[0001] Die Erfindung betrifft einen Mischer, insbesondere Baustoffmischer, gemaß Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Ein Mischer dieser Art ist aus der CH 254 737 bekannt. Bei dieser bekannten Anordnung
ist lediglich das als mehrstufiges Rädergetriebe ausgebildete Untersetzungsgetriebe
innerhalb des doppelwandigen Trommelbodens angeordnet. Der Motor ist von der der Trommel
abgewandten Seite her an den Schwenkarm angeflanscht und steht demnach nach außen
ab. Eine Unterbringung des Motors im Bereich zwischen den Trommellagern ist jedoch
infolge des großen Platzbedarfs des das Untersetzungsgetriebe bildenden Rädergetriebes
nicht möglich. Die bekannte Anordnung erweist sich demnach als nicht einfach und kompakt
genug. Besonders nachteilig dabei ist, daß sich infolge der gegenläufig zur Trommel
vom Schwenkarm abstehenden Antriebseinrichtung ein so großer Schwenkhüllkreis ergibt,
daß beim Unterschieben einer Schubkarre Kollisionen zu befürchten sind. Zudem unterliegt
der vorstehende Motor einer hohen Beschädigungsgefahr und erfordert aufwendige Sicherheitsmaßnahmen,
wie Spritzwasserschutz,, Berührungsschutz etc.
[0003] Hiervon ausgehend ist es daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die geschilderten
Nachteile zu vermeiden und einen verbesserten Mischer eingangs erwähnter Art zu schaffen,
der insbesondere einfach und kompakt aufgebaut ist und dennoch eine hohe Zuverlässigkeit
und Funktionssicherheit aufweist.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das Kennzeichen des Anspruchs 1 gelöst.
[0005] Die infolge der Doppelwandigkeit des Trommelbodens sich ergebende Kammer fungiert
hierbei als Einbauraum für die komplette Antriebseinrichtung. Hierdurch läßt sich
in vorteilhafter Weise eine vollständige Beseitigung des Überstands der Antriebseinrichtung
über den Schwenkarm erreichen. Es ergibt sich daher ein vergleichsweise kleiner Schwenkhüllkreis,
so daß ohne weiteres unterhalb der Trommel eine Schubkarre untergestellt werden kann,
ohne daß beim Durchschwenken der Trommel Kollisionen zu befürchten wären. Gleichzeitig
ergibt sich in vorteilhafter Weise eine automatische Kapselung der kompletten Antriebseinrichtung,
wodurch eine schmutz-, stoß- und lärmgeschützte Anordnung der Antriebseinrichtung
gewährleistet ist. Dasselbe gilt für Berührungs- und Spritzwasserschutz. Infolge der
Integration der kompletten Antriebseinrichtung in die Trommel, besteht auch hinsichtlich
des Gestellaufbaus große Freizügigkeit. Es läßt sich daher ohne weiteres auch ein
vergleichsweise einfacher und stabiler Aufbau des Rahmens verwirklichen.
[0006] Vorteilhafte Weiterbildungen und zweckmäßige Ausgestaltungen der übergeordneten Maßnahmen
sind in den Unteransprüchen angegeben. So kann es besonders zu bevorzugen sein, wenn
der Trommelboden innerhalb des doppelwandigen Bereichs mit Kühlrippen versehen ist
und das Untersetzungsgetriebe im Bereich der dem Schwenkarm zugewandten Seite des
Antriebsmotors angeordnet ist. Diese Maßnahmen ergeben eine ausgezeichnete Kühlung
des Motors durch den Trommelinhalt.
[0007] Eine weitere zweckmäßige Maßnahme kann darin bestehen, daß das Untersetzungsgetriebe
als reduziertes Umlaufgetriebe in Form eines Cyclo-Getriebes ausgebildet ist. Ein
derartiges Getriebe baut besonders flach, was einen besonders flachen, die Mischeigenschaften
der Trommel nicht beeinträchtigenden Querschnitt der im Bereich der Doppelwandigkeit
des Trommelbodens vorhandenen Kammer ermöglicht.
[0008] Gemäß einer besonders vorteilhaften Fortbildung des vorstehenden Erfindungsgedankens
kann der Antriebsmotor als Außenläufermotor ausgebildet sein, dessen zentraler Stator
drehfest mit einem am Schwenkarm befestigten, die Trommellager aufnehmenden Königszapfen,
der einen Kabelkanal aufweist, verbunden ist und dessen hierauf gelagerter Außenläufer
an die Antriebsseite des Untersetzungsgetriebes angeflanscht ist. Diese Maßnahmen
ergeben eine besonders hohe Kompaktheit und gewährleisten gleichzeitig auch eine einfache
und sehr stabile Bauweise, da der Königszapfen einen vergleichsweise großen Durchmesser
aufweisen kann. Zudem ergibt sich eine gute Kühlwirkung, da die Luft in der als Einbauraum
fungierenden Kammer zuverlässig an die Trommel abgeleitet wird.
[0009] Zur Bewerkstelligung einer Schutzisolierung kann zwischen Stator und Königszapfen
eine vorzugsweise als Drehmomentübertragungselement ausgebildete Isolationsbüchse
angeordnet sein, die zur weiteren Vervollkommnung mit stirnseitigen, isolierenden
Bunden versehen sein kann.
[0010] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten
Maßnahmen ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele
anhand der Zeichung in Verbindung mit den restlichen Unteransprüchen.
[0011] In der Zeichnung zeigen:
- Figur 1
- eine Ansicht eines erfindungsgemäßen Baustoff mischers,
- Figur 2
- eine Teilansicht eines erfindungsgemäßen Bau stoffmischers mit komplett innerhalb
der Trom mel angeordneter Antriebseinrichtung.
[0012] Der in Figur 1 dargestellte Baustoffmischer besteht aus einer Trommel 1, die koaxial
zu ihrer Symmetrieachse auf einem Schwenkarm 2 drehbar aufgenommen ist, der seinerseits
hier beidseitig an einem H-förmigen Maschinengestell 3 gelagert ist. Dieses ist einerseits
mit einem Standfuß und andererseits mit Fahrrollen versehen. Der beidseitig gelagerte
Schwenkarm 2 bildet hier einen die Trommel 1 bodenseitig umfassenden Bügel. Selbstverständlich
wäre es aber auch denkbar, einen lediglich einseitig gelagerten Schwenkarm vorzusehen,
auf dem die Trommel 1 aufgenommen ist. Der Schwenkarm 2 und mit ihm die auf ihm aufgenommene
Trommel 1 sind mittels einer Schwenkeinrichtung hier in Form eines Handrads 4 schwenkbar
und mittels einer Rasteinrichtung, hier in Form einer Rastscheibe 5 in der gewünschten
Schwenkstellung fixierbar.
[0013] In der Befüll- und Mischstellung ist die Trommel 1 in der Regel so gestellt, daß
ihre Öffnung 6 schräg nach oben weist. Zum Entleeren der Trommel 1 wird diese so geschwenkt,
daß ihre Öffnung 6 schräg nach unten weist. In Figur 1 ist die Trommel 1 demgegenüber
mit ihrer Öffnung 6 ganz nach unten geschwenkt, was der Transportstellung entspricht.
[0014] Die Trommel 1 ist im Bereich des der Trommelöffnung 6 gegenüberliegenden Trommelbodens
7 fliegend gelagert. Hierzu sind, wie am besten aus Figur 2 entnehmbar ist, im Bereich
des Trommelbodens 7 zwei Trommellager 8, 9 vorgesehen, mit denen die Trommel 1 auf
einer am Schwenkarm 2 befestigten Achse oder gelagerten Welle gelagert sein kann.
Zur Aufnahme dieser voneinander distanzierten Trommellager 8, 9 ist die Trommel 1
im Bereich des Trommelbodens 7 doppelwandig ausgebildet. Hierzu ist das Trommelunterteil
bodenseitig mit einem nach innen vorspringenden Topf 10 versehen, auf den ein randseitig
anliegender Deckel 11 aufgesetzt ist. Dieser kann als Guß- oder Blechformling ausgebildet
sein. Dasselbe gilt für den Topf 10. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der
Topf 10 einfach an das als Tiefziehformling ausgebildete Trommelunterteil 1a angeformt.
[0015] Durch den Topf 10 und Deckel 11 wird eine Kammer 12 begrenzt. In dieser Kammer ist
die der Trommel 1 zugeordnete Antriebseinrichtung untergebracht. Diese enthält einen
Antriebsmotor 13 und ein eingangsseitig mit dem Antriebsmotor und ausgangsseitig mit
der Trommel verbundenes Untersetzungsgetriebe 14, durch welches die hohe Motordrehzahl
auf die gewünschte Trommeldrehzahl untersetzt wird. Hierfür wird ein Untersetzungsverhältnis
in der Größenordnung von 50:1 benötigt. Da die Kammer 12 als Einbauraum für den Antriebsmotor
13 und das Untersetzungsgetriebe 14 dient, ergeben sich eine besonders kompakte Anordnung
und eine vollständige Kapselung der gesamten Antriebseinrichtung.
[0016] Das Untersetzungsgetriebe 14 ist in jedem Fall als flach bauendes reduziertes Umlaufgetriebe
ausgebildet. In den dargestellten Ausführungsbeispielen ist das Untersetzungsgetriebe
14 nach Art eines sogenannten Cyclo-Getriebes aufgebaut. Hierbei handelt es sich um
ein sogenanntes reduziertes Umlaufgetriebe, das wenigstens eine auf einem antreibbaren
Exzenter 15 gelagerte und dementsprechend exzentrisch umlaufende Torkelscheibe 16
aufweist, die mit auf einem bezüglich ihrer Achse konzentrischen Teilkreis angeordneten
Bohrungen 17 versehen ist, in welche um die doppelte Exzentrizität des Exzenters 15
schwächere Zapfen 18 eingreifen, die an einem zur Umlaufachse a des Exzenters 15 konzentrischen
Zapfenträger 19 befestigt sind, und das einen die Torkelscheibe 16 umfassenden Außenring
20 aufweist. Die Torkelscheibe 16 ist außenverzahnt. Der Außenring 20 ist innen-verzahnt.
Der Teilkreisdurchmesser der Verzahnung des Außenrings 20 ist um die doppelte Exzentrizität
des Exzenters 15 größer als der Teilkreisdurchmesser der Verzahnung der Torkelscheibe
16, so daß die Außenverzahnung der Torkelscheibe 16 auf einem der Erhöhung des Exzenters
15 zugewandten Eingriffsbereich von etwa 80° im Eingriff mit der Innenverzahnung des
Außenrings 20 ist, der koaxial zum Zapfenträger 19 und dementsprechend koaxial zur
Umlaufachse a des Exzenters 15 angeordnet ist. Die Zähnezahl des Außenrings 20 ist
größer, vorzugsweise um einen Zahn größer, als die Zähnezahl der Torkelscheibe 16.
[0017] Zur Erzielung eines besonders ruhigen Laufs und einer besonders hohen Lebensdauer
des Untersetzungsgetriebes 14 können dessen Torkelscheibe 16 und Außenring 20 jeweils
eine Evolventenverzahnung aufweisen, wobei zur Fußverbreiterung jeweils mehrere Zähne,
beispielsweise drei Zähne, zu einem Einheitszahn zusammengefaßt sein können und wobei
zur Vermeidung von Zwangskräften im gegenseitigen Eingriffsbereich eine Kopfkürzung
in der Größenordnung von 5% vorgenommen sein kann.
[0018] Bei angetriebenem Exzenter 15 rollt die Torkelscheibe 16 auf dem Außenring 20 ab,
wobei sich infolge der niedrigen Zahnzahldifferenz von etwa drei Zähnen das gewünschte
hohe Untersetzungsverhältnis erreichen läßt. Hierzu wird entweder der Zapfenträger
19 oder der Außenring 20 festgehalten. Das jeweils andere Element rotiert dabei um
die Achse a. Das festgehaltene Element ist direkt oder indirekt mit dem Schwenkarm
2 verbunden. Das rotierende Element ist mit der anzutreibenden Trommel 1 verbunden.
In den dargestellten Beispielen gemäß Figur 2 ist der Zapfenträger 19 festgehalten
und der Außenring 20 mit der Trommel 1 verbunden. Im Falle eines gegossenen Deckels
11 bzw. Topfes 10 kann der Außenring 20 an ein derartiges Gußteil angeformt sein,
wie Figur 2 zeigt. Bei diesem Beispiel befindet sich das Untersetzungsgetriebe 14
auf der dem Deckel 11 zugewandten Seite des Motors 13. Der Außenring 20 ist dementsprechend
an den als Gußteil ausgebildeten Deckel 11 angeformt. Bei einer Blechkonstruktion
könnte der Außenring 20 als eingesetztes Teil ausgebildet sein, wobei der Topf 10
mit einer angeformten Vertiefung versehen sein könnte, in welche der an der Trommel
befestigte Außenring 20 eingesetzt sein könnte. In jedem Fall ist der Zapfenträger
19 gegenüber dem Schwenkarm 2 fixiert.
[0019] Bei der Ausführung gemäß Figur 2 ist der Exzenter 15 des Untersetzungsgetriebes 14
direkt an den Läufer des ebenfalls innerhalb der Kammer 12 angeordneten, dem Untersetzungsgetriebe
14 benachbarten Antriebsmotors 13 angeflanscht. Bei dem innerhalb der Kammer 12 angeordneten
Antriebsmotor kann es sich um einen normalen Innenläufermotor mit angetriebener Motorwelle
handeln, an die der Exzenter 15 angeformt bzw. angeflanscht sein könnte. Bei dem der
Figur 2 zugrundeliegenden Beispiel ist der Antriebsmotor 13 als Außenläufermotor mit
einem zentralen Stator 28 und einem diesen umgreifenden, antreibbaren Gehäuse 29 ausgebildet.
Diese Bauart ergibt eine besonders gute Kühlwirkung, da hier die Luft in dem den Motor
umgebenden Raum gut in Bewegung gehalten werden kann, so daß die Wärme zuverlässig
auf den Topf 10 übertragen und von diesem abtransportiert werden kann. Dieser kann
zur Verbesserung der Wärmeabfuhr mit in die Kammer 12 hineinra genden Kühlrippen 12a
versehen sein.
[0020] Der Schwenkarm 2 ist hierbei zur Aufnahme der Trommel 1 mit einem aufihm befestigten
Königszapfen 30 versehen, auf dem der Stator 28 drehfest fixiert ist. Hierzu findet
im dargestellten Ausführungsbeispiel eine im Querschnitt gezahnte Drehmomentübertragungsbüchse
31 Verwendung, die gleichzeitig als Isolierbüchse ausgebildet ist, durch welche der
stromführende Stator 28 gegenüber dem Königszapfen 30 elektrisch isoliert ist. Dieser
ist dementsprechend auch im Bereich ihrer Stirnseiten mit umlaufenden Isolierbunden
versehen. Auf der Büchse 31, die doppelwandig mit Isolierschicht innen und Tragschicht
außen ausgebildet sein kann, ist das hier als Motorläufer fungierende Gehäuse 29 gelagert,
an das der getriebeseitige Exzenter 15 angeflanscht ist, der mit einer zur Achse a
koaxialen Bohrung versehen ist, durch welche der Königszapfen 30 mit Büchse 31 hindurchgreifen.
Das innere Trommellager 8 ist direkt auf dem trommelseitigen Ende des Königszapfens
30 aufgenommen. Das äußere Trommellager 9 sitzt auf einem vom Königszapfen 30 durchgriffenen
Bund des Zapfenträgers 19, der hier mit dem Königszapfen 30 fest verbunden und hiermit
am Schwenkarm 2 fixiert ist. Das Untersetzungsgetriebe 14 befindet sich dementsprechend
auf der dem Deckel 11 zugewandten Seite des Antriebsmotors 13.
[0021] Die Stromzufuhr zum stromführenden Stator 28 verläuft hier innerhalb des Schwenkarms
2 und des Königszapfens 30. Dieser ist hierzu mit einem hier als Nut ausgebildeten
Kanal 32 versehen, in welchem ein Kabel 33 verlegt werden kann, welches über eine
radiale Bohrung der Büchse 31 zum hierauf aufgenommenen Stator 28 geführt sein kann.
Der Schwenkarm 2 wird im dargestellten Ausführungsbeispiel durch ein Hohlprofil gebildet,
in welchem sich automatisch ein Kanal 34 für das Kabel 33 ergibt. Dieses wird im Kanal
34 zu einer am Schwenkarm 2 oder am Gestell 3 befestigten, in Figur 1 dargestellten
Schalter-Steckerkombination 35 geführt, an welcher ein Anschlußkabel ankuppelbar ist.
[0022] Im dargestellten Ausführungsbeispiel sollen im Bereich der Schalter-Steckerkombination
35 in Figur 1 nicht sichtbare Schleifringkontakte vorgesehen sein. In diesem Fall
kann der Steckerkragen zum Ankuppeln eines Anschlußkabels gegenüber dem Gestell fixiert
sein, so daß das Anschlußkabel auch im Falle mehrmaliger 360°-Drehungen des Schwenkarms
2 nicht beansprucht wird. Es wäre aber auch denkbar, die Schalter-Steckerkombination
35 an einem der Schwenkzapfen des Schwenkarms 3 zu befestigen und so anzuordnen, daß
sie zusammen mit dem Schwenkarm 2 verschwenkt wird. Das angekuppelte Anschlußkabel
läßt auch hier infolge seiner Flexibilität eine Schwenkbewegung, auch in Form einer
360°-Drehung des Schwenkarms 2, zu. Zweckmäßig kann in einem derartigen Fall die Schwenkbarkeit
des Schwenkarms 2 aber durch Anschlag begrenzt sein. Dasselbe gilt für den Fall, daß
anstelle von Schleifringkontakten eine in sich bewegliche Kabelschlaufe vorgesehen
ist.
[0023] Vorstehend sind zwar einige bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert,
ohne daß jedoch hiermit eine Beschränkung verbunden sein soll. Vielmehr stehen dem
Fachmann eine Reihe von Möglichkeiten zur Verfügung, um den allgemeinen Gedanken der
Erfindung an die Verhältnisse des Einzelfalls anzupassen. So könnte anstelle der in
den dargestellten Beispielen gezeigten Getriebeart auch ein sogenanntes Harmonic-Drive-Getriebe
oder dergleichen als reduziertes Umlaufgetriebe Verwendung finden, wenngleich die
den Zeichnungen zugrundeliegende Getriebeart einen besonders einfachen Aufbau sowie
eine robuste Funktionsweise ergibt.
1. Mischer, insbesondere Baustoffmischer, mit einer bodenseitig fliegend auf einem Schwenkarm
(2) gelagerten, mittels einer zumindest einen als Elektromotor ausgebildeten Antriebsmotor
(13) und ein Untersetzungsgetriebe (14) aufweisenden Antriebseinrichtung antreibbaren
Trommel (1), deren Boden zur Aufnahme von zwei Trommellagern (8, 9) doppelwandig ausgebildet
ist, wobei die Antriebseinrichtung (13, 14) zumindest teilweise innerhalb des doppelwandigen
Bereichs (12) des Trommelbodens angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das als Umlaufgetriebe ausgebildete Untersetzungsgetriebe (14) und der als Elektromotor
ausgebildete Antriebsmotor (13) nebeneinander innerhalb des doppelwandigen Bereichs
(12) des Trommelbodens angeordnet sind.
2. Mischer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Trommelboden innerhalb des doppelwandigen Bereichs mit Kühlrippen (12a) versehen
ist.
3. Mischer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Untersetzungsgetriebe (14) im Bereich der dem Schwenkarm (2) zugewandten Seite
des Antriebsmotors (13) angeordnet ist.
4. Mischer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Untersetzungsgetriebe als reduziertes Umlaufgetriebe, vorzugsweise nach Art eines
Cyclo-Getriebes aufgebaut ist, das wenigstens eine auf einem antreibbaren Exzenter
(15) gelagerte Torkelscheibe (16) aufweist, die mit auf einem bezüglich ihrer Achse
konzentrischen Teilkreis angeordneten Bohrungen (17) versehen ist, in welche um die
doppelte Exzentrizität schwächere Zapfen (18) eingreifen, die an einem zur Umlaufachse
(a) des Exzenters (15) konzentrischen Zapfenträger (19) befestigt sind, und das einen
die außenverzahnte Torkelscheibe (16) umfassenden, innen-verzahnten Außenring (20)
aufweist, dessen Teilkreisdurchmesser um die doppelte Exzentrizität größer als der
Teilkreisdurchmesser der Außenverzahnung der Torkelscheibe (16) und dessen Zähnezahl
um vorzugsweise einen Zahn größer als die Zähnezahl der Torkelscheibe (16) ist.
5. Mischer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenring (20) und die Torkelscheibe (16) eine Evolventenverzahnung vorzugsweise
mit Zusammenfassung mehrerer Zähne zu einem Einheitszahn und mit Kopfkürzung aufweisen.
6. Mischer nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenring (20) an der Trommel (1) befestigt und der Zapfenträger (19) am Schwenkarm
(2) fixiert sind und daß der Exzenter (15) drehschlüssig mit dem Läufer des als Elektromotor
ausgebildeten Antriebsmotors (13) verbunden, vorzugsweise hieran angeflanscht ist.
7. Mischer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (13) als Außenläufermotor ausgebildet ist, dessen zentraler Stator
(28) mit einem am Schwenkarm (2) befestigten, die Trommellager (8, 9) aufnehmenden
Königszapfen (30), der einen Kabelkanal (32) aufweist, verbunden ist und dessen hierauf
gelagerter Außenläufer (29) an den vom Königszapfen (30) durchgriffenen Exzenter (15)
des Untersetzungsgetriebes (14) angeflanscht ist.
8. Mischer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Stator (28) und Königszapfen (30) eine als Drehmomentübertragungselement
ausgebildete Isolationsbüchse (31), die vorzugsweise mit stirnseitigen Isolationsbunden
versehen ist, angeordnet ist.
9. Mischer nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das stationäre Gehäuse des Antriebsmotors, der eine als Exzenter (15) des Untersetzungsgetriebes
(14) aufweisende Kurbelwelle ausgebildete Motorwelle aufweist, mit dem stationären
Element des Untersetzungsgetriebes (14) verbunden ist.
10. Mischer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkarm (2) einen Kabelkanal (34) aufweist, der vorzugsweise in einen lagerseitigen
Kabelkanal (32) mündet und daß im Bereich der Schwenkachse des Schwenkarms (2) eine
vorzugsweise mit einer Schleifringanordnung versehene Schalter-Steckerkombination
(35) vorgesehen ist.