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 Rüger, Barthelt &amp; Abel</snm><iid>00100571</iid><adr><str>Postfach 348</str><city>73704 Esslingen a.N.</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>CH</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry></B840><B880><date>19940126</date><bnum>199404</bnum></B880></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> -->
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<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft ein Verpackungs- und Aufbewahrungsbehältnis bestimmt für wenigstens ein Paket von Strickmaschinennadeln, mit einer im wesentlichen ebenen Bodenwand und einer zu dieser im wesentlichen parallelen Deckwand, die mit der Bodenwand verbunden ist und mit dieser einen Aufnahmeraum für wenigstens ein Nadelpaket begrenzt, der an einer Stirnseite eine Entnahmeöffnung aufweist, sowie mit seitlichen Führungs- und Halterungsmitteln für das jeweilige, in dem Aufnahmeraum enthaltene Nadelpaket gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.</p>
<p id="p0002" num="0002">Strickmaschinennadeln einer Sorte werden in der Regel flach nebeneinanderliegend zu kleinen Nadelpaketen, bspw. zu je 50 Stück abgepackt, geliefert. Dabei ist es üblich, diese Nadelpakete in kleine Papiertüten oder Umschläge zu geben und mehrere solcher gefüllter Tüten oder Umschläge in einer Schachtel unterzubringen, die dem Verbraucher geliefert wird. Das Einbringen der Nadelpakete in die Papiertüten oder Umschläge ist zum einen aufwendig, weil es Handarbeit erfordert; zum anderen ist aber die Entnahme der Nadeln aus den Papiertüten oder Umschlägen für den Verbraucher umständlich und deshalb nachteilig, weil nach der Entnahme einiger Nadeln die verbleibenden Nadeln in<!-- EPO <DP n="2"> --> der Papiertüte oder dem Umschlag durcheinanderfallen, was die Gefahr mit sich bringt, daß sie sich verheddern.</p>
<p id="p0003" num="0003">Günstiger in dieser Hinsicht ist ein Verpackungs- und Ausgabebehälter für Strickmaschinennadeln, wie er aus der DE-PS 1536 055 bekannt ist, von dem die Erfindung ausgeht. Dieser aus Kunststoff gefertigte Behälter weist eine Bodenwand auf, die angeformte Längsseiten und Trennwände sowie eine angeformte Stirnwand aufweist, zwischen deren Längsseiten, Wänden und Trennwänden jeweils Nadelkammern zur Aufnahme von Nadelpaketen abgeteilt sind. Das so gebildete Gehäuse ist an der der Stirnwand gegenüberliegenden Stirnseite offen. Seine Nadelkammern sind durch eine Deckwand verschlossen, die in Gestalt eines im Querschnitt etwa U-förmigen Deckelteils ausgebildet ist, das aus einem biegsamen Kunststoffmaterialstück besteht, welches in Nuten in den Längsseitenwänden eingeschoben ist. Die an der Bodenwand angeformten Längsseiten und Trennwände sowie ein an dem Deckelteil angeformtes, hochgebogenes, leistenförmiges Endstück bilden seitliche Führungs- und Halterungsmittel für die Nadelpakete, die damit in den Nadelkammern unverschieblich gehaltert sind. Zur Entnahme von Nadeln kann das Deckelteil endseitig elastisch weggebogen werden, so daß die Nadeln stirnseitig freigegeben und aus dem von der jeweiligen Nadelkammer gebildeten Aufnahmeraum durch dessen stirnseitige Entnahmeöffnung herausgezogen werden können.</p>
<p id="p0004" num="0004">Dieser mehrteilige Kunststoffbehälter ist in der Herstellung teuer und für eine automatische Abpackung der Strickmaschinennadeln nicht ohne weiteres geeignet. Außerdem stößt die für einen sochen Behälter zwingend erforderliche Verwendung von Kunststoffmaterial wegen der immer mehr in den Vordergrund tretenden Problematik der Entsorgung leerer Verpackungen immer häufiger auf Bedenken.</p>
<p id="p0005" num="0005">Bei einer aus der DE-C 621.788 bekannten Briefpackung von Nadeln oder dergleichen sind die Nadeln in einem gesonderten<!-- EPO <DP n="3"> --> Stück Papier oder ähnlichem Material aufgenommen, in welches die Nadeln eingesteckt sind. Dieses Papier- oder Materialstück ist in eine Tasche eingefügt, die mit einem Klebemittel an dem Mittelteil eines Pappezuschnittes befestigt ist, der an seinen vier Seiten paarweise einander gegenüberliegende, angeschnittene Lappen aufweist, die auf das Mittelteil eingefaltet werden und im eingefalteten Zustand durch einen aufgeschobenen Gleitbügel aus durchsichtigem Material, bspw. Zellulosederivat fixiert werden. Eine solche mehrteilige Briefpackung ist teuer in der Herstellung und aufwendig in der Handhabung. Daneben ist aus der US-A 2.305.922 ein Packungsbehältnis für Haarspangen bekannt, das aus einem Pappezuschnitt besteht, der zwei Abschnitte aufweist, die unter Ausbildung einer eine Entnahmeöffnung aufweisenden Tasche übereinander liegend im Bereiche gegenüberliegender Längsseitenränder miteinander verbunden sind. In diese Tasche sind zwei Lappen zickzackförmig eingefaltet, die parallel zu den erwähnten Abschnitten liegen und auf die die Haarspangen einzeln aufgeklemmt sind. Diese Verpackung ist für Strickmaschinennadeln schon deshalb nicht geeignet, weil solche Nadeln nicht auf einen Pappestreifen aufgeklemmt werden können. Schließlich ist in der DE-A 26 39 029 eine Schauverpackung für Flaschen, Tonbandkassetten und andere vorzugsweise vorverpackte Artikel bekannt, bei der ein eine große Schauöffnung aufweisendes, von paarweise parallelen Seitenwänden begrenztes gehäuseartiges Aufnahmebehältnis ausgebildet ist, dessen Seitenwände durch aus dem Pappezuschnitt ausgeschnittene und hoch gebogene Lappen gebildet sind, die in geeigneter Weise gehäuseartig miteinander verbunden sind. Auch eine solche Schauverpackung ist für die Abpackung von Strickmaschinennadeln nicht geeignet, die in Form von Paketen abgepackt werden müssen, welche aus miteinander unverbunden flachseitig aneinander gereihten Strickmaschinennadeln bestehen.</p>
<p id="p0006" num="0006">Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Verpackung bestimmt für wenigstens ein Paket von Strickmaschinennadeln zu schaffen, die nicht nur einen<!-- EPO <DP n="4"> --> einwandfreien Schutz der empfindlichen strickenden Teile (insbesondere Haken und Nadelzunge) der verpackten Nadeln gewährleistet, sondern sich bei leichter Handhabung und Nadelentnahme durch eine preisgünstige Herstellungsmöglichkeit aus billigem Material auszeichnet, wobei gleichzeitig der Verpackungsvorgang leicht zu automatisieren ist.</p>
<p id="p0007" num="0007">Zur Lösung dieser Aufgabe weist das eingangs genannte Verpackungs- und Aufbewahrungsbehältnis bestimmt für wenigstens ein Paket von Strickmaschinennadeln erfindungsgemäß die Merkmale des Patentanspruchs 1 auf. Die Boden- und die Deckwand sind zwei Abschnitte eines dünnen, biegsamen Materialstückes, das um eine querverlaufende Faltkante umgeschlagen ist und dessen beide Abschnitte unter Ausbildung einer an einer Stirnseite die Entnahmeöffnung aufweisenden Tasche übereinanderliegend durch Verbindungsmittel im Bereiche gegenüberliegender Längsseitenränder miteinander verbunden sind, wobei einer der Abschnitte an die Entnahmeöffnung anschließend einen freiliegenden Bereich aufweist. An der Boden- und/oder Deckwand sind angeschnittene hochgebogene Lappen angeordnet, von denen wenigstens einer im wesentlichen parallel zu der Faltkante ausgerichtet und am freiliegenden Bereich zum Abstützen der Stirnseite des jeweiligen Nadelpaketes angeordnet ist und durch die die seitlichen Führungs- und Halterungsmittel für das jeweilige Nadelpaket gebildet sind.</p>
<p id="p0008" num="0008">Das in der Regel rechteckige Materialstück besteht vorzugsweise aus mit einem Rostschutzmittel imprägniertem Karton, der umweltfreundlich leicht entsorgt werden kann. Wenn aus bestimmten, bspw. klimatischen Gründen die Verwendung von Karton nicht infragekommt, kann es auch aus einer gegebenenfalls auch mehrschichtigen Kunststoffolie hergestellt sein. Die Strickmaschinennadeln sind in dem jeweiligen Paket stehend aneinandergereiht und zwischen den seitlichen Führungs- und Halterungsmitteln sowie dem verschlossenen Boden der Tasche einwandfrei gehalten. Dabei sind ihre strickenden Teile in der Tasche allseitig geschützt untergebracht, wobei sie zusätzlich noch zwischen den die Boden- und die Deckwand bildenden, die<!-- EPO <DP n="5"> --> Tasche breitflächig begrenzenden umgeschlagenen Abschnitten des dünnen biegsamen Materialstücks elastisch verspannt sind, was eine zusätzliche Sicherheit gegen unerwünschte gegenseitige Bewegungen der Nadeln beim Transport ergibt und außerdem die zurückbleibenden Nadeln teilweise aufgebrachter Pakete wirksam am Durcheinanderfallen hindert.</p>
<p id="p0009" num="0009">Das neue Behältnis kann durch einen einfach Stanz- und Faltvorgang hergestellt werden, wobei gleichzeitig die Nadelpakete aus einem Magazin vollautomatisch abgepackt werden können.</p>
<p id="p0010" num="0010">In der Regel genügt es, daß die beiden die Tasch begrenzenden Abschnitte des Materialstückes im Bereiche der Längsseitenränder lediglich an örtlich begrenzten Verbindungsstellen miteinander verbunden sind. Dabei ist es zweckmäßig, wenn solche Verbindungsstellen in der Nähe der Berandung der Entnahmeöffnung angeordnet sind, um dem Behältnis in diesem bei der Nadelentnahme besonders beanspruchten Bereich erhöhte Stabilität zu verleihen.</p>
<p id="p0011" num="0011">Besonders einfache Verhältnisse, auch im Hinblick auf die Herstellung ergeben sich, wenn die Verbindungsmittel durch wenigstens einen Klebestreifen gebildet sind, der an den Verbindungsstellen an beiden Abschnitten des Materialstücks diese randseitig U-förmig umfassend befestigt ist. Alternativ oder zusätzlich können die beiden Abschnitte an den Verbindungsstellen aber auch an punkt- oder leistenförmigen Stellen miteinander verklebt oder mechanisch geheftet sein.</p>
<p id="p0012" num="0012">Zur Erleichterung der Entnahme der Nadeln aus dem Behältnis ist im Bereiche der Entnahmeöffnung einer der beiden Abschnitt des Materialstücks gegenüber dem anderen um einen vorbestimmten Betrag zurückgesetzt, wobei der andere Abschnitt an die Entnahmeöffnung anschließend einen freiliegenden Bereich aufweist, auf dem die Nadeln mit ihrem<!-- EPO <DP n="6"> --> Schaft aufliegen. Die im Vergleich zu den strickenden Teilen wesentlich unempfindlicheren Schaft- und Fußteile der Nadeln liegen dabei frei, so daß die Nadeln bei der Entnahme leicht ergriffen und herausgezogen werden können.</p>
<p id="p0013" num="0013">Dadurch daß einer der aus Führungs- und Halterungsmittel dienenden hochgebogenen Lappen im wesentlichen parallel zu der Faltkante ausgerichtet und in der Nähe der Entnahmeöffnung am freiliegenden Bereich zum Abstützen der Stirnseite des zugeordneten Nadelpaketes angeordnet ist, wird ein unbeabsichtigtes Herausrutschen der Nadeln aus der Tasche verhindert. Zur seitlichen Abstützung des jeweiligen Nadelpaketes können wenigstens zwei der hochgebogenen Lappen im Abstand der Breite des Nadelpaketes quer zu der Faltkante ausgerichtet vorgesehen sein, wobei, abhängig von der Gestalt des Nadelpaketes diese Lappen entweder rechtwinklig oder mit der Faltkante einen von 90 Grad abweichenden Winkel einschließend angeordnet sein können. Die letztgenannte Anordnung ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn das Nadelpaket aus Strickmaschinennadeln besteht, die an ihrem Kopfteil eine größere Dicke als an ihrem Fußteil aufweisen, so daß das Nadelpaket insgesamt eine etwa trapezförmige Gestalt in der Draufsicht erhält.</p>
<p id="p0014" num="0014">Die hochgebogenen Lappen sind mit Vorteil aus dem jeweils zugeordneten Abschnitt des Materialstücks ausgeklinkt. Sie können bei entsprechender Ausbildung des Behältnisses in dem vorerwähnten, an die Entnahmeöffnung anschließenden freiliegenden Bereich ausgebildet sein, doch können auch zumindest einige Lappen in den von der Tasche begrenzten Nadelaufnahmeraum ragend vorgesehen sein. Diese Lappen können dann zur Verstärkung erforderlichenfalls auch noch in Ausnehmungen des jeweils anderen Abschnittes des Materialstückes aufgenommen sein.</p>
<p id="p0015" num="0015">In einer abgewandelten Ausführungsform kann die Anordnung auch derart getroffen sein, daß der am freiliegenden Bereich zum Abstützen der Stirnseite des Nadelpaketes angeordnete Lappen zu einem von der Bodenwand<!-- EPO <DP n="7"> --> nach oben vorragenden Gehäuseteil gefaltet ist, das auf der der Entnahmeöffnung der Tasche gegenüberliegenden Seite eine Aufnahmeöffnung für den zugeordneten Endbereich des Nadelpaketes aufweist. Dieses Gehäuseteil kann mit Vorteil eine im wesentlichen rechteckige oder quadratische Querschnittsfläche aufweisen, doch ist grundsätzlich auch eine andere, beispielsweise dreieckförmige Querschnittsflächengestalt denkbar. Das Nadelpaket ragt mit seinem Endbereich durch die Aufnahmeöffnung in das Innere dieses Gehäuseteils und ist damit sicher aufgenommen und gehalten. Dabei können durch die seitlichen Ränder der Aufnahmeöffnung seitliche Führungs- und Halterungsmittel für das Nadelpaket gebildet sein, doch können auch an den seitlichen Rändern der Aufnahmeöffnung angeschnittene Laschen angeordnet sein, die als seitliche Führungs- und Halterungsmittel wirken, die in das Gehäuseinnere eingefaltet sind. Diese Laschen haben eine gewisse Eigenelastizität, so daß sie innerhalb gewisser Grenzen Breitenvariationen des Nadelpaketes selbständig ausgleichen, während sie gleichzeitig das Einführen des Nadelpaketes in die Aufnahmeöffnung erleichtern. Der zu dem Gehäuseteil gefaltete Lappen kann im übrigen stirnseitig angeschnittene Befestigungsteile aufweisen, die an der Bodenwand befestigt sind, so daß sich ein insgesamt stabiles Gebilde ergibt. Dieses Gehäuseteil hat deshalb gleichzeitig mehrere Funktionen:</p>
<p id="p0016" num="0016">Zum einen bildet es einen Anschlag für das Nadelpaket in Längsrichtung, zum anderen wirkt das Gehäuseteil als seitliche Abstützung für das Nadelpaket und zum dritten übernimmt das Gehäuseteil bei der Lagerung die Lastaufnahme, wenn mehrere solche Behältnisse als Verpackungseinheiten - jeweils um 180 Grad gegeneinander verdreht - übereinander gestapelt werden. Dabei läßt sich eine Stapelhöhe bis 500 mm und mehr erzielen, ohne daß eine Beeinträchtigung der Verpackung oder der Nadeln zu befürchten wäre.<!-- EPO <DP n="8"> --></p>
<p id="p0017" num="0017">Die Nadeln sind in jedem Fall geordnet gehalten und geschützt. Außerdem ist es durch diese Formgebung des Behältnisses möglich, auch ein einzelnes "Nadelpäckchen" zu versenden, wie dies im Rahmen von Ersatzteillieferungen etc. gelegentlich erwünscht ist. Dazu ist es dann vorteilhaft, wenn das mit Nadeln gefüllte Behältnis insgesamt luftdicht in eine Klarsichtfolie eingeschweißt ist.<!-- EPO <DP n="9"> --></p>
<p id="p0018" num="0018">In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
<dl id="dl0001">
<dt>Fig. 1</dt><dd>ein Verpackungs- und Aufbewahrungsbehältnis gemäß der Erfindung, im versandfertigen gefüllten Zustand und in perspektivischer Darstellung,</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>das Behältnis nach Fig. 1, in einer Draufsicht,</dd>
<dt>Fig. 3</dt><dd>das Behältnis nach Fig. 1, in einer Ansicht in der in Fig. 1 durch einen Pfeil III angedeuteten Richtung,</dd>
<dt>Fig. 4</dt><dd>das Behältnis nach Fig. 1, geschnitten längs dem Linie IV-IV der Fig. 2,</dd>
<dt>Fig. 5</dt><dd>das Behältnis nach Fig. 1, geschnitten längs der Linie V-V der Fig. 4,</dd>
<dt>Fig. 6</dt><dd>ein Verpackungs- und Aufbewahrungsbehältnis gemäß dem Erfindung, in einer anderen Ausführungsform und in einer Draufsicht auf die Oberseite,</dd>
<dt>Fig. 7</dt><dd>das Behältnis nach Fig. 6, in einer Draufsicht auf die Rückseite,<!-- EPO <DP n="10"> --></dd>
<dt>Fig. 8</dt><dd>ein Veropackungs- und Aufbewahrungsbehältnis gemäß der Erfindung in einer dritten Ausführungsform und in perspektivischer Darstellung, teilweise ohne Klebestreifen,</dd>
<dt>Fig. 9</dt><dd>das Behältnis nach Fig. 8 in einer Draufsicht,</dd>
<dt>Fig. 10</dt><dd>das Behältnis nach Fig. 8, geschnitten längs der Linie IX-IX der Fig. 8,</dd>
<dt>Fig. 11</dt><dd>das Behältnis nach Fig. 9 in einer Vorderansicht,</dd>
<dt>Fig. 12</dt><dd>den Zuschnitt des Behältnisses nach Fig. 8 im ungefalteten Zustand in einer Draufsicht,</dd>
<dt>Fig. 13</dt><dd>ein Verpackungs- und Aufbewahrungsbehältnis gemäß der Erfindung in einer vierten Ausführungsform in einer perspektivischen Darstellung, teilweise ohne Klebestreifen,</dd>
<dt>Fig. 14</dt><dd>das Behältnis nach Fig. 13 in einer Draufsicht und</dd>
<dt>Fig. 15</dt><dd>das Behältnis nach Fig. 13 in einer Seitenansicht.</dd>
</dl><!-- EPO <DP n="11"> --></p>
<p id="p0019" num="0019">Das in der Zeichnung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellte Behältnis dient zur Verpackung und Aufbewahrung von Strickmaschinennadeln 1, deren Gestalt bspw. aus Fig. 4 zu ersehen ist und von denen jede einen Nadelschaft 2 mit einem Nadelfuß 3 und einen daran anschließenden niedrigeren strickenden Teil 4 mit einem Nadelhaken 5 und einer Nadelzunge 6 aufweist. Die gestanzten Strickmaschinennadeln 1 sind stehend zu einem Nadelpaket aneinandergereiht, das bspw. 50, 25 oder 20 Strickmaschinennadeln umfaßt und in Fig. 1 mit 7 bezeichnet ist.</p>
<p id="p0020" num="0020">Das Behältnis selbst ist aus einem dünnen biegsamen Materialstück 8 in Gestalt eines länglichen rechteckigen Kartonstreifens hergestellt, der mit einem Rostschutzmittel imprägniert ist. Das Materialstück 8 ist um eine querverlaufende Faltkante 9 um 180° umgeschlagen, die es in zwei Abschnitte 10,11 unterteilt, die unter Ausbildung einer bei 9 bodenseitig verschlossenen Tasche 12 übereinanderliegend angeordnet sind, wie dies insbesondere aus den Fig. 1,4 zu entnehmen ist. Die beiden Abschnitte 10, 11 weisen eine unterschiedliche Länge auf. Der längere Abschnitt 10 bildet eine Bodenwand oder einen Nadelträger, während durch den oberen kürzeren Abschnitt 11 eine Deckwand ausgebildet ist.</p>
<p id="p0021" num="0021">In die Tasche 12 führt eine von der gegenüber dem längeren Abschnitt 10 zurückgesetzten freien Stirnkante 13 des kürzeren Abschnittes 11 begrenzte Entnahmeöffnung 14, an die sich ein freiliegender Bereich 15 des längeren Abschnitts 10 anschließt. Im Bereiche der Entnahmeöffnung 14 sind die beiden übereinanderliegenden Abschnitte 10, 11 an ihren<!-- EPO <DP n="12"> --> Längsseitenrändern durch Verbindungsmittel örtlich begrenzt miteinander verbunden. Diese Verbindungsmittel sind durch einen Klebestreifen 16 gebildet, der die beiden Abschnitte randseitig U-förmig umfassend auf diese aufgeklebt ist. Der Klebestreifen 16 kann auch in Längs- oder Querrichtung unterteilt sein, wie es auch denkbar ist, die randseitige Verbindung der beiden Abschnitte 10, 11 alternativ oder zusätzlich miteinander zu verkleben.Solche punkt- oder strichförmige Klebestreifen sind in Fig. 1 bei 17 angedeutet.</p>
<p id="p0022" num="0022">In der Regel genügt die geschilderte örtlich begrenzte Verbindung der beiden Abschnitte 10, 11 in der Nähe der Entnahmeöffnung 14. Erforderlichenfalls ist es aber auch möglich, die Tasche 12 durch entsprechende Verlängerung der Verbindungsstellen bis zu der Faltkante 9 ganz zu schließen, oder mehrere Verbindungsstellen in Abständen über die Länge der Tasche verteilt vorzusehen; auch ist es denkbar, in besonderen Fällen randseitig zwischen die beiden Abschnitte 10, 11 Abstandsleisten einzulegen und an den Verbindungsstellen zu fixieren.</p>
<p id="p0023" num="0023">Aus dem die Bodenwand bildenden längeren Abschnitt 10 sind in dessen freiliegendem Bereich 15 Lappen 18, 19 ausgeklinkt, die um 90° nach oben hochgebogen sind und die seitliche Führungs- und Halterungsmittel für das Nadelpaket 7 bilden. Insbesondere die Fig. 1,2 zeigen, daß bei eingesetztem Nadelpaket 7 die sich beim Ausklinken der angeschnittenen Lappen 18, 19 ergebenden Öffnungen 20, 21 im wesentlichen unterhalb des Nadelpaketes 7 liegen, und daß der Lappen 18 etwa parallel zu der Faltkante 9 ausgerichtet ist. Er liegt an der zugeordneten Stirnseite des Nadelpaktes 7 an.<!-- EPO <DP n="13"> --></p>
<p id="p0024" num="0024">Die beiden anderen Lappen 19 sind im Abstand der Breite des Nadelpaketes 7 angeordnet; sie sind im wesentlichen rechtwinklig zu der Faltkante 9 ausgerichtet und stützen das Nadelpaket 7 seitlich ab. Falls, bspw. mit Rücksicht auf die Länge der Strickmaschinennadeln 1, es zweckmäßig erscheint, das Nadelpaket 7 auch im Bereich der strickenden Teile 4 seitlich abzustützen, können den Lappen 19 entsprechende Lappen auch im Bereich der Tasche 12 vorgesehen sein, die dann in den Aufnahmeraum für die Nadeln ragen.</p>
<p id="p0025" num="0025">Das Nadelpaket 7 kann im übrigen auch in Teilpakete unterteilt sein, die dann jeweils in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise zwischen Lappen 18, 19 gehaltert und abgestützt sind.</p>
<p id="p0026" num="0026">Das Einbringen der Strickmaschinennadeln 1 in das Behältnis kann in einfacher Weise vollautomatisch derart erfolgen, daß die einzelnen Nadelpakete vor dem Umfalten des die Deckwand bildenden kürzeren Abschnittes 11 aus einem Magazin auf den die Bodenwand oder den Nadelträger bildenden längeren Abschnitt 10 aufgelegt werden, der in einem vorherigen Arbeitsgang mit den hochgebogenen Lappen 18,19 versehen wurde. Anschließend wird sodann der kürzere Abschnitt 11 umgeschlagen, worauf der Klebestreifen 16 aufgebracht wird. Damit sind die Strickmaschinennadeln bereits einwandfrei verpackt. Da das Nadelpaket 7 schmäler als das Materialstück 8 ist und der die Deckwand bildende kürzere Abschnitt 11 randseitig beim Aufkleben des Klebestreifens 16 gegen den längeren Abschnitt 10 zu abgebogen wird, sind<!-- EPO <DP n="14"> --> die Strickmaschinennadeln 1 an ihren strickenden Teilen 4 in der Tasche 12 unter elastischer Vorspannung zwischen den beiden Abschnitten 10, 11 gehalten.</p>
<p id="p0027" num="0027">Die in dem Fig. 6,7 dargestellte abgewandelte Ausführungsform entspricht weitgehend der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 4. Gleiche Teile sind deshalb mit gleichen Bezugszeichen versehen und nicht nochmals erläutert.</p>
<p id="p0028" num="0028">Während bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 5 das Nadelpaket 7 eine in der Draufsicht im wesentlichen rechteckige Gestalt aufweist, ist das zu verpackende Nadelpaket 7a bei der Ausführungsform nach den Fig. 6,7 in der Draufsicht trapezförmig. Dies rührt daher, daß die Strickmaschinennadeln im Bereiche ihres strickender Teiles 4 eine größere Dicke als in dem Fußbereich aufweisen.</p>
<p id="p0029" num="0029">Die das Nadelpaket seitlich abstützenden Lappen 19a sind deshalb in einer etwa V-förmigen Anordnung ausgerichtet; sie schließen mit der Faltkante 9 einen von 90° abweichenden Winkel von etwa 80° ein. Auch sind die seitlichen Lappen 19a nicht in dem freiliegenden Bereich 15 vorgesehen, sondern sie sind unterhalb des kürzeren Abschnitts 11 in dem längeren Abschnitt 10 ausgeklinkt, derart, daß sie in die Tasche 12 ragen. In dem kürzeren Abschnitt 11 können in Fig. 6 bei 22 gestrichelt angedeutete Schlitze vorgesehen sein, die die Lappen 19a aufnehmen und damit eine zusätzliche Seitenstabilität verleihen.<!-- EPO <DP n="15"> --></p>
<p id="p0030" num="0030">Die in den Fig. 8 bis 12 veranschaulichte weitere Anführungsform entspricht ebenso wie die in den Fig. 13 bis 15 dargestellte vierte Ausführungsform grundsätzlich der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 5 bzw. nach den Figuren 6, 7. Gleiche Teile sind deshalb mit gleichen Bezugszeichen versehen und im einzelnen nicht nochmals erläutert.</p>
<p id="p0031" num="0031">Während bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 5 die stirnseitige Abstützung des Nadelpaketes 7 durch den aus dem Abschnitt 10 ausgeklinkten hochgestellten Lappen 18 erfolgt, ist bei der Ausführungsform nach Fig. 8 bis 12 ein im Querschnitt rechteckiges Gehäuseteil 25 vorgesehen, das von dem die Bodenwand bildenden Abschnitt 10 aus nach oben ragend vorgesehen ist. Wie aus Fig. 12 zu ersehen, ist zu diesem Zwecke an das in Gestalt eines länglichen, rechteckigen Kartonstreifens ausgebildete Materialstück 8 stirnseitig ein Lappen 180 angeschnitten, der sich an den Abschnitt 10 über eine erste querverlaufende Faltlinie 26 anschließt. Parallel zu der ersten Faltlinie 26 sind im Abstand der Höhe bzw. der Breite des Gehäuseteils 25 drei weitere Faltlinien 27, 28, 29 in dem Lappen 180 vorhanden, die die beiden im zusammengefalteten Zustand rechtwinklig zu dem Abschnitt 10 stehenden einander gegenüberliegenden Seitenwände 30, 31 (Fig. 8) und die zu dem Abschnitt 10 parallele Deckwand 32 des Gehäuseteils 25 begrenzen. Die dem stirnseitigen Rand benachbarte Faltlinie 29 teilt eine Befestigungslasche 33 ab, die im zusammengefalteten Zustand auf dem Abschnitt 10 befestigt bspw. festgeleimt ist, so daß sich insgesamt eine stabile mit dem Abschnitt 10 fest verbundene Gehäuseanordnung ergibt.</p>
<p id="p0032" num="0032">Auf der der Tasche 12 gegenüberliegenden Seite ist in der aufrechtstehenden Seitenwand 30 eine rechteckige Aufnahmeöffnung 34 ausgespart, die seitlich von zwei parallelen<!-- EPO <DP n="16"> --> Faltkanten 35 (Fig. 12) begrenzt ist, die die seitlichen Ränder der Aufnahmeöffnung 34 bilden und über die jeweils eine dreiseitig freigeschnittene Lasche 36 angeschlossen ist. Im aufgerichteten Zustand sind die beiden Laschen 36 in der aus den Fig. 8, 9 ersichtlichen Weise als seitliche Führungs- und Halterungsmittel für das Nadelpaket 7 wirkend in das Gehäuseinnere eingefaltet. Die Anordnung ist dabei derart getroffen, daß der Abstand der beiden Faltkanten 35 größer ist als die Breite (die sogenannte "Griffbreite") des Nadelpakets 7 und daß die beiden Laschen 36 mit der zugeordneten Seitenwand 30 einen spitzen Winkel einschließen, derart, daß sie unter der Wirkung ihrer Eigenelastizität das Nadelpaket 7 elastisch nachgebend seitlich halten.</p>
<p id="p0033" num="0033">Fig. 10 zeigt, daß die Höhe der Aufnahmeöffnung 34 größer ist als die Höhe des in dem Gehäuseinneren aufgenommenen Nadelschaftteils 70. Damit wird erreicht, daß einzelne Nadeln 1 oder das ganze Nadelpaket 7 auf einfache Weise aus dem Behältnis entnommen werden können, ohne daß das Gehäuseteil 25 zerstört werden muß. Es braucht lediglich gemeinsam mit dem Abschnitt 10 elastisch nach unten gebogen zu werden, so daß die Stirnseite des Nadelpakets 7 durch die Aufnahmeöffnung 34 aus dem weggeklappten Gehäuseteil 25 freikommt.</p>
<p id="p0034" num="0034">Die seitliche Führung des Nadelpakets 7 erfolgt zusätzlich zu den Laschen 36 durch seitliche Führungs- und Halterungsmittel im Bereiche des kürzeren Abschnitts 11. Dazu sind in diesem die Deckwand der Tasche 12 bildenden Abschnitt 11 zwei von der Entnahmeöffnung 14 ausgehende, parallele Einschnitte 37 vorgesehen, deren Abstand etwa der Breite des Nadelpaketes 7 entspricht. Die seitlich des Nadelpaketes 7 liegenden, von diesen Einschnitten abgeteilten Bereiche 11a des Abschnittes 10 sind ähnlich wie in Fig. 1 mit dem die Bodenwand bildenden Abschnitt 10 über einen gegebenenfalls als Etikett ausgebildeten Klebestreifen 16 verbunden, der sich über die ganze Breite des Abschnitts 11 erstrecken kann. Grundsätzlich wäre es auch<!-- EPO <DP n="17"> --> denkbar, die Bereiche 11a an dem Abschnitt 10 in anderer Weise unmittelbar, d.h. ohne Höhenabstand, durch Verkleben oder Verklammern zu befestigen.</p>
<p id="p0035" num="0035">Wie insbesondere Fig. 8 zeigt, wird bei eingesetztem Nadelpaket 7 der zwischen den beiden Einschnitten 37 liegende Bereich des Abschnittes 11 bezüglich der etwas nach unten gebogenen Bereiche 11a nach oben gespreizt mit der Folge, daß an den Einschnitten 37 die Seitenkanten der beiden Bereiche 11a freigestellt werden und seitlich an dem Nadelpaket 7 anliegen, so daß dieses seitlich geführt und gehaltert ist.</p>
<p id="p0036" num="0036">In den Fig. 13 bis 15, schließlich, ist das Behältnis nach den Fig. 8 bis 12 in einer abgewandelten Ausführungsform, bspw. zur Verpackung von Umhängenadeln ähnlich wie in den Fig. 6, 7 gestaltet. Insbesondere Fig. 13 zeigt, daß die Breite der Aufnahmeöffnung 34 wegen der etwa trapezförmigen Gestalt des Nadelpakets 7a kleiner ist als der Abstand der beiden Einschnitte 37 in dem Abschnitt 11. Die Einschnitte 37 sind In diesem Falle im übrigen nicht parallel zueinander; sie schließen entsprechend der Gestaltung des Nadelpaketes 7a einen kleinen spitzen Winkel miteinander ein.</p>
<p id="p0037" num="0037">Die übrigen Teile dieses Behältnisses wurden im übrigen schon im Vorstehenden erläutert; auf diese Erläuterung wird zur Vermeidung von Wiederholungen Bezug genommen.</p>
<p id="p0038" num="0038">Grundsätzlich ist es natürlich auch denkbar, bei den Ausführungsformen nach den Fig. 8 bis 12 und 13 bis 15 ebenfalls - gegebenenfalls zusätzlich - ausgeklinkte Lappen 19, 19a vorzusehen, wie andererseits die Ausführungsformen nach den Fig. 1 bis 5 und 6, 7 mit Einschnitten 37 ausgerüstet werden können, womit dann die Lappen 19, 19a gegebenenfalls entfallen.</p>
<p id="p0039" num="0039">Das neue Verpackungs- und Aufbewahrungsbehältnis kann für die verschiedensten Arten von Strickmaschinennadeln<!-- EPO <DP n="18"> --> dienen. Dazu zählen nicht nur gestanzte Zungennadeln, sondern auch Spitzennadeln, Umhängenadeln etc.</p>
<p id="p0040" num="0040">Zur Entnahme der Strickmaschinennadeln 1 aus dem Behältnis braucht lediglich der längere Abschnitt 10 endseitig etwas elastisch nach unten gebogen zu werden, womit die Strickmaschinennadeln über den elastisch nachgebenden Lappen 18 bzw. dem abgeklappten Gehäuseteil 25 aus der Tasche 12 herausgezogen werden können.</p>
<p id="p0041" num="0041">Die mit Strickmaschinennadeln 1 gefüllten Behältnisse können im übrigen dann ihrerseits zu mehreren in einer Schachtel oder dergleichen untergebracht werden. Sie können einzeln oder zu mehreren In Folien eingeschweißt werden.</p>
<p id="p0042" num="0042">Die Ausführungsformen nach den Fig. 8 - 12 und 13 - 15 eignen sich besonders zum Stapeln. Dazu werden die Behältnisse Jeweils um 180° gedreht abwechselnd mit dem Gehäuseteil 25 nach oben und nach unten weisend aufeinandergelegt.</p>
</description><!-- EPO <DP n="19"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Verpackungs- und Aufbewahrungsbehältnis bestimmt für wenigstens ein Paket von Strickmaschinennadeln, mit einer im wesentlichen ebenen Bodenwand (10) und einer zu dieser im wesentlichen parallelen Deckwand (11), die mit der Bodenwand verbunden ist und mit dieser einen Aufnahmeraum für wenigstens ein Nadelpaket begrenzt, der an einer Stirnseite eine Entnahmeöffnung (14) aufweist, sowie mit seitlichen Führungs- und Halterungsmitteln (18, 19, 180) für das jeweilige, in dem Aufnahmeraum enthaltene Nadelpaket, dadurch gekennzeichnet, daß die Boden- und die Deckwand zwei Abschnitte (10, 11) eines dünnen, biegsamen Materialstücks (8) sind, das um eine querverlaufende Faltkante (9) umgeschlagen ist, und dessen beide Abschnitte (10, 11) unter Ausbildung einer an einer Stirnseite die Entnahmeöffnung (14) aufweisenden Tasche (12) übereinanderliegend durch Verbindungsmittel (16) im Bereiche gegenüberliegender Längsseitenränder miteinander verbunden sind, wobei einer der Abschnitte an die Entnahmeöffnung anschließend einen freiliegenden Bereich (15) aufweist und daß an der Boden- und/oder der Deckwand angeschnittene hochgebogene Lappen (18, 19; 180) angeordnet sind, durch die die seitlichen Führungs- und Halterungsmittel für das jeweilige Nadelpaket (7) gebildet sind und von denen wenigstens einer im wesentlichen parallel zu der Faltkante (9) ausgerichtet und am freiliegenden Bereich (15) zum Abstützen der Stirnseite des jeweiligen Nadelpaketes (7) angeordnet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Behältnis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Materialstück (8) aus Karton besteht.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Behältnis nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Abschnitte (10, 11) im Bereiche der Längsseitenränder lediglich an örtlich begrenzten Verbindungsstellen miteinander verbunden sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Behältnis nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,<!-- EPO <DP n="20"> --> daß die Verbindungsstellen in der Nähe der Berandung der Entnahmeöffnung (14) angeordnet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Behältnis nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel durch wenigstens einen Klebestreifen (16) gebildet sind, der an den Verbindungsstellen an den beiden Abschnitten (10, 11) diese randseitig U-förmig umfassend befestigt ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Behältnis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem freiliegenden Bereich (15) angeschnittene hochgebogene Lappen (18, 19) angeordnet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Behältnis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Bereich der Tasche (12) hochgebogene Lappen (19a) angeordnet sind, die in den Aufnahmeraum ragen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Behältnis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei der hochgebogenen Lappen (19, 19a) im Abstand der Breite eines Nadelpaketes (7, 7a) quer zu der Faltkante (9) ausgerichtet angeordnet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Behältnis nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Lappen (19a) mit der Faltkante (9) einen von 90 Grad abweichenden Winkel einschließend angeordnet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Behältnis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der am freiliegenden Bereich zum Abstützen der Stirnseite des Nadelpaketes (7, 7a) angeordnete Lappen (180) zu einem von der Bodenwand nach oben vorragenden Gehäuseteil (25) gefaltet ist, das auf der der Entnahmeöffnung (14) der Tasche (12) gegenüberliegenden Seite eine Aufnahmeöffnung (34) für den zugeordneten Endbereich (70) des Nadelpaketes (7, 7a) aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="0011">
<claim-text>Behältnis nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuseteil (25) eine im wesentlichen rechteckige oder quadratische Querschnittsgestalt aufweist.<!-- EPO <DP n="21"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0012" num="0012">
<claim-text>Behältnis nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Lappen (180) stirnseitig angeschnittene Befestigungsmittel (33) aufweist, die an der Bodenwand (10) befestigt sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0013" num="0013">
<claim-text>Behältnis nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß durch die seitlichen Ränder (bei 35) der Aufnahmeöffnung (34) seitliche Führungs- und Halterungsmittel für das Nadelpaket (7, 7a) gebildet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0014" num="0014">
<claim-text>Behältnis nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß an den seitlichen Rändern der Aufnahmeöffnung (34) angeschnittene Laschen (36) angeordnet sind, die als seitliche Führungs- und Halterungsmittel wirkend in das Gehäuseinnere eingefaltet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0015" num="0015">
<claim-text>Behältnis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der die Deckwand der Tasche (12) bildende Abschnitt (11) wenigstens zwei von der Entnahmeöffnung (14) ausgehende Einschnitte (37) aufweist, deren Abstand etwa der Breite des Nadelpaketes (7, 7a) entspricht und daß die seitlich des Nadelpaketes liegenden von den Einschnitten abgeteilten Bereiche (11a) des Abschnittes (11) mit dem die Bodenwand bildenden Abschnitt (10) verbunden sind.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="22"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Packing and storage container for at least one packet of knitting machine needles, with a substantially plane bottom wall (10) and a top wall (11), which is substantially parallel thereto, is connected to the bottom wall and together with this defines a receiving area for at least one needle packet, which has a removal opening (14) on one face side and with lateral guiding and positioning elements (18, 19, 180) for the respective needle packet contained in the receiving area, characterised in that the bottom and top wall are two sections (10, 11) of a thin, flexible piece of material (8), which is folded over around a transverse folding edge (9), and its two sections (10, 11) are superposed and connected to one another by connecting means (16) in the area of opposing longitudinal lateral edges to form a pouch (12) containing the removal opening (14) on a face side, one of said sections having an exposed zone (15) adjoining the removal opening; and that cut out, bent up tabs (18, 19; 180) are arranged on the bottom and/or top wall, by means of which the lateral guiding and positioning elements for the respective needle packet (7) are formed and at least one of which extends essentially parallel to the folding edge (9) and is arranged on the exposed zone (15) to support the face side of the respective needle packet (7).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Container according to Claim 1, characterised in that the piece of material (8) is made of cardboard.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Container according to Claim 1 or 2, characterised in that the two sections (10, 11) are connected to one<!-- EPO <DP n="23"> --> another in the area of the longitudinal lateral edges merely at locally restricted connecting locations.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Container according to Claim 3, characterised in that the connecting locations are arranged in the vicinity of the edges of the removal opening (14).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Container according to Claim 3 or 4, characterised in that the connecting means are formed by at least one adhesive strip (16), which is fastened at the connecting locations to the two sections (10, 11) to enclose these in the shape of a U on the edge side.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>Container according to Claim 1, characterised in that cut out, bent up tabs (18, 19) are arranged in the exposed zone (15).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>Container according to one of the preceding claims, characterised in that bent up tabs (19a) projecting into the receiving area are arranged in the area of the pouch (12).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>Container according to one of the preceding claims, characterised in that at least two of the bent up tabs (19, 19a) are arranged at a distance from the width of the needle packet (7, 7a) to extend transversely to the folding edge (9).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>Container according to Claim 8, characterised in that the tabs (19a) are arranged to enclose an angle other than 90 degrees with the folding edge (9).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>Container according to one of the preceding claims, characterised in that the tab (180) arranged on the<!-- EPO <DP n="24"> --> exposed zone to support the face side of the needle packet (7, 7a) is folded to form a housing portion (25) projecting upwards from the bottom wall, said housing portion having a receiving opening (34) for the associated end region (70) of the needle packet (7, 7a) on its side opposite to the removal opening (14) of the pouch (12).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="0011">
<claim-text>Container according to Claim 10, characterised in that the housing portion (25) has an essentially rectangular or square cross-section.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0012" num="0012">
<claim-text>Container according to Claim 10 or 11, characterised in that the tabs (180) have fastening elements (33) cut out on the face side which are fastened to the bottom wall (10).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0013" num="0013">
<claim-text>Container according to one of Claims 10 to 12, characterised in that lateral guiding and positioning elements for the needle packet (7, 7a) are formed by the lateral edges (at 35) of the receiving opening (34).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0014" num="0014">
<claim-text>Container according to one of Claims 10 to 13, characterised in that cut out tabs (36), which are folded in towards the inside of the housing to act as lateral guiding and positioning elements, are arranged on the lateral edges of the receiving opening (34).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0015" num="0015">
<claim-text>Container according to one of the preceding claims, characterised in that the section (11) forming the top wall of the pouch (12) has at least two cuts (37) extending from the removal opening (14), the distance between said cuts corresponding approximately to<!-- EPO <DP n="25"> --> the width of the needle packet (7, 7a); and that the zones (11a) of the section (11) lying to the side of the needle packet separated by the cuts are connected to the section (10) forming the bottom wall.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="26"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Récipient d'emballage et de stockage pour au moins un paquet d'aiguilles de machine à tricoter, comportant une paroi de fond (10) sensiblement plane et une paroi supérieure (11) qui est sensiblement parallèle à la dite paroi de fond, est liée à celle-ci et définit avec elle un compartiment récepteur pour au moins un paquet d'aiguilles, pourvu d'une ouverture de prélèvement (14) sur une face frontale, ainsi que des moyens de guidage et de maintien (18, 19, 180) pour le paquet d'aiguilles contenu dans la chambre réceptrice, caractérisé par le fait que la paroi de fond et la paroi supérieure sont formées par deux parties (10, 11) d'un flan (8) de matériau souple de faible épaisseur qui est plié autour d'un bord de pliage (9) transversal, lesdites deux parties (10, 11) appliquées l'une sur l'autre étant reliées entre elles à l'aide d'un moyen de liaison (16) dans la région des bords des grands côtés en vis-à-vis en formant une poche (12) pourvue de l'ouverture de prélèvement (14) sur une face frontale, l'une des parties présentant à la suite de l'ouverture de prélèvement une région (15) dégagée et par le fait que la paroi de fond et/ou la paroi supérieure comportent des languettes (18, 19; 180) découpées et relevées qui forment les moyens latéraux de guidage et de maintien pour le paquet d'aiguilles (7) concerné et parmi lesquelles l'une au moins est sensiblement parallèle au bord de pliage (9) et est disposée dans la région (15) dégagée aux fins en tant qu'appui pour la face frontale du paquet d'aiguilles (7) concerné.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Récipient selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le flan (8) de matériau est en carton.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Récipient selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé par le fait que les deux parties (10, 11) sont reliées entre elles dans la région des bords des grands côtés uniquement en des points de liaison localement limités.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Récipient selon la revendication 3, caractérisé par le fait que les points de liaison sont disposés dans la région du bord de l'ouverture de prélèvement (14).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Récipient selon la revendication 3 ou la revendication 4, caractérisé par le fait que les moyens de liaison sont constitués par au moins une bande adhésive (16) qui est fixée sur les deux parties (10, 11) au<!-- EPO <DP n="27"> --> niveau des points de liaison et entoure celles-ci aun iveau de leur bord à la manière d'un U.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Récipient selon la revendication 1, caractérisé par le fait que des languettes (18, 19) découpées et relevées sont disposées dans la région (15) dégagée.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Récipient selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que des languettes (19a) relevées sont disposées dans la région de la poche (12), lesquelles languettes font saillie dans le compartiment récepteur.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Récipient selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait qu'au moins deux des languettes (19, 19a) relevées sont distantes l'une de l'autre de la valeur de la largeur du paquet d'aiguilles (7, 7a) et sont orientées transversalement au bord de pliage (9).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Récipient selon la revendication 8, caractérisé par le fait que les languettes (19a) sont disposées de manière à former un angle différent de 90° avec le bord de pliage (9).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Récipient selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que la languette (180) disposée dans la région dégagée en tant qu'appui pour la face frontale du paquet d'aiguilles (7, 7a) est pliée pour former une partie de boîte (25) faisant saillie vers le haut à partir de la paroi de fond et, du côté situé en vis-à-vis de l'ouverture de prélèvement (14) de la poche (12), présente une découpe de réception (34) pour l'extrémité (70) correspondante du paquet d'aiguilles (7, 7a).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="0011">
<claim-text>Récipient selon la revendication 10, caractérisé par le fait que la partie de boîte (25) a une forme en section droite sensiblement rectangulaire ou carrée.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0012" num="0012">
<claim-text>Récipient selon la revendication 10 ou la revendication 11, caractérisé par le fait que la languette (180) présente des moyens de fixation (33) découpés côté face frontale qui sont fixés sur la paroi de fond (10).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0013" num="0013">
<claim-text>Récipient selon l'une des revendications 10 à 12, caractérisé par le fait que les bords latéraux (en 35) de la découpe de réception (34) forment des moyens latéraux de guidage et de maintien pour le paquet d'aiguilles (7, 7a).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0014" num="0014">
<claim-text>Récipient selon l'une des revendications 10 à 13, caractérisé<!-- EPO <DP n="28"> --> par le fait que des languettes (36) découpées sont disposées sur les bords latéraux de la découpe de réception (34), lesquelles languettes sont repliées vers l'intérieur de la boîte et agissent en tant que moyens latéraux de guidage et de maintien.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0015" num="0015">
<claim-text>Récipient selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que la partie (11) formant la paroi supérieure de la poche (12) présente au moins deux entailles (37) qui s'étendent à partir de l'ouverture de prélèvement (14) et dont l'écartement correspond sensiblement à la largeur du paquet d'aiguilles (7, 7a) et par le fait que les zones (11a) séparées de la partie (11) par les entailles et situées sur le côté du paquet d'aiguilles sont liées à la partie (10) formant paroi de fond.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="29"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="160" he="229" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
<figure id="f0002" num=""><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="141" he="250" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
<figure id="f0003" num=""><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="156" he="229" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
<figure id="f0004" num=""><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="130" he="212" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
<figure id="f0005" num=""><img id="if0005" file="imgf0005.tif" wi="160" he="237" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
</ep-patent-document>
