[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Einfahr- und Aufbewahrungssystem für Modelleisenbahnzüge
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Modelleisenbahnanlagen-Besitzer tendieren dazu, sich eine große Anzahl unterschiedlichster
Modelleisenbahnzüge zuzulegen. Da die Modelleisenbahnanlagen meistens nicht alle diese
Züge aufnehmen können und außerdem die Züge von den Besitzern als Schau- oder Schmuckstücke
angesehen werden, werden diese aus den Schienen der Anlage genommen und in Vitrinen
gestellt. Diese sind jedoch meist nicht staubdicht ausgebildet und bieten auch sonst
keinen Schutz für die mechanischen Bauteile der Züge.
[0003] Aus der DE 86 32 374 U1 ist ein zum gleichzeitigen Bereitstellen mehrerer Zuggarnituren
geeigneter Speicher für Modellbahnanlagen bekannt, mit einem in den Schienenkreis
der jeweiligen Gesamtanlage integrierten bzw. stufenweise integrierbaren, aus mehreren
vertikal und mit gegenseitigem Abstand übereinander angeordneten, linearen sowie horizontal
verlaufenden Schienensträngen oder Gleisboxen bestehenden Register, das entweder selbst
höhenbeweglich zum Schienenkreis der Gesamtanlage geführt oder über eine separate
Hebebühne mit letzteren verbunden ist. Dazu weist der Speicher selbsttätige Gleiskopplungsteile
an den Verbindungsstellen auf. Wie diese Gleiskopplungsteile aussehen bzw. wie diese
selbsttätig die Gleise koppeln, ist der DE 86 32 374 U1 jedoch nicht zu entnehmen.
[0004] Aus der DE 86 15 319 U1 ist ein Präsentations- und Aufbewahrungsbehältnis aus einem
durchsichtigen röhrenförmigen Hohlzylinder mit beidseitig verschließbaren Deckeln
bekannt, wobei der röhrenförmige Hohlzylinder ein ein- oder mehrstufiges Display zum
Aufstellen von Präsentationsobjekten auf den Stufen des Displays aufweist. Jede Stufe
des Displays weist eine Klemmschiene auf, die vorzugsweise schienengebundene Präsentationsobjekte
gegen Verrutschen und Umkippen dadurch sicher hält, daß der Gleiskörper federelastische
Klemmstege aufweist. Diese Ausführung der Klemmung von Modelleisenbahnzügen ist jedoch
völlig ungeeignet zum Durch- bzw. Einfahren der Züge, da diese an dieser Stelle vor
allem beim Durchfahren unkontrolliert und ungewollt gebremst werden und dies auch
zu Beschädigungen an den jeweiligen Modelleisenbahnzügen führen kann.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein leicht zu handhabendes Einfahr- und
Aufbewahrungssystem für Modelleisenbahnzüge zu schaffen, das es ermöglicht, komplette
Modelleisenbahnzüge von einer Modelleisenbahnanlage von Hand abnehmen zu können, ohne
die Züge aus den Schienen nehmen zu müssen, wobei diese dann relativ staubdicht gelagert
werden können, den Kontaktübergang zwischen Einfahr- und Aufbewahrungsröhre und den
Gleisstücken des Modelleisenbahnzuges sicher herstellen zu können, und das gesamte
System sehr einfach und sehr kostengünstig gehalten ist.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Kennzeichnungsmerkmale der Patentansprüche
1, 4 und 7 gelöst.
[0007] Zweckmäßige weitere Ausgestaltungen sind den jeweiligen Unteransprüchen zu entnehmen.
[0008] Die besonderen Vorteile des erfindungsgemäßen Systems gehen aus der nachfolgenden
Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der die Erfindung beispielsweise wiedergebenden
Zeichnung hervor. Es zeigen
- Fig. 1
- eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform einer Einfahr- und Aufbewahrungsröhre
mit Übergangsstücken auf einer Modelleisenbahnanlage,
- Fig. 2
- eine Ansicht in Richtung des Pfeiles II in Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform der Einfahr- und Aufbewahrungsröhre
mit Übergangsstücken auf einer Modelleisenbahnanlage,
- Fig. 4
- eine Ansicht in Richtung des Pfeiles IV in Fig. 3,
- Fig. 5
- einen Schnitt nach der Linie V-V in den Fign. 1 und 3,
- Fig. 6
- eine Teilansicht eines ersten Ausführungsbeispiels des Übergangsstücks mit eingesetzter
Einfahr- und Aufbewahrungsröhre nach Fig. 1,
- Fig. 7
- einen Schnitt nach der Linie VII-VII in Fig. 1,
- Fig. 8
- eine Teilansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels des Übergangsstückes mit eingesetzter
Einfahr- und Aufbewahrungsröhre nach Fig. 3,
- Fig. 9
- einen Schnitt nach der Linie IX-IX in Fig. 8,
- Fig. 10
- eine Teilansicht eines dritten Ausführungsbeispiels des Übergangsstückes mit eingesetzter
Einfahr- und Aufbewahrungsröhre nach Fig. 3,
- Fig. 11
- ein erstes Ausführungsbeispiel des Querschnitts der Einfahr- und Aufbewahrungsröhre,
- Fig. 12
- ein zweites Ausführungsbeispiel des Querschnitts der Einfahr- und Aufbewahrungsröhre,
- Fig. 13
- ein drittes Ausführungsbeispiel des Querschnitts der Einfahr- und Aufbewahrungsröhre,
- Fig. 14
- in Draufsicht ein Gleisstück, eingesetzt anstelle einer Röhre nach Fig. 3,
- Fig. 15
- in Draufsicht ein Ausführungsbeispiel eines Ausgleichsstücks,
- Fig. 16
- eine Teilansicht der Einfahr- und Aufbewahrungsröhre mit einer ersten Ausführungsform
eines gesprengt dargestellten Deckels,
- Fig. 17
- eine Teilansicht der Einfahr- und Aufbewahrungsröhre mit einer zweiten Ausführungsform
eines gesprengt dargestellten Deckels,
- Fig. 18
- eine Ansicht eines Regals mit den Einfahr- und Aufbewahrungsröhren,
- Fig. 19
- einen vergrößerten Längsschnitt durch eine Einfahr- und Aufbewahrungsröhre mit integrierter
Klemmvorrichtung und
- Fig. 20
- einen vergrößerten Schnitt nach der Linie XX-XX in Fig. 19.
[0009] Das Einfahr- und Aufbewahrungssystem für Modelleisenbahnzüge weist mit Gleisstücken
1 einer Modelleisenbahnanlage 2 verbindbare und Schienenstücke 3 enthaltende Übergangsstücke
4 auf. An ein Übergangsstück 4 oder zwischen zwei Übergangsstücke 4 ist eine aus einem
durchsichtigen Material, beispielsweise Acrylglas, bestehende Einfahr- und Aufbewahrungsröhre
5 ansetz- bzw. einsetzbar und gehalten, die in ihrem Boden 6 einerseits Ausnehmungen
7 zur Aufnahe von Schienenstücken 8 und andererseits Ausnehmungen 9 für den Freilauf
eines Spurkranzes 10 des Modelleisenbahnzuges aufweist.
[0010] Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel, wie in Fig. 6 und 7 dargestellt, weist
jedes Übergangsstück 4 an seiner der Röhre 5 zugewandten Seite zwei L-förmig ausgebildete
Hakenstücke 11 auf, die in deckungsgleich ausgebildete Ausnehmungen 12 im Boden 6
der Röhre 5 formschlüssig eingreifen. Zur Kontaktübertragung weisen die Übergangsstücke
4 auf die Schienenstücke 3 wirkende, parallel zu diesen in Richtung der Röhre 5 verlaufende
und mit den Schienenstücken 3 verbundene Übertragungsstifte 13 auf.Dabei drücken die
Übertragungsstifte 13 seitlich auf die Schienenstücke 8 der Röhre 5, wobei gleichzeitig
eine Klemmung entsteht.
[0011] Zur Verwendung des Einfahr- und Aufbewahrungssystems bei einer Modelleisenbahnanlage
mit einem zusätzlichen Mittelkontakt, können die Übergangsstücke 4 und die Röhre 5
in ihren Böden 14 bzw. 6 zwischen den jeweiligen Schienenstücken 3, 8 jeweils mit
einer Mittelkontaktleiste 15, 16 versehen sein, wobei das Übergangsstück 4 zur Kontaktübertragung
mindestens einen auf seine Mittelkontaktleiste 15 wirkenden, parallel zu dieser ebenfalls
in Richtung der Röhre 5 verlaufenden Übertragungsstift 13 aufweist. Dieser ragt in
eine Ausnehmung 17 im Boden 6 der Röhre 5 und drückt ebenfalls seitlich auf die Mittelkontaktleiste
16 der Röhre 5 (in Fig. 6 und 7 strichpunktiert dargestellt). Um auch hier eine Klemmung
zu schaffen, sind vorzugsweise zwei Übertragungsstifte 13 an der Mittelkontaktleiste
15, angeordnet.
[0012] Bei einem zweiten Ausführungsbeispiel, wie in Fig. 8 und 9 dargestellt, sind die
Kontaktübergangsstücke 4 an ihrer der Röhre 5 zugewandten Seite U-förmig ausgebildet,
so daß die Röhre 5 mit ihrer Außenkontur zwischen die zwei Wangen 18 der Übergangsstücke
4 formschlüssig einsetzbar und somit in ihrer Lage gehalten ist.
[0013] Jedes Übergangsstück 4 weist zur Kontaktübertragung einen auf die Schienenstücke
3 wirkenden, rechtwinklig zu diesen nach außen verlaufenden ersten Übertragungsstift
19 mit zwischengelagerter Druckfeder 20 auf. Die Wangen 18 des Übergangsstücks 4 weisen
jeweils einen parallel zu den Übertragungsstiften 19 verlaufenden zweiten Übertragungsstift
21 auf, der über die innere Kante 22 der Wange 18 hinausragt. Die beiden Übertragungsstifte
19, 21 sind über eine in einer Querbohrung gelagerte Druckfeder 23 miteinander verbunden.
[0014] Die Röhre 5 weist ebenfalls rechtwinklig zu ihren Schienenstücken 8 angeordnete und
auf diese mittels zwischengelagerter Druckfedern 24 wirkende Übertragungsstifte 25
auf, die beweglich gelagert und jeweils durch einen rechtwinklig zum Übertragungsstift
25 angeordneten, in eine Längsnut 26 desselben eingreifenden Sicherungsstift 27 gegen
Herausrutschen gehalten sind. Der Übertragungsstift 25 ragt in eine Längsnut 28 der
Röhre 5 hinein und weist eine Einlaufschräge auf, damit sich der Übertragungsstift
25 beim Einsetzen der Röhre 5in die Übergangsstücke 4 besser bewegen und sich nicht
verklemmen kann.
[0015] Zur besseren Längsfixierung der Röhre 5 weist diese im Bereich des vorstehenden Übertragungsstiftes
25 die Nut 28 auf, die mit ihren Kanten gegen die herausragenden Übertragungsstifte
21 stößt und somit die Röhre 5 hält.
[0016] Bei einem anderen Ausführungsbeispiel, das Fig. 10 zeigt, weisen die Übergangsstücke
4 zur Kontaktübertragung jeweils ein an ihren Schienenstücken 3 parallel verlaufendes
und mit diesen verbundenes Kontaktstück 29 auf, das als U-Profil ausgebildet ist.
Das hintere Ende des Kontaktstücks 29 ist geschlossen, und das vordere Ende weist
einen in Längsrichtung des Kontaktstücks 29 verschiebbar gelagerten Übertragungsstift
30 mit zwischengelagerter Druckfeder 31 auf. Der Übertragungsstift 30 ist ebenfalls
durch einen in eine Längsnut 32 desselben eingreifenden Sicherungsstift 33 gegen Herausrutschen
gehalten und ragt über die Außenkante des Übergangsstücks 4 hinaus.
[0017] Die Schienenstücke 8 der Röhre 5 sind an ihren jeweiligen Enden zur Erzeugung einer
Kontaktfläche 34 rechtwinklig umgebogen und stellen beim Einsetzen der Röhre 5 eine
Verbindung mit den Übertragungsstiften 30 der Übergangsstücke 4 her, wobei die Übertragungsstifte
30 ebenfalls eine Einlaufschräge zum besseren Bewegen aufweisen.
[0018] Die Röhre 5 ist für Modelleisenbahnzüge mit Kontaktübergang von oben mit einer Oberleitung
35, wie in Fig. 11 dargestellt, ausgestattet, die an ihren jeweiligen Enden Kontaktübergangsflächen
aufweist.
[0019] Gegen ein Herausrollen des Modelleisenbahnzuges beim Transport der Röhre weist diesselbe
in ihrem Boden 6 angeordnete Klemmelemente 45 auf, die die Räder bzw. die Spurkränze
10 des Modelleisenbahnzuges bei der Entnahme der Röhre 5 aus den Kontaktübergangsstücken
4 halten (wie in Fig. 19 und 20 dargestellt). Dabei sind die Klemmelemente 45 mit
Führungsstiften 46 im Boden 6 der Röhre 5 in V-förmig zu den Schienenstücken 8 angeordneten
Führungsnuten 47 verschiebbar geführt. In Klemmstellung rasten die Führungsstifte
46 in eine Kerbe 48 an der Spitze der V-förmigen Führungsnuten 47. Vorzugsweise weisen
die Klemmelemente 45 an ihren den Spurkränzen 10 des Modelleisenbahnzuges zugewandten
Seiten gummielastische Beläge 49 auf, damit einerseits der Spurkranz 10 sicher gehalten
ist und andererseits derselbe vor Beschädigungen geschützt wird.
[0020] Die Einfahr- und Aufbewahrungsröhre 5 kann bestimmten Modelleisenbahnzuglängen angepaßt
werden. Um kürzere Röhren 5 verwenden zu können, wird zwischen Röhre 5 und Übergangsstück
4 ein Schienenstücke 36 aufweisendes Ausgleichsstück 37 eingesetzt. Dieses Ausgleichsstück
32 kann, wie in Fig. 15 dargestellt, so ausgebildet sein, daß es an seinem der Röhre
5 zugewandten Ende U-förmig ausgebildet ist und am anderen Ende mit seiner Außenkontur
zwischen die beiden Wangen 18 der Übergangsstücke 4 einsetzbar ist oder an seiner
der Röhre 5 zugewandten Seite zwei L-förmige Hakenstücke und am anderen Ende mit den
Hakenstücken 11 des Übergangsstückes 4 deckungsgleich ausgebildete Ausnehmungen aufweist
(nicht dargestellt). Auch hier geschieht die Kontaktübergabe wie zuvor beschrieben,
jedoch der jeweiligen Ausführung angepaßt.
[0021] Ferner ist eine Reihenanordnung verschiedener kürzerer Ausgleichsstücke 37 möglich
(nicht dargestellt).
[0022] Die Fig. 10 zeigt, daß anstelle einer Röhre 5 auch ein bloßes, offenes Gleisstück
38 eingesetzt werden kann.
[0023] Die Röhre 5 wird nach dem Entnehmen derselben von der Modelleisenbahnanlage 2 gegen
Verschmutzen und Verstauben an den beiden Enden mittels Deckel 39 vorzugsweise aus
Acrylglas, verschlossen (siehe Fig. 16 und 17).
[0024] Dabei bleiben jedoch die einzelnen Kontaktpunkte und die Klemmelemente 45 frei zugänglich.
[0025] Die Formen der Röhre 5 können, wie die Fign. 11 bis 13 zeigen, sehr unterschiedlich
sein, wobei Größe und Ausbildung der Röhre 5 immer gewährleisten, daß sich auch nach
einem Umkippen der Röhre 5 der Modelleisenbahnzug nach erneutem Aufstellen von selbst
wieder mit seinen Rädern in die Schienen 8 stellt.
[0026] Nach der Entnahme der Röhre 5 von der Modelleisenbahnanlage 2 kann die Röhre in einen
Vitrinenschrank oder in ein Regal 40 mit darin bzw. daran angeordneten Kontaktstücken
41 eingesetzt werden. Die Kontaktstücke 41 werden dort mit Niederstrom gespeist und
versorgen somit den Modelleisenbahnzug, damit dessen Eigenbeleuchtung eingeschaltet
werden kann.
1. Einfahr- und Aufbewahrungssystem für Modelleisenbahnzüge mit mit Gleisstücken einer
Modelleisenbahnanlage verbindbaren Übergangsstücken und einer an ein Übergangsstück
ansetzbaren oder zwischen zwei Übergangsstücke einsetzbaren, aus einem durchsichtigen
Material bestehenden Einfahr- und Aufbewahrungsröhre, die in ihrem Boden Schienenstücke
und Ausnehmungen für den Freilauf der Spurkränze des Modelleisenbahnzuges aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
- daß die Übergangsstücke (4) an ihrer der Einfahr- und Aufbewahrungsröhre (5) zugewandten
Seite zwei L-förmig ausgebildete Hakenstücke (11) aufweisen,
- daß die Einfahr- und Aufbewahrungsröhre (5) in ihrem Boden (6) die Hakenstücke (11)
formschlüssig aufnehmende Ausnehmungen (12) aufweist,
- daß jedes Übergangsstück (4) zur Kontaktübertragung auf seine Schienenstücke (3)
parallel zu diesen in Richtung der Einfahr- und Aufbewahrungsröhre (5) verlaufende
und mit den Schienenstücken (3) verbundene Übertragungsstifte (13) aufweist und
- daß die Übertragungsstifte (13) seitlich auf die Schienenstücke (8) der Einfahr-
und Aufbewahrungsröhre (5) drücken (Fig. 6).
2. Einfahr- und Aufbewahrungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Übergangsstücke (4) und die Einfahr- und Aufbewahrungsröhre (5) in ihren Böden (14,
6) zwischen den jeweiligen Schienenstücken (3, 8) jeweils eine Mittelkontaktleiste
(15, 16) aufweisen.
3. Einfahr- und Aufbewahrungssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
jedes Übergangsstück (4) zur Kontaktübertragung mindestens einen auf seine Mittelkontaktleiste
(15) wirkenden, parallel zu dieser, in Richtung der Einfahr- und Aufbewahrungsröhre
(5) verlaufenden Übertragungsstift (13) aufweist, der in eine Ausnehmung (17) im Boden
(6) der Einfahr- und Aufbewahrungsröhre (5) ragt und seitlich auf die Mittelkontaktleiste
(16) der Einfahr- und Aufbewahrungsröhre (5) drückt.
4. Einfahr- und Aufbewahrungssystem für Modelleisenbahnzüge mit mit Gleisstücken einer
Modelleisenbahnanlage verbindbaren Übergangsstücken und einer an ein Übergangsstück
ansetzbaren oder zwischen zwei Übergangsstücke einsetzbaren, aus einem durchsichtigen
Material bestehenden Einfahr- und Aufbewahrungsröhre, die in ihrem Boden Schienenstücke
und Ausnehmungen für den Freilauf der Spurkränze des Modelleisenbahnzuges aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
- daß die Übergangsstücke (4) an ihrer der Einfahr- und Aufbewahrungsröhre (5) zugewandten
Seite U-förmig ausgebildet sind und die Einfahr- und Aufbewahrungsröhre (5) mit ihrer
Außenkontur zwischen zwei Wangen (18) aufnimmt,
- daß jedes Übergangsstück (4) zur Kontaktübertragung auf seine Schienenstücke (3)
wirkende, rechtwinklig zu diesen nach außen verlaufende erste Übertragungsstifte (19)
mit zwischengelagerter Druckfeder (20) aufweist,
- daß die Wangen (18) des Übergangsstücks (4) jeweils parallel zu den ersten Übertragungsstiften
(19) verlaufende und nach innen über die Kante (22) der Wange (18) hinausragende zweite
Übertragungsstifte (21) aufweisen, die über eine in einer Querbohrung gelagerte Druckfeder
(23) jeweils mit einem ersten Übertragungsstift (19) verbunden sind, und
- daß die Einfahr- und Aufbewahrungsröhre (5) ebenfalls rechtwinklig zu ihren Schienenstücken
(8) angeordnete und auf diese mittels zwischengelagerter Druckfeder (24) wirkende
dritte Übertragungsstifte (25) aufweist, die beweglich gelagert und jeweils durch
einen rechtwinklig zum Übertragungsstift (25) angeordneten, in eine Längsnut (26)
desselben eingreifenden Sicherungsstift (27) gegen Herausrutschen gehalten sind (Fig.
8).
5. Einfahr- und Aufbewahrungssystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Übertragungsstifte (25) der Einfahr- und Aufbewahrungsröhre (5) Einlaufschrägen aufweisen.
6. Einfahr- und Aufbewahrungssystem nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Einfahr- und Aufbewahrungsröhre (5) im Bereich der aus der Wange (18) herausragenden
Übertragungsstifte (21) eine Nut (28) zur Fixierung aufweist (Fig. 9, 16).
7. Einfahr- und Aufbewahrungssystem für Modelleisenbahnzüge mit mit Gleisstücken einer
Modelleisenbahnanlage verbindbaren Übergangsstücken und einer an ein Übergangsstücke
ansetzbaren oder zwischen zwei Übergangsstücke einsetzbaren, aus einem durchsichtigen
Material bestehenden Einfahr- und Aufbewahrungsröhre, die in ihrem Boden Schienenstücke
und Ausnehmungen für den Freilauf der Spurkränze des Modelleisenbahnzuges aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
- daß die Übergangsstücke (4) an ihrer der Einfahr- und Aufbewahrungsröhre (5) zugewandten
Seite U-förmig ausgebildet sind und die Einfahr- und Aufbewahrungsröhre (5) mit ihrer
Außenkontur zwischen zwei Wangen (18) aufnimmt,
- daß die Übergangsstücke (4) zur Kontaktübertragung jeweils ein an ihren Schienenstücken
(3) parallel verlaufendes und mit diesen verbundenes Kontaktstück (29) aufweisen,
das als U-Profil ausgebildet ist, bei dem das hintere Ende geschlossen und das vordere,
der Einfahr- und Aufbewahrungsröhre (5) zugewandte Ende einen in Längsrichtung des
Kontaktstücks (29) verschiebbar gelagerten Übertragungsstift (30) mit zwischengelagerter
Druckfeder (31) aufweist, wobei der Übertragungsstift (30) durch einen in eine Längsnut
(32) desselben eingreifenden Sicherungsstift (33) gegen Herausrutschen gehalten ist
und über die Außenkante des Übergangsstücks (4) herausragt,und
- daß die Schienenstücke (8) der Einfahr- und Aufbewahrungsröhre (5) an ihren jeweiligen
Enden rechtwinklig als Kontaktflächen (34) umgebogen sind (Fig. 10).
8. Einfahr- und Aufbewahrungssystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Übertragungsstifte (30) der Übergangsstücke (4) jeweils eine Einlaufschräge aufweisen.
9. Einfahr- und Aufbewahrungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einfahr- und Aufbewahrungsröhre (5) eine Oberleitung (35) aufweist.
10. Einfahr- und Aufbewahrungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spurkränze (10) des Modelleisenbahnzuges bei der Entnahme der Einfahr- und
Aufbewahrungsröhre (5) aus den Übergangsstücken (4) durch im Boden (6) der Einfahr-
und Aufbewahrungsröhre (5) angeordnete Klemmelemente (45) gehalten sind, wobei dieselben
mit Führungsstiften (46) im Boden (6) der Einfahr- und Aufbewahrungsröhre (5) in V-förmig
zu den Schienenstücken (8) angeordneten Führungsnuten (47) verschiebbar geführt sind
(Fig. 19).
11. Einfahr- und Aufbewahrungssystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
Klemmelemente (45) an ihren den Spurkränzen (10) des Modelleisenbahnzuges zugewandten
Seite gummielastische Beläge (49) aufweisen.
12. Einfahr- und Aufbewahrungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß ein bloßes Gleisstück (38) beidseitig mit seiner Außenkontur wie die Einfahr-
und Aufbewahrungsröhre (5) zwischen die beiden Wangen (18) der Übergangsstücke (4)
einsetzbar ist und die erforderlichen Kontaktstellen aufweist (Fig. 14).
13. Einfahr- und Aufbewahrungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet,
durch eine Schienenstücke (36) aufweisendes Ausgleichsstück (37) zum Anpassen kürzerer
Längen der Einfahr- und Aufbewahrungsröhre (5) an vorgegebene Abstände der Übergangsstücke
(4) (Fig. 15).
14. Einfahr- und Aufbewahrungssystem nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das
Ausgleichsstück (37) an seinem der Einfahr- und Aufbewahrungsröhre (5) zugewandten
Ende U-förmig ausgebildet ist und am anderen Ende mit seiner Außenkontur zwischen
die beiden Wangen (18) der Übergangsstücke (4) einsetzbar ist, wobei beide Enden die
erforderlichen Kontaktstellen aufweisen (Fig. 15).
15. Einfahr- und Aufbewahrungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einfahr- und Aufbewahrungsröhre (5) beidseitig mit Deckeln (39) verschließbar
ist und aus Acrylglas besteht.
16. Einfahr- und Aufbewahrungssystem nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichent, daß die
Deckel (39) aus Acrylglas bestehen.
17. Einfahr- und Aufbewahrungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einfahr- und Aufbewahrungsröhre (5) in einen Vitrinenschrank oder in ein Regal
(40) mit Kontaktstücken (41) zur Stromversorgung der Eigenbeleuchtung der Modelleisenbahnzüge
einsetzbar ist.