| (19) |
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(11) |
EP 0 578 960 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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03.02.1999 Patentblatt 1999/05 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.04.1996 Patentblatt 1996/15 |
| (22) |
Anmeldetag: 03.06.1993 |
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| (54) |
Vorrichtung zur ferngesteuerten Betätigung von Klemmorganen einer Wendeeinrichtung
Device for the remote control of the grippers of a turning device
Dispositif de commande à distance pour les pinces d'un dispositif de retournement
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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FR GB IT SE |
| (30) |
Priorität: |
15.07.1992 DE 4223189
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.01.1994 Patentblatt 1994/03 |
| (73) |
Patentinhaber: Heidelberger Druckmaschinen
Aktiengesellschaft |
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D-69019 Heidelberg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Becker, Willi
W-6919 Bammental (DE)
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| (74) |
Vertreter: Fey, Hans-Jürgen et al |
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Heidelberger Druckmaschinen AG
Patentabteilung
Kurfürsten-Anlage 52-60 69115 Heidelberg 69115 Heidelberg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 377 857 DE-C- 3 814 831 JP-A-63 173 645
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EP-A- 0 549 884 JP-A-63 173 644
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[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur ferngesteuerten Betätigung von
Klemmelementen einer Wendeeinrichtung in bogenführenden Zylindern und an Seitenwänden
von Rotationsdruckmaschinen, wobei über die Klemmelemente durch Beaufschlagung mit
einer Vorspannkraft eine Klemmverbindung zwischen relativ zueinander verstellbaren
Kraftübertragungselementen und zwischen Steuerungssegmenten mittels einer bewegbaren,
mindestens einteiligen Druckstange erzeugt und aufrechterhalten wird.
[0002] Aus dem Stand der Technik (EP 0 377 857 A / DE 38 14 831 C1) ist eine Vorrichtung
zur Verstellung der Drehlage eines Zylinders einer Wendeeinrichtung und zur Axialverschiebung
eines Stellgliedes für die Umstellung der Greifersteuerung an diesem Zylinder einer
Bogenrotationsdruckmaschine bekannt. Bei dieser auf manuellem Wege zu bedienenden
Vorrichtung wird eine Gewindehülse verdreht, um über einen Druckring die durch ein
Federpaket auf Druckhebel ausgeübte Klemmkraft zu reduzieren oder ganz aufzuheben.
Ferner dient ein in Abhängigkeit von der Axiallage der Gewindehülse über eine Ringnut
betätigbarer Doppelhebel zur Unterbrechung des Versorgungsstromkreises bei aufgehobener
Klemmung zwischen Fest- und Verstellzahnrad und zum Schließen des Versorgungsstromkreises
bei wiederhergestellter Klemmung zwischen Fest- und Verstellzahnrad. Ungünstig bei
dieser Vorrichtung ist der Umstand, daß einerseits eine manuelle Bedienung zur Abfhebung
der Klemmung erforderlich ist, und andererseits die Unterbrechung eines elektrischen
Stromkreises auf mechanischen Weg erfolgt.
[0003] Durch die JP 63-173644 A sind Stellzylinder zur Lösung einer Klemmkraft zwischen
relativ zueinander verstellbaren Zahnrädem eines Wendezylinders bekannt, bei der die
Klemmkraft mittels einer Druckfeder aufgebracht wird. Die Stellzylinder sind direkt
an den Wendezylinder und somit drehbar angeordnet.
[0004] Die JP 63-173645 A zeigt Stellzylinder zur Bewegung einer Keilstange. Die Stellzylinder
sind am Zapfen eines Übergabezylinders befestigt und rotieren somit zusammen mit dem
Übergabezylinder.
[0005] Es liegt den Vorrichtungen nach der JP 63-173644 A und JP 63-173645 A der Nachteil
zugrunde, daß die jeweils zusammen mit dem Zylinder drehbar angeordneten Stellzylinder
sogenannte Drehdurchführungen benötigen. Derartige Drehdurchführungen weisen oftmals
Abdicht- und Leckageprobleme auf.
[0006] In Weiterentwicklung des Standes der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die
Aufgabe zugrunde, die Voraussetzungen für eine fernsteuerbare Klemmeinrichtung aus
standardisierten, kompakten Komponenten zu schaffen.
[0007] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0008] Die mit dieser Lösung erzielbaren Vorteile liegen darin, daß nunmehr die Einbindung
von Klemmeinrichtungen an einer Wendeeinheit in einem System zur Maschinenfemsteuerung
möglich ist. Werden alle Komponenten - beispielsweise eine Wendeeinrichtung - mit
der erfindungsgemäßen Vorrichtung ausgestattet, kann eine gleichzeitige Fernbedienung
unterschiedlicher Komponenten erfolgen, so daß die Rüstzeiten bei der Umstellung von
Schön- auf Schön- und Widerdruck drastisch reduziert werden. In weiterer Ausgestaltung
des der Erfindung zugrunde liegenden Gedankens wird bei Druckmittelbeaufschlagung
der Stellzylinder zwischen ringförmig verlaufenden Begrenzungsflächen eine Druckkammer
gebildet. Zum Druckaufbau bedarf es keiner gesonderten Vorkammer, daher bauen die
Stellglieder besonders kompakt; ferner kann das Volumen des zum Druckaufbau erforderlichen
Mediums klein gehalten werden. Eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Lösung sieht vor, daß die bewegbaren mindestens einteiligen Druckstangen von drehfest
gelagerten druckmittelbeaufschlagbaren Stellzylinder drehbar aufgenommen sind. Von
Vorteil ist insbesondere die Tatsache, daß auf eine separat vorzusehende aufwendige
Drehdurchführung verzichtet werden kann, was die Fertigungskosten nicht unerheblich
senkt. Im Bereich der die Druckkammer begrenzenden Bauteile treten keine Rotationsbewegungen
auf, so daß keine Abdicht- und Leckageprobleme auftreten
[0009] In weiterer Ausbildung der erfindungsgemäßen Lösung ist vorgesehen, daß in die druckmittelbeaufschlagbaren
Stellzylinder Lagerungselemente einsetzbar sind. Damit sind diese sowohl auf rotierenden
als auch auf nicht drehenden Druckstangen einsetzbar, ohne daß es Veränderungen der
Geometrie der Stellglieder bedarf. Damit sind diese universell verwendbar und in größeren
Stückzahlen produzierbar, was die Herstellkosten herabsetzt.
[0010] Eine Ausführungsform dieses Lösungskanzeptes sieht vor, daß der mittelbar über ein
Druckmedium betätigbare Stellzylinder einen Exzenterbolzen aufnimmt, der über einen
Hebel mit einem zweiten Stellzylinder in Verbindung steht. Bei dieser Variante kann
die Peripherie der Druckerzeugung außerhalb der zu betätigenden Klemmung angebracht
sein.
[0011] Eine weitere Ausbildung dieses Lösungskonzeptes sieht eine in einer Bolzenhalterung
drehbar gelagerte axial bewegbare, mindestens einteilige Druckstange vor. Des weiteren
weist die Bolzenhalterung ein Radiallager auf und stützt sich bei Verdrehung des Exzenterbolzens
über ein Axiallager an einem Anschlag ab. Durch eine am Ende eines Hebels aufgebrachte,
jedoch geringe Stellkratt kann beim minimalen Schaltweg die Federkraft eines Kraftspeichers
aufgehoben werden, so daß eine Verstelloperation durchgeführt werden kann.
[0012] Anhand einer Zeichnung wird die Erfindung anschließend im Detail erläutert.
[0013] Es zeigt:
- Fig. 1
- einen Schnitt durch druckmittelbeaufschlagbare, ferngesteuert betätigbare Stellglieder
auf einer rotierenden Druckstange,
- Fig. 2
- einen Schnitt durch eine an einer Speichertrommel angeflanschte Vorrichtung zur ferngesteuerten
Betätigung von Klemmelementen,
- Fig. 3
- einen Schnittdurch eine Vorrichtung zur ferngesteuerten Betätigung einer Klemmung
für ein Zahnsegment, welches an der Seitenwand einer Rotatiorsdruckmaschine gelagert
ist,
- Fig. 4
- einen Schnitt durch eine pneumatisch beaufschlagbare Vorrichtung,
- Fig. 5
- eine Schnitt durch mittelbar über ein Druckmedium betätigbare Stellglieder,
- Fig. 6
- die Draufsicht auf eine Vorrichtung gemäß Fig. 5.
[0014] Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch druckmittelbeaufschlagbare, ferngesteuert betätigbare
Stellglieder auf einer rotierenden Druckstange. Zur Aufrechterhaltung des Kraftschlusses
zwischen einem Festzahnrad 1 und einem Verstellzahnrad 3 werden diese über Druckhebel
5 gegeneinander verklemmt. Die Druckhebel 5 pressen das von einem Zapfenansafz 2 aufgenommene
Verstellzahnrad 3 an ein Festzahnrad an; dabei wirken sie auf die Ringfläche 4 ein.
Die Drucknebel 5 stützen sich auf eine Stützplatte 7 ab, die durch Schrauben 6 mit
dem Zapfenansatz 2 verschraubt ist. Die in einen kurzen und einen langen Hebelarm
unterteilten Druckhebel 5 liegen mit dem unteren Hebelarm jeweils an einer Scheibe
11 an. Zwischen der Scheibe 11 und einem Absatz 9a einer Druckstange 9 ist ein Paket
Federn 12 angeordnet, welches die zur Aufrechterhaltung der Klemmung notwendige Vorspannkraft
erzeugt. Dieses wirkt einerseits auf die unteren Hebelarme der Drucknebel 5 ein, wodurch
diese sich über einen an der Rückseite der Druckhebel 5 ausgeführten Nocken an der
Stützplatte 7 abstützen. Über den kurzen Hebelarm der Drucknebel 5 werden - mit entsprechend
den Hebelverhältnissen vergrößerter Klemmkraft -das Festzahnrad 1 und das Verstellzahnrad
3 gegeneinander veridemmt. Andererseits ist im Inneren eines Zylinders 8 ein Drucknebel
8c vorgesehen, der auf einem Gelenkbolzen 8d gelagert ist. Drückt die Druckstange
9 gegen den Druckhebel 8c, spannt dieser über den Zugbolzen 8b den Verstellschlitten
8a in seiner Position am Zylinder 8 fest.
[0015] Am Ende der Druckstange 9 befinden sich zwei Muttern 15, 16, von denen die Mutter
15 einen Anschlag bildet, der durch die Kontermutter 16 gesichert wird. Durch ein
Axiallager 17 und ein Radialiager 19 ist auf der Druckstange 9 ein Kolben 20 aufgenommen,
welcher drehfest, jedoch axial verschiebbar in ein Gehäuse 24 aufgenommen ist. Das
Gehäuse 24 nimmt in einer druckstangenseitigen Ausnehmung ein Axiallager 18 auf und
ist über eine Verdrehsicherung 25 mit der Seitenwand der Maschine drehfest verbunden.
An einem Ring des Axiallagers 18 liegt eine auf der Druckstange 9 in axiale Richtung
bewegbare Druckhülse 13 an. Zwischen deren federnpaketseitigen Ende und dem Absatz
10 der Druckstange 9 ist Spiel vorhanden, welches den Schaltweg 14 zuläßt. Das Gehäuse
24 weist eine Ringnut 21 auf, in welche ein Dichtelement 22 eingelassen ist. Die Begrenzungswand
23 des Kolbens 20 bildet eine Begrenzung einer Druckkammer 30. Das Gehäuse 24 verfügt
über eine Zuleitung 26 für ein Druckmedium und weist ein weiteres Dichtelement 27
auf, das zusammen mit dem Dichtelement 22 die Druckkammer 30 zwischen den relativ
zueinander bewegbaren Bauteilen, Kolben 20 und Gehäuse 24, abdichtet und einen Druckaufbau
ermöglicht. Das Gehäuse 24 vervollständigt mit seiner Begrenzungsfläche 28 die zwischen
Kolben 20 und Gehäuse 24 ringförmig verlaufende Druckkammer 30, die überdie Zuleitung
26 mit einem Druckmedium beaufschlagt wird. Durch den Vorsprung 29 am Gehäuse 24 wird
die Ausnehmung zur Aufnahme des Axiallagers 18 begrenzt.
[0016] Da die Druckmittelzuleitung durch das drehfeste, aber axial verschiebbare Gehäuse
24 erfolgt, erübrigt sich die Verwendung einer aufwendigen Drehdurchführung, die zudem
meist Abdichtproblerne mit sich bringt. Bei der erfindungsgemäßen Lösung findet der
Druckaufbau zwischen zwei drehfest angeordneten Komponenten, nämlich dem Kolben 20
und dem Gehäuse 24, statt, deren Abdichtung untereinander kein Problem darstellt.
Bei einer Beaufschlagung mit einem Druckmedium baut sich in der durch die Begrenzungsflächen
23 und 28 gebildeten Druckkammer 30 ein Überdruck auf. Der Kolben 20 stützt sich über
das Axiallager 17 am Anschlag 15, der durch die Kontermutter 16 gesichert ist, ab.
Gleichzeitig bewegt sieh das Gehäuse 24, dem Aufbau des Überdruckes in der Druckkammer
30 entsprechend, in axiale Richtung auf das Federnpaket 12 zu. Über das Axiallager
18 erfolgt die dem Verschiebeweg des Gehäuses 24 entsprechende Verschiebung der Druckhülse
13, welche an der Scheibe 11 anliegt. Sobald der Schaltweg 14 überbrückt ist, liegt
die Druckhülse 13 an einem Absatz 10 der Druckstange 9 an, welche die Federn 12 aufnimmt.
Gleichzeitig mitder Anlage der Druckhülse 13 am Absatz 10 der Druckstange 9, ist über
die ebenfalls axial verschiebbare Scheibe 11 die durch die Federn 12 erzeugte Vorspannung
aufgehoben; die Druckhebel 5 und 8c sind mithin entlastet. Nunmehr kann eine Verstellung
der Drehlage des Verstellzahnrades 3 relativ zum Festzahnrad 1 und eine Verstellung
des Verstellschlittens 8a erfolgen. Über einen in die Zuleitung 26 des Druckmediums
integrierten Druckwächter erfolgt eine Absicherung der Maschine während der Umstellphase,
welche beim Druckaufbau den Versorgungsstromkreis unterbrochen hält, so daß ein Anlauf
der Maschine bei geöffneter Klemmung unterbleibt. Ein Endschaltergestänge kann somit
entfallen.
[0017] Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch eine an einer Speichertrommel angeflanschte Vorrichtung
zur ferngesteuerten Betätigung von Klemmorganen.
[0018] Zur Klemmung eines Mantels 31a einer Speichertrommel 31 gegen einen auf dem Zapfen
der Speichertrommel 31 angeordneten Anschlag 31b, stützt sich ein Paket Federn 12
an einem Gehäuse 35 ab. Das Gehäuse 35 ist über Schrauben 34 an die Speichertrommel
31 angeflanscht. Das Federnpaket drückt eine Druckstange 32 über einen Absatz 32a
gegen einen - bezogen auf einen Nocken zum Abstützen - längeren Hebelarm eines Druckhebels
33. Der kürzere Hebelarm des Druckhebels 33 verklemmt den Mantel 31a der Speichertrommel
31 gegen den Anschlag 31b der auf dem Zapfen der Speichertrommel 31 befestigt ist.
[0019] Der Kolben 20 und das Gehäuse 24 sind über die Axiallager 17 und 18 sowie das Radiallager
19 - analog zur in Fig. 1 gezeigten Darstellung - auf der Druckstange 32 aufgenommen.
Der Kolben 20 stützt sich über das Axiallager 17 am Anschlag 15 ab, der durch eine
Kontermutter 16 gesichert ist. Das durch die Verdrehsicherung 25 mit der Seitenwand
verbundene Gehäuse 24 in nimmt den Kolben 20 drehfest jedoch axial verschiebbar auf.
Die Druckkammer 30 wird durch zwei ringförmig verlaufende Begrenzungsflächen 23 und
28 des Kolbens 20 beziehungsweise des Gehäuses 24 gebildet. Die Druckkammer 30 ist
durch das Dichtelement 22 in der Ringnut 21 des Kolbens 20 einerseits und durch das
Dichtelement 27 des Gehäuses 24 andererseitsfür einen Druckaufbau geeignet abgedichtet.
[0020] Bei Druckbeaufschlagung der Druckkammer 30 über die Zuleitung für Druckmedium 26
fährt bei dieser Ausführungsform der Kolben 20 aus dem Gehäuse 24 aus und liegt bei
Beginn des Druckaufbaus am Anschlag 15 der Druckstange 32 an. Bei weiterer Druckerhöhung
wird die Druckstange 32 nach links bewegt, bis nach Zurücklegen des Steilwegs 14 der
Absatz 32a der Druckstange 32 an einem Anschlag im Gehäuse 35 anliegt. Damit ist der
Druckhebel 33 an seinem unteren Ende entlastet und die Klemmung zwischen dem Mantel
31a und dem Anschlag 31b der Speichertrommel 31 aufgehoben. Nunmehr kann eine Versteilung
vorgenommen werden.
[0021] Aus einem Vergleich mit Figur 1 geht hervor, daß die Geometrien der Stellglieder,
also Kolben 20 und Gehäuse 24 identisch sind; dadurch ergibt sich eine universelle
Verwendbarkeit dieser Bauteile bei Verwendung an mehreren Komponenten einer Wendeeinrichtung.
Ferner läßt sich bei Ausstattung von Speichertrommel und Wendetrommel mit der erfindungsgemäßen
Vorrichtung eine gleichzeitige Betätigung mehrerer Komponenten erzielen. Außerdem
lassen sich mit den in den Figuren 1 und 2 gezeigten Ausführungsformen auch Maschinen
mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung nachrüsten, die bereits ausgeliefert sind, so
daß sich bei diesen ausgelieferten Rotationsdruckmaschinen das der erfindungsgemäßen
Vorrichtung innenwohnende Rationalisierungspotential nutzen läßt.
[0022] Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch eine Vorrichtung zur ferngesteuerten Betätigung
einer Klemmung für ein Zahnsegment, welches an der Seitenwand einer Rotationsdruckmaschine
verstellbar gelagert ist.
[0023] In dieser Ausführungsform befindet sich ein glokkenförmiger Körper 36 - oder ein
entsprechend geformter Bügel - an der Seitenwand 38 einer Rotationsdruckmaschine.
Der glockenförmige Körper 36 kann durch Schrauben 37 auf der Seitenwand 38 befestigt
sein; zur Bauraumeinsparung kann er auch in diese eingelassen sein, wodurch eine Verkürzung
des Druckstangensegmentes 39 erreichbar ist. Auf dem Druckstangensegment 39 befindet
sich ein Absatz 40. Zwischen dem Absatz 40 und einem gehäusefesten Anschlag 41. der
den Stellweg 14 begrenzt, ist auf dem Druckstangensegment 39 mindestens eine Feder
12 aufgenommen. Der Kolben 20 ist über Schrauben 44 mit dem glockenförmigen Körper
36 verbunden. während das Gehäuse 24 auf dem Ende des Druckstangensegments 39 zentriert
ist und mit einer Schulter am Absatz 40 anliegt.
[0024] Das Druckstangensegment 39 ist an seinem hinteren, dem Zahnsegment 43 zugewandten
Teil mit einer Nase 42 versehen, welche bei Bewegung des Druckstangensegmentes 39
in axiale Richtung das Zahnsegment 43 an die Seitenwand 38 klemmt oder es zur Verstellung
freigibt.
[0025] Bei Druckbeaufschlagung der durch die ringförmig verlaufenden Begrenzungsflächen
23 und 28 gebildeten Druckkammer 30 bewegt sich das Gehäuse 24 in axiale Richtung
vom Kolben 20 weg. Das Anliegen des Gehäuses 24 am Absatz 40 des Druckstangensegmentes
39 bewirkt eine Kompression der Federn 12 bei axialer Verschiebung des Drucksegmentes
39 durch Druckbeaufschlagung der Druckkammer 30. Bei axialer Verschiebung des Druckstangensegmentes
39 gibt die Nase 42 das Zahnsegment 43 frei, welches dann verstellt werden kann. Bei
Druckentlastung der Kammer 30 wird durch die Federn 12 die Nase gegen das Zahnsegment
43 gepreßt, wodurch dessen Schwenkposition arretiert wird. Bei Druckbeaufschlagung
der Druckkammer 30 wird der Schaltweg 14 durch den Anschlag 41 bestimmt. Der kurze
Schaltweg in dieser Konfiguration ist bei anderen konstruktiven Anwendungen der erfindungsgemäßen
Vorrichtung durchaus auf längere Schnaltwege verlängerbar. Wie in den Ausführungen
zu den Figuren 1 und 2 bereits erwähnt, sind Kolben 20 und Gehäuse 24 mit Dichtelementen
22 und 27 versehen, die von Ringnuten aufgenommen werden, um den Druckaufbau in der
Druckkammer zu gewährleisten.
[0026] Bei den in Fig. 1 bis 3 gezeighten Ausfuhrungsformen sind Einbeufälle für das Gehäuse
24 und den Kolben 20 gezeigt, die einmal von rotierenden Druckstangen 9, 32 über Lagerungselemente
in diesen aufgenommen werden, während in Fig. 3 eine Anordnung auf einem nicht rotierenden
Druckstangensegment 39 gezeigt ist. Dies zeigt die universelle Verwendbarkeit der
Stellglieder, die die Ausstattung von mehreren Komponenten einer Wendeeinrichtung
erlauben, und deren gleichzeitige Fernbedienung per Knopfdruck ermöglichen.
[0027] Fig. 4 zeigt einen Schnitt durch eine pneumatisch beaufschlagbare Vorrichtung. Abweichend
von den bisher beschriebenen Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind
in dieser Variante Komponenten mit größeren Druckkammerbegrenzungsflächen dargestellt.
Eine rotierende Druckstange 9 ist in einem Gehäuse 48 über Radiallager 19 drehbar
aufgenommen, während ein Kolben 46 über ein Axiallager 47 auf eine Druckhülse 45 wirkt.
Die Druckbeaufschlagung der Druckkammer 30 bewirkt einerseits eine Anlage des Gehäuses
48 über das Axiallager 17 am Anschlag 15, während andererseits der Kolben 46 über
das Axiallager 47 die Druckhülse 45 gegen die Scheibe 11 verschiebt. Nach Verschiebung
der Druckhülse 45 um die Strecke des Schaltweges 14 wird die durch die Federn 12 aufgebrachte
Belastung der Druckhebel 5 aufgehoben und die Verstellung der Drehlage des Versteilzahnrades
3 möglich.
[0028] Diese Variante ist für raumgreifende Anwendungsfälle vorgesehen, bei der in der Peripherie
bereits Druckluft verwendet wird und genügend Bauraum vorhanden ist. Bei dieser Variante
werden durch eine Kombination mit einer hydraulisch beaufschlagbaren Variante die
Einsatzmöglichkeiten beträchtlich ausgeweitet.
[0029] Die Figuren 5 und 6 schließlich zeigen einen Schnitt bzw. eine Draufsicht auf mittelbar
über ein Druckmedium betätigbare Stellglieder.
[0030] Auf einer rotierenden Druckstange 49 ist eine Bolzenlagerung 52 durch Radiallager
19 drehbar gelagert. Ferner ist zwischen einem Gewindering 50 und der Bolzenlagerung
52 ein Axiallager 17 vorgesehen. Die Bolzenlagerung nimmt über Walzlager einen Exzenterbolzen
53 auf, der endseitig mit je einer Rolle 54 ausgestattet ist. Mittig ist der Exzenterbolzen
53 mit einem Hebel 55 versehen, an dessen Ende eine Stellbewegung durch einen handelsüblichen
zweiten Stellzylinder 56 erfolgt. Auf der Bolzenlagerung 52 ist ein Stellkörper 51
zentriert, auf dessen Stirnseiten die exzentrisch gelagerten Rollen 54 anlegen. Um
den Gewindering 50 bei der Montage über einen Stift gegen Verdrehen zu sichern, sind
im Stellkörper 51 und in der Bolzenlagerung 52 Bohrungen 57 vorgesehen, die einen
Zugang zum Gewindering 50 erlauben. Bei einer Schwenkbewegung des Hebels 55, ausgelöst
durch eine Druckbeaufschlagung des zweiten Stellzylinders 56, wird der Exzenterbolzen
53 verdreht. Die Rollen 54 wirken auf die Stirnflächen des Stellkörpers 51 ein und
verschieben diesen - relativ zur Bolzenlagerung 52 und Druckstange 49 - in axiale
Richtung. Über das Axiallager 18 wird eine Druckhülse 13 entsprechend axial verschoben,
so daß diese - ähnlich den oben skizzierten Ausführungen - die Vorspannung eines Federpakets
aufheben kann und die Durchführung einer Verstelloperation freigibt. Über eine geeignete
Wahl der Hebelverhältnisse können bei dieser mittelbar über ein Druckmedium betätigbaren
Variante mit klein bauenden zweiten Stellzylindern 56 große Stellkräfte erzeugt werden.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0031]
- 1
- Festzahnrad
- 2
- Zapfenansatz
- 3
- Verstellzahnrad
- 4
- Ringfläche
- 5
- Druckhebel
- 6
- Schrauben
- 7
- Stützplatte
- 8
- Zylinder
- 8a
- Verstellschlitten
- 8b
- Zugbolzen
- 8c
- Druckhebel
- 8d
- Gelenkbolzen
- 9
- Druckstange
- 9a
- Druckstangenabsatz
- 10
- Absatz
- 11
- Scheibe
- 12
- Feder
- 13
- Druckhülse
- 14
- Schaltweg
- 15
- Anschlag
- 16
- Kontermutter
- 17
- Axiallager
- 18
- Axiallager
- 19
- Radiallager
- 20
- Kolben
- 21
- Ringnut
- 22
- Dichtelement
- 23
- Begrenzungsfläche
- 24
- Gehäuse
- 25
- Verdrehsicherung
- 26
- Zuleitung für Druckmedium
- 27
- Dichtelement
- 28
- Begrenzungsfläche
- 29
- Vorsprung
- 30
- Druckkammer
- 31
- Speichertrommel
- 31a
- Mantel
- 31b
- Anschlag
- 32
- Druckstangensegment
- 32a
- Absatz Druckhebel
- 33
- Druckhebel
- 34
- Schrauben
- 35
- Gehäuse
- 36
- Glocke
- 37
- Schraube
- 38
- Seitenwand
- 39
- Druckstangensegment
- 40
- Absatz
- 41
- Anschlag
- 42
- Nase
- 43
- Zahnsegment
- 44
- Schraube
- 45
- Druckhülse
- 46
- Kolben
- 47
- Axiallager
- 48
- Gehäuse
- 49
- Druckstange
- 50
- Gewindering
- 51
- Stellkörper
- 52
- Bolzenlagerung
- 53
- Exzenterbolzen
- 54
- Rolle
- 55
- Hebel
- 56
- zweiter Stellzylinder
- 57
- Bohrungen
1. Vorrichtung zur ferngesteuerten Betätigung von Klemmelementen (12) einer Wendeeinrichtung
in bogerführenden Zylindern und an Seitenwänden von Rotationsdruckmaschinen, wobei
über die Klemmelemente (12) durch Beaufschlagung mit einer Vorspannkraft eine Klemmverbindung
zwischen relativ zueinander verstellbaren Kraftübertragungselementen und zwischen
Steuerungssegmenten mittels einer bewegbaren mindestens einteiligen Druckstange (9,39,49)
erzeugt und aufrechterhalten wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein drehfest angeordneter Stellzylinder (20,24,46,48) über eine Zuleitung (26)
mit Druckwächter mit Druckmittel beaufschlagbar ist und hierbei ein Übertragungselement
(13, 32a, 40, 45) derart bewegt, daß die durch die Klemmelemente (12) erzeugten Klemmungen
aufgehoben werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei Druckmittelbeaufchlagung des Stellzylinders (20, 24; 46, 48) zwischen ringförmig
verlaufenden Begrenzungsflächen eine Druckkammer (30) gebildet wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine Druckkammer (30) vom druckmittelbeaufschlagbaren Stellzylinder
(20, 24; 46, 48) über eine Zuleitung (26) beaufschlagbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die bewegbare mindestens einteilige Druckstange (9,39) den drehfest gelagerten,
druckmittelbeaufschlagbaren Stellzylinder (20,23; 46,48,52) mittelbar aufnimmt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß im druckmittelbeaufschlagbaren Stellzylinder (20, 24; 46, 48) Lagerungselemente
(17, 18, 19; 47) einsetzbar sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der druckmittelbeaufschlagbare Stellzylinder (24) von der bewegbaren, mindestens
einteiligen Druckstange (39) zentriert und geführt ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine mittelbar über ein Druckmedium betätigbare Lagerung (52) einen Exzenterbolzen
(53) aufnimmt, der über einen Hebel (55) mit einem zweiten Stellzylinder (56) in Verbindung
steht.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die bewegbare, mindestens einteilige, Druckstange (49) in einer Bolzenlagerung
(52) drehbar gelagert ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Exzenterbolzen (53) endseitig je eine Rolle (54) aufnimmt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bolzenlagerung (52) ein Radiallager (19) aufweist und sich bei Verdrehung
des Exzenterbolzens (53) über ein Axiallager (17) an einem Anschlag (50) abstützt.
1. Device for the remotely controlled actuation of clamping elements (12) of a turning
device in sheet-guiding cylinders and on side walls of rotary printing machines, a
clamping connection between mutually adjustable force-transmission elements and between
control segments being produced and maintained via the clamping elements (12), by
being acted on by a prestressing force, by means of a movable, at least single-part
thrust rod (9, 39, 49), characterized in that an actuating cylinder (20, 24, 46, 48),
which is arranged in a rotationally fixed manner, can be acted on, via a feed line
(26) with pressure monitors, by a pressure medium and, in this arrangement, moves
a transmission element (13, 32a, 40, 45) such that the clamping produced by the clamping
elements (12) is eliminated.
2. Device according to Claim 1, characterized in that, when the actuating cylinder (20,
24; 46, 48) is acted on by a pressure medium, a pressure chamber (30) is formed between
annular boundary surfaces.
3. Device according to Claim 2, characterized in that at least one pressure chamber (30)
can be acted on, via a feed line (26), by the actuating cylinder (20, 24; 46, 48),
which can be acted on by a pressure medium.
4. Device according to Claim 1, characterized in that the movable, at least single-part
thrust rod (9, 39) indirectly receives the actuating cylinder (20, 24; 46, 48) which
is mounted in a rotationally fixed manner and can be acted on by a pressure medium.
5. Device according to Claim 4, characterized in that mounting elements (17, 18, 19;
47) can be introduced in the actuating cylinder (20, 24; 46, 48), which can be acted
on by a pressure medium.
6. Device according to Claim 1, characterized in that the actuating cylinder (24), which
can be acted on by a pressure medium, is centred and guided by the movable, at least
single-part thrust rod (39).
7. Device according to Claim 4, characterized in that a mount (52) which can be actuated
indirectly via a pressure medium receives an eccentric bolt (53) which is in connection,
via a lever (55), with a second actuating cylinder (56).
8. Device according to Claim 1, characterized in that the movable, at least single-part
thrust rod (49) is mounted rotatably in a bolt mount (52).
9. Device according to Claim 7, characterized in that the eccentric bolt (53) receives
a roller (54) at each end.
10. Device according to Claim 8, characterized in that the bolt mount (52) exhibits a
radial bearing (19) and, upon turning of the eccentric bolt (53), is supported on
a stop (50) via an axial bearing (17).
1. Dispositif pour commander à distance des éléments de serrage (12) d'un dispositif
de retournement dans des cylindres de guidage des feuilles et sur des parois latérales
de presses rotatives, et dans lequel une liaison de serrage est établie et maintenue
par l'intermédiaire des éléments de serrage (12), sous l'effet d'une charge avec une
force de précontrainte, entre des éléments de transmission de force, déplaçables réciproquement,
et entre des segments de commande, au moyen d'une barre de pression déplaçable (9,39,49)
formée d'au moins un élément, caractérisé en ce qu'un vérin de réglage (20,24,46,48)
monté de manière à être bloqué en rotation peut être chargé par un fluide sous pression
par l'intermédiaire d'une canalisation d'amenée (26) comportant un manostat et déplace
un élément de transmission (13,32a,40,45) de sorte que les serrages, qui sont produits
par les éléments de serrage (12), sont supprimés.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que, dans le cas d'une charge
du vérin de réglage (20,24,46,48) avec le fluide sous pression, une chambre de pression
(30) est formée entre des surfaces limites de forme annulaire.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'au moins une chambre de
pression (30) peut être chargée, par l'intermédiaire d'une canalisation d'amenée (26),
par le vérin de réglage (20,24:46,48), qui peut être chargé par un fluide sous pression.
4. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la barre de pression déplaçable
(9,39) formée d'au moins un élément supporte indirectement un vérin de réglage (20,23;46,48,52)
monté avec blocage en rotation et pouvant être chargé par le fluide sous pression.
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que des éléments de tourillonnage
(17,18,19;47) peuvent être insérés dans le vérin de réglage (20,24;46, 48), qui peut
être chargé par un fluide sous pression.
6. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le vérin de réglage (24),
qui peut être chargé par un fluide sous pression, est centre et guidé par la barre
de pression déplaçable (39), formée d'au moins un élément.
7. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'un dispositif de tourillonnage
(52) déplaçable indirectement par l'intermédiaire d'un fluide sous pression loge un
boulon excentrique (53), qui est relié, par l'intermédiaire d'un levier (55), à Un
second vérin de réglage (56).
8. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la barre de pression déplaçable
(49), formée d'au moins un élément, est montée de manière à pouvoir tourner dans un
dispositif de tourillonnage (52) du boulon.
9. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que le boulon d'excentrique
(53) reçoit, à ses extrémités, des rouleaux respectifs (54).
10. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que le dispositif de tourillonnage
(52) du boulon comporte un palier radial (19) et, lors de la rotation du boulon excentrique
(53), prend appui par l'intermédiaire d'un palier axial (17) contre une butée (50).