[0001] Die Erfindung betrifft ein Verpackungs- und Aufbewahrungsbehältnis bestimmt für wenigstens
ein Paket von Strickmaschinennadeln, mit einer im wesentlichen ebenen Bodenwand und
einer zu dieser im wesentlichen parallelen Deckwand, die mit der Bodenwand verbunden
ist und mit dieser einen Aufnahmeraum für wenigstens ein Nadelpaket begrenzt, der
an einer Stirnseite eine Entnahmeöffnung aufweist, sowie mit seitlichen Führungs-
und Halterungsmitteln für das jeweilige, in dem Aufnahmeraum enthaltene Nadelpaket
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Strickmaschinennadeln einer Sorte werden in der Regel flach nebeneinanderliegend
zu kleinen Nadelpaketen, bspw. zu je 50 Stück abgepackt, geliefert. Dabei ist es üblich,
diese Nadelpakete in kleine Papiertüten oder Umschläge zu geben und mehrere solcher
gefüllter Tüten oder Umschläge in einer Schachtel unterzubringen, die dem Verbraucher
geliefert wird. Das Einbringen der Nadelpakete in die Papiertüten oder Umschläge ist
zum einen aufwendig, weil es Handarbeit erfordert; zum anderen ist aber die Entnahme
der Nadeln aus den Papiertüten oder Umschlägen für den Verbraucher umständlich und
deshalb nachteilig, weil nach der Entnahme einiger Nadeln die verbleibenden Nadeln
in der Papiertüte oder dem Umschlag durcheinanderfallen, was die Gefahr mit sich bringt,
daß sie sich verheddern.
[0003] Günstiger in dieser Hinsicht ist ein Verpackungs- und Ausgabebehälter für Strickmaschinennadeln,
wie er aus der DE-PS 1536 055 bekannt ist, von dem die Erfindung ausgeht. Dieser aus
Kunststoff gefertigte Behälter weist eine Bodenwand auf, die angeformte Längsseiten
und Trennwände sowie eine angeformte Stirnwand aufweist, zwischen deren Längsseiten,
Wänden und Trennwänden jeweils Nadelkammern zur Aufnahme von Nadelpaketen abgeteilt
sind. Das so gebildete Gehäuse ist an der der Stirnwand gegenüberliegenden Stirnseite
offen. Seine Nadelkammern sind durch eine Deckwand verschlossen, die in Gestalt eines
im Querschnitt etwa U-förmigen Deckelteils ausgebildet ist, das aus einem biegsamen
Kunststoffmaterialstück besteht, welches in Nuten in den Längsseitenwänden eingeschoben
ist. Die an der Bodenwand angeformten Längsseiten und Trennwände sowie ein an dem
Deckelteil angeformtes, hochgebogenes, leistenförmiges Endstück bilden seitliche Führungs-
und Halterungsmittel für die Nadelpakete, die damit in den Nadelkammern unverschieblich
gehaltert sind. Zur Entnahme von Nadeln kann das Deckelteil endseitig elastisch weggebogen
werden, so daß die Nadeln stirnseitig freigegeben und aus dem von der jeweiligen Nadelkammer
gebildeten Aufnahmeraum durch dessen stirnseitige Entnahmeöffnung herausgezogen werden
können.
[0004] Dieser mehrteilige Kunststoffbehälter ist in der Herstellung teuer und für eine automatische
Abpackung der Strickmaschinennadeln nicht ohne weiteres geeignet. Außerdem stößt die
für einen sochen Behälter zwingend erforderliche Verwendung von Kunststoffmaterial
wegen der immer mehr in den Vordergrund tretenden Problematik der Entsorgung leerer
Verpackungen immer häufiger auf Bedenken.
[0005] Bei einer aus der DE-C 621.788 bekannten Briefpackung von Nadeln oder dergleichen
sind die Nadeln in einem gesonderten Stück Papier oder ähnlichem Material aufgenommen,
in welches die Nadeln eingesteckt sind. Dieses Papier- oder Materialstück ist in eine
Tasche eingefügt, die mit einem Klebemittel an dem Mittelteil eines Pappezuschnittes
befestigt ist, der an seinen vier Seiten paarweise einander gegenüberliegende, angeschnittene
Lappen aufweist, die auf das Mittelteil eingefaltet werden und im eingefalteten Zustand
durch einen aufgeschobenen Gleitbügel aus durchsichtigem Material, bspw. Zellulosederivat
fixiert werden. Eine solche mehrteilige Briefpackung ist teuer in der Herstellung
und aufwendig in der Handhabung. Daneben ist aus der US-A 2.305.922 ein Packungsbehältnis
für Haarspangen bekannt, das aus einem Pappezuschnitt besteht, der zwei Abschnitte
aufweist, die unter Ausbildung einer eine Entnahmeöffnung aufweisenden Tasche übereinander
liegend im Bereiche gegenüberliegender Längsseitenränder miteinander verbunden sind.
In diese Tasche sind zwei Lappen zickzackförmig eingefaltet, die parallel zu den erwähnten
Abschnitten liegen und auf die die Haarspangen einzeln aufgeklemmt sind. Diese Verpackung
ist für Strickmaschinennadeln schon deshalb nicht geeignet, weil solche Nadeln nicht
auf einen Pappestreifen aufgeklemmt werden können. Schließlich ist in der DE-A 26
39 029 eine Schauverpackung für Flaschen, Tonbandkassetten und andere vorzugsweise
vorverpackte Artikel bekannt, bei der ein eine große Schauöffnung aufweisendes, von
paarweise parallelen Seitenwänden begrenztes gehäuseartiges Aufnahmebehältnis ausgebildet
ist, dessen Seitenwände durch aus dem Pappezuschnitt ausgeschnittene und hoch gebogene
Lappen gebildet sind, die in geeigneter Weise gehäuseartig miteinander verbunden sind.
Auch eine solche Schauverpackung ist für die Abpackung von Strickmaschinennadeln nicht
geeignet, die in Form von Paketen abgepackt werden müssen, welche aus miteinander
unverbunden flachseitig aneinander gereihten Strickmaschinennadeln bestehen.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Verpackung bestimmt für wenigstens ein
Paket von Strickmaschinennadeln zu schaffen, die nicht nur einen einwandfreien Schutz
der empfindlichen strickenden Teile (insbesondere Haken und Nadelzunge) der verpackten
Nadeln gewährleistet, sondern sich bei leichter Handhabung und Nadelentnahme durch
eine preisgünstige Herstellungsmöglichkeit aus billigem Material auszeichnet, wobei
gleichzeitig der Verpackungsvorgang leicht zu automatisieren ist.
[0007] Zur Lösung dieser Aufgabe weist das eingangs genannte Verpackungs- und Aufbewahrungsbehältnis
bestimmt für wenigstens ein Paket von Strickmaschinennadeln erfindungsgemäß die Merkmale
des Patentanspruchs 1 auf. Die Boden- und die Deckwand sind zwei Abschnitte eines
dünnen, biegsamen Materialstückes, das um eine querverlaufende Faltkante umgeschlagen
ist und dessen beide Abschnitte unter Ausbildung einer an einer Stirnseite die Entnahmeöffnung
aufweisenden Tasche übereinanderliegend durch Verbindungsmittel im Bereiche gegenüberliegender
Längsseitenränder miteinander verbunden sind, wobei einer der Abschnitte an die Entnahmeöffnung
anschließend einen freiliegenden Bereich aufweist. An der Boden- und/oder Deckwand
sind angeschnittene hochgebogene Lappen angeordnet, von denen wenigstens einer im
wesentlichen parallel zu der Faltkante ausgerichtet und am freiliegenden Bereich zum
Abstützen der Stirnseite des jeweiligen Nadelpaketes angeordnet ist und durch die
die seitlichen Führungs- und Halterungsmittel für das jeweilige Nadelpaket gebildet
sind.
[0008] Das in der Regel rechteckige Materialstück besteht vorzugsweise aus mit einem Rostschutzmittel
imprägniertem Karton, der umweltfreundlich leicht entsorgt werden kann. Wenn aus bestimmten,
bspw. klimatischen Gründen die Verwendung von Karton nicht infragekommt, kann es auch
aus einer gegebenenfalls auch mehrschichtigen Kunststoffolie hergestellt sein. Die
Strickmaschinennadeln sind in dem jeweiligen Paket stehend aneinandergereiht und zwischen
den seitlichen Führungs- und Halterungsmitteln sowie dem verschlossenen Boden der
Tasche einwandfrei gehalten. Dabei sind ihre strickenden Teile in der Tasche allseitig
geschützt untergebracht, wobei sie zusätzlich noch zwischen den die Boden- und die
Deckwand bildenden, die Tasche breitflächig begrenzenden umgeschlagenen Abschnitten
des dünnen biegsamen Materialstücks elastisch verspannt sind, was eine zusätzliche
Sicherheit gegen unerwünschte gegenseitige Bewegungen der Nadeln beim Transport ergibt
und außerdem die zurückbleibenden Nadeln teilweise aufgebrachter Pakete wirksam am
Durcheinanderfallen hindert.
[0009] Das neue Behältnis kann durch einen einfach Stanz- und Faltvorgang hergestellt werden,
wobei gleichzeitig die Nadelpakete aus einem Magazin vollautomatisch abgepackt werden
können.
[0010] In der Regel genügt es, daß die beiden die Tasch begrenzenden Abschnitte des Materialstückes
im Bereiche der Längsseitenränder lediglich an örtlich begrenzten Verbindungsstellen
miteinander verbunden sind. Dabei ist es zweckmäßig, wenn solche Verbindungsstellen
in der Nähe der Berandung der Entnahmeöffnung angeordnet sind, um dem Behältnis in
diesem bei der Nadelentnahme besonders beanspruchten Bereich erhöhte Stabilität zu
verleihen.
[0011] Besonders einfache Verhältnisse, auch im Hinblick auf die Herstellung ergeben sich,
wenn die Verbindungsmittel durch wenigstens einen Klebestreifen gebildet sind, der
an den Verbindungsstellen an beiden Abschnitten des Materialstücks diese randseitig
U-förmig umfassend befestigt ist. Alternativ oder zusätzlich können die beiden Abschnitte
an den Verbindungsstellen aber auch an punkt- oder leistenförmigen Stellen miteinander
verklebt oder mechanisch geheftet sein.
[0012] Zur Erleichterung der Entnahme der Nadeln aus dem Behältnis ist im Bereiche der Entnahmeöffnung
einer der beiden Abschnitt des Materialstücks gegenüber dem anderen um einen vorbestimmten
Betrag zurückgesetzt, wobei der andere Abschnitt an die Entnahmeöffnung anschließend
einen freiliegenden Bereich aufweist, auf dem die Nadeln mit ihrem Schaft aufliegen.
Die im Vergleich zu den strickenden Teilen wesentlich unempfindlicheren Schaft- und
Fußteile der Nadeln liegen dabei frei, so daß die Nadeln bei der Entnahme leicht ergriffen
und herausgezogen werden können.
[0013] Dadurch daß einer der aus Führungs- und Halterungsmittel dienenden hochgebogenen
Lappen im wesentlichen parallel zu der Faltkante ausgerichtet und in der Nähe der
Entnahmeöffnung am freiliegenden Bereich zum Abstützen der Stirnseite des zugeordneten
Nadelpaketes angeordnet ist, wird ein unbeabsichtigtes Herausrutschen der Nadeln aus
der Tasche verhindert. Zur seitlichen Abstützung des jeweiligen Nadelpaketes können
wenigstens zwei der hochgebogenen Lappen im Abstand der Breite des Nadelpaketes quer
zu der Faltkante ausgerichtet vorgesehen sein, wobei, abhängig von der Gestalt des
Nadelpaketes diese Lappen entweder rechtwinklig oder mit der Faltkante einen von 90
Grad abweichenden Winkel einschließend angeordnet sein können. Die letztgenannte Anordnung
ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn das Nadelpaket aus Strickmaschinennadeln
besteht, die an ihrem Kopfteil eine größere Dicke als an ihrem Fußteil aufweisen,
so daß das Nadelpaket insgesamt eine etwa trapezförmige Gestalt in der Draufsicht
erhält.
[0014] Die hochgebogenen Lappen sind mit Vorteil aus dem jeweils zugeordneten Abschnitt
des Materialstücks ausgeklinkt. Sie können bei entsprechender Ausbildung des Behältnisses
in dem vorerwähnten, an die Entnahmeöffnung anschließenden freiliegenden Bereich ausgebildet
sein, doch können auch zumindest einige Lappen in den von der Tasche begrenzten Nadelaufnahmeraum
ragend vorgesehen sein. Diese Lappen können dann zur Verstärkung erforderlichenfalls
auch noch in Ausnehmungen des jeweils anderen Abschnittes des Materialstückes aufgenommen
sein.
[0015] In einer abgewandelten Ausführungsform kann die Anordnung auch derart getroffen sein,
daß der am freiliegenden Bereich zum Abstützen der Stirnseite des Nadelpaketes angeordnete
Lappen zu einem von der Bodenwand nach oben vorragenden Gehäuseteil gefaltet ist,
das auf der der Entnahmeöffnung der Tasche gegenüberliegenden Seite eine Aufnahmeöffnung
für den zugeordneten Endbereich des Nadelpaketes aufweist. Dieses Gehäuseteil kann
mit Vorteil eine im wesentlichen rechteckige oder quadratische Querschnittsfläche
aufweisen, doch ist grundsätzlich auch eine andere, beispielsweise dreieckförmige
Querschnittsflächengestalt denkbar. Das Nadelpaket ragt mit seinem Endbereich durch
die Aufnahmeöffnung in das Innere dieses Gehäuseteils und ist damit sicher aufgenommen
und gehalten. Dabei können durch die seitlichen Ränder der Aufnahmeöffnung seitliche
Führungs- und Halterungsmittel für das Nadelpaket gebildet sein, doch können auch
an den seitlichen Rändern der Aufnahmeöffnung angeschnittene Laschen angeordnet sein,
die als seitliche Führungs- und Halterungsmittel wirken, die in das Gehäuseinnere
eingefaltet sind. Diese Laschen haben eine gewisse Eigenelastizität, so daß sie innerhalb
gewisser Grenzen Breitenvariationen des Nadelpaketes selbständig ausgleichen, während
sie gleichzeitig das Einführen des Nadelpaketes in die Aufnahmeöffnung erleichtern.
Der zu dem Gehäuseteil gefaltete Lappen kann im übrigen stirnseitig angeschnittene
Befestigungsteile aufweisen, die an der Bodenwand befestigt sind, so daß sich ein
insgesamt stabiles Gebilde ergibt. Dieses Gehäuseteil hat deshalb gleichzeitig mehrere
Funktionen:
[0016] Zum einen bildet es einen Anschlag für das Nadelpaket in Längsrichtung, zum anderen
wirkt das Gehäuseteil als seitliche Abstützung für das Nadelpaket und zum dritten
übernimmt das Gehäuseteil bei der Lagerung die Lastaufnahme, wenn mehrere solche Behältnisse
als Verpackungseinheiten - jeweils um 180 Grad gegeneinander verdreht - übereinander
gestapelt werden. Dabei läßt sich eine Stapelhöhe bis 500 mm und mehr erzielen, ohne
daß eine Beeinträchtigung der Verpackung oder der Nadeln zu befürchten wäre.
[0017] Die Nadeln sind in jedem Fall geordnet gehalten und geschützt. Außerdem ist es durch
diese Formgebung des Behältnisses möglich, auch ein einzelnes "Nadelpäckchen" zu versenden,
wie dies im Rahmen von Ersatzteillieferungen etc. gelegentlich erwünscht ist. Dazu
ist es dann vorteilhaft, wenn das mit Nadeln gefüllte Behältnis insgesamt luftdicht
in eine Klarsichtfolie eingeschweißt ist.
[0018] In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt.
Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Verpackungs- und Aufbewahrungsbehältnis gemäß der Erfindung, im versandfertigen
gefüllten Zustand und in perspektivischer Darstellung,
- Fig. 2
- das Behältnis nach Fig. 1, in einer Draufsicht,
- Fig. 3
- das Behältnis nach Fig. 1, in einer Ansicht in der in Fig. 1 durch einen Pfeil III
angedeuteten Richtung,
- Fig. 4
- das Behältnis nach Fig. 1, geschnitten längs dem Linie IV-IV der Fig. 2,
- Fig. 5
- das Behältnis nach Fig. 1, geschnitten längs der Linie V-V der Fig. 4,
- Fig. 6
- ein Verpackungs- und Aufbewahrungsbehältnis gemäß dem Erfindung, in einer anderen
Ausführungsform und in einer Draufsicht auf die Oberseite,
- Fig. 7
- das Behältnis nach Fig. 6, in einer Draufsicht auf die Rückseite,
- Fig. 8
- ein Veropackungs- und Aufbewahrungsbehältnis gemäß der Erfindung in einer dritten
Ausführungsform und in perspektivischer Darstellung, teilweise ohne Klebestreifen,
- Fig. 9
- das Behältnis nach Fig. 8 in einer Draufsicht,
- Fig. 10
- das Behältnis nach Fig. 8, geschnitten längs der Linie IX-IX der Fig. 8,
- Fig. 11
- das Behältnis nach Fig. 9 in einer Vorderansicht,
- Fig. 12
- den Zuschnitt des Behältnisses nach Fig. 8 im ungefalteten Zustand in einer Draufsicht,
- Fig. 13
- ein Verpackungs- und Aufbewahrungsbehältnis gemäß der Erfindung in einer vierten Ausführungsform
in einer perspektivischen Darstellung, teilweise ohne Klebestreifen,
- Fig. 14
- das Behältnis nach Fig. 13 in einer Draufsicht und
- Fig. 15
- das Behältnis nach Fig. 13 in einer Seitenansicht.
[0019] Das in der Zeichnung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellte Behältnis dient
zur Verpackung und Aufbewahrung von Strickmaschinennadeln 1, deren Gestalt bspw. aus
Fig. 4 zu ersehen ist und von denen jede einen Nadelschaft 2 mit einem Nadelfuß 3
und einen daran anschließenden niedrigeren strickenden Teil 4 mit einem Nadelhaken
5 und einer Nadelzunge 6 aufweist. Die gestanzten Strickmaschinennadeln 1 sind stehend
zu einem Nadelpaket aneinandergereiht, das bspw. 50, 25 oder 20 Strickmaschinennadeln
umfaßt und in Fig. 1 mit 7 bezeichnet ist.
[0020] Das Behältnis selbst ist aus einem dünnen biegsamen Materialstück 8 in Gestalt eines
länglichen rechteckigen Kartonstreifens hergestellt, der mit einem Rostschutzmittel
imprägniert ist. Das Materialstück 8 ist um eine querverlaufende Faltkante 9 um 180°
umgeschlagen, die es in zwei Abschnitte 10,11 unterteilt, die unter Ausbildung einer
bei 9 bodenseitig verschlossenen Tasche 12 übereinanderliegend angeordnet sind, wie
dies insbesondere aus den Fig. 1,4 zu entnehmen ist. Die beiden Abschnitte 10, 11
weisen eine unterschiedliche Länge auf. Der längere Abschnitt 10 bildet eine Bodenwand
oder einen Nadelträger, während durch den oberen kürzeren Abschnitt 11 eine Deckwand
ausgebildet ist.
[0021] In die Tasche 12 führt eine von der gegenüber dem längeren Abschnitt 10 zurückgesetzten
freien Stirnkante 13 des kürzeren Abschnittes 11 begrenzte Entnahmeöffnung 14, an
die sich ein freiliegender Bereich 15 des längeren Abschnitts 10 anschließt. Im Bereiche
der Entnahmeöffnung 14 sind die beiden übereinanderliegenden Abschnitte 10, 11 an
ihren Längsseitenrändern durch Verbindungsmittel örtlich begrenzt miteinander verbunden.
Diese Verbindungsmittel sind durch einen Klebestreifen 16 gebildet, der die beiden
Abschnitte randseitig U-förmig umfassend auf diese aufgeklebt ist. Der Klebestreifen
16 kann auch in Längs- oder Querrichtung unterteilt sein, wie es auch denkbar ist,
die randseitige Verbindung der beiden Abschnitte 10, 11 alternativ oder zusätzlich
miteinander zu verkleben.Solche punkt- oder strichförmige Klebestreifen sind in Fig.
1 bei 17 angedeutet.
[0022] In der Regel genügt die geschilderte örtlich begrenzte Verbindung der beiden Abschnitte
10, 11 in der Nähe der Entnahmeöffnung 14. Erforderlichenfalls ist es aber auch möglich,
die Tasche 12 durch entsprechende Verlängerung der Verbindungsstellen bis zu der Faltkante
9 ganz zu schließen, oder mehrere Verbindungsstellen in Abständen über die Länge der
Tasche verteilt vorzusehen; auch ist es denkbar, in besonderen Fällen randseitig zwischen
die beiden Abschnitte 10, 11 Abstandsleisten einzulegen und an den Verbindungsstellen
zu fixieren.
[0023] Aus dem die Bodenwand bildenden längeren Abschnitt 10 sind in dessen freiliegendem
Bereich 15 Lappen 18, 19 ausgeklinkt, die um 90° nach oben hochgebogen sind und die
seitliche Führungs- und Halterungsmittel für das Nadelpaket 7 bilden. Insbesondere
die Fig. 1,2 zeigen, daß bei eingesetztem Nadelpaket 7 die sich beim Ausklinken der
angeschnittenen Lappen 18, 19 ergebenden Öffnungen 20, 21 im wesentlichen unterhalb
des Nadelpaketes 7 liegen, und daß der Lappen 18 etwa parallel zu der Faltkante 9
ausgerichtet ist. Er liegt an der zugeordneten Stirnseite des Nadelpaktes 7 an.
[0024] Die beiden anderen Lappen 19 sind im Abstand der Breite des Nadelpaketes 7 angeordnet;
sie sind im wesentlichen rechtwinklig zu der Faltkante 9 ausgerichtet und stützen
das Nadelpaket 7 seitlich ab. Falls, bspw. mit Rücksicht auf die Länge der Strickmaschinennadeln
1, es zweckmäßig erscheint, das Nadelpaket 7 auch im Bereich der strickenden Teile
4 seitlich abzustützen, können den Lappen 19 entsprechende Lappen auch im Bereich
der Tasche 12 vorgesehen sein, die dann in den Aufnahmeraum für die Nadeln ragen.
[0025] Das Nadelpaket 7 kann im übrigen auch in Teilpakete unterteilt sein, die dann jeweils
in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise zwischen Lappen 18, 19 gehaltert und abgestützt
sind.
[0026] Das Einbringen der Strickmaschinennadeln 1 in das Behältnis kann in einfacher Weise
vollautomatisch derart erfolgen, daß die einzelnen Nadelpakete vor dem Umfalten des
die Deckwand bildenden kürzeren Abschnittes 11 aus einem Magazin auf den die Bodenwand
oder den Nadelträger bildenden längeren Abschnitt 10 aufgelegt werden, der in einem
vorherigen Arbeitsgang mit den hochgebogenen Lappen 18,19 versehen wurde. Anschließend
wird sodann der kürzere Abschnitt 11 umgeschlagen, worauf der Klebestreifen 16 aufgebracht
wird. Damit sind die Strickmaschinennadeln bereits einwandfrei verpackt. Da das Nadelpaket
7 schmäler als das Materialstück 8 ist und der die Deckwand bildende kürzere Abschnitt
11 randseitig beim Aufkleben des Klebestreifens 16 gegen den längeren Abschnitt 10
zu abgebogen wird, sind die Strickmaschinennadeln 1 an ihren strickenden Teilen 4
in der Tasche 12 unter elastischer Vorspannung zwischen den beiden Abschnitten 10,
11 gehalten.
[0027] Die in dem Fig. 6,7 dargestellte abgewandelte Ausführungsform entspricht weitgehend
der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 4. Gleiche Teile sind deshalb mit gleichen
Bezugszeichen versehen und nicht nochmals erläutert.
[0028] Während bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 5 das Nadelpaket 7 eine in der
Draufsicht im wesentlichen rechteckige Gestalt aufweist, ist das zu verpackende Nadelpaket
7a bei der Ausführungsform nach den Fig. 6,7 in der Draufsicht trapezförmig. Dies
rührt daher, daß die Strickmaschinennadeln im Bereiche ihres strickender Teiles 4
eine größere Dicke als in dem Fußbereich aufweisen.
[0029] Die das Nadelpaket seitlich abstützenden Lappen 19a sind deshalb in einer etwa V-förmigen
Anordnung ausgerichtet; sie schließen mit der Faltkante 9 einen von 90° abweichenden
Winkel von etwa 80° ein. Auch sind die seitlichen Lappen 19a nicht in dem freiliegenden
Bereich 15 vorgesehen, sondern sie sind unterhalb des kürzeren Abschnitts 11 in dem
längeren Abschnitt 10 ausgeklinkt, derart, daß sie in die Tasche 12 ragen. In dem
kürzeren Abschnitt 11 können in Fig. 6 bei 22 gestrichelt angedeutete Schlitze vorgesehen
sein, die die Lappen 19a aufnehmen und damit eine zusätzliche Seitenstabilität verleihen.
[0030] Die in den Fig. 8 bis 12 veranschaulichte weitere Anführungsform entspricht ebenso
wie die in den Fig. 13 bis 15 dargestellte vierte Ausführungsform grundsätzlich der
Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 5 bzw. nach den Figuren 6, 7. Gleiche Teile sind
deshalb mit gleichen Bezugszeichen versehen und im einzelnen nicht nochmals erläutert.
[0031] Während bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 5 die stirnseitige Abstützung
des Nadelpaketes 7 durch den aus dem Abschnitt 10 ausgeklinkten hochgestellten Lappen
18 erfolgt, ist bei der Ausführungsform nach Fig. 8 bis 12 ein im Querschnitt rechteckiges
Gehäuseteil 25 vorgesehen, das von dem die Bodenwand bildenden Abschnitt 10 aus nach
oben ragend vorgesehen ist. Wie aus Fig. 12 zu ersehen, ist zu diesem Zwecke an das
in Gestalt eines länglichen, rechteckigen Kartonstreifens ausgebildete Materialstück
8 stirnseitig ein Lappen 180 angeschnitten, der sich an den Abschnitt 10 über eine
erste querverlaufende Faltlinie 26 anschließt. Parallel zu der ersten Faltlinie 26
sind im Abstand der Höhe bzw. der Breite des Gehäuseteils 25 drei weitere Faltlinien
27, 28, 29 in dem Lappen 180 vorhanden, die die beiden im zusammengefalteten Zustand
rechtwinklig zu dem Abschnitt 10 stehenden einander gegenüberliegenden Seitenwände
30, 31 (Fig. 8) und die zu dem Abschnitt 10 parallele Deckwand 32 des Gehäuseteils
25 begrenzen. Die dem stirnseitigen Rand benachbarte Faltlinie 29 teilt eine Befestigungslasche
33 ab, die im zusammengefalteten Zustand auf dem Abschnitt 10 befestigt bspw. festgeleimt
ist, so daß sich insgesamt eine stabile mit dem Abschnitt 10 fest verbundene Gehäuseanordnung
ergibt.
[0032] Auf der der Tasche 12 gegenüberliegenden Seite ist in der aufrechtstehenden Seitenwand
30 eine rechteckige Aufnahmeöffnung 34 ausgespart, die seitlich von zwei parallelen
Faltkanten 35 (Fig. 12) begrenzt ist, die die seitlichen Ränder der Aufnahmeöffnung
34 bilden und über die jeweils eine dreiseitig freigeschnittene Lasche 36 angeschlossen
ist. Im aufgerichteten Zustand sind die beiden Laschen 36 in der aus den Fig. 8, 9
ersichtlichen Weise als seitliche Führungs- und Halterungsmittel für das Nadelpaket
7 wirkend in das Gehäuseinnere eingefaltet. Die Anordnung ist dabei derart getroffen,
daß der Abstand der beiden Faltkanten 35 größer ist als die Breite (die sogenannte
"Griffbreite") des Nadelpakets 7 und daß die beiden Laschen 36 mit der zugeordneten
Seitenwand 30 einen spitzen Winkel einschließen, derart, daß sie unter der Wirkung
ihrer Eigenelastizität das Nadelpaket 7 elastisch nachgebend seitlich halten.
[0033] Fig. 10 zeigt, daß die Höhe der Aufnahmeöffnung 34 größer ist als die Höhe des in
dem Gehäuseinneren aufgenommenen Nadelschaftteils 70. Damit wird erreicht, daß einzelne
Nadeln 1 oder das ganze Nadelpaket 7 auf einfache Weise aus dem Behältnis entnommen
werden können, ohne daß das Gehäuseteil 25 zerstört werden muß. Es braucht lediglich
gemeinsam mit dem Abschnitt 10 elastisch nach unten gebogen zu werden, so daß die
Stirnseite des Nadelpakets 7 durch die Aufnahmeöffnung 34 aus dem weggeklappten Gehäuseteil
25 freikommt.
[0034] Die seitliche Führung des Nadelpakets 7 erfolgt zusätzlich zu den Laschen 36 durch
seitliche Führungs- und Halterungsmittel im Bereiche des kürzeren Abschnitts 11. Dazu
sind in diesem die Deckwand der Tasche 12 bildenden Abschnitt 11 zwei von der Entnahmeöffnung
14 ausgehende, parallele Einschnitte 37 vorgesehen, deren Abstand etwa der Breite
des Nadelpaketes 7 entspricht. Die seitlich des Nadelpaketes 7 liegenden, von diesen
Einschnitten abgeteilten Bereiche 11a des Abschnittes 10 sind ähnlich wie in Fig.
1 mit dem die Bodenwand bildenden Abschnitt 10 über einen gegebenenfalls als Etikett
ausgebildeten Klebestreifen 16 verbunden, der sich über die ganze Breite des Abschnitts
11 erstrecken kann. Grundsätzlich wäre es auch denkbar, die Bereiche 11a an dem Abschnitt
10 in anderer Weise unmittelbar, d.h. ohne Höhenabstand, durch Verkleben oder Verklammern
zu befestigen.
[0035] Wie insbesondere Fig. 8 zeigt, wird bei eingesetztem Nadelpaket 7 der zwischen den
beiden Einschnitten 37 liegende Bereich des Abschnittes 11 bezüglich der etwas nach
unten gebogenen Bereiche 11a nach oben gespreizt mit der Folge, daß an den Einschnitten
37 die Seitenkanten der beiden Bereiche 11a freigestellt werden und seitlich an dem
Nadelpaket 7 anliegen, so daß dieses seitlich geführt und gehaltert ist.
[0036] In den Fig. 13 bis 15, schließlich, ist das Behältnis nach den Fig. 8 bis 12 in einer
abgewandelten Ausführungsform, bspw. zur Verpackung von Umhängenadeln ähnlich wie
in den Fig. 6, 7 gestaltet. Insbesondere Fig. 13 zeigt, daß die Breite der Aufnahmeöffnung
34 wegen der etwa trapezförmigen Gestalt des Nadelpakets 7a kleiner ist als der Abstand
der beiden Einschnitte 37 in dem Abschnitt 11. Die Einschnitte 37 sind In diesem Falle
im übrigen nicht parallel zueinander; sie schließen entsprechend der Gestaltung des
Nadelpaketes 7a einen kleinen spitzen Winkel miteinander ein.
[0037] Die übrigen Teile dieses Behältnisses wurden im übrigen schon im Vorstehenden erläutert;
auf diese Erläuterung wird zur Vermeidung von Wiederholungen Bezug genommen.
[0038] Grundsätzlich ist es natürlich auch denkbar, bei den Ausführungsformen nach den Fig.
8 bis 12 und 13 bis 15 ebenfalls - gegebenenfalls zusätzlich - ausgeklinkte Lappen
19, 19a vorzusehen, wie andererseits die Ausführungsformen nach den Fig. 1 bis 5 und
6, 7 mit Einschnitten 37 ausgerüstet werden können, womit dann die Lappen 19, 19a
gegebenenfalls entfallen.
[0039] Das neue Verpackungs- und Aufbewahrungsbehältnis kann für die verschiedensten Arten
von Strickmaschinennadeln dienen. Dazu zählen nicht nur gestanzte Zungennadeln, sondern
auch Spitzennadeln, Umhängenadeln etc.
[0040] Zur Entnahme der Strickmaschinennadeln 1 aus dem Behältnis braucht lediglich der
längere Abschnitt 10 endseitig etwas elastisch nach unten gebogen zu werden, womit
die Strickmaschinennadeln über den elastisch nachgebenden Lappen 18 bzw. dem abgeklappten
Gehäuseteil 25 aus der Tasche 12 herausgezogen werden können.
[0041] Die mit Strickmaschinennadeln 1 gefüllten Behältnisse können im übrigen dann ihrerseits
zu mehreren in einer Schachtel oder dergleichen untergebracht werden. Sie können einzeln
oder zu mehreren In Folien eingeschweißt werden.
[0042] Die Ausführungsformen nach den Fig. 8 - 12 und 13 - 15 eignen sich besonders zum
Stapeln. Dazu werden die Behältnisse Jeweils um 180° gedreht abwechselnd mit dem Gehäuseteil
25 nach oben und nach unten weisend aufeinandergelegt.
1. Verpackungs- und Aufbewahrungsbehältnis bestimmt für wenigstens ein Paket von Strickmaschinennadeln,
mit einer im wesentlichen ebenen Bodenwand (10) und einer zu dieser im wesentlichen
parallelen Deckwand (11), die mit der Bodenwand verbunden ist und mit dieser einen
Aufnahmeraum für wenigstens ein Nadelpaket begrenzt, der an einer Stirnseite eine
Entnahmeöffnung (14) aufweist, sowie mit seitlichen Führungs- und Halterungsmitteln
(18, 19, 180) für das jeweilige, in dem Aufnahmeraum enthaltene Nadelpaket, dadurch
gekennzeichnet, daß die Boden- und die Deckwand zwei Abschnitte (10, 11) eines dünnen,
biegsamen Materialstücks (8) sind, das um eine querverlaufende Faltkante (9) umgeschlagen
ist, und dessen beide Abschnitte (10, 11) unter Ausbildung einer an einer Stirnseite
die Entnahmeöffnung (14) aufweisenden Tasche (12) übereinanderliegend durch Verbindungsmittel
(16) im Bereiche gegenüberliegender Längsseitenränder miteinander verbunden sind,
wobei einer der Abschnitte an die Entnahmeöffnung anschließend einen freiliegenden
Bereich (15) aufweist und daß an der Boden- und/oder der Deckwand angeschnittene hochgebogene
Lappen (18, 19; 180) angeordnet sind, durch die die seitlichen Führungs- und Halterungsmittel
für das jeweilige Nadelpaket (7) gebildet sind und von denen wenigstens einer im wesentlichen
parallel zu der Faltkante (9) ausgerichtet und am freiliegenden Bereich (15) zum Abstützen
der Stirnseite des jeweiligen Nadelpaketes (7) angeordnet ist.
2. Behältnis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Materialstück (8) aus Karton
besteht.
3. Behältnis nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Abschnitte
(10, 11) im Bereiche der Längsseitenränder lediglich an örtlich begrenzten Verbindungsstellen
miteinander verbunden sind.
4. Behältnis nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstellen in der
Nähe der Berandung der Entnahmeöffnung (14) angeordnet sind.
5. Behältnis nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel
durch wenigstens einen Klebestreifen (16) gebildet sind, der an den Verbindungsstellen
an den beiden Abschnitten (10, 11) diese randseitig U-förmig umfassend befestigt ist.
6. Behältnis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem freiliegenden Bereich
(15) angeschnittene hochgebogene Lappen (18, 19) angeordnet sind.
7. Behältnis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in
dem Bereich der Tasche (12) hochgebogene Lappen (19a) angeordnet sind, die in den
Aufnahmeraum ragen.
8. Behältnis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
zwei der hochgebogenen Lappen (19, 19a) im Abstand der Breite eines Nadelpaketes (7,
7a) quer zu der Faltkante (9) ausgerichtet angeordnet sind.
9. Behältnis nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Lappen (19a) mit der Faltkante
(9) einen von 90 Grad abweichenden Winkel einschließend angeordnet sind.
10. Behältnis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
am freiliegenden Bereich zum Abstützen der Stirnseite des Nadelpaketes (7, 7a) angeordnete
Lappen (180) zu einem von der Bodenwand nach oben vorragenden Gehäuseteil (25) gefaltet
ist, das auf der der Entnahmeöffnung (14) der Tasche (12) gegenüberliegenden Seite
eine Aufnahmeöffnung (34) für den zugeordneten Endbereich (70) des Nadelpaketes (7,
7a) aufweist.
11. Behältnis nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuseteil (25) eine
im wesentlichen rechteckige oder quadratische Querschnittsgestalt aufweist.
12. Behältnis nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Lappen (180) stirnseitig
angeschnittene Befestigungsmittel (33) aufweist, die an der Bodenwand (10) befestigt
sind.
13. Behältnis nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß durch die
seitlichen Ränder (bei 35) der Aufnahmeöffnung (34) seitliche Führungs- und Halterungsmittel
für das Nadelpaket (7, 7a) gebildet sind.
14. Behältnis nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß an den seitlichen
Rändern der Aufnahmeöffnung (34) angeschnittene Laschen (36) angeordnet sind, die
als seitliche Führungs- und Halterungsmittel wirkend in das Gehäuseinnere eingefaltet
sind.
15. Behältnis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
die Deckwand der Tasche (12) bildende Abschnitt (11) wenigstens zwei von der Entnahmeöffnung
(14) ausgehende Einschnitte (37) aufweist, deren Abstand etwa der Breite des Nadelpaketes
(7, 7a) entspricht und daß die seitlich des Nadelpaketes liegenden von den Einschnitten
abgeteilten Bereiche (11a) des Abschnittes (11) mit dem die Bodenwand bildenden Abschnitt
(10) verbunden sind.
1. Packing and storage container for at least one packet of knitting machine needles,
with a substantially plane bottom wall (10) and a top wall (11), which is substantially
parallel thereto, is connected to the bottom wall and together with this defines a
receiving area for at least one needle packet, which has a removal opening (14) on
one face side and with lateral guiding and positioning elements (18, 19, 180) for
the respective needle packet contained in the receiving area, characterised in that
the bottom and top wall are two sections (10, 11) of a thin, flexible piece of material
(8), which is folded over around a transverse folding edge (9), and its two sections
(10, 11) are superposed and connected to one another by connecting means (16) in the
area of opposing longitudinal lateral edges to form a pouch (12) containing the removal
opening (14) on a face side, one of said sections having an exposed zone (15) adjoining
the removal opening; and that cut out, bent up tabs (18, 19; 180) are arranged on
the bottom and/or top wall, by means of which the lateral guiding and positioning
elements for the respective needle packet (7) are formed and at least one of which
extends essentially parallel to the folding edge (9) and is arranged on the exposed
zone (15) to support the face side of the respective needle packet (7).
2. Container according to Claim 1, characterised in that the piece of material (8) is
made of cardboard.
3. Container according to Claim 1 or 2, characterised in that the two sections (10, 11)
are connected to one another in the area of the longitudinal lateral edges merely
at locally restricted connecting locations.
4. Container according to Claim 3, characterised in that the connecting locations are
arranged in the vicinity of the edges of the removal opening (14).
5. Container according to Claim 3 or 4, characterised in that the connecting means are
formed by at least one adhesive strip (16), which is fastened at the connecting locations
to the two sections (10, 11) to enclose these in the shape of a U on the edge side.
6. Container according to Claim 1, characterised in that cut out, bent up tabs (18, 19)
are arranged in the exposed zone (15).
7. Container according to one of the preceding claims, characterised in that bent up
tabs (19a) projecting into the receiving area are arranged in the area of the pouch
(12).
8. Container according to one of the preceding claims, characterised in that at least
two of the bent up tabs (19, 19a) are arranged at a distance from the width of the
needle packet (7, 7a) to extend transversely to the folding edge (9).
9. Container according to Claim 8, characterised in that the tabs (19a) are arranged
to enclose an angle other than 90 degrees with the folding edge (9).
10. Container according to one of the preceding claims, characterised in that the tab
(180) arranged on the exposed zone to support the face side of the needle packet (7,
7a) is folded to form a housing portion (25) projecting upwards from the bottom wall,
said housing portion having a receiving opening (34) for the associated end region
(70) of the needle packet (7, 7a) on its side opposite to the removal opening (14)
of the pouch (12).
11. Container according to Claim 10, characterised in that the housing portion (25) has
an essentially rectangular or square cross-section.
12. Container according to Claim 10 or 11, characterised in that the tabs (180) have fastening
elements (33) cut out on the face side which are fastened to the bottom wall (10).
13. Container according to one of Claims 10 to 12, characterised in that lateral guiding
and positioning elements for the needle packet (7, 7a) are formed by the lateral edges
(at 35) of the receiving opening (34).
14. Container according to one of Claims 10 to 13, characterised in that cut out tabs
(36), which are folded in towards the inside of the housing to act as lateral guiding
and positioning elements, are arranged on the lateral edges of the receiving opening
(34).
15. Container according to one of the preceding claims, characterised in that the section
(11) forming the top wall of the pouch (12) has at least two cuts (37) extending from
the removal opening (14), the distance between said cuts corresponding approximately
to the width of the needle packet (7, 7a); and that the zones (11a) of the section
(11) lying to the side of the needle packet separated by the cuts are connected to
the section (10) forming the bottom wall.
1. Récipient d'emballage et de stockage pour au moins un paquet d'aiguilles de machine
à tricoter, comportant une paroi de fond (10) sensiblement plane et une paroi supérieure
(11) qui est sensiblement parallèle à la dite paroi de fond, est liée à celle-ci et
définit avec elle un compartiment récepteur pour au moins un paquet d'aiguilles, pourvu
d'une ouverture de prélèvement (14) sur une face frontale, ainsi que des moyens de
guidage et de maintien (18, 19, 180) pour le paquet d'aiguilles contenu dans la chambre
réceptrice, caractérisé par le fait que la paroi de fond et la paroi supérieure sont
formées par deux parties (10, 11) d'un flan (8) de matériau souple de faible épaisseur
qui est plié autour d'un bord de pliage (9) transversal, lesdites deux parties (10,
11) appliquées l'une sur l'autre étant reliées entre elles à l'aide d'un moyen de
liaison (16) dans la région des bords des grands côtés en vis-à-vis en formant une
poche (12) pourvue de l'ouverture de prélèvement (14) sur une face frontale, l'une
des parties présentant à la suite de l'ouverture de prélèvement une région (15) dégagée
et par le fait que la paroi de fond et/ou la paroi supérieure comportent des languettes
(18, 19; 180) découpées et relevées qui forment les moyens latéraux de guidage et
de maintien pour le paquet d'aiguilles (7) concerné et parmi lesquelles l'une au moins
est sensiblement parallèle au bord de pliage (9) et est disposée dans la région (15)
dégagée aux fins en tant qu'appui pour la face frontale du paquet d'aiguilles (7)
concerné.
2. Récipient selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le flan (8) de matériau
est en carton.
3. Récipient selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé par le fait
que les deux parties (10, 11) sont reliées entre elles dans la région des bords des
grands côtés uniquement en des points de liaison localement limités.
4. Récipient selon la revendication 3, caractérisé par le fait que les points de liaison
sont disposés dans la région du bord de l'ouverture de prélèvement (14).
5. Récipient selon la revendication 3 ou la revendication 4, caractérisé par le fait
que les moyens de liaison sont constitués par au moins une bande adhésive (16) qui
est fixée sur les deux parties (10, 11) au niveau des points de liaison et entoure
celles-ci aun iveau de leur bord à la manière d'un U.
6. Récipient selon la revendication 1, caractérisé par le fait que des languettes (18,
19) découpées et relevées sont disposées dans la région (15) dégagée.
7. Récipient selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que
des languettes (19a) relevées sont disposées dans la région de la poche (12), lesquelles
languettes font saillie dans le compartiment récepteur.
8. Récipient selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait qu'au
moins deux des languettes (19, 19a) relevées sont distantes l'une de l'autre de la
valeur de la largeur du paquet d'aiguilles (7, 7a) et sont orientées transversalement
au bord de pliage (9).
9. Récipient selon la revendication 8, caractérisé par le fait que les languettes (19a)
sont disposées de manière à former un angle différent de 90° avec le bord de pliage
(9).
10. Récipient selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que
la languette (180) disposée dans la région dégagée en tant qu'appui pour la face frontale
du paquet d'aiguilles (7, 7a) est pliée pour former une partie de boîte (25) faisant
saillie vers le haut à partir de la paroi de fond et, du côté situé en vis-à-vis de
l'ouverture de prélèvement (14) de la poche (12), présente une découpe de réception
(34) pour l'extrémité (70) correspondante du paquet d'aiguilles (7, 7a).
11. Récipient selon la revendication 10, caractérisé par le fait que la partie de boîte
(25) a une forme en section droite sensiblement rectangulaire ou carrée.
12. Récipient selon la revendication 10 ou la revendication 11, caractérisé par le fait
que la languette (180) présente des moyens de fixation (33) découpés côté face frontale
qui sont fixés sur la paroi de fond (10).
13. Récipient selon l'une des revendications 10 à 12, caractérisé par le fait que les
bords latéraux (en 35) de la découpe de réception (34) forment des moyens latéraux
de guidage et de maintien pour le paquet d'aiguilles (7, 7a).
14. Récipient selon l'une des revendications 10 à 13, caractérisé par le fait que des
languettes (36) découpées sont disposées sur les bords latéraux de la découpe de réception
(34), lesquelles languettes sont repliées vers l'intérieur de la boîte et agissent
en tant que moyens latéraux de guidage et de maintien.
15. Récipient selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que
la partie (11) formant la paroi supérieure de la poche (12) présente au moins deux
entailles (37) qui s'étendent à partir de l'ouverture de prélèvement (14) et dont
l'écartement correspond sensiblement à la largeur du paquet d'aiguilles (7, 7a) et
par le fait que les zones (11a) séparées de la partie (11) par les entailles et situées
sur le côté du paquet d'aiguilles sont liées à la partie (10) formant paroi de fond.