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<ep-patent-document id="EP93108989A1" file="EP93108989NWA1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0575794" kind="A1" date-publ="19931229" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDE..ESFRGB..ITLILUNLSE..PTIE................</B001EP><B005EP>R</B005EP></eptags></B000><B100><B110>0575794</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>19931229</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>93108989.0</B210><B220><date>19930604</date></B220><B240></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>4218966</B310><B320><date>19920610</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>19931229</date><bnum>199352</bnum></B405><B430><date>19931229</date><bnum>199352</bnum></B430></B400><B500><B510><B516>5</B516><B511> 5C 11D   7/50   A</B511><B512> 5C 11D   7/30   B</B512></B510><B540><B541>de</B541><B542>Isopropanolhaltige Reinigungslösungen mit erhöhtem Flammpunkt</B542><B541>en</B541><B542>Isopropanol containing cleaning solutions having elevated flash point</B542><B541>fr</B541><B542>Solutions de nettoyage contenant de l'isopropanol à point d'inflammation élevé</B542></B540><B560></B560></B500><B700><B710><B711><snm>HOECHST AKTIENGESELLSCHAFT</snm><iid>00200260</iid><irf>92/F 910</irf><adr><str>
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<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Teilfluorierte Kohlenwasserstoffe oder Ether der allgemeinen Formel<br/>
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        C<sub>w</sub>H<sub>x</sub>F<sub>y</sub>O<sub>z</sub><br/>
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   in der x &lt; y ist, die Summe von <maths id="matha01" num=""><math display="inline"><mrow><mtext>x + y = 2w + 2</mtext></mrow></math><img id="ia01" file="imga0001.tif" wi="31" he="4" img-content="math" img-format="tif" inline="yes"/></maths><br/>
    bedeutet und z 0 oder 1 ist,<br/>
die einen Siedepunkt im Bereich von 40 bis 100 °C zeigen, bewirken eine starke Flammpunkterhöhung in Gemischen aus überwiegend Isopropanol und untergeordneten Mengen Wasser. Derartige Mischungen eignen sich als Reinigungslösungen.</p>
</abstract><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Aus der EP-A 454 490 sind ternäre Mischungen aus Isopropanol, Wasser und einem Perfluorkohlenstoff mit einem Siedepunkt von 30 bis 70 °C bekannt, die als Reinigungslösungen dienen. Bevorzugt ist eine Mischung aus 84,5 % Isopropanol, 12,5 % Wasser und 3 % n-Perfluorhexan, jeweils bezogen auf das Gewicht.</p>
<p id="p0002" num="0002">Es wurde nun gefunden, daß teilfluorierte Kohlenwasserstoffe oder Ether der allgemeinen Formel<br/>
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        C<sub>w</sub>H<sub>x</sub>F<sub>y</sub>O<sub>z</sub><br/>
<br/>
<br/>
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   in der x &lt; y ist, die Summe von <maths id="math0001" num=""><math display="inline"><mrow><mtext>x + y = 2w + 2</mtext></mrow></math><img id="ib0001" file="imgb0001.tif" wi="31" he="4" img-content="math" img-format="tif" inline="yes"/></maths><br/>
    bedeutet und z 0 oder 1 ist,<br/>
die einen Siedepunkt im Bereich von 40 bis 100 °C zeigen, eine besonders starke Flammpunkterhöhung in solchen Reinigungslösungen bewirken.</p>
<p id="p0003" num="0003">Bevorzugt sind Verbindungen der vorstehend genannten Formel, in der x 1 bis 3, w 4 bis 6 und y 7 bis 13 bedeuten.</p>
<p id="p0004" num="0004">Besonders bevorzugte Verbindungen sind 3,4-Dihydro-perfluor-(2-methyl-pentan), 3,4,4-Trihydro-perfluor-(2-methyl-pentan), Gemische dieser beiden Verbindungen im Gewichtsverhältnis von etwa 95 : 5 bis etwa 5 : 95, vorzugsweise 90 : 10 bis 10 : 90, 2,2,2-Trifluorethyl-1,1,2,2-tetrafluorethyl-ether und insbesondere 1H-Perfluorhexan.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0005" num="0005">Setzt man einer Mischung aus 6,76 Gew.-Teilen Isopropanol und 1 Gew.-Teil Wasser 20 Gew.-%, bezogen auf diese Mischung, an einer der genannten Verbindungen zu, so erhält man einen Flammpunkt (nach DIN 51 758) von über 50 °C. Beim 1H-Perfluorhexan bewirkt bereits ein Zusatz von 10 Gew.-% einen Flammpunkt von 50 bis 52 °C und bei einem Gemisch aus etwa 90 Gew.-% 3,4-Dihydro-perfluor-(2-methyl-pentan) und 10 Gew.-% 3,4,4-Trihydro-perfluor-(2-methyl-pentan) einen Flammpunkt von über 55 °C.</p>
<p id="p0006" num="0006">Die genannten Mischungen sind bei 0 °C einphasig und noch nicht an der fluorierten Verbindung gesättigt. Diese sind also mit Wasser/Isopropanol in weiten Grenzen mischbar.</p>
<p id="p0007" num="0007">Die Erfindung betrifft deshalb insbesondere Mischungen aus überwiegend Isopropanol und kleineren, etwa gleichen Mengen Wasser und fluorierter Verbindung. Bevorzugte Mischungen enthalten etwa 70 bis etwa 80 Gew.-% Isopropanol, etwa 10 bis etwa 12 Gew.-% Wasser und etwa 9 bis etwa 18 Gew.-% fluorierte Verbindung.</p>
<p id="p0008" num="0008">Eine bevorzugte Mischung besteht beispielsweise aus 72,6 Gew.-% Isopropanol, 10,7 Gew.-% Wasser und 16,7 Gew.-% Trifluorethyl-tetrafluorethyl-ether.</p>
<p id="p0009" num="0009">Besonders bevorzugte Mischungen bestehen aus 79,2 Gew.-% Isopropanol, 11,7 Gew.-% Wasser und 9,1 Gew.-% fluoriertem Kohlenwasserstoff.</p>
<p id="p0010" num="0010">Die fluorierten Kohlenwasserstoffe sind bekannte Verbindungen. Sie können beispielsweise durch Hydrierung der entsprechenden Olefine hergestellt werden [V.F. Snegirev et al., Izv. Akad. Nauk SSSR, Ser. Khim. (12), 2775 bis 2781 (1983)]. Die fluorierten Ether erhält man beispielsweise durch Anlagerung von Alkoholen an fluorierte Olefine (Houben-Weyl, 'Methoden der organischen Chemie', 4. Auflage, Band V/3 (1962), Halogenverbindungen, Seite 280).</p>
</description><!-- EPO <DP n="3"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-0001" num="0001">
<claim-text>Verwendung von Verbindungen der Formel<br/>
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        C<sub>w</sub>H<sub>x</sub>F<sub>y</sub>O<sub>z</sub><br/>
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<br/>
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   in der x &lt; y ist, die Summe von <maths id="math0002" num=""><math display="inline"><mrow><mtext>x + y = 2w + 2</mtext></mrow></math><img id="ib0002" file="imgb0002.tif" wi="31" he="4" img-content="math" img-format="tif" inline="yes"/></maths><br/>
    bedeutet und z 0 oder 1 ist,<br/>
die einen Siedepunkt im Bereich von 40 bis 100 °C zeigen, als Bestandteil einer Mischung von Isopropanol und Wasser.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="0002">
<claim-text>Mischungen aus überwiegend Isopropanol, einer untergeordneten Menge an Wasser und einer Verbindung oder mehreren Verbindungen der Formel<br/>
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        C<sub>w</sub>H<sub>x</sub>F<sub>y</sub>O<sub>z</sub><br/>
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   in der x &lt; y ist, die Summe von <maths id="math0003" num=""><math display="inline"><mrow><mtext>x + y = 2w + 2</mtext></mrow></math><img id="ib0003" file="imgb0003.tif" wi="31" he="4" img-content="math" img-format="tif" inline="yes"/></maths><br/>
    bedeutet und z 0 oder 1 ist,<br/>
die einen Siedepunkt im Bereich von 40 bis 100 °C zeigt beziehungsweise zeigen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="0003">
<claim-text>Mischung aus etwa 70 bis 80 Gew.-% Isopropanol, etwa 10 bis 12 Gew.-% Wasser und etwa 9 bis 18 Gew.-% einer Verbindung oder mehreren Verbindungen der Formel<br/>
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        C<sub>w</sub>H<sub>x</sub>F<sub>y</sub>O<sub>z</sub><br/>
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   in der x &lt; y ist, die Summe von <maths id="math0004" num=""><math display="inline"><mrow><mtext>x + y = 2w + 2</mtext></mrow></math><img id="ib0004" file="imgb0004.tif" wi="31" he="4" img-content="math" img-format="tif" inline="yes"/></maths><br/>
    bedeutet und z 0 oder 1 ist,<br/>
die einen Siedepunkt im Bereich von 40 bis 100 °C zeigt beziehungsweise zeigen.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="4"> -->
<search-report-data id="srep" lang="de" srep-office="EP" date-produced=""><doc-page id="srep0001" file="srep0001.tif" wi="156" he="242" type="tif"/></search-report-data>
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