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<ep-patent-document id="EP92110432A1" file="EP92110432NWA1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0575642" kind="A1" date-publ="19931229" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>....CHDE....FRGB..ITLI....SE......................</B001EP><B005EP>R</B005EP></eptags></B000><B100><B110>0575642</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>19931229</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>92110432.9</B210><B220><date>19920620</date></B220><B240></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B400><B405><date>19931229</date><bnum>199352</bnum></B405><B430><date>19931229</date><bnum>199352</bnum></B430></B400><B500><B510><B516>5</B516><B511> 5F 01D  25/28   A</B511></B510><B540><B541>de</B541><B542>Aussengehäuse einer Niederdruck Dampfteilturbine</B542><B541>en</B541><B542>Outer casing of a low pressure steam turbine</B542><B541>fr</B541><B542>Carter extérieur d'une turbine à vapeur basse pression</B542></B540><B560></B560><B590><B598>1</B598></B590></B500><B700><B710><B711><snm>ASEA BROWN BOVERI AG</snm><iid>00956641</iid><irf>92/072 EP</irf><adr><str>Haselstrasse 16</str><city>CH-5401 Baden</city><ctry>CH</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Erber, Rainer</snm><adr><str>Schluechttalstrasse 29</str><city>W-7890  Waldshut-Gurtweil</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720></B700><B800><B840><ctry>CH</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>SE</ctry></B840></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="8"> -->
<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Bei einem Aussengehäuse einer Niederdruck-Dampfteilturbine besteht das Gehäuseunterteil (2) aus einer Verschalung des Fundaments (5), die Trennebene zwischen Gehäuseoberteil (1) und Gehäuseunterteil (2) ist parallel unterhalb der Horizontalebene der Turbinenachse angeordnet und diese Trennebene sowie der Kondensatoranschluss (4) sind Bestandteile des Fundaments (5). Das Unterteil (2) des Aussengehäuses ist kein tragendes Element.<br/>
Die Krafteinleitung des Kondensators (3) geht direkt in das Fundament (5). Der Wirkungsgrad der Teilturbine wird erhöht.<img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="135" he="104" img-content="drawing" img-format="tif"/></p>
</abstract><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<heading id="h0001"><b>Technisches Gebiet</b></heading>
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft das geschweisste Aussengehäuse einer Niederdruck-Dampfteilturbine, welches aus Ober- und Unterteil besteht, wobei sich am Unterteil ein Kondensator befindet und das Unterteil so mit dem Fundament verbunden ist, dass eine Dehnung des Gehäuses möglich ist.</p>
<heading id="h0002"><b>Stand der Technik</b></heading>
<p id="p0002" num="0002">Derartige Aussengehäuse von ND-Dampfturbinen sind bekannt. Sie sind als Schweisskonstruktionen ausgeführt und bestehen aus einem Oberteil und einem tragenden Unterteil. Die Trennebene zwischen diesen beiden Teilen befindet sich in der Horizontalebene der Turbinenachse.</p>
<p id="p0003" num="0003">Das Aussengehäuse liegt mit seitlich über der ganzen Länge des Unterteils angebrachten Abstützungen auf dem Fundament auf. Die Abstützungen sind derart ausgeführt, dass eine freie Dehnung des Aussengehäuses möglich ist.</p>
<p id="p0004" num="0004">Die laterale Mittenführung des Aussengehäuses wird durch Keilführungen an den Fundamentplatten gewährleistet.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0005" num="0005">Am tragenden ND-Unterteil ist unten der Kondensator angeschweisst.</p>
<p id="p0006" num="0006">Nachteil an diesem Stand der Technik ist, dass die Krafteinleitung vom Kondensator in das Fundament über das tragende ND-Unterteil verläuft und der Vakuumzug vom Unterteil aufgenommen werden muss. Dadurch ist der Einbau von zahlreichen Stangen und Verstrebungen im ND-Unterteil notwendig, was zu einer Verringerung des Wirkungsgrades führt. Ausserdem wirkt sich die zwangsläufige Herstellung der tragenden ND-Unterteile bei Unterlieferanten und der damit verbundene Transport der sehr schweren und voluminösen ND-Unterteile negativ auf die Kosten aus.</p>
<heading id="h0003"><b>Darstellung der Erfindung</b></heading>
<p id="p0007" num="0007">Die Erfindung versucht all diese Nachteile zu vermeiden. Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, ein ND-Dampfturbinen-Aussengehäuse zu schaffen, welches bei verringerten Transport-, Material- und Montagekosten einen höheren Wirkungsgrad ermöglicht.</p>
<p id="p0008" num="0008">Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass das Unterteil aus einer Verschalung des Fundaments besteht, die Trennebene zwischen Ober- und Unterteil des Aussengehäuses parallel unterhalb der Horizontalebene der Turbinenachse verläuft und diese Trennebene sowie der Kondensatoranschluss Bestandteile des Fundaments sind. Es ist vorteilhaft, wenn der Abstand zwischen dieser Trennebene und der Horizontalebene der Turbinenachse ca. 1 Meter beträgt. Die Abstützung des ND-Aussengehäuses/Innengehäuses bleibt in der üblichen Trennebene.</p>
<p id="p0009" num="0009">Die Vorteile der Erfindung beruhen vor allem darauf, dass das modifizierte Unterteil des Aussengehäuses der ND-Teilturbine<!-- EPO <DP n="3"> --> im Gegensatz zum Stand der Technik kein tragendes Unterteil ist und damit kein Aussengehäuseunterteil im ursprünglichen Sinne darstellt. Die Vorteile der Erfindung sind unter anderem im Wegfall des bisher üblichen Transports der sehr schweren und grossen ND-Unterteile zu sehen. Sämtliche Arbeiten können mit relativ einfachen Bauteilen auf der Baustelle ausgeführt werden. Es ergibt sich eine Kostenreduzierung um ca. 50 %. Da die Krafteinleitung des Kondensators direkt ins Fundament geht und der Vakuumzug vom Unterteil über das Fundament aufgenommen werden kann, können Stangen und Verstrebungen im erfindungsgemäss modifizierten ND-Unterteil im Vergleich zum Stand der Technik um ca. 80% reduziert und dadurch der Wirkungsgrad erhöht werden.</p>
<heading id="h0004"><b>Kurze Beschreibung der Zeichnung</b></heading>
<p id="p0010" num="0010">In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer ND-Teilturbine dargestellt. Die einzige Figur zeigt eine Ansicht (Teilschnitt) durch das Gehäuse. Es sind nur die für das Verständnis der Erfindung wesentlichen Elemente gezeigt.</p>
<heading id="h0005"><b>Weg zur Ausführung der Erfindung</b></heading>
<p id="p0011" num="0011">In Fig. 1 ist das Aussengehäuse einer ND-Dampfteilturbine dargestellt. Es besteht aus einem geteilten Gehäuseoberteil 1 und einem modifizierten Gehäuseunterteil 2 in Form einer leeren Verschalung des Fundaments 5. Die Abdampfwände des modifizierten Gehäuseunterteils 2 sind mittels zahlreicher Verankerungen 7 derart mit dem Fundament 5 verbunden, dass eine Dehnung ermöglicht wird. Das wird auch durch die Anbringung von Membranen erreicht. Die Abstützung für das Innengehäuse 8 der ND-Teilturbine ist im Fundament 5 befestigt. Unter dem modifizierten Unterteil 2 der ND-Turbine befindet sich der<!-- EPO <DP n="4"> --> Kondensator 3, wobei der Kondensatoranschluss 4 direkter Bestandteil des Fundaments 5 ist. Die Trennebene 6 zwischen dem Oberteil 1 und dem modifizierten Unterteil 2 des Aussengehäuses verläuft parallel zur Horizontalebene der Turbinenachse. Der Abstand zwischen diesen beiden Ebenen beträgt 1 m. Das Fundament 5 reicht in der Höhe bis zur Trennebene 6 zwischen Ober- und Unterteil, d. h. dass die Trennebene Bestandteil des Fundaments 5 ist.</p>
<p id="p0012" num="0012">Der Dampf gelangt vom Austritt der MD-Teilturbine über eine überstromleitung direkt in die ND-Teilturbine. Dort wird er bis auf den Abdampfdruck entspannt und anschliessend im Kondensator 3 niedergeschlagen. Zur Entlüftung und Entwässerung des Spaltes zwischen dem Fundament 5 und den Abdampfwänden des modifizierten Unterteils 2 des Turbinenaussengehäuses sind am oberen und unteren Ende des Fundaments 5 Aussparungen angebracht.</p>
<p id="p0013" num="0013">Das Unterteil 2 des Aussengehäuses der ND-Teilturbine hat keinerlei Fundamentabstützungen. Damit geht die Krafteinleitung des Kondensators 3 nicht mehr über das ND-Turbinenunterteil in das Fundament 5, sondern diese erfolgt direkt ins Fundament 5. Der Vakuumzug kann über das Fundament 5 aufgenommen werden. Das führt dazu, dass die Anzahl der Verstrebungen im Unterteil sehr gering gehalten werden kann und dadurch der Wirkungsgrad erhöht wird.</p>
<heading id="h0006"><b>Bezugszeichenliste</b></heading>
<p id="p0014" num="0014">
<dl id="dl0001">
<dt>1</dt><dd>Gehäuseoberteil</dd>
<dt>2</dt><dd>modifiziertes Gehäuseunterteil</dd>
<dt>3</dt><dd>Kondensator</dd>
<dt>4</dt><dd>Kondensatoranschluss</dd>
<dt>5</dt><dd>Fundament</dd>
<dt>6</dt><dd>Trennebene</dd>
<dt>7</dt><dd>Verankerung</dd>
<dt>8</dt><dd>Abstützung für das Innengehäuse</dd>
</dl></p>
</description><!-- EPO <DP n="5"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-0001" num="0001">
<claim-text>Aussengehäuse einer Niederdruck-Dampfteilturbine, bestehend aus Ober- und Unterteil, wobei sich am Unterteil ein Kondensator befindet und das Unterteil mit dem Fundament so verbunden ist, dass eine Dehnung des Gehäuses möglich ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuseunterteil (2) aus einer Verschalung des Fundaments (5) besteht, die Trennebene zwischen Oberteil (1) und Unterteil (2) des Aussengehäuses parallel unterhalb der Horizontalebene der Turbinenachse verläuft und diese Trennebene sowie der Kondensatoranschluss (4) Bestandteile des Fundaments (5) sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="0002">
<claim-text>Aussengehäuse nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass der Abstand zwischen der Trennebene und der Horizontalebene der Turbinenachse ca. 1 m beträgt.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="6"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="156" he="205" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings><!-- EPO <DP n="7"> -->
<search-report-data id="srep" lang="de" srep-office="EP" date-produced=""><doc-page id="srep0001" file="srep0001.tif" wi="156" he="240" type="tif"/></search-report-data>
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