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EP 0 579 889 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.06.1997 Patentblatt 1997/23 |
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Anmeldetag: 22.07.1992 |
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Mischer mit Vorsatz
Mixer and attachment
Mélangeur et adaptateur
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.01.1994 Patentblatt 1994/04 |
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Patentinhaber: Keller, Wilhelm A. |
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CH-6402 Merlischachen (CH) |
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Erfinder: |
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- Keller, Wilhelm A.
CH-6402 Merlischachen (CH)
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| (74) |
Vertreter: AMMANN PATENTANWAELTE AG BERN |
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Schwarztorstrasse 31 3001 Bern 3001 Bern (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 179 738 EP-A- 0 351 358 US-A- 3 592 349
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EP-A- 0 182 217 US-A- 2 040 545 US-A- 4 241 855
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Anmeldung bezieht sich auf einen Mischer für ein Austraggerät mit
einer Doppelkartusche, mit einem lösbar daran befestigten Vorsatz.
[0002] Mischer oder Mischrohre für Austraggeräte mit einer Doppelkartusche werden an das
Austraggerät befestigt und haben die Aufgabe, die aus den Vorratszylindern stammenden
Materialien zu mischen, um sie an Ort und Stelle auftragen zu können. Um der auszutragenden
Masse bestimmte Formen geben zu können, ist es bekannt, entweder das Austragsende
des Mischers zu formen, beispielsweise mit dreieckiger oder rechteckiger Auslassöffnung
oder das Ende mit ovaler oder irgendeiner anderen Formgebung zu versehen oder daran
einen Vorsatz zu befestigen.
[0003] Bei der Verwendung eines Mischrohres mit geformtem Austragende muss für jede Anwendungsart
ein bestimmtes Mischrohr hergestellt werden, wodurch die Herstellung erheblich verteuert
wird. Vorbekannt ist die Herstellung von Vorsätzen mit einem Gewinde, das auf ein
entsprechendes Gewindeteil auf dem Mischerrohr befestigt werden kann. Da bei vielen
Anwendungen das Austragende nicht beliebig in bezug auf die Auftragfläche gerichtet
sein kann, müssen entweder die Vorsätze in einer bestimmten Stellung auf das Mischerrohr
aufgeschraubt werden oder es müssten zusätzliche aufwendige Vorkehrungen getroffen
werden, um den Vorsatz bezüglich der Auftragfläche auszurichten.
[0004] Aus anderen Bereichen sind einschnappbare und dichtende Verbindungen von Ausgüssen
bekannt. So offenbart die EP-A-0 182 217 eine sogenannte WC-Ente, bei der das schräg
zur Längsachse angeordnete Ausgussstück auf den Flaschenhals einschnappbar ist, wobei
am Flaschenhals eine umlaufende Hinterschneidung angeordnet ist, in die ein umlaufender
Vorsprung am aufweitbaren Ende des Ausgussstückes schnappbar ist. Für die vorgesehene
Anwendung ist diese Verbindung genügend abgedichtet, was jedoch bei den Druckverhältnissen
bei einem Mischer an einem Austraggerät nicht ausreichend ist.
[0005] Aus der US-A-4 241 855 ist ferner ein Ausguss bekannt, der in eine Oeffnung eines
Kanisters drehbar eingeschnappt ist. Die Dichtung wird durch eine Dichtlippe hergestellt,
die nahe der Schnappverbindung angeordnet ist.
[0006] Es ist von diesem Stand der Technik ausgehend Aufgabe der vorliegenden Erfindung
einen Mischer und einen Vorsatz dazu anzugeben, die derart ausgerüstet sind, dass
Vorsätze mit gleichen oder unterschiedlichen Auslässen leicht austauschbar und beliebig
ausrichtbar sowie ausreichend abgedichtet aufgesteckt werden können, und eine vereinfachte
Serienproduktion ermöglichen.
[0007] Diese Aufgabe wird mit einem Mischer, respektive Vorsatz für einen Mischer, gemäss
den Patentansprüchen gelöst.
[0008] Die Erfindung wird im folgenden anhand einer Zeichnung eines Ausführungsbeispiels
näher erläutert.
Figur 1 zeigt im Schnitt das Austragsende eines Mischers und einen Teil des Vorsatzes
gemäss der Erfindung und
Figur 2 zeigt eine Ausführungsvariante der Erfindung.
[0009] In Figur 1 erkennt man das Austragsende 2 eines Mischers 1, der ohne Mischwendel
dargestellt ist. In einem gewissen Abstand von der Endkante ist am Mischer ein Schnappwulst
3 angeordnet. Auf dem Austragende des Mischers ist das hintere Ende 4 eines Vorsatzes
5 aufgesteckt, der nahe seinem Ende eine dem Wulst 3 entsprechende Nut 6 aufweist.
Die beiden Teile, d.h. der Aussendurchmesser des Mischers sowie des Wulstes einerseits
und der Innendurchmesser des Vorsatzes und der Nut andererseits sind derart dimensioniert,
dass der Vorsatz leicht um die Mischerachse drehen kann. Zwecks besserer Handhabung,
resp. leichtem Ausrichten des Austragendes bezüglich der Austragoberfläche ist am
Vorsatz ein Handrad 7 oder ähnliches angebracht.
[0010] Zwischen dem Vorsatz 5 und dem Mischer muss ein Dichtmittel vorhanden sein, um zu
verhindern, dass die auszutragende Masse nach aussen gelangt. Eine Lösung gemäss Figur
1 besteht darin, dass der Mischer einen Absatz 8 am Ende aufweist und der Vorsatz
einen entsprechenden Absatz 9, der dichtend auf den Absatz 8 passt. Ausserdem kann
eines der beiden Teile eine Dichtlippe aufweisen. Vorzugsweise ist eine Dichtlippe
10 auf dem Absatz 9 des Vorsatzes angeordnet, siehe Fig. 1.
[0011] In Fällen, in denen am Vorsatzende 16 ein hoher Gegendruck auftritt ist es zweckmässig,
zwischen dem Mischer 13 mit Austragende 14 und dem Vorsatz 15 mit Ende 16 am Absatz
11 des Mischers eine Ausnehmung vorzusehen, in die ein Dichtmittel, z. B. ein O-Ring
12, eingelegt ist.
[0012] Beim Vorsatz 5 oder 15 muss es sich nicht notwendigerweise um das Endstück für den
Austrag handeln. Der Vorsatz kann auch als Kupplungsglied dienen, an das andere Teile
angekuppelt werden können.
[0013] Die Verwendung eines Vorsatzes oder Kupplungsgliedes mit einem einschnappbaren Mechanismus
erleichtert die Produktion von Mischern, indem ein einziger Mischertyp vorgesehen
werden kann, an den verschiedene Vorsätze leicht befestigt werden können.
1. Mischer für ein Austraggerät mit einer Doppelkartusche, mit einem Wulst (3) am Austragende
(2, 14), um einen Vorsatz (5, 15), der am Einlass-Ende (4, 16) eine dem Wulst entsprechende
Nut (6) aufweist, einschnappbar und drehbar zu befestigen, wobei das Austragende des
Mischers und das Einlass-Ende des Vorsatzes je einen dichtend ineinandergreifenden
Absatz (8, 11; 9) aufweisen.
2. Vorsatz für einen Mischer für ein Austraggerät mit einer Doppelkartusche, mit einer
Nut (6) an seinem Einlass-Ende (4, 16), um an einem der Nut entsprechenden Wulst (3)
am Austragende (2, 14) des Mischers einschnappbar und drehbar befestigt zu werden,
wobei das Austragende des Mischers und das Einlass-Ende des Vorsatzes je einen dichtend
ineinandergreifenden Absatz (8, 11; 9) aufweisen.
3. Mischer nach Anspruch 1 oder Vorsatz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass
einer der beiden dichtenden Absätze (8, 9) eine Dichtlippe (10) aufweist.
4. Mischer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Absatz (11) ein Dichtungsmittel
(12) angeordnet ist.
5. Vorsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass er als Kupplungsglied
für die Aufnahme weiterer Teile ausgebildet ist.
6. Vorsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass er eine
Handhabe (7) aufweist.
1. Mixer for a dispenser having a double cartridge, whose dispensing end (2, 14) is provided
with a bead (3) for the rotatable snap-in mount of an attachment (5, 15) whose inlet
end (4, 16) is provided with a groove (6) which corresponds to the bead, the dispensing
end of the mixer and the inlet end of the attachment each having a sealingly interlocking
shoulder (8, 11; 9).
2. Attachment for a mixer for a dispenser having a double cartridge, the inlet end (4,
16) of the attachment being provided with a groove (6) for its rotatable snap-in mount
on a bead (3) of the dispensing end (2, 14) of the mixer which corresponds to the
groove, the dispensing end of the mixer and the inlet end of the attachment each having
a sealingly interlocking shoulder (8, 11; 9).
3. Mixer according to claim 1 or attachment according to claim 2, characterised in that
one of the two sealing shoulders (8, 9) is provided with a sealing lip (10).
4. Mixer according to claim 1, characterised in that a sealing means (12) is disposed
in the shoulder (11).
5. Attachment according to any one of claims 1 to 3, characterised in that it is designed
as a coupling member intended to receive further components.
6. Attachment according to any one of claims 1 to 3 or 5, characterised in that it is
provided with a handhold (7).
1. Mélangeur pour un applicateur à cartouche double, comprenant un bourrelet (3) à son
extrémité d'émission (2, 14) pour la fixation encliquetable et rotative d'un embout
(5, 15) comprenant à son extrémité d'admission (4, 16) une rainure (6) correspondant
au bourrelet, l'extrémité d'émission du mélangeur et l'extrémité d'admission de l'embout
présentant des épaulements (8, 11; 9) qui s'emboîtent étanchement.
2. Embout pour un mélangeur d'un applicateur à cartouche double, comprenant une rainure
(6) à son extrémité d'admission (4, 16) pour sa fixation encliquetable et rotative
sur un bourrelet (3) de l'extrémité d'émission (2, 14) du mélangeur qui correspond
à la rainure, l'extrémité d'émission du mélangeur et l'extrémité d'admission de l'embout
présentant des épaulements (8, 11; 9) qui s'emboîtent étanchement.
3. Mélangeur selon la revendication 1 ou embout selon la revendication 2, caractérisé
en ce qu'un des deux épaulements étanchants (8, 9) présente une lèvre d'étanchéité
(10).
4. Mélangeur selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un élément d'étanchéité (12)
est disposé dans l'épaulement (11).
5. Embout selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'il a
la conformation d'un membre d'accouplement pour recevoir d'autres composantes.
6. Embout selon l'une quelconque des revendications 1 à 3 ou 5, caractérisé en ce qu'il
présente une manette.
