[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Uhr mit Analoganzeige mittels eines eine
Zeigerfunktion erfüllenden, zeitabhängig umlaufenden, eng gebündelten Lichtstrahles
mit einer Lichtquelle zur Erzeugung des eng gebündelten Lichtstrahles und mit einer
von einem Uhrwerk angetriebenen Dreheinrichtung für die Erzeugung des zeitabhängigen
Umlaufes des Lichtstrahles nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Typische Uhren, wie sie als Standuhren eingesetzt werden, haben ein Zifferblatt,
hinter dem ein Uhrwerk angeordnet ist, welches mittels einer sich durch das Zifferblatt
erstreckenden Achse zumindest einen Zeiger dreht. Der Betrachter kann durch Vergleich
der Zeigerstellung mit dem als Referenzfläche dienenden Zifferblatt die Uhrzeit ablesen.
[0003] Aus dem DE-GM 88 05 505.1 ist es bereits bekannt, bei einer derartigen Uhr den Zeiger
durch einen von einer Laserstrahlquelle erzeugten Lichtstrahl zu ersetzen. Bei dieser
Uhr ist in der Mitte des Zifferblattes ein von einem Uhrwerk angetriebenes Prisma
vorgesehen, auf welches in horizontaler Richtung und in Achsrichtung des Uhrwerkes
ein Laserstrahl auftrifft. Der Laserstrahl wird von dem Prisma in die Zifferblattebene
umgelenkt. Das Zifferblatt ist bei dieser bekannten Uhr mit einer zwischen durchsichtigen
Abschlußflächen eingeflossenen farbigen Flüssigkeit gebildet, durch die der Lichtstrahl
sichtbar gemacht wird. Der auf diese Weise sichtbar gemachte Lichtzeiger läuft wie
bei üblichen Uhren in einer im wesentlichen vertikalen Zifferblattebene um, wobei
die Winkelstellung des Lichtstrahles durch Vergleich mit der dahinterliegenden Referenzfläche
in Form des Zifferblattes für den Betrachter die Zeitinformation wiedergibt. Kurz
gesagt unterscheidet sich diese Uhr von üblichen Standuhren lediglich dadurch, daß
bei dieser Uhr der Zeiger durch ein Lichtzeigerelement in der farbig leuchtenden Flüssigkeit
gebildet wird.
[0004] Da man im Stand der Technik davon ausgeht, daß eine Analoguhr zumindest ein eine
Zeigerfunktion aufweisendes erstes Element und eine Referenzfläche mit Zifferblattfunktion
beinhalten muß, führten die sich aus dieser Zuordnung ergebenden technischen Beschränkungen
zu einer Einengung bei der Gestaltung von Uhren, die zu einer gewissen Gleichförmigkeit
bei Uhrendesigns geführt hat.
[0005] Bei der Lichtzeigeruhr nach der US-A-4374623 wird eine Analog-Anzeige durch einen
umlaufenden Lichtstrahl gebildet, welcher auf einem transparenten Umfangsabschnitt
des Uhrengehäuses, welches eine Zifferblattfunktion erfüllt, als Leuchtfleck erscheint.
Aus der Art der Darstellung der Figuren 1 bis 11 sowie mangels gegenteiliger detaillierter
Angaben in der Beschreibung ist anzunehmen, daß die dort gezeigte Uhr im Falle der
Ausführungsform der Figuren 1 bis 8 an eine Wand montiert wird und im Falle der Ausführungsform
der Figuren 9 bis 11 auf einem Fußteil aufgestellt wird.
[0006] In jedem Fall steht das in Umfangsrichtung verlaufende transparente Zifferblatt-Teil
in einer senkrechten Lage vor dem Betrachter.
[0007] Hieraus folgt, daß die dort gezeigte Dreheinrichtung zur Erzeugung des zeitabhängigen
Umlaufes des Lichtstrahles eine horizontal verlaufende Drehachse hat, während die
Ebene, in der der Lichtstrahl umläuft, vertikal steht. Die Lichtquelle selbst gibt
einen horizontal gerichteten Lichtstrahl ab, der von der um die horizontale Achse
drehbaren Dreheinrichtung in die vertikale Ebene umgelenkt wird.
[0008] Es ergibt sich eine Uhr mit dem klassischen Verständnis des althergebrachten Uhrendesigns,
bei dem die Uhr senkrecht stehend vor dem Betrachter ein kreisringförmiges Zifferblatt
hat, auf dem der Lichtstrahl bzw. die Lichtstrahlen den Zeiger bzw. die Zeiger für
die Stunde und/oder die Minute darstellen.
[0009] Das Dokument Patent Abstracts of Japan, vol. 6, no. 38 (P105) [916], 9. März 1982
& JP-A-56154688, 30. Nov. 1981 zeigt in seinem englischsprachigen Abstract eine Uhr
mit einer Analoganzeige mittels eines eine Zeigerfunktion erfüllenden, zeitabhängig
umlaufenden, enggebündelten Lichtstrahles, mit einer feststehenden Lichtquelle zum
Erzeugen des enggebündelten Lichtstrahles und mit einer von einem Uhrwerk angetriebenen
Dreheinrichtung, die um eine horizontale Achse umläuft, um einen zeitabhängigen Umlauf
des Lichtstrahles in einer vertikalen Ebene zu bilden. Die in dem Abstract gezeigte
Querschnittsdarstellung zeigt, daß die so gebildeten, umlaufenden Lichtstrahlen auf
einer hier nur im Querschnitt dargestellten Uhrzifferblattfläche auftreffen. Bezüglich
dieses Merkmals wird auf die ersten drei Zeilen der Zusammenfassung hingewiesen, die
wörtlich hervorheben, daß bei dieser Uhr der Lichtstrahl auf einem Zifferblatt auftrifft.
Dieses Zifferblatt kann auf einer Wandung oder einem Gehäuseteil der Uhr aufgebracht
sein, wie man aus den verschiedenen Ausführungsformen der Uhr erkennt. In jedem Fall
hat hier die Lichtauftreff-Fläche mit Zifferblattfunktion immer eine vertikale Lage,
wie dies bei jeder Wanduhr der Fall ist, wobei lediglich die sonst verwendeten Metallzeiger
bei dieser Uhr durch Lichtzeiger ersetzt werden.
[0010] Die DE-B-2407549 zeigt eine Vorrichtung zur optischen Anzeige der Uhrzeit mit einem
Zifferblatt, das an einer Vielzahl von Minutenpositionen Durchgangslöcher hat, wobei
rückseitig in der Mitte des Zifferblattes eine Glühbirne montiert ist, deren Lichtstrahl
von einer von einem Uhrwerk angetriebenen Lichtumlenkeinrichtung jeweils zu einer
der Durchgangslöcher umgelenkt wird, so daß durch dessen Beleuchtung die momentane
Uhrzeit anzeigbar ist.
[0011] Die US-A-3,983,688 zeigt eine von innen beleuchtbare Weltkugel, die innenseitig mit
einem weißen Licht zur Verdeutlichung der Tageszone und mit einem blauen Licht zur
Verdeutlichung der Nachtzone beleuchtbar sind. Das weiße Licht und das blaue Licht
werden von Glasfaseroptiken mit nachgeschalteten Farbfiltern erzeugt, die in Abhängigkeit
von der Uhrzeit motorisch angetrieben eine vertikale Achse umlaufen.
[0012] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe
zugrunde, eine Uhr mit einer derartigen Technik zu schaffen, daß die Technik dem Designer
größere Freiheiten in der Gestaltung der Uhr läßt.
[0013] Diese Aufgabe wird bei einer Uhr nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 durch
die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
[0014] Die Erfindung löst sich erstmals von der im Stand der Technik vorgegebenen zwanghaften
Vorstellung, daß eine Uhr mit Analoganzeige über ein Zeigerelement mit fest vorgegebener
Größe zu verfügen habe, welches aufgrund seiner Winkelstellung gegenüber einer Referenzfläche
mit Zifferblattfunktion die Zeit darstellt. In Abkehr von dieser Konvention schafft
die Erfindung eine Uhr, bei der ein umlaufender Lichtstrahl von einer sich im wesentlichen
um eine vertikale Achse drehenden Dreheinrichtung ausgeht, so daß der Lichtstrahl
in einer im wesentlichen horizontalen Ebene umläuft und ohne das im Stand der Technik
als erforderlich angesehene Auftreffen auf eine Referenzfläche mit Zifferblattfunktion
auf Flächen des die Uhr umgebenden Raumes, wie beispielsweise den Wänden des Raumes,
eine zeitabhängig wandernde Lichtmarke erzeugt. Der Betrachter kann aus der örtlichen
Lage des auf der Wand zeitabhängig weiterbewegten Lichtfleckes die aktuelle Uhrzeit
erkennen. Hierzu ist es möglich, jedoch nicht zwingend, daß an der Wand des Raumes,
in dem die erfindungsgemäße Uhr aufgestellt wird, Referenzmarken angebracht sind.
[0015] In völliger Abkehr vom Stand der Technik bildet bei der erfindungsgemäßen Uhr kein
zur Uhr gehöriges Zifferblatt die Referenzfläche für die Bestimmung der Zeigerstellung,
sondern Elemente, Flächen oder Wände des die Uhr umgebenden Raumes, auf denen die
vom Lichtstrahl erzeugte Lichtmarke wandert, übernehmen eine Zifferblattfunktion.
[0016] Bevorzugte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Uhr sind in den Unteransprüchen
angegeben.
[0017] Nachfolgend werden unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen zwei bevorzugte
Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Uhr näher erläutert.
[0018] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Vertikalschnittdarstellung durch eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Uhr; und
- Fig. 2
- eine Vertikalschnittdarstellung durch eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Uhr.
[0019] Wie in Fig. 1 gezeigt ist, umfaßt die erfindungsgemäße Uhr, die in ihrer Gesamtheit
mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnet ist, ein feststehendes Gehäuseteil 2, in dem eine
Lichtquelle in Form eines Halogenleuchtmittels 3 angeordnet ist. Das Halogenleuchtmittel
3 ist derart angeordnet, daß dessen Licht in Richtung einer Vertikalachse durch eine
zylindrische Öffnung 5 in dem feststehenden Gehäuseteil 2 abgegeben wird. Die zylindrische
Öffnung 5 ist von einem kragenförmigen Ansatz 6 umschlossen, der eine Drehführungseinrichtung
für ein um die Vertikalachse 4 drehbares röhrenförmiges Gehäuseteil 7 symbolisiert.
Für den Fachmann ist es offenkundig, daß jegliche geeignete Drehverbindung zwischen
dem feststehenden Gehäuseteil 2 und dem drehbaren, röhrenförmigen Gehäuseteil 7 anstelle
der gezeigten Drehlagerung verwendet werden kann.
[0020] Das drehbare, röhrenförmige Gehäuseteil 7 ist von einem Zahnkranz 8 umgeben, welcher
mit einem Antriebsritzel 9 eines elektrischen Schrittmotores 10 kämmt. Für den Fachmann
ist es offenkundig, daß anstelle des elektrischen Schrittmotores 10 jegliches andere
Uhrwerk verwendet werden kann. Nur beispielsweise wird hier ein mechanisches Federwerk
genannt.
[0021] Innerhalb des drehbaren, röhrenförmigen Gehäuseteiles 7 ist eine Optik 11 angeordnet,
die das von dem Halogenleuchtmittel 3 abgegebene Licht zu einem schmalen, eng gebündelten
Lichtstrahl umformt, der die Optik 11 in vertikaler Richtung nach oben verläßt.
[0022] Die Gestalt der Optik 11 ist für die Zwecke der vorliegenden Erfindung unmaßgeblich.
Typischerweise umfaßt die Optik jedoch Linsen 12, 13, eine Filterscheibe 14, eine
Blende 15 und ein Abschlußteil 16.
[0023] Ein Haltearm 17, der sich von dem drehbaren, röhrenförmigen Gehäuseteil 7 aus in
vertikaler Richtung erstreckt, hält vorzugsweise in einem 45° Winkel zur Vertikalen
einen Spiegel 18, der den vertikal austretenden Lichtstrahl in eine im wesentlichen
horizontale Ebene umlenkt.
[0024] Für den Fachmann ist es offenkundig, daß der Spiegel 18 auch durch andere Umlenkeinrichtungen,
wie beispielsweise ein Prisma, ersetzt werden kann.
[0025] Der Lichtstrahl, der von dem Spiegel 18 ausgeht, erstreckt sich von diesem in einer
im wesentlichen horizontalen Richtung, ohne auf eine Referenzfläche der Uhr mit Zifferblattfunktion
aufzutreffen, und verläuft daher durch den Raum, in dem die Uhr 1 aufgestellt ist,
bis zu Flächen des Raumes, welche beispielsweise die Wände 19 des Raumes sein können.
Daher bildet der in der im wesentlichen horizontalen Ebene des Raumes um die Vertikalachse
4 umlaufende Lichtstrahl auf Flächen bzw. Wänden 19 des Raumes eine im wesentlichen
punktförmige Lichtmarke, die sich zeitabhängig über die Flächen bzw. Wände 19 des
Raumes bewegt.
[0026] Bei der erfindungsgemäßen Uhr 1 bildet daher der Raum, in dem sich der Betrachter
befindet, eine Referenzfläche, die eine Zuordnung der Lage der von dem Lichtstrahl
erzeugten Lichtmarke zu einer Uhrzeit ermöglicht.
[0027] Es ist möglich, an den Wänden Referenzelemente 20 anzubringen, die beispielsweise
die örtliche Lage der durch den Lichtstrahl erzeugten Lichtmarke zu jeweils einer
vollen Stunde anzeigen. Herausragende optische Effekte werden dadurch erzeugt, daß
diese Referenzelemente 20 aus einem lichtleitfähigen Material, wie beispielsweise
einem eingefärbten Kunststoff-Folienkörper bestehen, so daß ein solcher als Referenzelement
20 dienender Kunststoff-Folienkörper bei Auftreffen des Lichtstrahles wenigstens im
Bereich seiner Folienkonturen aufglimmt.
[0028] Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf Fig. 2 eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Uhr 1 näher erläutert. Diejenigen Elemente der Ausführungsform gemäß Fig. 2, die mit
derjenigen gemäß Fig. 1 übereinstimmen, sind mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet,
so daß eine erneute Beschreibung dieser Elemente unterbleiben kann.
[0029] Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2 ist die Lichtquelle, die in Fig. 1 durch ein
Halogenleuchtmittel 3 mit einer zugeordneten Optik 11 gebildet wird, durch eine Laserlichtquelle
21 ersetzt. Für den Fachmann ist es offenkundig, daß eine Laserlichtquelle einen eng
gebündelten, kohärenten Lichtstrahl abgibt, ohne daß es zu Zwecken der Bündelung einer
Optik 11 bedarf. Die Laserlichtquelle 21 ist derart angeordnet, daß der von ihr abgegebene
Laserstrahl in Richtung der Vertikalachse 4 abgegeben wird.
[0030] Bei dieser Ausführungsform ist der Umlenkspiegel 18 durch ein Prisma 22 ersetzt.
Diese Ausgestaltung der Erfindung eignet sich für eine besonders kompakte Implementierung
der Uhr 1.
[0031] In Abweichung von den Ausführungsformen gemäß den Fig. 1 und 2 ist es möglich, anstelle
einer feststehenden Lichtquelle 3; 21, deren Strahl durch eine bewegliche Umlenkeinrichtung
18, 22 abgelenkt wird, die Lichtquelle selbst drehbeweglich mit einer Dreheinrichtung,
die von dem Uhrwerk 10 angetrieben wird, anzuordnen. Diese Ausgestaltung der erfindungsgemäßen
Uhr hat jedoch gegenüber den unter Bezugnahme auf Fig. 1 und 2 erläuterten Ausführungsbeispielen
den Nachteil, daß die Versorgungsenergie für die Lichtquelle in diesem Fall von dem
feststehenden Gehäuseteil 2 zu der sich drehenden Lichtquelle übertragen werden muß,
wofür man beispielsweise verschleißträchtige Schleifringe mit Bürsten einsetzen muß.
Daher wird man in aller Regel bemüht sein, die Lichtquelle gehäusefest anzuordnen.
1. Uhr (1) mit Analoganzeige mittels eines eine Zeigerfunktion erfüllenden, zeitabhängig
umlaufenden, eng gebündelten Lichtstrahles, mit einer feststehenden Lichtquelle (3;
21) zum Erzeugen des eng gebündelten Lichtstrahles und mit einer von einem Uhrwerk
(10) angetriebenen Dreheinrichtung (7, 8, 11, 17, 18, 22) für die Erzeugung des zeitabhängigen
Umlaufes des Lichtstrahles, die eine Umlenkeinrichtung (18; 22) für den Lichtstrahl
umfaßt, die ausgebildet ist, um den Lichtstrahl in einer im wesentlichen senkrecht
auf der Drehachse der Dreheinrichtung liegenden Ebene umlaufen zu lassen,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Drehachse der Dreheinrichtung (7, 8, 11, 17, 18, 22) eine im wesentlichen
vertikale Achse (4) ist;
daß die Dreheinrichtung (7, 8, 11, 17, 18, 22) derart ausgebildet ist, daß der Lichtstrahl
in einer im wesentlichen horizontalen Ebene um die im wesentlichen vertikale Achse
(4) umläuft;
daß die Uhr (1) ohne eine Referenzfläche mit Zifferblattfunktion derart ausgebildet
ist, daß der Lichtstrahl an den Wänden (19) des Raumes, in dem sich der Betrachter
befindet und in dem die Uhr (1) aufgestellt ist, eine Lichtmarke mit einer zeitabhängigen,
im wesentlichen horizontal umlaufenden Lage erzeugt;
daß die Lichtquelle (3; 21) einen im wesentlichen vertikal nach oben gerichteten Lichtstrahl
abgibt; und
daß die Dreheinrichtung (7, 8, 11, 17, 18, 22) den im wesentlichen vertikal nach oben
gerichteten Lichtstrahl in die im wesentlichen horizontale Ebene derart umlenkt, daß
der Lichtstrahl um die im wesentlichen vertikale Achse (4) umläuft.
2. Uhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Umlenkeinrichtung einen Spiegel (18) umfaßt.
3. Uhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Umlenkeinrichtung ein Prisma (22) umfaßt.
4. Uhr nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lichtquelle ein Halogenleuchtmittel (3) und eine Optik (11; 12, 13, 14, 15,
16) umfaßt, welche das von dem Halogenleuchtmittel (3) abgegebene Licht in einen eng
gebündelten Lichtstrahl umformt.
5. Uhr nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lichtquelle durch eine Laserlichtquelle (21) gebildet wird.
6. Uhr nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Uhrwerk durch einen elektrischen Schrittmotor (10) gebildet wird, welcher
die Dreheinrichtung über Antriebsmittel (8, 9) derart antreibt, daß sich die Dreheinrichtung
einmal in jeweils zwölf Stunden bzw. einmal in jeweils vierundzwanzig Stunden um ihre
Vertikalachse (4) dreht.
1. A clock (1) with an analog display effected by means of a narrow beam of light which
fulfills the function of a clock hand and which carries out a time-dependent rotary
movement, comprising a stationary light source (3; 21) for producing said narrow beam
of light and a rotating means (7, 8, 11, 17, 18, 22) which is driven by a clockwork
(10) and which is used for producing the time-dependent rotary movement of the light
beam, said rotating means including a deflection means (18; 22) for the light beam
which is constructed in such a way that it will cause the light beam to rotate in
a plane extending essentially at right angles to the axis of rotation of said rotating
means,
characterized in
that the axis of rotation of the rotating means (7, 8, 11, 17, 18, 22) is an essentially
vertical axis (4);
that the rotating means (7, 8, 11, 17, 18, 22) is constructed in such a way that the
light beam will rotate about the essentially vertical axis (4) in a substantially
horizontal plane;
that, without having any reference surface which fulfills the function of a clockface,
the clock (1) is constructed in such a way that the light beam will produce a light
mark with a time-dependent, essentially horizontally rotating position on the walls
(19) of the room in which the clock (1) stands and in which the person looking at
said clock stays;
that the light source (3; 21) emits a light beam directed upwards in an essentially
vertical direction; and
that the rotating means (7, 8, 11, 17, 18, 22) deflects the light beam which is directed
upwards in an essentially vertical direction into said substantially horizontal plane
in such a way that the light beam will rotate about said essentially vertical axis
(4).
2. A clock according to claim 1, characterized in
that the deflection means comprises a mirror (18).
3. A clock according to claim 1, characterized in
that the deflection means comprises a prism (22).
4. A clock according to one of the claims 1 to 3, characterized in
that the light source comprises a halogen light-emitting means (3) and an optical
system (11; 12, 13, 14, 15, 16) converting the light emitted by said halogen light-emitting
means (3) into a narrow beam of light.
5. A clock according to one of the claims 1 to 3, characterized in
that the light source consists of a laser light source (21).
6. A clock according to one of the claims 1 to 5, characterized in
that the clockwork consists of an electric stepping motor (10) driving the rotating
means via drive means (8, 9) in such a way that said rotating means will carry out
one rotation about its vertical axis (4) in the course of twelve hours or in the course
of 24 hours.
1. Horloge (1) à affichage analogique, avec un rayon lumineux en faisceau étroit, tournant
en fonction de l'heure et remplissant la fonction d'aiguille, avec une source de lumière
fixe (3; 21) destinée à générer le rayon lumineux en faisceau étroit et avec un dispositif
de rotation (7, 8, 11, 17, 18, 22) entraîné par une minuterie (10) et destiné à générer
la rotation du rayon lumineux en fonction de l'heure et comportant un dispositif de
déviation (18; 22) du rayon lumineux réalisé pour faire tourner le rayon lumineux
dans un plan situé sensiblement perpendiculairement à l'axe de rotation du dispositif
de rotation, caractérisée en ce
que l'axe de rotation du dispositif de rotation (7, 8, 11, 17, 18, 22) est un axe
(4) sensiblement vertical,
que le dispositif de rotation (7, 8, 11, 17, 18, 22) se présente de telle manière
que le rayon lumineux tourne dans un plan sensiblement horizontal autour de l'axe
(4) sensiblement vertical,
que l'horloge (1) sans surface de référence à fonction de cadran se présente de
telle manière que le rayon lumineux génère, sur les murs (19) du local dans lequel
se trouve l'observateur et dans lequel est placée l'horloge, un repère lumineux à
position tournant de manière sensiblement horizontale en fonction de l'heure,
que la source de lumière (3; 21) émet un rayon lumineux orienté sensiblement verticalement
vers le haut, et
que le dispositif de rotation (7, 8, 11, 17, 18, 22) dévie le rayon lumineux orienté
sensiblement verticalement vers le haut dans le plan sensiblement horizontal, de manière
que le rayon lumineux tourne autour de l'axe (4) sensiblement vertical.
2. Horloge suivant la revendication 1, caractérisée en ce que le dispositif de déviation
comporte un miroir (18).
3. Horloge suivant la revendication 1, caractérisée en ce que le dispositif de déviation
comporte un prisme (22).
4. Horloge suivant l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la source de
lumière comporte un dispositif d'éclairage halogène (3) et une optique (11; 12, 13,
14, 15, 16) qui transforme la lumière émise par le dispositif d'éclairage halogène
(3) en un rayon lumineux en faisceau étroit.
5. Horloge suivant l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la source de
lumière est constituée d'une source de lumière laser (21).
6. Horloge suivant l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la minuterie
est constituée d'un moteur électrique pas-à-pas (10) qui entraîne le dispositif de
rotation, par l'intermédiaire de moyens d'entraînement (8, 9), de telle manière que
le dispositif de rotation tourne une seule fois toutes les douze heures ou une seule
fois toutes les vingt-quatre heures sur son axe vertical (4).