(19)
(11) EP 0 576 808 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
10.06.1998  Patentblatt  1998/24

(21) Anmeldenummer: 93107504.8

(22) Anmeldetag:  08.05.1993
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6E04C 2/42, B21F 27/10

(54)

Verfahren zum Herstellen von Gitterrosten

Method of manufacturing gratings

Méthode de production de grilles


(84) Benannte Vertragsstaaten:
ES FR GB IT SE

(30) Priorität: 30.06.1992 DE 4221469

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
05.01.1994  Patentblatt  1994/01

(73) Patentinhaber: STACO STAPELMANN GmbH
41564 Kaarst (DE)

(72) Erfinder:
  • Stapelmann, Jan
    41352 Korschenbroich (DE)

(74) Vertreter: König, Reimar, Dr.-Ing. et al
Patentanwälte Dr.-Ing. Reimar König Dipl.-Ing. Klaus Bergen Postfach 260254
40095 Düsseldorf
40095 Düsseldorf (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 2 124 523
DE-A- 3 245 179
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen von aus Trag- und aus Querstäben bestehenden Gitterrosten mit vorgegebenen Abmessungen und Teilungen.

    [0002] Verfahren zum Herstellen von Gitterrosten aus abgelängten Trag- und Querstäben oder endlosen Tragstäben und abgelängten Querstäben sind bekannt. So beschreibt die deutsche Offenlegungsschrift DE-A-26 17 696 ein Verfahren, bei dem die Querstäbe endlos von jeweils einem Bund abgezogen und in paralleler Lage mit einem der Querstabteilung entsprechenden Abstand sowie die Tragstäbe einzeln quer zur Vorschubrichtung der Querstäbe einer Schweißvorrichtung zugeführt werden. Bei diesem und anderen bekannten Verfahren werden die Tragstäbe in der Schweißvorrichtung mit den Querstäben preßverschweißt, wobei eine Gitterrostbahn entsteht, die mittels einer Schere oder Säge in den Fertigabmessungen der Gitterroste - gegebenenfalls unter Berücksichtigung der Breite etwaiger Randstäbe - entsprechenden Abständen abgelängt wird. Da die Rostabmessungen und die Teilung völlig unabhängig voneinander vorgegeben sind, kann es dazu kommen, daß die Trennstelle der Gitterrostbahn mit einem Stab zusammenfällt oder so nahe an einem Stab liegt, daß es nicht mehr möglich ist, eine Schere an der vorgesehenen Trennstelle anzusetzen. Die Gitterrostbahn muß alsdann an anderer Stelle unterteilt werden, so daß ein Gitterrost mit Unter- oder Übermaß anfällt, oder es ist im Bereich des Kopfendes der Gitterrostbahn, d.h. im Zusammenhang mit dem vorausgehenden Schnitt ein Zwischenschnitt erforderlich, der zu einem Schrottstück führt.
    Mit einer Säge ist zwar auch ein Trennen in der Ebene eines Querstabs möglich. Der Querstab geht jedoch angesichts der Schnittbreite des Sägeblatts von beispielsweise 6 mm verloren; auch das führt zu einem unnötigen Materialverlust und ist mit einem hohen Sägeblattverschleiß verbunden. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß sich die Trennebene von Gitterrost zu Gitterrost in bezug auf die einander benachbarten Endstäbe verschieben kann, wenn beispielsweise die Gitterrostlänge nicht ein Vielfaches der Querstabteilung beträgt. Daraus resultieren nicht nur unterschiedliche Tragstabüberstände an beiden Seiten des Gitterrostes, sondern auch beiderseits der Trennebene, d. h. von Gitterrost zu Gitterrost trotz gleichbleibender Rostabmessungen. Das hat zur Folge, daß nach dem Verlegen der Roste die Endstäbe infolge der unterschiedlichen Tragstabüberstände bzw. Endfelder gleichartiger Matten nicht mehr miteinander fluchten und ein entsprechend ungleichmäßiges Verlegungsbild entsteht.

    [0003] Hinzu kommt, daß je nach Lage der Trennebene zwischen den Endstäben zweier aufeinanderfolgender Gitterroste einer Gitterrostbahn die Tragstabüberstände kleiner als an sich von der vorgegebenen Teilung her zulässig sind und demgemäß die Masse bzw. Zahl der Querstäbe größer ist als bei einem Gitterrost mit maximal zulässigem Tragstabüberstand.

    [0004] Die vorerwähnten Nachteile treten sowohl beim Verschweißen einzelner Querstäbe als auch beim paarweisen Verschweißen der Querstäbe mit den Tragstäben auf, weil in beiden Fällen die Querstabteilung durch den jeweiligen Verwendungszweck ebenso vorgegeben ist wie die Gitterrostabmessung, die sich völlig unabhängig von der Querstabteilung nach der mit den Gitterrosten auszulegenden Fläche, d.h. nach den örtlichen Gegebenheiten richtet. Dabei können die Gitterrostabmessungen je nach der auszulegenden Fläche sehr unterschiedlich sein, wenngleich erfahrungsgemäß etwa 70% der Gitterroste eines Verlegeplans Rostgruppen mit jeweils gleichen Abmessungen angehören.

    [0005] Aus der deutschen Offenlegungsschrift DE-A-21 24 523 ist weiterhin ein Tragrost aus gitterartig angeordneten, miteinander verbundenen Tragstäben und verdrillten Querstäben bekannt, bei dem die Tragstäbe und die Querstäbe jeweils parallel zueinander angeordnet sind und im wesentlichen einen gleichen Abstand voneinander besitzen. Die Abmessungen der jeweils äußeren, sich aus Trag- und Querstäben ergebenden Maschen können dabei von den Abständen der übrigen Trag- und Querstäbe abweichen.

    [0006] Nachteilig bei dieser Tragstab- und Querstabanordnung ist jedoch, daß die Maschengröße an den Rändern des Rostes unterschiedlich und auch sehr gering ist. Dadurch entsteht bei einem Aneinanderlegen verschiedener Roste einerseits ein uneinheitliches Bild, weil die aneinandergrenzenden Stäbe nicht fluchten, und andererseits kommt es in den Bereichen, wo die Roste aneinander anstoßen, zu einer sehr hohen Dichte von Trag- und Querstäben.

    [0007] Aus der deutschen Offenlegungsschrift DE-A-32 45 179 sind weiterhin ein Gitterrost und ein Verfahren zur Herstellung eines Gitterrostes bekannt, bei dem die Trag- und die Querstäbe so angeordnet sind, daß die äußeren Trag- bzw. Querstäbe jeweils nicht die äußere Umrandung bilden, sondern über den jeweiligen äußeren Quer- bzw. Tragstab hinausragen und jeweils Überstände bilden. Die Längsstäbe sind dabei parallel und mit gleichen Abständen angeordnet. Die Querstäbe werden dabei unter Ausnutzung der jeweils vorgegebenen zulässigen Minus- und/oder Plustoleranz der Querstababstände so verteilt, daß sich bei jedem Gitterrost an beiden Rostseiten ein gleicher Tragstabüberstand ergibt und gleichzeitig sämtliche Querstäbe einen gleichen Abstand aufweisen. Ziel ist es dabei, gleiche Tragstabüberstände zu erzielen und die Zahl der Querstäbe möglichst gering zu halten.

    [0008] Ein Nachteil dieses Verfahrens und des Gitterrostes selbst liegt darin, daß die Anordnung der Querstäbe nicht allein durch den vorgegebenen Querstababstand, der das äußere Erscheinungsbild und die Funktionalität des Gitterrostes bestimmt, sondern wesentlich auch durch die Toleranzgrenzen bestimmt wird, die im Bereich von 5% des vorgegebenen Querstababstandes liegen. Es wird daher zugunsten eines vorgegebenen, nur zweifach auftretenden Tragstabüberstandes der Abstand einer Vielzahl von Querstäben vom vorgegebenen Optimum für den Querstababstand abgeändert.

    [0009] Der Erfindung liegt nun das Problem zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung eines Gitterrostes zu schaffen, mit dem sich Gitterroste mit vorgegebenen Abmessungen und Teilungen herstellen lassen, die bezüglich der Anordnung der Trag- bzw. Querstäbe symmetrisch bezüglich der Mittellängs- bzw. Mittelquerachse sind und somit gleiche Endmaschengrößen aufweisen.

    [0010] Zur Lösung dieses Problems werden nach dem erfindungsgemäßen Verfahren bei einem Gitterrost, dessen Breite ungleich der Summe aus einem ganzzahligen Vielfachen eines vorgegebenen Teilungsmaßes der Tragstäbe und der Dicke eines der am Rand des Gitterrostes angeordneten Tragstäbe ist, Tragstäbe in Längsrichtung parallel zueinander angeordnet, auf eine vorgegebene Länge geschnitten, und, entweder die beiden Tragstäbe, zwischen denen die Mittellängsachse verläuft, oder zwei symmetrisch zur Mittellängsachse angeordnete Paare von benachbarten Tragstäben mit einem vom Teilungsmaß verschiedenen Abstand angeordnet, während die restlichen Tragstäbe symmetrisch zur Mittellängsachse mit dem gleichen Teilungsmaß angeordnet sind.

    [0011] In gleicher Weise, wie zuvor für die Tragstäbe beschrieben, können auch die Querstäbe angeordnet sein.

    [0012] Bei allen Ausführungsformen des Verfahrens sind die Gitterroste zur Mittellängsachse und zur Mittelquerachse symmetrisch, so daß alle vier Eckmaschen gleich groß sind. Dabei liegen die von den vorgegebenen Abmessungen abweichenden Maschen entweder im Bereich der Mittelachsen, zwischen den Mittelachsen und den Randstäben oder am Rand des Rostes.

    [0013] Die Lösung dieser Aufgabe basiert auf dem Gedanken, die Trag- und/oder die Querstäbe unter Benutzung der vorgegebenen Teilungen, ausgehend von einer Mittellängsachse und/oder einer Mittelquerachse oder ausgehend von den äußeren Tragstäben und/oder dem ersten und letzten Querstab mit gleichbleibender Teilung in Längs- und Querrichtung so zu verteilen, daß sich aufgrund der vorgegebenen Abmessungen und Teilungen ergebende Restmaschen im Bereich der Mittellängsachse und/oder der Mittelquerachse liegen bzw. Restmaschen benachbart zu den äußeren Tragstäben und/oder zu dem ersten und letzten Querstab oder im Bereich beiderseits der Mittellängsachse und/oder der Mittelquerachse parallel und symmetrisch dazu entstehen. Auf diese Weise lassen sich an allen Rostecken gleiche Endfeldgrößen herstellen, die quadratisch oder rechteckig sein können, je nachdem ob gleiche oder unterschiedliche Teilungen für die Trag- und die Querstäbe gewählt werden und je nachdem, wie sich die Trag- und die Querstäbe aufgrund der vorgegebenen Teilung innerhalb der vorgegebenen Gitterrostlänge und -breite unterbringen lassen.

    [0014] Die Größe der Endfelder an den Rostecken läßt sich den Befestigungstechniken für die Gitterroste anpassen. Die Gitterroste lassen sich, unabhängig vom Teilungsmaß der Trag- und der Querstäbe sofort seitlich sowie am Anfang und am Ende eingefaßt herstellen. Dabei können keine Materialdopplungen durch Anschweißen einer sogenannten dritten Seite entstehen, was sich günstig auf das Verhalten bei einem evtl. Beschichten, beispielsweise einem Verzinken, auswirkt.

    [0015] Eine bevorzugte Ausführungsform des Verfahrens zum Herstellen von aus Trag- und aus Querstäben bestehenden Gitterrosten mit vorgegebenen Abmessungen und Teilungsmaßen besteht darin, daß erfindungsgemäß in einen Rechner die Gitterrostlänge und -breite sowie die Dicke und die Teilungsmaße der Tragstäbe und der Querstäbe eingegeben werden, der Rechner die Zahl der für einen Gitterrost erforderlichen Tragstäbe und Querstäbe ermittelt, die Breite des Gitterrostes ungleich der Summe aus einem ganzzahligen Vielfachen des Teilungsmaßes der Tragstäbe und der Dicke eines der am Rand des Gitterrostes angeordneten Tragstäbe ist, der Rechner entweder die beiden Tragstäbe, zwischen denen die Mittellängsachse verläuft, oder zwei symmetrisch zur Mittellängsachse angeordnete Paare von benachbarten Tragstäben mit einem vom Teilungsmaß verschiedenen Abstand, die restlichen Tragstäbe symmetrisch zur Mittellängsachse mit dem gleichen Teilungsmaß und die Querstäbe symmetrisch zur Mittelquerachse verteilt und bei dem die Tragstäbe durch Ansteuern eines Tragstabhalters sowie die Querstäbe durch Ansteuern eines Querstabhalters positioniert und die Querstäbe mit den Tragstäben verschweißt werden.

    [0016] In gleicher Weise, wie zuvor für die Tragstäbe beschrieben, können auch die Querstäbe angeordnet werden.

    [0017] Bei allen Verfahrensvarianten wird der gleiche Vorteil, nämlich gleich große Rest- und Endmaschen mit symmetrischen Eckbereichen erreicht, und die Berechnung der Trag- und der Querstäbeanzahl sowie -verteilung beschränkt sich darauf, die Anzahl der Trag- und der Querstäbe aus den vorgegebenen Gitterrostabmessungen und Teilungen zu berechnen sowie diese in der angegebenen Weise zu verteilen. Da sich die Toleranzen beim Positionieren der Tragstäbe und der Querstäbe nicht kummulieren - die Tragstäbe bzw. die Querstäbe werden stets ausgehend von der Mittellängsachse oder der Mittelquerachse bzw. den seitlichen Tragstäben oder den ersten und dem letzten Querstab aus positioniert - ergeben sich maßgenaue Gitterroste, die sich problemlos aneinanderlegen lassen und ein symmetrisches Verlegebild ergeben. Die Steuerung der Tragstab- und der Querstabhalter sowie des Gitterrostauszugs, wenn die Querstäbe schrittweise verlegt werden, wird dadurch erheblich vereinfacht, so daß sich die Fertigung der erfindungsgemäßen Gitterroste kostengünstiger durchführen läßt.

    [0018] Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Gitterrostes des näheren erläutert.

    [0019] Der Gitterrost besteht aus in Längsrichtung parallelen, auf eine vorgegebene Länge geschnittenen Tragstäben 1,7,8, von denen die äußeren Tragstäbe 7,8 die seitliche Begrenzung des Gitterrosts bilden. Die Tragstäbe 1,7,8 sind mit einem Teilungsmaß T1 von den äußeren Tragstäben 7,8 aus zu einer Mittellängsachse 3 hin ausgerichtet. Falls die Gitterrostbreite nicht einem ganzzahligen Vielfachen des Teilungsmaßes T1 entspricht, ergeben sich im Bereich der Mittellängsachse 3 Restmaschen 5 mit einer Breite B. Die Anzahl der Tragstäbe 1,7,8 bei vorgegebener Gitterrostbreite und vorgegebenem Teilungsmaß T1 wird so gewählt, daß die Breite B der Restmaschen 5 nicht kleiner als das halbe Teilungsmaß T1 und nicht größer als das eineinhalbfache Teilungsmaß T1 wird.

    [0020] Auf die Tragstäbe 1,7,8 sind Querstäbe 2,9,10 preßgeschweißt, von denen der erste Querstab 9 und der letzte Querstab 10 den vorderen und hinteren Abschluß des Gitterrosts bilden.

    [0021] Die Querstäbe 2,9,10 sind, ausgehend von einer Mittelquerachse 4, mit gleichem Teilungsmaß T2 verteilt, wodurch neben dem ersten und dem letzten Querstab 9,10 Restmaschen 6 entstehen, deren Länge L einem Teilungsmaß T2 entspricht, wenn die Rostlänge ein ganzzahliges Vielfaches des Teilungsmaßes T2 ist. Ist dies nicht der Fall, kann die Länge L der Restmaschen 6 größer oder kleiner als das Teilungsmaß T2 ausfallen, wobei die Länge L nicht kleiner als das halbe Teilungsmaß T2 und nicht größer als das eineinhalbfache Teilungsmaß T2 gewählt wird.

    [0022] Die Ecken 11 des Gitterrosts besitzen alle die gleiche Größe und lassen sich der Befestigungstechnik für den Gitterrost anpassen.

    [0023] Eine andere Ausführung des Gitterrostes kann darin bestehen, daß sowohl die Tragstäbe 1,7,8 als auch die Querstäbe 2,9,10, ausgehend von der Mittellängsachse 3 und der Mittelquerachse 4, mit gleichem Teilungsmaß T1, T2 verteilt sind. In diesem Fall ergeben sich die Restmaschen sowohl neben dem ersten und dem letzten Querstab 9,10, als auch neben den äußeren Tragstäben 7,8.

    [0024] Unter Benutzung des gleichen Prinzips der Tragstab- und der Querstabverteilung lassen sich auch Gitterroste herstellen, bei denen die Tragstäbe 1,7,8 und die Querstäbe 2,9,10, ausgehend von den äußeren Tragstäben 7,8 bzw. dem ersten und dem letzten Querstab 9,10, zur Mittellängsachse 3 und zur Mittelquerachse 4 hin mit gleichem Teilungsmaß T1, T2 verteilt werden, so daß sich die Restmaschen sowohl zwischen den Tragstäben 1 als auch zwischen den Querstäben 2 im Bereich der Mittellängsachse 3 bzw. der Mittelquerachse 4 ergeben.

    [0025] Es ist auch möglich, parallele symmetrische Restmaschen in die Bereiche zwischen der Längsmittelachse 3 und den äußeren Tragstäben 7,8 zwischen der Quermittelachse 4 und dem ersten und letzten Querstab 9,10 anzuordnen.

    [0026] Schließlich ist es auch noch in Umkehrung der in der Zeichnung dargestellten Ausführung möglich, die Tragstäbe 1,7,8, ausgehend von der Mittellängsachse 3, mit gleichmäßigem Teilungsmaß T1 zu verteilen, so daß die Restmaschen neben den äußeren Tragstäben 7,8 liegen, während die Querstäbe 2,9,10, ausgehend vom ersten und vom letzten Querstab 9,10 mit gleichem Teilungsmaß T2 zur Mittelquerachse 4 hin verteilt sind und sich dadurch die Restmaschen im Bereich der Mittelquerachse 4 ergeben.

    [0027] Allen Ausführungen ist gemeinsam, daß vorgegebene feste Teilungsmaße T1, T2 dazu dienen, die Tragstäbe 1,7,8 bzw. die Querstäbe 2,9,10 zu verteilen, und zwar, entweder ausgehend von der Mittellängsachse 3 und der Mittelquerachse 4 oder, ausgehend von den äußeren Tragstäben 7,8, oder dem ersten und dem letzten Querstab 9,10, so daß entweder im Bereich der Mittellängsachse 3 und der Mittelquerachse 4, oder neben den äußeren Tragstäben 7,8 bzw. dem ersten und dem letzten Querstab 9,10 Restmaschen entstehen, die größer, gleich oder kleiner als das Teilungsmaß T1, T2 sein können.

    [0028] Zur Herstellung der Gitterroste läßt sich eine Vorrichtung verwenden, wie sie in der deutschen Offenlegungsschrift DE-A-32 45 179 beschrieben ist. Diese Vorrichtung wird daher im einzelnen hier nicht beschrieben.


    Ansprüche

    1. Verfahren zum Herstellen von aus Trag- und aus Querstäben bestehenden Gitterrosten mit Restteilungen, wobei sich die Restteilungen aus dem Verhältnis von vorgegebenen Abmessungen und vorgegebenem Teilungsmaß ergeben, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl der Tragstäbe unter Berücksichtigung deren Dicke ermittelt wird, die Tragstäbe symmetrisch zur Mittellängsachse angeordnet werden und die Tragstäbe, zwischen denen die Mittellängsachse verläuft oder zwei Paare von benachbarten Tragstäben so angeordnet werden, daß deren Abstand vom vorgegebenen Teilungsmaß abweicht und die verbleibenden Tragstäbe mit dem vorgegebenen Teilungsmaß angeordnet werden können.
     
    2. Verfahren zum Herstellen von aus Trag- und aus Querstäben bestehenden Gitterrosten mit Restteilungen, wobei sich die Restteilungen aus dem Verhältnis von vorgegebenen Abmessungen und vorgegebenem Teilungsmaß ergeben, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl der Querstäbe unter Berücksichtigung deren Dicke ermittelt wird, die Querstäbe symmetrisch zur Mittelquerachse angeordnet werden und die Querstäbe, zwischen denen die Mittelquerachse verläuft, oder zwei Paare von benachbarten Querstäben so angeordnet werden, daß deren Abstand vom vorgegebenen Teilungsmaß abweicht und die verbleibenden Querstäbe mit dem vorgegebenen Teilungsmaß angeordnet werden können.
     


    Claims

    1. Method for making gratings consisting of bearer bars and crossbars and having residual spacings, wherein the residual spacings result from the ratio of predetermined dimensions and a predetermined pitch, characterised in that the number of the bearer bars is determined having regard to their thickness, the bearer bars are arranged symmetrically with respect to the longitudinal centre line and the bars between which the longitudinal centre line extends, or two pairs of adjacent bearer bars, are arranged such that the distance between them differs from the predetermined pitch and the remaining bearer bars can be arranged with the predetermined pitch.
     
    2. Method for making gratings consisting of bearer bars and crossbars and having residual spacings, wherein the residual spacings result from the ratio of predetermined dimensions and a predetermined pitch, characterised in that the number of the crossbars is determined having regard to their thickness, the crossbars are arranged symmetrically with respect to the transverse centre line and the crossbars between which the transverse centre line extends, or two pairs of adjacent crossbars, are arranged such that the distance between them differs from the predetermined pitch and the remaining crossbars can be arranged with the predetermined pitch.
     


    Revendications

    1. Procédé de fabrication de grillages constitués de barreaux porteurs et de barreaux transversaux et présentant des écartements résiduels, les écartements résiduels résultant du rapport entre les dimensions prédéfinies et la cote d'écartement prédéfinie, caractérisé en ce que le nombre de barreaux porteurs est déterminé en tenant compte de leur épaisseur, les barreaux porteurs sont disposés symétriquement à l'axe médian longitudinal et les barreaux porteurs entre lesquels s'étend l'axe médian longitudinal, ou deux paires de barreaux porteurs voisins, sont disposés de telle sorte que leur écartement diffère de la cote d'écartement prédéfinie, et les autres barreaux porteurs peuvent être disposés avec la cote d'écartement prédéfinie.
     
    2. Procédé de fabrication de grillages constitués de barreaux porteurs et de barreaux transversaux et présentant des écartements résiduels, les écartements résiduels résultant du rapport entre les dimensions prédéfinies et la cote d'écartement prédéfinie, caractérisé en ce que le nombre de barreaux transversaux est déterminé en tenant compte de leur épaisseur, les barreaux transversaux sont disposés symétriquement à l'axe médian transversal et les barreaux transversaux entre lesquels s'étend l'axe médian transversal, ou deux paires de barreaux transversaux voisins, sont disposés de telle sorte que leur écartement diffère de la cote d'écartement prédéfinie, et les autres barreaux transversaux peuvent être disposés avec la cote d'écartement prédéfinie.
     




    Zeichnung