktionsanlage aufgebracht werden. Das Aufbringen der Präparation kann mit allen dafür bekannten Mitteln erfolgen, beispielsweise durch Aufsprühen oder durch Aufbringen mit einer Präparationsrolle.</p>
<p id="p0022" num="0022">Nach dem Verlassen des Spinnschachtes und gegebenenfalls dem Präparieren wird das Verfahren unterbrochen und die ersponnenen Filamente in einer geeigneten Form zur Zwischenlagerung gebracht. Zu diesem Zweck können die ersponnenen Filamente in Kannen abgelegt werden oder insbesondere<!-- EPO <DP n="6"> --> aufgespult werden. Die Zwischenlagerung dient unter anderem dem Zweck, die Einlaufgeschwindigkeit in die Nachbehandlungsstufe herabzusetzen und die Spinnware zu vergleichmäßigen. Die Dauer der Zwischenlagerung bewegt sich beispielsweise im Bereich von Stunden bis zu Tagen. In dieser Verfahrensstufe können Zwischenbehandlungen der ersponnenen Multifilamente erfolgen, beispielsweise eine Temperung der aufgespulten Fasern.</p>
<p id="p0023" num="0023">Die Nachbehandlung der zwischengelagerten Filamente umfaßt eine zweistufige Verstreckung unter besonderen Bedingungen und eine anschließende Fixierung der Filamente.</p>
<p id="p0024" num="0024">Die Verstreckung ist dabei so auszugestalten, daß die erste Verstreckstufe bei einer Temperatur zwischen der Glasübergangstemperatur und der Fließtemperatur der Filamente, beispielsweise zwischen 80 und 120°C erfolgt und bis zu einem Verstreckgrad durchgeführt wird, so daß die Filamente praktisch ausverstreckt sind. Bevorzugte Verstrecktemperaturen bei dieser Stufe bewegen sich von 100 bis 120°C.</p>
<p id="p0025" num="0025">Der Begriff "praktisch ausverstreckt" ist dabei so zu verstehen, daß ein Verstreckgrad gewählt wird, der mindestens 70 % des für das betreffende Multifilament maximal erreichbaren Verstreckgrades ausmacht. Dieser maximal erreichbare Verstreckgrad kann im Einzelfall bei einer konkret vorliegenden Multifilament/Verstreckpräparation Kombination jeweils ermittelt werden, indem bei unterschiedlichen Temperaturen die Streckgrenze gemessen wird.</p>
<p id="p0026" num="0026">Die erste Verstreckung kann mit verschiedenen dafür geeigneten Vorrichtungen erfolgen, beispielsweise im Flüssgkeitsbad oder mit geheizten Platten oder Stiften durch Walzenpaare, insbesondere aber auf beheizten Galetten.</p>
<p id="p0027" num="0027">Typische Verstreckverhältnisse auf dieser Stufe betragen 1:2,5 bis 1:5, vorzugsweise 1:2,5 bis 1:3,5.<!-- EPO <DP n="7"> --></p>
<p id="p0028" num="0028">Die zweite Verstreckung erfolgt bei einer Temperatur, die oberhalb der in der ersten Stufe gewählten Temperatur und unterhalb der Kristallitschmelzpunkttemperatur der Filamente liegt, so daß eine zusätzliche Verstreckung der Filamente um 5 bis 30 % erfolgt, wobei die Wärmeübertragung in der zweiten Verstreckstufe ohne mechanischen Kontakt erfolgt. Bei dieser Stufe wird eine Verstreckspannung von 11 bis 25 cN/tex, bezogen auf den wahren Titer, eingestellt. Auf dieser Stufe ist es besonders vorteilhaft, eine möglichst hohe Verstrecktemperatur zu wählen.</p>
<p id="p0029" num="0029">Unter dem Begriff "Verstreckspannung, bezogen auf den wahren Titer" wird die spezifische Spannung verstanden, die sich ergibt, wenn die im Faden herrschende Spannung durch den an dieser Stelle herrschenden Titer dividiert wird.</p>
<p id="p0030" num="0030">Vorzugsweise liegt die Temperatur bei dieser Stufe zwischen 160 und 260°C, insbesondere zwischen 200 und 240°C.</p>
<p id="p0031" num="0031">Die zweite Verstreckstufe wird so ausgeführt, daß das Multifilamentgarn während des Verstreckvorganges abgesehen von den Transportgaletten am Anfang und am Ende mit keinem Bauteil des Streckwerkes in Berührung kommt. Dazu wird das Verstrecken zweckmäßigerweise in einem Heizofen, bevorzugt in einem Heißluftkanal oder in einem Infrarotkanal berührungslos durchgeführt, wie z. B. in der EP-A-398,094 beschrieben.</p>
<p id="p0032" num="0032">Typische Verstreckverhältnisse auf dieser Stufe betragen 1:1,05 bis 1:1,3, vorzugsweise 1:1,1 bis 1:1,25.</p>
<p id="p0033" num="0033">Überraschend wurde gefunden, daß die so hergestellten Fäden direkt anschließend an die Verstreckung thermofixiert werden können. Dies kann auf beliebige Art und Weise erfolgen, wobei bevorzugt ein Schrumpfen des Mulitifilaments zugelassen werden kann. Die Fixiertemperatur liegt üblicherweise bei etwa 210 bis 300°C. Typische Schrumpfgrade betragen 2 bis 10 %. Das<!-- EPO <DP n="8"> --> Fixieren kann ebenfalls berührungslos erfolgen, wird aber vorzugsweise auf beheizten Galetten durchgeführt.</p>
<p id="p0034" num="0034">Bevorzugte Fixiertemperaturen betragen 230 bis 300°C und es werden insbesondere Fixierspannungen von weniger als 10 cN/tex, bezogen auf den wahren Titer, gewählt. Bevorzugt beträgt die Fixierspannung weniger als 7cN/tex.</p>
<p id="p0035" num="0035">Nach der Fixierung werden die erhaltenen Filamente entweder aufgespult oder in an sich bekannter Weise zu Stapelfasern zerschnitten.</p>
<p id="p0036" num="0036">Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erhältlichen Mulifilamente zeichnen sich durch eine hohe Querfestigkeit aus. Die Erfindung betrifft daher auch Polyarylensulfidfasern, die eine Zugfestigkeit von mehr als 40 cN/tex, insbesondere 45 bis 50 cN/tex, und eine Querfestigkeit von mehr als 65 % der Zugfestigkeit, insbesondere 70 bis 80 % der Zugfestigkeit, aufweisen.</p>
<p id="p0037" num="0037">Die erfindungsgemäßen Multifilamente weisen im allgemeinen Titer von 200 bis 1100 dtex auf.</p>
<p id="p0038" num="0038">Da die erfindungsgemäßen Multifilamente die oben geschilderte vorteilhafte Kombination von Eigenschaften aufweisen, ist ein Zwirnen dieser Multifilamente ohne weiteres möglich.</p>
<p id="p0039" num="0039">Die nachfolgenden Beispiele erläutern die Erfindung ohne diese zu begrenzen:</p>
<heading id="h0001"><u>Beispiele 1 bis 4:</u> Herstellung von Multifilamenten aus p-Polyphenylensulfid (PPS)</heading>
<p id="p0040" num="0040">p-Phenylensulfid wird auf einer Schmelzspinnapparatur versponnen, die gebildeten Filamente werden mit 1000 m/min abgezogen und nach dem Aufbringen einer Präparation auf Spulen aufgewickelt. Die erhaltenen<!-- EPO <DP n="9"> --> Multifilamente werden anschließend zweifach verstreckt, wobei die erste Verstreckstufe auf beheizten Galetten erfolgt und die Filamente in der zweiten Verstreckstufe in einem Infrarotkanal berührungslos geführt werden. Beim Verlassen dieses Kanals werden die verstreckten Filamente fixiert, wobei mittels Galetten ein definierter Schrumpf zugelassen wird. Anschließend wird auf Spulen aufgewickelt. Im Vergleichsbeispiel 4 wird anstelle eines Schrumpfes beim Fixieren eine zusätzliche Verstreckung vorgenommen. In der folgenden Tabelle werden die Verfahrensparameter und die Eigenschaften der erhaltenen PPS-Multifilamente angegeben.</p>
<p id="p0041" num="0041">Die Meßgrößen werden wie folgt bestimmt:<br/>
   Titer gemäß DIN 53830, Teil 1<br/>
   Festigkeit gemäß DIN 53834, Teil 1<br/>
   Dehnung gemäß DIN 53834, Teil 4<br/>
   Heißluftschrumpf in Anlehnung an DIN 53866<br/>
   Schlingenfestigkeit gemäß DIN 53843, Teil 1 
<tables id="tabl0001" num="0001">
<table frame="all">
<title>Tabelle</title>
<tgroup cols="5" colsep="1" rowsep="0">
<colspec colnum="1" colname="col1" colwidth="31.50mm"/>
<colspec colnum="2" colname="col2" colwidth="31.50mm"/>
<colspec colnum="3" colname="col3" colwidth="31.50mm"/>
<colspec colnum="4" colname="col4" colwidth="31.50mm"/>
<colspec colnum="5" colname="col5" colwidth="31.50mm"/>
<thead valign="top">
<row rowsep="1">
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Beispiel Nr.</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left">1</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="left">2</entry>
<entry namest="col4" nameend="col4" align="left">3</entry>
<entry namest="col5" nameend="col5" align="left">4 (Vergleich)</entry></row></thead>
<tbody valign="top">
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Spinntemp. (°C)</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left">296</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="left">296</entry>
<entry namest="col4" nameend="col4" align="left">296</entry>
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<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Föderleistung/Loch g/(min*Loch)</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left">1,02</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="left">1,02</entry>
<entry namest="col4" nameend="col4" align="left">1,02</entry>
<entry namest="col5" nameend="col5"/></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Düsenloch-Durchmesser (mm)</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left">0,45</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="left">0,45</entry>
<entry namest="col4" nameend="col4" align="left">0,45</entry>
<entry namest="col5" nameend="col5"/></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Verstreckverhältnis</entry>
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<entry namest="col3" nameend="col3"/>
<entry namest="col4" nameend="col4"/>
<entry namest="col5" nameend="col5"/></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">1. Stufe (1:)</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left">3,30</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="left">3,30</entry>
<entry namest="col4" nameend="col4" align="left">3,20</entry>
<entry namest="col5" nameend="col5" align="left">3,26</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Temperatur<sup>1)</sup></entry>
<entry namest="col2" nameend="col2"/>
<entry namest="col3" nameend="col3"/>
<entry namest="col4" nameend="col4"/>
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<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">1. Stufe (°C)</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left">105</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="left">105</entry>
<entry namest="col4" nameend="col4" align="left">105</entry>
<entry namest="col5" nameend="col5" align="left">100</entry></row>
<!-- EPO <DP n="10"> -->
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Steckspannung (cN/tex)</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left">6,3</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="left">6,3</entry>
<entry namest="col4" nameend="col4" align="left">5,3</entry>
<entry namest="col5" nameend="col5"/></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Verstreckverhältnis</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2"/>
<entry namest="col3" nameend="col3"/>
<entry namest="col4" nameend="col4"/>
<entry namest="col5" nameend="col5"/></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">2. Stufe (1:)</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left">1,23</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="left">1,23</entry>
<entry namest="col4" nameend="col4" align="left">1,24</entry>
<entry namest="col5" nameend="col5" align="left">1,36</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Temperatur<sup>2)</sup></entry>
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<entry namest="col3" nameend="col3"/>
<entry namest="col4" nameend="col4"/>
<entry namest="col5" nameend="col5"/></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">2. Stufe (°C)</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left">220</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="left">220</entry>
<entry namest="col4" nameend="col4" align="left">220</entry>
<entry namest="col5" nameend="col5" align="left">260</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Streckspannung (cN/tex)</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left">15,3</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="left">15,3</entry>
<entry namest="col4" nameend="col4" align="left">15,2</entry>
<entry namest="col5" nameend="col5"/></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Schrumpf/Dehnung beim Fixieren (1:)</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left">0,98</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="left">0,96</entry>
<entry namest="col4" nameend="col4" align="left">0,93</entry>
<entry namest="col5" nameend="col5" align="left">1,15</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Gesamttiter (dtex)</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left">563</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="left">560</entry>
<entry namest="col4" nameend="col4" align="left">563</entry>
<entry namest="col5" nameend="col5" align="left">200</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Feinh.festigkeit (cN/tex)</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left">49,4</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="left">50,3</entry>
<entry namest="col4" nameend="col4" align="left">48,7</entry>
<entry namest="col5" nameend="col5" align="left">60,4</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Reißdehnung (%)</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left">13,5</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="left">14,2</entry>
<entry namest="col4" nameend="col4" align="left">17,2</entry>
<entry namest="col5" nameend="col5" align="left">18,3</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Schrumpf bei 200°C (%)</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left">8,6</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="left">7,3</entry>
<entry namest="col4" nameend="col4" align="left">4,3</entry>
<entry namest="col5" nameend="col5" align="left">10,6</entry></row>
<row rowsep="1">
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Querfestigkeit (%)</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left">76</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="left">73,6</entry>
<entry namest="col4" nameend="col4" align="left">74,5</entry>
<entry namest="col5" nameend="col5" align="left">61</entry></row></tbody></tgroup>
<tgroup cols="5" colsep="0" rowsep="0">
<colspec colnum="1" colname="col1" colwidth="31.50mm"/>
<colspec colnum="2" colname="col2" colwidth="31.50mm"/>
<colspec colnum="3" colname="col3" colwidth="31.50mm"/>
<colspec colnum="4" colname="col4" colwidth="31.50mm"/>
<colspec colnum="5" colname="col5" colwidth="31.50mm"/>
<tbody valign="top">
<row>
<entry namest="col1" nameend="col5" align="justify"><sup>1)</sup> Temperatur der Abzugsgalette</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col5" align="justify"><sup>2)</sup> Lufttemperatur im Infrarotkanal</entry></row></tbody></tgroup>
</table>
</tables></p>
</description><!-- EPO <DP n="11"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Verfahren zur Herstellung von Fasern aus Polyarylensulfiden umfassend die Schritte:
<claim-text>a) Schmelzspinnen von Polyarylensulfid in ein Gas, insbesondere in Luft, wobei eine Förderleistung von mindestens 0,5 g/(min*Loch) gewählt wird,</claim-text>
<claim-text>b) Zwangsabkühlung der ersponnenen Filamente im Spinnschacht durch Anblasen mit einem Gas,</claim-text>
<claim-text>c) Abziehen der Filamente mit einer Spinnabzugsgeschwindigkeit von mehr als 800 m/min, vorzugsweise zwischen 1000 und 5000 m/min,</claim-text>
<claim-text>d) Zwischenlagerung der ersponnenen Filamente,</claim-text>
<claim-text>e) zweistufige Verstreckung der ersponnenen Filamente in einer Nachbehandlungsstufe, wobei
<claim-text>e1) die erste Verstreckung bei einer Temperatur zwischen der Glasübergangstemperatur und der Fließtemperatur erfolgt und bis zu einem Verstreckgrad durchgeführt wird, so daß die Filamente praktisch ausverstreckt sind, und</claim-text>
<claim-text>e2) die zweite Verstreckung bei einer Temperatur erfolgt, die oberhalb der in der ersten Stufe gewählten Temperatur und unterhalb der Kristallitschmelzpunkttemperatur der Filamente liegt, so daß eine zusätzliche Verstreckung der Filamente um 5 bis 30 % erfolgt, wobei die Wärmeübertragung in der zweiten Verstreckstufe ohne mechanischen Kontakt erfolgt und eine Verstreckspannung von 11 bis 25 cN/tex, bezogen auf den wahren Titer, eingestellt wird, und</claim-text></claim-text>
<claim-text>f) unmittelbar anschließende Thermofixierung der verstreckten Filamente.</claim-text><!-- EPO <DP n="12"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Polyarylensulfid, insbesondere in Form von Schnitzeln eingesetzt wird, dessen Wassergehalt höchstens 0,01 %, gemessen nach der Methode nach Karl Fischer, beträgt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spinnabzugsgeschwindigkeit 1000 bis 2000 m/min beträgt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die frisch ersponnenen Filamente aufgespult werden und auf der Spule zwischengelagert werden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die frisch ersponnenen Filamente in Kannen abgelegt und dort zwischengelagert werden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spinndüsen mehr als 100 Düsenlöcher aufweisen, die bevorzugt auf konzentrischen Kreisen angeordnet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Verstreckstufe e1) auf beheizten Galetten durchgeführt wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Verstreckstufe e1) bei Temperaturen von weniger als 150°C, insbesondere zwischen 100 und 120°C durchgeführt wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Verstreckstufe e2) bei Temperaturen zwischen 160 und 260°C, insbesondere zwischen 200 und 240°C durchgeführt wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite<!-- EPO <DP n="13"> --> Verstreckstufe e2) in einem Heizofen, bevorzugt in einem Heißluftkanal oder in einem Infrarotkanal berührungslos erfolgt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="0011">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Verstreckung e1) bei etwa 100 bis 120°C unter einer Verstreckspannung von 7 bis 10 cN/tex und einem Verstreckverhältnis von etwa 2,5 bis 3,5 erfolgt, und die zweite Verstreckung e2) so gewählt wird, daß sich eine Gesamtverstreckung von etwa 3 bis 5 ergibt, und daß die Verstrecktemperatur bei dieser zweiten Verstreckung über 200°C liegt und daß die Verstreckspannung bei dieser zweiten Verstreckung zwischen 11 bis 25 cN/tex, bezogen auf den wahren Titer, liegt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0012" num="0012">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Thermofixierung f) ein Schrumpf von 2 bis 10 % ausgelöst wird, Fixiertemperaturen von 210 bis 300 °C und Spannungen von unter 10 cN/tex, bezogen auf den wahren Titer, angewendet werden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0013" num="0013">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fixierung der verstreckten Filamente kontinuierlich über beheizte Galetten oder im Heizofen erfolgt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0014" num="0014">
<claim-text>Polyarylensulfid-Multifilamente mit einer Zugfestigkeit von mindestens 40 cN/tex und einer Querfestigkeit von mindestens 65 % der Zugfestigkeit.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="14"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>A process for producing fiber from polyarylene sulfide comprising the steps of:
<claim-text>a) melt spinning a polyarylene sulfide into a gas, in particular into air, at a pump rate of at least 0.5 g/(min × hole),</claim-text>
<claim-text>b) forcedly cooling the spun filaments in the spinning column by quenching with a blown gas,</claim-text>
<claim-text>c) taking off the filaments at a speed of more than 800 m/min, preferably between 1000 and 5000 m/min,</claim-text>
<claim-text>d) intermediately storing the spun filaments,</claim-text>
<claim-text>e) drawing the spun filaments in two stages in an aftertreatment stage by
<claim-text>e1) drawing in the first stage at a temperature between the glass transition temperature and the yield temperature to such a degree that the filaments are virtually completely drawn and</claim-text>
<claim-text>e2) drawing in the second stage at a temperature above that of the first stage and below the crystallite melting point temperature of the filaments to such a degree that the filaments are additionally drawn by 5 to 30% and in such a way that no mechanical contact is involved in the heat transfer of the second drawing stage and the drawing tension is 11 to 25 cN/tex, based on the true linear density, and</claim-text></claim-text>
<claim-text>f) immediately thereafter heat setting the drawn filaments.</claim-text><!-- EPO <DP n="15"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>The process of claim 1, wherein the polyarylene sulfide used is in particular in the form of chips and has a water content of not more than 0.01%, measured by the method of Karl Fischer.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>The process of claim 1, wherein the spinning takeoff speed is from 1000 to 2000 m/min.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>The process of claim 1, wherein the freshly spun filaments are wound up and intermediately stored on the wound package.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>The process of claim 1, wherein the freshly spun filaments are deposited in cans and intermediately stored therein.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>The process of claim 1, wherein the spinning jets have more than 100 holes which are preferably arranged in concentric circles.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>The process of claim 1, wherein the first drawing stage e1) is carried out over heated godets.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>The process of claim 1, wherein the first drawing stage e1) is carried out at temperatures of less than 150°C, in particular between 100 and 120°C.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>The process of claim 1, wherein the second drawing stage e2) is carried out at temperatures between 160 and 260°C, in particular between 200 and 240°C.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>The process of claim 1, wherein the second drawing stage e2) is carried out contactlessly in a heating oven, preferably in a hot air duct or in an infrared duct.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="0011">
<claim-text>The process of claim 1, wherein the first drawing e1) is carried out at about 100-120°C using a drawing tension of from 7 to 10 cN/tex and a draw ratio<!-- EPO <DP n="16"> --> of about 2.5-3.5 and the second drawing e2) is carried out in such a way as to produce a total draw ratio of about 3-5 and at a temperature above 200°C and at a tension between 11 and 25 cN/tex, based on the true linear density.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0012" num="0012">
<claim-text>The process of claim 1, wherein the heat setting f) is carried out with an allowed shrinkage of from 2 to 10%, temperatures of from 210 to 300°C and tensions of below 10 cN/tex, based on the true linear density.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0013" num="0013">
<claim-text>The process of claim 1, wherein the setting of the drawn filaments is carried out continuously over heated godets or in a heating oven.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0014" num="0014">
<claim-text>A polyarylene sulfide multifilament yarn having a tensile strength of at least 40 cN/tex and a transverse strength of at least 65% of the tensile strength.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="17"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Procédé pour la fabrication de fibres à base de poly(sulfure d'arylène)s, comprenant les étapes suivantes:
<claim-text>a) filage à chaud de poly(sulfure d'arylène) dans un gaz, en particulier dans l'air, en choisissant un débit d'au moins 0,5 g/(min.orifice),</claim-text>
<claim-text>b) refroidissement forcé des filaments filés dans le corps de la filière par insufflation d'un gaz,</claim-text>
<claim-text>c) tirage des filaments à une vitesse de tirage de la filière de plus de 800 m/min, de préférence comprise entre 1 000 et 5 000 m/min,</claim-text>
<claim-text>d) stockage intermédiaire des filaments filés,</claim-text>
<claim-text>e) étirage en deux étapes des filaments filés, dans une étape de post-traitement,
<claim-text>e1) le premier étirage s'effectuant à une température entre la température de transition vitreuse et la température d'écoulement, et étant poursuivi jusqu'à un degré d'étirage tel que les filaments soient pratiquement étirés au maximum, et</claim-text>
<claim-text>e2) le second étirage s'effectuant à une température qui est supérieure à la température choisie dans la première étape et inférieure à la température du point de fusion de cristallites des filaments, de sorte que s'effectue un étirage supplémentaire de 5 à 30 % des filaments, le transfert thermique dans la seconde étape d'étirage s'effectuant sans contact mécanique et une tension d'étirage de 11 à 25 cN/tex, par rapport au titre réel, étant ajustée, et</claim-text></claim-text>
<claim-text>f) immédiat thermofixage subséquent des filaments étirés.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on utilise un poly(sulfure d'arylène), en particulier sous forme de fragments, dont la teneur en eau est au maximum de 0,01 %, mesurée selon la méthode de Karl Fischer.<!-- EPO <DP n="18"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la vitesse de tirage de la filière va de 1 000 à 2 000 m/min.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les filaments fraîchement filés sont enroulés et stockés pour le stockage intermédiaire sur la bobine.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les filaments fraîchement filés sont déposés dans des pots et y sont stockés pour le stockage intermédiaire.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les filières comportent plus de 100 orifices de filière, qui sont disposés de préférence sur des cercles concentriques.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la première étape d'étirage e1) est effectuée sur des galettes chauffées.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la première étape d'étirage e1) est effectuée à des températures de moins de 150°C, en particulier entre 100 et 120°C.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la seconde étape d'étirage e2) est effectuée à des températures entre 160 et 260°C, en particulier entre 200 et 240°C.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la seconde étape d'étirage e2) s'effectue sans contact dans un four de chauffage, de préférence dans un canal à air chaud ou dans un canal à infrarouges.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="0011">
<claim-text>Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le premier étirage e1) s'effectue à une température d'environ 100 à 120°C, sous une tension d'étirage de 7 à 10 cN/tex et à un rapport d'étirage d'environ 2,5 à 3,5, et le second étirage e2) est choisi de manière qu'il en résulte un étirage total d'environ 3 à 5, et en ce que<!-- EPO <DP n="19"> --> la température d'étirage lors de ce second étirage est de plus de 200°C et en ce que la tension d'étirage lors de ce second étirage est comprise entre 11 et 25 cN/tex, par rapport au titre réel.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0012" num="0012">
<claim-text>Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que lors du thermofixage f) est déclenché un retrait de 2 à 10 % et on utilise des températures de fixage de 210 à 300°C et des tensions de moins de 10 cN/tex, par rapport au titre réel.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0013" num="0013">
<claim-text>Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le fixage des filaments étirés s'effectue en continu sur des galettes chauffées ou dans un four de chauffage.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0014" num="0014">
<claim-text>Multifilaments de poly(sulfure d'arylène) ayant une résistance à la traction d'au moins 40 cN/tex et une résistance transversale d'au moins 65 % de la résistance à la traction.</claim-text></claim>
</claims>
</ep-patent-document>
