| (19) |
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(11) |
EP 0 575 739 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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31.03.1999 Patentblatt 1999/13 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.08.1996 Patentblatt 1996/35 |
| (22) |
Anmeldetag: 13.05.1993 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B41F 13/20 |
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| (54) |
Vorrichtung zum Stützen eines Zylinders in einer Rotationsdruckmaschine
Device for supporting a cylinder in a rotary printing machine
Dispositif pour l'étaiement d'un cylindre dans une presse rotative d'impression
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI |
| (30) |
Priorität: |
22.06.1992 US 901923
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.12.1993 Patentblatt 1993/52 |
| (73) |
Patentinhaber: Heidelberger Druckmaschinen
Aktiengesellschaft |
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69115 Heidelberg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Guaraldi, Glenn Alan
Kingston, NH 03848 (US)
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| (74) |
Vertreter: Fey, Hans-Jürgen et al |
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Heidelberger Druckmaschinen AG
Patentabteilung
Kurfürsten-Anlage 52-60 69115 Heidelberg 69115 Heidelberg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 4 008 501 DE-A- 4 036 388
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DE-A- 4 036 387
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- GANTER-Katalog, 11. Auflage von 1988, von Otto Ganter & Co., KG, Normteile zum Bedienen
und Spannen, Vorrichtungs- und Maschinenelemente: "Schnellspanner"
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Stützen eines Zylinders in einer Rotationsdruckmaschine.
[0002] Aus dem U.S. Patent Nr. 4,119,032 ist eine Vorrichtung in einer Druckmaschine bekannt,
mit der eine Walze, von der zum Zwecke der Durchführung von Montagearbeiten eine Lagerung
weggeschwenkt werden kann, im Gleichgewicht gehalten wird. Die Vorrichtung umfaßt
einen hydraulischen Zylinder, der auf dem Boden schwenkbar gelagert ist. Über eine
Kolbenstange, eine Spannschraube und ein Joch wirkt der hydraulische Zylinder mit
einem Verlängerungsstück der im Gleichgewicht zu haltenden Walze zusammen. Das mit
der Kolbenstange über eine Spannschraube verbundene Joch ist auf dem Verlängerungsstück
der im Gleichgewicht zu haltenden Walze über ein Kugellager drehbar gelagert. Der
hydraulische Zylinder hält die Walze in einer Position, in welcher Arbeiten an der
Walze ohne weitere Demontage ausgeführt werden können.
[0003] DE 40 36 388 A1 offenbart eine Lagerung für einen Druckwerkzylinder einer Rollenrotationsdruckmaschine
mit einem auswechselbaren, dazu axial von dem Zylinder ziehbaren Mantel. Eine den
Zylinder beim Mantelwechsel einseitig stützende Hilfsvorrichtung soll diesen umfassend
arretieren, im Druckbetrieb aber nicht berühren. Hierzu ist außerhalb und/oder innerhalb
der den Zapfen des Zylinders lagernden Maschinenseitenwand an den Zapfen je ein den
Zylinder stützender Hebel anstellbar, der drehbar im Gestell gelagert ist, senkrecht
zur Stützfläche neben dem Zapfen liegend einen Exzenter aufweist und mittels eines
Viergelenkes mit einem weiteren auf der anderen Seite des Zapfens im Gestell gelagerten
Exzenter in Verbindung steht.
[0004] Ein Nachteil der in US 4,119,032 offenbarten Vorrichtung ist das Fehlen einer Sicherung
gegen Druckabfall in dem Hydrauliksystem. Infolge der Schwerkraft würde die Walze
bei Druckabfall im Hydrauliksystem durch ihr Eigengewicht in der Seitenwand, in welcher
sie noch gelagert ist, verbogen werden. Dies hat kostspielige Montagearbeiten oder
ein Auswechseln des Lagers zur Folge. Eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1 ist sowohl aus dem Dokument DE-A-40 08 501 als auch aus dem Dokument DE-A-40 36
388 bekannt.
[0005] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
[0006] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfaßt ein Druckwerk ein Paar
Druckzylinder, ein Paar Lagerungen einschließlich der Lager für die Druckzylinder
und ein Paar Gegengewichtmechanismen für die Druckzylinder. Jede der Gegengewichtmechanismen
umfaßt einen Stellzylinder und ein durch den Stellzylinder rotierbares Gelenkstück.
Das Gelenkstück ist durch eine Spannschraube mit dem Dreharm verbunden, so daß der
Dreharm bei Aktivierung des Stellzylinders gedreht wird. Der Dreharm ist in dem Seitenrahmen
der Druckmaschine in einer Position gelagert, die relativ zu dem zugeordneten Druckzylinder
verstellbar ist, und durch die Spannschraube kann eine zusätzliche Verstellung der
Position des Dreharms relativ zu dem Gelenkstück vorgenommen werden.
[0007] Die Gelenkstücke sind in Endpositionen bewegbar. Wenn die Gelenkstücke sich in ihren
Endpositionen befinden, dann ist die Bewegung der Dreharme aus ihren Stützpositionen
unter dem Gewicht der Druckzylinder blockiert. Die Dreharme bleiben also in ihren
Stützpositionen, auch wenn der Druck in den Stellzylindern abfällt.
[0008] Vorzugsweise sind die Dreharme in ihre und aus ihrer Stützposition bewegbar, so daß
die Gegengewichtmechanismen nur im Bedarfsfall an den zugeordneten Druckzylindern
betätigt werden können. Somit wird Lagerreibung und Abnutzung der Lager auf ein Minimum
reduziert. Eine Steuereinrichtung zum automatischen Betätigen der Gegengewichtmechanismen
kann durch Entfernen der Träger in den Lagerungen an den anderen Enden der Druckzylinder
aktiviert werden.
[0009] Diese und andere Merkmale der Erfindung werden durch die folgende Beschreibung eines
bevorzugten Ausführungsbeispiels im Zusammenhang mit den beigefügten, nachstehend
erläuterten Zeichnungen weiter verdeutlicht.
- Fig. 1
- ist eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Ausführung eines Druckwerks;
- Fig. 2
- ist eine Teilansicht entlang der Linie 2-2 der Fig. 1; und
- Fig. 3
- ist eine Ansicht entlang der Linie 3-3 der Fig. 2.
[0010] Wie in Fig. 1 gezeigt, umfaßt ein Druckwerk 10 einen Rahmen mit einem Paar voneinander
beabstandeten Seitenwänden 12 und 14. In den Seitenwänden 12 und 14 lagern ein Paar
Druckzylinder 16 und 18 mit jeweiligen Lagerzapfen 20 und 22. Die Lagerzapfen 20 des
Druckzylinders 16 werden von einer Lagerung mit Trägerelementen 26 in den Seitenwänden
12 und 14 drehbar gestützt. Die Lagerzapfen 22 des anderen Druckzylinders 18 werden
von einer anderen Lagerung mit Tragerelementen 28 in den Seitenwänden 12 und 14 drehbar
gestützt. Die sich an der rechten Seite des Druckwerks 10 befindenden Trägerelemente
26 und 28 können von ihren Positionen in der Seitenwand 14 wegbewegt werden, wie in
Fig. 1 gezeigt, um Zugang zu den rechten Enden der Druckzylinder 16 und 18 durch eine
Öffnung 30 in der Seitenwand 14 zu schaffen. Die Druckformhülsen 32 und 34 können
dann von den Druckzylindern 16 und 18 entfernt werden, indem diese durch die Öffnung
30 axial von den Druckzylindern 16 und 18 gezogen werden.
[0011] Wenn die Trägerelemente 26 und 28 aus der Seitenwand 14 entfernt sind, wie in Fig.
1 gezeigt, sind die Druckzylinder 16 und 18 an ihren rechten Enden nicht mehr gestützt.
Folglich üben entsprechend der vorliegenden Erfindung der obere und der untere Gegengewichtmechanismus
40 und 42 eine als Gegengewicht bezeichnete Kraft an dem jeweiligen linken Ende der
Druckzylinder 16 und 18 aus, wie dies mit dem Pfeil in Fig. 1 angedeutet ist. Folglich
stützen der obere und der untere Gegengewichtmechanismus 40 und 42 den ersten und
den zweiten Druckzylinder 16 und 18, wenn die Trägerelemente 26 und 28 entfernt sind.
[0012] Wie in Fig. 2 und 3 gezeigt, sind der obere und der untere Gegengewichtmechanismus
40 und 42 von gleicher Konstruktion und teilen sich eine zentrale Montageplatte 44.
Die zentrale Montageplatte 44 ist durch Halter 48 und Bolzen 49 auf einem Flansch
46 an der Seitenwand 12 befestigt.
[0013] Jeder der oberen und unteren Gegengewichtmechanismen 40 und 42 weist einen Dreharm
50 auf. Jeder Dreharm 50 ist durch eine Verstellung von Drehbolzen 52 mit der zentralen
Montageplatte 44 verbunden. Die Drehbolzenverstellungen 52 erlauben das Drehen der
Dreharme 50 um die Drehbolzenlagerung, was eine Verstellung der Positionen der Dreharme
50 in horizontaler Richtung und somit eine horizontale Positionierung der Lagerzapfen
20 und 22 an der rechten Seite des Druckwerks 10 ermöglicht. Jeder Dreharm 50 weist
eine gewölbte Haltefläche 54 auf, die bei der Drehung des Dreharms 50 um die Drehbolzenlagerung
52 in den Kontakt und aus dem Kontakt mit den zugeordneten Lagerzapfen 20 oder 22
bewegbar ist.
[0014] Die von den gewölbten Halteflächen 54 entfernten Enden der Dreharme 50 sind durch
zweite Bolzen 58 mit Spannschrauben 56 drehbar verbunden. Die Spannschrauben 56 erlauben
eine vertikale Positionierung der Lagerzapfen 20 und 22 an der rechten Seite des Druckwerks
10. Die Spannschrauben 56 sind mit dreieckigen Gelenkstücken 60 drehbar verbunden.
Die Gelenkstücke 60 sind um in der Seitenwand 12 befestigte dritte Bolzen 64 drehbar.
[0015] Der obere und der untere Gegengewichtmechanismus 40 und 42 umfassen auch einen Stellzylinder
66 und eine Kolbenstange 68. Der Stellzylinder 66 ist um einen in der Seitenwand 12
befestigten Bolzen 70 drehbar. Das Ende der Kolbenstange 68 ist durch einen Bolzen
72 drehbar mit dem Gelenkstück 60 verbunden.
[0016] Wie in Fig. 2 gezeigt, sind der obere und der untere Gegengewichtmechanismus 40 und
42 zwischen einer in ausgezogenen Linien gezeigten geschlossenen Position und einer
teilweise in gestrichelten Linien gezeigten offenen Position bewegbar. Bei der Bewegung
von der in gestrichelten Linien gezeigten offenen Position zu der in ausgezogen Linien
gezeigten geschlossenen Position fährt die Kolbenstange 68 in den Stellzylinder 66
ein bis sie von einem Stopper 74 gestoppt wird. Das Gelenkstück 60 wird dabei um den
Bolzen 64 im Gegenuhrzeigersinn gedreht. Die gewölbte Haltefläche 54 an dem jeweiligen
Dreharm 50 wird somit in den Kontakt mit den Lagerzapfen 20, 22 an den Druckzylindern
16 und 18 gebracht. Während des Kontakts mit den Lagerzapfen 20 und 22 üben die jeweiligen
Dreharme 50 auf den jeweils zugeordneten Lagerzapfen 20 oder 22 einen Gegengewichtsdruck
aus, durch welchen der zugehörige Druckzylinder 16 oder 18 beim Entfernen der Trägerelemente
26 und 28 gestützt wird, wie in Fig. 1 gezeigt.
[0017] Bei der Drehung des jeweiligen Gelenkstücks 60 im Gegenuhrzeigersinn, wie hieroben
beschrieben, wird dieses soweit gedreht, daß die Mitte eines ersten Bolzens 62 über
eine gedachte Linie zwischen den Mitten der Bolzen 58 und 64 nach links bewegt wird.
Somit werden der Bolzen 62 und das Gelenkstück 60 in eine Endposition bewegt. Dies
ist ein erfindungsgemäßes Sicherheitsmerkmal. Wenn die Trägerelemente 26 und 28 entfernt
sind, wie in Fig. 1 gezeigt, dann beaufschlagen die Druckzylinder 16 und 18 durch
ihr Gewicht über die Lagerzapfen 20 und 22 die Dreharme 50 mit Hebekräften. Diese
Hebekräfte zwingen die Dreharme 50 sich im Gegenuhrzeigersinn zu bewegen. Die Spannschrauben
56 werden somit gezwungen, sich nach unten zu bewegen. Würde die Mitte des jeweiligen
Bolzens 62 sich rechts von der gedachten Linie zwischen den Mitten der Bolzen 58 und
64 befinden, so würde die jeweilige Spannschraube 56 das jeweilige Gelenkstück 60
zwingen, sich im Uhrzeigersinn zu drehen. Würde der Druck in dem jeweiligen Stellzylinder
66 abfallen, so würde dieser solch einer Drehung des Gelenkstücks 60 im Uhrzeigersinn
nicht widerstehen, und der jeweilige Gegengewichtmechanismus 40, 42 würde zurück in
die mit gestrichelten Linien gezeigte offene Position bewegt werden. Die Mitte des
jeweiligen Bolzens 62 wird jedoch in eine Endposition links von der gedachten Linie
zwischen den Mitten der Bolzen 58 und 64 bewegt. Eine Bewegung der jeweiligen Spannschraube
56 nach unten bei Druckabfall in dem jeweiligen Stellzylinder 66 würde folglich das
jeweilige Gelenkstück 60 veranlassen, sich im Gegenuhrzeigersinn zu drehen. Diese
Gegenuhrzeigersinn-Bewegung des Gelenkstücks 60 wird durch den Stopper 74 an der Kolbenstange
68 blockiert. Das jeweilige Gelenkstück 60 hält somit den jeweiligen Dreharm 50 in
seiner geschlossenen Position gegen das Gewicht des jeweiligen Druckzylinders 16,
18, was ein Sicherheitsmerkmal dieser Erfindung darstellt.
[0018] Die vorangehende Beschreibung der Erfindung kann den Fachmann zu weiteren Verbesserungen,
Änderungen und Modifikationen anregen. Es sind z.B. der obere und der untere Gegengewichtmechanismus
40 und 42 in der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung mechanisch voneinander
getrennt, sie könnten aber mechanisch zu gemeinsamer Betätigung verbunden werden,
so wie dies der Fall ist bei einem einzelnen Stellzylinder, der mit beiden Gelenkstücken
60 verbunden ist. Eine Steuereinrichtung zur automatischen Betätigung der Gegengewichtmechanismen
40 und 42 könnte auf das Entfernen und Einfügen der Trägerelemente 26 und 28 ansprechbar
gemacht werden. Solche Verbesserungen, Änderungen und Modifikationen entsprechend
den Fähigkeiten des Fachmanns fallen in den Rahmen der anhängenden Patentansprüche.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0019]
- 10
- Druckwerk
- 12
- Seitenwand
- 14
- Seitenwand
- 16
- Druckzylinder
- 18
- Druckzylinder
- 20
- Lagerzapfen
- 22
- Lagerzapfen
- 26
- Trägerelement
- 28
- Trägerelement
- 30
- öffnung
- 32
- Druckformhülse
- 34
- Druckformhülse
- 40
- Gegengewichtmechanismus
- 42
- Gegengewichtmechanismus
- 44
- Montageplatte
- 46
- Flansch
- 48
- Halter
- 49
- Bolzen
- 50
- Dreharme
- 52
- Drehbolzen
- 54
- Halteflache
- 56
- Spannschrauben
- 58
- zweiter Bolzen
- 60
- Gelenkstücke
- 62
- erster Bolzen
- 64
- dritter Bolzen
- 66
- Stellzylinder
- 68
- Kolbenstangen
- 70
- Bolzen
- 72
- Bolzen
- 74
- Stopper
1. Vorrichtung zum Abstützen eines Druckzylinders in voneinander beabstandeten Seitenwänden
einer Rotationsdruckmaschine mit einem Trägerelement (26) für das Stützen der Enden
(20) des Druckzylinders (16) in den Seitenwänden (12, 14), wobei das Trägerelement
(26) von dem einen Ende (20) des Druckzylinders (16) entfernbar ist, mit einem Gegengewichtsmechanismus
(40), der in einer Stützposition Kraft auf das andere Ende des Druckzylinders (16)
ausübt, um beim Entfernen des Trägerelements (26) den Druckzylinder (16) abzustützen,
dadurch gekennzeichnet, daß
ein Dreharm (50) des Gegengewichtsmechanismus (40) mit einem zweiten Bolzen (58) über
eine Spannschraube (56) mit einem mittels eines druckbeaufschlagten Stellzylinders
(66) betätigbaren Gelenkstückes (60) verbunden ist, welches mit der Mitte eines ersten
Bolzens (62), der das Gelenkstück (60) mit der Spannschraube (56) verbindet, über
eine gedachte Linie zwischen den Mitten des zweiten Bolzens (58) und eines dritten
Bolzens (64), um welchen sich das Gelenkstück (60) dreht, in eine erste Richtung,
die durch einen Stopper (74) am Stellzylinder (66) begrenzt wird, bewegt und beim
Entfernen des Trägerelements (26) ein Zurückdrehen des Gelenkstücks (60) in eine zweite,
die Stützwirkung des Dreharms (50) aufhebende Richtung vermieden wird.
2. Vorrichtung zum Abstützen eines Druckzylinders gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gelenkstück (60) des Gegengewichtsmechanismus (40) an einer der Seitenwände
(12, 14) drehbar aufgenommen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Dreharm (50) in und aus dem Kontakt mit dem Druckzylinder (16) bewegbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Dreharm (50) eine gewölbte Haltefläche (54) aufweist, die mit dem Ende (20)
des Druckzylinders (16) in Kontakt gebracht wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Gegengewichtmechanismus (40) ein Element (52) zum Verstellen der Stützposition
des Dreharms (50) umfaßt, um die Position der gewölbten Haltefläche (54) zu verstellen,
wenn sich der Dreharm (50) in der Stützposition befindet.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Verstellelement (52) die Position der gewölbten Haltefläche (54) sowohl vertikal
als auch horizontal verstellt.
1. Apparatus for supporting an impression cylinder in spaced-apart side walls of a rotary
printing machine, having a bearing element (26) for supporting the ends (20) of the
impression cylinder (16) in the side walls (12, 14), the bearing element (26) being
removable from the one end (20) of the impression cylinder (16), and having a counterbalancing
mechanism (40) which, in a supporting position, exerts force on the other end of the
impression cylinder (16) in order to support the impression cylinder (16) when the
bearing element (26) is removed, characterized in that a rotary arm (50) of the counterbalancing
mechanism (40) is connected by a second bolt (58) via a tensioning screw (56) to an
articulation piece (60), which can be activated by means of a pressure-actuated adjusting
cylinder (66) and is moved by the centre of a first bolt (62), which connects the
articulation piece (60) to the tensioning screw (56), via an imaginary line between
the centres of the second bolt (58) and a third bolt (64), about which the articulation
piece (60) rotates, in a first direction, which is limited by a stop (74) on the adjusting
cylinder (66), and rotation back of the articulation piece (60) in a second direction,
discontinuing the supporting action of the rotary arm (50), is avoided when the bearing
element (26) is removed.
2. Apparatus for supporting an impression cylinder according to Claim 1, characterized
in that the articulation piece (60) of the counterbalancing mechanism (40) is rotatably
accommodated on one of the side walls (12, 14).
3. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the rotary arm (50) can be moved
into and out of contact with the impression cylinder (16).
4. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the rotary arm (50) has a curved
holding face (54) which is brought into contact with the end (20) of the impression
cylinder (16).
5. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the counterbalancing mechanism
(40) comprises an element (52) for adjusting the supporting position of the rotary
arm (50) in order to adjust the position of the curved holding face (54) when the
rotary arm (50) is in the supporting position.
6. Apparatus according to Claim 5, characterized in that the adjusting element (52) adjusts
the position of the curved holding face (54) both vertically and horizontally.
1. Dispositif de soutien d'un cylindre d'impression dans des flasques latéraux, distants
l'un de l'autre, d'une machine rotative à imprimer, comprenant un élément de support
(26) pour le soutien des extrémités (20) du cylindre d'impression (16) dans les flasques
latéraux (12, 14), l'élément de support (26) pouvant être éloigné de l'une (20) des
extrémités du cylindre d'impression (16), un mécanisme de contrepoids (40) exerçant
à une position de soutien une force sur l'autre extrémité du cylindre d'impression
(16) afin de soutenir le cylindre d'impression (16) lors de l'éloignement de l'élément
de support (26),
caractérisé en ce que
un bras rotatif (50) du mécanisme de contrepoids (40) est relié par un deuxième axe
(58) et au moyen d'une vis de traction (56) à une pièce d'articulation (60) qui est
actionnée par un vérin (66) alimenté en pression et qui est déplacée par le centre
d'un premier axe (62), qui relie la pièce d'articulation (60) à la vis de traction
(56), sur une ligne imaginaire située entre les centres du deuxième axe (58) et d'un
troisième axe (64) autour duquel la pièce d'articulation (60) tourne, dans un premier
sens qui est limité par un arrêt (74) que comporte le vérin (66) et, lors de l'éloignement
de l'élément de support (26), une rotation vers l'arrière de la pièce d'articulation
(60) dans un deuxième sens supprimant l'effet de soutien du bras rotatif (50) est
évitée.
2. Dispositif de soutien d'un cylindre d'impression selon la revendication 1,
caractérisé
en ce que la pièce d'articulation (60) du mécanisme de contrepoids (40) est montée
rotative sur l'un des flasques latéraux (12, 14).
3. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé
en ce que le bras rotatif (50) est déplaçable pour être mis en contact et hors de
contact avec le cylindre d'impression (16).
4. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé
en ce que le bras rotatif (50) comporte une surface arquée de retenue (54) qui est
mise en contact avec l'extrémité (20) du cylindre d'impression (16).
5. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé
en ce que le mécanisme de contrepoids (40) comprend un élément (52) de réglage de
la position de soutien du bras rotatif (50) afin d'ajuster la position de la surface
arquée de retenue (54) lorsque le bras rotatif (50) se trouve à la position de soutien.
6. Dispositif selon la revendication 5,
caractérisé
en ce que l'élément de réglage (52) ajuste la position de la surface arquée de retenue
(54) aussi bien verticalement qu'horizontalement.