[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auftragen eines gegebenenfalls beschichteten
Kunststoffilmes auf eine Unterlage, bestehend aus einem Gehäuse und einer auswechselbar
in dieses einsetzbaren Kassette, welche eine Vorratsspule, von der ein mit dem Klebstoffilm
versehenes Trägerband abrollbar ist, eine von der Vorratsrolle über eine Antriebsvorrichtung
antreibbare Leerspule zum Aufwickeln des leeren Trägerbandes und eine Auftragszunge
aufweist, über die das von der Vorratsspule kommende Trägerband geführt ist, wobei
das Gehäuse an seinem vorderen Ende eine Durchtrittsöffnung für die Auftragszunge
und an seinem entgegengesetzten hinteren Ende eine Ladeöffnung zum Einbringen und
Entnehmen der Kassette aufweist.
[0002] Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (DE 39 00 156 A1) besteht das Gehäuse
aus zwei Teilen, nämlich dem eigentlichen Gehäuse und einer eine Seitenwand und die
Rückwand des Gehäuses bildenden Klappe, die schwenkbar am Gehäuse angelenkt ist. Die
Klappe weist Haltemittel für die Kassette auf. Zum Kassettenwechsel kann die Klappe
geöffnet werden und die verbrauchte Kassette gegen eine neue ausgetauscht werden.
Während des Schließens der Klappe wird die Auftragzunge der Kassette durch die Durchtrittsöffnung
des Gehäuses hindurchgeschoben und verbleibt dann bis zum nächsten Kassettenwechsel
ständig in dieser Arbeitsstellung. Die Klappe verschließt die Ladeöffnung. Da die
Auftragszunge ständig aus dem Gehäsue herausragt, besteht die Gefahr, daß beim Ablegen
der Vorrichtung die Auftragszunge und der sich über die Auftragzunge erstreckende
Klebstoffilm mit anderen Gegenständen in Berührung kommt und dadurch beschädigt oder
vom Trägerband teilweise abgelöst wird. Dies ist besonders dann von Nachteil, wenn
der Klebstoffilm eine weisse Beschichtung zum Abdecken von Schriftzeichen, Zeichnungsteilen
u. dgl. aufweist. Der beschädigte Klebstoffilm weist dann nämlich nicht mehr eine
gerade Abrißkante auf und die Abdeckung erscheint am Anfang ausgefranst. Kommt der
Klebstoffilm, z.B. beim Einstecken der Vorrichtung in eine Jackentasche, mit der Kleidung
in Berührung, dann kann diese durch die Beschichtung verschmutzt werden. Ferner ist
bei der bekannten Vorrichtung der Kassettenwechsel umständlich, denn hierzu muß zunächst
die Klappe geöffnet und nach der Entnahme der verbrauchten Kassette eine neue Kassette
zwischen die Haltemittel eingelegt werden. Wenn hierbei nicht die nötige Sorgfalt
aufgewendet wird, dann können Teile der Kassette oder des Gehäuses beim Schließen
der Klappe beschädigt werden. Schließlich ergeben sich bei der bekannten Vorrichtung
erhöhte Herstellungskosten infolge des zweiteiligen Gehäuses. Für die Herstellung
der Klappe ist nämlich eine zusätzliche Form erforderlich und außerdem muß die Klappe
bei der Montage schwenkbar mit dem Gehäuse verbunden werden.
[0003] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Auftragen eines
gegebenenfalls beschichteten Klebstoffilmes auf eine Unterlage der eingangs erwähnten
Art zu schaffen, bei der bei Nichtgebrauch eine Beschädigung des Klebstoffilmes und
eine Verschmutzung, z.B. der Kleidung des Benutzers, ausgeschlossen sind und die darüber
hinaus einen noch einfacheren Kassettenwechsel ermöglicht.
[0004] Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß die Kassette im Gehäuse von dessen
Ladeöffnung zur Durchtrittsöffnung geradlinig verschiebbar ist, daß in dem Gehäuse
eine sich in Verschieberichtung der Kassette erstreckende Druckfeder angeordnet ist,
an der ein an der Kassette vorgesehener Ansatz zur Anlage kommt, bevor die Auftragzunge
die Durchtrittsöffnung erreicht hat und daß eine zwischen Kassette und Gehäuse wirksame,
federbelastete Verrastungsvorrichtung mit einem Druckknopf vorgesehen ist, mittels
welcher die entgegen der Federkraft der Druckfeder im Gehäuse nach vorn verschiebbare
Kassette in ihrer Arbeitsstellung, in welcher die Auftragszunge durch die Durchtrittsöffnung
aus dem Gehäuse herausragt, gegenüber dem Gehäuse verriegelbar ist und die durch Betätigung
des Druckknopfes entriegelbar ist, so daß die Kassette unter Wirkung der Druckfeder
selbsttätig in ihrer Nichtgebrauchsstellung zurückverschoben wird, in welcher die
Spitze der Auftragszunge innerhalb des Gehäuses liegt.
[0005] Die Erfindung geht also von dem Gedanken aus, die Auftragszunge nur so lange aus
dem Gehäuse herausragen zu lassen, so lange die Vorrichtung zum Auftrag eines Klebstoffilmes
verwendet wird. Bei Nichtgebrauch hingegen soll sich die Spitze der Auftragszunge
geschützt innerhalb des Gehäuses befinden. Dies kann man bei der erfindungsgemäßen
Vorrichtung in einfacher Weise durch Betätigung des Druckknopfes erreichen. Wird dieser
nach Beendigung eines Klebstoffilmauftrages gedrückt, dann kann die vorgespannte Druckfeder
wirksam werden und schiebt die Kassette in dem Gehäuse um ein Stück nach rückwärts,
bis sich die Spitze der Auftragszunge innerhalb des Gehäuses befindet. Auf diese Weise
liegt dann in Nichtgebrauchsstellung der Vorrichtung der über die Auftragszunge geführte
Klebstoffilm geschützt innerhalb des Gehäuses. Er kann nicht beschädigt und auch nicht
ungewollte gelöst werden, so daß eine Verschmutzung von Kleidung des Benutzers ausgeschlossen
ist. Der Kassettenwechsel ist bei der neuen Vorrichtung besonders einfach, denn diese
braucht lediglich in gerader Richtung in das Gehäuse hineinverschoben bzw. aus diesem
durch Ziehen entnommen werden. Hierbei kann die Verrastungsvorrichtung so ausgebildet
sein, daß sie nicht nur die Kassette in Arbeitsstellung hält, sondern bei bestimmter
Betätigung des Druckknopfes auch die Kassette zum Kassettenwechsel freigibt.
[0006] Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Kassette
aus Kunststoff besteht und an ihrer einen Seite eine mit ihr einstückige Federzunge
aufweist, an deren freiem Ende der Druckknopf und eine in Arbeitsstellung an einer
Gegenraste des Gehäuses anliegende Raste angeordnet sind, und daß das Gehäuse in einer
Seitenwand eine längliche Öffnung für den Druckknopf aufweist.
[0007] Da bei dieser Ausgestaltung die Federzunge sowie auch der Druckknopf und die Raste
mit der Kassette ein einziges Teil bilden, können Sie bei der Herstellung der Kassette
in einfacher Weise im Spritzgießverfahren hergestellt werden und erfordern keinerlei
zusätzlichen Herstellungs- oder Montageaufwand. Die Rastvorrichtung selbst wird durch
Teile des Gehäuses bzw. der Federzugne gebildet und erfordert ebenfalls keinen zusätzlichen
Herstellungs- oder Montageaufwand.
[0008] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den übrigen Unteransprüchen
gekennzeichnet. Die Erfindung ist in folgendem anhand eines in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1 - 3
- jeweils Längsschnitte der Vorrichtung nacheinander in Kassettenwechsel-, Nichtgebrauchs-
und Arbeitsstellung.
[0009] Die Vorrichtung weist ein Gehäuse 1 auf, welches vorteilhaft aus einem einzigen Kunststoffteil
besteht. Dieses Gehäuse ist an seinem einen, vorderen Ende mit einer Durchtrittsöffnung
2 versehen und weist an seinem anderen, hinteren Ende eine Ladeöffnung 3 auf. Das
Gehäuse 1 ist vorteilhaft in Draufsicht im wesentlichen rechteckig und an seinem vorderen
Ende zu der Durchtrittsöffnung 2 hin dreieckförmig verjüngt. Das Gehäuse ist stiftähnlich
ausgebildet und in der Zeichnung etwa in doppelter Größe dargestellt.
[0010] In dem Gehäuse 1 ist eine Kassette 4 angeordnet, die beim Kassettenwechsel in die
Ladeöffnung 3 einschiebbar bzw. aus dieser herausnehmbar ist. Die Kassette 4 ist im
Gehäuse 1 von der Ladeöffnung 3 zur Durchtrittsöffnung 2 hin geradlinig verschiebbar.
Sie weist eine Vorratspule 5 auf, auf die ein mit einem Klebstoffilm beschichtetes
Trägerband 6 aufgewickelt ist. Der Klebstoffilm selbst kann zum Abdecken von Schriftzeichen
oder Zeichnungsteilen mit einer weissen oder andersfarbigen Pigmentschicht versehen
sein. Das Trägerband 6 ist von der Vorratsspule kommend über eine Auftragszunge 7
und von dort zu einer Leerspule 8 geführt, die zum Aufwickeln des leeren Trägerbandes
dient. Zwischen der Vorratspule 5 und der Leerspule 8 ist eine nicht dargestellte
Antriebsvorrichtung vorgesehen, mittels der die Leerspule 8 von der Vorratsspule 5
antreibbar ist.
[0011] In der Nähe des vorderen Endes 1a des Gehäuses 1 ist eine sich in Verschieberichtung
V der Kassette 4 erstreckende Druckfeder 9 an einer Seite der Kassette angeordnet.
Zur Haltung der Druckfeder 9 im Gehäuse ist ein Aufnahmezapfen 10 vorgesehen, der
einstückig mit dem Gehäuse 1 ausgebildet ist und auf den die Druckfeder 9 klemmend
aufgeschoben ist. An der Kassette 4 ist ferner ein seitlicher Ansatz 11 vorgesehen,
an welchem sich in Arbeits- und Nichtgebrauchsstellung (Fig. 2 und 3) das freie Ende
9a der Druckfeder 9 abstützt. Zur Führung der Druckfeder 9 kann die Kassette 4 ferner
Führungsleisten 12 aufweisen, die mit Einführungsschrägen 12a versehen sind.
[0012] An der Kassette 4 ist ferner an der einen Seite eine Federzunge 13 angeordnet, an
deren freien Ende 13a ein Druckknopf 14 und eine Raste 15 vorgesehen sind. Das andere
Ende 13b der Federzunge 13 ist fest mit der Kassette 4 verbunden. Die Federzunge 13
ist mit der aus Kunststoff bestehenden Kassette 4 einstückig ausgebildet. Die Raste
15 ist gegenüber dem Druckknopf 14 nach hinten versetzt angeordnet. Hierbei beträgt
der Abstand a der Raste vom hinteren Rand 14a des Druckknopfes dem Verschiebeweg A
der Kassette zwischen Arbeitsstellung (Fig. 3) und Nichtgebrauchsstellung (Fig. 2).
[0013] Das Gehäuse 1 weist ferner in einer Seitenwand 1b eine längliche Öffnung 16 für den
Druckknopf 14 auf. Die hintere Begrenzungsfläche 16a dieser Öffnung 16 bildet die
Gegenraste für die Raste 15 und dient außerdem auch als Anlagefläche für den hinteren
Rand 14a des Druckknopfes. Zum Kassettenwechsel ist der Druckknopf 14 vollständig
in das Gehäuse 1 hineindrückbar, so daß er seine Abstützung an der hinteren Begrenzungsfläche
16a der länglichen Öffnung 16 verliert.
[0014] Die Auftragszunge 7 ist zweckmäßig an einem Träger 17 angeordnet, der in Arbeitsstellung,
wie es in Fig. 3 dargestellt ist, in die Durchtrittsöffnung 2 ragt und sich an deren
Rändern 2a abstützt. Hierdurch wird die Auftragszunge 7 über den Träger 17 sicher
am Gehäuse 1 abgestützt.
[0015] Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Es sei angenommen, daß gemäß Fig. 1 das Gehäuse 1 gerade mit einer neuen Kassette
4 gefüllt wird. Diese wird durch die Ladeöffnung 3 von links nach rechts in das Gehäuse
geradlinig eingeschoben. Hierbei kommt das freie Ende 9a der Druckfeder 9 an dem Ansatz
11 zur Anlage, wodurch beim Einschieben der Kassette ein gewisser Widerstand entsteht.
Wenn der Druckknopf 14 in den Bereich der länglichen Öffnung 16 gelangt ist, wird
er durch diese Öffnung 16 unter Wirkung der Federzunge 13 nach außen gedrückt. Läßt
man jetzt die Kassette los, dann drückt die Druckfeder 9 die Kassette nach hinten
und der hintere Rand 14a kommt an der Begrenzungsfläche 16a der länglichen Öffnung
16 zur Anlage. Die Kassette wird damit in ihrer in Fig. 2 dargestellten Nichtgebrauchsstellung
gehalten. Zur Benutzung der Vorrichtung drückt man auf das aus dem Gehäuse 1 herausragende
hintere Ende 4a der Kassette 4, wodurch diese nach rechts in ihre in Fig. 3 dargestellte
Arbeitsstellung geschoben wird. Sobald sie diese erreicht hat, rastet die Rast 15
an der hinteren Begrenzungsfläche 16a der Öffnung 16 ein und damit ist die Kassette
4 in ihrer Arbeitsstellung festgelegt. Die Auftragszugne ragt aus der Durchtrittsöffnung
2 heraus. Die Auftragszunge kann dann an eine Unterlage angedrückt und entweder schiebend
oder ziehend über die Unterlage bewegt werden, wodurch sich der am Trägerband 6 haftende
Klebstoffilm von diesem löst und durch die Auftragszunge 7 an die Unterlage angedrückt
wird. Wenn die Vorrichtung nicht mehr gebraucht wird, dann braucht man nur leicht
auf den Druckknopf 14 zu drücken, wodurch die Verrastung zwischen der Raste 15 und
der Begrenzungsfläche 16a gelöst wird. Unter Wirkung der Druckfeder 9 wird dann die
Kassette 4 selbsttätig nach links in ihre in Fig. 2 dargestellte Nichtgebrauchsstellung
gedrückt, so lange bis der hintere Rand 14a des Druckknopfes 14 an der Begrenzungsfläche
16a zur Anlage kommt. Die Kassette verschiebt sich dabei gegenüber dem Gehäuse 1 um
den Verschiebeweg A. In Nichtgebrauchsstellung liegt die Spitze 7a der Auftragszunge
7 innerhalb des Gehäuses 1. Der Klebstoffilm ist daher gegen unbeabsichtigte Berührung
geschützt und er kann auch nicht Kleidungsstücke od. dgl. verschmutzen. Soll die Kassette
gewechselt werden, dann wird der Druckknopf 14 in Nichtgebrauchsstellung nochmals
gedrückt. Hierdurch verliert sein hinterer Rand 14a die Verrastung an der Begrenzungsfläche
16a und die Kassette wird unter Wirkung der Feder 9 noch um einen kleinen Betrag nach
links verschoben. Durch Ziehen am hinteren Ende 4a der Kassette kann diese dann leicht
aus dem Gehäuse 1 entnommen werden. In Nichtgebrauchs- und Gebrauchsstellung verschließt
das hintere Ende 4a die Ladeöffnung 3.
[0016] Das Gehäuse 1 und die Kassette 4 weisen zweckmäßig einen rechteckigen Querschnitt
auf, da hierdurch eine besonders raumsparende, flache Form erreicht wird.
1. Vorrichtung zum Auftragen eines gegebenenfalls beschichteten Klebstoffilmes auf eine
Unterlage, bestehend aus einem Gehäuse und einer auswechselbar in dieses einsetzbaren
Kassette, welche eine Vorratspule, von der ein mit dem Klebstoffilm versehenes Trägerband
abrollbar ist, eine von der Vorratsrolle über eine Antriebsvorrichtung antreibbare
Leerspule zum Aufwickeln des leeren Trägerbandes und eine Auftragszunge aufweist,
über die das von der Vorratspule kommende Trägerband geführt ist, wobei das Gehäuse
an seinem vorderen Ende eine Durchtrittsöffnung für die Auftragszunge und an seinem
entgegengesetzten hinteren Ende eine Ladeöffnung zum Einbringen und Entnehmen der
Kassette aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kassette (4) im Gehäuse (1) von dessen Ladeöffnung (3) zur Durchtrittsöffnung
(2) geradlinig verschiebbar ist, daß in dem Gehäuse (1) eine sich in Verschieberichtung
der Kassette (4) erstreckende Druckfeder (9) angeordnet ist, an der ein an der Kassette
(4) vorgesehener Ansatz (11) zur Anlage kommt, bevor die Auftragszunge (7) die Durchtrittsöffnung
(2) erreicht hat, und daß eine zwischen Kassette (4) und Gehäuse (1) wirksame, federbelastete
Verrastungsvorrichtung (13, 15, 16a) mit einem Druckknopf (14) vorgesehen ist, mittels
welcher die entgegen der Federkraft der Druckfeder (9) im Gehäuse (1) nach vorn verschiebbare
Kassette (4) in ihrer Arbeitsstellung, in welcher die Auftragszunge (7) durch die
Durchtrittsöffnung (2) aus dem Gehäuse (1) herausragt, gegenüber dem Gehäuse verriegelbar
ist und die durch Betätigung des Druckknopfes (14) entriegelbar ist, so daß die Kassette
(4) unter Wirkung der Druckfeder (9) selbsttätig in ihre Nichtgebrauchsstellung zurückverschoben
wird, in welcher die Spitze (7a) der Auftragszunge (7) innerhalb des Gehäuses (1)
liegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kassette (4) aus Kunststoff besteht und an ihrer einen Seite eine mit ihr
einstückige Federzunge (13) aufweist, an deren freiem Ende (13a) der Druckknopf (14)
und eine in Arbeitsstellung an einer Gegenraste (16a) des Gehäuses (1) anliegende
Raste (15) angeordnet sind, und daß das Gehäuse (1) in einer Seitenwand (1b) eine
längliche Öffnung (16) für den Druckknopf (14) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Raste (15) gegenüber dem Druckknopf (14) nach hinten versetzt ist und daß
die hintere Begrenzungsfläche (16a) der länglichen Öffnung (16) die Gegenraste bildet.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (a) der Raste (15) vom hinteren Rand (14a) des Druckknopfes (14)
dem Verschiebeweg (A) der Kassette (4) zwischen Arbeitsstellung und Nichtgebrauchsstellung
entspricht und daß der hintere Rand (14a) des Druckknopfes (14) in Nichtgebrauchsstellung
an der hinteren Begrenzungsfläche (16a) der länglichen Öffnung (16) anliegt.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckknopf (14) zum Kassettenwechsel vollständig in das Gehäuse (1) hineindrückbar
ist, so daß er seine Abstützung an der hinteren Begrenzungsfläche (16a) der länglichen
Öffnung (16) verliert.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am vorderen Ende (1a) des Gehäuses (1) ein Aufnahmezapfen (10) für die Druckfeder
(9) vorgesehen ist, auf den die Druckfeder klemmend aufgeschoben ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Auftragszunge (7) an einen Träger (17) angeordnet ist, der in Arbeitsstellung
in die Durchtrittsöffnung (2) ragt und sich an deren Rändern (2a) abstützt.
8. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) in Draufsicht im wesentlichen rechteckig ist und an dem vorderen
Ende (1a) zu der Durchtrittsöffnung (2) hin dreieckförmig verjüngt ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) und die Kassette (4) einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt
aufweisen.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) aus einem einzigen Kunststoffteil besteht.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das hintere Ende (4a) der Kassette (4) in Arbeitsund Nichtgebrauchsstellung die
Ladeöffnung (3) verschließt.